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Gast

  • #1

Mein Freund trennt Besitztümer strikt. Irgendwie komisch ...?

ich bin 23w und seit 3 jahren mit meinem freund zusammen. wir wohnen auch zusammen. ich liebe ihn sehr und es gibt nie streit oder ähnliches. alles läuft super.

nur eine sache ist das etwas komisch. letztens meinte er zu mir: du hast deinen besitz, ich meinen. ich gebe dir meine liebe, sonst nix.

es ging darum, dass ich meinte, dass es doch normal ist, dass der mann später für die familie sorgt. wenn die frau zb ein kind bekommt und er weiter arbeiten geht. ich war nach seiner reaktion ziemlich perplex. zwischen uns stand nie das thema geld. mal bezahle ich, mal er. das er dann so drastisch meinte, er trennt das ganz strikt hat mich traurig gemacht. ich meine, er stellt mich so dar, als ob ich es auf sein geld abgesehen hätte. das gefühl habe ich ihm nie gegeben. ich finde es schon wichtig, zu wissen, ob man in gewisser weise auf einander zählen kann. für mich wäre es gar keine frage. wenn es ihm schlecht geht oder er mal keinen job hat, ihn finanziell zu unterstützen.

andersrum ist das wohl nicht so...findet ihr seine reaktion normal? übertreibe ich?

ich fühle mich ziemlich traurig deswegen. haben wir anscheinend ziemlich unterschiedliche ansichten zum thema zusammenhalt und unterstützung..
 
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Gast

  • #2
Das ist keine Ansichtssache, sondern er verkennt die Rechtslage: Wenn er Kinder hat, muss er für die zahlen, da kann er auch nicht "strikt trennen". Wenn du arbeitslos wirst, muss er auch für dich zahlen, wenn er kann, da Ihr zusammen wohnt und vor dem Gesetz als eine Lebensgemeinschaft angesehen werdet. Also letztlich teilt er ja schon seinen Besitz mit dir, da er sonst eine eigene Wohnung haben müsste. Er kann ja in seine Bücher seinen Namen schreiben und eine Liste über sein Inventar anfertigen, das er in die Beziehung eingebracht hat. Aber im Übrigen ist es Essig mit der strikten Besitztrennung.
 
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Gast

  • #3
Wie sind denn die Reichtümer bei euch verteilt? Ist dein Freund wesentlich(!) vermögender als du? Wie ist es mit eurer Attraktivität? Siehst du wesentlich besser aus? ... evtl hat er ja Angst, dass du als attraktive Frau es nur auf sein Geld abgesehen hast.
 
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Gast

  • #4
FS in der heutigen Zeit ist dies nichts unbedingt außergewöhnliches und auch nicht so dramatisch zu sehen, wie du es hinstellst. Was jeder in die Beziehung mitbringt, gehört auch jedem selbst, obwohl es gemeinsam genutzt wird.Wie oft hat man/n das alte "Lied" schon gehört, wo Frauen sagten, sie haben es nicht auf des Mannes Geld und Besitz abgesehen, nach fester Bindung und Ehe aber genau dieses hälftig und zum Teil mehr bei Trennungsteilung eingefordert.Verständlich, daß sehr viele Männer diesbezüglich sensibilisiert und vorsichtig geworden sind. Jeder möchte gut Leben, aber eben nicht auf des anderen Kosten.
Ich glaube auch nicht, daß dein Freund dich in schlechten Zeiten nicht unterstützen würde, aber eben nach seinen Möglichkeiten und nicht ausschließlich nach deinen Wünschen.

50m
 
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Gast

  • #5
Liebe Fragestellerin,

natürlich wirst du ihn nie nie nimmer ausbluten lassen, solange die Liebe anhält. Und du wirst ihn immer unterstützen und für ihn da sein, in guten Zeiten.

Der junge Mann hat aber offenbar genügend Scheidungen mitbekommen und dann werden aus liebenden Ehefrauen gerne mal geldgierige Exen, die ihm das letzte Hemd wegklagen wollen. Das will er natürlich nicht riskieren und Recht hat er damit. Er handelt einfach logisch. Also nimm das nicht persönlich und setze einen Ehevertrag aus deiner Sicht auf und leg ihn ihm vor. Das könnte wunder wirken.

