• #1

Mein Freund trennt sich, weil ich rauche, obwohl er mich so kennenlernte

Leider habe ich (w48) schon mehrere Versuche gestartet mit dem Rauchen aufzuhören, leider schaffe ich es nicht. Jetzt hat mein Partner (m53) die Beziehung nach zwei Jahren beendet wie schon so oft. Mir geht es richtig schlecht und ich brauche dringend einen Rat.


Mod-Kommentar: Orthografie teilweise angepasst. Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Rechtschreibung. Vielen Dank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
D

Dagobert

  • #2
Also ich würde nicht aufhören, weil er es will. Dann lass ihn lieber ziehen. Das geht nie gut, wenn Du "süchtelst" und immer so tun musst, als wärest Du längst los davon. Willst Du ihn weiter, dann sage ihm "ja passt", ich höre auf und ab heute gibt es nur mehr veganes Essen und keinen Alkohol mehr für uns, ok? Außerdem will ich nur einmal im Monat Sex und nur mehr einen Fernsehabend pro Woche, klar?" Er steigt eh nicht darauf ein, aber Dir macht sein Gehen vielleicht nicht mehr so viel aus :).
 
D

Dagobert

  • #3
Vielleicht willst Du auch aufhören. Dann frage Dich selbst, was die stärkste Kraft in Dir ist. Dein Stolz, deine Sucht oder deine Liebe.
 
  • #4
Wenn ihm das so wichtig ist, dass er sogar die Beziehung deshalb beendet, und dir das Rauchen so wichtig ist, dass du nicht aufhören magst, dann vergesst das miteinander. Ihr werdet euch immer wieder deshalb in die Haare kriegen. Ein wenig unterstützen beim Aufhören, sofern du überhaupt willst, könnte er dir aber schon geben. Wenn du dich aber bevormundet fühlst, dann sei doch froh, dass er weg ist. Dann passt es eben nicht. Das ist traurig, ja, aber den Liebeskummer überlebt man.
 
  • #5
Du schreibst nicht grad viel....
Er hat die Beziehung oft beendet? Nur wegen dem Rauchen? Wohl kaum....
Rauchen ist gesundheitsschädlich, das weißt du auch. Es ist dir aber wichtiger als die Beziehung, offenbar.
 
  • #6
Liebe FS,
setz' Dich auf den Balkon, genieße die Abendsonne, schmök' in vollem Genuss noch eine und sei froh, dass Du ihn los bist.

Warum trauerst Du einer 2-jahrigen Beziehung nach, in der er sich "schon oft getrennt hat"? Da würde ich alles tun, um aus dieser Trennung das endgültige Ende zu machen, ihn nicht mehr zurücknehmen, wenn er wieder ankommt, statt ihm nachzutrauern.

Er will Dich nicht so, wie Du bist: Raucherin und Du kannst nicht so, wie er Dich will: Nichtraucherin. Es hat mit Euch keinen Sinn, wenn Du nicht einen ewig währenden Beziehungstruemmerhaufen haben willst.
 
  • #7
Mein Lebensgefährte hat mich auch als Raucherin kennengelernt (1998) und war nie begeistert davon.
Ob die Lage sich bis zur Trennung zugespitzt hätte, kann ich nicht sagen, da ich seit 2001 nicht mehr rauche.
Wohl wissend, daß Rauchen nicht unbedingt gesund ist und dem Aufhören generell nicht abgeneigt, habe ich es letztendlich ihm zuliebe durchgezogen. - War aber auch nicht sooo schwer für mich, obwohl ich bei knapp 1.5 Schachteln/Tag war.
Du wirst Dich entscheiden müssen!

w,51
 
  • #8
Liebe FS, an sich kann ich sogar verstehen, dass man versucht, den Partner nach ein paar Jahren zum Aufhören zu bringen, auch wenn man ihn als Raucher kennengelernt hat.
Wieso? Vielleicht weil man langfristiges Potenzial sieht, eine Familie gründen will oder auch "nur" den Rest seines Lebens mit diesem Menschen verbringen will.
Das kann ich verstehen, weil es auf Sorge um die Gesundheit des Partners fußt.
Was ich nicht verstehen kann und ungut finde, ist dass er "wie schon so oft" Schluss gemacht hat.
Entweder bist du nicht veränderungsbereit oder er nicht konsequent genug. Frag dich, was dir wichtiger ist, Freund oder Kippe, und hinterfrage auch, ob das Rauchen jedes Mal euer einziger Trennungsgrund war.
Falls ja, musst du nur Prioritäten abwägen und aufhören, auf beiden Hochzeiten zu tanzen.
 
