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Gast

  • #61
Hallo FS,

erst mal Respekt davor, dass Du so offen Deine Situation hier beschrieben hast!
Da Dir Deine Situation so klar erscheint, Du aber daran nicht wirklich etwas ändern kannst und auch willst, spreche doch auch ihm gegenüber so offen aus was für Dich so klar ist und beziehe evtl. den Gedanken mit ein ihm eine "offene" Beziehung anzubieten. Sex ist für Dich unwichtig, meinst Du das generell? oder nur mit ihm? Sollte ersteres zutreffen, dann wäre es doch auch eine Überlegung wert ihm dahingehen die "weitere" Möglichkeiten einzuräumen. Völlig abwägig?

zu m 52:
Du "magst" Deine Frau. Sex und Zärtlichkeiten gehören für Dich zu einer "Liebe" (Deine Worte).
Du hast eine vierjährige Affaire. Und einmalig Sex mit ihr gehabt? Wie bitte kommst Du in diesem Zusammenhang auf den Begriff "sexsüchtig"?
20 Jahre Erfahrung. Warum bist Du dann so verunsichert?
Das klingt alles sehr konfus...
 
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Gast

  • #62
Er hat Karriere gemacht, so disziplinlos und schwach scheint er also nicht zu sein. (Soviel zum Thema "Abnehmen") Zudem essen gerade Karrieremänner oft auswärts, noch ein Glas Wein dazu und der Bauch wächst. Warum soll die FS daran Schuld sein???????
Es gibt aber auch das Essen am Wochenende und das Abendessen zu Hause. Wenn die FS ihm ein gutes Frühstück zum Mitnehmen vorbereitet (auch Karrieremänner können in ihrem Büro ein Frühstück einnehmen), wird der Mann auswärts weniger essen müssen, da er morgens schon gefrühstückt hat. Karrieremänner haben meinst keine Zeit, sich um die Nahrungsvorbereitung zu kümmern. Ehefrauen, die den Rücken frei halten, können und sollen sich darum kümmern-die Zeit können sie immer finden, wenn sie es wollen. Hier sind keine Ausreden akzeptabel-ein figurfreundliches Essen kann eine nicht berufstätige Frau immer vorbereiten.

Der Mann hat sich voll für seine Karriere eingesetzt und die FS hat ihm den Rücken frei gehalten. Das heisst nicht "nur" putzen und kochen und Kinder aufziehen...dazu gehören vielleicht auch Finanzen verwalten, an Elterninfoabende gehen, Garten instand halten, Schwiegermutter bespassen etc. (Ich weiss, die Beispiele könnten besser sein...) Von mir aus gesehen, eine ausgeglichene Aufgabenverteilung.
So, und jetzt mal Tacheles-es gibt sehr viele Ehefrauen, die einen Karriereehemann haben, 2 Kinder und Haushalt und all die von Dir aufgeführten Aufgaben erledigen. Und sobald die Kinder in die Schule gehen, halten sie weiterhin den Rücken des Mannes frei und gehen in Teilzeit in ihrem Beruf arbeiten. Sobald die Kinder in der Oberstufe sind, gehen diese Frauen auch mehr als halbtags arbeiten. Um dann, mit Ende 40, wenn die Kinder keine Betreuung mehr brauchen und studieren gehen, geht die Frau normal arbeiten. Oder soll sie auch mit 50 den Rücken des Mannes freihalten und Langeweile haben. Sicher muss sie die Wäsche für alle machen und das Haus in Ordnung halten-das müssen aber auch alle verh. Frauen um die 50, die arbeiten gehen und ihre Kinder schon soweit selbstständig sind.

Ehefrauen, die den Rücken des Mannes lebenslang freihalten und nie wieder berufstätig sein möchten, sollen sich bitte die Mehrheit der Ehefrauen anschauen, die das Gleiche und viel mehr leistet und erst dann dürfen sie ihre Überlegungen anstellen, dass/ob sie genug tun.

