• #31
Ein Glas Rotwein mit einer Nase gleichzusetzen, ist eine gefährliche Verharmlosung.

Jein. Z.B. das tägliche Glas Rotwein zeigt schon eine gewisse Tendenz auf. Der Weg in den Alkoholismus ist nicht selten schleichend.

Unabhängig davon sehe ich aber auch eine Verharmlosung durch einige Foristen

Von alle Woche mal die Nase pudern wird in der Regel keiner süchtig.

Von alle paar Wochen die Nase pudern wird JEDER schleichend süchtig. Die Definition der "alle paar Wochen" ist zudem sehr dehnbar und flexibel.

Die Foristen die hier die Risiken des Drogenkonsums oder legaler Suchtstoffe verharmlosen werden ihre persönlichen Motive haben.

Ich habe da schon ganz andere Kandidaten kennengelernt, die das seit Jahrzehnten täglich getan haben, Firmen geführt und viel Geld verdient haben.

Nun vom Job nur mit Suchtstoffen herunter kommen bzw. nur im Rausch entspannen zu können deutet daraufhin, dass irgendetwas mit dem Job nicht stimmt. Ich will nicht wissen wieviele kreative Finanzkonstrukte die in den letzten Jahren in Finanzkrisen führten unter dem Einfluss von Suchtstoffen kreiert wurden.
 
  • #32
Ich bin niemand, der pauschal alle Drogen gleichsetzt und verurteilt. Der aktuelle Forschungsstand zeigt, dass zum Beispiel LSD und MDMA großes Potenzial für die erfolgreiche Therapie psychischer Krankheiten haben. Es stimmt auch nicht, dass verbotene Substanzen durch die Bank gefährlicher seien als erlaubte. Legal oder illegal hängt meist von ganz anderen Faktoren ab, allen voran wirtschaftlichen.

Aber: Kokain steht in sämtlichen Gefahrenpotenzial-Ranglisten ganz weit oben, was sowohl Abhängigkeitsrisiko als auch physischen und sozialen Schaden durch den Konsum angeht. Tatsächlich ist nur Heroin (!) noch schädlicher und süchtigmachender. Daher sollte auch ein "gelegentlicher" Konsum – wobei einmal im Monat für mich da schon drüber hinausgeht – nicht bagatellisiert werden.

Die FS schätzt also ganz richtig ein, dass die (definitiv abhängigen, das ist kein schlechtreden) Freunde ihres Partners und auch die Droge selbst ein hohes Risiko darstellen, das ihr Partner zu unterschätzen scheint. Zwar sind seine guten Vorsätze sowie seine Ehrlichkeit anerkennenswert, aber auch ich habe so meine Zweifel, dass er sich aus eigener Kraft davon lossagen kann. Ganz sicher wird es ihm nicht gelingen, wenn er es nur ihr zuliebe, nicht aus eigener Überzeugung, versucht.

Was tun an Stelle der FS? Als Laie kommt man da schnell an seine Grenzen, und es ist auch nicht die Aufgabe eines Partners oder einer Partnerin, den oder die andere zu retten. Ein "Sofort aufhören oder ich verlasse dich!"-Ultimatum wäre aber sicher auch nicht zielführend. Daher würde ich mich an ihrer Stelle an eine professionelle Beratungsstelle für Angehörige wenden. Die sollten wissen, was zu tun ist – auch, um nicht in die Co-Abhängigkeit zu rutschen.

W, 27
 
  • #33
Ich meinte die FS soll mit sich selbst ihre Grenzen aushandeln und dann entsprechend handeln, nicht mit ihm. Darin sehe auch ich keinen Sinn.

Kontrolliert" ist bei jedem Suchtstoff die Legende des Konsumenten ggü. seinem trockenen Umfeld und die Selbstlüge sich selbst ggü. Die Realität wird gewisserweise abgespalten
Ah, da wiederspreche ich. Es gibt funktionale Süchtige. Es gibt Menschen die suchen einen kontrollieren Exzess.
Wobei für mich bei solchen Stoffen *kontrolliert* einfach nur heißt, das sich nicht alles um den Stoff dreht.
Aber der Punkt ist vielmehr: es geht die FS einfach nichts an.
Vor allem bringt sie ihr Moralaposteltum nicht weiter.
 
  • #34
Wobei für mich bei solchen Stoffen *kontrolliert* einfach nur heißt, das sich nicht alles um den Stoff dreht.
Aber der Punkt ist vielmehr: es geht die FS einfach nichts an.
Vor allem bringt sie ihr Moralaposteltum nicht weiter.

Es ist kein Moralaposteltum, wenn man Drogen ablehnt.
Und bei Kokain handelt es sich um eine hochgefährliche Droge.

Kontrolliert - gibt es nicht.
Es gibt funktional Süchtige, viel mehr als man denkt - auch und gerade in Alkoholbereich.
Das ist dann der Mann, der halt abends seine 4 Halbe braucht. Ist ja ein Kerl.

