G

Gast

  • #1

Mein Leben - seit der Scheidung ein Chaos pur!

Ich w42 bin seit 4 Jahren geschieden. Vorher war ich fast 20J verheiratet. Mein Mann ist ausgezogen, hat mich mit drei Kindern alleine gelassen.
Vor der Scheidung war mein Familienleben kompakt, es gab ein einheitliches Lebenskonzept. Nach der Scheidung herrscht ein Chaos, der mir gesundheitlich extrem zusetzt.

Einerseits sind es die Besuchszeiten, jede zweite Woche ein paar Tage. Meine Kinder sind Teenager, duch eigene Gemütszustände geplagt. Einmal will kein Kind zum Vater, dann will nur eins, dann wieder alle drei. Seit den Ferien will mein Sohn gar nicht hin, dagegen möchte meine Tochter länger dort bleiben, diese Woche will keins hin! Ich weiss nie, welche Kinder bei mir bleiben, welche dort bleiben, wieviele Personen ich bei mir im Haus habe.
Eine Regel einzuführen hilft bei Teenagern nicht, da sie selbst entscheiden dürfen bei welchem Elternteil sie leben wollen, einen eigenen Willen haben. Mein Ex spricht seit der Scheidung nicht mit mir und versucht mir das Leben schwer zu machen, wo es geht. Somit ist eine Absprache/Kooperation mit ihm aussichtslos!
Ihm ist es grundsätzlich egal wann, wieviele Kinder bei ihm sind, da er ohnehin nicht zu Hause ist, stellt das Haus / voller Kühlschrank zur Verfügung.

Ich komme mir wie ein emotionaler Fussabtreter für alle Beteiligten vor. Es wird automatisch angenommen, ich stehe immer für alle zur Verfügung, die sich gerade dafür entscheiden, bei mir zu bleiben. Ich arbeite Vollzeit, habe kaum eine Möglichkeit meine Zeit frei einzuteilen, geschweige denn mich zu erholen. Es zerrt an mir, es gibt absolut keine Beständigkeit in meinem Leben. Ich habe nichts für mich, keinen Anker an dem ich mich halten kann.

Dazu kommt noch mein Freund - er ist 42, ständig krank oder geplagt duch seine Angstzustände. Er wohnt um die Ecke, ich weiss aber nie, ob er am nächsten Tag gesund ist, ob wir uns sehen.

Ich weiss nicht wie ich wieder Ruhe und ein Konzept in mein Leben bringen kann. Die Kinder kann ich nicht ändern, ich kann sie auch nicht zwingen zum Vater zu gehen, wenn sie nicht wollen, ich kann sie auch nicht zwingen bei mir zu bleiben, somit ist diese Zerrissenheit vorprogramiert!

Meinen Freund kann ich nicht ändern. Es sind 4 Variablen in meinem Leben - keine Konstante! Ich habe Angst in die Depression oder BO zu schlittern. Es gibt praktisch nur Arbeit, Probleme, Streit, Diskussion, Krankheiten um mich, nichts Positives, Ruhiges, Erfreuliches.
Nur wenn meine Kinder bei mir sind, kommt für ein paar Tage Ruhe ein, die dann wieder mit der nächsten Besuchszeit weg ist wenn die Diskussion beginnt, wer geht und wer bleibt. Und das grosse Packen der Sachen, die ich zu seinem Haus führen muss und abholen muss! Ein Wahnsinn!

Ich sehe keine Lösung wie ich mein Leben wieder ruhiger, einheitlicher gestalten könnte. Danke voraus für Euere Ideen.
 
G

Gast

  • #2
Wie ist das zu verstehen, der Vater der Kinder stellt Haus und Kühlschrank zur Verfügung und ist nicht da? Nutzt er tatsächlich die wenigen Tage, die er im Monat mit den Kindern hätte, nicht, um Zeit mit ihnen zu verbringen? Was sollen die Kinder dann dort im Haus, wenn ihr Vater nicht da ist? Die Besuchsregelung ist doch dafür da, dass die Kinder den Kontakt mit dem Elternteil, bei dem sie nicht wohnen, nicht verlieren, und nicht dafür, sein Haus in seiner Abwesenheit zu besuchen, um alleine herumzuhängen.