Davon abgesehen geht es heutzutage um die Liebesheirat und nicht um die Versorgungsehe. Und eine erfüllte Sexualität ist ein logischer Bestandtteil einer Ehe, die von beidseitiger Liebe getragen wird.
Es ist erschreckend, dass es heutzutage immer noch Menschen wie die FS gibt, die die Ehe als ein Geschäft betrachten.


[/QUOTE]
 
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Gast

  • #63
Was mich schockiert ist die Gleichung kein Sex = Versorger. Dein Mann ist doch hoffentlich in erster Linie Dein Partner und Dein Freund. Er ist der Vater Deiner Kinder. Gemeinsam seid ihr Eltern. Zusammen seid ihr eine Familie. Ihn auf Sex oder Versorger zu reduzieren finde ich schockierend. Denn beides - Sex oder Versorger - ist in einer langjährigen Partnerschaft ziemlich unwichtig.
Diese Verständnis scheint Dir völlig zu fehlen.
 
  • #64
@56
Als erstes einmal: Auf Sex hat niemand Anrecht!
Aber darauf nicht nur versorgt zu werden sondern auch geliebt!

Es geht einfach darum Dass die (verstummte) FS das Ganze als einen Deal ansieht der bedauerlicherweise für Sie auch Sex mit ihm enthält.
Damit macht Sie Sex für Geld- und das nennt man im Allgemeinen Prostitution. Wie Sie selbst damit leben kann ist Ihr Problem. Hätte Sie damit keines hätt Sie diese Frage gar nicht gestellt.

Und damit kommen wir zum Geschäftspartner: Er sollte einfach wissen dass es ein Deal ist, nicht mehr und nicht weniger. Er schafft die Kohle ran, sorgt für ein gutes Materielles Leben und Sie macht dafür den Haushalt, lässt sich einmal im Monat bespringen und versorgt die Kinder.

Deshalb fände ich es richtig wenn Sie Ihm das auch ganz offen sagt. Es gibt nicht wenige die dann Ihrerseits diesen Deal besiegeln und die Dame sogar von der Sexpflicht entbindet. Da bekommt Er für Geld nämlich besseren.

Was ich halt unmöglich finde ist dieses Versteckspiel.

@57
Tja, richtig blöde Situation das. Ich war auch mal in einer solchen (ohne Affaire). Heute weiss ich eines ganz klar: Sie liebt Dich nicht mehr, Du aber Sie. Und das wird über kurz oder lang zur Trennung führen. Schon gar weil Sie sich diesem Thema offenbar nicht stellen will (wollte meine Ex auch nicht).

Das hat aber keiner verdient. Daher sehe ich für Dich ehrlich gesagt nur die Option Dich zu trennen (macht Deiner frau irgendwann einer schöne Augen laufen die Hormone ganz schnell an und Sie wird Ihrem Spass am Sex wieder entdecken). Hol Dir Dein Leben wieder zurück!
 
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Gast

  • #65
Hier werden doch sonst immer die Stimmen der Männer laut die meinen früher war alles besser, da die Frauen da nicht abhauen konnte wegen der finanziellen Abhängigkeit und es somit weniger Scheidungen gab. Tja, so sieht eine Ehe aus in der man nur wegen finanzieller Abhängigkeit zusammenbleit... Ist das wirklich besser als Scheidung?
 
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Gast

  • #66
@61

Vielleicht solltest Du den Anfangspost nochmals genau lesen, die FS GEHT arbeiten.

Zudem sollte man dem Mann seine Eigenverantwortung nicht absprechen, was das Thema Übergewicht angeht, zu viel Fett und Kohlenhydrate wandern nicht allein in den Mund eines Menschen...

Meine Eltern sind seit über 40 Jahren verheiratet und haben nach eigenen Aussagen keinen Sex mehr (ich wollte das eigentlich nicht wissen, aber mein Vater war so frei :)), aber dass sie sich lieben ist unübersehbar.

Wäre interessant, ob Du m oder w bist....

Die weibliche Nummer 56, 43 j.
 