Beste Grüße
 
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Gast

  • #6
Ja, finde ich auch merkwürdig. Von älteren Männern ist man so eine Phobie ja inzwischen gewohnt (sie haben vor NICHTS mehr Angst als vor dem "Ausgenommenwerden"). Aber dass inzwischen auch schon die Mittzwanziger von diesem Virus infiziert sind, wundert mich dann doch. Anscheinend fehlt jegliches Differenzierungsvermögen hinsichtlich der Unterscheidung "Ausnutzen" und "gegenseitiges Unterstützen". Andererseits finde ich es auch von dir ein bisschen merkwürdig zu sagen, es sei doch normal, dass der Mann die Familie finanziert. Für mich ist das nicht normal. Für mich ist es normal, dass man als Frau zwar eine gewisse Zeit zu Hause bleibt, aber dann nach rund einem Jahr schaut, wieder beruflich Fuß zu fassen.
Hast du ihm gesagt, dass es für dich keine Frage ist, dass auch du ihn unterstützen würdest? Hast du ihn daran erinnert, dass ihr bisher nach dem Prinzip "mal bezahlt er, mal ich" gelebt habt und dass es super funktioniert hat? Hast du ihn mal gefragt, wo seine Bedenken liegen?
 
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Gast

  • #7
es ging darum, dass ich meinte, dass es doch normal ist, dass der mann später für die familie sorgt. wenn die frau zb ein kind bekommt und er weiter arbeiten geht.
Ich glaube, dass der Aufhänger für ihn vielleicht diese Formulierung ist. Nicht, dass sie falsch ist, nein, nein. Aber die Frage ist, wie du sie formulierst. Du setzt eine Leistung von ihm einfach so als gegeben voraus. Tatsächlich wäre das in Ordnung, wenn es deine Leistung wäre. Da es aber seine Leistung ist, ist er derjenige, der sie dir zusichern kann, nicht du dir selbst. Bevor jetzt wieder die Aufschreie kommen, ja, die Rechtslage sieht anders aus, aber seit wann scheren sich Emotionen und Probleme in der zwischenmenschlichen Kommunikation um die Rechtslage.

Ein zweiter Punkt wäre, dass du es sehr ungeschickt formuliert hast. Du bekommst also ein Kind, er geht weiter arbeiten. Willst du deinen Beruf an den Nagel hängen und ganz zur Hausfrau mutieren, oder ist das nur voübergehend nach der Geburt und bis die Kinder ein gewisses Alter haben? Das wird aus deiner Formulierung nicht ganz klar, man könnte es auch so interpretieren, dass für dich die Geburt der Kinder der Anlass ist, nicht mehr arbeiten zu gehen und fortan von dem von ihm erarbeiteten Einkommen zu leben, du ihn also dauerhaft in die Rolle des Versorgers zwingen willst, ohne ihn überhaupt zu fragen. Ich glaube, dass wenn du es etwas vorsichtiger, mit weniger Selbstverständlichkeit und mit mehr Wertschätzung seiner Person formulierst, die Reaktion seinerseits ganz anders ausfallen dürfte.
 
G

Gast

  • #8
Meine Güte, Ihr seit erst Anfang 20, da leg mal nicht jedes Wort von ihm auf die Goldwaage. Wenn Ihr Euch liebt, zusammenbleibt, könnt ihr natürlich irgendwann mal das Thema Heiraten, Familie und gemeinsames füreinander sorgen besprechen, aber das hat doch erst mal noch lange Zeit!

m.
 
G

Gast

  • #9
liebe fs,

es ist völlig normal, dass wenn ein paar kinder bekommt die finanzielle situation so geregelt ist, dass der partner, der arbeitet, für die kosten der familie aufkommt. wie lange das so ist, wie die arbeitsteilung ist, wer in welchem umfang dann arbeitet, darauf müssen sich beide VORHER einigen, wenn das sinn machen soll.

eine haltung: du bekommst nix, heißt zu ende gedacht: du kriegst das kind, gehst gleichzeitig arbeiten und schaust wo du bleibst, er arbeitet weiter und behält sein einkommen. das ist weder normal, noch vom gesetzgeber so vorgesehen. vermutlich meint er bei nachdenken das nicht so und ist aus welchem grund auch immer schon mal präventiv in eine verteidigungshaltung geraten.

kläre doch erstmal, ob er überhaupt familie haben will - mit dir??

