• #31
Er ist seit Sommer 2019 getrennt und schon 10 Monate mit ihr zusammen. Die Beziehung dauerte wohl lange, das Kind ist ja nun auch schon älter. Anfangs mit der FS rosa Brille, Hormone übertünchen, dass die alte Beziehung noch gar nicht verarbeitet ist. Und nun kommt die Realität und er merkt, er ist noch nicht frei für was Neues. Das ist für mich die logische und nachvollziehbare Erklärung.
 
  • #32
Oder er ist Narzisst und du hast dich in irgendeiner Sache "falsch" verhalten, folglich seiner nicht würdig und er "muss" leider Schluss machen.
Narzisstisch sind wir alle. Es kommt eben auf das Maß an.
Besonders emphatisch hat ihr Ex Freund jetzt nicht agiert. Sich zu trennen, ist sein gutes Recht. Aber ohne jegliche Erklärung für sie, das ist schon asozial.
Bei Dir wundert mich schon auch eine einjährige "Beziehungsanbahnung" mit "wunderschönen Monaten". Bei mir war eine Beziehungsanbahnung immer deutlich früher beendet.
Das ist auch sehr skurril und spricht eher für jemanden, der ein Problem mit Bindungen hat.

dafür spricht auch das hier
Er hat mir mehrmals von sich aus gesagt wie schön grad alles mit uns ist und das er sich wünscht das es so bleibt.
In Kombination mit dem hier:
Er meinte dann, dass er die letzten Tage eine Depri-Phase hatte in der er über seine Zukunft nachgedacht hat. Und er kam zu dem Schluss, dass er sich mit mir keine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Einen genauen Grund konnte er mir nicht nennen.
der Mann hat Probleme mit sich selbst .....
 
  • #33
Er wurde selbst bereits in einer früheren Beziehung betrogen und auch seine letzte Freundin hat ihn im Sommer 2019 verlassen.
Naja, dann würde ich schon sagen, er hat noch was ganz anderes verarbeitet, als dass er sich richtig auf eure Beziehung eingelassen hätte. Das ist traurig für Dich, aber man kann es nicht ändern. Leute, die Kummer haben, legen sich manchmal besonders ins Zeug, damit sie wieder glücklich werden können, und starten mit einem neuen Partner durch, aber die unverarbeitete Sache holt sie wieder ein.

In unserer Beziehung war er eigentlich immer der dominante, der festgelegt hat wie oft in der Woche wir uns sehen.
Ich denke zunächst, das geht nicht anders, wenn man sein Kind sehen will. Aber da er Dich ja fernhielt von seinem Kind, musste er die Termine so legen, dass Du genau dann da bist, wenn er das Kind nicht da hat oder haben kann. Dass Du allgemein gesehen zurückstehst stellenwertmäßig hinter dem Kind, finde ich ok. Aber dieses Dominante kommt mE eher daher, dass er nicht wollte, dass ihr euch begegnet, und das ist schlecht, wenn die Beziehung tiefer gehen soll.

Es gibt schon Anzeichen, ob jemand es wirklich ernst meint oder nicht. Es gehört fast immer dazu, dass man die Leute des anderen kennenlernen kann. Dass man nun nicht gleich das Kind kennenlernt, finde ich normal, aber ihr wart ja 10 Monate zusammen. Da hätte das schon passieren sollen, wenn er Dich als feste Partnerin sieht. Das ist kein Vorwurf an Dich, es ist nur ne Info, wenn es Dir noch mal passieren sollte.

Sein Weinen würde darauf zurückführen, dass er Dir nie wehtun wollte, weil Du ja nichts falsch gemacht hast. Ich denke, er ist durcheinander und es tut ihm leid.

Allgemein würde ich aber an Deiner Stelle mal ein paar Eckpunkte für mich suchen, was mir eine Beziehung geben soll. Eben, damit Du früher erkennen kannst, ob jemand wirklich eine ernsthafte Beziehung mit Dir anstrebt oder mit sich selbst beschäftigt ist oder Dich sogar täuschen will.
Einer, der sich immer in Lücken schieben lässt und sich mit allem zufrieden gibt, wird auch nicht hochgeschätzt.
Anzeichen, ob ein Mann es ernst meint oder nicht, gibt es, wie gesagt. Dazu kann man sich auf Youtube auch in zig Videos ansehen. Einfach mal, um ein Gespür dafür zu kriegen, und gar nicht mal, um das jetzt wie ein striktes Rezept anzuwenden.
 