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Gast

  • #67
@61
Vielleicht solltest Du den Anfangspost nochmals genau lesen, die FS GEHT arbeiten.
Doch natürlich habe ich das gelesen.

. Ich kann ein bißchen nebenher arbeiten gehen (was ich mache weil ich es will, nicht weil ich es muss
Diese Aussage sagt aber ganz klar aus, dass sie durch ihre ein bißchen nebenher Arbeit nicht in einem Beruf arbeitet, in dem sie später, nachdem die Kinder erwachsen sind, ausreichend verdienen kann, um nicht von der Versorgung ihres Ehemanns stark abhängig zu sein. Ich finde es nicht schlimm, wenn eine Frau auch gar nicht arbeitet und lebenslang Hausfrau bleibt-vorausgesetzt, die Ehe ist von gegenseitiger Liebe getragen. Der Lebensunterhalt ist allein durch den Ehemann lebenslang zu sichern und die FS wünscht es sich nicht anders. Dann braucht sie nicht klagen, dass sie ihn nicht sexuell begehrt (aber sein Geld lebenslang begehrt-wie nennt sich nochmal so was).

.Meine Eltern sind seit über 40 Jahren verheiratet und haben nach eigenen Aussagen keinen Sex mehr (ich wollte das eigentlich nicht wissen, aber mein Vater war so frei :)), aber dass sie sich lieben ist unübersehbar..
Das ist auch völlig legitim. Der riesengroße Unterschied ist aber, Deine Eltern lieben sich. Und Deine Eltern sind deutlich älter als der Ehemann der FS und sie selbst. Es ist ein Unterschied, ob ein Mann mit ca. 40 Jahren auf Sex verzichten muss, aber sich diesen noch wünscht. Oder ob man mit ca. 60 Jahren (wie bei Deinen Eltern) gerne auf Sex verzichten kann, wenn man sich liebt. Das Alter spielt bei den sexuellen Bedürfnissen schon eine große Rolle (bis auf einige Ausnahmen).

Das mit dem Abnehmen sehe ich etwas anders. Ein Beispiel: ich hatte einen Partner, der auch stark zugenommen hatte-erfolgreicher Arzt mit eigener Praxis, lange Arbeitszeiten, Ehefrau, die ihm den Rücken frei hielt, nicht berufstätig war und aber auch ihm kein Frühstück und vernünftiges Abendessen vorbereitete, ihm nie was zum Mitnehmen machte. So, der gute ernährte sich vom Kaffe und Plätzchen, die seine Arzthelferinnen mitbrachten, dazu auswärts essen oder mal eine Pizza zwischen durch. Die Ehefrau war von Natur aus sehr schlank, keine Lust auf tägliches Kochen.

Ich habe ihn nach der Trennung kennengelernt. Da ich selber sehr gut weiß, dass es ein lebenslanger Kampf ist, das Gewicht im Grünen Bereich zu halten, habe ich immer auf Frühstück bei ihm, was für zwischendurch zum Mitnehmen, figurfreudliches Abendessen gesorgt. Er konnte sich endlich gesund, regelmäßig und lecker sattessen (genug bekannte Ernährungskonzepte). So nahm er in einem Jahr ca. 25 Kg ab und fühlte sich auch körperlich und sexuell viel wohler. Es ist nun mal so, dass die Frauen sich eher für die Küche in einer Beziehung kümmern und somit können sie schon beim Thema Übergewicht vieles dazu beibringen oder auch nicht.

Nein, ich bin nicht 56.

w/39
 
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Gast

  • #68
Wäre interessant, ob Du m oder w bist....

