• #61
Liebe Themenstarterin!
Was ich von dir lese bist du schon seit Jahren allein in deiner Ehe. Keine Zärtlichkeit keine körperliche Nähe haben dich einsam werden lassen. So etwas spüren auch deine Kinder! Ich bin auch der Meinung,dass er schon seit Jahren,dass was er dir vehement verweigert außerhalb holt. Ich würde dir eine räumliche Trennung empfehlen solange wo ihr noch einigermaßen normal miteinander umgeht. Auch die Kinder würden von einer sauberen Trennung profitieren wo sie nicht erleben müssen,dass sich die Eltern zerfleischen. Als Liebespaar seid ihr gescheitert aber getrennt könnt ihr immer noch wunderbare Eltern sein. Und du hast die Chance einen Mann kennenzulernen der dich als Frau begehrt und liebt. Was hält deinen Mann bei dir? Sind es die Kinder oder doch die Bequemlichkeit des sauberen Hauses und der gebuegelten Hemden und vor allem das sparen von finanziellen Einbußen bei einer Scheidung?? Schau dem Ganzen realistisch ins Auge. Er lehnt jeglichen Körperkontakt mit dir ab und lässt dich seelisch verhungern. Du schreibst du bist eine stolze Frau,davon ist meiner Meinung nach gar nichts zu spüren. Du hoffst nun seit Jahren und nicht seit paar Wochen auf eine Änderung seinerseits. Bleibst du,weil du das räumliche Alleinsein dir nicht zu traust? Du bist zu jung um dieses Theater noch länger mit zu machen. Es bleibt nur einer auf der Strecke und das bist leider du! Dein Mann hat sich wahrscheinlich auf seinen vielen Dienstreisen sich " gemütlich" mit der Arbeitskollegin eingerichtet. Ich weiß es ist schwerer sich zu entlieben als sich zu verlieben. Aber lerne dich selbst zu lieben und lasse los bevor du vor die Hunde gehst. Ich wünsche dir alles Gute!
 
  • #62
Als ich gelesen habe, dass zwischen dem Paar 8 Monate kein Sex war, war klar, er hat eine andere.
Zuhause die familiäre Harmonie, auswärts den geilen Sex. Schade für die TS, die sich so bemüht, verzichtet und Rücksicht genommen hat.

Trennung kann nur die Lösung sein und die Kinder aus möglichen Streitigkeiten her aushalten und nie, nie nie instrumentalisieren.
 
  • #63
die Kinder aus möglichen Streitigkeiten her aushalten und nie, nie nie instrumentalisieren.
...Sehe ich genauso! Mein Sohn hat eine 16 jährige Tochter. Die Beziehung zur Mutter scheiterte als die Kleine ca.1,5 Jahre alt war. Aber sie schafften es für das Mädel großartige Eltern zu sein. Obwohl nicht verheiratet gewesen gab es niemals Streit,wann er das Kind sehen durfte oder zu sich nehmen konnte.
Ich glaube aber,wenn ein gewisser Punkt an Verletzungen in der Partnerbeziehung erfolgt ist,dass viele dann die Kinder benutzen um den Verursacher damit zu strafen.
 
  • #64
Hallo...
Mir geht es ähnlich. Alles läuft super. Nur Sex gibt's wenig bis keinen. Mich stört es jedoch nicht. Ihn aber. Er kann nicht verstehen, dass ich keine Lust mehr habe. Was andere hier schreiben...Ehe öffnen etc. Totaler Mist. Kommt nicht in Frage, dass ich den Mann teile, den ich liebe. Und nur um ihm einen Gefallen zu tun? Alles Gute und Beste nur für den Mann. Es bringt zudem auch nichts. Der Alltag (der vollkommen normal ist) kommt auch immer wieder. Der Mensch ist nie zufrieden mit dem, was er hat. Das muss sich dringend ändern...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #65
Er kann nicht verstehen, dass ich keine Lust mehr habe.
Kannst Du verstehen, dass wenn einer keine Lust mehr auf Sex hat, der andere sich aber trotzdem nach Sex sehnen könnte? Und wenn Du verlangst, dass Dein Mann ab jetzt für immer sexlos zu leben hat, das etwas unrealistisch ist, so rein vom Menschenbild her? Ich rede jetzt nicht davon, dass eine Frau oder ein Mann mal eine Phase haben können, in der Sex nicht geht oder in der sich das Sexleben reduziert. Ich rede auch nicht davon, dass einer zu Sex verpflichtet ist, auch wenn er dabei nichts empfindet. Das Ertragen von Sex, nur damit der Partner nicht fremdgeht, finde ich sowieso fatal für eine Beziehung. Ich meine die Einstellung "mein Problem, dass ich keinen Sex mehr haben will, soll allein Deins werden, denn wir sind ja ein Paar".
Kommt nicht in Frage, dass ich den Mann teile, den ich liebe.
Wenn man es mal wortwörtlich sieht: Wenn es keinen Sex gibt, teilst Du ja nicht mal das, denn da ist ja nichts zum teilen.
Frag mal den Menschen, der noch Sex will. Dem brächte das vielleicht doch was, wenn er Liebe und Sex trennen kann und will. Wenn nicht, dann nicht, das stimmt. Aber dann wird er anfangen sich zu überlegen, ob er für immer enthaltsam in DIESER Beziehung leben will, oder ob Schlussmachen besser ist. Es sei denn natürlich, Dein Mann will auch keinen Sex mehr, dann ist ja alles in Butter bei euch.

