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Gast

  • #1

Mein Glück hängt nicht von einer Frau ab!

Stelle immer wieder fest, dass viele Singlefrauen unglücklich sind und ihr Glück vom Partner (Mann) in Abhängigkeit bringen, da sie meinen nicht alleine leben zu können und somit es ihnen sehr schwer fällt in Wirklichkeit alleine zu leben. Es gibt unzählige Themen auch und gerade hier im Forum über das Single-leben! Ich bin als Single sehr glücklich und brauche keine Frau um glücklich zu sein, bin jedoch positiv für eine positive und feste Beziehung eingestellt. Ich für mich bin überzeugt, dass wenn man sein Glück beim Partner sucht, dass man dann nicht die Basis und die Fähigkeit hat für eine stabile Beziehung! Ich liebe das Leben in allen Facetten, bin offen und aufgeschlossen und könnte so manche Frau für eine feste Beziehung haben, möchte es aber nur dann, wenn die Einstellung kompatibel ist. Denn das persönliche Glück kann man ausschließlich nur bei sich selbst im tiefen Innern finden, Voraussetzung man geht nach innen! Ich habe so gut wie keine Frau getroffen, die diese Anschauung mit mir teilt. Gibt es Frauen hier, die auch so denken wie ich das hier beschrieben habe? Danke für die Antworten! (m)
 
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Gast

  • #2
Natürlich, gibt es ganze Menge. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann in einer Beziehung glücklich werden.

Aber ich mag keine glückliche Egoisten, die nicht geben und nehmen können bzw. nur mit sich selbst beschäftigen.

(w)
 
  • #3
Und mich wundert es immer wieder, dass die so glücklichen Singles eine Beziehung suchen?!

Ich lebe seit 6 Jahren mit meinem Kind allein und würde mich als sehr zufrieden, oft auch glücklich bezeichnen.
Trotzdem denke ich, dass eine Beziehung mich glücklicher machen würde, vorausgesetzt, sie funktioniert.
Denn da kann ich doch ganz andere Seiten von mir ausleben, die als SIngle gar nicht zum Vorschein kommen.
Seiten und Wesenszüge, die mich durchaus zu einem anderen Menschen machen können.
Niemand ist eine Insel und niemand ist so richtig "fertig" ohne einen Partner, mit diesen Worten würde ich meinen Standpunkt mal umschreiben.
Wer man wirklich ist, zeigt sich ja erst im Zusammenwirken mit anderen, kein Mensch funktioniert im luftleeren Raum.
(W,43)
 
G

Gast

  • #4
Absolute Übereinstimmung! Allerdings habe ich bereits einen kompatiblen Partner gefunden - ganz ohne zu suchen. ;-)
Und vielleicht ist das genau DAS, was dich am Finden hindert: Frauen, die mit sich selbst im Reinen und glücklich sind, suchen nicht aktiv. Sie fallen zumindest nicht als suchend auf, denn sie wirken nicht bedürftig. Und vielleicht sind sie sogar besonders vorsichtig, weil sie schon so vielen "bedürftigen" Männern begegnet sind. Das Glück-Abhängigkeitsproblem gibt es ja auch anders herum.
 
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Gast

  • #5
Hallo FS!
Sehe das wie du. Ich taufe die immer Beziehungssüchtig. Habe so eine Freundin, die probierts dann überall und fällt auch leicht auf die Schnauze, weil sie unbedingt Beziehung will. Ich praktiziere das wie du. Ich suche nicht mein Glück in anderen Menschen, aber wenn es mir begegnet freue ich mich darüber. Wird aber mit zunehmenden Alter schwieriger ebensolche Menschen zu treffen.
w, 40
 
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Gast

  • #6
Lieber FS,

dein Glück hängt auch von deinen inneren Überzeugungen ab.
Wenn Du meinst dass es hier keine Frauen gibt die deine Ansicht teilen, dann wirst Du Ihnen
auch nicht begegnen... Verstehst Du was ich meine ?