  • #9
Hallo liebe Biggi,
ich habe mich Anfang August auf massiven Druck seitens meines Sohnes hin in ärztliche Nichtraucher-Therapie begeben. Ich hatte eigentlich gar keinen Aufhör-Willen - aber - ich bin seit 12 Tagen rauchfrei! Gott sei Dank!
Unabhängig von Deiner Beziehung kann ich Dir einen Nikotinentzug wirklich nur empfehlen. Meine Haut ist in den letzten Wochen um mindestens 10 Jahre ! jünger geworden...(ich habe bereits Anfang August von einer Schachtel langsam runter auf 5 Zigaretten am Tag reduziert)
Ein Arzt kann Dir auch entsprechende Tabletten verschreiben (die Namen darf ich hier wahrscheinlich nicht nennen) die eine wirklich sehr gute Unterstützung beim Entzug sind.
Auch ich habe nach fast 30 Jahren Rauchen und einigen gescheiterten Aufhör-Versuchen nicht mehr damit gerechnet, doch noch erfolgreiche Nichtmehr-Raucherin zu werden. Deswegen empfehle ich Dir, unbedingt nochmal einen Versuch zusammen mit einem Arzt zu versuchen. Nicht aufgeben und viel Erfolg!
LG
PS: Unabhängig vom Rauchen würde ich einen Mann, der mich schon mehrmals verlassen hat, nicht mehr zurücknehmen!
 
  • #10
Leider habe ich (w48) schon mehrere Versuche gestartet mit dem Rauchen aufzuhören, leider schaffe ich dies nicht. Jetzt hat mein Partner (m53) die Beziehung nach zwei Jahren beendet wie schon so oft. Mir geht es richtig schlecht und ich brauche dringend einen Rat.
Wenn du weiter rauchen willst, solltest du dir einen Partner suchen, der ebenfalls diesem Laster frönt, dann müsste das gegenseitige Verständnis doch eigentlich vorhanden sein.
Es wundert mich, dass dein letzter Freund überhaupt die zwei Jahre durchgehalten hat.
Solltest du dagegen den Wunsch haben aufhören wollen, starte einen neuen Entwöhnungsversuch. Vielleicht klappt es ja diesmal.
Überhaupt sollte man zuerst an sich etwas verändern, bevor man
unglücklich ist, dass es wegen einer blöden Angewohnheit nicht zu einer dauerhaften Beziehung kommt.
 
N

nachdenkliche

  • #11
Leider habe ich (w48) schon mehrere Versuche gestartet mit dem Rauchen aufzuhören, leider schaffe ich es nicht. Jetzt hat mein Partner (m53) die Beziehung nach zwei Jahren beendet wie schon so oft. Mir geht es richtig schlecht und ich brauche dringend einen Rat.


Mod-Kommentar: Orthografie teilweise angepasst. Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Rechtschreibung. Vielen Dank.
Du tust Dir mit Rauchen nur Schlechtes an, nämlich es schadet Deinem Herzen, Deiner Haut, es macht alt, Du riechst schlecht, bekommst gelbe Zähne und Finger..igitt..es kostet viel, viel Geld..es kann Dein Leben verkürzen..usw..usw..und Du willst damit nicht aufhören??? Da muss Dir erst Dein Partner mit Trennung drohen ? Dann rauch weiter:)
 
  • #12
Du hattest zwei schöne Jahre mit ihm. Er war sicherlich tolerant Dir gegenüber und hat Dich immer wieder ermuntert und gestärkt, die Qualmerei aufzuhören.