  • #34
@Lucy09

Wenn ein Mann mir meine Sachen in einer Tasche zurückbringen- und mir sagen würde, dass er sich mit mir keine Zukunft vorstellen kann und er außerdem nicht wüsste, warum oder wieso, würde ich diese "Beziehung" ohne Rückfragen abhaken.

So einer Aussage ist nichts mehr hinzuzufügen, die ist doch klar verständlich.

Ich würde den Kontakt abbrechen und meinen Fokus auf andere Dinge in meinem Leben richten, statt ihm hinterher zu hängen und mich zu fragen, was wohl in seinem Leben schief läuft. Ob er depressiv ist oder Narzisst würde mich ebenfalls in keiner Weise interessieren.

Das Leben kann so schön sein, ganz gleich ob mit oder ohne Mann und sogar trotz Ovid-19. Therapeutin für einen Mann mit Problemen zu spielen gehört allerdings nicht dazu.
 
  • #35
Ich habe keine Kinder, er hat eine 8-jährige Tochter die an zwei Tagen in der Woche bei ihm ist. Vorgestellt hat er mir die Tochter nie.
Ganz miese Nummer von deinem Freund, dachte ich ursprünglich. Dann las ich diese zwei Sätze und mir war klar: Der Mann hat dich in der ganzen Zeit nie als Freundin und vor allem als ernstzunehmende (!) Partnerin gesehen. Das eigene Kind der neuen Freundin vorzustellen ist ultimative Feuertaufe und Vertrauensbeweis in einem, denn erst durch das Zusammentreffen des Kindes und des neuen Lebenspartners stellt sich doch erst heraus, ob die beiden "kompatibel" sind und Zukunft harmonisch oder stressbehaftet wird. Und das sollte man doch eher früher als später herausfinden...oder?

Wenn er es in 10 Monaten nicht geschafft hat, dann hatte er es auch nie vor. Also hake den Typen einfach ab, auch wenn es weh tut. Es werden andere kommen.
 
  • #36
Hi,
fuehl Dich gedrückt.
Mir ist mal aehnliches passiert.
Wir waren vier Wochen zusammen, er war total verliebt, hat immer wieder gesagt wie schön es ist und wie glücklich ich ihn mache. Auch als wir uns das letzte Mal sahen.
Dann gabs lediglich ne SMS von mir, weil eine Bemerkung von ihm mich verletzt hatte. Ich hörte zwei Tage nix. Dann ne Nachricht: seine Gefuehle sind plötzlich weg.

Ich erklärte es mir wie realwoman:
A, narzisstische Persönlichkeit (ich hatte respektvoll, aber dennoch erstmals Kritik geäußert)
B, Exfreundin plötzlich aufgetaucht?
C, psychisch total instabil.

Ich weiss es bis heute nicht. Ich hatte nach der Aktion nämlich keine Lust mehr auf das von ihm großzügig angebotene Abschlussgespraech.

Was auch immer es war..A,B,C...was soll man mit einem Partner, der heute noch Liebe erklärt und einen morgen abschiesst ohne vorher! das Gespräch zu suchen.
Sowas ist maximal unpartnerschaftlich.
Im Nachhinein ist mir dann einiges aufgefallen.. ZB dass er sehr schlecht über Exfreundinnen, Exfrau, etc redete. Sehr viel abwertete. Es war besser so. Aber natürlich macht es fassungslos.
Es ist total inkonsistent.
Ich habe auch schon Trennungen durchgeführt. Aber immer mit Versuchen, Gesprächen, etc erklärt warum. Und nie würde ich heute Liebe schwören und morgen "abschiessen". Das ist sehr kalt und unempathisch.

Bei so jemand musst Du immer Angst haben und traust seinen Worten nimmer. Sogar wenn er zurück kommen sollte...
 
  • #37
Liebe Lucy,

welcher Satz von ihm mich an Deiner Stelle schon vorher irritiert hätte: "Es ist grad alles so schön und harmonisch mit Dir! Ich wünsche mir, dass alles so bleibt!". Häh? Das sagt man doch nur, wenn man schon negativ denkt. Sei es, weil er schlechte Erfahrungen gemacht und Verlassensängste hat. Oder weil er irgendwie doch nicht alles "so schön" findet.