Die weibliche Nummer 56, 43 j.
Ich bin #61, w/39, ein Mal bereits geschieden, berufstätig (keine Karrierefrau, ich gehe arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu sichern und der Beruf macht mir normal und nicht übermäßig Freude, ist auch nicht mein Lebensinhalt) und eine Frau, die grds. nichts dagegen hat, wenn ein Mann der Versorger ist, soweit sich beiden lieben, begehren und respektieren. Wenn aber eine Frau spürt, dass sie den Mann vorrangig deswegen vertragen muss, weil sie in ihm den Versorger sieht, finde ich, dass sie das Leben beider vergeudet und unvernatwortlich handelt. Sicher ist es nett, wenn man sich nicht ein einem Beruf behaupten muss und der Lebensunterhalt von jemand anderem gewährleistet wird. Aber außer Essen, Trinken und ein Dach über den Kopf, Kinder zur Welt bringen und großziehen, haben wir Menschen in einer Partnerschaft auch immaterielle Bedürfnisse nach z.B. Berührung, Sexualität, ganz einfach nach menschlicher Liebe. Ich finde, es herrscht bei einem Paar eine große Schieflage, wenn nur die materiellen Bedürfnisse erfüllt werden, aber nicht die immateriellen. Das Leben ist zu wertvoll, um nur genug zum Essen und Trinken zu haben, ein Haus, paar nette Reisen, schöne Klammotten etc. und die Bedürfnisse nach Berührung und Liebe bleiben verdrängt (wie bei der FS) und ungestillt (wie bei dem Ehemann).

Übrigens habe ich in meinem Bekanntenkreis nur Paare erlebt, wo selbst die Männer (gut verdienend/auch als "Karrieremann" bezeichnet) es ihren Ehefrauen nah gelegt haben, auch als Mütter von 2 Kindern den Bezug zum Beruf niemals zu verlieren und nach einer angemessenen Mutterschaftspause wieder einigermaßen im Beruf festzustehen. Wie mir ein Partner von mir mal sagte: es ist das höchste Glück, dass ich mit Dir erleben darf, dass Du mit mir nicht deswegen zusammen bist, weil Du einen Versorger haben möchtest, sondern weil Du mich wirklich liebst.

Und er kam aus einer Ehe, die ähnlich wie bei der FS war.

Klar, es ist alles nicht so einfach im Leben. Dennoch sollte eine Frau heutzutage sich keinen Ehemann antun, den sie nicht mag und nicht begehrt, dessen Versorgung aber für sie an erster Stelle zählt. In solchen Ehen ist die Ehefrau auch eine große Verliererin immaterieller Art. Später, wenn sie eine gut situierte Witwe (vielleicht mit ca. 70) wird, ist es einfach zu spät, das Leben neu anzufangen. (hierzu kenne ich genug Beispiele im Kreise meiner Eltern). Und dann blickt man meistens auf ein Leben zurück, was man doch lieber etwas anders gelebt haben wollte. Aber die Witwenrente und diverse materielle Vorzüge der Versorgerehe sollen ja für das vergeudete Glück entschädigen-jede, wie sie es mag.

Ich glaube, der Spruch "love it or change it or leave it" ist ganz angebracht für die FS. Sie muss ihr Ehearrangement mit allem, was dazu gehört lieben, wenn sie es weder ändern noch verlassen möchte.
w/39
 
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Gast

  • #69
beim durchlesen, kam mir doch echt en paar mal ein schmunzler über die lippen.

kaum zu glauben, dass man mit einen menschen nur deswegen zusammen ist, weil man ihn als versorger sieht. und auch kaum zu glauben, dass der mann das so mitmacht.

es gibt schon sehr viele männer, die nicht wissen wie wirklich guter sex funktioniert, also wenn die fs so einen mann hat, kann ich verstehen, warum sie keinen sex mehr möchte, auch finde ich es nicht so toll, wenn der partner starkes übergewicht hat.

aber nur zusammen zu sein, um versorgt zu sein, nein das geht ja gar nicht.
das ist eine wohngemeinschaft, hat aber mit partnerschaft, sprich liebe gar nichts mehr zu tun.

warum so viele menschen so weiterleben obwohl sie nicht glücklich sind, kann ich nicht verstehen.
 
