• #91
Damit dürftest Du ziemlich allein stehen. "Hure" ist die Bezeichnung, die Huren selbst für sich wollen.
Ein Großteil der Frauen, die sich prostituieren, haben in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erfahren. Ich würde das nicht so locker sehen.
Anna, das ist ja der Punkt. wenn ich jemanden liebe ohne Ende, akzeptiere ich alles, alles was er macht. Ich vermute das sie ihn nicht über alles liebt.
Man kann nicht alles an seinem Partner lieben. Es wird immer Charaktereigenschaften geben, die man weniger mag bzw. Ist das, was uns an dem anderen fasziniert, auch manchmal das, was uns dann wieder in anderen Situationen sehr an ihm stört.

Wenn man sich die anderen Threads der FS anschaut ( sehr enges Verhältnis zu den Eltern ), dann kann sie seine (pseudo) Autonomie sehr angesprochen haben und jetzt lernt sie eben die Schattenseiten dessen kennen.
Der Kerl, der seine eigenen Regeln macht und sein Leben selbst gestaltet - in den hat sie sich verliebt. Und den Koks eben als Teil davon hingenommen. Nun sieht sie ihn anders - er passt sich seiner Clique an. Und hat damit einen Teil seines Reizes verloren. Damit gewinnt ihre Abneigung gegen Drogen die Oberhand.
Tom beschreibt das hier ganz gut.
Der Soziologe würde jetzt von der Peer Group sprechen.
Wenn aus Teenagern junge Erwachsene werden sollen, müssen sie sich von den Eltern und ihren Werten und Normen lösen, um eine eigenständige Identität zu entwickeln.
Daher suchen sich Teenager in dieser Phase Cliquen, mit dessen Werten und Normen sie sich anfangen zu identifizieren, um den Abnablungsprozess aus dem Elternhaus in die Wege zu leiten.

Manche bleiben auf gewissen Entwicklungsstufen „hängen“, weil sie nicht die nötigen Kompetenzen entwickeln, um in die nächste Entwicklungsstufe zu gelangen.

Daher würde ich @Ejscheff Beobachtungen teilen.

Meistens tun sich Menschen zusammen, die auf derselben Entwicklungsstufe stehen. Sonst würde es nicht funktionieren auf Dauer.

Ich würde mir bei so einem Mann schnell wie eine „nörgelnde Mutter“ vorkommen, was ich nicht wollen würde, und gleichauf würde mir der Respekt vor ihm fehlen, was eine Beziehung auf Augenhöhe unmöglich machen würde.

Und Süchte macht man nicht an der Frequenz fest. Es existieren auch „Quartalssäufer“. Die konsumieren Alkohol nicht täglich, aber wenn, dann richtig. Das Horrorszenario „Bahnhof Zoo“ ist eine Endstation. Aber niemand nimmt heute Heroin und landet morgen am Bahnhof.

Wir hätten weniger Alkoholismus in unserer Gesellschaft, wenn Menschen hinsichtlich der schleichenden Entstehung der Sucht sensibilisiert wären.

Aber darum geht es doch auch gar nicht. Sondern ob sie sich damit anfreunden kann, oder nicht. Also quasi gemäß ihre eigenen Regeln aufstellt.
 
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  • #92
Nicht ok ist für mich die Tendenz, Gedankengut quasi verbieten zu wollen, mittels irgendwelchem angelesenen und nicht verstandenem PsychoUNwissen anderen Menschen unsinnige Regeln aufzuzwingen, nur, weil man selbst nicht zu mehr fähig ist. (Ich weiss, nicht deine Adresse).

Auch Tigerente sieht das durchaus differenzierter - die Gefahr, dass es nicht passen wird besteht dennoch. Anregungen zum Nachdenken hat sie bekommen - nun liegt es an ihr.

Nun ist es hier aber auch so, dass die FS auch von Menschen die Erfahrungen, die nicht nur theoretischer Natur sind, damit haben und vielleicht die Situation eher nachvollziehen können.

Ich kann auch durchaus die Sichtweise des Freundes nachvollziehen, denn ich habe vor ca. 17 Jahren ähnlich argumentiert.
Ich habe damals meinen ersten Freund kennengelernt, meine erste Liebe, der auch von Beginn um meinen Konsum wusste, aber damit ein Problem hatte, was ich damals überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
Ich habe es ja nur gelegentlich mal an den Wochenenden gemacht, wenn ich meine "Freunde" getroffen habe und war selbstverständlich nicht süchtig, es gab ja schließlich immer welche, die viel häufiger konsumiert haben als ich und das waren ja die wirklich Süchtigen und habe alles relativiert.
Es gab regelmäßig Streit deswegen.
Nach einigen Monaten stellte er mich vor die Wahl, entweder ich mache so weiter und er ist weg, oder ich lass den Mist und er bleibt. Erst als ich gemerkt habe, dass ich tatsächlich darüber nachgedacht und abgewogen habe was mir nun wichtiger ist, wurde mir klar dass ich möglicherweise doch ein Problem habe und lies es endgültig.
Und so schlecht sich diese Beziehung auch entwickelte und was dort vorgefallen ist, bin ich trotzdem froh, dass mir jemand den Anreiz geben konnte überhaupt das Problem wahrzunehmen und den Mist hinter mir zu lassen.