dir alles liebe

w
 
L

LilaLaunebär

  • #10
Liebe FS, ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich war noch Studentin, hatte also kaum Besitz bzw. Geld, als ich bei meinem Freund eingezogen bin. Es war seine Wohnung und er verdiente zwar nicht übermäßig, aber recht ordentlich. Trotzdem war er nie großzügig, was mich aber auch nicht weiter störte, denn ich wollte mich ja nicht von ihm aushalten lassen. Wir zahlten meist abwechselnd, wenn wir Essen oder ins Kino gingen etc.
Wir waren schon etwa sieben Jahre zusammen, als das Thema Heiraten und Kinder aufkam. Eigentlich wollten wir immer irgendwann heiraten, doch plötzlich kam er an so nach dem Motto: wenn heiraten, dann nur mit Ehevertrag. Ich verstand das nicht und wir diskutierten darüber. Ich war nicht auf sein Geld aus, aber er machte mir deutlich, dass ich gar nicht denken bräuchte, eine Heirat könnte mir finanzielle Vorteile bringen. Das hat mich sehr verletzt, denn ich wollte ihn ja heiraten, weil ich ihn liebte.
Einmal beim Einkaufen legte ich eine Tasche (Preis secht Euro) in den Wagen, weil sie heruntergesetzt war. Da meinte er doch tatsächlich, dass ich die gefälligst selbst zahlen sollte.
Es gab noch viele solche Begebenheiten und seine Ansicht störte mich immer mehr. Mir ist Geld nicht sehr wichtig und es laugte mich aus, dass es immer wieder zum (Streit-)Thema zwischen uns wurde.

Was ich damit sagen will: wenn Du mit so einer Einstellung nicht zurecht kommst, dann wird das irgendwann zwischen euch stehen, so wie bei uns.
 
G

Gast

  • #11
Liebe FS,

du bist noch sooo jung und denkst jetzt schon an Familie Kinder usw. Hast du keine anderen Pläne, wie in Ausland gehen, beruflicher Weiterbildung, oder richtig seine Jugend ausnutzen, nicht nur, aber auch Partys, Kultur usw.?

Du weisst doch noch gar nicht, ob du mit diesem Freund dein ganzes Leben verbringen willst und kannst. Traust du dir so viel Selbsteinschätzung zu, dass jetzt bestimmen zu können?

Als alte und vom Leben gebeutelte Frau kann ich dir nur empfehlen. Sorge dafür, dass du soweit wie es geht, nie von einem Mann finanziell abhängig bist. Wenn du das bist, hast du die "Macht" über dein Leben verloren und es besteht auch eine große Gefahr, dass der Mann darüber unglücklich wird.

Lebe deine Jugend, investiere noch was in dein berufliches Fortkommen und wenn du Ende 20zig bist, dann wäre m.E. der bessere Zeitpunkt, diese Frage zu stellen.

w 50
 
G

Gast

  • #12
Keine Ahnung, ob dein Freund auch aus demselben Grund sich vor den Kopf gestoßen fühlt, wie es mir gegangen wäre, aber ich würde von einer jungen Frau die Haltung, sie kümmert sich ums Kind, der Mann soll arbeiten gehen, auch nicht mittragen wollen.
Das (völlig unmoderne) Gesetz sieht das immernoch so vor (und eine Änderung ist nicht in Sicht), aber ich als Mann möchte genauso an der Kindererziehung beteiligt werden, wie die Frau ist, und ich würde auch wollen, dass dementsprechend beide gleichermaßen (jeder halt nach seinem Beruf) für den Familienunterhalt aufkommen.
Ich würde den Satz der Frau ("ich Kind, Du arbeiten") eher trennend als unterstützend auffassen. Und es könntes ein, dass es dein Mann genauso oder ähnlich sieht.
Und dann macht er halt das, was (nach seinem Verständnis) Du vorgegegebn hast: Er trennt.
 
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Gast

  • #13
... für mich wäre es gar keine frage. wenn es ihm schlecht geht oder er mal keinen job hat, ihn finanziell zu unterstützen.


Liebe W23,

aber soviel kannst du ja wohl noch gar nicht verdienen dass du ihm diese gegenseitige Absicherung in die Hand versprechen kannst. Wie du mir so ich dir: ein schönes aber noch sehr theoretisches Motto für dich ! Du hast noch soviel vor dir und ich wäre mir an deiner Stelle nicht sicher ob es der Richtige ist.

