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Gast

  • #1

Mein Exmann will sich nicht auf das alle-2-WE-Modell einlassen!

Wir sind seit 4 Jahren getrennt, mein Exmann und ich, Scheidung läuft noch.
Unsere Kinder sind beide unter 10, mein Mann hat sich innerhalb der Ehe nie groß um die Kinder gekümmert, ich war auch innerhalb der Ehe alleinerziehend funktionell gesehen.
Vor 4 Jahren haben wir uns getrennt wegen wechselnder Affären meines Mannes.
Er war wirklich niemals zuhause.
Ich bin seinetwegen und weil ich will, dass die Kinder ihren Vater sehen, in derselben Stadt geblieben.
Mein Mann macht seitdem immer, was er will: Mal nimmt er die Kinder das ganze Wochenende, dann nur einen Tag, mal von Fr auf Sa, mal von Sa auf So, mal von So auf Mo.
Ich selber kann nichts planen, weil er auch seine Antworten bezüglich des Wochenendes die ganze Woche zurückhält.
Er gibt keine Antwort, WANN er genau die Kinder am WE nimmt und irgendwann zwischen 11 Uhr morgens am Samstag und sagen wir mal 18 Uhr abends holt er sie dann.
Das gefällt weder den Kindern noch mir, zumal ich weder MIT noch ohne Kinder Verabredungen planen kann, weil ich ja nie weiß, wann mein Exmann die Kinder holt.
Außerdem arbeite ich bis auf einen Tag die Woche und sehe meine Kinder auch nur am WE entspannt.

Nun habe ich - nachdem ich es ihm schon seit 3 Jahren vorschlage und ihn darum bitte - über meine Anwältin sagen lassen, dass wir nun mal ein 2-Wochenenden-Modell versuchen: er ein WE, ich ein WE - so wie viele andere auch.
Jetzt tickt er total aus, will das auf keinen Fall akzeptieren, terrorisiert mich mit SMSen, ich würde ihm die Kinder entziehen!?

Das stimmt gar nicht: Er kann sie immer sehen, er wohnt nicht mal 1km entfernt, nur hätte ich gerne klare Absprachen.
Manchmal kommt er abends halb 8 vorbei und will mit dem 8jährigen unter der Woche essen gehen-wehe ich sage dann nein, weil mir das zu spät ist und er ja morgen Schule hat. Das gibt ein Riesenterz.

Ich will mich aber nach 4 Jahren Trennung nicht mehr nach ihm richten und finde es besser, wenn wir die Wochenenden aufteilen. Er argumentiert, dass ich ja unter der Woche einen freien Tag hätte - da arbeite ich aber viel zuhause und sehe meine Kinder deshalb auch vor 4 nicht. Entspannt ist das nicht.

Mein Ex will aber keine Regeln akzeptieren, die er nicht gemacht hat.
Er zahlt auch nur den Kindern einen kleinen Unterhalt nach DD Tabelle, obwohl er sehr sehr gut verdient. Ich habe wenig, obwohl wir den selben Beruf haben, ich aber immer zurückgesteckt habe.

Mir reicht es jetzt und ich will ein eigenes planbares Leben.
Wie kann ich mich da durchsetzen? Oder ihn besänftigen?
Er kann die Kinder auch gerne einen Tag unter der Woche haben, wenn er will.
 
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Gast

  • #2
Liebe FS,

kümmer dich nicht um das von den üblichen drei Verdächtigen gleich einsetzende, frauenhassende Gepöbel (gerne auch unter weiblicher Signatur geschrieben).
Ich würde diesem Mann eindeutig klare Ansagen, bestenfalls über deine Anwältin machen. Sein uneinsichtiges, kindisches Verhalten dürfte die Scheidungsrichter auch sehr interessieren. Wenn er dich mit SMS terrorisiert kannst du das über einen Anwalt ebenfalls unterbinden lassen. Kommuniziere überhaupt nur noch über einen Anwalt mit ihm. Nach Düsseldorfer Tabelle muss er seinen Kindern mindestens den Unterhaltsbetrag zahlen. Du hast doch hoffentlich Trennungsunterhalt beantragt? Wenn er sich verantwortungslos zeigt, dann kannst du auch Umgang ausschließlich im Beisein einer Sozialarbeiterin beantragen. Unreife, verantwortungslose Typen wie dein Mann "renken" sich am ehesten durch klare Regeln und Konsequenzen ein. Ansonsten werden sie dir immer auf der Nase herumtanzen, wenn sie können. Liebe FS, sei ruhig egoistischer und selbstbewusster. Ich wünsche dir und den Kindern alles Gute.
 
G

Gast

  • #3
Ihr müsst den Kindern zu liebe an klare Absprachen halten, also
besonders Dein Ex Mann. Sag ihm, dass wenn
macht was er möchte und ohne mit Dir Absprache
zu halten sein Kind um 20 Uhr abholt, es den Kindern
Auch nicht gut tun wird. Du bist schließlich für die
Erziehung der Kinder zuständig, weil sie bei Dir
wohnen.
Und
Wenn er dich gleichgültig bzw. respektlos behandelt,
werden es die Kinder auch tun und das wird
immer für Unruhe sorgen.

Wenn er die 2 Wochenregelung nicht akzeptiert,
dann schlage ihm vor, dass er die Kinder auch in der
Woche sehen kann. Aber nur mit einer Bedingung.
Bevor er die Kinder fragt, muss er dich fragen und ein nein
ggf. akzeptieren.
 
G

Gast

  • #4
Zuckerbrot und Peitsche.

1) Es geht nicht daß er zu wenig zahlt.