Abgesehen davon: Wenn deine Teenies nicht zu ihrem Vater wollen, dann diskutiere nicht mit ihnen, sondern lass' sie bei dir bleiben. Sag' ihnen, dass du jeweils ein paar Tage vorher, z. B. am Montag, wissen willst, wer am Wochenende zum Vater will, dann weißt du auch, wen du am Wochenende zu Hause hast und wen nicht. Das kann man durchaus von Teenies verlangen und es ist wichtig, den Teenies Regeln zu setzen, damit sie dir nicht auf der Nase herumtanzen und lernen, dass man sich im Leben nun mal an Regeln halten muss. Kein Stress machen mit Sachen packen und hinfahren, so viele Sachen können das ja für ein Wochenende nicht sein, die können die Kinder auch alleine packen. Dann fährst du sie halt hin und wartest, bis die Tür geöffnet ist und die Kinder ins Haus verschwinden, aus Höflichkeit mit an die Tür zu gehen, ist ja nicht nötig, da dein Ex-Mann ja offenbar keinen Wert darauf legt, mit dir guten Kontakt zu pflegen.

Ansonsten: Nimm dir mehr Zeit für dich. Am Wochenende mal alleine Hobbies pflegen und mit Freunden weggehen. Deine Kinder sind in einem Alter, wo sie dich nicht mehr permanent um sich haben müssen und kommen ja scheinbar gut alleine klar, wenn sie ohne Aufsicht mehrere Tage im Haus des Vaters leben können.

Zu deinem Freund kann ich kaum etwas sagen. Ich habe mich beim Lesen des Textes gefragt, ob er wirklich krank ist, oder nur ein eingebildeter Kranker bzw. jemand, der seine Krankeit vorschiebt, wenn er dich gerade nicht sehen will. Zumindest solltest du dein Leben nicht zu sehr von ihm abhängig machen und deine Freizeit damit verbringen, quasi neben dem Telefon zu sitzen, um darauf zu warten, dass du "eine Audienz bei ihm bekommst".
 
G

Gast

  • #3
FS, Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Kümmere Dich nicht weiter drum, welches Kind weg sein wird. Sage: Am Freitag um xx Uhr stehe ich bereit, Euch zum Vater zu fahren. Wer mit will soll pünktlich und mit selbst gepacktem Gepäck am Auto sein.
Wenn die Kinder alt genug sind zu entscheiden zu wem sie wollen können sie auch ihre Taschen selber packen. Wenn sie etwas Wichtiges vergessen haben soll sich ihr Vater kümmern oder sie denken eben beim nächsten Mal dran.
Beziehe die jungen Leute mit ein. Abendessen soll reihum organisiert werden, immer einer kauft ein und bereitet den Tisch vor. Wer versagt kriegt schon mit den Geschwistern Ärger.
Dein Freund: Brauchst Du den wirklich? Schau doch nach jemandem der mehr Freude als Enttäuschung bringt.
Grundsätzlich gilt: Verhalte Dich respektvoll und klar und fordere genau das zurück. Frau, 48
 
G

Gast

  • #4
Sorry, aber natürlich kannst Du mit den Kindern einen klaren Plan machen, wann sie bei Dir sind und wann nicht!
Deinen Kindern ist nicht bewusst, wie belastend das für Dich ist, hör aber mal auf, Rücksicht auf alle und jeden zu nehmen!
Wenn Papa-Tag ist, dann gehen sie zum Papa!
Sag einfach, dass Du etwas vorhast und selber nicht da bist! Du musst nicht 24h am Tag 7 Tage die Woche abkömmlich sein!
Wenn Dein Sohn nicht zum Papa will, muss das der Papa mit ihm klären - dann schläft er eben mal bei nem Freund oder so!
ich würde einen Plan machen, damit die Kinder ein bisschen mitbestimmen können und sich darauf einstellen können, aber ich würde auch klar sagen, dass Du dann, wenn sie beim Papa sind, keine Zeit hast! Das ist neu für sie, aber da werden sie sich dran gewöhnen müssen.
Wenn Dein Freund krank ist und nicht kann, dann würde ich vorsichtshalber einfach mal zumindest einen halben tag etwas mit ner Freundin ausmachen.
Frühstück, Kino, Sport...
Du musst erst einmal wieder lernen, etwas für Dich zu tun, lernen, dass Du auch wichtig bist und du nicht dauernd für alle zurückstecken musst!
Und es stimmt nicht, dass es nicht geht! Deine Kinder sind es gewohnt, dass du immer abkömmlich bist - das muss sich ändern!
Sei egoistisch, auch wenn es deinen Kindern mal nicht passt! Sie machen eine schwere Zeit durch, aber DU auch!
Würde mal schauen, dass Du Deinen Freundeskreis erweiterst - einen Freund, der Dir auch nur zur Last fällt, ist auf Dauer auch keine Lösung. Sei mal netter zu Dir selber! Und klammere Dich nicht so an ihn. Mit Mädels kann es auch sehr nett sein!
und zeig Deinen Kindern, dass ihr jetzt ein Team seid und jeder seine Aufgaben und Pflichten im Team hat - und Hotel MAMA gibts jetzt nicht mehr.
 