Trotzdem ist es Sucht, trotzdem verändert es den Menschen, nicht zum Vorteil.
Und funktional ist dann auch in ".. " zu setzen, denn Verlässlichkeit ist nur bedingt gegeben.

Nein, ich hatte genug mit solchen Süchtigen zu tun, um das nicht in meinem Leben haben zu wollen.
Das hat nichts mit Moralaposteltum zu tun, sondern mit Selbstschutz.

W, 51
 
  • #35
es geht die FS einfach nichts an.
Vor allem bringt sie ihr Moralaposteltum nicht weiter.
Jein. Es kommt darauf an welche Art Beziehung die Beiden führen (wollen)

Z.B. Lat oder zusammen lebend (?) oder mit bzw. ohne Option auf Unterstützung in persönlichen Krisensituationen und/oder Familiengründung, gemeinsamen Immobilienerwerb usw.

Handelt es sich um eine eher lockere Freizeitbeziehung getrennt lebender und wirtschaftender Menschen kann der Standpunkt "geht sie nichts an" passen.

Werden die o.g. Optionen gemeinsam angestrebt geht es sehr wohl beide etwas an ob einer von beiden Drogen konsumiert und mit Kriminellen verkehrt.

In einer wirtschaftlichen Gemeinschaft auf Basis der o.g. Optionen kann es schnell dazu kommen, dass der Drogist zum Versorgungsfall für den Anderen wird und der Andere eventuelle gemeinsame Verpflichtungen wie eine Miete nicht allein bedienen kann.

Der Umgang der Beziehung mit Kriminellen bzw. krimminelles Verhalten der Beziehung kann einen schnell in die Situation "mit gefangen mit gehangen" bringen. Ein Beispiel wurde in diesem Thread schon gebracht.

In diesem Fall ist es keineswegs morallinsauer, die Selbstverletzung des anderen mittels Drogen zu kritisieren.

Schließt man die o.g. Optionen oder generell engere Beziehungen für sich aus kann man natürlich zu dem Schluß kommen, dass Einwände gegen z.B. Drogenkonsum grundsätzlich übergriffig sind.

Diese Argumentation kann man ggf. auch dann vortragen wenn nicht die Beziehung sondern staatliche Organe an einem herum kritisieren oder ähnlich ;)

Unabhängig davon funktioniert natürlich Belehrung nicht. Abgrenzung ist in jedenfall der richtige Weg.

Es gibt Menschen die suchen einen kontrollieren Exzess.

Sicher die gibt es. Oft kompensieren diese damit innere Defizite. Mein verstorbener Vater z.B. seine Erfahrungen zwischen 17 und 24 in den Jahren 1943 bis 1950. Da Panzerschokolade ab 1945 nicht mehr verfügbar war musste Alkohol reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Liebe Fs

Hände in die Hand nehmen und laufen.
Alles andere wird dir rein gar nichts nutzen.
Du kannst die Situation nicht kontrollieren, also schütze dich.
Um sich von diesen Drogen zu lösen, müsste er nicht nur die Droge selbst meiden, sondern auch das Umfeld dazu. Und das wird er nicht tun, nur weil du ihn darum bittest. Dazu muss er erkennen, dass hier Gefahr besteht, ernsthaft krank zu werden. Und das verneint er.
 
  • #37
Sofort ausziehen, Kontakt gnadenlos abbrechen.
Das ist die einzig wahre und richtige Lösung!
Meinst du wirklich?
So etwas klappt doch seltenstest.
Natürlich meine ich das wirklich, es klappt, weil einem dann erst bewusst wird, dass es keinen Wert hat und es so zur schnellen Trennung führt.
Ich denke sowas nützt nichts. Er wird innerlich dagegen rebellieren und es heimlich tun.
Männer lassen sich ungern etwas vorschreiben.
Du verstehst die Thematik nicht, natürlich nützt das was, weil einem nur so schnell klar wird, beim entweder/oder, dass die Liebe des anderen fehlt und daher die Trennung unbedingt sein muss!
Dieses Recht hat sie nicht und auch kein anderer. Ebenso kann auch ihr niemand eine Pistole auf die Brust setzen und irgend eine Entscheidung von ihr verlangen.
Natürlich hat FS das Recht für sich, um die verstrickte destruktive und lieblose Situation zu klären und zu beenden!
Mit Süchtigen gibt es nichts zu verhandeln.

Die FS sollte sich im klaren sein, dass z.B. eine Familiengründung oder Aktivitäten wie ein gemeinsamer Immobilienkauf mit ihrem "Freund" nicht möglich sein wird, es sei denn sie stemmt dies jeweils allein.
Ja, es gibt mit solchen Menschen nichts zu verhandeln auch nichts zu besprechen, es gibt nur rigoros zu handeln!
Ich erschrecke, muss meinen Kopf echt schütteln, mich friert es am ganzen Körper, wie dieses Problem von einigen Leuten runter gesetzt wird, vermutlich stecken sie selber in einer solchen Zwickmühle!😮
 
  • #38
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu. Du liebst ihn aber nicht so gaaaanzzz. Du würdest diesen Mann am besten so zurecht biegen, damit er in Dein Leben passt. Ich gehöre der Fraktion kein Alkohol keine Zigaretten keine Drogen in jeglicher Form an, akzeptiere aber alle in meinem Umfeld, wo ich weiß .... Wohlsituierte Personen.....
So, entweder love it or leave it
 
  • #39
dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat

Tschuldigung, da muss ich mal ganz stark mit den Augen rollen.