2) Ist er denn in der Lage, Regeln zu machen ? Oder ist es nur eine Regel "Lust und Laune" bei ihm ?

Jedenfalls ist der Weg zur RAin wichtig und richtig. Wenn er zickt, zahlt er via Gericht - wenn er aufhört zu zicken, wirds einfacher.

Nur mußt seinen Dickschädel irgendwie klein kriegen; betteln half da nichts und versucht es ja weiter. Klare Regeln. Notfalls müssen sie durch das Gericht diktiert werden - auch beim Zahlen.
 
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Gast

  • #5
Hallo FS,

hört sich leider nicht so gut an und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es deinem Exmann in erster Linie nicht um die Kinder geht, denn sonst würde er sich anders verhalten!

Mein Rat: ich würde es mit Hilfe der Anwältin und einem Mediator versuchen!
Hier werden "Regeln" und Absprachen mit euch zusammen erarbeitet.
Dein Exmann hat hier nicht die Möglichkeit sich rauszureden oder so zu tun, als ob es ihn nichts angehen würde. Denn...sollte er sich dann nicht an die Abmachungen halten, wären eventl. Konsequenzen die Folge.

Er zelebriert hier auf dem Rücken eurer gemeinsamen Kinder ein Machtspiel und da kann ich dir leider den Tipp geben, je mehr du dich auf sein unzuverlässiges Verhalten einstellst, desto rücksichtsloser und unverschämter wird er mit dir/euch umgehen!

Alles Gute!

w53
 
G

Gast

  • #6
Scheidungen - gerade wenn Kinder dabei sind - ein heikles Thema.

Ich bin ein Mann (50) und habe das durch. Vergiss alles, was mit dem ursprünglichen Leben zu tun hat, führe Dir auch nicht vor Augen, ob er früher viel oder weniger für die Kinder da war.

JETZT ist ALLES anders.

Ihr solltet beide bemüht sein, den Kindern einen Rahmen zu schaffen, der ihnen eine Zukunft schafft. Alles andere zählt nicht - nicht eure Verletzungen, eure Zwistigkeiten, das "der oder sie hat aber...", Geld...

Keinesfalls auch nur ansatzweise so denken oder argumentieren, wie Du es hier schon durchblicken lässt: er zahlt nicht viel - also bekommt er auch nicht viel.

Ich habe die Hölle mit den Kindern durch, ich konnte nicht weit genug ziehen, um meiner Ex aus den Füßen zu kommen. Ich durfte trotz aller Bemühungen nur Ja und Amen sagen und darf es einem eher unglücklichen Umstand verdanken, überhaupt das hälftige Sorgerecht wieder bekommen zu haben.

Unser Ältester ging völlig aus der Spur, hatte Jahre später einen schweren Verkehrsunfall, über den ich von einer Familienangehörigen um 03.15 Uhr (nachts) als Erster informiert wurde. Sedierung ("künstliches Koma"), Notversorgung nächste Klinik, Traumastation Spezialklinik, IPS... das volle Programm. - Ich habe sachlich und fürsorglich gehandelt, mit den jeweils zuständigen Ärzten telefoniert, da ich über 280 km entfernt war. Meine Nacht war rum, weder bin ich hingefahren, noch hatte ich meine Ex informiert. Nichts, aber auch gar nichts hätten wir beiden während der nächsten 8 Stunden machen können. Ich informierte sie nicht, weil eine schlaflose Nacht besser als zwei sind.

Kaum informierte ich sie am nächsten Tag, brach auch nach Jahren der Scheidung wieder das Inferno über mich ein.

Die KINDER brauchen EUCH. Auch wenn es gerade mit und nach einer Scheidung sehr schwer für euch als Ehepartner ist - für die Kinder ist alles unverständlich, es bricht eine Welt zusammen. Es liegt nur an euch Erwachsenen, welchen Weg ihr ihnen aus den Trümmern baut.

Beide müsst ihr euren Blick völlig ändern, das ist das kuriose an der Zerstörung einer Familieneinheit und will wohl überlegt sein. IHR müsst künftig noch mehr zurückstecken und wart der Meinung, dass genau das ja während der Ehe passierte und nun die Befreiung ansteht. Meistens ist es aber genau umgekehrt, ihr müsst nun u. U. enger zusammenarbeiten als es vorher war... - EURE Kinder.

Ich wünsche euch viel Kraft, Mut, innere Ruhe und ein gutes Händchen!
 
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Gast

  • #7
Oje, ähnlich lief es bei uns auch.

Dein Wunsch nach Planung und Einhaltung von Verabredungen ist 100% ok, und es ist eine Frechheit, dass Dein Ex meint, mit Eurer Zeit so umspringen zu können.
a) haben die Kinder ein Recht auf Planung (und das Erfüllen von Treffen, auf die sie sich evtl. gefreut haben)
b) hast Du ein Recht, die Vaterzeit für dich zu verplanen mit was auch immer, und Du musst Dich 100% verlassen können, dass iin dieser Zeit ER zuständig ist.

Bei uns lief es so:
Ich habe ihn gebeten, z.B. bis spätestens Ende November einen Plan für die Termine bis zur Mitte nächsten Jahres zu machen. Es kam keine Antwort, daraufhin habe ich selber Terminvorschläge gemacht, und ihn gebeten, mir diese z.B. innerhalb 1 Woche zu bestätigen, oder Alternativen vorzuschlagen. Ergebnis: wieder keine Antwort, bzw. ein "mal sehen, ich weiß noch nicht so genau".
Daraufhin habe ich ihm gesagt (und geschrieben!), dass ich nun meine Terminvorschläge bis jeweils 2 Wochen vor dem Termin für ihn freihalten würde, wenn er sich bis dahin nicht committed, würde ich für mich und die Kids ein anderes WE-Programm planen.