Bei meinem EP - Profil steht der Filter konsequent auf "Raucher aussortieren" - denn meine Läuferlungen mögen keinen Qualm und wenn ich jemanden liebe kann ich es nicht mit ansehen, wie sie sich kaputt macht.

Es kommt hinzu, daß er jedenfalls in einem Alter ist (ü50) wo man mal sieht daß der eine eben mal die Radies-chen von unten sieht während der andere einen schnellen Marathon läuft. Fortgesetztes Rauchen in diesem Alter ist eben nicht so leicht wegzustecken als in jüngeren Jahren.

Ich denke mal, du sagst uns nur die halbe Wahrheit. Er hat Dir - als Raucherin - eine Chance gegeben die Du wieder und wieder nicht genutzt hast. Nun ist ER konsequent - so konsequent wie Du gern wärst, denn wärst Du konsequent, hättest mit dem Rauchen aufgehört und das Problem wäre nicht da.

Lern draus, hör das Rauchen auf - für Dein Herz und Deine Lungen - fang das Laufen an und leb gesund. Dann ergibt sich der Rest von selbst, weil Du dadurch natürlicher, fitter und attraktiver wirst - jedenfalls beim nächsten Mann.
 
  • #13
Liebe FS,
wenn er in diesen 2 Jahren schon mehrmals die Trennung wollte, hängt das vermutlich nicht nur mit dem Rauchen zusammen, zumal er Dich als Raucherin kennen gelernt hat.
Wenn sich ein Mann (sogar mehrmals in relativ kurzer Zeit) trennt, nehme ich ihn nicht zurück, denn dann stimmt in der Beziehung überhaupt nichts. Ich fürchte, Du bist emotional sehr bedürftig (keine negative Wertung)!
Ich habe viele Jahre gern und viel geraucht, die Willenskraft und Konsequenz aufzuhören habe ich bekommen, als ich ohne Partner war und es mir nach Beenden einer sehr negativen Verbindung gut ging.
Also für mich und meine Gesundheit, und nur so kann es funktionieren.
Und es hat mich total motiviert, schon nach relativ kurzer Zeit positive Veränderungen (physisch und psychisch) feststellen zu können.

Ich glaube es wird Dir besser gehen, wenn Du Dir selbst genug bist, das Aufhören selber und für Dich möchtest (oder eben auch nicht) !, Dich nicht unter Druck setzen lässt (denn das tut ein liebender Mensch niemals), egal unter welchem wohlmeinenden Deckmäntelchen.
Lass ihn ziehen und schau auf Dich.
Alles Liebe.
 
  • #14
PS: Unabhängig vom Rauchen würde ich einen Mann, der mich schon mehrmals verlassen hat, nicht mehr zurücknehmen!
Genauso sehe ich das auch, da geht es nicht wirklich nur ums Rauchen und die FS sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, ist eh kontraproduktiv.
Frag dich, was dir wichtiger ist, Freund oder Kippe, und hinterfrage auch, ob
liebe Serafina, vermutlich bist Du Nichtraucherin, ganz so einfach ist das nämlich nicht.
Und auf den Mann kann die FS auch verzichten, denn wer liebt setzt den Partner nicht derart unter Druck, schon garnicht wenn er Selbigen schon so kennen gelernt hat.
 
G

grünewelle

  • #15
Du tust Dir mit Rauchen nur Schlechtes an, nämlich es schadet Deinem Herzen, Deiner Haut, es macht alt, Du riechst schlecht, bekommst gelbe Zähne und Finger..igitt..es kostet viel, viel Geld..es kann Dein Leben verkürzen..usw..usw..und Du willst damit nicht aufhören???
Man weiß als Raucher, was alles gegen das Rauchen spricht. Sie schreibt, sie hat es schon oft versucht, schafft es aber nicht. Von nicht aufhören wollen kann da ja keine Rede sein.