Der Entschluss muss vom Freund der FS kommen, da kann die FS nicht viel machen, außer für sich die Grenze zu ziehen wann es genug ist und ihn darüber zu informieren, dass sie geht wenn er das Problem nicht in den Griff bekommt. Die Sache ist nur, dass er den Konsum bisher nicht als Problem sieht und es ihr schlecht geht.
 
  • #93
Freiheit bedeutet doch nicht, dass man all das unbedingt machen muss, was machbar ist. Die Gedanken sind frei - und jeder hat seine ganz eigenen, individuellen Gedanken. Und trifft seine Entscheidungen. Deine Entscheidungen sind oft andere als meine ..... für mich ist das ok.
Logisch...das würde auch Individualität auszeichnen. Nur sprechen wir über Drogen, dessen Besitz im gesellschaftlichen Sinne strafbar sind.

Wenn jemand für sich das Risiko eingehen mag, dafür juristisch belangt zu werden, dann ist das seine persönliche Entscheidung.

Lebe ich in einer Beziehung mit einem Menschen, wirkt sich mein Tun und Handeln nicht mehr nur auf mich aus.

Spätestens wenn man eigene Kinder ( oder Verantwortung im Allgemeinen ) hat, lernt man, dass sich alles nicht mehr nur um „das ganz eigene richtig und falsch“ dreht.
 
  • #95
Ich möchte die werten Foristen darum bitten, den Eingangspost noch einmal durchzulesen. Auch möchte ich wiederholen, dass sich das hier aufschaukelt bis zu geht nicht mehr, und wir mittlerweile bei eine gigantischen Drogenkonsum, der gar nicht existiert, angekommen sind. Die Foristin schreibt definitiv, dass er einmal im Monat oder alle zwei Monate kokst. Und ihr tut hier so, als würde er täglich 400 Gramm durch die Nase ziehen, das ist mittlerweile vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Die meisten, die hier schreiben, haben eigene schlechte Erfahrung gemacht, und wollen Sie hier mitteilen, das ist soweit auch ganz in Ordnung, hat aber mit der Ursprungs Geschichte überhaupt nichts mehr zu tun. Weder ist er ein Dealer noch schwerkriminell. Was ist denn los?
 
  • #96
Nicht blauäugig... Persönliche Erfahrung, dass es auch so laufen kann.
Ja. Grenzt sie sich sich so ab wie es dein erster Freund von dir gemacht hat kann dies ihm einen Anreiz geben sich umzuorientieren. Dies wäre positiv für ihn egal was aus der Beziehung wird.

Abgrenzung ist daher nicht nur ein Akt der Selbstliebe sondern auch bedingungsloser Liebe.

Ich gebe die Beziehung auf, dass er sich frei entscheiden kann ob er lieber weiterhin ungestört der Selbstzerstörung frönt oder ob er sich weiter entwickelt, erwachsen wird.

Auch für die liebende FS wäre es ein Schritt der Weiterentwicklung Grenzen zu setzen und zu behaupten.
 
  • #97
, dass sich das hier aufschaukelt bis zu geht nicht mehr, und wir mittlerweile bei eine gigantischen Drogenkonsum, der gar nicht existiert, angekommen sind

Wo liest du das denn heraus?
Ich habe vielleicht Tomaten auf den Augen, aber derartiges habe ich hier nicht gelesen. Weder schaukelt sich hier etwas auf (abgesehen von meinem Zynismus gestern waren doch alle recht sachlich) noch spricht jemand von horrendem Drogenkonsum.
Wir werden wohl alle damit leben müssen, dass manche gelegentlichen Drogenkonsum in Ordnung finden oder neutral betrachten und andere auf die Risiken und damit verbundenen Probleme hinweisen und alle eine letztlich wertende Meinung besitzen. Darüber diskutieren wir und die FS kann sehen, was davon sie anspricht und was nicht.

Und die schlechten Erfahrungen einiger hier sind kein Randphenomen, sondern bittere Realität.
 
  • #98
Über die gesundheitlichen Folgen wurde jetzt ja schon recht viel geschrieben. Die FS sollte auch wissen, dass der Konsum von Kokain ein sehr teures „Hobby“ ist. 1g kostet so 60-70€. Wenn der Konsum in Zukunft mehr wird, wovon man ausgehen kann, geht es ziemlich ins Geld und der Freund kann schnell finanzielle Probleme bekommen.
 