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Gast

  • #70
aber nur zusammen zu sein, um versorgt zu sein, nein das geht ja gar nicht.
das ist eine wohngemeinschaft, hat aber mit partnerschaft, sprich liebe gar nichts mehr zu tun.

warum so viele menschen so weiterleben obwohl sie nicht glücklich sind, kann ich nicht verstehen.
Sie leben weiter so, weil es oft für eine Frau einfacher, leichter und auch angenehmer ist, von ihrem Ehemann versorgt und abhängig zu sein als dass sie von ihrem Vorgesetzten/ihrer Arbeitsstelle "abhängig" ist. Und der Ehemann möchte mit seinen Kindern zusammenleben und sie täglich aufwachsen sehen, so findet er sich mit der Situation ab.

Man wegt halt ab, was einem unglücklicher machen würde-die Trennung mit allen Konsequenzen oder den Zustand so zu akzeptieren, wie er ist.

Es geht nicht immer im Leben um die Liebe, sondern viel mehr um die Vorteile, die man hat.
 
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Gast

  • #72
Ich finde es sehr seltsam, wie hier auf die Frau eingedroschen und dem Mann offenbar jeglicher Wille abgesprochen wird. Die Frau lebt ihr Leben so wie sie es für richtig hält und wie sie es glücklich macht. Der Mann ist ein erwachsener Mensch, der selbst entscheiden kann, ob er sich mit der Situation arrangieren kann, also selten Sex mit ihr hat, sich den Sex anderweitig sucht oder die Frau verlässt, wenn ihn das glücklicher macht. Daher auch kein Grund für die Frau, ein schlechtes Gewissen zu haben. Und keiner hier kennt den Mann und kann beurteilen, wie schlimm sein Leben denn angeblich sein muss, nur weil er nicht oft genug Sex bekommt. Vielleicht überwiegt alles andere ja und darum hat er sich nicht getrennt.
 
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Gast

  • #73
Wenn beide damit einverstanden sind, finde ich, geht das in Ordnung.

Mit meiner Exfrau hatte ich eine ähnliche Partnerschaft. Ich bot ihr den Luxus, sie war dafür meine Haushälterin und Kindermädchen. Sex hat ich mit ihr auch keinen mehr, da ich Frauen über vierzig unattraktiv finde. Ich hatte meine Freundinnen und sie ihr Leben, welches mich nicht weiter interessiert hat. Jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind, haben sich unsere Wege selbstverständlich getrennt, und ich bin glücklich mit einer jungen attraktiven Dame zusammen.

Warum nicht?
 
  • #74
@71
Ich finde es sehr seltsam, wie hier auf die Frau eingedroschen und dem Mann offenbar jeglicher Wille abgesprochen wird. Die Frau lebt ihr Leben so wie sie es für richtig hält und wie sie es glücklich macht. Der Mann ist ein erwachsener Mensch, der selbst entscheiden kann, ob er sich mit der Situation arrangieren kann,
Ähem- das Problem ist doch dass die FS das zwar in einem Forum postet, aber es Ihrem Mann offenbar so nicht sagt. Die Wahrscheinlichkeit ist also gross dass er das nachlassende Sexinteresse für normal hält (hab ich seinerzeit auch) und glaubt geliebt zu werden.
Das heisst er kann sich dann entscheiden wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Dazu kann sich die FS aber wohl nicht durchringen- DAS werfen wir dieser Dame vor. Diese Lüge zu leben anstatt klat zu sagen was Sache ist damit er sich entscheiden kann ob ihm das arangement passt oder eben auch nicht.
Im Moment gibts einen Vertrag (Ehe) der einseitig nicht eingehalten wird.
 
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Gast

  • #75
Ich finde es sehr seltsam, wie hier auf die Frau eingedroschen und dem Mann offenbar jeglicher Wille abgesprochen wird. Die Frau lebt ihr Leben so wie sie es für richtig hält und wie sie es glücklich macht.
Also, eine verheiratete Frau soll nicht ihr Leben leben so wie sie es für richtig hält und was sie glücklich macht-so kann und darf eine Singlefrau leben (die sich auch selbst versorgt). Eine verh. Frau lebt mit ihrem Ehemann das gemeinsame Leben des Paares oder sehe ich das falsch?