Alles Gute
 
  • #7
Warum beziehst du das Problem nur auf die Frauen? sind Männer von diesem Problem befreit?

Das was du erkannt hast, das haben schon viele erkannt, aber es mangelt an der Umsetzung, es ist der Glaubenssatz, dass man etwas von Außen braucht um glücklich zu werden.

1. Der Mensch ist glücklich wenn er seine Lebenskräfte äußert, und dazu zählen auch das Lieben und das geliebt werden.

Wenn du sagst:
ch bin als Single sehr glücklich und brauche keine Frau um glücklich zu sein
Wenn das wirklich so ist, dann hast du etwas erkannt und zwar: Du musst dich selber lieben können, erst dann können dich andere lieben. Es sei denn, man redet sich selbst etwas ein: "Selbstsuggestion" - ich bin ja glücklich, weil ich viele tue, weil ich reise und finanziell abgesicht und erfolgreich bin, und andere Gründe die sich die Menschen als Beweis anführen, um sich einzureden dass sie ja doch glücklich sind aber unbewusst sind sie "leer" und unglücklich und depressiv.

Du nennst das
als "Kompensation" ist für mich ebenso nicht erstrebenswert!

Die buddhistische Lehre sagt man solle das Glück im inneren finden und nicht im "Außen", der moderne Mensch versucht jedoch ständig seine Innere Leere durch Konsum und Konsumption (Dinge, Kleidung, Zigaretten, Essen, Sex, Bücher usw.) zu kompensieren (siehe den Vortrag dazu von

Erich Fromm: Konsum und Depression
Erich Fromm Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft
Erich Fromm Haben oder sein Hördoku

Erich Fromm sieht das Problem beim modernen Menschen etwa wie folgt:
Durch den Drang nach Konformität und die entfremdete Arbeitsweise entsteht im Menschen ein „Loch im Selbst“. Dieses wird ferner verstärkt durch den etablierten Gesellschafts-Charakter, der in der modernen Gesellschaft ein Leben nach außen hin als gesunde Lebensweise vorgibt und auf die Möglichkeit verweist, innere Gefühle der Leere oder Unsicherheit durch die Vielzahl kultureller Opiate zu überdecken.
D.h. also wenn ich glücklich bin und ausgefüllt, brauche keine keine kulturellen Güter / Opiate / Glück im Außen, um diese Leere zu kompensieren. Die leere wird symptomatisch ausgefüllt, in dem ich etwas in mich "hineinstopfe", Fromm macht ein Beispiel an einem depressiven Menschen der anfängt viel zu Essen und den Frust in sich "hineinfrisst".

Zu der Aussage:
ein Leben nach außen hin als gesunde Lebensweise vorgibt
Die Menschen sind darauf sozialisiert / programmiert dass auf Erfolg programmiert sind, und dass sie glauben, dass es der Natur des Menschen entspräche nach Erfolg zu streben. Dies führt jedoch zu einem entfremdeten Dasein, der Mensch ist sich und der Natur sowie seinen Mitmenschen entfremdet. (sagt Fromm)
 
  • #8
Ich konnte den 2 Teil nicht zusammen posten, hier also der Nachtrag:



Weg von der Theorie:

Ich habe für mich festgestellt dass Dinge die Fromm nennt mir geholfen haben, zu erkennen was mich glücklich macht, das Haben macht nicht glücklich, ebenso auch nicht die passivität (etwas erwarten, oder erwarten geliebt zu werden oder der Versuch das problem der Liebe zu Lösen, in dem man versucht das Problem des "
und nicht die Liebe als das Problem
erkennt.

Es gibt für die Lösung der Probleme Ansätze und Lösungen es nützt aber rein gar nix sich das anzusehen, anzuhören und zu lesen, weil es nur totes Wissen ist, man muss versuchen Probleme aktiv zu lösen und selbst aktiv zu werden.


Nur dann kann der Mensch seine Passivität überwinden und Glück finden, dabei darf man sich nicht selbst anlügen und behaupten: ich bin ja wer, ich habe ja was (Dinge), ich bin erfolgreich.