Zu lieben heißt nämlich mitnichten, dem anderen dabei zuzusehen, wie er in sein Verderben rennt, unter dem Deckmantel der Akzeptanz.
Ich mein hey, ich liebe meinen Mann, also seh ich ihm dabei zu, wie er das Seil an der Decke befestigt... Soll ich vielleicht sogar beim Springen helfen? Anschubsen? Das wäre doch mal ein Liebesbeweis.

Im übrigen kann man vieles akzeptieren, man muss aber nicht dabei zusehen und leiden. Es gibt nämlich auch noch etwas, das nennt sich Selbstliebe...

Sorry für den Zynismus, mich regt es auf, wenn Akzeptanz herhalten muss für Ignoranz und Liebe. Ich hoffe sehr, dass die Menschen, die mich lieben, mir ordentlich den Kopf waschen, wenn ich mir selbst schade und dann aber auch auf sich selbst achten, wenn ich es nicht checke. Und sie tun das auch.
 
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  • #40
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu. Du liebst ihn aber nicht so gaaaanzzz. Du würdest diesen Mann am besten so zurecht biegen, damit er in Dein Leben passt. Ich gehöre der Fraktion kein Alkohol keine Zigaretten keine Drogen in jeglicher Form an, akzeptiere aber alle in meinem Umfeld, wo ich weiß .... Wohlsituierte Personen.....
Was nützt es, sie liebt ihn, er sie nicht, also eine einseitige Liebe von FS, es geht doch darum, dass er sie nicht liebt, sonst würde er sie nicht leiden lassen und sofort sein Drogenproblem beenden oder sich zumindest therapieren lassen!
 
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  • #41
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu. Du liebst ihn aber nicht so gaaaanzzz. Du würdest diesen Mann am besten so zurecht biegen, damit er in Dein Leben passt. Ich gehöre der Fraktion kein Alkohol keine Zigaretten keine Drogen in jeglicher Form an, akzeptiere aber alle in meinem Umfeld, wo ich weiß .... Wohlsituierte Personen.....
So, entweder love it or leave it
Mit der Begründung könnte man auch einer Frau in gewalttätiger Beziehung sagen: "Wenn du nicht akzeptierst, dass dein Mann dich schlägt, dann liebst du ihn wohl nicht richtig, sondern willst ihn so zurechtbiegen, dass er in deine Vorstellung einer gewaltfreien Beziehung passt, anstatt ihn in seinem ganzen Wesen anzunehmen!"

Nein, auch, wenn man einen Menschen aus vollem Herzen liebt, muss man nicht jedes Verhalten gutheißen. Schon garnicht, wenn er sich oder anderen damit schadet. Love it, change it or leave it. Wer liebt, darf durchaus versuchen, Einsicht und Änderung herbeizuführen, bevor alles hingeschmissen wird. Funktioniert halt nur, wenn der andere auch will und mitmacht.
 
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  • #42
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu. Du liebst ihn aber nicht so gaaaanzzz. Du würdest diesen Mann am besten so zurecht biegen, damit er in Dein Leben passt. Ich gehöre der Fraktion kein Alkohol keine Zigaretten keine Drogen in jeglicher Form an, akzeptiere aber alle in meinem Umfeld, wo ich weiß .... Wohlsituierte Personen.....
So, entweder love it or leave it

Ich variiere die Antwort von @HOMESTAR wobei ich wie sie mit den Augen rolle.

Selbstverständlich ist wahre Liebe bedingungslos. Ich würde z.B. meine Tochter weiterhin lieben auch wenn sie drogensüchtig wäre.

Eine Beziehung ist aber auch mit jemanden den ich liebe keineswegs bedingungslos. Z.B. wäre meine Tochter nicht nur drogensüchtig sondern würde sie mich dazu noch bestehlen um ihre Drogensucht zu finanzieren würde ich mich gegen künftige Diebstähle schützen.

Bedingungslos lieben bedeutet nicht sich von dem Geliebten respektlos behandeln bzw. ausnutzen zu lassen. Selbstlose Liebe drückt sich nicht in der Bereitschaft sich selbst aufzugeben aus.

Letzteres wäre ein Indiz für fehlende Selbstliebe und den Versuch dies durch die Idealisierung eines anderen zu kompensieren. Das kann in Hörigkeit führen und diese hat nichts mit Liebe zu tun.
 