Ende der Geschichte: seit 1 Jahr sieht er sie gar nicht mehr.

Was ich sehr schade finde. Die Kids stört es gar nicht so sehr. Er meldet sich alle paar Monate mit dem Wunsch, die Kinder mal wieder zu sehen; darauf meine Antwort "sehr gerne, mach einen Terminvorschlag mind. 2 Wochen im Voraus, damit wir uns darauf einstellen können", und dann ist wieder monatelang Funkstille.

Ich habe mit dieser Situation mittlerweile meinen Frieden geschlossen, ich kann den Papa nicht zwingen, und für uns als "Kleinfamilie" ist es seitdem wesentlich entspannter als vorher. Endlich kann ich planen!
 
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Gast

  • #8
Lass dir von mir als Frau, die das auch schon erlebt hat eines sagen: Die aktuellen Verhältnisse schaden dir, deinen Kindern und deren Verhältnis zu Ihrem Vater, weil er als nicht verlässlich erlebt wird. Eine regelmäßige Umgangsregelung zu euer aller Wohl muss her.

Es hilft nur eines, auch wenn es extrem wirkt: Lasst es gerichtlich regeln. Sowohl den Umgang als auch die Unterhaltszahlungen. Natürlich könnt ihr es auch zunächst über einen Beratungstermin beim Jugendamt sowie einer UNterhaltsberechung von der dortigen Sachbearbeiterin versuchen - nachdem was du schreibst, rechne ich mir aber keine allzugroßen Chancen aus.

Auch wichtig: Wenn die gerichtliche Regelung steht, dann setz sie durch: Keine Ausnahmen, weil "es ihm grad nicht passt", sondern wenn dann nur mit triftigem Grund (Arbeitszeit, familiärer Notfall, Feiertagsregelungen o.ä.) - das gilt dann allerdings für euch beide. Denn eurer Kinder zu liebe müsst ihr euch beide als Verlässlich zeigen. Wenn du zwischendrin die Nerven zu verlieren drohst, dann halte dir vor Augen, dass die feste Regelung nicht nur deiner Wochenendplanung, sondern vor allem auch euren Kindern zugute kommt, die so die Chance haben, ihre Eltern beide als verlässliche Partner in eniem festen Rahmen kennen zu lernen.

Das Durchsetzen so einer Regelung kostet Nerven, vermutlich wird er dich ersteinmal terrorisieren, weil du "plötzlich spinnst" - Grund ist aber nicht, dass es bisher okay war, sondern nur, dass du es dir zu lange so gefallen hast lassen. Also Augen zu und durch - die Situation wird sich auch wieder entspannen und Ihr werdet alle davon profitieren.
 
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Gast

  • #9
Statt zu warten, bis er die Kinder HOLT könntest du sie ihm auch BRINGEN. Du sagst ihm, wann du sie ihm bringst und wann er die Kinder wieder zurück bringen kann. Zur genannten Zeit stehst du mit den Kindern vor seiner Tür (falls er nicht aufmacht : Babysitter auf seine Kosten) und am Sonntag Nachmittag bist du irgendwo unterwegs, damit du nicht zu Hause bist, falls er zu früh wieder da ist.
 
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Gast

  • #10
Liebe FS,
ganz einfach: die Anwältin schreibt ihm, dass er seinen Vaterpflichten regelmäßig nachzukommen hat - zuverlässig alle 2 Wochen holt er Freitagnachmittag die Kinder und bringt sie Sonntag um 18 Uhr zurück.
Wenn er sie zusätzlich an einem weietren Tag jede Woche sehen will, gern, aber kejne adhoc-Geschichten mehr.
Wenn er das nicht hinbekommt: moderiertes Gespräch beim Jugendamt.

Und bring ihm bei, sich daran zu halten: keine Ausnahmen, keine Sonderregeln. Er hat die Kinder schon Samstagmittag über und will sie zurück bringen? Geh' nicht ans Telefon, mach' die Tür nicht auf. Geh aus, geh zum Sport, auch Du brauchst mal Pause. Wenn Dein Mann sich nicht zu benehmen weiß, rede garnicht mehr mit ihm, nur Gespräche mit dem Jugendamt als neutraler Stelle. Das wird ihm fix reichen und er reißt sich zusammen.
 
G

Gast

  • #11
Wow, wer die Geister aufruft.

Ich schließe jede Wette ab, dass Du hier ausschließlich die schlechtesten Empfehlungen frustierter Ex'en erhalten wirst!
Sind diplomatische und positive dabei, wie beispielsweise von Gast 5, dann wird es ein Mann sein.

Die Frauen projizieren ihren eigenen Mist auf Deine Situation - das Feinbild ist nur der Mann, ihr Part in der Ehe war perfekt. Eine perfekte Frau, eine perfekte Mutter.

Gericht, Gericht, Gericht... . Es ist auch klar warum. In den meisten Fällen, sprich da einfach einmal ein paar engagierte Familienanwälte an, tendieren Gerichte zu Frauen. Es geht nicht um Fairness, es geht um simple Rechtsprechung, die Schuldfrage spielt ja seid den 70ern keine Rolle mehr.
Kreischt eine Frau, eilt alles schützend herbei. Steht dann noch ein Kind daneben...