Warum trauerst Du einer 2-jahrigen Beziehung nach, in der er sich "schon oft getrennt hat"? Da würde ich alles tun, um aus dieser Trennung das endgültige Ende zu machen, ihn nicht mehr zurücknehmen, wenn er wieder ankommt, statt ihm nachzutrauern.
Genau deshalb würde auch ich eine endgültige Trennung so stehen lassen. Dieses "wie schon so oft". Ihr zerreibt euch in der Beziehung an diesem Thema und keiner will oder kann nachgeben (vorausgesetzt, die "wie schon so oft-Trennungen" gingen auch um das Rauchen). Dann paßt es einfach nicht. Und vielleicht kann die FS bei einem anderen Nichtraucher-Mann ganz einfach aufhören, weil er mit dem Thema anders umgeht als immer wieder mit Trennung zu drohen.
W
 
  • #16
So jetzt muss ich mir erst mal ne Fluppe anmachen. Also Ehrlich. Was ist er denn für einer? Er hat dich so kennen und lieben gelernt? So ein blödsinn! Wir Raucher wissen das es eine echt beschi.... Angewohnheit ist. Wir wissen das es uns umbringt. Wir wissen all die Dinge mit der Haut, den Zähnen, Sport(Lunge), der Geruch. Es schmeckt nicht gut. Bla bla bla. JA wir wissen das. Wir sind ja nicht alle Dumm oder unter IQ 137 (Grins). Wir sind nur bekloppt und manchmal einfach nur gefangen von dieser Droge. Es gibt Menschen den fällt es leichter. Und Menschen die am Aufhören verzweifeln. Meine Exfrau ist immer Nichtraucherin gewesen. Sie hat es auch immer gestört und hätte es sich gewünscht, dass ich damit aufhören. Aber sie hat mich trotzdem geliebt. Fast drei Jahrzehnte. Das war und wäre nie ein trennungsgrund gewesen. Ein Raucher hört auch nicht aus Liebe auf! Was ist das denn? Eher selten.Er hört nur auf, wenn es im Schädel klick macht und ER/SIE es selbst will. Nach solch einer Zeit solche Argumente zu bringen ist arm. Er hatte vorher die Wahl. Nein zu sagen. Es stört mich ungemein. Aber da war die Hose erst mal dicker. DAS ist armselig und Schwach.
Liebe FS, versuche damit aufzuhören. Ich gehe das auch bald an. Habe mir ein Ziel gesetzt. Für mich ganz allein. Ohne Druck, denn meine Partnerin raucht auch. Aber versuche es nicht für Ihn. Jag ihn vom Hof und hör dann auf. Viel Glück dabei
m44
 
E

endrana

  • #17
Ich muss ehrlich sagen, dass ich, wenn ich mich verliebe, den potenziellen Partner auch nicht unbedingt nach Lebensstil aussortiere.
Wünsche ich mir aber von meinem Partner einen Wandel im Lebensstil, dann geschieht das meist aus Sorge um die Gesundheit desjenigen.

Schließlich möchte ich noch möglichst viele hoffentlich gesunde und glückliche Jahre mit meinen Liebsten (ich meine damit auch andere Bezugspersonen, aber vor allem natürlich den Partner) verbringen. Bei mir geht es hier eher um Ernährung und Sport, da mein Partner und ich nicht rauchen, aber ich finde, das lässt sich übertragen. Würde mein Partner sich großteils von McDonalds ernähren lassen, so würde ich ihn auch zu einem Sinneswandel bewegen wollen.

Böse gemeint ist so ein "Druck" sicher nicht, die Intention dahinter ist schlichtweg liebevoll und fürsorglich, dass es aber bevormundend rüber kommen kann, liegt auf der Hand. Das tut es aber auch nur, wenn man die eigenen offensichtlich schlechten Angewohnheiten verteidigt, da man sich die eigenen Makel nicht eingestehen mag.

Allerdings finde ich, ist hier schon mehr Geduld und Unterstützung wichtig, wenn einem wirklich etwas an dem Partner liegt, gerade massiver Druck im Sinne einer Androhung von Trennung wird wohl kaum der Katalysator sein zu einem Wandel im Verhalten. Da sind Trotzhandlungen programmiert.
 