Das Leben, was sie lebt und welches ihr gefällt, ist ein Leben, welches sie DESWEGEN hat, weil sie mit diesem Mann verheiratet ist. Von daher ihr Leben unabhängig von dem Ehemann (Versorger) zu betrachten, entspricht nicht der Realität.

Eine Ehe ist nicht nur eine Wirtschaftgemeinschaft, sondern auch eine Liebesgemeinschaft, in der die Bedürfnisse erwachsener Menschen partnerschaftlich besprochen und erfüllt werden. Alles andere ist ein Single-Leben. Eine Single-Frau hat dann aber auch keinen Versorger.
 
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  • #76
Wieso denke ich jetzt an die "heiraten oder nicht hereiten" Diskussion, die neulich geführt wurde?
Dieses Thema ist das beste Beispiel warum immer mehr Menschen (zum größten Teil Männer) nicht heiraten möchten.
 
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  • #77
Wieso denke ich jetzt an die "heiraten oder nicht hereiten" Diskussion, die neulich geführt wurde?
Dieses Thema ist das beste Beispiel warum immer mehr Menschen (zum größten Teil Männer) nicht heiraten möchten.
Ach du, das Heiraten an sich ist für Männer in bestimmten Situationen schon wichtig - ich denke hier bspw. an gemeinsame Kinder, unverheiratete Männer haben hier immer noch deutlich weniger Rechte als Verheiratete.

Was ich nur jedem Mann raten kann der die klassische "Versorgerrolle" übernimmt - insb. nach Lesen solcher Threads ist: Schliesst einen Ehevertrag der euch wissen lässt was ihr im Falle der Trennung/Scheidung für finanzielle Verpflichtungen über welchen Zeitraum haben werdet.

Ich denke so lässt sich das finanzielle Risiko zumindest etwas kalkulieren.
 
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  • #78
Das typische Beispiel für einen Egomanen zum Abgewöhnen.
Nehmen und nicht geben und die Kinder als Basis für die Versorgung.
Da hilft nicht einmal ein Ehevertrag, den so eine "Partnerin" ist reine Energie und Zeitverschwendung.
 
  • #79
3. Dein Mann trennt sich von Dir, weil er sich nicht weiter von Dir ausbeuten lassen will und findet eine liebevolle neue Partnerin, die ihn respektiert.

Falsch.

Die Ehefrau hat ihn betaisiert. (Oder er war vorher schon Beta).

Dadurch verschwindet die Lust bei der Frau. Niemand will auf Dauer mit einem Beta ins Bett.
Es gab Sex um ihn "an Land zu ziehen" oder zu halten. Und sobald er sicher ist, wird der Sex "heruntergedrückt". (nette Formulierung, liebe FS)

Knackpunkt: den Drang den Ehemann zu betasieren, das wird seit 1000.0000 Jahren von Frauen praktiziert. Die Evolution selektiert Frauen sogar danach. Die FS kann dafür nichts.
Es ist in deine Hardware gebrannt. Der Mann trägt hier die Schuld, er darf sich nicht betaisieren lassen.

Schwangerschaft -> Mann verläßt Frau -> Frau und Kind sterben. So war das bis vor 100 Jahre auch in westlichen Ländern und ist in großen Teilen der Welt immer noch so.

Sie muss den Mann zum Teil betaisieren, um ihn zu halten, sonst stirbt sie. Das ist die "Schizophrenie der Frau". Betaisiert sie ihn zu stark, verschwindet die Lust, betaisiert sie ihn zu wenig, haut er ab.

Kippt dieses Gleichgewicht, ist die Beziehung kaputt, neudeutsch: "auseinandergelebt".