G

Gast

  • #5
Puh da hast du aber einiges zu stemmen. Deine 3 Kinder die nach Gusto entscheiden, ein Ex-Mann dem es egal ist ob die Kinder da sind oder nicht, weil er ist ja meistens sowieso nicht da. Und dann noch ein von Panikattacken geschüttelter Freund der auch nur sporadisch ansprechbar ist.

Mit den Kindern würde ich klare Absprachen treffen, wer hilft wann mit, also Aufgaben verteilen. Sie sagen dir eine Woche vorher wo sie das Wochenende verbringen wollen. Deinem Ex-Mann würde ich klarmachen was seine Aufgabe als Vater ist. Die besteht sicherlich nicht nur darin den Kühlschrank zu füllen. Fakt ist er holt die Kinder bei dir ab und die Kinder packen ihre Klamotten selber. Alt genug sind sie ja. Dein Ex-Mann hat gelinde gesagt einen Vogel, die Kinder zu wollen und sich dann nicht drum kümmern. Und du karrst sie auch noch dahin.

Was deinen Freund betrifft, da zieh dich mal lieber etwas zurück. Er scheint vollauf mit sich beschäftigt zu sein, bei Panikattacken kann nur der Therapeut helfen nicht du.

Ich habe den Eindruck jeder macht mit dir was er will weil du es mit dir machen lässt. Hau endlich mal auf den Tisch und sage was du willst. Es nützt keinem etwas wenn du am Stock gehst und ausfällst. Also klare Ansagen bei Kindern, Ex-Mann und Freund. In deiner freien Zeit mache das was dir Spaß macht und wenn dein Freund keine Lust hat oder nicht kann dann eben nicht. Dann gehe mit Freunden ins Kino oder mach irgendetwas anderes.

w46
 
G

Gast

  • #6
Mit den Kindern würde ich klare Absprachen treffen, wer hilft wann mit, also Aufgaben verteilen. Sie sagen dir eine Woche vorher wo sie das Wochenende verbringen wollen. Deinem Ex-Mann würde ich klarmachen was seine Aufgabe als Vater ist. Die besteht sicherlich nicht nur darin den Kühlschrank zu füllen. Fakt ist er holt die Kinder bei dir ab und die Kinder packen ihre Klamotten selber. Alt genug sind sie ja. Dein Ex-Mann hat gelinde gesagt einen Vogel, die Kinder zu wollen und sich dann nicht drum kümmern. Und du karrst sie auch noch dahin.

Was deinen Freund betrifft, da zieh dich mal lieber etwas zurück. Er scheint vollauf mit sich beschäftigt zu sein, bei Panikattacken kann nur der Therapeut helfen nicht du.

Ich habe den Eindruck jeder macht mit dir was er will weil du es mit dir machen lässt. Hau endlich mal auf den Tisch und sage was du willst. Es nützt keinem etwas wenn du am Stock gehst und ausfällst. Also klare Ansagen bei Kindern, Ex-Mann und Freund. In deiner freien Zeit mache das was dir Spaß macht und wenn dein Freund keine Lust hat oder nicht kann dann eben nicht. Dann gehe mit Freunden ins Kino oder mach irgendetwas anderes.

w46
Dieser Schreiberin kann ich nur zustimmen. Stelle Regeln auf und erkläre Deinen Kindern, dass auch Du Deine Ruhephasen benötigst. Den Kindern ist vermutlich überhaupt nicht klar welchen Spagat Du da machst. Erkläre ihnen das, sie verstehen mehr als Du denkst.
Zu Deinem neuen Freund: Ganz ehrlich, er ist ein zusätzliches Problem. Brauchst Du das wirklich?
 
G

Gast

  • #7
Oha!! Ich würde Deinen Freund erstmal auf Abstand halten. Der kann vorbei kommen, wenn er sich fit genug fühlt. Basta :) und für Deine Kinder gilt: klare Absprachen. Wer im Haushalt was macht und wann!! Und natürlich kann man bei den Kindern eine Regel einführen. A) der Vater holt die Kinder oder sie fahren selbstständig dort hin. B) Du entscheidest wann sie zurückkommen. Wer sich nicht dran hält kann gleich die nächsten 4 Wochen beim Vater bleiben.
 