Man lügt sich nur in die eigene Tasche und suggeriert sich, dass man bewusst glücklich sei, obwohl man unglücklich ist, (auch wenn unbewusst unglücklich, weil man diese Tatsache vor sich verbirgt, d.h. diese Erkenntnis unterdrückt).

Ich behaupte nicht dass jemand unglücklich ist, sondern ich zeige einen möglichen Denkweg, jeder soll für sich entscheiden wo er / sie das Glück sieht. Es sollte keine Diskussion angeregt werden, was Glück überhaupt sei.
 
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Gast

  • #9
Lieber FS,

dein Glück hängt auch von deinen inneren Überzeugungen ab.
Wenn Du meinst dass es hier keine Frauen gibt die deine Ansicht teilen, dann wirst Du Ihnen
auch nicht begegnen... Verstehst Du was ich meine ?

Alles Gute
 
  • #10
Natürlich, gibt es ganze Menge. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann in einer Beziehung glücklich werden.

Aber ich mag keine glückliche Egoisten, die nicht geben und nehmen können bzw. nur mit sich selbst beschäftigen.

(w)
Wenn du Liebe als Geben und Nehmen ansiehst, dann denkst du wie 99% der Menschen. Ich sage Dir nicht ob das richtig oder falsh sei: Ich mache nur eine Anmerkung:

Wir unterliegen einer Verwertungslogik, bei dem alles gewertet ist, alles hat einen Wert

Problem: allem wird ein Wert verliehen (was ich gebe und nehme)

Entfremdung: Alles wird unter dem Aspekt der Nützlichkeit gesehen. Darüber hinaus werden die beziehungen zu einem Tauschhandel:
= Tauschhandel, Abhängigkeit = wird niemals auf Dauer funktionieren = keine Wahre Liebe

Das sind Ansätze von Menschen die ich hier in eigenen Worten wiedergebe (dazu zählen Fromm, oder Hartmut Rosa Soziologe).

Jeder soll für sich entscheiden was für ihn richtig oder falsch sei.

D.h. ich habe nicht gesagt du liegst falsch, sondern habe ich die Ansichten anderer Deiner Gegenübergestellt.

 
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Gast

  • #11
Warum suchst du nach Frauen, die dein Interesse teilen, wenn du sagt, du bist glücklich ohne Frau? Also fehlt dir doch was. Du hast dich also selbst verraten!


Es ist ein Unterschied, ob man keine Frau im Leben braucht, ein fröhlicher Mensch ist, der für alles offen bleibt, nichts erzwingt, nicht auf der Suche ist, trotzdem gerne Kontakte knüpft oder ob man gezielt Frauen oder Menschen im Allgemeinen von sich weg stößt und ausschließt, sich verbarrikadiert als Einsiedler, weil man sich ekelt oder ein Frauenproblem hat. Gerade Männer hier im Forum haben das Problem. Das nenne sie dann "glücklich sein" dabei schieben sie aber einen immensen Hass, Groll und Selbstmitleid vor sich herum.

Jeder selbstsichere Mensch weiß, dass das erstmal sich selber liebern muss, um Liebe und Respekt von anderen zu bekommen. Das Glück liegt immer nur in einem selber und ist immer unabhängig von allem Materiellen. Das ist doch was ganz normales. Vor allem Frauen sind doch heute sehr glücklich allein und wollen partout keine Beziehung mehr, um sich unterdrücken zu lassen von dominanten Mannsbildern. Affären tun es genauso. Du wirst wenige junge attraktive Frauen finden, die zudem gescheit sind und sich mit dem erstbesten Mann zusammentun. Das tut schlichtweg keine.

Nur eins find ich doof. Männliche Einzelgänger und Egomanen sind mir zu kindisch. Wichtig ist, sich mal etwas zu beugen, was unbequem ist und was Männer gerne scheuen: Eben ein Verhältnis aufbauen, auch wenn es schwer ist, eine feste Verbindlichkeit eingehen und auch eine Ehe, auch wenn es ungemütlich wird. Für mich gehört das schon dazu und unterscheidet einen Mann von einem Bübchen.
 
