K

KG XS

  • #1

Mehrmonatige Auslandsreisen von erwachsenen Kindern. Wer finanziert?

In der Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn scheint es derzeit ein absolutes "muss" zu sein, für einige Monate oder auch ein Jahr, Länder, wie Australien, Neuseeland, Thailand zu bereisen.

Mich interessiert, wie andere Eltern von großen Kindern zu der Finanzierung stehen. Musste sich das erwachsene Kind diese Reise selbst finzieren? Durch welche Jobs? Oder haben die Eltern alles bezahlt? Vorfinanziert, also dem Kind das Geld geliehen. Teilweise bezahlt, dann auch geschenkt, wenn ja, was, wieviel?

Ein Abiturient verdient ja als ungelerte Kraft nunmal nicht besonders viel Geld.

Mich interessieren auch Erfahrungsberichte von selbst Reiseerfahrenenen, eben in jungen Jahren, später ebenfalls.

Ist es üblich, dass die Eltern den reisenden Kindern während ihrer Reise mtl. das Kindergeld überweisen? Oder machen dies nur Eltern mit hohem Einkommen?

Wenn betroffene Eltern hier schreiben, würde mich deren EInkommensbereich interessieren und ob AE oder nicht , ob der Kindsvater Kindesunterhalt bezahlt oder nicht. Außerdem frage ich mich, ob andere getrennte Eltern Reisekosten der Kinder grundsätzlich teilen.

Ich frage dies, weil ich derzeit als AE Mutter selbst betroffen bin, und mich echt frage, wie andere Eltern damit umgehen. Ich verdiene unter 2000,- € netto und der Vater überweist seinem erwachsenen Sohn mtl. 100,-€. Warum? Er lebt als Yogalehrer in einem angesehenen Yogacenter und erhält dort nur Kost und Logis und ein kleines Taschengeld von 400,-€. (Vor kurzem war hierüber ein kritischer Artikel im Handelsblatt Köln). Den Vater habe ich 2x angeschrieben bzgl. der Mitfinanzierung der Reise. Reaktion: Null.
 
  • #2
FS, ich habe noch keine Kinder!

Ich kann Dir nur sagen, wie meine Eltern das gemacht habe.

Sowohl mein Bruder als auch ich haben den Führerschein zu 100% geschenkt bekommen, als wir 18 wurden.

Wir sind auf alle Klassenfahrtn mitgekommen und die wurden von den Eltern bezahlt.

Meine Eltern hatten nicht extrem viel Geld aber sie haben für solche Sachen Geld immer zur Seite gelegt.

Ich kenne aber auch Leute, die haben den Führerschein selber bezahlt oder nur einen Teil die Eltern.

Es ist seit Jahren bekannt, dass gerade beim Abi gerne eine Zeit im Ausland gemacht wird. Es ist kein Muss, um sein Abi zu bestehen.

Du solltest Dich für so eine Fahrt nicht verschulden. Du musst für Dich entscheiden, was Dir wichtig ist.

Die Tochter von einer Arbeitskollegin hat die Fahrt von ihren Eltern bezahlt bekommen. In der Familie ist aber auch Geld vorhanden. Der ältere Sohn wollte keine solche Fahrt machen, da hat er sie halt nicht gemacht. So eine Fahrt ist auch heute kein Muss. Es sieht nur im Lebenslauf gut aus.

Wenn der Vater sich weigert, dann geh zum Jugendamt. Er zahlt mit 100€ viel zuwenig Geld für seinen Sohn.
 
  • #3
Wir haben schon vor vielen Jahren ein Konto für unseren Sohn eingerichtet und immer wieder mal etwas eingezahlt. Inzwischen ist ein schönes Sümmchen drauf und er wird davon 1 Jahr Auslandsstudium finanzieren. Über die vielen Jahre hat es uns nicht wehgetan. Wenn er noch Kindergeld bekommen würde, würde es ihm natürlich auch zustehen, was sollten wir zuhause damit machen, es ist ja fürs Kind und nicht für die Eltern. Aber dafür ist er schon zu alt. Er bekommt ein wenig zusätzliches Geld von den Großeltern und mein Ex und ich teilen uns die sonstigen Kosten, es ist ja auch unser gemeinsames Kind. Wir sind uns da einig.
Eine Freundin von mir steht finanziell wesentlich schlechter da, ein Einkommen als Handwerker und dazu 3 Kinder und einpflegebedürftiger Opa. Sie könnten sich einen Auslandsaufenthalt nicht leisten, wollten es ihrem Sohn aber trotzdem ermöglichen.
Sie hatten so viel gespart, dass sie ihm den Flug spendieren konnten, der Sohn hat 1 Jahr lang gejobbt um sich etwas Grundkapital zu verdienen. Dann hat er 1 Jahr "work-and-travel" in Australien gemacht und sich sozusagen selbst finanziert. Kaum ein Kind verlangt, dass man ihnen 1 Jahr Urlaub finanziert. Studium ist natürlich sehr teuer (kommt aber auch drauf an in welcher Stadt). Wer es sich nicht leisten kann, kann es sich eben nicht leisten. Das wird auch ein Kind einsehen müssen. Da hilft dann nur büffeln und anstrengen und ein Stipendium ergattern.
 