G

Gast

  • #8
Neben den vielen Ratschlägen denke ich solltest Du mal an Dich denken und ich rate Dir :

beantrage eine Mutter & Kind Kur ( evtl. mit den Kindern - was sogar sinnvoll wäre ) sonst wirst Du irgendwann zusammenbrechen .

Eine Freundin hatte eine ähnliche Situation wie Du und hat über die Krankenkasse eine Kur beantragt ... Ihre beiden Kinder ( 5 und 14 Jahre ) waren mit und in Gesprächen und in einer Umgebung die für alle neutral war konnten Sie ausspannen und in Gesprächen zum einen zu sich finden aber auch Ihre Mutter verstehen . Den Kindern wurde behutsam die Situation erklärt und auch aufgezeigt , dass es wichtig ist , dass beide Kinder dabei sind ...

Die Kur dauerte drei Wochen und danach waren alle verändert :

es gibt jetzt klare Regeln , wenn Papa Tag ist und beide Kinder sehen und achten auch darauf , dass Ihre Mutter auch eine konstante braucht und mittlerweile klappt dies immerhin 6 Monate sehr gut .

Sie sind alle entspannter und die Kinder haben auch den Vater aufgefordert sich zu daran zu halten und er wurde nachdeklich und hat seinen Egoismus zurückstecken müssen .....

Nur wenn Ihr in einer neutralen Umgebung euch zu viert zusammensetzt und Du Ihnen die Liebe und Sicherheit gibst , dann werden Sie dies auch verstehen ...und bereit sein mit zur Kur zu gehen auch wenn Sie selbst es nicht wollen

Tja zu Deinem Partner kann ich nur sagen .

Krankheit hin oder her auch er muß sich zusammenreißen und darf Dich nicht permanent belasten sondern Du brauchst Deine Kraft für Dich selbst und wenn er dies nicht einsieht oder kann solltest Du an Dich denken und Dich von ihm trennen .

Du mußt mehr an Dich denken und darfst Dich nicht aufgeben ...

Viel Erfolg

und

beantrage die Kur auch wenns viel Papierkram und Telefonieren mit der Krankenkasse ist , es lohnt sich .... für Dich .

m-46
 
G

Gast

  • #9
Beziehe die jungen Leute mit ein. Abendessen soll reihum organisiert werden
Nur am Rande: als ich das las, erinnerte ich mich an eine Geschichte, im der die Mutter ihre Probleme damit hatte, die Kinder zur Hilfe zu motivieren.

Der Tisch mußte gedeckt werden, bitten half offensichtlich nichts, alle taub, niemand rührte sich...
Als die Spaghetti fertig waren, sie sie auf dieTeller verteilen wollte, kamen sie sofort. Fanden es blöd, dass der Tisch leer war und bekamen "den Mund nicht mehr zu", als sie nun die Spaghetti ungerührt dorthin verteilte, wo ansonsten die Teller standen, als sei es das immer so.
Von da an soll es geklappt haben....

Natürlich muss für diese Situation der Tisch geeignet sein, aber möglicherweise gibt es auch anderes, womit du deine Kinder verfblüffen kannst. Und ein bisschen ärgern. Denn in obigem Fall waren alle Spaghetti nun aufgeteilt, auf dem Tisch....
 
G

Gast

  • #10
Lieeb FS,
im Leben aufräumen und auf das, was sein muss und was Du willst fokussieren.
- Mach' einen Plan, wann die Kinder bei ihrem Vater sind. Alle gleichzeitig und regelmäßig, weil auch Du Deine Ruhe brauchst.
- lass' sie ihre Sachen selber packen, sie sind keine Kleinkinder mehr
- wer nicht fährt, kann von Dir nichts erwarten, kein essen, kein betüddeln, Du hast freies Wochenende und kümmerst Dich nur um Deine Belange. Beim Vater könne sie sich ja auch eigenständig aus dem Kühlschrank versorgen, warum also nicht zuhause?
- Fürs holen und bringen ist der Vater zuständig oder sie selbst, denn Du hast Pause
- beteilige sie an der Hausarbeit
- wenn Dein Freund Dir nicht guttut, dann leg' den Kontakt erst mal auf Eis, bis es Dir besser geht
- geh' mal in eine Familienberatungstelle und hol' Dir Hilfe. Eine Beraterin kann auch ein gemeinsames Gespräch mit den Kindern führen und bringt Neutralität rein

Kur ist eine gute Idee, aber eher für Dich allein, damit Du Dich mal wieder neu aufstellen kannst - 6 Wochen psychosomatische Reha und dann neue Regeln zuhause einführen. Das geht nach so einer Auszeit immer besser, als im laufenden Betrieb.
 