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Gast

  • #12
Denn das persönliche Glück kann man ausschließlich nur bei sich selbst im tiefen Innern finden, Voraussetzung man geht nach innen! Ich habe so gut wie keine Frau getroffen, die diese Anschauung mit mir teilt.
Darf man fragen, welches Buch du da quer gelesen hast? Warum sollte sich eine Frau oder allgemein ein Mensch um dich bemühen, wenn du nach innen gehen willst und für niemanden da sein willst bzw. auch dein Glück nicht teilen willst? Soll die Frau dich wie einen Guru behandeln? Leute wie du gehen normalerweise in den Himalaya, um ihre innerliche Sorgen auszukurieren.
 
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Gast

  • #13
Ich teile deine Einstellung absolut!
Das Blöde ist nur, dass unsere Gesellschaft noch nicht so weit ist und jeder, der sich in einer Beziehung nicht aufopfert und abhängig macht, als Egoist abgestempelt wird... Traurig!

w31
 
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Gast

  • #14
Deine Überschrift sagt doch schon alles: Freu Dich, dass es so ist und reg Dich nicht über unglückliche Singlefrauen auf.
Ich bin auch Single und geniesse das!
w,40
 
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Gast

  • #15
Ich bin als Single sehr glücklich und brauche keine Frau um glücklich zu sein
wenn du so glücklich alleine bist - was machst in Singlebörsen?

Und was willst du mit deinem Beitrag erreichen? Alle Frauen, die gerne einen Partner hätten zu sagen - wie schlecht wir sind oder was?


Ich bin schon lange Single, leider, aber man kann es nicht erzwingen.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben alleine, aber mit einem liebenden Partner wäre ich viel glücklicher.

w,40
 
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Gast

  • #16
Na ja, so ganz glücklich ist man wohl nicht nur mit sich alleine oder vielleicht alleine mit Kind. Ist ja Alles schön und gut, wenn man das hinbringt für sich und mit seinem Inneren.

Ich glaube eher: glücklicher ist man eher zu zweit als allein.
 
G

Gast

  • #17
Gast 3 hat es gut erklärt.

Frauen/Männer die mit sich im reinen sind, wissen das sie ihr Glück nur tief in ihrem Inneren finden, und wer dieses Gefühl des Glücklichseins gefunden hat, genießt die schönen Seiten des Lebens. Jedoch braucht jeder dafür seine Zeit und Erfahrungen im Leben, um zu dieser Erkenntnis zu kommen, da wir ständig von äußeren Faktoren beeinflusst werden.

Ein Freund, der einige Jahre älter war als ich, hatte mich mit seiner humorvollen Art bewusst oder auch unbewusst auf diesen sehr langen Weg geführt. Heute bin ich ihm dankbar, dass er mir gezeigt hat, dass ich das Gefühl der Glückseligkeit nur bei mir finden kann.

Ich glaube, dass Frauen /Männer, die glücklich sind und die ihre Partnersuche quasi dem Zufall überlassen, diese positive Energie auch ausstrahlen, und damit früher oder später Erfolg haben.
 
G

Gast

  • #18
. Denn das persönliche Glück kann man ausschließlich nur bei sich selbst im tiefen Innern finden, Voraussetzung man geht nach innen! Ich habe so gut wie keine Frau getroffen, die diese Anschauung mit mir teilt. Gibt es Frauen hier, die auch so denken wie ich das hier beschrieben habe? Danke für die Antworten! (m)
Ja, die wird es wohl "zuhauf" hier und im RL geben, ich gehöre auch dazu. Aber: diese Einstellung ist auch die beste Methode den Rest des Lebens allein zu verbringen. Dieser Anspruch ist hoch, es gibt sogar Männer (mit Durchblick?), die um Frauen "mit der inneren Mitte" einen großen Bogen machen.
M.E. gehört es zu einer funktionierenden Partnerschaft, kompromissbereit zu sein - und Abstriche an eigenen Ansprüchen machen zu können, ohne zu meinen dadurch würde man sein Selbst verlieren.
w
 