  • #4
Für mich als Tochter von "normal" verdienenden Eltern gab es nach dem Abitur nur die Möglichkeit, als Aupair zu gehen. Davor hatte ich gleich am Anfang der Ferien in einem Supermarkt angefangen und zwei volle Monate gearbeitet, um mir die Reise sowie ein paar Extras zu leisten.

Dein Sohn könnte, wenn er die Haushalts-Basics beherrscht, durchaus eine Familie finden, die Interesse an einen Jungen hat. Allerdings wäre es nicht reisen in dem Sinn. Er könnte aber nach einer gewissen Zeit die Familie und somit den Ort wechseln. Oder zuerst Aupair machen, um sich zu orientieren, und dann die restliche Zeit in dem Land reisen mit seinen Erparnissen (Job in Deutschland + Taschengeld vom Aupair + eventuell Job vor Ort + was seine Eltern ihm beisteuern können).
 
  • #5
Keine Ahnung, wie das in unseren modernen Zeiten geregelt wird.

In meinem Umfeld der Ü50-Generation war es noch üblich, sich nach dem Abi ein Jahr Auszeit zu nehmen - in 3/4 davon wurde jegliche Arbeit (auch vom Fließband bis zum Bauhelfer) angenommen, um sich das Geld für die Reise in den letzten 3 Monaten selbst zu erarbeiten.
Natürlich gab es auch Kandidaten mit betuchten Eltern die das nicht nötig hatten, aber in meinem Freundeskreis gab es keine/n für die/den es selbstverständlich war, sich das persönliche Vergnügen von "fremden" Geld bezahlen zu lassen.

Geschadet hat uns das nicht - im Gegenteil war es eine lehrreiche Episode, den Wert des (selbsterarbeiten) Geldes zu schätzen, die Eigenverantwortlichkeit bei seinen Bedürfnissen und den Unterschied zwischen "mein" und "dein" besser zu differenzieren.

Diese Einstellung scheint heute vollkommen verloren gegangen zu sein, wenn ich mir so manche Posts hier ansehen (muss).
 
  • #6
Ich für meinen Teil habe zur Geburt ein Konto von meinen Eltern und Großeltern bekommen, auf das bis zu meinem 20. Lebensjahr monatliche Beträge eingezahlt wurden. Durch Zinsen ist dabei ein sechsstelliger Betrag herausgekommen den ich zum Teil für ein Auslandsjahr hergenommen habe. Hätte ich dieses nicht gemacht, wäre ich heute nicht im meinem Beruf so erfolgreich wie ich es bin.
Daher kann ich definitiv sagen, dass es existenziell für mich war.
Der Rest wurde angelegt und für Renovierungarbeiten benutzt, als ich in die geerbte Wohnung meiner Großeltern gezogen bin.

Meine Mitschüler haben damals die Reisen von ihren Eltern finanziert bekommen und mussten ggf. Teilbeträge für den Führerschein mit Ferienarbeit finanzieren. Das war aber eher erzieherischer Natur als aus Geldnöten.

Ich werde es aber mit meinen Kindern machen wie meine Eltern bei mir.
 
  • #7
Meine Eltern haben mir allgemein immer das gegeben, was sie konnten, und das haben sie selber entschieden. Wenn ich mir was nicht leisten konnte, konnte ich es halt nicht kaufen oder eben nicht reisen. Nach Geld gefragt habe ich nie, aber ich habe vor meinem Studium einige Jahre gearbeitet.

Ich finde jetzt nicht, dass ein Mensch, der sein Abitur gemacht hat, nicht auch in der Lage sein sollte, sich was zu verdienen, wenn er Wünsche hat. Allerdings dieses krampfige Hand-aufs-Geld-halten, wenn welches da ist, ist für mich auch daneben.

Wenn Du das nicht finanzieren kannst, wird Dein Kind das einsehen müssen. Kindergeld ist für mich Kindergeld, also seins, wenn es nicht bei Dir zu Hause isst und sich kleiden muss unterwegs. Wenn Du aber wegen Miete usw. davon einen Anteil brauchst, ist das eben so. Was soll Dein Kind denn da sagen?