G

Gast

  • #11
Liebe FS, du bist in eine Sch.... Situation reingerutscht und musst dich da im dunkeln sortieren.
1)Gibt es bei dir in der Nähe eine kompetente Erziehungsberatung bei der du - du allein- schnell einen Termin bekommst. Da hättest du einen Ansprechpartner, mit dem du dein Familienbesuchschaos durchsprechen kannst. Ein paaar Stunden mit einem kompetenten Menschen können Wunder wirken. Therapeuten halte ich für ungeeignet - zu abgehoben, zu sehr auf bla-bla-bla fokussiert. Und wenn bei der Erziehungsberatung rauskommt, dass du ganz normale Kinder hast und ein ganz normales Chaos - auch gut.
2) Such dir Kontakt zu Müttern - am bestern Mehrkindermüttern die ihr Leben wuppen. Dann triff dich mal mit denen auf einen Kaffee - gemeinsames Jammern hilft und vielleicht gibts auch mehr!
3) Erkläre deinem Freund, dass 6 Monate Sendepause ist weil du krank bist. Keine Erklärung für ihn, deine Situation hat Krankheitswert das is keine Lüge. Nach 6 Monaten überlegst du zuerst dir, ob du dich nochmals mit ihm ins Chaos begibst. Falls ja- klare Ansage an ihn, was sein muss
damit du ihn weiterhin akzeptierst.
4) Schreib deinem Ex einen Brief was für ein Hampelmann er ist. Schreib heute und morgen und noch die nächsten 3 Monate so einen Brief. Schick keinen der Briefe ab - die dienen nur deiner Entlastung!!
Ich fände es schön, wenn du dich nochmals melden würdest.Sonst alles Gute für Dich und die Kinder ! W
 
G

Gast

  • #12
Hallo, ich kann mich den meisten Tipps meiner Vorschreiber nur anschließen.
Bring Struktur in dein Leben:

- Wenn dein Freund dir nicht gut tut, trenne dich.
- Verlange von deinen Kindern klare Statements wann sie zum Vater gehen und wann nicht, sei konsequenter!

Habe das Gefühl, deine Kinder tanzen dir auf der Nase rum. Vielleicht hast du Angst sonst deine Kinder zu verlieren, aber das ist Quatsch, sie merken, dass du dich emotional erpressen lässt. Aber Kinder orientieren sich immer an starken Persönlichkeiten, die wissen was sie wollen. Ein Beispiel aus der Tierwelt: Pferde leben in einer Herde, wo eine Leitstute der Chef ist. Diese ist manchmal etwas sehr garstig zu den anderen, zeigt genau wo die Grenzen liegen, aber alle vertrauen ihr und mögen sie. So ist es bei den Menschen auch, Motto: Liebevoll aber energisch!

Suche dir doch für dich ein schönes Hobby, mache was, was du schon immer einmal machen wolltest.
 
G

Gast

  • #13
Tja zu Deinem Partner kann ich nur sagen .

Krankheit hin oder her auch er muß sich zusammenreißen und darf Dich nicht permanent belasten sondern Du brauchst Deine Kraft für Dich selbst und wenn er dies nicht einsieht oder kann solltest Du an Dich denken und Dich von ihm trennen .
m-46
Ich frage mich, warum eine Frau, die schon genug um die Ohren hatte, sehr früh geheriatet hat, nie groß Zeit für sich hatte, dann nach einer Scheidung sich einen psychisch kranken Freund anlacht, anstatt erstmal zur Ruhe zu kommen, neue Regeln für die Kinder und für sich aufzustellen, sich notfalls prof. Hilfe zu holen? Also was ist mit dir selbst los, dass du dir dein Leben noch schwerer machst, als es eh schon ist?

Gute Tipps gab es hier ja auch schon.

Also liebe FS, magst du was dazu schreiben?

w
 
G

Gast

  • #14
Ich kenn das. Seit der Trennung - jetzt Scheidung , habe ich keinen klaren Gedanken gefasst.
Schlafen ist Luxus - Einsamkeit ist täglicher Gast.
Wenn ich nicht jeden Tag auf Arbeit gehen würde - ich weiss nicht was da passieren würde.
Flirtanfragen blogge ich - weil ich denke alle Männer sind gleich.
Hatte hier ein Profil die meisten Anfragen liefen nur auf einen Punkt hin.
Sind wir Frauen denn alle Freiwild ?