Frauen erziehen gerne - ihre Kinder zwar nicht immer, ihre Männer dafür lieber und immer häufiger. Geht die Ehe dann kaputt, liegen die Gründe aus Sicht einer Frau klar da - der Mann. Also macht man richtig fertig, zahl Geld, dann bekommst Du Kind. Lässt sich der Mann nicht steuern und kontrollieren, dann wird auf Zerstörung gesetzt. Frauen bringen dafür nachweislich ein unglaubliches Engagement auf - schade, denn positiv eingesetzt, bringt Energie sicherlich mehr.

Nein, ich bin zwar ein Mann, aber kein Frauenfeind. Das ist real, so laufen nach vorsichtigen Schätzungen der Fachleute rund 75% der Scheidungen ab.

Frauen setzen ihre eigenen Kinder dann Mittel zum Zweck ein und sind noch davon überzeugt, dass es ja zum Wohle des Kindes sei.

Stimmt nicht? - Was lese ich hier:

Zuckerbrot und Peitsche
Es geht nicht (Komma) dass er so wenig zahlt. (Wer entscheidet das hierfür - Du? Warum?)
...wenn er aufhört zu zicken...

...an Regeln halten...besonders Dein Ex-Mann. (Warum nur besonders er?)
...dann schlage ihm vor...aber nur mit Bedingung. (Regeln und steuern? Supermutti oder schon Gott?)

...kommuniziere nur noch über einen Anwalt mit ihm...

...die Kids stört es nicht mehr... (Langzeitstudie schon abgeschlossen?)


Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung, war für einen Menschen gut oder schlecht ist. Die meisten der Erzählungen sind Betrachtungen von Menschen, die in erster Linie sich selbst sehen.

Sprich hier die Personen an, die aus Scheidungsehen sind. Die werden Dir andere Lieder singen und einen Blickwinkel vermitteln, der hier manchem die Schamesröte ins Gesicht treiben wird.

Es wird sicherlich Dinge geben, die juristisch geklärt und geregelt werden müssen. Verliert aber nicht eure Menschlichkeit und den Blick für eure Kinder.
 
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Gast

  • #12
Vielleicht erst mit ihm sprechen und nicht gleich über die Anwältin schreiben. Deine Frage ist insgesamt wischiwaschi und viel Gerede, aber du kommst nicht auf den Punkt. Vielleicht hast du ihm gar nicht klar gesagt, welchen Vorschlag du machst und wie der konkret aussieht. Mach doch deinem Exmann eine klare Ansage, alle 14 Tage das Wochenende und sonst einmal in der Woche einen bestimmten Abend. Dabei musst du dann bleiben. Nicht immer hin und her reden. Männer wollen doch so gern klare Ansagen, dann sage ihm klar an.
 
  • #13
FS, das hab ich auch hinter mir mit dem Unterschied, dass ich überhaupt keinen Unterhalt erhalten habe. Der Erzeuger meiner Kinder meinte auch es müsse alles nach seiner Nase gehen. Ich hatte immer das Gefühl es hatte auch etwas damit zu tun noch eine gewisse Macht über mich zu haben. Ich habe darauf hin einen Termin beim Jugendamt gemacht. Wenn er sich nicht an abgesprochene Zeiten halten konnte, stand er vor verschlossenen Türen. w53
 
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Gast

  • #14
Viele der Kommentatorinnen hier haben vor allem eines nicht begriffen:

Oberste Priorität das das Kindeswohl. Und Kindeswohl ist gewiß nicht das, was sich manche hier als angebliches "Kindeswohl" unter fadenscheinigen Argumenten zurechtbasteln.

Kinder brauchen beide Eltern. Dahinter haben gekränkte Eitelkeiten und egoistische Befindlichkeiten der Eltern gefälligst zurückzustehen.

Die Idealkonstellation für das Kind ist wechselseitiges Wohnen bei beiden Eltern. 2 Wochen beim Vater, 2 Wochen bei der Mutter. Es gibt genug Eltern, denen ihre Kinder wichtig sind und die das deshalb genau so praktizieren. Auch wir haben das seinerzeit - auf meinen Vorschlag hin - mit unserem Sohn so gehandhabt. Eigentlich wollte er bei mir leben. Es war ihm trotzdem anzumerken, daß er mit diesem "Entscheiden" überfordert war.

Wer seine Kinder liebt, wird alles tun, damit sie Kontakt zu beiden Eltern behalten - und eben nicht nur sporadischen alle 14 Tage. Leider gibt es zu viele Egoistinnen, denen das Kindeswohl nicht mehr als ein Lippenbekenntnis Wert ist. Das ist traurig.

M 49
 
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Gast

  • #15
Im Grunde genommen ist es nicht nötig gleich einen Rechtsanwalt einzuschalten. Es gibt beim Jugendamt Beratungsstellen die in solchen Fällen als Vermittler helfen und den sich trennenden Eltern erklären, wie die Regelung zum Wohle der Kinder am besten aussehen sollte. Dort kann man auch den Unterhaltsanspruch der Kinder ausrechnen und einen Titel ausstellen.

Auf jeden Fall ist es wichtig für die Kinder, dass sie sich auf regelmäßige Termine mit dem Vater einstellen können denn auch sie werden irgendwann anfangen selbst zu planen und dann bist nicht mehr du die Böse die ihm die Kinder entzieht, sondern dann sind es die Kinder, die nicht mehr genügend Zeit für ihren Vater haben.

W 47
 
G

Gast

  • #16
Dein Mann schadet dir, terrorisiert dich und erweist sich auch gegenüber deinen Kindern als äußerst verantwortungslos. Ein Mann, der sich nicht einmal auf feste, verbindliche Termine einlässt, wenn es um seine Kinder geht? Ihm scheint es primär um die Macht zu gehen, deine Kinder wiederum scheinen ihm nicht sonderlich viel zu bedeuten. Sowohl für dich als auch für die Kids eine sehr schädliche Situation. Erst Recht, wenn er sie [mod] und manipuliert und gegen dich aufwiegelt.