  • #99
Die FS sollte auch wissen, dass der Konsum von Kokain ein sehr teures „Hobby“ ist. 1g kostet so 60-70€. Wenn der Konsum in Zukunft mehr wird, wovon man ausgehen kann, geht es ziemlich ins Geld und der Freund kann schnell finanzielle Probleme bekommen.
Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass FS offen ist für solche Informationen und überhaupt für Informationen, wie gesagt, ich frage mich, warum sie ihren Beitrag hihr geschrieben hat und um Hilfe gebeten hat! Sie spürt ganz genau, dass man an süchtige Menschen nicht rankommt, sie kommt nicht an ihren Freund ran und wir hier kommen nicht an sie ran! 😮
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #100
Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass FS offen ist für solche Informationen und überhaupt für Informationen, wie gesagt, ich frage mich, warum sie ihren Beitrag hihr geschrieben hat und um Hilfe gebeten hat! Sie spürt ganz genau, dass man an süchtige Menschen nicht rankommt, sie kommt nicht an ihren Freund ran und wir hier kommen nicht an sie ran! 😮
Die meisten schreiben hier um die Bestätigung ihres bisherigen Handels zu bekommen und damit Selbstzweifel am eigenen Handeln aufzulösen.

Der FS war schon bevor sie hier geschrieben hat klar was der einzig gangbare Weg ist. Sie ist aber noch nicht so weit.
 
D

Dianthus

Gast
  • #101
Es ist kein Moralaposteltum, wenn man Drogen ablehnt.
Ich beziehe mich hier spezifisch auf die FS. Sie handelt nicht sondern moralisiert/dramatisiert.
Versteh mich nicht falsch, ich meine nicht dass jeder der Drogen meidet ein Moralapostel ist. Nur, wenn ich ein Problem damit habe muss ich es doch nicht zu einem generellen Problem oder zu einem Problem des anderen machen.

Auch ich habe mittlerweile nur noch sehr wenig Kontake mit Konsumenten, da ich auf das Wesen von Konsumenten keine Lust habe. Deswegen muss ich aber nicht Drogen an sich verteufeln (es gibt immer eine Funktion auch im Ungesunden).
wohingegen die FS nicht in der Lage ist ihren Freund als Konsumenten zu sehen und deswegen muss sie schlechten Einfluss seiner Freunde/der Drogen hervorheben.
Statt das ganze zu sehen wie es ist: ihr Freund konsumiert.
Einfach annehmenden sehen.
 
  • #102
Hallo! Danke für eure vielen Antworten, wenngleich die Diskussion wohl etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

Nein, mein Freund ist nicht drogenabhängig, das weiß ich. Er ist nicht suchtkrank, auch wenn manche das hier behaupten. Ich kenne ihn und ich weiß, dass er ehrlich zu mir ist.

Gestern hatten wir deswegen einen heftigen Streit. Er trifft sich heute mit seinen Freunden, ich habe wohl das Gesicht etwas verzogen weil ich natürlich sofort dachte "Drogen" und da kam eins zum anderen. Sein Standpunkt: Ich will ihm seine Freunde verbieten, ich bin Moralapostel, ich bin nur auf meine Wünsche bedacht. Dass er sich einen Vorsatz gefasst habe und ich ihm vertrauen solle, es aber offensichtlich nicht tu. Und dass er mir künftig lieber nichts mehr erzählen wolle.

Zugegeben, ich habe ihm eine ziemliche Szene gemacht, es hat sich einfach zu viel angestaut und ich hab in letzter Zeit sehr viel gegrübelt über das Thema. Da bin ich ausgebrochen und hab ihm viel an den Kopf geworfen. Ich will ihm seinen Freundeskreis nicht verbieten, aber hab ihm gesagt, dass ich es bedenklich finde, wenn wir nun seine Freunde mit Drogen gleichsetzen müssen. Dass ich mir eben Sorgen mache und es mir mit dem Thema nicht gut geht.

Nun denn, es gab eine lange Diskussion. Wir haben ums am Ende wieder etwas beruhigt, er war einsichtig, was meine Sorgen betrifft und meinte, er hätte den Vorsatz weiterhin aber die Entscheidung müsse eben von ihm kommen, nicht von mir. Dass er aufhören wolle aber nicht weil ich das sage, sondern dass das von ihm ausgehen müsse. Ich habe eingesehen, dass ich zu heftig reagiert habe, mein Ausbruch unüberlegt und unnötig war und ich ihm vertrauen muss.

