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  • #1

Mein Ehemann ist fremdverliebt und hat Liebeskummer

Es ist eine groteske Situation. Sie spielt mit ihm. Wenn sie sich meldet, dann ist er gut gelaunt.
Wenn nicht, ist er depressiv.

Jetzt kam raus, daß sie einen Mann kennengelernt hat. Und mit ihm zusammen ist. Sie war lange Single.

Sie ist eine Kusine von ihm. Er hat sich in sie verliebt, schon lange geht das. Streitet alles ab.

Ich steh da wie blöd. Was ist das Beste in dieser Situation ? Rückzug ? Das habe ich bereits getan.

Mit ihm reden nützt nichts.

w48
 
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  • #2
Ohje, du Arme,

was das Beste ist? Frage dich, was für dich und dein Leben dir wirlich wichtig ist und handle danach. Er muss mit der Situation selbst klar kommen und wenn sein Verhalten dann so ist, dass die Ehe nicht funktioniert und er auch nicht reden will, dann bleibt dir nichts übrig, als dich um dich zu kümmern, ggf. dich zu trennen.

Du kannst ihm auch ein Ultimatum stellen, bzw. eine Paartherapie vorschlagen.

Lass es dir so gut wie möglich gehen und kümmere dich um dich.

Dir alles liebe.

w
 
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  • #3
Hab ich das richtig verstanden? Dein Ehemann ist verliebt in eine andere Frau und ist schwer depressiv weil sie nichts von ihm will und du willst wissen, was du machen sollst? Ich finde die Frage absurd. Du willst mit einem Mann verheiratet bleiben, der eine andere Frau liebt und nicht dich? Was verstehst du denn von " zurückziehen"? Bist du ausgezogen und hast die Scheidung eingereicht? Das wäre für mich die einzige denkbare Reaktion.
 
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  • #4
Liebe FS,
ist doch ganz einfach: ausziehen, Scheidung einreichen oder willst Du weiterhin einen auf glückliche Ehe mit einem Mann machen, der einer anderen Frau nachtrauert?
 
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  • #5
Solche Beziehungsanwandlung sind traurige Realität, meist passieren solche Sachen nach 10 bis 20 Jahren Ehe, wenn die Beziehung eine tiefere Form angenommen hat und man immer hemmungsloser in seiner Wortwahl mit dem Partner wird. Vor allem weil mir das selber auch schon passiert ist!
Nur war derjenige, sich verliebt, ich, weil man Partner mich jahrelang nur noch rücksichtslos behandelt hat und mir nie seine Liebe zeigte und ich offenbarte ihm mein Leid in dieser Form, indem ich ihm sagte, dass ich mich neu verliebte. Mich hatte die Situation selber ratlos gemacht. Und ab dem Punkt spreche ich von Frustbeziehung und Frustsex, den man gemeinsam hat - vielleicht in der Hoffnung, endlich einen Ausweg aus diesem Verhältnis zu schaffen und endlich mal glücklich zu sein.

Bei euch ist doch sicher schon ebenfalls sehr viel passiert. Rückzug hilft nicht mehr. Vermutlich wurde schon lange bei euch geschwiegen und Streit vermieden. Ich denke, ich würde einen letzten großen Streit anzetteln un dann würdevoll von dannen gehen.
 
  • #6
Nun, so ein "Gefühls-Anfall" kann passieren. (Besser wäre - wenn nicht)

Erst mal in aller Ruhe abwarten, bis dieser "Anfall" vorbei ist.
Oder Hilfe anbieten, wenn er Hilfe braucht.

Männer können in -langjährigen- Beziehungen/Ehen zu sowas neigen.
z.B. zusammen mit der Midlife-Krise = Angst, was im Leben zu verpassen.
Und die Angst, daß die aktuelle Frau... die letzte Frau ihres Lebens ist.

m.E. vergleichbar mit schwierigen/trotzigen Kindern (z.B. in der Pubertät)
Wo selbst (mehr) Druck nicht immer weiter hilft.