Liebe FS, es ist gut und richtig, dass du dir einen Anwalt genommen hast. Dieser wird alles weitere für dich klären. Suche zusammen mit deiner Anwältin einen Termin beim Jugendamt. Vielleicht wäre es das Beste neben den festen Terminen auf die Anwesenheit eines Sozialarbeiters während seiner Besuchszeiten zu bestehen. Und wer nicht mal die Termine für seinen Kindesbesuch als Vater richtig planen kann, der hat schon gehabt. Für die Kids und dich am Besten wäre womöglich sogar ein vollkommener Kontaktabbruch, Unterhalt muss dir der Mann ja trotzdem zahlen. Wer sich so verhält, wie dein Bald-Exmann, der braucht unbedingt klare Grenzen. Gegenüber seinen Kindern kein Verantwortungsgefühl und dir immer schön auf der Nase herumtanzen. Liebe FS, lass dir das bloss nicht gefallen und dieser Typ sollte sich schämen.
 
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Gast

  • #17
Liebe FS,

meiner Meinung nach liegt das Problem darin, dass Du Dich nicht klar ausdrückst, bzw. Dich nicht durchsetzt. In Deinem letzten Absatz schreibst Du zum Beispiel: ... "wie kann ich ihn besänftigen?"

Du musst ihn nicht "besänftigen" ... Du musst mit ihm gemeinsam eine vernünftige Lösung finden und daran wird sich dann auch gehalten. Punkt.

Es kann nicht sein, dass einer spontan dies und/oder das und dann ach nee, doch nicht ... die Kinder müssen sich auch auf ihn verlassen können und nicht in Warteposition sitzen ... kommt Papa, kommt Papa nicht ...

aber wie gesagt ... Du musst da erst auch bei Dir schauen ... sei nicht so lasch, triff Deine Entscheidungen und steh dann auch dazu!

w
 
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Gast

  • #18
Da liest sich ganz viel ungeklärtes von beiden Seiten emotional aufgepusht.

Zunächst, was hattet Ihr für eine Abmachung?
Nur wenn es eine klare gab, kann er sich auch daran halten und daran gemessen werden.

Du musst Dich - auch wenn es schwer ist- innerlich beruhigen und versuchen gelassen, bestimmend und selbstverständlich ruhig agierend Deine Rechte umzusetzen.
Ihr müsst! einen Konsens finden.
Klar ist das schwierig, wenn einer sich nicht daran hält-
aber dann muss man ihm das eben so unbequem machen, wie es zum Erfolg führt.

Ich würde folgendes ausprobieren:
Bitte ihn schriftlich mit Hinweis auf den aktuellen Unfrieden einen Vorschlag - orientiert an den gesetzl. Vorgaben und Vereinbarungen im Sinne des Sorgerechtes- zu machen, wie er sich den weiteren Umgang vorstellt.

Du machst dies ebenso.
Dann trefft Ihr Euch auswärts mit einer Dritten Person ( entweder Freund von beiden oder beide Mütter oder irgendjemand, den Ihr beide akzeptiert, zur Not Schlichter, vielleicht geht es auch ganz ohne).
Ihr besprecht Eure gegenseitigen Vorstellungen.
Heißt für Ihn klare Angaben, für Dich festlegen, dass er da zu sein hat, Termine ( auf die 10 min!) zeitlich eingehalten werden.
Spontanes nach Absprache und erst wenn geplantes gut läuft.

Und dann sei konsequent, Frau!
Ruhig , freundlich, bestimmend, geradlinig!!

Die Kinder werden Freitag Abend um halb 8 geholt. Wenn er bis dahin ohne Grund nicht da ist- sieht er sie nicht an dem We.
Gar nicht diskussionswürdig, oder?
Wenn er nicht zu Hause ist, packst Du die Kinder wieder ein und er sieht sie auch nicht.
Wenn 15.00 vereinbart ist und er kommt um 21.00 seid Ihr nicht da- Punkt.
Das ist anstrengend- aber irgendwann wird es gehen.
Wenn er unter der Woche essen gehen will, 18.00 sonst nicht. Die Kinder haben ihren Rhythmus und den kennt er!
Wenn er sie einfach früher bringen will, bist Du nicht da oder lässt die Tür zu! Auch wenn es hinter dem Vorhang hart ist- er wird die Kinder nicht alleine vor der Tür stehen lassen ;)

Du musst das durchhalten, dokumentieren zu Beginn und nur im Notfall rechtlichen Beistand zuziehen. Das ist Arbeit, vielleicht auch Frustration am Beginn, aber es lohnt dich.
Bezüglich des Unterhaltes gibt es klare Regeln, was habt Ihr geklärt, setze das durch.
Auch keine Angriffsfläche.

Bleibe besonnen und verschaffe Dir Respekt, respektiere auch seine Vorstellungen, aber nicht Unzuverlässigkeit!
Beeindrucke ihn, indem Du eben nicht rumzickst oder ihm das Gefühl gibst, gegen ihn zu agieren- nur so schafft Ihr es auch im Sinne der Kinder.

W 36
 
  • #19
Viele der Kommentatorinnen hier haben vor allem eines nicht begriffen:

Oberste Priorität das das Kindeswohl. Und Kindeswohl ist gewiß nicht das, was sich manche hier als angebliches "Kindeswohl" unter fadenscheinigen Argumenten zurechtbasteln.