Auch die Sache mit seiner Tochter nicht sehen dürfen: Ich würde in so einem Falle noch gar nicht von einer Beziehung sprechen. Eher von einer Affaire oder lockeren Bekanntschaft. Männer sind hier SEHR genau. Das Einbinden in ihren Freundes- und Bekanntenkreis sowie auch das Vorstellen vor ihrer Familie zeigt sehr viel.

Mir fällt auch auf, dass Du allgemein "Harmonie" sehr betonst und anscheinend extrem harmoniebedürftig bist. Das kann beim Partner leider auch auslösen, dass er sich (schon vorher, aber vor allem auch jetzt) nicht die Wahrheit sagen traut Dir gegenüber und Angst hat, Dich zu verletzen.

Ich würde ihn auf jeden Fall noch fragen, wie er sich denn seine Zukunft erträumt! Erstmal gar nicht auf Beziehung bezogen, sondern alleine für sich! Beruflich, Hobbies, seine Tochter, etc.

Vielleicht möchte er z.B. absolut kein weiteres Kind mehr und er hat vielleicht gemerkt, dass Du da - so lange es bei Dir noch geht und Du nicht mehr viel Zeit hast - eindeutig drauf hinsteuerst?

Außerdem: Weißt Du etwas über die Mutter seiner Tochter und auch über seine neueste Ex? Ich könnte mir schon vorstellen, dass auch hier einiges dahintersteckt.

Ich kann mir schon auch vorstellen, dass er wieder ankommen wird bei Dir. Dann bitte ich Dich - für Dich - aber: Trau Dich mehr! Fordere mehr Ernstaftigkeit (Tochter vorstellen UND regelmäßig zu Dritt etwas machen!) ein! Bestimme auch DU, wann und wie oft ihr Euch seht! Trau Dich streiten, das kann auch gut sein! Nur Harmonie kann auch kontraproduktiv sein und leicht langweilig werden!

Viel Glück! Und fühl Dich gedrückt!
 
  • #38
Liebe Lucy,

´möchte für Dich noch was Positives hinzufügen. Ob es auf DIESEN Mann zutrifft, bzw. zutreffen wird, ist fraglich, aber es trifft auf die meisten Männer zu:

Während wir Frauen meist am ANFANG, innerhalb der ersten drei Monate uns den Mann unserer Wahl SEHR genau anschauen, oft zweifeln und ihn (teilweise unbewusst, teilweise bewusst) auf Herz und Nieren, und je wichtiger uns einer ist, auf Biegen und Brechen testen, kommt diese Phase bei Männern erst später.

Meist dann, wenn wir uns Frauen nun sicher sind, dass es passt mit dem Mann. Dass wir eine feste Beziehung eingehen (möchten) mit ihm.

Ganz häufig testen Männer nach 3, 4 Monaten, nach 1, 2 Jahren und nochmal nach 7 bis 8 Jahren einer "Beziehung", ob es für sie passt. Zum Testen gehört - leider für die verliebte Frau - oft auch ein (kurz- oder längerfristiges) Verlassen der Partnerin. Den meisten Männern ist dieses eigene Verhalten nicht bewusst, bzw. die Gründe und Ursachen sind ihnen nicht bewusst. Sie handeln in dem Moment einfach, weil sie so empfinden. Ihnen ist auch nicht bewusst, dass sie oft schon nach einiger Zeit mit noch mehr Ernsthaftigkeit und noch mehr Verliebtheit als je zuvor zu genau dieser Frau zurückkehren werden! Sie können dieses Test-Verhalten NICHT steuern oder beeinflussen. Es passiert instinktmäßig und intuitiv, genau wie bei uns Frauen auch.

Falls es in diesem Deinen Falle auch so sein sollte und Du noch weiter Hoffnung haben möchtest und vor allem weiter ein "Happy End" mit Euch beiden: Verhalte Dich in der Zeit seiner Abwesenheit "besonnen"! Sei weise, geduldig, warte nicht auf ihn, will heißen, schau Dich ruhig - und zwar wirklich in Ruhe und nicht panisch - nach einem möglichen anderen Mann um! Komme wieder verstärkt zu Dir selbst, genieße Dein Leben, pflege Deine Kontakte, Familie, Freunde. Laufe ihm nicht nach! Vergeh´ auch nicht in Tränen, zumindest zeige ihm das bitte nicht.

