• #61
Ich finde es ja interessant, zu lesen, wie unterschiedlich die Menschen Dinge und Sachlagen werten. (völlig neutral). Oft meldet sich der/die FS ja auch nicht mehr, obwohl viele Fragen gestellt werden. Da kommt mir der Gedanke, ob da nicht eher ein Berufs-Wertigkeits-Hick-Hack-Thread draus werden sollte,o der ob das ein wirkliches Anliegen war, wenn wirklich Not am Mann bzw. der Frau war, melden sich die Fragesteller ja eigentlich doch noch mal.
 
  • #62
Was ist ernsthaft dabei, zu sagen - Ich studiere Geschichte?
Ja eben. Und dann zu sagen, dass er Jura studiert, obwohl er das schon offenbar verbockt hat, aus Angst, dass er Geschichte auch nicht schafft, ist doch unlogisch. Dann hätte er besser Jura gar nicht erst erwähnt und erstmal nur von Geschichte erzählt.


welche Fragen bzgl. Geschichte auf ihn zu kommen. Er will aber das Mädle kennen lernen - und nicht über sein Fach dozieren.
Na was denn für Fragen? Kann er doch vorher nicht wissen, was sie interessiert.

Ich persönlich hätte bei Jura nachgefragt, weil mich das interessiert und auch meine berufliche Richtung ist.


Wer von EUCH hat noch nie einen Fehler gemacht ?
Und wer hat noch nie gelogen ?
Ich kann zu beiden Fragen nicht "HIER" schreien.
Ich würde es nicht als Fehler bezeichnen, wenn sich jemand versucht aufzuwerten, indem er etwas behauptet, was nicht stimmt. Sowas hab ich wirklich noch nie gemacht.
Wozu auch? Ich hatte Gründe, die ich vor allem vor mir selbst rechtfertigen kann, warum ich mein Leben so gelebt habe, Entscheidung traf, wie ich sie traf. Warum sollte man dazu nicht stehen können?
Ich finde es äußerst unklug, zu Fakten zu lügen. Da steht man dann nicht nur als Versager da, sondern zusätzlich noch als Aufschneider und Lügner. Dann lieber nur als Versager...
Das wäre kein Trennungsgrund für mich.

Aber solches "Flunkern" schon. Bin halt auch ein gebranntes Kind und mag grundsätzlich lieber ehrliche und bescheidene Menschen als Aufschneider.
 
  • #63
Ich würde die Sache nicht überbewerten! Klar,lügen ist ne blöde Sache,aber er wollte dir imponieren. Direkte Trennung halte ich für überzogen
 
  • #64
Und dann zu sagen, dass er Jura studiert, obwohl er das schon offenbar verbockt hat, aus Angst, dass er Geschichte auch nicht schafft, ist doch unlogisch. Dann hätte er besser Jura gar nicht erst erwähnt und erstmal nur von Geschichte erzählt.
Es gibt so viele "unlogische" und "logische" Möglichkeiten neben "er wollte sich besser darstellen durch Jura". Das zu sagen, um sich vor der FS besser darzustellen, ist doch noch viel unlogischer, weil er ja irgendwann Farbe bekennen muss und dann in ihr enttäuschtes Gesicht blicken müsste, dass er nun kein Volljurist wird.

Vielleicht klingt "in Jura gescheitert" für ihn besser als "in Geschichte gescheitert"?
Aber ich denke eher, dass er in dem Moment nicht über das Geschichtsstudium reden wollte, weil er Angst hatte, nicht zu bestehen. Manche erzählen nicht gern von laufenden Projekten, weil "drüber reden" das ganze für sie schlimmer macht. Solange noch kein Abschluss da ist und man angespannt zwischen Riesenerleichterung bei Bestehen und Totalabsturz bei Nicht-Bestehen schwankt, will man es nicht zerreden müssen? Insbesondere vor Neubekanntschaften?

Vielleicht wusste auch von seiner Familie noch keiner, dass er gewechselt hat, weswegen er niemandem von Geschichte bislang erzählt hat und es erstmal zu einem Erfolgsschritt bringen wollte? Also hatte er die Regel, dass er es so lange geheimhält, bis er sich und der Welt beweisen kann, dass er in Geschichte Erfolg hat und sein Wechsel für ihn goldrichtig war?