Im Übrigen hatte ich mit so einigen Studenten zu tun, die überhaupt nicht in der Lage zu Zusammenarbeit waren, aber sich wie der Chef benahmen und darstellten. Die Arbeit war weniger als mangelhaft, die Leute waren unzuverlässig, wie man sich das nicht vorstellen kann, und versuchten, andere vorzuschieben, wenn sie was verbockt hatten, und irgendwie durchzukommen und dabei so wenig wie möglich machen zu müssen. Da ich auch vom Uni-Lehrpersonal Menschen kennengelernt habe, die ihre Arbeit so gut wie möglich reduzierten, und das dann auf Kosten der Lehre und der Studenten ging, bin ich der Meinung, dass jeder was davon hat, wenn er mal eine gewisse Zeit lang einen Job macht, bei dem er mit Kunden zu tun hat und eine Pflicht erfüllen muss. Einfach, um Verantwortung zu lernen, dass man, wenn man eine Arbeit macht, sie auch gut machen sollte. Von daher finde ich, dass jemand, der die Volljährigkeit überschritten hat, keinen Schaden nimmt, wenn er mal eine Zeitlang was arbeitet, bevor er unter die Käseglocke "Universität" schlüpft (die, wenn man sein Studium ernst nimmt, natürlich auch kein Zuckerwatteparadies ist.)
 
K

KG XS

  • #8
HIer die FS:
Vom Jugendamt würde ich nur dann Geld für meinen erwachsenen Sohn erhalten, wenn ich auf Sozialhilfe Niveau leben würde. Ich bin aber darüber. Mein Sohn und ich waren bereits bei einer Anwältin für Familienrecht. Uns wurde gesagt, dass wir keine Chance haben, von diesem Vater mehr zu bekommen, da er ja im YogaVidya lebt.

Schlimm an der Sache ist eben noch, dass er bei mir mehr als 10 000€ Kindesunterhalts Schulden hatte, diese verjähren natürlich, was er vermutlich auch weiß. Mir ggü stellt er sich als das arme Schwein dar, das ja nichts hat und ich werde quasi als unverschämte Person hingestellt, die von dem armen Mann noch was will (Kohle).

Was ich wohl nie begreifen werde, ist wie das mit der dort verkündeten Spiritualität, leben in Einheit mit allen Lebewesen etc. zusammen passt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Liebe FS,
ich habe 16 Jährige Zwillinge, die auch davon träumen.
Für uns drei habe ich allerdings mit Kindergeld ungefähr soviel wie Du.
Mal eben finanzieren werde ich das nicht können! Vater rechne ich völlig raus...da es keinen Unterhalt gibt und er auch nichts hat. Es gibt zwar kleine Versicherungen aber (die sind auf Oma), die werden in einem Studium gebraucht, wenn BAföG nicht ausreicht.
Bisher ist folgender Plan...wenn auch nicht völlig ausgereift...
Sie können sich aussuchen ob sie das Führerscheingeld dann nehmen und auf diesen erstmal verzichten.
Ich "leihe" mir das Geld für die Kautionen (braucht man zb in Australien) von meinem Autosparbuch! Das bekommt man zurück, wenn sie zeitlich wieder ausreisen!
Die Zeit zum Studium wird nach hinten verschoben: denn Abi ist heute mit 18Jahren und zum Bund müssen sie nicht.
Somit wollen/sollen sie dann einige Monate nach dem Abi und vor dem Abflug, jobben und das Geld sparen. Flüge müssen sie selbst zahlen!!!
Da die Herren ganz schön gut essen können, werde ich ihnen in der Zeit das Kindergeld geben und das was ich hier sonst einspare.
Ansonsten müssen sie dann vor Ort für Jobs sorgen. Wahrscheinlich in Australien Schafe scheren.
Denn es ist ja nicht als "Jahresurlaub" gedacht, sondern als tolles Erlebnis mit einem Schritt in die Eigenverantwortung
 
  • #10
Ich kenne das nur so, dass sich das jeder selbst erarbeiten muss und bestenfalls einen kleinen Zuschuss bekommt. Es gibt ja auch Work+Travel-Möglichkeiten und die Wahl des Ziellandes kann die Kosten erheblich beeinflussen.
 
  • #11
Meine Eltern hätten es sich leisten können, aber ich wollte nach dem Abi unabhängig und alleinbestimmt was machen. Ich ging seit meinem 16 Lebensjahr arbeiten, mal mehr mal weniger. Sogar als Putzhilfe bekam man damls etwa 900 DM im Monat und man brauchte sich in manche Firmen nicht wirklich die Finger schmutzig zu machen ;-) Kellnern lief auch super. Meine Eltern legten monatlich auch was weg, falls das Kind sich finanziell verzettelte ;-)
Ehrlich, ich hätte nie gewollt, dass meine Eltern mir sowas finanzieren. Junge Erwachsene sollten irgenwann wissen, dass die Eltern nicht immer alles bezahlen müssen oder können. Letztendlich war ich aber doch froh, als Mama mich mit 50 Euro unterstützen konnte, da ich micht tatsächlich verzettelte.
Deine Kinder sind erwachsen. Wie schaut es aus, nachdem ja der Vater nicht allzuviel bezahlt und bezahlen kann, dass sie einen Teil selbst fiananzieren? Meine Nachbarskinder haben beispielsweise 2 Jahre an Wochenenden und in den Ferien darauf hin gearbeitet, da das Thema mit den langen Auslandsreisen ja länger aktuell ist.
 