Somit bleibt für mich: Ich will ihm glauben, ihm vertrauen und will versuchen, nicht ganz so engstirnig unterwegs zu sein. Er muss das für sich entscheiden, auch wenn ich den Drogen nach wie vor nichts abgewinnen kann. Aber ich vertraue darauf, dass er sich im Griff hat und damit aufhört. Ich liebe ihn unendlich viel und eine Trennung kommt für mich nicht in Frage, denn dazu überwiegen seine guten Seiten zu 1000%. Ich hoffe nun nur, dass dieser Streit keine Narben hinterlässt, denn er war wirklich sehr unangenehm.
Warum war er denn unangenehm? Weil er Druck von dir bekommt von dem Zeug wegzukommen und er weiß, wie schwer das ist. Er will aufhören? Wen er doch nicht süchtig ist, könnte er das doch sofort!
Du lässt dich von ihm beeinflussen und merkst es noch nicht mal. Jetzt suchst Du die Schuld bei dir.
Tut mir leid, ich wünsche dir nur das Beste. Du bist aber blauäugig und wirst irgendwann in der Realität ankommen. Seine Freunde werden bleiben und auch die Drogen. Das kannst Du dir schönreden wie Du willst.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #103
Hallo Tigerente,

mein Rat an Dich wäre, TATSÄCHLICH die rosarote Brille abzusetzen und dann noch mal in Dich zu gehen, und mit DIR SELBST zu klären, kannst Du mit dem Drogenkonsum leben, JA oder NEIN?! Und danach zu handeln...

Ob Du dann damit leben kannst oder nicht, dahingehend will ich Dir keinen Ratschlag geben, das kannst nur Du für Dich selbst entscheiden, da bleibe ich neutral. Wie ich persönlich mich entscheiden würde, ist ja irrelevant. Du bist ja Du und nicht jemand anders und trägst letztendlich als erwachsene Frau die Folgen Deiner Entscheidungen.

Dass Du nämlich nach wie vor die von Dir zitierte rosarote Brille auf hast, zeigt mir die Schilderung der Attribute, die Du an Deinem Partner und der Beziehung schätzt, und die Du besonders hervorhebst. Meine Liebe, das ist nichts "besonders Tolles", diese Attribute sind doch in einer Partnerschaft eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT! Das ist doch quasi die Standart-Ausgangsbasis für eine Beziehung, um eine solche überhaupt einzugehen... findest Du nicht? Oder hast Du bei den Partnern, die Du vorher in Deinem Leben hattest, salopp gesagt so oft "ins Klo gegriffen", dass Dir diese normale Beziehungsbase jetzt als "besonders" vorkommt?

Also, wenn Du die Brille wirklich abgesetzt hast, mußt Du Dich entscheiden: Du kannst mit dem Drogenkonsum leben, ja oder nein. In beiden Fällen ist klar, wie es weitergeht, oder? Eine andere Option hast Du nicht.

Und falls Du Dich dafür entscheidest, hör' auf rumzupiensen, dann mußt es auch akzeptieren ohne rumzunölen, denn aufhören wird er damit nicht. Dann ist es Deine freie Entscheidung, "darunter zu leiden". Wenn Du das nicht willst, bleibt Dir keine Option, außer die Beziehung zu verlassen. Ist doch im Grunde sehr klar, oder? (wirst Du nicht machen, weil ich denke, dass Du ihm ziemlich hörig bist, denn so perfekt ist er ja nun anscheinend doch nicht...)

Du suchst nach Lösungen für ein Problem, die es nicht gibt. Wenn ein Haus brennt, kannst es nur abbrennen lassen oder löschen.
 
  • #104
Die meisten schreiben hier um die Bestätigung ihres bisherigen Handels zu bekommen und damit Selbstzweifel am eigenen Handeln aufzulösen.

Der FS war schon bevor sie hier geschrieben hat klar was der einzig gangbare Weg ist. Sie ist aber noch nicht so weit.
Gut und präzise genau erkannt! 👍
Ich denke FS hat ihre absolute Schmerzgrenze noch nicht erreicht, sie wird aber kommen!
 
  • #105
Inspirationmaster, ich finde deine Verallgemeinerungen sehr pauschal und überzogen. Du malst den Teufel an die Wand und dazu besteht kein Grund.

Ja, offensichtlich hat’s da was mit dem Konsum auf sich und es ist in meinen Augen nicht harmlos. Und ich habe ein Problem damit, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Denn ich will mich nicht trennen, dazu überwiegt all das Gute - wieso sollte ich einen tollen Mann in den Wind schiessen wegen einer Sache? Aber es ist eben eine sehr schwerwiegende Sache, deshalb suche ich Rat.

Er kommt übrigens heute nicht mehr heim. Hat mir geschrieben, er übernachtet bei nem Freund, aber nicht plump sondern in die Richtung “Mein Schatz, bin heute bei nem Freund, komme erst morgen Früh. Ich liebe dich”. Dennoch: Kann also davon ausgehen, dass sein Vorsatz nicht gehalten hat. Und damit kommt in mir wieder die Wut, Ratlosigkeit und all das hoch.
 