G

Gast

  • #19
Stelle immer wieder fest, dass viele Singlefrauen unglücklich sind und ihr Glück vom Partner (Mann) in Abhängigkeit bringen, da sie meinen nicht alleine leben zu können und somit es ihnen sehr schwer fällt in Wirklichkeit alleine zu leben. (m)
Du machst es dir teils sehr einfach! Natürlich, mach ich mein Glück nicht vom Partner abhängig. Bin Selbstbewusst genug, auch so erzogen, um den Focus auf mich zu richten! Aber lieber FS, wo fängt denn bei dir diese Abhängigkeit an? Ich finde, das gerade das Nähe vs. Distanz_Bedürfnis jedes einzelnen Menschen, vor allem der Frauen ein großen Faktor darstellt, der sehr entscheidend ist!

Das Buch "Liebe Dich selbst, und es ist egal wen Du heiratest " von Eva-Maria Zurhorst ist passend zum Thema, dazu sehr zu empfehlen :)

W/54
 
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Gast

  • #20
Man sollte sich mal bewusst machen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Wir sind keine Einzelgänger, die sich nur zur Paarung zusammenfinden. Wir sind auf Gemeinschaft und Zusammenhalt angewiesen, dieses Bestreben ist folglich völlig natürlich. Die Natur des Menschen ist es nicht, für sich allein zu sein. Der eine findet Erfüllung in guten Freundschaften, der andere in seinen Kindern oder einem Partner.

Innere Zufriedenheit und Stärke kann ein Mensch nur aufbauen, wenn er in einem stabilen sozialen Umfeld - also von Mitmenschen - geprägt wurde. Das verdeutlicht doch wie wichtig Bindungen und Partnerschaften sind. Was nicht heißt, dass es nicht auch Menschen gibt, die alleine glücklicher sind.

Jedoch ist es aus meiner Sicht der Normalfall, sich einen Partner zu wünschen. Auch wenn das heutzutage oft alternative Beziehungsmodelle sind (Offiziell Single aber eigentlich jede Woche Sex mit dem gleichen Partner, Polyamorie und was es nicht alles gibt...).
 
  • #21
Mich beschäftigen die gleichen Gedanken.


Das Glücklichsein ist geschlechtsunspezifisch.
Meinem Ermessen nach hängt dies mit emotionaler Reife und emotionaler Freiheit zusammen.
Erst wenn man sich selbst genügt, sich akzeptiert und darüber hinaus noch liebt.
Erst dann wird man in der Lage sein den gegenüber wirklich zu erkennen und zu lieben.
Aber all das ohne Abhängigkeit, sondern es ist eher ein erfreuliches, sanftes Einanderbegegnen.


In unserer Gesellschaft wird emotionale Abhängigkeit der Liebe gleichgestellt, dh. dass sich Menschen durch die Gunst oder Zuneigung anderer aufwerten oder wertvoll fühlen. Das würden sie nicht brauchen, wenn sie sich selbst lieben würden. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun.

Menschen, die klein sind und sich stets von ihrer Umwelt abhängig machen oder durch diese definieren, sprechen dann von Egoismus.

W (32)
 
G

Gast

  • #22
Vor allem Frauen sind doch heute sehr glücklich allein und wollen partout keine Beziehung mehr, um sich unterdrücken zu lassen von dominanten Mannsbildern. Affären tun es genauso. Du wirst wenige junge attraktive Frauen finden, die zudem gescheit sind und sich mit dem erstbesten Mann zusammentun. Das tut schlichtweg keine.