  • #43
@HOMESTAR , nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Alle Menschen die Dich lieben werden Dir mit Sicherheit den Kopf waschen, wenn es nötig ist. Aber dieser Mensch, dieser Dich mehr liebt als alles andere auf der Welt, wird Dir niemals die Pistole auf die Brust setzen oder Dich zu etwas zwingen wodurch er Dich verlieren könnte. Ich hoffe Du weisst was es heißt zu LIEBEN.

Abgesehen davon finde ich nicht das der Freund von ihr sonderlich aus der Rolle fällt. Manche schreiben hier, als wenn sie den Heiligenschein Tag und Nacht tragen würden. Puuuhuuuhuuu
 
  • #44
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu.

Nein das muss sie nicht. Das hat nichts mit Liebe oder Akzeptanz zu tun.

Drogen sind nun mal ein ernstes Thema. Und ich habe sämtliche Varianten des Konsums und Folgen in meinem Umfeld mitbekommen. Und meine Mutter hat z.B. in Bezug auf meinem Vater vieles akzeptiert bei dem sie weit vorher hätte aussteigen sollen, welche Folgen das für sie und ihr Kind hatte, hätte sie sich wahrscheinlich auch nicht gedacht, weil er ja immer alles unter Kontrolle hatte. (Haha..)
Es muss kein Drama daraus werden, kann aber... Und die Ängste der FS sind durchaus berechtigt.
 
  • #45
Ich sehe das so, wenn echte Liebe bei Dir vorhanden wäre, dann würdest Du alles akzeptieren was er so an Unarten an sich hat. Drogen gehören dazu. Du liebst ihn aber nicht so gaaaanzzz.
Liebe zwischen erwachsenen Menschen ist nun mal nicht bedingungslos.

Und harte Drogen als Unart abzutun...Sorry, ich denke, du hast dich damit noch nicht näher befasst bzw. Erfahrungen im Umfeld gemacht.
Eine Freundin von mir hat lediglich durch den Konsum von Haschisch eine Psychose bekommen und befand sich drei Wochen in der Psychiatrie.
Klar reagiert da jeder anders drauf, aber verharmlosen sollte man es definitiv nicht.
 
  • #46
Natürlich hat FS das Recht für sich, um die verstrickte destruktive und lieblose Situation zu klären und zu beenden

Nichts anderes habe ich gesagt, Lieber @INSPIRATIONMASTER 🤗

Die FS kann NUR für sich selbst entscheiden und entsprechend handeln, alles andere ist tatsächlich übergriffig, ganz gleich aus welcher Perspektive.

Und nein, ich finde es auch nicht 'Moralapostelig' wenn man Drogenkonsum und Suchtverhalten generell für sich und sein Leben grundsätzlich ausschliesst.
Besonders dann, wenn es sich in irgendeiner Form auf das Verhalten, den Umgang und/oder die Lebensweise eines nahestehenden Menschen, oder das eigene Leben nachhaltig auswirken kann, oder sogar wird.

Ich halte die Verharmlosung von Drogen und der Konsum selbiger übrigens für sehr gefährlich.

Ich habe zu viele Menschen abstürzen sehen und nicht wenige davon haben zunächst mit gelegentlichem Konsum begonnen...von einigen weiss ich, dass sie tot sind.

Ich war anfang letzten Jahres in der Stadt in der ich aufgewachsen bin unterwegs.

Am Bahnhof musste ich auf den Zug warten. Auf einer Bank sass ein Typ, der mir merkwürdig bekannt vorkam und nach einem Moment ist mir auch eingefallen, wer das war.

Ich kannte ihn noch aus den 80ern. Da habe ich angefangen und er war damals ein Kumpel von mir.

Er hatte damals auch 'nur' gekifft, hatte einen Job. Heute scheint er wohl an der Nadel zu hängen, er war einfach nur leer, leere Augen die ins Nichts starrten, ein ausgezehrter Körper, schmutzig.
Er schlurfte irgendwann davon.

Es war ein Moment der mir sehr deutlich machte, was für ein grosses Glück ich hatte, damals den Absprung zu machen.... ich hätte da sitzen können.

Nein, die FS kann nur für sich selbst entscheiden.
 
  • #47
Du verstehst die Thematik nicht, natürlich nützt das was, weil einem nur so schnell klar wird, beim entweder/oder, dass die Liebe des anderen fehlt und daher die Trennung unbedingt sein muss!
Du bist doch der, der immer auf die 5 S pocht. Du würdest dich also von einer Frau erpressen lassen: "deine Freunde oder ich, lass das oder ich gehe?"

Ich würde das nicht. Du sicher auch nicht nicht.

Der Selbstwert verlangt es, von anderen in seinem Sein akzeptiert werden zu wollen und das durchzusetzen.

Der springende Punkt ist hier doch, dass dem Mann die Einsicht für sein Fehlverhalten fehlt oder er eben grundsätzlich eine lockerere Einstellung dazu hat, wie auch einige Foristen hier.

Aus seiner Sicht verhält er sich richtig, die FS fordert dann zuviel.