  • #106
Ich muss gestehen, dass ich auch damit ein Problem hätte. Ich sehe es auch viel globaler. Was ist mit Suchtentwicklung, gibt es genetische Faktoren, die ihn zur Drogenkonsum unterstützen? Vor allem darf man nicht vergessen, dass diese Substanzen eine enorme und nachhaltige Wirkung auf das Nervensystem und Herzkreislauf haben. Die Folgen können euer Leben sehr negativ beeinflussen. Depression, Impotenz, Bluthochdruck wären dann die Langzeitbegleiterscheinungen. Alles in Allem kann ich dich sehr gut verstehen. Ich habe allerdings keine Lösung für dich. Ihn kannst Du nicht zwingen aber vielleicht kannst Du ihm helfen ein gesunderes Leben zu führen. Ich wünsche dir viel Glück 🍀
 
D

Dianthus

Gast
  • #107
Er kommt übrigens heute nicht mehr heim. Hat mir geschrieben, er übernachtet bei nem Freund, aber nicht plump sondern in die Richtung “Mein Schatz, bin heute bei nem Freund, komme erst morgen Früh. Ich liebe dich”. Dennoch: Kann also davon ausgehen, dass sein Vorsatz nicht gehalten hat. Und damit kommt in mir wieder die Wut, Ratlosigkeit und all das hoch.
Dein Freund ist ein erwachsener Mann.

Wieso zwingst du ihm deine Regeln auf?
Wenn du über jemand bestimmen möchtest, dann gibt es genügend Berufe in denen sowas möglich ist. Aber dein Freund ist ein freier Mann der sich deinen Vorschriften nicht unterwerfen wird.

Allerdings kannst du das anscheinend emotional nicht begreifen.

Dein Freund hat auch nirgends "übernachtet" er hat vielmehr die Nacht durchgemacht.
 
  • #108
Mein Schatz, bin heute bei nem Freund, komme erst morgen Früh. Ich liebe dich”. Dennoch: Kann also davon ausgehen, dass sein Vorsatz nicht gehalten hat. Und damit kommt in mir wieder die Wut, Ratlosigkeit und all das hoch.
Ich hatte bereits etwas formuliert, aber noch nicht abgesendet,warum Vertrauen?
Damit machst du dich abhängig von ihm. Und du weisst, dass es nicht funktioniert.
Akzeptiere seinen Drogenkonsum oder geh. Du versuchst, mit ihm Vereinbarungen zu treffen, die er nicht halten kann/ will. Du bist nicht seine Suchttherapeutin und kommst dadurch in die kontrollierende Rolle.
Es ist sein Leben. Umd der Konsum gehört zu seinem Lebensstil.Das hat Auswirkungen auf alle Bereiche.
Schau mal, " Wenn Frauen zu sehr lieben" an.
 
  • #109
Er kommt übrigens heute nicht mehr heim. Hat mir geschrieben, er übernachtet bei nem Freund, aber nicht plump sondern in die Richtung “Mein Schatz, bin heute bei nem Freund, komme erst morgen Früh. Ich liebe dich”. Dennoch: Kann also davon ausgehen, dass sein Vorsatz nicht gehalten hat. Und damit kommt in mir wieder die Wut, Ratlosigkeit und all das hoch.

Tigerente,

Geh doch mal zu einer Suchtberatung - gibt es für Angehörige.
Denn das, was wir Dir schreiben, kommt nicht so wirklich an bei Dir.

Es ist nachvollziehbar, dass er nicht ruppig schreibt.
Er will Dich behalten - UND seine Möglichkeit zu koksen, wenn ihm danach ist.
Jetzt geht er den Weg des geringsten Widerstandes.
Solange Du es mitmachst, funktioniert es.

Es ist auch nicht die Frage, ob er Dich liebt oder nicht, ich glaube durchaus, dass er es tut. Er will sich nur nicht entscheiden, weder ist er sich des Problems bewusst - Du auch nicht - noch hat er einen Leidensdruck.

Wenn Du mit ihm zusammen bleiben möchtest, dann würde ich mir am Deiner Stelle kompetenten Rat holen.
Ihr seid beide am Anfang einer Spirale...

W, 51
 
  • #110
Er kam um 2 Uhr nachts heim, natürlich nicht nüchtern. Zugegeben hat er es nicht, denn er würde mir erstmal nichts mehr sagen, ich hätte seine Ehrlichkeit verspielt, müsse sie mir erst wieder verdienen. Es gab ordentlich Krach, ich bin ziemlich ausgerastet weil ich mir so hilflos vorkam. Wie gegen eine Wand hab ich geredet, er hat einfach immer dasselbe wiederholt. Das hat mich nur noch mehr wütend gemacht.

Heute Morgen meinte er, ich solle zum Psychologen weil ich nicht mehr normal denken würde und dass ich alles zerstören würde. Er liebt mich, sagt er, unverändert wie zuvor und will die Beziehung, aber es liege nun an mir. Ich solle sozusagen entscheiden, ob ich bleibe oder gehe. Weil ich hätte ihn ja so genommen.

Macht mein Hadern also nicht besser. Ich liebe ihn und will die Beziehung retten aber ich weiß nicht, ob ich nach dieser Explosion es noch kann.
 