Nur eins find ich doof. Männliche Einzelgänger und Egomanen sind mir zu kindisch. Wichtig ist, sich mal etwas zu beugen, was unbequem ist und was Männer gerne scheuen: Eben ein Verhältnis aufbauen, auch wenn es schwer ist, eine feste Verbindlichkeit eingehen und auch eine Ehe, auch wenn es ungemütlich wird. Für mich gehört das schon dazu und unterscheidet einen Mann von einem Bübchen.
Hmm, wenn Frauen also keine Beziehung eingehen und sich niemandem beugen, dann sind es die tollen Frauen. Männer, die sich genauso verhalten, sind dagegen Bübchen? Klingt logisch. Hört sich für mich eher nach einem Versuch, die Moralkeule über den nicht gefügigen Männern zu schwingen, damit sie gefügiger werden. Die Zeiten sind vorbei.

Die Einstellung des FS gefällt mir und ist auch nicht widersprüchlich, wie manche behaupten. Man kann sein Leben zufrieden leben und trotzdem offen sein für Beziehungen, die das Leben noch verbessern, aber eben auch nur solche. Das Gegenteil davon, sind die Leute, die regelrechte Castings veranstalten, um bloß so schnell wie möglich einen Partner zu haben und nicht alleine sein zu müssen.

m32
 
  • #23
Ein Mann, der so denkt wie Du wäre der ideale Partner.
In einer Dokumentation über heutige Singles habe ich mal gelesen, die idealen Partner sind nicht die verzweifelt suchenden, die sich finden, sondern die, welche es eigentlich nicht nötig haben aber sich DENNOCH finden.

Dieses nicht nötig haben, ohne Druck und Gelassenheit durchs Leben zu gehen, auch mit der Option evtl. alleine zu bleiben macht einen Mann ungemein attraktiv.

Ich muss da meine Meinung auch revidieren, bisher glaubte ich Männer können nicht alleine leben und bräuchten eine Frau um jeden Preis. Durch mein Umfeld habe ich Männer kennengelernt, die schon jahrelange alleine in ihrem Haus leben, keine Nerds, sondern sportliche und attraktive Männer, die es einfach aufgaben hinter Frauen her zu sein, sondern sich ihr Leben konfortabel als Single eingerichtet haben.

Einer mähte seinen Rasen mit blossem Oberkörper und sieht dabei gut aus, ich war mal bei einer Bekannten auf der Terrasse als die sagte, nun guck doch mal, der ist schon ewig Single, kann man nicht glauben oder?? Ich sah noch nie eine Frau bei dem....hm....(der Mann ist länger geschieden)

Also es scheint wirklich noch "attraktive" Singlemänner zu geben, hätte ich auch nicht gedacht.
 
  • #24
Hmmmm.............

Wie kommt es nur, dass mich der Sermon des FS lebhaft an das Pfeifen im Walde erinnert.........

Männer, die von "Ehrlichkeit" und "Treue" und "Vertrauen" redeten, haben mich zur Zeit meiner Suche reflexartig skeptisch gemacht - ich erweitere meine Liste nunmehr um "Glück als Single".

Nee, mein Lieber, das ist mir zu plakativ, tut mir Leid. Wirklich glückliche und entspannte Menschen tragen dies nicht wie ein Mantra vor sich her. Wer weiß, wovon Du Dich selbst ablenkst? Ich könnte wetten, dass da etwas ist.
 
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Gast

  • #25
FS, ich finde deine Einstellung klasse und teile und lebe sie.

Schade, dass uns dann unterstellt wird, wir würden uns nur um uns selbst drehen und könnten nichts geben. Dem ist nicht so.

w 50
 
G

Gast

  • #26
Also langsam kann man es nicht mehr hören. "Du musst dich erst selbst lieben, um von anderen geliebt zu werden". Mir hängen diese, von überall propagierten, hobbypsychologischen Weisheiten langsam aus dem Hals raus. Sind wir jetzt alle Christian Sander?
Die Realität sieht doch anders aus. Menschen lernem sich in den skurrilsten Lebenssituationen kennen. Ein Zusammenspiel von Zufällen. Genug Leute haben schwere Zeiten durchlebt, man kann sich nicht immer darauf konzentrieren sich selbst zu lieben. Tiefschläge und Pannen lassen Menschen oft genug an sich zweifeln. Aber manchmal tritt gerade dann die gewünschte Person in das Leben.
Man sollte also nicht pauschalisieren. Der glückliche Single steht in meiner Glaubwürdigkeitsscala übrigens auf der gleichen Stufe wie der glückliche Dicke.
w31
 