Das Wichtigste aber: Zeige NICHT Deine Wut auf ihn! Am besten wäre es, Du könntest ihn TATSÄCHLICH verstehen und ihm seinen jetzt benötigten Freiraum von Herzen gönnen!

Das alles wird Deine Chance erheblich erhöhen, dass er zu Dir zurückkommt. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es dafür aber freilich nicht.
 
  • #39
Während wir Frauen meist am ANFANG, innerhalb der ersten drei Monate uns den Mann unserer Wahl SEHR genau anschauen, oft zweifeln und ihn (teilweise unbewusst, teilweise bewusst) auf Herz und Nieren, und je wichtiger uns einer ist, auf Biegen und Brechen testen, kommt diese Phase bei Männern erst später.
Das kann ich persönlich für mich teilweise bestätigen. Ich gehe eine Beziehung ein, wenn die Frau nach dem ersten Kennenlernen passt und die Beziehung vertieft sich dann im Laufe der Zeit. Innerhalb der ersten drei Monate bin ich in der rosaroten Phase, die Frau auch. Man lernt sich da nicht im Alltag kennen, kann seine Macken noch verbergen oder möchte die des anderen nicht sehen.
Dass die ersten drei Monate für eine langandauernde Beziehung alleine aussagekräftig sind, würde ich glatt bestreiten. Alleine die Themen "Zusammenziehen" und "Kinder" werden hier in jedem zweiten Thread von Frauenseite zum Teil nach Jahren beklagt. Mag sein, dass Du das so machst, aber die "meisten" Frauen sicher nicht. Gekauft wie besehen ist auch eine nicht besonders clevere Strategie.

Ganz häufig testen Männer nach 3, 4 Monaten, nach 1, 2 Jahren und nochmal nach 7 bis 8 Jahren einer "Beziehung", ob es für sie passt. Zum Testen gehört - leider für die verliebte Frau - oft auch ein (kurz- oder längerfristiges) Verlassen der Partnerin.
Testen? Nein. Aber natürlich schaue ich mir eine Beziehung im weiteren Verlauf auch nochmal an. Das mache ich mit allem in meinem Leben so. Nach den ersten Monaten verhält man sich anders als am Anfang, Andere Situationen und andere Themen stehen an. Bei meiner aktuellen Partnerin erlebe ich jetzt nach Jahren eine Phase, in der sie sehr unter Stress steht und das die Beziehung durchaus belastet. Kein Grund, zu gehen, aber doch einer, sich durchaus Gedanken zu machen. Andere Beziehungen sind bei mir nach Jahren zerbrochen an Themen, die dann aufkamen.
Bei meinen Freunden stelle ich das genauso fest. Eine Frau hat nach 15 Jahren angefangen zu trinken. Bei einer anderen hat der Partner nach 6-7 Jahren die Konsequenzen aus ihrem ständigen Drama gezogen, die wir alle früher gezogen hätten.
Kurzzeitig verlassen hat in meinem Umfeld niemand. Ich halte das auch für keinen guten "Test".

Du projizierst vermutlich Deine persönlichen Erlebnisse auf "ganz häufig" und "viele"...
 