  • #111
Zugegeben hat er es nicht, denn er würde mir erstmal nichts mehr sagen, ich hätte seine Ehrlichkeit verspielt, müsse sie mir erst wieder verdienen. Es gab ordentlich Krach, ich bin ziemlich ausgerastet weil ich mir so hilflos vorkam.
Ja, klar, er macht dich verantwortlich.
Diese Art Auseinandersetzungen sind typisch in einer Suchtbeziehung.
Er stellt dich vor die Wahl, ihn mit Sucht oder ohne ihn.
 
  • #112
Geschickte Manipulation - Schuldumkehr.

Sehr nett - Du musst Dir seine Ehrlichkeit verdienen 😂😂😂, wie wäre es, ER muss sich erstmal wieder Vertrauen verdienen?

Damit ist er mit sich im Reinen, Du bist schuld. Du musst Dich ändern, er wird es nicht.

Nun, verantwortlich bist Du tatsächlich - Du hast Dir diesen Mann ausgesucht.
Für alles andere bist Du es aber nicht.

Du bist aber wiederum dafür verantwortlich, wie es weiter geht.
Willst Du die Partnerschaft, musst Du akzeptieren, dass er kokst.
Ansonsten hilft jetzt nur noch gehen.

Da ist er sehr deutlich.
Koks ist ihm wichtiger, seinen Vorsatz hat er umgehend gebrochen und lügt inzwischen.

Wann akzeptierst Du die Realität?

W, 51
 
  • #113
Heute Morgen meinte er, ich solle zum Psychologen weil ich nicht mehr normal denken würde und dass ich alles zerstören würde.
Google bitte mal Co-Abhängigkeit. Informier dich einfach mal, was das ist und überprüfe dich selbst.

Alles in dir sagt dir, dass die Situation falsch ist, aber du hörst dir selbst nicht zu sondern veranstaltest Theather mit deinem Freund, das zu nichts führt außer gegenseitigen Anschuldigungen und Schmerz.

Ich denke auch, dass ein Gang zum Psychologe für dich richtig wäre. Nicht, weil dein Freund recht hat, sondern weil du jemanden gebrauchen kannst, der mit dir erarbeitet, was dich dazu bringt, eine Beziehung derart zu verteidigen, wie dein Freund sein Koks.
Geh doch mal zu einer Suchtberatung - gibt es für Angehörige.
Denn das, was wir Dir schreiben, kommt nicht so wirklich an bei Dir.
 
  • #114
Macht mein Hadern also nicht besser. Ich liebe ihn und will die Beziehung retten aber ich weiß nicht, ob ich nach dieser Explosion es noch kann.
Vor inzwischen vielen Jahren hatte ein Freund von mir ein Alkoholproblem. Und hat eine 6 oder 7 monatige Therapie gemacht. Dort wurde auch mit uns Freunden geredet - denn manche haben Freunde, andere nur noch Saufkumpane . Oder Giftler. Also wurden wir (2 Kerle und 2 Mädels) einzeln befragt. Und konnten selbst in diesem Gespräch auch Fragen stellen.

Es kam also heraus - es gibt Menschen, die aus Genuss trinken. Den Geschmack des Bieres mögen, den Whiskey geniessen. Dieser Typus ist sehr wenig gefährdet. Schlecht ist, wenn regelmässig getrunken wird, um einen Alkoholspiegel zu halte, besoffen zu sein oder Frust zu betäuben. Dann ist die Abhängigkeit nahe. Es gibt sogar Menschen, die nach langer Abstinenz trotz Erkrankung wieder geringe Mengen an Alkohol trinken dürfen. Der Anfang muss hier allerdings unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden. Und diese Erkenntnisse wären nicht 1:1, aber weitgehend auch auf andere Substanzen übertragbar.
Jetzt musst du, Tigerente, dich fragen:
Ist er gelegentlicher Konsument ? Oder Abhängiger ?

Je nach dem kannst du mit ihm weiter zusammen leben ...oder nicht.
 
  • #115
Er kam um 2 Uhr nachts heim, natürlich nicht nüchtern. Zugegeben hat er es nicht, denn er würde mir erstmal nichts mehr sagen, ich hätte seine Ehrlichkeit verspielt, müsse sie mir erst wieder verdienen. Es gab ordentlich Krach, ich bin ziemlich ausgerastet weil ich mir so hilflos vorkam. Wie gegen eine Wand hab ich geredet, er hat einfach immer dasselbe wiederholt. Das hat mich nur noch mehr wütend gemacht.

Heute Morgen meinte er, ich solle zum Psychologen weil ich nicht mehr normal denken würde und dass ich alles zerstören würde. Er liebt mich, sagt er, unverändert wie zuvor und will die Beziehung, aber es liege nun an mir. Ich solle sozusagen entscheiden, ob ich bleibe oder gehe. Weil ich hätte ihn ja so genommen.

Macht mein Hadern also nicht besser. Ich liebe ihn und will die Beziehung retten aber ich weiß nicht, ob ich nach dieser Explosion es noch kann.