Kinder brauchen beide Eltern. Dahinter haben gekränkte Eitelkeiten und egoistische Befindlichkeiten der Eltern gefälligst zurückzustehen.
M49
Das ad-hoc Verhalten des Mannes ist egoistisch. Wenn er dafür nicht gute Entschuldigungen hat, braucht sich die FS nichts vorwerfen zu lassen.
Es ist nicht zuletzt für die Kinder unangenehm, ständig aus Sicherheiten, Absprachen, Plänen, gemeinsamen Vorhaben herausgerissen zu werden.

Liebe FS, Du selbst wirst bei ihm nicht genügend Autorität haben, um sein Verhalten positiv zu verändern.
Deshalb solltest Du über das Jugendamt oder die Anwältin gehen, um Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit zu erzwingen. Das steht Dir zu, das steht den Kindern zu, das ist nur fair.

Übrigens sage ich das als jemand, der sich zwei Jahrzehnte lang nach den terminlichen Spontaneitäten des (Ex)mannes gerichtet hat, auch noch bis zwei Jahre nach der Trennung- eben weil seine Arbeit dafür Entschuldigung genug war.
Aber wenn Du Dich (jetzt mindestens) gleichwertig um die Kinder und Deinen eigenen Unterhalt kümmerst, zählen Deine eigenen (Planungs-)Bedürfnisse eben genauso.

Man darf Planbarkeit und Verlässlichkeit beim gemeinsamen Kindesumgang einfordern, das hat mit mangelndem Augenmaß oder Ungerechtigkeit nicht das Geringste zu tun.
 
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Gast

  • #20
Das verstehe ich nicht! Als Frau sitzt doch du am längeren Hebel. Mein Mann hat ene Ex und mit dieser ein Kind. Sie bestimmt immer wann das Kind kommen darf und wann nicht. Wie kann dein Mann besipeilsweise die Kinder abholen wenn ihr garnicht da seit? Sitzt ihr zuhause und plötzlich fährt er vor die Kinder abholen?Bei uns sagt die Ex immer dass das Kind die und die Termine hat, sie dies und jenes vorhat und er das Kind nicht kriegt. Das Jugendamt sagt wir müssen das akzeptieren. Verstehe das bei dir nicht. Als Mutter hast du jedes Recht der Welt.

w
 
G

Gast

  • #21
Er zahlt auch nur den Kindern einen kleinen Unterhalt nach DD Tabelle, obwohl er sehr sehr gut verdient.
1. Was hat das mit dem Thema zu tun? Wieso kommen Leute immer wieder auf die merkwürdige Idee, man könne Unterhalt irgendwie mit Umgang "verrechnen"?

Wenn die Kinder wenig Unterhalt bekommen, ist das zu ihrem Nachteil. (Ich hab's durch - es gibt Schlimmeres.) Wenn sie dann "zum Ausgleich" wenig Umgang mit einem Elternteil bekommen, ist das dann etwa zu ihrem Vorteil? Nein. Es ist ebenfalls zu ihrem Nachteil. Es beeinträchtigt sie in Ihrer Entwicklung ganz erheblich.

Wer Umgang mit Unterhalt in einen Topf wirft, denkt dabei ganz egoistisch nur an seine eigenen Befindlichkeiten und mißbraucht die Kinder als Waffe gegen den Partner. Das ist verwerflich, und es schadet vor allem den Kindern.

2. Wenn er nach Düsseldorfer Tabelle zahlt, dann kann er nicht "zu wenig" zahlen, denn die DD orientiert sich am Einkommen. Gleichzeitig nach DD und "zu wenig" zahlen geht objektiv nicht.

Abgesehen davon ist die DD nur eine Empfehlung und kein Gesetz.

3. Zum Rest wurde hier im Prinzip schon alles gesagt - viel Frust und Aggressivität - wenig Konstruktives und Hilfreiches. Gast #10 hat es sehr treffend formuliert.
 
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Gast

  • #22
FS, wenn Ihr den gleichen Beruf habt und Du als Frau viel weniger verdienst, weil (wie geschrieben) Du zurückstecken musstest, wäre es einen Versuch Wert, auch mit dem Anwalt den "ehebedingten Nachteil" zu klären. Meist obliegt die Kinderbetreuung den Frauen, so dass deren Berufstätigkei nur zum Zuverdienen zeitlich reicht und eben nicht für die Karriereleiter. Habe damit weniger Erfahrung, aber vielleicht andere Foristen...
 
G

Gast

  • #23
Liebe FS, ich schreibe Dir mal als ehemaliges Scheidungskind und nicht aus Sicht einer Frau.
Ich finde das Zwei-Wochen-Modell schrecklich und furchtbar. Alles artet in einer Art Pflicht und Plan aus und zwar für alle Beteiligten und nervt dann. Besser ist es ihr einigt euch flexibel und nehmt diesen Plan vielleicht als Grundlage? Es ist schon schwer genug wenn der Papa aus dem Leben tritt, daher freut man sich auch über einen flexiblen Abend in der Woche!!! Wenn du was vor hast wäre es schön wenn Papa einspringen kann, ist doch machbar oder? Ihr seid doch zwei normale Erwachsene die miteinander kommunizieren können. Aber Monate und Jahre im Vorraus planen? Es reicht doch ein bis zwei Wochen bis maximal einen Monat und natürlich den Urlaub zur Planung. Viel weiter denkt ein Kind meiner Meinung nach nicht! Wichtig ist, dass man beim Abschied den nächsten Termin kennt und sich freuen kann.
Das es deine Kinder nervt, dass redest du mehr Ihnen ein. Allerdings ist der Punkt wichtig, der Papa muss seine Verabredung mit den Kind einhalten, sonst kullern die Tränen und auch nicht eher abschieben! Das solltest Du durchsetzen, aber ein Kind versteht auch, wenn der Papa länger arbeiten muss und ist klug genug, wenn er es als Ausrede benutzt. Zu der Düsseldorfer Tabelle, diese berücksichtigt bereits das Einkommen, wenn sein Einkommen darüber hinaus geht solltest du dafür sorgen, dass das der Lebenstil DER KINDER erhalten bleibt. sprich der Reituntericht/ Musikunterricht oder für später geplante Privatschule sollten erhalten bleiben und nicht verloren gehen. Ansonsten sehe ich die Düsseldorfer Tabelle für gerechtfertigt. Und wenn Papa mit den Kinder verreisen will, ist doch toll, oder? w34
 