  • #40
Ganz häufig testen Männer nach 3, 4 Monaten, nach 1, 2 Jahren und nochmal nach 7 bis 8 Jahren einer "Beziehung", ob es für sie passt. Zum Testen gehört - leider für die verliebte Frau - oft auch ein (kurz- oder längerfristiges) Verlassen der Partnerin.
Kann ich nicht bestätigen. Das halte ich eher für so ein Dating-Coach-Gerücht. Klar sollte jeder immer wieder überprüfen, ob die Beziehung so ist, wie er sie sich wünschst, was er beitragen kann, um sie zu verändern oder ob es keinen Sinn mehr macht. Aber "testen"? Wer "unbewusst" zum Testen Schluss macht und dann zurück kommt, hat meiner Meinung nach Probleme damit, sich zu entscheiden. Ich habe bei mir und auch bei Freunden die Erfahrung gemacht, wer sich einmal trennt und nach kurzer Zeit zurückkommt, der geht dann später irgendwann ganz; das war fast in allen Fällen so - da haben die Gefühle einfach nicht ausgereicht, aber diejenigen wollten es dann trotzdem nochmal versuchen, sind dann aber ein Jahr später oder so doch ganz gegangen. Bei den nächsten passenden Partner haben sie an sowas überhaupt gar nicht gedacht.
Ganz selten ging es wirklich um konkrete Probleme, die der andere einfach vorher nicht angehen wollte, z.B. bei Freunden, wo sie viele Ängste hatte und extrem klammerte (ausgelöst vom Todesfall ihres Vaters), und er das nach vier Jahren nicht mehr aushielt und sie eine Woche getrennt waren. Dann hat sie wirklich sehr an sich gearbeitet, für sich neue Hobbys entdeckt und eine Therapie gemacht; damit hat sich dieses Problem wirklich total gelöst und sie sind heute 12 Jahre extrem glücklich zusammen. Aber da war das auch kein normaler Test aufgrund eines Zyklus, sondern weil es einen Punkt gab, an dem es sonst nicht mehr ging. Ich kenne dagegen keinen Mann, der immer nach 4 Monaten, zwei Jahren ,... kurz die Frau verlässt, wenn die Beziehung gut läuft. Hab ich nie erlebt. Dass Männer vielleicht später (also nach einem halben Jahr oder Jahr) prüfen, ob die Beziehung wirklich was für sie ist, wie auch @Lebens_Lust sagt, kann ich mir schon eher vorstellen. Aber auch da denke ich nicht, dass das mit einem kurzzeitigen Verlassen einhergeht, sondern eben mit einem innerlichen Abklären, will ich das dauerhaft oder nicht, was eben häufig auch mal zur Trennung führt und vorher zu einem Rückzug, der die Trennung ankündigt.
w, 37
 
  • #41
Während wir Frauen meist am ANFANG, innerhalb der ersten drei Monate uns den Mann unserer Wahl SEHR genau anschauen, oft zweifeln und ihn (teilweise unbewusst, teilweise bewusst) auf Herz und Nieren, und je wichtiger uns einer ist, auf Biegen und Brechen testen, kommt diese Phase bei Männern erst später.
Hm ... Kann ich persönlich so nicht bestätigen.

Nach einer gewissen Zeit kommt doch auch für Frauen die Beziehung wieder auf den Prüfstand. Allgemein heißt es doch, nach 7 Jahren ungefähr wird geguckt, was noch übrig ist von der anfänglichen Begeisterung. Außerdem trennen sich angeblich eher Frauen als Männer. Also müssten die ja auch mehr prüfen und "für schlecht befinden"?

Was ich auch schon gehört habe ist, dass sich Männer erst NACH "Beziehungsbeginn" (für sie hat die ja noch nicht begonnen, für die Frau aber schon) wirklich dafür entscheiden, mit der Frau zusammenzusein. Also die Frau "testet" einige Wochen und sagt dann "ja", der Mann ist noch lange nicht so weit, der braucht erst mal innerlich, dass sie "ja" gesagt hat.
Aber was dran ist an dieser Aussage, weiß ich nicht. Das könnte hier aber passen - er hat der FS nie die Tochter vorgestellt, weil er irgendwann wusste, das passt nicht (für ihn in dieser Zeit generell nicht oder eben Lucy als Partnerin nicht), aber vielleicht zauderte er noch, weil er Angst hatte, allein zu sein. Nun steht die Weihnachtszeit vor der Tür, werden sie zusammen Weihnachten feiern, also die Kindesmutter, das Kind und er?

Aber während der Beziehung, denke ich, testen BEIDE für sich in gewissen Abständen aus, ob sie die Beziehung so bis ans Lebensende haben wollen. Und versuchen sicher, den anderen hier und da zu ändern und finden raus, dass sich hier und da nichts ändert. Wobei ich hier denke, dass Männer sich mit weniger zufrieden geben als Frauen. Die Männer sind ja meist auch nicht abhängig, was das Finanzielle angeht, also können sie aus der überlegenen Position aus bewerten. Viele Frauen erwarten vielleicht auch mehr von einer Beziehung, Männer dagegen sind emotional abhängiger, ohne es zu merken, würde ich sagen. Das könnte erklären, warum statistisch mehr Frauen dann irgendwann sagen "es reicht" und gehen, während Männer einen schlechten Beziehungszustand doch noch aufrecht erhalten hätten. Wenn die Statistik noch so ist, dass sich mehr Frauen als Männer trennen.