Wenn man Deine Einstellung umdreht, könnte Dein Partner sagen: Nur weil die Frau keinen Sex mehr will, soll ich ihr den Gefallen tun und enthaltsam leben?

Der Mensch ist nie zufrieden mit dem, was er hat. Das muss sich dringend ändern...
Könntest Du Dir auch sagen. Du hast eben die sexlose Beziehung, die Du als superglücklich empfindest, also sei damit zufrieden und lass dem anderen die Freiheit, sich selbst auch superglücklich zu machen, indem er sich das, was ER als "normal" empfindet für sich, woanders holt. Wenn er will. Denn wenn zwei ein Paar bilden, ist es "von Natur aus" ja nicht das Normale, dass der Sextrieb verschwindet. Nur wenn beide keine Lust mehr drauf haben, können beide auch superglücklich sein.
 
L

Lionne69

Gast
  • #66
Hallo...
Mir geht es ähnlich. Alles läuft super. Nur Sex gibt's wenig bis keinen. Mich stört es jedoch nicht. Ihn aber. Er kann nicht verstehen, dass ich keine Lust mehr habe. Was andere hier schreiben...Ehe öffnen etc. Totaler Mist. Kommt nicht in Frage, dass ich den Mann teile, den ich liebe. Und nur um ihm einen Gefallen zu tun? Alles Gute und Beste nur für den Mann. Es bringt zudem auch nichts. Der Alltag (der vollkommen normal ist) kommt auch immer wieder. Der Mensch ist nie zufrieden mit dem, was er hat. Das muss sich dringend ändern...

Das sind Deine Vorstellungen - man ist eh nie zufrieden, sei glücklich mit dem wir es ist, ich will keinen Sex, basta. Akzeptiere es, dass Du auch nie wieder hast...
Ich bin das Maß der Dinge, Ich bin superglüklich, das reicht.

Wer nicht will, bestimmt in diesem Fall, dass es keinen Sex zwischen beiden gibt. Mehr kann aber er /sie nicht verlangen, sorry.
Der /die andere hat eigene Bedürfnisse.
Der andere hat das Recht zu bestimmen, was ihm wichtig ist, wie er sein Leben für sich zufrieden stellen gestaltet.

Irgendwann zieht der andere Bilanz, und stellt fest, dass diese Partnerschaft eine Entwicklung genommen hat, wo nur noch Trennung hilft.
Nach dem Beitrag könnte ich vorstellen, dass Du eher anstrengend in der Partnerschaft Partnerschaft bist.
Als Partner negativ, verbietend, Du bestimmst.

Alleine bei diesem Umgangston wäre ich weg, bei desem Forderung erst recht.
Für mich gehört ein gutes Imtimleen dazu, essentiell.

An seiner Stelle, und auch bei FS, wenn keine tragbare Lösungen zu finden sich, konsequente Trennung

:Zahnf"ee" - statt Partner, einem Hund oder erne Katze?

Es l passt grundlegend nicht mehr man krass es nicht passend machen.
Abhaken.

W,50
 
  • #67
Ich glaub, Dein Mann muss mal "aufwachen"! Ich würde eiskalt die Trennung, ja auch und vor allem räumlich einleiten!

Der ist sich Deiner schon viel zu lange viel zu sicher! Das ist für die meisten Männer unerotisch!
 
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