Arbeitslosigkeit oder schwierige Engpässe treffen erfreulicherweise auch immer mehr Männer. Die Globalisierung betrifft alle gleichermassen.
Früher waren immer nur die Frauen diejenigen die auf einen wirtschaftsstarken Partner schauen mussten. Das ist inzwischen 50:50. Sie zu also erstmal zu dass du soviel erwirtschaften kannst dass du ihm eine genauso verlässliche Stütze sein wirst wie er dir notfalls. Bei vielen Paaren funktioniert das nämlich gar nicht gut.
 
G

Gast

  • #14
Vielleicht will der Mann auch später Kinder, aber eine gerechte Arbeitsteilung, bei der beide beruflich weiter vorankommen können UND etwas von den Kindern haben und ist deshalb in Abwehrhaltung gegangen, als von ihm einfach verlangt wurde, dass er den Arbeitsesel spielt, während seine Freundin wie selbstverständlich die Arbeit niederlegt. Unter den jungen Männern gibt es ja zum Glück immer mehr solche Exemplare. Abgesehen davon kann ich (w) jeden Mann verstehen, der darauf achtet, nicht ausgenommen zu werden. Sobald Kinder da sind, haben die Männer ja auch heute noch ganz schlechte Karten, kann man ja auch hier immer wieder lesen.
 
G

Gast

  • #15
es ging darum, dass ich meinte, dass es doch normal ist, dass der mann später für die familie sorgt.

.
Darauf würde ich mich nie und nimmer verlassen. Ihr seid furchtbar jung und in 10 Jahren kann die Welt bei euch schon wieder ganz anders aussehen. Verlass dich besser nicht darauf, dass du dann einen Mann hast, der dich unterstützt, denn die Liebe kann von heute auf morgen schnell vorbei sein und dann stehst du da.

Ihr wohnt zusammen, liebt euch, du wirst seine Ansicht akzeptieren müssen. Es ist ein hartes Los, einen Mann lebenslang zu lieben für seine teils verkehrten Weltansichten. Mach dich besser auf was gefasst...
 
G

Gast

  • #16
Liebe FS, lass Dich von den Anworten hier nicht verunsichern.
Wennn jemand zu mir sagen würde, dass ich ausser seiner Liebe -nicht- von ihm bekäme, der ausschließlich in Geld denkt, würde ich vorsichtig sein, sie sind keine verläßlichen Partner in schweren Zeiten. Da würde ich mich schnell verabschieden.

Jemand der jetzt schon derartig aufrechnet, wird kein Partner in schwierigeren Zeiten für Dich sein.
Gleichberechtigung wird ziemlich oft missverstanden, sie heisst nicht unbedingt, dass jeder das absolut gleiche hat oder kann.
Diese Art von Gleichberechtigung gebt es aufgrund geschlechtsspezifischer Unterschiede gar nicht.

Viel wichtiger für die Beziehung ist, dass jeder gibt und tut, was er kann.

Liebe FS, such Dir jemanden, der diesbezüglich besser zu Dir paßt, Du ersparst Dir eine Menge Kummer.
 
  • #17
Du schreibst von Besitz. Da finde ich auch, das es klar sein sollte, wer was besitzt um im Falle des Falles eine klare Trennlinie ziehen zu können.

Was das Geld anbelangt, so würde ich und ich denke, auch er, ganz normal die Familie unterstützen. Und für die ersten 3-4 Jahre Alleinversorger spielen.
 
G

Gast

  • #18
Liebe Fragestellerin,
es gibt durchaus junge Männer in deinem Alter, die dieselben Vorstellungen von Partnerschaft haben, wenn Kinder unterwegs sind! Ich fürchte, dein jetziger Partner wird entweder überhaupt nicht oder wenn nur halbherzig seine Ansichten revidieren.
Tue dir selbst einen Gefallen, wenn du dir sicher bist, Kinder zu wollen und halte Ausschau nach einem Mann, der dieselben Ansichten hat wie du.
Ja, die gibt es!
Ich finde es so schade, in meiner Umgebung mitzubekommen, wie in Beziehungen der Mann so wie dein jetziger Freund denkt, die Frau aber wie du und wie in anderen Beziehungen der Mann so denkt wie du und sehr gerne für die Frau und die Kinder sorgen will und kann, die Frau dies aber nicht möchte und Kinder ablehnt.
 