  • #18
Leider habe ich (w48) schon mehrere Versuche gestartet mit dem Rauchen aufzuhören, leider schaffe ich es nicht.
Also wenn man aufhören will, dann kann man von einem Tag auf den anderen aufhören - es geht! Ich habe es selber gemacht. Reduzieren nützt gar nix. Aufhören und nicht mehr rauchen geht.
Meine Mutter hat 40 Jahre geraucht und dann aufgehört.
Es geht, wenn man will, ganz ohne Ersatzstoffe, Tabletten, Akupunktur oder Sonstiges. Man muss es nur wirklich wollen.
Ich hatte auch letztes Jahre einen Mann, der geraucht hat. Anfangs störte es mich nicht so, da sind wir auch noch oft ausgegangen.
Aber ich hätte mich übergeben können, wenn er sich morgens schon einen Stengel angezündet hat - widerlich!! Ich fand es auch sehr sehr abtörnend und ich fand es auch frech, dass er nicht mal auf die Idee kam, es zu reduzieren, dauernd rannte er auf den Balkon, selbst im Auto musste mit geöffnetem Fenster geraucht werden und er fand es ganz heroisch, wenn er mal im Auto verzichtete.
Wenn DU ihn liebst, dann hör eben auf. Ist sowieso ungesund und "out". Und mit fast 50 kann man ja auch etwas gesünder leben.
Du tust Dir und deinem Leben inkl. Deiner Beziehung nur Gutes - die Haut wird besser, die Zähne weißer, die Zunge ist nicht mehr belegt und die Schleimproduktion in den Bronchien verringert sich.
Und du hast deinen Freund wieder.
Sorry, aber ich kann ihn verstehen.
Aber dann rauch weiter und such einen, mit dem Du Dich vollquarzen kannst, bis deine Gefäße sich verschließen. Top!
 
  • #19
Klar ist Rauchen nicht gerade gesundheitsfördernd. Aber es gibt genug andere "Schadstoffe" die sich jeder täglich einverleibt. Das sollte jedem ersichtlich sein, der auf Rauchern rumhackt.

Kurzer Einwurf: Ich selber rauche, bin trotzdem extrem sportlich.
Versuche ich aufzuhören, laufe ich 10km nicht in 45 Minuten sondern nach 2 Tagen schon in 42 Minuten. Nur macht mich dann Langeweile ziemlich schnell wahnsinnig. Ich bräuchte also totale Daueraction und Beschäftigung. Eine Zigarette mit ordentlich CO etc. und ich bin wieder "ruhiger". Was nicht am Nikotin alleine liegt.

Fragt euch mal wer alles von euch jeden Tag eine nicht unerhebliche Menge an Kuhmilchprodukten konsumiert. Es gibt nichts schädlicheres für unseren Körper. Aber fast jeder konsumierts. Warum? Weil es als gesund angepriesen wird. Ist es aber nicht. Wenn ihr jetzt also wüsstest, dass euer Partner seine Gesundheit mit täglichem Joghurt, Müsli mit Milch, Käse, Soßen aller Art ( überall ist das drin ) etc zerstört. Würdet ihr eurem Partner mit der Trennung drohen? Klar, er stinkt nicht nach Rauch. Aber Arthritis, Arthrose, permanente Müdigkeit, Verdauungsprobleme ( durch die unbewusst eine unendliche Zahl an Krankheiten mit einhergehen die ich hier jetzt lieber nicht nennen will ) sind auf Milchkonsum zurückzuführen und zerstören auch euer Glück.
Ein Raucher kann zum Rauchen auch nach draußen gehen. Und ein paar Kaugummis helfen auch. Aber einen Raucher in der Gesellschaft so zu verpöhnen ist absolut unfair - solange man selber nicht Vegan lebt.