Irgendwann wird dieser Mann dann einsehen, daß seine Schwärmerei aussichtslos ist.
Dann kann die FS versuchen, neuen Schwung und Spannung in diese Ehe hinein zu bringen.
So das der Mann zur Erkenntnis kommt, daß die FS doch die beste Frau für ihn ist.

(m,53)
 
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  • #7
In dieser Situation gibt es keine Chance mehr auf gemeinsames Glück, auch dann nicht mehr, wenn er die Frau nicht mehr sieht, sie ihn nicht oder nicht mehr will und auch nicht, wenn der Mann bereit ist, mit dem Spatz in der Hand wieder glücklich zu werden. Die andere Frau spukt nämlich für immer in seinem Kopf herum und wenn er eine andere Frau findet, die ihr in den Dingen, die ihn faszinieren, ähnelt, ist er weg. Mit mir ging es auch bergab, als ich versucht habe, mir meine Traumfrau aus dem Kopf zu schlagen und wieder Sympathie für meine Ehefrau zu entwickeln. Das konnte auch keine Paartherapie schaffen.
 
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  • #8
Das passiert immer wieder mal, dass man sich im Leben in irgendwen verliebt, der gerade nicht der eigene Partner ist. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

In jungen Jahren ist die Lösung meist Trennung+neuer Partner. Später - mit gemeinsamen Haus und Kindern - will man das vielleicht nicht mehr. Zudem würde die Trennung emotional auch nur kurzfristig einen "Vorteil" bringen: Denn Verliebtheit immer auch wieder vorbei und danach ist es die gleiche Routine wie mit dem alten Partner. Denn lebenslange Liebe+Verliebtheit scheint nur bei wenigen Menschen zu funktionieren.

Der FS würde ich empfehlen, noch einige Zeit abzuwarten. Die Cousine ist ja jetzt eh weg vom Markt, also wird sich die Verliebtheit auch wieder legen. Eine andere Möglichkeit ist, wenn er Macken an der Frau findet - dann geht die Verliebtheit auch schneller wieder weg.

m, 36
 
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  • #9
FS,

fehlt nur noch, dass du dich dermaßen erniedrigst und deinen Mann in seinem Kummer tröstest.

Für mich gäbe es nur eins: Konsequente Trennung mit Einreichung des Scheidungsantrages. Gnadenlos!

w53
 
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  • #10
Schön, wie schnell einige "verletzte" Frauen gleich das Abhauen raten! "In guten wie in schlechten Tagen..." - schon vergessen? Und es sind schlechte Tage, wenn er sich verliebt und deswegen depressiv wird. Dieses ewige Schwarz-Weiss-Denken von gestandenen Frauen, die wie kleine Kinder denken, unmöglich!

Liebe FS, was Dein Mann jetzt bräuchte, ist eine gute Freundin, die ihn wegen seiner Gefühle nicht verdammt, sondern ihm trotzdem zur Seite steht. DAS macht eine Ehe aus, und kein selbstbezogenes beleidigtes Prinzessinnenverhalten. Dein Mann hat sich diesen Zustand nicht ausgesucht. Sprich mit ihm, wie er sich einer Zusammensein weiterhin vorstellt. Sprich auch an, dass Dir das sehr weh tut, und für Dich ein Fortführen der Ehe sehr schwierig wird. Schlage ihm erst einmal getrennte Bereiche vor, dh. schaffe Dir ein eigenes Reich in der Wohnung - getrennte Betten und getrennter Tisch, solange er mit seinen Gefühlen nicht sicher ist. Gib ihm die Möglichkeit, Dich zu vermissen. Koche fortan nur noch für Dich, erledige nur noch Deine Dinge.


Und warte ab, wie sich die Dinge entwickeln.
 