  • #12
Ach und Plan B gibt es auch:
Es gibt zwar die Chance, dass sie ein ganz gutes Abi machen, allerdings nicht mit 1,0. Bei beiden steht auch im Raum: vor dem Studium eine Ausbildung zu machen.
Mein Favorit! Eine Ausbildung zu haben ist immer gut, meist ist man dann auch "reifer" im Studium und sie verdienen etwas!
Einen Teil des Gehalts bekomme ich und spare davon den Auslandsaufenthalt, zwischen Ausbildung und Studium!
 
P

Papillon

  • #13
Liebe FS,
ich hatte im Rahmen meines Studiums einen längeren Auslandsaufenthalt. Hier hatte ich einen Praktiumsbetrieb (Konzern) mir am anderen Ende der Welt gesucht. Diese haben mir monatliche mein Lohn bezahlt sowie Unterkunft mit Wäscheservice. Essen, Auslandskrankenversicherung, Visa und Flug habe ich bezahlt und von meinen anderen Praktika hier in DE abgespart. Meine Eltern hatten mir während des Studiums noch ein kleines Taschengeld gezahlt.
Meine Freundinnen haben sich dirket nach dem Abitur als AuPair anstellen lassen, es hat niemand sowas von den Eltern finanziert bekommen. Jeder hat sich das irgendwie selbst erarbeitet und das macht auch stolz und erwachsen.

Liebe Grüße
 
  • #14
Wenn kein Geld dafür da ist, ist es was anderes als wenn Geld dafür da ist. Ich denke, die Antwort richtet schlichtweg nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Eltern und wie diese fürs Alter abgesichert sind. Wenn danach keine Belastungen gegeben sind, können die Eltern durchaus Geld geben.

Meine Eltern sind nach dem Studium ohne viel Geld von Deutschland mit dem Auto nach Indien gefahren - und zurück. Sie verlobten sich irgendwo in Nepal und entschieden "wenn unsere Kinder reisen geben wir ihnen das Geld dazu." und so kam es auch.
 
  • #15
Schlimm an der Sache ist eben noch, dass er bei mir mehr als 10 000€ Kindesunterhalts Schulden hatte, diese verjähren natürlich, was er vermutlich auch weiß. Mir ggü stellt er sich als das arme Schwein dar, das ja nichts hat und ich werde quasi als unverschämte Person hingestellt, die von dem armen Mann noch was will (Kohle).
Ist das das eigentliche Thema ?

Ja, ich verstehe dich.
'Meiner' ist ist zwar nie auf dem Esotrip gewesen, dafür auf dem Schnarch-Trip.
Nie gearbeitet, von der Stütze gelebt und folglich nie ( das meine ich wörtlich ) Unterhalt bezahlt.
Wieviel Schulden hat er bei meiner fast 21-jährigen Tochter ( die studiert und daher immer noch Anspruch hat ) ? Keine Ahnung, müßte ich mal ausrechnen. Aber wozu, sie bekommt das NIE, eher friert die Hölle zu.
Und ja, auch ich war die geldgeile Kapitalistin, die den armen Kerl noch ausbeuten will, obwohl der ja selbst nix hat. Diese Meinung teilten übrigens auch seine selbst wenig solventen Eltern und hassen mich bis heute.

Zur Eingangsfrage:
Ich bin / war AE, ein Kind. Ich bin wohlhabend und verdiene wirklich gut.
Meine Eltern auch schon, als ich selbst Kind war.
Und ich wurde kurz gehalten, hatte weniger als alle meine Freunde.
Weil meine Eltern mich erziehen wollten.
Für alles, was im entferntesten mit Bildung zu tun hatte, und ein Auslandsaufenthalt hätte dazu gehört, war aber immer alles Geld da.

Ich halte es ähnlich mit meiner Tochter, bin aber insgesamt etwas großzügiger.

Ich würde ihr dieses Jahr komplett finanzieren.

Ich finanziere ihr das Studium komplett ( 1.000 € / Monat ), da sind allerdings keine Extras drin. Dafür jobbt sie und das finden wir beide, sie und ich gut.
Ich könnte mehr bezahlen, aber das will ich eben nicht.
Und ich denke, es läuft gut so.
Sie ist an Materiellem kaum interessiert, hat kaum Bedürfnisse und stellt niemals Forderungen.
Den Führerschein habe ich bezahlt, weil der ein Basic ist, kein Geschenk. Man braucht den einfach.
Und sie hat zum Abitur ein Konto bekommen, das sie angehen darf / soll, wenn sie etwas braucht. Und sie benutzt dieses Geld, so wie es vorgesehen ist. Kauft davon Möbel, ein Fahrrad, eine Kamera, aber keine Schminke oder gibt das im Club aus.