Er würde sich somit bestenfalls der FS zuliebe bemühen, es aber nicht dauerhaft durchziehen können, weil er davon innerlich nicht überzeugt ist.
Das hat gar nichts mit mangelnder Liebe zu tun.

Meine größte Angst wäre es, mich in so einer Gesellschaft überreden zu lassen es zu probieren und das es mir dann gefallen würde. Ich bin ein Genussmensch und es fällt mir schwer auf Dinge zu verzichten, die mir gefallen.
Da mach ich lieber gleich einen großen Bogen drumherum.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
. Ich hoffe Du weisst was es heißt zu LIEBEN.
Danke, ja weiß ich. Sogar bedingungslos. Deine Spitze kannst du behalten.
Ich sag dir was : Menschen, die lieben, können durchaus verletzen, über die Strenge schlagen und daneben liegen. Die eigene Fehlerhaftigkeit besteht selbst dann, wenn wir lieben. Liebe kann aber ein wunderbarer Antrieb für Veränderung und Verbesserung sein.
 
  • #49
Allen Angehörigen von Süchtigen empfiehlt man
KEINE Toleranz. Grenzen setzen.
Und das heisst - entweder die Droge oder ich.

Mag man es Erpressung nennen, oder fehlende Liebe - 👀 Rollen, es geht hier dann um ich oder er.

Psychologen empfehlen das Netz weg ziehen, solange das Netz da ist, bleibt der Leidensdruck gering, und es gibt keine Motivation der Veränderung.

Wobei es keine Garantie gibt, das das reicht - hier wohl sicher nicht, da wäre es die moralinsaure Freundin, die kann man ziehen lassen (ich unterstelle seinen Freunden einen derartigen Kommentar).

Es geht aber auch immer um Selbstschutz, das, was Madita empfiehlt, ist Co-Abhängigkeit.

W, 51
 
  • #50
Die FS kann NUR für sich selbst entscheiden und entsprechend handeln, alles andere ist tatsächlich übergriffig, ganz gleich aus welcher Perspektive.

Und nein, ich finde es auch nicht 'Moralapostelig' wenn man Drogenkonsum und Suchtverhalten generell für sich und sein Leben grundsätzlich ausschliesst.
Besonders dann, wenn es sich in irgendeiner Form auf das Verhalten, den Umgang und/oder die Lebensweise eines nahestehenden Menschen, oder das eigene Leben nachhaltig auswirken kann, oder sogar wird.

Ich halte die Verharmlosung von Drogen und der Konsum selbiger übrigens für sehr gefährlich.

Ich habe zu viele Menschen abstürzen sehen und nicht wenige davon haben zunächst mit gelegentlichem Konsum begonnen...von einigen weiss ich, dass sie tot sind.

Die FS kann für sich selbst entscheiden welcher Umgang für sie akzeptabel ist.
Der Konsum ihres Freundes ist ja nun noch nicht in dem Maße, dass es schier unmöglich wäre den ganz einzustellen.

Du hast viele Menschen abstürzen sehen.
Das kann passieren, muss aber nicht.
Es gibt auch genug Menschen, die einfach aufgehört haben, weil sie es von sich aus wollten oder etwas ihnen sehr sehr Wichtiges nicht verlieren wollten.
Die Entscheidung muss jeder für sich treffen.
Die FS muss aber auch für sich überlegen, welche Konsequenzen sie zieht, wenn ihr Partner nicht darauf verzichten will.
 
  • #51
Da hat jeder eine andere Meinung zu und daher kannst nur du entscheiden, ob du damit umgehen und leben kannst. Ändern wirst du ihn wohl nicht können.
Für mich: Ich hätte schon ein Problem, wenn mein Freund einmal im Monat einen Vollrausch hat oder ständig trinkt, kifft. Koks ist wirklich krass, da gibts jede Menge Studien zu; gefährlich, macht schnell abhängig, verändert die Psyche. Da wär mir Gras noch "lieber". Auch so: Warum hat er nur solche Drogenfreunde? Die Menschen, mit denen man sich umgibt, die sagen ja viel über einen aus. Das wär mir nichts.
Mein erster Freund hat täglich gekifft. Er hatte jede Menge andere Probleme, aber ich hab ihm eines Tages gesagt, du legst soviel Wert darauf, dass dich niemand kontrolliert und du dir nichts sagen lässt, aber vom Gras lässt du dir alles diktieren. Seltsamerweise hörte er danach auf, ich hatte wohl einen Nerv getroffen. Die Grundproblematik, die aber hinter solchem Verhalten liegt, war ja noch da. Menschen, die immer wieder zu Drogen greifen, die einem was vorgaukeln (bei Koks, dass man cool und beliebt ist), denen fehlt meiner Meinung nach was im Leben oder beim Selbstwert. Das macht es auch so gefährlich. Irgendwann gehts dann nicht mehr ohne die Droge, weil sie sich nur dann gut fühlen. Gerade Kokain: es macht einen selbstbewusst und unbezwingbar. Warum hat er es nötig, das so regelmäßig zu nehmen?
Mein Ex-Freund von damals ist jetzt unter die Drogendealer gegangen, nimmt und vertickt alles mögliche (außer Heroin). Hatte neulich laut seiner Mutter eine paranoide Episode.
Für mich wäre daher so jemand nichts. Ich trink ab und zu mal mit meinem Freund und Freunden ein, zwei Bier oder ein Glas Wein, aber gerade eher alle zwei Monate mal, und das hat nicht die Wirkung, die Kokain hat. Für mich ist grad Kokain mit die Droge, die nur von unsympathischen Leuten genommen wird, soweit ich das aus dem Berliner Nachtleben beurteilen kann. Dieses übersteigerte Selbstbewusstsein bei den Nutzern hat mich extrem abgestoßen.
w, 37
 