Also mein Tipp an hexebiggi: Du kennst mit Sicherheit ein paar "Zipperlein" die dein Lebensgefährte schon hat. Diese haben mit 100%iger Sicherheit mit seiner Ernährung zu tun. Recherchier den Grund wo es herkommt. Leg es ihm Nahe und sag ihm, dass er aufhören soll XXX zu Essen, und du hörst auf zu Rauchen. Er wird es definitiv nicht machen, aber er wird sein "Weltbild" auch ein bisschen ändern und merken, dass er selbst weit von der Unfehlbarkeit entfernt ist.
 
G

Ga_ui

  • #20
Du hast nur zwei Möglichkeiten:
- mit dem Rauchen aufhören, dem Partner zu Liebe
- weiter rauchen, dein Ding durchziehen und dafür eben auf was verzichten müssen.

Erwachsene Menschen wissen nicht, dass man ohne Verzicht nicht im Leben weiter kommt. Das ist der Preis, den man zu zahlen hat.
- für die Liebe muss man auf was verzichten, für eine schlanke Figur muss man auf was verzichten, für ein dickes Sparbuch muss man auf was verzichten. So einfach und doch so schwer.

Ich meine, mit 53 ist man reif genug, einem rauchenden Partner eine Chance geben zu können, um es halt mal zu probieren, ohne im Vornerein alles abzulehnen. So hat er es gemacht. Für ihn war es dann aber unerträglich.
Stell dir die Nachteile vor: die Wohnung riecht wie eine Kneipe, Haare und Kleider riechen permanent, Zähne werden gelb und zerfressen, Frauen bekommen eher Falten und eine schlechte Haut, die Durchblutung ist merklich schlechter. Raucherinnen sind häufig ausgemerkelt dürr, vermutlich weil der Appetit verloren geht, man anders schmeckt.
 
  • #21
Mein Freund trennt sich, weil ich rauche, obwohl er mich so kennenlernte!
Das glaube ich nicht, sehe in seiner Aussage nur einen Vorwand, d. h. der wahre Grund ist ganz woanders zu finden!
Leider habe ich (w48) schon mehrere Versuche gestartet mit dem Rauchen aufzuhören, leider schaffe ich es nicht. Jetzt hat mein Partner (m53) die Beziehung nach zwei Jahren beendet wie schon so oft. Mir geht es richtig schlecht und ich brauche dringend einen Rat.
Mein Rat ist der, sei glücklich, dass du so ein A***Mann los hast und Punkt, er springt mit dir wie mit einer Marionette um und du lässt es dir sogar bieten und gefallen, muss meinen Kopf wieder schütteln., dass eine w48 das mitmacht und ihm sogar noch hinterher heult!
 
A

ak18

  • #22
JA das passiert. Man(n) lernt eine tolle Frau kennen und sie ist Raucherin.
Zu Anfang stört es kaum, da ist alles rosarot und man meint man packt das. Doch mit der Zeit merkt man, wie sehr es einen stört. Und dann kommt der Moment, an dem man sich wünscht, dass die Frau aufhört zu rauchen.
Mir ist es so nach einem 3/4 Jahr gegangen. Und die Frau hat tatsächlich aufgehört. Der Entzug war heftig, doch gemeinsam haben wir es (eigentlich gut) geschafft. Wir hatten dann eine super Zeit und es ging ihr auch gesundheitlich noch nie so gut. Auch optisch ist sie richtig aufgeblüht.
Leider ist sie nach einem knappen Jahr wieder rückfällig geworden... und die alten Probleme (auch gesundheitlich) und Muster kamen wieder. Die Sucht hatte sie wieder voll im Griff und bestimmte ihr Leben. Ich fühlte mich als zweiter nach dem Marlboro-Man.
Einen zweiten Entzug hat sie kategorisch abgelehnt... und ich konnte die Beziehung so nicht weiterleben.

Soo schade.
 
  • #23
Hallo,das ist unglaublich dass wegen Zigaretten will er deine Beziehung beenden.wenn er dich lieben tut,würde er nicht Schluss machen,egal wie du bist und dass du gerne rauchst.lass dich nicht erpressen.du bist erwachsen genug und weißt du selbst wenn du aufhören willst , und ob gut ist wenn du rauchen magst... ist dein Sache und auch Gesundheit -verantwortlich.bin weiblich Raucherin trotz gepflegt ,seit 22 Jahre rauche und lebe jetzt in einer Beziehung Glücklich und rauche trotzdem und trotzdem ist mein Partner lieb zu mir.
 