Wenn ich sehr wenig Geld hätte, würde ich mir soviel wie möglich vom Munde absparen.
Aber ein bißchen was dazu verdienen finde ich wegen der Charakterbildung gut.

w 48
 
K

KG XS

  • #16
@ pixi67: Diesen Plan B und erst einmal eine Ausbildung machen, hätte ich auch super gefunden. Aber was nutzt das, wenn der Sohn partou keine Ausbildung machen will?

@frei: nein, das ist nicht das eigentliche Thema, aber da ich nun mal keine Gutverdienerin bin, meine Eltern ebenso wenig, kommt mir in solchen Lebenslagen das Thema wieder hoch. Und vor allem die Doppelmoral solcher "Eso Einrichtungen".
Wenn wir schon bei dem Thema sind: MIr wird sogar noch vom Vater vorgeworfen, warum ich denn zu doof gewesen sei, nen gutverdienenden neuen Partner zu finden, der für sein Kind aufkommt.
 
  • #17
Liebe FS,
die Antwort ist doch ganz einfach: erwachsenen Kindern musst Du nichts finanzieren, wenn Du es Dir nicht leisten kannst. Dein Sohn weiß, wie Du finanziell aufgestellt bist und das bei seinem Vater nichts zu holen ist, weiß er über das Jugendamt.
Es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen mehrmonatigen Auslandsurlaub nach dem Abi.

Wenn Dein Sohn reisen will, dann muss er vorher eben jobben und wenn er nichts kann, dann verdient er wenig und muß viel arbeiten. Du musst doch auch arbeiten und sparen, wenn Du in Urlaub fahren willst. Warum ist das Deinem Sohn nicht zuzumuten? Es ist die beste Art, Deinen Sohn an die Anforderungen des Erwachsenenlebens zu gewöhnen.

Es gibt kostengünstige Alternativen für einen Auslandaufenthalt, die im Lebenlauf positiv wirken wie work & travel oder ein soziales Jahr im Ausland. Das ist aber kein Urlaub. So anstrengend ist die Schule nicht, dass man danach monatelang Urlaub braucht - schließlich gibt es reichlich Ferien jedes Jahr.

Aus der eigenen Familie kenne ich es, dass die Kinder Auslandsschuljahre gemacht haben (alle ohne eine Klasse zu wiederholen). Wo die Eltern nicht wohlhabend genug waren, um es mal eben so zu finanzieren, haben sie von der Geburt des Kindes an dafür gespart. Oder sie haben von den Eltern finanzierte Auslandssemester während des Studiums gemacht und auch nicht geurlaubt sondern die vorgesehenen Credits erarbeitet, um nahtlos in Deutschland weiterstudieren zu können.
Keiner der Jugendlichen wäre auf den Gedanken gekommen, sich nach dem Abi monatelangen Urlaub von den Eltern finanzieren zu lassen - auch nicht die Kinder, deren Eltern das finanzieren konnten.

Ich war nach meinem Studium 2 Jahre in Boston und habe in einem Forschungsprojekt gearbeitet, habe mein Geld also selbst verdient - war kein Urlaub, man musst gut sein, um den Job zu ergattern und das hat sich in meinem Berufsleben gut gemacht. Es war für mich persönlich auch gut. Ein Langzeiturlaub ist zwar schön, bringt beruflich aber keinerlei Vorteile, eher Nachteile, d.h. muss als was anderes verpackt werden.
 
  • #18
Schlimm an der Sache ist eben noch, dass er bei mir mehr als 10 000€ Kindesunterhalts Schulden hatte, diese verjähren natürlich, was er vermutlich auch weiß. Mir ggü stellt er sich als das arme Schwein dar, das ja nichts hat und ich werde quasi als unverschämte Person hingestellt, die von dem armen Mann noch was will (Kohle).
Wechsle mal den Anwalt und beauftrage den, daß er dafür sorgt, daß er Deinen Anspruch gerichtlich so geltend macht, daß die Einrede der Verjährung ausgeschlossen ist. Bedenke: Der 31. 12. naht, es ist eilbedürftig. Wenn er Geld verdienen kann es aber nicht verdient kann es sein daß er sich so behandeln lassen muß als hätte er es verdient.

Vielleicht hilft es Dir ja auch, die Angelegenheit mit Deinem Ex konkret zu regeln, insbesondere mit einem Zahlungsplan und mit Sicherheiten (Auto, Grundschuld aufs Haus ?) Das so erhaltene Geld kannst dann immer noch Deinen "Kleinen" zum Reisen geben - wenn Du es herschenkst bist selber schuld.
 
A

Ares

  • #19
Ich bin am Ende meines Studiums ein halbes Jahr "down under" gewesen. Finanziert habe ich das selbst, meine Eltern hätten es sich, analog zu Dir, nicht leisten können, mir das zu bezahlen.