G

Gast

  • #24
Kinder brauchen beide Eltern. Dahinter haben gekränkte Eitelkeiten und egoistische Befindlichkeiten der Eltern gefälligst zurückzustehen.
M49

Das ad-hoc Verhalten des Mannes ist egoistisch. Wenn er dafür nicht gute Entschuldigungen hat, braucht sich die FS nichts vorwerfen zu lassen.
Es ist nicht zuletzt für die Kinder unangenehm, ständig aus Sicherheiten, Absprachen, Plänen, gemeinsamen Vorhaben herausgerissen zu werden.
Wir kennen nur die Schilderung der einen Seite - emotional aufgeladen. Wie glaubwürdig die ist, wissen wir nicht. Wie die Position der anderen Seite aussieht, wissen wir auch nicht.

Aber wir kennen das Vorhaben der FS den Umgang auf nur alle 14 Tage zu begrenzen. DAS ist vor allem für Kinder unerträglich. Das ist viel unerträglicher als irgendwelche flexiblen Termine, bei denen den Kindern eingeredet wird, daß sie das schlimm finden sollen.

Hier werden irgendwelche Kleinigkeiten vorgeschoben, um den Kindesumgang noch mehr einschränken zu können. Das ist völlig inakzeptabel. Nicht nur für den Vater sondern vor allem für die Kinder.

Natürlich kann man die Termine besser Absprechen. Natürlich kann man hier klarere Regeln schaffen. Das Ganze kann aber kein Freibrief sein, den Umgang noch weiter einzuschränken. Auf solch eine Idee wird nur derjenige kommen, für den das Kindeswohl nichts weiter als ein billiges Lippenbekenntnis ist.

M 49 (Scheidungskind)
 
G

Gast

  • #25
Liebe FS, klare Absprachen helfen. Du kannst ihm ja entgegenkommen, indem du ihm einen "eher spontanen" Termin unter der Woche anbietest, wenn es mit dem Wochenende gut klappt. Bei dem Wochenende kannst du ihm ja einen Zeitrahmen von einer Stunde einräumen, ohne den Kindern das zu sagen. Wenn er es bis dahin nicht schafft, Kinder packen und wegfahren, kannst ja sagen, das du die Nachricht bekommen hast, dass er nicht kommt. Wenn er es ein paar Mal versemmelt, dann dem Jugendamt weiterleiten. Es kann ja nicht sein, dass ein Elternteil, das noch nicht mal einfachste Terminabsprachen hinbekommt, ein ganzes Wochenende ohne Aufsicht die Kinder allein betreut. Wenn er wirklich so ein Luschi ist, dann Kontakt unter Aufsicht beantragen. Auch seltsam, dass er nicht mal alle 14 Tage eine Absprache hinbekommt, wenn ihm doch soviel an seinen Kindern liegt und er sie durch die Scheidung ja ohnehin viel seltener sieht!

@5 Bin selbst geschieden und meine Ex geht mir an manchen Tagen mehr als alles andere auf den Senkel. Den schweren Unfall des gemeinsamen Kindes und dessen künstliches Koma dem anderen erst mal 8 Stunden später melden? Jeder Elternteil würde dir da die Hölle heißmachen und weißt du mit was- mit Recht! Auf so einen verstrahlten und dämlichen Einfall käme ja noch nicht mal meine Ex!

M 43
 
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Gast

  • #26
Liebe FS,

du wusstest worauf du dich eingelassen hast, 2 Kinder, eine Ehe. Du wusstest das diese in die Brüche gehen kann.
Du bist Mutter! Und dazu gehört es eigene Interessen mal beiseite zu lassen und auch auf was verzichten.
w, 40
 
G

Gast

  • #27
Viele der Kommentatorinnen hier haben vor allem eines nicht begriffen:

Oberste Priorität das das Kindeswohl. Und Kindeswohl ist gewiß nicht das, was sich manche hier als angebliches "Kindeswohl" unter fadenscheinigen Argumenten zurechtbasteln.

Kinder brauchen beide Eltern. Dahinter haben gekränkte Eitelkeiten und egoistische Befindlichkeiten der Eltern gefälligst zurückzustehen.

Die Idealkonstellation für das Kind ist wechselseitiges Wohnen bei beiden Eltern. 2 Wochen beim Vater, 2 Wochen bei der Mutter. Es gibt genug Eltern, denen ihre Kinder wichtig sind und die das deshalb genau so praktizieren. Auch wir haben das seinerzeit - auf meinen Vorschlag hin - mit unserem Sohn so gehandhabt. Eigentlich wollte er bei mir leben. Es war ihm trotzdem anzumerken, daß er mit diesem "Entscheiden" überfordert war.