B

BigRed

  • #24
Liebe Hexe,
beschämend, wie hier mit dir umgegangen wird. Raucher sind keine Menschen 2. Klasse und dieser Kerl hat dich so kennen gelernt. Erpressen und Unter-Druck-Setzen geht gar nicht und ist Symptom für eine ganz und gar nicht wertschätzende Haltung. Gönn dir ein Gläschen Sekt und nimm von mir aus einen Zug und freu dich, dass er weg ist. Dieser Mann braucht scheinbar ein Druckmittel und liebt es, seinem Partner Stress zu machen. Werfe solche Menschen konsequent aus deinem Leben, denn sie fühlen sich gut, wenn sie dafür sorgen können, dass du dich klein und mickrig fühlst.
Meine erste ganz große Liebe war übrigens Raucher und ich mag den Geruch noch heute immer wieder gern an einem Mann und rauche ab und zu auch ganz gerne passiv bei Kollegen oder Freunden mit. Die höchsten Kranksheitsrisiken sind im Übrigen noch immer genetische Vererbung und Stress.
 
  • #25
Dass die Sucht - welche auch immer - des Partners durchaus mit ein Grund für Trennung sein kann, kann ich dir aufgrund eigener Erfahrung bestätigen.

Mein Ex-Mann war Raucher. Selbstverständlich auch schon, als wir uns im Alter von beide 17 Jahren kennengelernt haben. Ich habe nie geraucht, bin Nichtraucherin bis heute.

Selbst während unserer Ehe - und mittlerweile sind wir seit 1998 geschieden - hat er nicht damit aufgehört. Sein Spruch: "Warum? Die Zigarette schmeckt mir..." Im Laufe der Zeit hat mich der Zigarettenqualm und der ständig anwesende kalte abgestandene Rauch mehr und mehr gestört. Die ganze Wohnung roch danach und selbst aus der Kleidung verschwand der Geruch nicht. Ganz schlimm wurde es für mich, als mein Ex im Schlafzimmer beim Fernsehen das Rauchen anfing. Means, einschlafen in einer Dunstwolke. Immer mehr hatte ich auch ein Problem damit, ihn zu küssen, denn jeder Kuss schmeckte nur noch nach Zigarette. Definitiv kein angenehmer Geschmack. Am Ende kam es dann so wie es kommen musste, ich habe mich getrennt. Nicht wegen seiner Raucherei in erster Linie, aber die Sucht, die er ganz klar nicht aufgeben wollte, spielte mit hinein.

Eins anderes Beispiel:
Mein Sohn hat einen Freund, dessen Eltern beide starke Raucher sind. Jedes Mal, wenn ich ihn abhole, habe ich kaum einen Schritt in deren Haus gesetzt und kalter und abgestandener Rauch umgibt mich. Mein Sohn und ich stehen kaum wieder auf der Straße sagt er jedes Mal zu mir: Bah Mama, was stinke ich wieder! Krass, wenn das bereits einem 12jährigen auffällt. Ich jedenfalls bin froh über seine Aussage, denn so habe ich die Hoffnung, dass er später die Finger von der Zigarette lässt.

Für mich persönlich sind Raucher als Partner tabu. So groß kann die Liebe nicht sein, dass ich mit 54 Jahren meine Einstellung über Bord werfe.

Deshalb mein Rat an dich liebe FS: Sieh zu, dass du von der Sucht loskommst. Aus überwiegend gesundheitlichen und natürlich aber auch finanziellen Gründen. Das geht sogar von jetzt auf gleich wenn der Wille wirklich da ist. Mein Vater war früher starker Raucher und hat von einem auf den anderen Moment bereits vor über 40 Jahren damit aufgehört, heute ist er 83 Jahre alt. Gemäß eigener Aussage hatte er danach und bis heute nicht ein einziges Mal das Bedürfnis, sich eine Zigarette anzuzünden. Ganz im Gegenteil!. Es geht also, wenn der "berühmte" Schalter im Kopf umgelegt wird.
 