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  • #11
Gast 9 Du machst dir die Welt wie sie dir gefällt, was? In schlechten Tagen heißt ja wohl kaum, das der eine verletzen darf und man lässt sich brav verletzen und pampert ihn auch noch, oder wie? Vielleicht soll sie sich schön jeden Tag anhören welche Sehnsucht er nach der anderen hat, ihn in den Arm nehmen und trösten? Sonst geht es aber gut, oder wie? Wenn jemand gerade schlechte Zeiten erlebt dann ist das die FS. Schlechte Zeiten gemeinsam meistern heißt füreinander da sein in Situationen, in denen der Partner in einer Krisensituation ist, die aber seine Gefühle für einen nicht beeinträchtigt. Aber sich in jemand anderen verlieben und auch noch seinen Liebeskummer ausleben und von seiner Frau auch noch Verständnis erwarten ist an schäbigem und menschenverachtenden Verhalten kaum zu überbieten. Und super Ratschlag von Bernd (Achtung, Ironie) die FS soll sich zum Affen machen und um den Kerl auch noch herumtänzeln damit er sich wieder in sie verliebt? Nach dem Motto, komm Baby überzeug mich mal, dass ich dich gut finden soll. Ohne Worte. Bei euch beiden sieht man ja mehr als deutlich, wie ihr drauf seid. Niemand braucht einen Mann, der nicht weiß, was er will und der bei einem ist, weil er woanders nicht landen kann. Eine liebe Kollegin würde mal jahrelang von ihrem Mann betrogen, er hatte ebenfalls keine Skrupel, sein Verhältnis offen zu leben und meiner Kollegin damit zu zeigen, dass er sie im Griff hat. Die andere hat das irgendwann beendet sonst wäre er über alle Berge. Wenn ich ihn sehe dann sehe ich nur ein mieses und skrupelloses A...ch, der einen auf Liebenden Ehemann machen will, das ihm aber nicht so gut gelingt. Bei der nächsten Frau würde er es wieder tun. Schlechte Zeiten - dass ich nicht lache!
 
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  • #12
am besten ist: Einfach abwarten, das geht vorbei. Wenn nicht: Seid ihr schon lange verheiratet? Warst du nicht auch schon mindestens einmal verliebt im Laufe des Lebens, vor oder während einer Beziehung? Also ich finde dass man unter Umständen für so etwas Verständnis haben muss. Redet offen über alles. Wie wäre es mit Toleranz und sich in den Anderen einfühlen statt sofort den Stab über ihn zu brechen. Wie hier schon jemand schrieb, man sucht es sich nicht aus, in wen man sich wann verliebt. Und es kann auch mehr als bloße Schwärmerei sein. Es ist nicht gut sich da persönlich angegriffen zu fühlen und auf Konfrontation zu gehen.
Warte ab und nimm es mal nicht ZU ernst. Sei du ehrlich und ermutige ihn, ebenfalls ehrlich zu sein. Wenn ihr schon lange zusammen seid, dann ist es besonders leicht zu verstehen dass so etwas mal passieren kann und es ist einleuchtend, dass man sich deshalb noch lange nicht trennt. Ich persönlich finde sowieso, dass Polyamorie (und damit meine ich kein Herumv****n) besser ist als serielle "Monogamie". Welche immer wieder großen Kummer bedeutet. Dann lieber von vornherein akzeptieren, dass es oft nicht klappt mit strenger Monogamie, dafür aber ehrlich zueinander sein und trotz allem immer loyal bleiben - das macht für mich der Begriff "Treue" aus: Dass man immer loyal und ehrlich zueinander bleibt. Dann kann einen auch nichts und niemand jemals wirklich trennen. Konstruktiv bleiben statt destruktiv zu werden, sich in die Lage des Anderen hineinversetzen.
W
 