Das alles wird Deine Chance erheblich erhöhen, dass er zu Dir zurückkommt.
Wenn er das täte, wäre ich an ihrer Stelle so misstrauisch, dass ich mich vielleicht gar nicht mehr drauf einlassen würde. Ich würde damit rechnen, dass er in wenigen Wochen wieder feststellt, dass es nicht passt. Wäre interessant, ob er eigentlich immer zu seiner Ex zurückwollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #42
Was ich auch schon gehört habe ist, dass sich Männer erst NACH "Beziehungsbeginn" (für sie hat die ja noch nicht begonnen, für die Frau aber schon) wirklich dafür entscheiden, mit der Frau zusammenzusein. Also die Frau "testet" einige Wochen und sagt dann "ja", der Mann ist noch lange nicht so weit, der braucht erst mal innerlich, dass sie "ja" gesagt hat.
Wenn ich hier mitlese, wie oft Frauen erstmal wissen wollen, ob der Mann eine Beziehung möchte, ohne sich selbst zu äußern, habe ich das Gefühl, das gibt es dann auf beiden Seiten. Ich denke, verschiedene Menschen sind verschieden schnell und manche taktieren auch mit klaren Aussagen. Vielleicht aus Angst, sich einen Korb zu holen.

Wobei ich hier denke, dass Männer sich mit weniger zufrieden geben als Frauen.
Meine Erfahrung ist, dass Männer oft toleranter sind und über kleine Macken eher hinwegsehen als Frauen. Das Thema habe ich mit Freunden öfter mal.
 
  • #43
Hi,

also ich denke es kann passieren dass sich jemand im Affekt trennt..zB nach einem heftigen Streit.. es dann bereut und wiederkommt.

Hier sehe ich das anders. Als Fragestellerin würde ich mich nicht mehr auf diesen Mann einlassen. Weniger weil er sich getrennt hat, sondern weil er nicht kommunizieren könnte woher der plötzliche Sinneswandel kam. Entweder er agiert komplett unbewusst. Oder er verschweigt bewusst relevante Informationen. Beides hätte mein Vertrauen in seine Beziehungsfaehigkeit nachhaltig zerstört..

Dann gibt s noch diejenigen, die aus strategischen Gründen Schluss machen: um eine Alternative anzutesten. Um ihr Gegenüber zu bestrafen. Oder anderes. Aber auch Menschen aus der Liga sind nicht vertrauenswürdig.

Kurz: ich hoffe die FS lernt jemanden emotional stabileren kennen.
Es gibt natürlich nie Garantie, dass Beziehung hält. Aber die Art der Trennung sagt sehr viel über den Charakter. Und diese 180 Grad Wendung hier ist eigentlich nur so zu deuten, dass er entweder komplett emotional instabil ist, sich und anderen gerne was vormacht. Oder er verschweigt relevante Infos (andere Frau oder so) was einer "white lie" entspricht.

Schlussmachen als "Test"? Na Prost Mahlzeit... Das wäre echt übel...

Allerdings gibt es Männer, die machen Schluss und wenn die Frau cool reagiert wollen sie zurück. Aber da geht s nicht um die Frau. Sondern um ihr Ego... Wollte ich auch nicht haben...
 
  • #44
Meine Erfahrung ist, dass Männer oft toleranter sind und über kleine Macken eher hinwegsehen als Frauen.
So klingt es schöner, und vielleicht ist es auch wirklich Toleranz und nicht Desinteresse oder Bedürftigkeit oder "alle Frauen sind eh gleich"-Denke.

Aber ich habe auch eher von Männern gehört "Hauptsache irgendeine Freundin" als von Frauen "Hauptsache irgendein Mann". Kann aber auch sein, dass Du das als Mann genau andersrum wahrnimmst, weil ich eben eher mit Frauen rede und aus dem Frauenblickwinkel auf Beziehungen gucke, Du natürlich als Mann.
 
  • #45
Ein bisschen kann ich die unterschiedlichen Intervalle bestätigen und hab mich sozusagen drauf eingestellt.
Wobei richtig: ich beobachte einiges in den ersten Monaten und versuche die rosa Brille nicht zu tragen, während Mann die schon aufhat und nach 3-4 Monaten überhaupt: normal ist.
Da fängt es eigentlich an, den anderen kennen zu lernen.
Fährt er wirklich gerne zusammen weg oder repariert er lieber überall in der Nachbarschaft....ist mit Kumpels unterwegs etc....und ganz entscheident:
Gibt es irgendwas zu klären, ist er dann entliebt = weg.