  • #52
Du bist doch der, der immer auf die 5 S pocht. Du würdest dich also von einer Frau erpressen lassen: "deine Freunde oder ich, lass das oder ich gehe?"
Das ist keine Erpressung, das ist lediglich eine wichtige und konsequente Klärung der sog. Liebesbeziehung, die in diesem Fall nur einseitig ist, also somit keine ist, ich lass mich nicht belügen, betrügen, verarschen. Punkt. Nein, ich würde vorher gehen, wenn es nicht oder nicht mehr passt, anscheinend ist FS nicht fähig dazu, ihre Situation zu ihren Gunsten, mit ihrer Aufrichtigkeit und Authentizität zu klären, da fehlen wohl einige wichtige S dazu! Ich nenne jetzt bewusst nur mal ein S, die Selbstliebe. Allein scbon aus Selbstliebe würde ich von ihm gehen! Ich werde in keiner Beziehung bleiben, wo ich leiden und Angst haben muss und ich werde mit keinem Menschen ein 2.Mal zusammen kommen, der mir nicht gut tut, so einfach. Punkt.
Der springende Punkt ist hier doch, dass dem Mann die Einsicht für sein Fehlverhalten fehlt oder er eben grundsätzlich eine lockerere Einstellung dazu hat, wie auch einige Foristen hier.
Das müsste Grund genug sein für FS, um ihn zu verlassen!
Aus seiner Sicht verhält er sich richtig, die FS fordert dann zuviel.
FS braucht auch gar nichts fordern, sie kann jederzeit gehen, sogar ohne Erklärung. Menschen sind kein Produkt die man besitzen kann!
Er würde sich somit bestenfalls der FS zuliebe bemühen, es aber nicht dauerhaft durchziehen können, weil er davon innerlich nicht überzeugt ist.
Das hat gar nichts mit mangelnder Liebe zu tun.
FS zuliebe bemühen, das reicht nicht, das ist keine Liebe, wenn er FS nicht verlieren möchte, dann ist die echte und wahre Liebe stärker als seine Sucht und macht das möglich, Sucht hin oder Sucht her, wenn die Sucht stärker ist, als die echte und wahre Liebe, dann wird es Zeit, dass er FS verliert.
Meine größte Angst wäre es, mich in so einer Gesellschaft überreden zu lassen es zu probieren und das es mir dann gefallen würde. Ich bin ein Genussmensch und es fällt mir schwer auf Dinge zu verzichten, die mir gefallen.
Da mach ich lieber gleich einen großen Bogen drumherum.
Gilt das auch für Drogen, nimmst du selbst Drogen?
Liebe kann aber ein wunderbarer Antrieb für Veränderung und Verbesserung sein.
Nicht Liebe kann, nur echte und wahre Liebe macht das möglich!
 
  • #53
Es gibt auch genug Menschen, die einfach aufgehört haben, weil sie es von sich aus wollten oder etwas ihnen sehr sehr Wichtiges nicht verlieren wollten.
Die Entscheidung muss jeder für sich treffen.
Die FS muss aber auch für sich überlegen, welche Konsequenzen sie zieht, wenn ihr Partner nicht darauf verzichten will.
Warum sollte man darauf warten? Sollte die FS Jahre um Jahre ins Land gehen lassen in der Hoffnung, es bessert sich? Genau so funktionieren doch Co-Abhängige! Immer die Hoffnung am Ende des Tunnels.

Dort wird beschrieben, dass er alle paar Wochen einmal eine Nase nimmt, das kann man ja nun wirklich nicht als drogenabhängig bezeichnen. Dann wäre man ja Alkoholiker wenn mal alle paar Wochen mal am Rotwein nippt .
Ja klar. Echt der Spruch des Tages. Rotwein 1:1 mit Kokain vergleichen 🤦‍♀️

Leben und leben lassen ja. Aber ich an Stelle der FS würde sofort gehen. Die FS gab ja schon zu verstehen, dass es für sie noch im Rahmen ist, glaube ich. Wenn das für dich @HollyGolightly funktioniert, ist es ja gut.
W37
 
  • #54
Warum sollte man darauf warten? Sollte die FS Jahre um Jahre ins Land gehen lassen in der Hoffnung, es bessert sich? Genau so funktionieren doch Co-Abhängige! Immer die Hoffnung am Ende des Tunnels.
Wer sagt denn etwas von warten?
Aber wenn sie ihm ein Ultimatum stellt, dann sollte sie auch konsequent sein und 100% hinter ihrer Entscheidung stehen, damit sie eben nicht in diese Situation kommt.
Vielleicht ist die FS für ihn ja so wichtig, dass er sie dem Pulver und seinem "Freundeskreis" vorzieht und mal anfängt nachzudenken.
 