Wer seine Kinder liebt, wird alles tun, damit sie Kontakt zu beiden Eltern behalten - und eben nicht nur sporadischen alle 14 Tage. Leider gibt es zu viele Egoistinnen, denen das Kindeswohl nicht mehr als ein Lippenbekenntnis Wert ist. Das ist traurig.

M 49
Nur muss das auch der Vater der Kinder wollen - und das scheint nach dem Text der Fragestellerin ja hier eben nicht der FAll zu sein. Ein Vater, dem es wirklich um die Kinder geht, wird VON SICH AUS alles daran setzen, seinen Kindern einen regelmäßigen (!) Umgang mit sich zu ermöglichen. Und genau das tut dieser Vater ja wohl nicht. Ob das Zweiwochenmodell für jedes Kind in jedem Alter das Optimale ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn sie größer sind wohl eher als wenn sie noch im Vorschulalter sind. Und auch dazu muss ein Konsens zwischen den beiden Elternteilen bestehen. Da bedeutet wirklich viel Arbeit für die Beteiligten - vor allem das Eingestehen, dass das Scheitern der Ehe NUR mit Mann und Frau und NICHT mit den Kindern zu tun hat. Und um dorthin zu kommen, muss das ehemalige Paar die Beziehung wirklich für sich verarbeitet haben. Stellt sich dabei einer der beiden quer, dann kann es nicht funktionieren. Diese Einsicht scheint bei der Konstellation der Fragestellerin (noch) nicht vorhanden zu sein.
w/47, selbst Scheidungskind und auch geschieden; Gott sei Dank haben wir es geschafft, uns auf der einen Seite als Eltern zu sehen, und wir waren uns einig, dass wir weiterhin BEIDE Eltern bleiben; auf der anderen Seite aber eben auch als gescheitertes Paar - was sicher auch Verletzungen verursacht hat
 
G

Gast

  • #28
Liebe FS,

an Ihrem Problem sind Sie selber schuld - Sie sind zu devot! Warum sitzen Sie in der Wohnung herum und warten auf Ihren Exmann?!

Hält er sich noch EINMAL nicht an eine getroffene Absprache oder reagiert auf einen Terminvorschlag nicht zeitnah, sind Sie und die Kinder beim nächsten Termin nicht anzutreffen.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Kindern hier ein Vorbild sind und sich durchsetzen!

Wenn Sie gerne alleine etwas unternehmen möchten, engagieren Sie einen Babysitter - natürlich auf seine Kosten.

Was das Thema Unterhalt anbelangt, müssen Sie enfalls härter werden. Hier gilt es, keine Kompromisse zu machen. Erstreiten Sie unbedingt das Maximum und schicken Sie den Gerichtsvollzieher los, wenn Mann nicht pünktlich zahlt.

Für Fremdgänger, die sich schon in der Ehe nicht um die Kinder gekümmert haben und diese nach der Scheidung mißbrauchen, um Ihre Ex-Frau zu terrorisieren, gilt nur eine Regel: Ausbluten bis zum letzten Tropfen!
 
G

Gast

  • #29
Nur muss das auch der Vater der Kinder wollen - und das scheint nach dem Text der Fragestellerin ja hier eben nicht der FAll zu sein. Ein Vater, dem es wirklich um die Kinder geht, wird VON SICH AUS alles daran setzen, seinen Kindern einen regelmäßigen (!) Umgang mit sich zu ermöglichen. Und genau das tut dieser Vater ja wohl nicht.
Eben. Es "scheint". Was weißt Du denn, was dort tatsächlich passiert? Glaubst Du etwa, die FS ist unparteiisch und objektiv? Bei der emotional aufgeheizten Situation? Diese Annahme wäre ja wohl vollkommen lebensfremd.

Ob das Zweiwochenmodell für jedes Kind in jedem Alter das Optimale ist, wage ich zu bezweifeln.
Das überlaß mal lieber den Fachleuten. Die haben da nämlich merkwürdigerweise regelmäßig eine andere Auffassung als die Mütter, die ihre Kinder gerne als Waffe mißbrauchen. Die Kinder hier sind jedenfalls alt genug.

M 49
 
G

Gast

  • #30
Vielleicht erst mit ihm sprechen und nicht gleich über die Anwältin schreiben. Deine Frage ist insgesamt wischiwaschi und viel Gerede, aber du kommst nicht auf den Punkt. Vielleicht hast du ihm gar nicht klar gesagt, welchen Vorschlag du machst und wie der konkret aussieht. Mach doch deinem Exmann eine klare Ansage, alle 14 Tage das Wochenende und sonst einmal in der Woche einen bestimmten Abend. Dabei musst du dann bleiben. Nicht immer hin und her reden. Männer wollen doch so gern klare Ansagen, dann sage ihm klar an.
Ich rede mir seit 4 Jahren den Mund fusselig und nix ändert sich.
Wir hatten nu anwaltlich für mich ein WE festgelegt und das nächste für ihn.
Er will an seinem KinderWe, also meinem freien, auf eine Party samstags und will mir die Kinder nachmittags samstags bringen. Also ob ich seine persönliche Angestellte wäre.

Absprachen sind unmöglich mit meinem Exmann.
Und leider ist es nicht "ganz einfach".
Ich hab schon alles versucht, er will sich auf nix festlegen, schließlich weiß er ja nicht schon 1 Woche im voraus, was er am WE so vorhat.
Und wenn die Kinder nicht passen, weil er auf ne Party will, auf nen Kongress oder mit ner Frau verteisen, werden sie eben mit belassen.

Nix dagegen, mal flexibel zu sein, aber ich kann selber nix planen. Seit Jahren.
Ich hab einfach gar kein eigenes Leben. Mich nervt es, dass ich immer auf ihn warten muss.

FS