Dass es heute üblich ist, sich schon vor dem Studium erst mal von der stressigen Schulzeit zu erholen, finde ich ein dekadentes Lususproblem. Mir ist aber auch bewusst, dass ich damit eine eher antiquierte Sichtweise habe...
 
  • #21
Wenn betroffene Eltern hier schreiben, würde mich deren EInkommensbereich interessieren und ob AE oder nicht , ob der Kindsvater Kindesunterhalt bezahlt oder nicht. Außerdem frage ich mich, ob andere getrennte Eltern Reisekosten der Kinder grundsätzlich teilen.
Bei allem Respekt, ich finde die gestellen Fragen sehr direkt und sehr persönlich. Für mich werden da Grenzen überschritten, wo ich mich frage, ob die Frage vielleicht ein Fake ist, oder nicht eine initierte Frage ist, um Informationen zu sammeln?

Ich war selbst AE-Mutter mit geringem Einkommen, Kindesunterhalt wurde gezahlt, mein Kind hat nach dem Abi kein Auslands-Aufenthalt machen können, weil das Geld gefehlt hat bzw. sie nicht vorausschauend sich selbst darum gekümmert hat, es sich zu erarbeiten.

Sie hat Anschlussnah eine Ausbildung begonnen, ich musste sie dazu ein bissel anstupsen, nur eine Bewerbung geschrieben, man hat sie mir aus den Händen gerissen und sie hat ihre Entscheidung nicht bereut. Eine sehr gute Ausbildung, guter Ausbildungsbetrieb, die Azubi-Vergütung ist in Ordnung.

Sie kann sich so, viel besser entwickeln, reifen und von mir abnabeln, als Student, die lange abghängig irgendwie ein Schüler geblieben wäre. Dazu reift sie schneller, lernt den rauen Alltag in einer Firma kennen und kann mit diesen Wissen und Erfahrungen später immer noch studieren, bringt dann aber mehr mit als die Studenten, die frisch von der Schule kommen und noch halbe Kinder sind.

Ich bin übrigens früher diesen Weg auch gegangen. Geschadet hat es nie.

Übrigens, es gibt ausreichend qualifizierte Menschen mit Abitur und Berufsabschluss oder sogar mehrere Abschlüsse, die trotzdem nur 8,50 Euro Jobs verrichten, weil der Arbeitsmarkt in der Region nicht mehr hergibt, oder der AN Ü40 ist.

w
 
  • #22
Aber was nutzt das, wenn der Sohn partou keine Ausbildung machen will?
Wenn er 18 ist, ihm dann einen netten Brief schreiben, dass er, wenn er keine Ausbildung machen will, sich bitte eine eigene Wohnung suchen möchte und dann selber sein Leben finanzieren soll. Er ist volljährig!

Du bist nicht verpflichtet, ihm Unterhalt zu zahlen, wenn er keine Ausbildung usw. machen will.

Setzt dich durch, oder biete dem Sohn an, zu seinem Vater zu ziehen, wenn es ihm nicht mehr passt, bei der Mutter zu wohnen und zum gemeinsamen Familieneinkommen beizutragen.

Ich habe meiner Tochter ab dem 12. Lebensjahr beigebracht, durch Hilfsleistungen bei Nachbarn usw. sich was dazu zu verdienen. Das Geld konnte sie dann für ihren Luxus, den ich nicht bezahlen wollte und konnte, selbstverständlich behalten. Von nichts kommt nichts. Das muss ein Kind vor der Pupertät kapieren, später wird es sehr schwer.

w[/QUOTE]
 
  • #23
Hallo FS,

ich bin zwar selber noch nicht Mutter, aber ich als Tochter würde niemals von meinen Eltern erwarten, dass sie mir mal eben meinen Auslandsaufenthalt zahlen.
Erst recht nicht, wenn meine Mutter alleinerziehend wäre. Freunde von mir, die im Ausland waren, haben sich das selbst finanziert, indem sie entweder dafür gespart haben oder aber im Ausland vor Ort gejobbt haben.
Wenn dein Sohn unbedingt ins Ausland will, soll er sich das halt selber finanzieren, wo ist das Problem? Wo kommen wir denn hin, wenn Eltern ihren Kindern jeden Luxuswunsch erfüllen? Und ja, mehrere Monate ins Ausland zu gehen, dort zu leben, das IST Luxus. Wer solche extravaganten Wünsche hat, soll sie sich doch selber finanzieren. Oder würdest du, wenn dein Sohn in ein paar Jahren zu dir kommt und dich um einen Ferrari bittet, darüber nachdenken, ihm einen Ferrari zu schenken?

Soweit ich das aber richtig verstanden habe, könntest du es dir aber ohnehin nicht leisten - deswegen verstehe ich gerade auch nicht ganz, weshalb du es thematisierst. Wenn du nicht kannst, kannst du halt nicht.

