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Die Kinder waren doch schon bei dir. D.h. die Ex-Frau war damit einverstanden. Wieso willst du bei diesen Familienfesten überhaupt dabei sein wo die Ex-Frau und ihre ganze Verwandtschaft dabei ist?
Ich denke mal, weil sie sich als die zukünftige Frau dieses Mannes sieht, also die Beziehung ernst nimmt. Und vielleicht auch meint, wenn er sie jetzt nicht langsam mal in diesen Kreis einführt und die Ex akzeptiert, dass es eine neue Partnerin gibt, das nie was wird (wobei ja nicht raus ist, was die Ex denkt. Vielleicht findet sie es ok).

Es ist doch blöd, wenn man als "richtige Partnerin" immer weggegrenzt wird bei bestimmten Lebensbereichen des Partners. Ich würde mir da auch langsam vorkommen wie ein Mensch, mit dem man gar nichts Ernsteres vorhat. (Wenn ich nicht von selbst sagen würde, dass ich nicht mit will)

Dass einer, der zwei Wochen ne neue Freundin hat, die nicht gleich überall vorstellt, finde ich normal. Aber nach einem Jahr darf die neue Partnerin das Haus der Ex nicht betreten? Was hätte sie wohl für ein Problem, diese Frau abzulehnen. Sie sollte sie kennenlernen wollen, damit sie weiß, wer auf die Kinder noch so "losgelassen" ist. Irgendwann muss die Ex doch kapieren, dass sie getrennt ist, statt sich vormachen zu wollen, ihr Mann bliebe jetzt Single.
 
  • #62
Aber nach einem Jahr darf die neue Partnerin das Haus der Ex nicht betreten?.... Sie sollte sie kennenlernen wollen, damit sie weiß, wer auf die Kinder noch so "losgelassen" ist. Irgendwann muss die Ex doch kapieren, dass sie getrennt ist....
Wer sagt denn, dass die Ex nicht kapieren will, dass ihr Mann weg ist und eine Neue hat. Sie weiß es, denn die Kinder waren schon da. Vielleicht hat sie sich getrennt und ist froh, den Mann von der Backe zu haben und nur er kriegt die Trennung nicht hin - zu faul, um sich richtig um die Kinder zu kümmern, zu ängstlich, um sich zur neuen Partnerin zu bekennen, keine Lzst, sie seinen Eltern vorzustellen und sich einmal mehr deren Gemecker über die Scheidung anzuhören.

Die FS schreibt doch, dass die Problemquelle bei der trägen Masse Mann liegt. Er hat sich so wenig mit ihrer Perspektive befasst und bei ihren "Gesprächen" auf Durchzug gestellt, dass ihm ihr "Leidensdruck" garnicht aufgefallen ist - vermutlich der Grund, warum die Ehe gescheitert ist. Er muss schon sehr mit sich selbst befasst sein, dass ihm das durchgeht, denn die FS macht auf mich einen sehr nachdrücklichen Eindruck.

Es gibt keinerlei Grund, nach einer Scheidung rumzupatchworken - kann man machen, muss man aber nicht. Man kann die Familien auch trennen und nur die Kinder bewegen sich in 2 Teilfamilien.

Nein, die neue Partnerin hat nicht zwangsläufig was im Haus der Noch(-Ehefrau) zu suchen, wenn diese das nicht will. Ihr Haus, sie entscheidet, wer zu Besuch kommt und wer nicht.
Sie muss die Neue nicht kennenlernen wollen, sondern sie kann ihm die gemeinsamen Kinder übergeben und es seiner Verantwortung überlassen, welchen Umgang ihre Kinder in der Vaterzeit haben. So schlimm wird die FS schon nicht sein und Kinder können sich auch effektiv wehren, wenn sie was nicht wollen.

Das hat nichts mit Feindseligkeit zu tun, sondern mit Desinteresse und dem Wunsch, wenig Kontakt mit dem Ex zu haben, dafür aber Raum für ein eigenes neues Leben ohne ihn.