Er schieb dir die Verantwortung zu, obwohl ER Mist baut. Tada - Schuldumkehr. Bei Suchtkranken LEBENSNOTWENDIG um den Konsum und die DARAUS ENTSTEHENDEN FOLGEN (Wesensveränderung - wie lange bleib er wohl "lieb"?, Schulden, Impotenz) mit ihrem Gewissen weiter vereinbaren zu können. Er schieb dir den schwarzen Peter zu und du merkst es nicht mal. Du bist schon dermaßen tief in der Co-Abhängigkeit (ich will mich nicht trennen, aber auch nicht die Situation akzeptieren). Du wirst dich entscheiden MÜSSEN für:

- ICH AKZEPTIERE UND BLEIBE BEI IHM. Dann jammer hier aber bitte nicht mehr. Es wurden dir genug Tipp und Hilfsmöglichkeiten angeboten.

- ICH TRENNE MICH. Dann sollest du das auch durchhalten, sonst wirst du noch unglaubwürdiger und er verliert noch mehr den Respekt vor dir als er es ohnehin schon hat.

Er hat durchgemacht, denn auf Koka kann man nicht schlafen. Es ist AUFPUTSCHEND. Gerade Leute, die 16 Stunden am Tag arbeiten, greifen da gerne drauf zurück, vorzugsweise im gehobenen Management (Frankfurter Börse sag ich da nur... auch da hatte ich schon ein paar Patienten).

Und zum dritten Mal stelle ich dir, @tigerente19 die Frage: IST DAS DER GLEICHE TYP AUS DEINEN VORHERIGEN THREADS? Vielleicht bist du ja so nett und antwortest mal!

P.S.: DU. KANNST. IHN. NICHT. RETTEN. Das kann ein Süchtiger nur selbst. Auch klassisches Denken von Co-Abhängigen. Geh wirklich zum Psychologen, ihr seid nicht am Anfang der Spirale sondern schon mitten drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #116
Heute Morgen meinte er, ich solle zum Psychologen weil ich nicht mehr normal denken würde

Diesen Ratschlag finde ich gut und ich würde ihn an Deiner Stelle ernsthaft aufnehmen und dies tun.

Eine Suchtberatungsstelle, wie schon einige VorschreiberInnen erwähnten, wäre vielleicht die erste Anlaufstelle für Dich. Dort gibt es kompetente MitarbeiterInnen, die viel Erfahrung mit der Materie haben, teilweise auch PsychologInnen, bzw. Kontakte hierzu. Außerdem kannst Du über eine solche Stelle auch Kontakt zu Selbsthilfegruppen bekommen, falls Du das möchtest.

Bitte mach' das! Nutze diesen ersten Schritt und wende Dich dort hin. Du mußt ja erst mal nur Kontakt aufnehmen und danach kannst DU weiterentscheiden, ob Du Angebote von dort, wie auch geartet, annehmen möchtest oder nicht. Das ist ja freiwillig.

Denn wir erreichen Dich hier im Forum nicht.

Ihr beide habt Euch, wie man so salopp sagt, "gesucht und gefunden" und Ihr passt momentan wie "Deckel auf Topf". Ihr befindet Euch in einer sehr ungesunden Spirale. Wenn ich so etwas lese wie Du "hättest seine Ehrlichkeit verspielt und er würde Dir erst mal nichts mehr sagen... blabla"... meine Liebe, DU BIST MITTEN DRIN und bereits hochgradig co-abhängig!!

Ich glaube, Dir ist unterbewußt selbst klar, dass nicht nur Dein Freund ein Problem hat, sondern DU mindestens ein ebenso großes, wenn auch anders gelagertes. Was auch nicht "schlimm" ist und wozu Du sicherlich auch nichts kannst. Aber es ist doch bezeichnend, dass Du an einem Mann festhältst und die Beziehung vehement verteidigst, den bzw. die die absolute Mehrheit der seelisch gesunden, im Leben stehenden Frauen "in den Wind schießen" würden, oder findest Du nicht?

Für niemanden ist es die erste Wahl, mit einem Drogenkonsumenten zusammen zu sein, gleich wie "toll" blaablubb der Typ sonst noch ist, und das Leben zu führen, das Du mit ihm führst... der Rat mit dem Psychologen ist deshalb sehr gut. Aber wie gesagt, ich würde eine Suchtberatungsbestelle bevorzugen, zumal Du mit denen SOFORT Kontakt aufnehmen kannst, zumindest telefonsich oder online, da Lockdown und so... Alles Gute!
 
  • #117
Jetzt musst du, Tigerente, dich fragen:
Ist er gelegentlicher Konsument ? Oder Abhängiger ?