  • #55
gestört hat es mich von Anfang an, aber ich dachte, so schlimm wird es nicht sein. Rosa Brille eben.
Ja, und was du beim Eingehen einer Beziehung akzeptierst, das bleibt.

Er war offen dir gegenüber, was seinen Drogenkonsum betraf. Da kann man ihm keinen Vorwurf machen.

Jetzt im Nachgang etwas verändern zu wollen, wird schwer, weil dazu bräuchte er eine Einsicht, die aus ihm selbst entspringt.

Wenn er dir zur Liebe damit „aufhört“, dann wird das sich ungünstig auf eure Beziehung auswirken und sowieso nicht von Dauer sein.

Auch wenn ich dich gut verstehen kann...der Zustand setzt dich unter Stress und das wirkt sich ungünstig auf deine Gesundheit aus.

Du solltest dir halt klar darüber werden, was deine persönlichen Standards und Dealbreaker sind.

Wenn jemand Drogen konsumiert, dann wäre das für mich ein Dealbreaker - egal wie toll er sonst so sein mag. Aber bei Drogen, oder starkem Nikotin-/Alkoholkonsum bin ich raus.

Mit einem Mann, der sich betäuben muss, kann man sich als Frau nichts solides aufbauen. Mag sein, dass er glaubt, dass (noch) unter Kontrolle zu haben. Aber wer sagt dir, dass das in einem Jahr noch der Fall sein wird?

Und Kokain verändert das Wesen eines Menschen ....es macht Menschen auf Dauer „kühler“....wenig empfänglich für die Emotionen anderer und macht schnell abhängig ( entgegen seiner persönlichen Meinung ).
 
  • #56
Das ist die realistische Einschätzung.
Er kokst regelmäßig, er weiß es weiter tun, und es wird sich steigern.

In dem Fall bin ich zu alt, um an Veränderung zu glauben.
Es müsste aus ihm heraus kommen, er müsste es wollen - und in diesem sozialen Netzwerk wird es nicht gehen.

Ein Glas Rotwein mit einer Nase gleichzusetzen, ist eine gefährliche Verharmlosung.

W, 51
Würde ich zu 100% mitgehen ...

Alkohol kann man nicht mit Kokain gleichsetzen. Und gehört übrigens auch zu den „harten Drogen“.

Die Suchtproblematiken sind doch auch völlig andere, als es bei Alkohol der Fall ist. Bei Kokain verwahrlost niemand, weil er ja noch sehr gut „funktionieren kann“.

Und der Wunsch nach Veränderung entsteht doch auch immer erst dann, wenn der Leidensdruck hoch genug ist.

Das kann von Außen niemand an dich herantragen. Die Erkenntnis müssen die Betroffenen selbst gewinnen.
 
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  • #57
Sowohl Cocaine als auch Heroine waren ursprünglich Medikamente !!!
Ja, wenn man sich das Zeug spritzt, dann ist bei beidem sehr schnell eine Abhängigkeit wahrscheinlich.
Geschnupft ist sogar Heroin beherrschbar - ich würde es dennoch nicht austesten. Kokain dagegen kannst du schnupfen, eine körperliche Abhängigkeit ist sehr gering. Die einzige Gefahr ist die : dein Kopf wird süchtig nach dem Kick. Das passiert aber nicht bei Gelegenheitskonsumenten. Ja, ich habe auch ab und zu eine Nase genommen. Ungefähr 2 mal im Jahr. Da denkst du im Alltag null ans Kokain. Als ich sehr krank war, Schmerzen ohne Ende hatte und mich quasi nicht mehr bewegen konnte, habe ich als Erlösung öfters eine Nase gezogen. Danach gings mir relativ gut. Und mein Professor, der mich dann behandelt hat (erfolgreich) hat dazu gemeint: ein Gift, aber besser das als Schmerztabletten wie Bonbons lutschen. Seit 2007 gehts mir wieder gut - nach rund einem Jahr "der Leiden". Seitdem habe ich nichts mehr genommen, es fehlt auch nicht. Es juckt auch nicht in der Nase, wenn andere ....
Ich werde den Teufel tun und das Zeux verfluchen. Mir hat es geholfen. Ich kann verstehen, wenn Menschen davon nichts wissen wollen. Geht mir mit der Kifferei so - mir wird schon vom Geruch übel. Aber alle Menschen, die damit in Berührung kamen zu verdammen .... einfach, weil man es irgendwo gelesen hat, zeugt auch nicht daavon, dass man sich wirklich damit beschäftigt hat.
Ja Tigerente, ich verstehe, dass in dir ein Horrorfilm abläuft. Aber so schlimm ist es nicht. Und dein Freund hat ja schon jahrelange Erfahrung damit. Wenn du es nicht mehr akzeptieren kannst, dann musst du gehen. Nicht aufgrund einer real kaum existierenden Gefahr - sondern aufgrund deines Widerwillens.
 