Es stimmt, es ist quasi ein Trend heutzutage, dies nach dem Abitur und vor dem Studium zu tun. Ich selbst habe vor 5 Jahren Abitur gemacht und fand diesen Trend schon damals lächerlich. Damit meine ich nicht das Fernweh an sich, sondern diese Idee, dass man nach dem Abitur ja ach so dringend einen Tapetenwechsel bräuchte. Als wäre die Schulzeit eine ach so anstrengende, körperliche Arbeit gewesen. Aber wer es unbedingt möchte, der solle das doch bitte selber zahlen. Schließlich sind betroffene Leute junge Erwachsene und müssen auch mal lernen, dass man nicht alles im Leben geschenkt bekommt, sondern für manche Dinge eben arbeiten muss.
 
P

Provence

  • #24
Ich war AE, damals noch nicht wirklich »gut verdienend« und der Vater meines Sohnes hatte eine neue Familie mit mehreren Kindern, zahlte also wenig an seinen Erstgeborenen.
Ich spendierte meinem Sohn nach dem Abitur und vor Studienbeginn ein Railway-Europa-Ticket für 3 Monate, er jobbte vor der Reise, um für Übernachtungen und sein Essen selbst aufzukommen.

Es muss ja nicht immer Übersee sein, interessierte Jugendliche lernen innerhalb Europas mehr, als bei einem Aufenthalt in Australien oder den USA. Denn die europäischen Länder bieten in ihrer Unterschiedlichkeit sehr viel. Dazu müssen Europareisende immer über mehrere Sprachen verfügen, um überall durchzukommen (mein Sohn lernte 7 davon, die er später ausbaute und heute beruflich einsetzt).
Während seines Studiums bekam er von mir den vollen BAföG-Satz (von seinem Vater gar nichts, da er vor Studienbeginn eine Lehre abschloss und keine zweite Ausbildung von den Eltern bezahlt werden muss). Was darüber hinaus anfiel, musste er über die TUSMA (studentische Arbeitsvermittlung) selbst erarbeiten. Heute ist er beruflich erfolgreich und dankbar, dass er früh gelernt hat, selbst finanzielle Verantwortung zu übernehmen.

Ich wundere mich immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit Kinder und Jugendliche von ihren Eltern einfordern, Weltreisen über Monate finanziert zu bekommen. Dummerweise wird das teilweise von überdimensionierten »Klassenreisen« den Heranwachsenden auch noch so vorgespielt (wie vor einiger Zeit in Berlin, als eine ganze Klasse auf Kosten der Steuerzahler nach NY flog).
Und nein, ich bin nicht altmodisch und/oder »besonders streng«, ich finde nur, dass unsere Kinder so früh wie möglich lernen sollten, Wünsche einzugrenzen bzw. sie selbst zu mitzufinanzieren.
 
  • #25
Liebe FS,
Unterhalt habe ich für die Jungs auch nicht....und das führt bei einigen AE zu einem Fehler. Wir neigen viel eher dazu, unsere Kinder zu verwöhnen! Hast Du tief in Dir das Gefühl, dass Du dem Kind mehr bieten musst, weil es so einen Vater hat? Damit er neben anderen nicht zurücksteht, wo er doch schon mit einem solchen Vater arm dran ist?
Mein Ex kümmert sich zwar liebevoll aber ich habe mich bei solchen (Über-)Anstrengungen schon erwischt!
Man hilft Ihnen damit nur gar nicht! Du kannst ihn ja nicht durch das ganze Leben so begleiten dass immer alles geht!
Such Dir in Ruhe Möglichkeiten aus...hier ginge nur Travel and work! Und einen Betrag X, der nicht ausreichen wird, wenn sie nicht vorher jobben (Plan B mal außer Acht).
Wenn sie es dann wirklich wollen, dann sollen sie auch mal ran.
Da sie in der 10 schon eine 36 Stundenwoche haben und es zum Abi hin nicht weniger wird, werden sie außer mal in den Ferien auch nichts verdienen...aber dafür können sie nach dem Abi!
Wer will schafft das und wer es nicht schafft will es auch nicht genug.
Vielleicht macht es dann bei mir nur einer.
Einen Anreiz gibt es noch: sie sollen nicht glauben, dass sie es sich so leicht machen können wie der Vater.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
K

KG XS

  • #26
Also erst einmal: er möchte studieren, anstatt eine Ausbildung machen. Zu letzterem kann ich nunmal nicht zwingen.

Ich selbst habe übrigens auch den Weg gewählt, erst Ausbilung, dann Studium. Das würde ich aber nicht jedem empfehlen. Und schon gar nicht, wenn jemand bereits beim Abi genau weiß, was er studieren will.

Ich davon aus, dass er Bafög bekommt.

@Wildblume: Nein, das ist kein Fake, und wem die Fragen zu direkt und zu persönlich sind, muss ja nicht antworten. Ich vermisse letztenendes auch keine Antwort, weil ich die Menschen, die sich dahinter verbergen ohnehin nicht kenne.