Je nach dem kannst du mit ihm weiter zusammen leben ...oder nicht.
Naja; erstmal ist es von außen ja schwer einschätzbar, welcher Gruppe der andere angehört: ALLE Alkoholiker sagen doch, dass sie jederzeit aufhören können und nur aus Genuss trinken. Dass nicht jeder, der Alkohol trinkt, süchtig ist, ist ja klar. Aber dann geht es hier eben auch darum, dass es die FS massiv stört, es Streit gibt und dann, ob sie auch mit Gelegenheitskonsum leben könnte. Außerdem entwickelt sich auch bei Alkoholikern natürlich die Sucht mit der Zeit. Aus dem Gelegenheitskonsum. Wenn man nur mit Leuten rumhängt, die noch viel häufiger trinken - hier koksen - ist das jedenfalls kein gutes Zeichen für mich. Kokain macht außerdem schnell psychisch abhängig, ist illegal und ist sehr teuer. Für mich ist das nicht mit Alkohol vergleichbar.
Liebe FS, egal wie es bei ihm ist, die Beziehung hört sich nicht gut an. Ich würde auch mal zu einer Beratungsstelle gehen und hören, was die so sagen. Du wirst ihn mit keinem Streit überzeugen können und musst es akzeptieren oder gehen. Ich weiß, was ich machen würde. Er wollte doch aufhören, was ist eigentlich mit seinem Vorsatz geworden..? Oder hatte ich das falsch verstanden? Jemand, der das so schnell wieder über Board wirft, hat finde ich offensichtlich ein Problem.
Und folgendes wäre ziemlich wichtig für das alles:
Und zum dritten Mal stelle ich dir, @tigerente19 die Frage: IST DAS DER GLEICHE TYP AUS DEINEN VORHERIGEN THREADS? Vielleicht bist du ja so nett und antwortest mal!
 
  • #118
Sorry, der einzige Mensch, der hier ein Problem hat, bist du und nicht dein Freund, der steht wenigstens zu dem was er macht, absolut offen!
Sein Konsum macht dir nichts aus, aber jedes mal rastest du aus, bist wütend, enttäuscht und verletzt. Wieso??
Der Punkt ist, dein Freund hat sich schon entschieden und zwar für die Drogen. Das, was er dauernd zu dir sagt, hätte mir schon gereicht und zwar unabhängig von seinem Drogenkonsum, weil es Manipulation vom feinsten ist und zeigt sein Konfliktverhalten - er ist der gute, du bist die böse.
Komm bitte aus deinem Wolkenschloss raus, dein Freund hat dich schon lange der Gehirnwäsche unterzogen und hier schreiben Menschen, die ERFAHRUNG mit Süchtigen haben! Deine Beziehung interessiert sie nicht, es ist ihnen egal, ob du mit deinem Freund zusammen bist oder nicht, aber sie haben dasselbe erlebt, wie du und wissen, wie das endet - meistens mit psychotherapeutischer Behandlung und zwar für den Angehörigen und nicht für den Süchtigen. Der Süchtige leidet nicht unter seiner Sucht, sondern genießt sie, sonst hätte er schon lange was dagegen unternommen.
Mein Ex hat alles abgezogen, was dein Freund gemacht hat, wobei er irgendwann sogar offen zugab, dass er Trinker ist und loskommen will. Ehrlich. Aber zuerst muss dies oder jenes erledigt werden und dann.. Bei ihm war das "nur" Bier, aber ich reagiere mittlerweile extrem empfindlich auf das Geräusch des Kronkorkens und habe grosse Abneigung gegen Männer mit der Bierflasche in der Hand. Klingt absurd, ist aber so.
 
D

Dianthus

Gast
  • #119
Sehe ich anders.
Der Mann hat konsumiert bevor die beiden ein Paar wurden.
Also sollte sie ihn entweder akzeptieren oder gehen.
Was ist daran nun manipulativ?
Sie inszeniert sich als Kontrolleurin, würde da nicht jeder "rebellieren".

Hinter dem ganzen steht doch das die FS meint besser als er zu wissen was gut für ihn ist.
Sie verkennt die Funktion der Drogen für ihn und für sich.
Ebenso fehlt hier die eigene Reflektion warum sie einen "beschädigten" Mann als Partner hat.

Sorry, der einzige Mensch, der hier ein Problem hat, bist du und nicht dein Freund, der steht zu dem was er macht, absolut offen!
Das sehe ich genauso.
Warum die Verpartnerung mit jemandem der eine ganz andere Einstellung zu Substanzkonsum hat?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #120
Zugegeben hat er es nicht, denn er würde mir erstmal nichts mehr sagen, ich hätte seine Ehrlichkeit verspielt, müsse sie mir erst wieder verdienen.
Solche Aussagen benutzen Narzissten auch gerne! Schuldumkehr/Manipulation.

Typische Aussage vom Narzissten „wärst du nicht so anstrengend, wäre ich gestern nicht so ausgerastet!“

Typische Aussage vom Abhängigen „wärst du nicht so anstrengend, bräuchte ich das Zeug nicht!“

Ich denke, dass dieser Mann dein Untergang ist. Es wird dich auf Dauer psychisch krank machen.
 
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