  • #26
Meine jüngere Schwester liegt sehr akut im Sterben. Raucherlunge. Wenn man das einmal erlebt hat, verabscheut man alles, was mit Rauchen und Rauchern zu tun hat.
Ich war verheiratet, mein Sohn bekam Astma. Ich sagte dem Mann, dass wenn er nicht aufhört im Haus zu rauchen, ich mich scheiden lassen würde. Ich meinte es ernst. Er sagte zunächst auch, dass ich ihn ja als Raucher kennen gelernt habe etc. Zuletzt gab er nach; nach einigen Jahren wurden wir dennoch geschieden.
Ich habe sehr viel Leiden bei Rauchern gesehen, und ich würde NIE eine Beziehung mit einem Raucher einleiten. Jemand, der nicht auf sich selber aufpassen kann und einen Missbrauch egal welcher Art hat, ist ein Schwächling.
Daher, liebe FS, ja - ich kann den Mann sehr gut verstehen.
Vielleicht jedoch nimmst du seinen Entschluss als Anlass, das Rauchen zu überdenken - um deiner selbst willen.
 
  • #27
Also wenn man aufhören will, dann kann man von einem Tag auf den anderen aufhören - es geht! Ich habe es selber gemacht. Reduzieren nützt gar nix. Aufhören und nicht mehr rauchen geht.
Das kann ich so nicht stehen lassen! Ich habe nämlich (sh. mein Post oben) mit der Reduzierungsmethode aufgehört. Jeder Mensch ist anders - so auch die Methoden, wie ein Mensch seine Sucht bekämpfen kann. Mein Arzt meinte, beim Reduzieren kann sich der Stoffwechsel langsam umstellen, so daß die Entzugssymptome erst mal schwächer sind. Ich hatte mit dieser Methode so gut wie keine Entzugserscheinungen!
Aber egal wie die FS es anstellt aufzuhören. Der Entschluß dazu sollte von ihr selber kommen. Dem Mann würde ich den endgültigen Laufpass geben, so kann sich die FS besser aufs Rauchen aufhören konzentrieren.
 
  • #28
Hier lese ich oft dass es übergewichtige als Partner kategorisch abgelehnt werden, weil man keinen Partner will, der so mit seinem Körper umgeht blabla.
Warum sollte das für Raucher nicht auch gelten?
 
G

Ga_ui

  • #29
Ich meine, ich stimme den anderen hier zu: Du bist alt genug, entscheidest selber, musst aber auch die Konsequenzen und Verantwortungen dafür tragen, dass es anderen Leuten nicht passt. Dann ist es halt so. Jeder der dich rauchend nicht mag, muss halt aus deinem Leben treten. Ein harter Brocken, aber damit musst du dann leben lernen. Dein Partner hatte die rosarote Brille auf und nach der ersten Verliebtheitswelle beschäftigt man sich erst mit den alltäglichen Problemen. Viele Männer sind heute ignorant und gönnen der Partnerin auch nichts. Viele wollen auch einfach nur manipulieren und tyrannisieren und die Partnerin klein machen.

Rauchen ist halt ein Sonderfall. Wenn man es nicht mag, kannst du den Nichtraucher halt auch nicht zwingen, bei dir zu bleiben. Jeder weiß, wie unangenehm Rauch sein kann.

"Obwohl er/sie mich so kennenlernte" zieht irgendwie nicht. In einer Beziehung müssen beide sich anpassen und am Riemen reißen, und auf was verzichten, eben Rücksicht nehmen, sonst funktioniert es nicht. Will man immer nur sein eigenen Geschmack durchziehen, dann führt man keine Beziehung. Du willst, dass er deinen Rauch erträgt, er will dass du es ohne Zigarette erträgst. Das ist ein Konflikt. Einer muss nachgeben. Konnte hier keiner, also gehen die Wege wieder getrennt.