Entweder er plant dann noch Urlaube, seine Familie vorzustellen etc oder er verstummt bei den Themen.
Dann kann Frau ziemlich sicher sein: das läuft aus.
Und oft lässt Mann die Frau den Knopf drücken....reagiert auf eine Frage, eine Planung von ihr.
Dann kann er sagen: Du machst mir Druck. Ich hab wenige Gefühle.....
Und weg ist er.

Und wenn Frau nicht bohrt und erstmal keine Fragen stellt, "wartet " er auch 10 Monaten. Bis zu der Situation wo er irgendwas entscheiden muss
 
  • #46
Ich verstehe zwar den Wunsch, sein Verhalten zu verstehen, viel einfacher aber ist, sein Verhalten zu interpretieren: Du bist für eine Beziehung mit ihm ungeeignet.
Sein ganzen Verhalten, - angebliche Depressionen, sieht keine gemeinsame Zukunft, stellt seine Tochter nicht vor, beendet ohne erkennbaren Grund die Beziehung ist ausreichend, um ihn als negative Lebenserfahrung und als Beziehungspartner abzuhaken.
Jede Trennung tut weh, deshalb ablenken, viele Kontakte mit Angehörigen, Freunden, Arbeitskollegen usw.
 
  • #47
Ich bräuchte auch Hilfe zu einem ähnlichen Thema... Mein Freund und ich sind seit 9 Monaten zusammen, es war alles perfekt auch wenn es am Anfang ziemlich schnell ging, aber er meinte immer wie glücklich er ist und wie sehr er mich liebt. Aus heiterem Himmel meint er jetzt dass er sich seinen Gefühlen nicht mehr sicher ist und Abstand will. Ich habe das auch akzeptiert und mich nach ein paar Tagen wieder gemeldet, da ich mir einfach Sorgen gemacht hatte und ein Gespräch wollte. Das Gespräch habe ich jetzt gestern bekommen, allerdings nur ein Telefonat in dem er nur geweint hat. Es täte ihm leid, er weiß nicht was los sei, er bräuchte Zeit, es tut ihm weh schluss zu machen. Ich will ihm wirklich den Abstand geben aber kann ich noch etwas tun? Mir geht es sehr schlecht mit der Situation und ich bin verzweifelt aber will Ihm auf keinen Fall hinterherrennen.. Ich kann auch ehrlich nicht sagen ob wir uns in diesem Gespräch auf eine Trennung oder „Abstand“ geeinigt hatten. Ich hoffe dass er seine Gefühle ordnen kann und ich habe auch noch Hoffnung... Es würde doch nicht so wehtun wenn er keine Gefühle mehr für mich hätte? Gibt es hier noch eine Chance? Wie soll ich mich verhalten?
 
  • #48
Hi,

je älter ich werde desto misstrauischer bin ich bei rasantem Start wie hier.
Es gibt den Spruch "Herzen die sich schnell geben, nehmen sich auch schnell wieder".

Ist schon auffällig, wieviele Stories hier grad sind von Männern, die umwerben, Gas geben, angebliche Sicherheit mit Liebesschwueren. Dann wenn die Frau verliebt ist, wird sie ruckartig und ohne echten Konflikt oder Begründung fallengelassen.
Offen bleibt ein Hintertürchen, Fassungslosigkeit und ggf dass sie ihn, den weinenden, noch trösten muß (?!) weil er sie abschiessen " musste".

Nochmal: es ist inkonsistent!
Mögliche Erklärung:
- emotionale Labilität
- andere Frau
- Bindungsangst
- guter Schauspieler
- es ging um Sex, wurde aber von Liebe gesprochen...

Und da heisst es immer wir Frauen seien das launenhafte, wankelmütige Geschlecht mit Hang zu Drama :)

Mein Tip:
30 Tage nicht melden. Kalter Entzug, such wenn es weh tut.
Dann hat er seinen Abstand.
Und Du kannst überlegen ob Du ihn überhaupt zurück willst.
Aus der Distanz betrachtet ist es für Dich vielleicht garnicht mehr so verlockend, Dich wieder emotional und sexuell einem Menschen zu öffnen der Dich einem solchen emotionalen Wechselbad ausgesetzt hat und Dich erst schnell empor hob um Dich dann brachial fallenzulassen.

Glaub mir, es gibt Männer die handeln konsistent. Hier sehe ich massive Gefahr dass das Drama sich wiederholt.