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Gast

  • #27
Hier ist der FS mit seiner Schlussantwort:
Stelle fest, dass auch hier mir bestätigt wurde, was ich im RL schon immer so bekam, dass die meisten Frauen nicht verstehen, um was es hier bei meiner Frage geht, sie wurden nur oberflächlich und verkopft (gesellschaftlich programmiert) beantwortet, das reicht mir ganz einfach nicht! # 16 bringt es jedoch auf den Punkt. Gratulation! Das Glück hängt nicht davon ab, was ein Mensch in seiner Umgebung tut oder nicht tut, bekommt oder nicht bekommt. Der Frieden, die Freude, der gesamte Zustand hängt davon ab, wie man auf den Anderen reagiert in seinem Denken, Sprechen und Handeln und genau darum geht es mir. Da braucht es keine Kompromisse. Ein Kompromiss ist meist schon was faules und erzeugt immer danach negative Reaktionen, gerade am Anfang einer neuen Beziehung. Mich hindert Finden nicht, da ich ganz einfach nicht suche. Die allermeisten Frauen geben nicht von sich, was sie vom Mann erwarten und auch leider, leider auch noch meist bekommen. Die ganz besondere und außergewöhnliche Frau schon und genau um die geht es hier, nicht um die, die sich mit blabla rausredet und sich gesellschaftlich programmiert verteidigt. Glücklichsein ist ein ganz persönlicher Maßanzug. Unglückliche Menschen sind jene, die den Maßanzug eines anderen tragen wollen und somit auch tragen. Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen und entsprechend zu definieren. Glück und einen Sinn im Leben sind schwer in uns selbst zu finden, deshalb gehen nur ganz wenige an dieses schwierige und ganz persönliche Thema ran. Es ist jedoch unmöglich, das Glück woanders zu finden. Alles, auch und gerade dieses Thema ist eine Frage der persönlichen Erkenntnis, Reife und Umsetzung mit entsprechendem Selbstbewusstsein. Danke für die Antworten. (m)
 
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Gast

  • #28
Ja - so eine bin ich. Ich brauchte nie einen Pausenclown zum glücklich sein. In Partnerschaft/Beziehung muss auch alles passen. "2. Wahl" nur um sagen zu können: Schaut mal, ich hab auch einen Mann abbekommen. Das ist jetzt meiner. würde ich nicht haben wollen.

Ich genieße mein Leben so wie es ist. Geh nicht verbissen auf Partnersuche, sondern relaxed. Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, dann nicht. So fühle ich mich wohl und bin glücklich.

Schrecklich, wenn "normale" Menschen dies nicht verstehen wollen.

w, 50
 
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Gast

  • #29
@FS
Du bist mir vielleicht einer. Mein Gott wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Mann seine Autonomie entwickeln würde. Denkt doch bitte auch mal an die volkswortschaftlichen und sozialen Auswirkungen. Die Pornoindustrie, die vielen armen Frauen, die sich so daran gewöhnt haben, ihr Geschlecht als Attraktivität und Intellekt zu vermarkten. Männer die sich nicht mehr ausbeuten lassen und dabei freunndlich und symphatisch bleiben.
Ist doch klar, dass dies hier als plakativ angegriffen wird. Mann, du musst einfach von einem anderen Stern stammen.
Also mir haben deine Zeilen gezeigt, dass ich auf keinem schlechten Weg bin. Hab aber auch lange gebraucht, ihn für mich zu entdecken.

lg M
 
G

Gast

  • #30
Klar, ich kann auch allein Existieren, aber da fehlt schon das "Du", an dem man sich mal konstruktiv reiben kann. Es ist halt etwas wunderlich, wenn man nur mit sich selber sprechen muss. Man hat auch nur zwei Hände und die reichen manchmal nicht, um durchs Leben zu kommen.