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  • #13
Gast 10, was Du hier als "menschenverachtendes Verhalten" bezeichnest, ist nur menschlich. Es ist nicht unmöglich, sich auch in einer Ehe in einen anderen Menschen zu verlieben, einen Garant auf Treue und auf Besitz gibt es nicht.
So wie Du Gift und Galle spuckst, möchte ich nicht wissen, wie "verachtend" Du mit einem Menschen umgehen würdest, der sich Dir ehrlich offenbart. Dein Schreiben kommt einem aufstampfenden Kinde gleich, voll Trotz und mit dem Kopf durch die Wand! So holst Du Dir aber am Ende nur Beulen und Kopfschmerzen, und so schwarz-weiss einfach gemalt ist das Leben eben nicht! Erwachsen zu sein bedeutet aber auch, etwas aushalten zu können und gemeinsam zu überleben, wie damit umzugehen ist - dabei sportlich fair zu bleiben.
Der Ehemann der FS ist nicht der erste Ehepartner, der sich gefühlsmäßig verirrt. Ist mir auch schon passiert. Hier gleich alles wegzuwerfen und zu toben wie Bolle ist sicher nicht die Lösung, und dieses Ding hat unsere Ehe am Ende mehr zusammengeschweißt und uns zudem zu ehrlichen Freunden werden lassen. Inzwischen sind wir 30 Jahre zusammen.
 
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  • #14
Ich kann solche Frauen nicht leiden, die ihren Ehemann schützen und wieder auffangen und um keinen Preis weg geben wollen! Verachtenswürdig ist das für mich! Lass ihn ziehen, denn das ist was er will und auch dich wieder glücklich macht. Ein Mann der zumindest Respekt vor dir hat, der bindet dir das nicht auf die Nase! Dass man mal neu schwärmt für etwas besseres unkompliziertes, wenn es nicht so gut läuft oder man sich vernachlässigt fühlt, ist logisch. Fast immer legt sich das aber, wenn beide erkennen, dass sie was ändern müssen. Da die meisten Frauen sich aber nicht trennen, gehören sie halt zu den Frauen, die der Mann hintenrum über Jahre mit Affären betrügt. Glaub mir, jede zweite Ehe in meinem Bekanntenkreis sieht so aus. Meine Wut geht da an diesen naiven Ehefrauen, die es einfach ums Verrecken nicht checken wollen oder schlichtweg unfähig sind.
 
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  • #15
Ach Gast 12, dass DU für den Mann Verständnis hast ist klar nach deinen Ausführungen. Dass man sich verliebt in jemand anderen, das passiert und nein, es gibt keine Besitzansprüche. Aber dann bitte konsequent sein und dem anderen nicht mehr weh tun als die Situation es sowieso mit sich bringt. Nur dann kann man auf "sportliches" Verhalten seines Gegenüber hoffen, wenn man selber sportlich ist. FS schreibt, er blockt und redet gar nicht mit ihr, lässt sie im Regen stehen und sie darf miterleben, wie er für die andere springt und gute Laune versprüht wenn sie sich meldet und mies drauf ist wenn nicht. Trotz der angeblich von mir gespuckten Gift und Galle würde ICH das meinem Partner schon alleine aus Respekt nicht antun. Und stell dir mal vor, ich könnte sogar seine Freundin sein wenn er mich fair behandelt. Seine Frau könnte ich allerdings nicht mehr sein. Wenn er das Recht hat, sich anderweitig zu verlieben (was ja passieren kann) dann habe ich umgekehrt das Recht meine Konsequenzen zu ziehen, denn auch die entspringen einem Gefühl, nämlich dem verlorenen Vertrauen. Aber er hätte nur dann Anspruch auf meine Freundschaft wenn er mich fair und mit Respekt behandelt. Zweimal habe ich erleben dürfen, wie sehr Frauen unter dem miesen Verhalten ihrer Ehemänner haben leiden müssen, die keine Rücksicht genommen aber Verständnis eingefordert haben. Die haben ihren Frauen ständig das Gefühl vermittelt, dass sie nicht gut genug sind. Kein Funke Verständnis für die Gefühle der Partnerin waren zu erkennen. Für dieses Verhalten werde ich niemals Verständnis haben.
 