Tu Dir Gutes (Natur, Sport, Freunde, heisses Bad..vielleicht auch einfach heulen) und Du wirst mit Abstand sehen, dass er unwichtiger wird und dass Du erwarten darfst, dass der Partner kongruent handelt, ggf Konflikte klärt, statt labil zwischen Idealisierung und Abschuss hin und her zu schwanken und sich dafür noch trösten vzu lassen von Dir, dem Opfer.

Fühle Dich gedrückt vom Meerrettich
(Dank Erkältung kann ich endlich mal wieder hier schreiben :)
 
  • #49
Ruhig. Nicht hinterherrennen, wie Du selbst schreibst. Du bewirkst damit im besten Fall auch gar nichts, aber im Normalfall, dass er noch mehr auf Abstand geht.

Du bist Du mit Deinem eigenen Leben ohne ihn. Darauf würde ich mich besinnen. Ich glaube, frau macht bei Verliebtheit oft den Fehler, sich gleich komplett auf die Beziehung zu stürzen, den Fokus ausschließlich darauf zu lenken und "ab jetzt zu zweit" durchs Leben zu gehen, also alles drauf auszurichten, dass es funktionieren kann. Statt auch bei sich zu bleiben, den anderen sozusagen "vom Rand her" Stück für Stück in sein Leben treten zu lassen und nicht gleich in die Mitte zu setzen und kein Leben ohne ihn mehr überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Neun Monate sind nun kein Pappenstiel. Ich hätte jetzt auch gesagt, dass man dann schon Klarheit hat, dass man zusammenpasst. Aber anscheinend gibt es Menschen, die sehr spät erst feststellen, ob sie eine Beziehung wollen oder nicht mit demjenigen.

Könnte sich eine Ex gemeldet haben, die, weil sie feststellte, dass sie Weihnachten nun allein erleben müsste, wehmütig wurde und meint, es ließe sich doch noch mal was versuchen? Vielleicht ist es so profan.

je älter ich werde desto misstrauischer bin ich bei rasantem Start wie hier.
Geht mir auch so. Ich vermute dann meist, dass schnell das Glück her soll, um was Vergangenes zu vergessen und um sich abzulenken, und dann geht der Flash vorbei und man ist wieder auf sein Problem geworfen, das Neue macht nicht so glücklich und löst keine Probleme, und man hat sich was vorgemacht.
 
  • #50
Das Gespräch habe ich jetzt gestern bekommen, allerdings nur ein Telefonat in dem er nur geweint hat
Das hat mein Ex-Freund auch gemacht, zweimal. Nach dem zweiten Mal wars dann wirklich vorbei. Obwohl er geweint hat. Und er hatte dann sehr schnelle seine jetzige Freundin (vielleicht schon Frau?). Also, auf Tränen würd ich nix geben. Für mich ist jemand, der aus heiterem Himmel Schluss macht ohne Grund und dann rumeiert, einfach entweder nicht verliebt genug - sonst trennt man sich nicht einfach mal eben so. Oder er hat irgendwelche Probleme mit Bindung, das ist aber eher selten, wird nur immer gern als Ausrede genommen. Wankelmütigkeit danach ist für mich kein Zeichen für Gefühle, die noch da sind, sondern dafür, dass derjenige wichtige Entscheidungen nicht vorher überdenkt, labil ist, nicht weiß was er will oder irgendwie Angst hat vorm Alleinsein. Alles keine Gründe, dass man jemanden zurücknehmen sollte. Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur abraten, dich auf eine Weile Abstand zu einigen und zu hoffen. Und ihn dann wieder zu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Jahr später wieder Schluss macht, ist einfach hoch, denn irgendwas reicht ihm ja nicht, seien es Gefühle für dich oder was auch immer. Du hast den Liebeskummer dann doppelt und fühlst dich noch ver.... und hast nix gewonnen außer die Erfahrung fürs nächste Mal.
Wie gesagt: Mein Ex hat nach seinen zwei Trennungen wirklich beide Male bitterlich geweint, er hätte Angst, es sei die falsche Entscheidung, er wisse nicht, was mit ihm los sei, ich sei die tollste Frau überhaupt... blabla. Das hat er sicher in dem Moment so gefühlt, aber nach ein paar Tagen und bei einer anderen war das ganz schnell vergessen. Daher: Taten sprechen in diesem Fall wirklich mehr als Worte und er hat mit dir Schluss gemacht und dann auch nicht sofort bereut, sondern dich auf die Warmhalteplatte gestellt.
w, 37