Für mich steht eine solche Entscheidung ganz klar in Zusammenhang mit dem Einkommen der Eltern. Eine Antwort, in der dieser Aspekt nicht aufgeführt ist, nutzt mir wenig.

Und wenn Du einmal andere Threads durchliest, wirst Du merken, dass das Thema "Einkommen und Vermögen" in ganz vielen Themenbereichen von Belang ist.

Wir sind hier in einem anonymen Forum.

Ich danke allen, die bisher geantwortet haben.
 
K

KG XS

  • #27
Noch etwas:
Er hat ja nach dem Abi gejobbt. Auch schon vor dem Abi. Nebenbei hatte er sogar noch ein zeitaufwendiges Ehrenamt.
Aufgrund von Unerfahrenheit hatte er das Ganze aber halt nicht korrekt kalkuliert, bzw. dann Bammel bekommen, dass sein Geld nicht ausreichen könnte. Sprich, alles, was von mir kommt, ist letztenendes ein Zuschuss. Nur, ich merke eben, dass ich das Bedürfnis nach Austausch habe, um mir so meine eigene Meinung zu bilden. Dafür ist so ein Forum doch super.

@pixi67: ja, natürlich versuche ich oft, die Dinge vom fehlenden Vater auzugleichen, was bleibt mir anderes übrig. Entweder das Kind leidet oder ich (finaziell). Bei uns kümmert sich der Vater nicht liebevoll. Auch wenn er sich für so spirituell hält. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass die Thematik der nicht zahlenden Väter mal mehr Public gemacht werde sollte, vor allem die Art und Weise, wie sich vor Zahlungen drücken, und das dann auch noch legal ist.
Wenn in einem Geschäft 1000 € aus der Kasse geklaut werden, kommt es zu Anzeige mit riesen Geschrei. Welche finanzielle Verluste AE Frauen und ihre Kids hinnehmen müssen interessiert keinen.
Ich weiß, dass dies etwas vom Thema des Thread abweicht, vielleicht formuliere ich hierzu einen separate Frage.
 
  • #28
Hi, ich habe mich seit meinem 18. Lebensjahr selbständig vollfinanziert, auch meine Reisen. Wohnte aber auch ab achtzehn allein. Habe für alles selbst gearbeitet, für meine Miete, Wohnungsrenovierung, Möbel, Führerschein, Auto und auch für meine Auslandsaufenthalte. Gab von nirgendwo her einen Pfennig dazu.

Ich persönlich würde dies meinen eigenen Kindern alles bezahlen. Das sind für mich Basics für's Leben, Führerschein, erstes Auto, erste Wohnungseinrichtung und auch erste Auslandsaufenthalte. Ich bin nicht der Meinung, dass ein Kind nicht lernt mit Geld umzugehen, wenn man ihm diese vermeintlichen Privilegien verschafft. Das Leben wird früher oder später eh noch hart genug, ich finde arbeiten und Geld verdienen kann ein junger Mensch immernoch. Diese ersten Jahre im Erwachsenenleben kommen nie zurück... ich habe keine guten Erinnerungen daran, mich früh so dermaßen hart durch's Leben gekämpft zu haben und würde das nicht meinem Kind zumuten wollen, das ich liebe und das ich in die Welt gesetzt habe. Der "Ernst des Lebens" mit allen Konsequenzen kommt früh genug...
 
A

Ares

  • #29
Nie zuvor gehört, aber kurzes Googeln bringt auch in Deutschland weltfremde Paradiese hervor... War Dein Ex auch vor 20 Jahren schon "spirituell" und das Problem absehbar? Bei mir ist eine Ehe an ähnlicher Weltsicht gescheitert, deswegen würde mich das als Nebenthema interessieren.

Vielleicht haben sich die Zeiten geändert, aber ich hätte nie von meinen Eltern erwartet, dass sie mir eine Auszeit mit Urlaub finanzieren. Du hast offensichtlich mit einem eher geringen Gehalt sowieso schon viel alleine gestemmt.
Ich finde wichtig, dass Deine Kinder eine ihrem Talent entsprechende Ausbildung machen können, die ihnen ein gutes eigenes Einkommen ermöglicht. Es gibt auch im Rahmen des Studiums (auch finanzielle) Unterstützung für Auslandsaufenthalte. Vielleicht ist das eine Alternative?
 
G

Ga_ui

  • #30
Was heißt Trend? Du bist ein Erziehungsberechtiger und damit Entscheidungsgewalt. Meine Eltern hätten mir damals zwar alles bezaht was ich wollte, allerdings war das viel größere Problem: Ich durfte mit 18 gar nicht für mehrere Monate von zu Hause weg!
Eben weil man gar nicht auf eigenen Beinen steht! Also hatte sich das erledigt.

Hat man eine eigene Wohnung und verdient sein eigenes Geld, kann man in der Welt machen, was man will.