Ich drücke es mal platt aus:
Sobald der Alphamann um die Ecke kommt, wird deine sexuelles Feuer wieder lodern und du beginnst eine Affäre. "Ich hab eigentlich gar keine Lust mehr" ist Selbsschutz deinerseits, um euren Status Quo aufrecht zu erhalten. Teils aus "Versorgungsvorteilen", teils aus Gewissensbissen.
 
  • #80
Ich würde vorschlagen, dass du einen richtigen Job suchst (nicht nur einen nebenher). Von dem zusätzlichen Geld, was euch dann zur Verfügung steht, kann er dann 1-2 mal in der Woche ins Bordell gehen. Dann ist doch alles erreicht: Du kannst deinen Lebensstandard halten, er hat Sex mit aufregenden, hübschen jungen Frauen und lässt dich in Ruhe.

Na, das wär doch was, oder?
 
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Gast

  • #81
Wieder ein gutes Beispiel dafür, warum Frauen unbedingt heiraten wollen und sich dafür VOR der Ehe entsprechend ins Zeug legen - hat sie die Situation erstmal in trockenen Tüchern kann sie sich dann entspannt zurücklehnen und den Rest des Lebens auf seine Kosten genießen.

Die wenigsten Männer haben den Mut später aus diesem Gefängnis wieder auszubrechen (welches ganz sicher keine Ausnahme ist sondern die Entwicklung eine Großteils der Ehen), da sie als gescheiterter Familienvater mit Unterhaltsverpflichtungen auf dem Partnermarkt nur noch 2. (oder gar 3.) Wahl sind.

Finanziell am Existenzminimum zu leben und dabei gar nichts mehr zu haben, Familie verloren, Haus verloren, keine neue Partnerin erreichbar - da fügen die Meisten sich dann halt ihrem Unglück und bleiben gefrustet.

Kein Wunder, dass kaum noch ein Mann heiraten möchte.
Wozu auch? Muß man heutzutage nicht mehr, nur Frauen wie die FS sind da immer noch ganz wild drauf. Den wahren Grund, was das eigentliche langfristige Lebensziel dieser Frauen ist, kann man im EP nachlesen.

w, 45
 
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Gast

  • #82
Wieder ein gutes Beispiel dafür, warum Frauen unbedingt heiraten wollen

....Kein Wunder, dass kaum noch ein Mann heiraten möchte.
Wozu auch? w, 45
Das würde ich nicht so sehen. Ich möchte nicht in der Situation der Frau sein - selber nichts auf die Reihe kriegen und verdammt, lebenslang in einer Beziehung mit einem Mann zu verharren, den sie körperlich nicht in ihrer Nähe haben will. Das tut beiden nicht gut bzw. ist schwer gesundheitsschädigend.

Ich möchte auch nicht in der Situation des Mannes sein - andererseits: es ist ein faires Tauschgeschäft. Sie erträgt es, sich einmal im Monat begatten zu lassen (gegen allen Ekel) und er gibt sich damit zufrieden, egal, was sein Bedürfnis ist. Insoweit passt es doch: Geschäft auf Gegenseitigkeit.

Ich verachte weder die Frauen, die ihren Körper so verkaufen (sie können halt nichts anderes) noch die Männer, die sich so einschränken lassen (sie wissen, dass sie nicht mehr wert sind). Die Männer haben sich die Frauen ausgesucht; die Frauen haben sich für die Männer entschieden und beide kommen zum Ergebnis, den status quo aufrecht zu erhalten ist besser, als was zu verändern. Beide bekommen, was sie aus Lebensfeigheit verdienen: Entfremdung vom Partner bei Überschreitung der eigenen Grenzen. Das ist offensichtlich weniger schwierig zu ertragen, als selber arbeiten zu gehen (für die Frau) oder sich zu trennen (für den Mann) So what? sind beides erwachsene Menschen, die wissen, was sie tun.
 
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  • #83
Was Du machen kannst?
Bring deinen Töchtern bei, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, als Du es gemacht hast, für ihr zukünftiges Leben. Dann sind diese nicht auf einen Versorger angewiesen, um ihren Lebensstandard auch möglichst lebenslang halten zu können.
 
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