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  • #16
Gast 10, was Du hier als "menschenverachtendes Verhalten" bezeichnest, ist nur menschlich. Es ist nicht unmöglich, sich auch in einer Ehe in einen anderen Menschen zu verlieben, einen Garant auf Treue und auf Besitz gibt es nicht.
So wie Du Gift und Galle spuckst, möchte ich nicht wissen, wie "verachtend" Du mit einem Menschen umgehen würdest, der sich Dir ehrlich offenbart. Dein Schreiben kommt einem aufstampfenden Kinde gleich, voll Trotz und mit dem Kopf durch die Wand! So holst Du Dir aber am Ende nur Beulen und Kopfschmerzen, und so schwarz-weiss einfach gemalt ist das Leben eben nicht! Erwachsen zu sein bedeutet aber auch, etwas aushalten zu können und gemeinsam zu überleben, wie damit umzugehen ist - dabei sportlich fair zu bleiben.
Der Ehemann der FS ist nicht der erste Ehepartner, der sich gefühlsmäßig verirrt. Ist mir auch schon passiert. Hier gleich alles wegzuwerfen und zu toben wie Bolle ist sicher nicht die Lösung, und dieses Ding hat unsere Ehe am Ende mehr zusammengeschweißt und uns zudem zu ehrlichen Freunden werden lassen. Inzwischen sind wir 30 Jahre zusammen.

Aber selbstverständlich kommt so etwas vor, aber, meines Erachtens sind diese "Beziehungen" früher oder später zum scheitern verurteilt, oder man hat andere Gründe um zusammenzubleiben!

Es kommt drauf an, wie tief die Demütigung des betrogenen Partners ist und es kommt drauf an, wie gut der gedemütigte Partner verzeihen kann, vor allem viel schwieriger, ob das damit verloren gegangene Vertrauen wieder herzustellen geht! Ob das Gleichgewicht wieder herstellbar ist, muss sich die Fragestellerin verinnerlichen.

Nur, als Selbstverständlichkeit es anzunehmen, das man wieder einfach zurückkommt und alles ist wieder gut "nach dem Motto, *da bin ich wieder frisch entliebt* die Ehe gerettet und bis zum nächsten mal :) ,... das geht in die Hose!

Ich würde hier an meiner Toleranzgrenze und meinem Vertrauen arg grat wandern, da bin ich ehrlich! Vertrauen, ist es einmal enttäuscht, ist es auch weg.

Liebe FS,
gib ihm die nötige Zeit, wenn er aber die Chance und Zeit nicht nutzt, dir zu zeigen, das er dich liebt, zieh Konsequenzen. Du musst wissen, ob er wirklich ehrlich zu dir ist.

W/54
 
  • #17
am besten ist: Einfach abwarten, das geht vorbei. Wenn nicht: Seid ihr schon lange verheiratet? Warst du nicht auch schon mindestens einmal verliebt im Laufe des Lebens, vor oder während einer Beziehung? Also ich finde dass man unter Umständen für so etwas Verständnis haben muss. Redet offen über alles. Wie wäre es mit Toleranz und sich in den Anderen einfühlen statt sofort den Stab über ihn zu brechen.

Ja, das kann passieren.

Mir ist es auch passiert - beide waren gebunden, es ist überhaupt nichts passiert - außer so ein paar nebensächlichen Gefühlen.

Ich habe NIEMANDEM davon erzählt, eher noch mehr auf meinen späteren Mann geachtet, habe verschiedene Dinge geändert, so dass ich den anderen Mann kaum noch sah.

Ich habe die ja immer noch vorhandenen Gefühle in meiner Beziehung gelebt und mir ab und zu eine kleine, träumerische Auszeit gegönnt. Erst nach mehr als zwanzig Jahren habe ich einmal einen Freundin davon erzählt, mein Ex- Mann weiß bis heute Nichts davon.

Wenn wir frei gewesen wären........... Aber egal, wir befanden uns beide in Beziehungen, die wir ernst nahmen............ Seine Mutter hat es bemerkt, sie spürte es an der Art, wie er von mir sprach und sie hätte sehr, sehr gerne gesehen, dass wir zusammen kommen, das hat sie mir gegenüber durchblicken lassen.

Ok, wir haben uns anders entschieden - ohne unsere Partner zu quälen und auflaufen zu lassen, wir haben es jeder für sich mit sich selbst ausgemacht. Das geht, das ist eine Frage der Liebe und des Respekts.

Und da fehlt es bei dem Mann der FS, aber heftig. Und DAFÜR hätte ich keinerlei Verständnis und Toleranz.
 
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