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Gast

  • #19
Als Mann kann ich die Reaktion deines Freundes sogar verstehen.

Wir leben in Zeiten von unbefristeten Arbeitsverträgen, unsicheren Jobs und wirkliche Spitzen Bezahlungen um sich das leisten zu können (also ein unbefristeter Vertrag, sicherer Job und sehr gute Bezahlung) sind Mangelware geworden.

Ich kann und will die Verantwortung nicht stemmen, für einen Zeitraum der nicht abzusehen ist.
Wie ich alleine zurechtkomme ist mein Ding, aber wenn eine Familie dazu kommt stelle ich ganz andere Anforderungen an mich selber.

Bei solchen Formulierungen stellen sich mir auch alle Nackenhaare auf.
Wenn es vorübergehen ist das heißt die Frau hat dann auch wieder vor zu Arbeiten ist das ein Zeitraum der für mich abzuschätzen ist und da reagiere ich auch ganz anders.

Auch ist die Angst nicht ganz unbegründet das Männer in der Regel wenn's Kracht und Trennung gibt die Melkühe sind... einen Teufel werde ich tun...

Ich habe auch so eine Freundin die hat Vorstellungen da stellt sich mir alles auf.
 
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Gast

  • #20
Mit so einem Mann, der eine solche Einstellung hat, wirst du niemals glücklich werden, er liebt dich nicht! Spätestens, wenn du ein Kind hast, ist die K*** am dampfen und du wirst in Richtung AE gehen. Ehrlich gesagt läuft gar nichts super, außer, dass du ihn liebst und er dich nicht, sonst könnte er eine solche Aussage nicht treffen. Ich würde mich von ihm trennen, du bist noch jung und hast genug Zeit dir einen besseren Mann anzulächeln, der dich ebenso liebt.[mod]
 
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Gast

  • #21
Der Mann ist unmöglich.
Selbstverständlich trägt in der Beziehung einer den anderen mit, bei Erkrankungen, Jobverlust oder wenn Kinder da sind. Genau das nennt man "Beziehung". Warum heute so viele denken, dass eine Beziehung ausschließlich nur aus Sex, Spaß und gemeinsamen Hobbies besteht ist mir ein Rätsel.
Natürlich will man sich auch etwas gemeinsam aufbauen, gemeinsam langfristig planen, ist für den anderen da und so ist es normal, dass man auch was in einen gemeinsamen Topf dafür wirft.
Niemand schreibt deinem Partner vor seine Aktienpakete (nur als Beispiel) mit dir zu teilen. Aber dass er die Mutter seines Kleinkindes würde mitunterstützen müssen ist doch logisch.

Ganz ehrlich, sehr liebevoll kommt mir dieser Mann nicht vor. Ich frage mich, ob er überhaupt versteht, was es bedeutet eine Beziehung zu haben. Er scheint sich nicht festlegen zu wollen und ich glaube nicht, dass sowas auf Dauer gut gehen kann.
 
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Gast

  • #22
In Eurer Beziehung läuft wohl etwas schief und Du hast es noch nicht bemerkt. Du sprichst das Thema Kinder an und er zieht eine Grenze zwischen Euch. Ich würde ganz nett und ruhig fragen: Neulich in unserem Gespräch hat mich eine Aussage von Dir gewundert. Wir sind ja schon länger zusammen und ich möchte später mal Kinder. Was denkst Du darüber?
Die erste Liebe bindet einen sehr und vermutlich wirst Du sehr weinen falls es bald aus ist weil Ihr unterschiedliche Vorstellungen habt. Aber vertraue immer darauf: Die Zeit heilt wirklich alle Wunden und Du wirst Dein Glück finden.
 
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Gast

  • #23
nur eine sache ist das etwas komisch. letztens meinte er zu mir: du hast deinen besitz, ich meinen. ich gebe dir meine liebe, sonst nix.
Dann wäre meine Antwort darauf: "Perfekt, genauso ist der klassische Güterstand der Zugewinngemeinschaft auch geregelt - kein Ehevertrag notwendig."

Lediglich evtl. Zugewinne ab Heirat aus den Vermögensteilen müssen bei Scheidung hälftig geteilt werden. Ansonsten bleibt seines seines und deines deines.