Aber es ist doch müßig, darüber zu diskutieren, wenn die FS sich gar nicht mehr meldet. Ich finde jedenfalls viel zu sehr in Richtung "Jura ist SOO was besseres, damit kann man andere glänzend beeindrucken" gedacht hier im Thread. Mich hätte das gar nicht beeindruckt, weil ich gar nicht so weit gedacht hätte, dass derjenige mal viel Geld verdienen wird und ich dann an seiner Seite sein könnte, um es mit ihm auszugeben.
 
  • #65
Er hat es mir alles in Ruhe erklärt und auch es nicht versucht runterzuspielen oder zu verharmlosen.
Das wundert mich, groß und breit erklärt aber trotzdem

Ich bin mir halt unsicher. Ich verstehe halt nicht warum er gelogen hat, und bin natürlich etwas verletzt.
Die TE zerbricht sich den Kopf darüber, das sagt uns doch eins, er hat ihr nicht gesagt warum er das gemacht hat. Nur das er es gemacht hat.

Erinnert mich an früher wenn ich mal wieder Mist gemacht habe und mein Vater mich fragte: "Was hast Du Dir bloss dabei gedacht?" Überschreite ich eine Grenze, dann gibt es Konsequenzen.

Einen Menschen, der ich gern habe den flunker, mogel ich nicht drei Monate an. Wäre mir das passiert würde ich mich fragen, habe ich tiefen Gespräche, das harmoniche Zusammensein nur geträumt? Nein, ich hätte kein Vetrauen mehr.

P.S mir hätte das Geschichtsstudium auch besser gefallen, bei Jura wäre ich stiften gegangen.
 
  • #66
Ganz ehrlich, ich finde es total lächerlich, wegen so einer Lüge ein Fass aufzumachen. Das ist doch gar nichts, was es zu erwähnen gilt. Der Mann hat eben etwas beeindrucken wollen und da meinte er, dass Jura halt einen besseren Eindruck macht. Ist das schlimm, nein! Und Lügen klingt ja so furchtbar dramatisch, die Wahrheit hat der Gute etwas geschönt. Was solls..... Dass sich soviele darüber aufregen, kann ich gar nicht nachvollziehen. Klar, Wahrheit ist wichtig, aber auch in guten Beziehungen wird mal gelogen, mal im kleinen, mal im großen Stil und beides kann seine Gründe haben. Ich bin sowieso generell der Ansicht, dass ein Partner nicht alles wissen muss, manchmal verletzt die Wahrheit und dann sollte man einfach den Mund halten. Mag sein, dass diese Meinung nicht populär ist, aber lügt nicht jeder Mensch ab und an? Oder bin ich die einzige Böse auf dieser Welt oder nur die Einzige, die das offen zugibt? Ich meine jedenfalls, dass diese Lüge so uninteressant ist, dass es sich nicht lohnt, sich darüber aufzuregen. Man kann mal ein Gespräch führen, welche Intention dahinter steckte, aber ich würde an der Stelle der Autorin die ganze Sache nicht so wichtig nehmen.
 
  • #67
Der Teil mit dem Hotel stimmt auch (ich habe ihn von dort schon abgeholt) aber wie eben vor ein paar Tagen erfahren, der Teil mit Jura nicht.
.......dass er mal Jura studiert hat und dann aber zu Geschichte gewechselt ist. Er habe kurz vor unserem ersten Treffen gerade seine Bachelorarbeit abgegeben. Er war nervös und ängstlich über das Ergebnis und habe es mir deshalb nicht gleich gesagt. Er hat dann ein paar Wochen später erfahren, dass er bestanden hat.
Ich denke, Du solltest ihm den Laufpaß geben. Du hattest Dich auf einen angehenden Juristen gefreut. Das ist schön, doch dann hat er die Luft aus Deinen Träumen von der angehenden Richtergattin gelassen uns sich als schnöder Geschichts-Bachelor entpuppt (was meiner unmaßgeblichen aber am Arbeitsmarkt orientierten Meinung ein Beruf ist, mit dem man sich eine reiche Frau suchen sollte, weil der Beruf nichts einträgt).

Das war unfein und gehört sanktioniert.

Nein, Du solltest definitv nach einem Studenten mit finanziell profitableren Berufsaussichten suchen. Das steht Dir zu!

Such doch mal bei den Sozialwissenschaftlern.

mMenschÜ50