  • #58
Gilt das auch für Drogen, nimmst du selbst Drogen?

Ja natürlich gilt das für Drogen, also im Sinne von illegalen Substanzen, deswegen habe ich es doch geschrieben.

Ich habe bis heute noch nicht mal Gras probiert, weil ich Bedenken habe, dass es mir gefallen könnte.

Gelegentlich trinke ich auch mal ein Glas Wein oder ähnliches aber jede Regelmäßigkeit schreckt mich ab.

Ich habe früher gelegentlich Zigaretten geraucht. Und von einem Tag auf den anderen aufgehört, weil ich es wirklich tief innerlich wollte und kein psychischer oder körperlicher Mehrwert für mich dabei bestand. Das Wichtigste dass ich seit 17 Jahren keine Zigarette jemals wieder angerührt habe ist, dass ich mich wirklich ganz bewusst freiwillig dagegen entschieden hatte.

Hätte mein Mann mich damals dazu zwingen wollen oder mit Trennung gedroht, glaube ich nicht, dass ich es hätte durchhalten können, einfach weil ich innerlich recht stur bin und mir ungern Vorschriften machen lasse.

Mein Vater war übrigens auch ein Pegeltrinker, meine Mutter hat sich von ihm scheiden lassen, auch das hat ihn nicht dazu bewogen vom Alkohol zu lassen. Auch seine zweite Frau hat sich mit diesem Problem rumgeschlagen.

Ich denke die Fragestellerin muss in erster Linie versuchen konsequent zu sein, einfach sich selbst ihren Einstellungen und Prinzipien gegenüber und letztlich dann auch in der Umsetzung gegenüber dem Mann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #59
Du verstehst die Thematik nicht, natürlich nützt das was, weil einem nur so schnell klar wird, beim entweder/oder, dass die Liebe des anderen fehlt und daher die Trennung unbedingt sein muss!

Natürlich hat FS das Recht für sich, um die verstrickte destruktive und lieblose Situation zu klären und zu beenden!

Ja, es gibt mit solchen Menschen nichts zu verhandeln auch nichts zu besprechen, es gibt nur rigoros zu handeln!
Ich erschrecke, muss meinen Kopf echt schütteln, mich friert es am ganzen Körper, wie dieses Problem von einigen Leuten runter gesetzt wird, vermutlich stecken sie selber in einer solchen Zwickmühle!😮

Und du verstehst offensichtlich nicht was die Dynamik eines Suchtkranken innerhalb einer Beziehung ist. Einen Suchtkranken kann man NICHT mit Ultimaten ändern. Ein Suchtkranker kann SICH NUR SELBST ändern. Ihn zu verlassen um in zu ändern wird nicht gelingen. Er muss es für sich selbst und aus eigenem Antrieb wollen. Bei solch einer Herausforderung ist eine Partnerin/ein Partner völlig fehl, denn der Suchtkranke hat mit sich selbst genug zu tun. Der Partner bewirkt in den Moment nur, dass derjenige sich unter Druck gesetzt fühlt. Seine Sucht sollte man IM ALLEINGANG angehen.
Wie @Joggerin gut am Beispiel erklärte: Eine Trennung bringt den Suchtkranken nicht dazu sich zu verändern. Die Trennung ist deshalb leider FÜR DIE FS nur die einzige Lösung.

FS: Rein aus Intresse - ist das genau der gleiche Typ, über den deine Eltern unglücklich bzgl. der Beziehungsanbahnung waren vorletztes Jahr? Wenn ja: Ich kann sie verstehen!
 
  • #60
Sowohl Cocaine als auch Heroine waren ursprünglich Medikamente !!!
Auch Medikamente sind Drogen. Und es hatte seine Gründe, dass die Pharmazie irgendwann davon abließ.
Du verharmlost das leider sehr.

Wer mal in einer Entzugsklinik oder einer Psychiatrie gearbeitet hat, sieht selbst Marihuana mit anderen Augen. Das kann zu schweren Depressionen bis hin zu Psychosen führen.

Das hängt stark von der psychischen Grunderverfassung eines Menschen ab, wie was bei ihm wirkt.

Ich habe mir deine anderen Threads angeschaut. Dein Partner hat sogar schon Potenzprobleme, was eine Nebenerscheinung von Kokain ist ( Koks-P*****).

also wenn das sogar schon körperliche Auswirkungen hat, dann hat er ein ernstes Problem.
 
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