• #1

Mein Mann will sich trennen

gestern teilte mir mein mann mit, das er sich von mir trennen wird. ich hatte das gefühl, er durchbohrt mir mein herz mit einem scharfschneidigen messer. ich war wie gelähmt, mir stockte fast der atem. wir sind über 26 jahre verheiratet und 30 jahre zusammen. sein argument: er liebt mich nicht mehr. ich begreife das nicht, denn wir hatten guten S. und auch regelmäßig. selbst noch 2 tage zuvor als er mir die mitteilung machte. und er sagte noch, ich liebe dich. er schwört, es sei keine andere frau im spiel. ich liebe ihn und darum vertraue ich auch darauf, obwohl ich weiß, das er seid einigen wochen hinter meinen rücken telefoniert. aber er möchte mir nicht sagen mit wen und ich solle bitte nicht mehr danach fragen. ich habe seit über 40 std nicht mehr geschlafen und heule mir die augen aus, ich kann nicht aufhören zu weinen und essen tue ich auch kaum. er hat nie über probleme mit mir geredet, nicht einmal, dass er den gedanken hegte sich von mir zu trennen. er hatte angst davor, es mir zu sagen. wir haben ein eigenheim, ausziehen nicht möglich, wegen der kosten. er hat auch in erwägung gezogen über eine paartherapie nachzudenken, aber er braucht zeit. er bekommt die zeit, die er braucht. wie verhalte ich mich jetzt ihm gegenüber. helft mir!
 
G

Gast

  • #2
ach du arme,

du tust mir so leid. was die wirklichen gründe sind, kannst du nicht wissen, ob eine andere frau dahinter steckt eine midlife-crisis oder was auch immer.

die beste perspektive hast du meiner meinung nach, wenn du ihm sagst, er soll sofort ausziehen, du erträgst ihn so nicht und sich erst wieder melden, wenn er weiß, was er will. bei allem anderen wird ein langsamer gewöhnungsprozess einsetzen und die wahrscheinlichkeit, dass er durch umdenken noch auf dich zugeht kleiner. aller erfahrung nach kannst du aktiv gar nichts machen. er muss selbst drauf kommen, was ihm wichtig ist. die chancen, dass er zurück will sind eher hoch. aber das wird nicht mehr so sein wie vorher. kann aber ein neuanfang werden, mach keine kompromisse.

und dann kannst du nur eins tun. kümmere dich um dich selbst. ich weiß, das ist so unendlich schwer und die zukunft sieht nur schwarz aus. trotzdem: du wirst durch diese elende zeit durchkommen, das dauert nur. sprich mit menschen, die dich mögen, suche ggf eine therapie, treibe sport und wenn das das letzte ist, wonach dir ist, alles zusammen bringt dich da durch.

dir alles erdenklich liebe

w
 
  • #3
die wirklichen gründe weiß ich wirklich nicht, weil er nie über probl. mit mir geredet hat. aber mir ist durchaus in den letzten 6 bis 8 wochen aufgefallen, das etwas nicht stimmt, er war anders,in sich gekehrt, nachdenklich. ich sprach ihn immer darauf an was los ist, er möchte doch mit mir reden. es kam nur: es ist alles ok, nur stress auf der arbeit gehabt. aber ich danke dir von herzen fü rdeine trost spendenden worte. und geschlafen hab ich auch noch nicht.
 
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G

Gast

  • #4
Ich will nichts beschönigen. Das wird die schwärzeste Zeit deines Lebens.
Und ich finde es eine Frechheit von einem Partner zu sagen, dass es dich nicht zu interessieren hat mit wem er redet und was los ist.
Was du jetzt tun solltest, ist dich sehr wohl darum kümmern wie du aus dem "Eigenheim-Ding" raus kommst. Wegen einem Haus kann man eine kaputte Ehe nicht aufrecht erhalten.
Als meine Ehe damals den Bach runter ging, habe ich meine Kräfte mobilisiert und bin meiner eigenen Wege gegangen.
Übrigens steckte angeblich bei meinem Mann auch keine Frau dahinter.....nur eine Woche nach der Scheidung erfuhr ich, dass er bereits mit einer anderen Frau ein Haus gekauft hat. Wo kam die denn so plötzlich her????
Also, fang an DEIN Leben zu regeln und rüste DICH für den Ernstfall.
Bloß nicht abwarten was dein Gatte macht.
Viel Kraft und Glück!
 
G

Gast

  • #5
Wenn du Schlafstörungen hast geh zum Arzt und lass dir helfen, dafür sind die da. Wenn er für einen Nervenzusammenbruch sorgt, kann er sich auch drum kümmern. Lass dich beraten, geh zu Fachleuten, das sorgt für einen klaren Kopf. Daheim sitzen macht dich wahnsinnig. Und wenn du nicht weisst mit wem du reden kannst, ruf das Sorgentelefon an.
w43
 
G

Gast

  • #6
Du tust mir von Herzen leid. Aber jetzt musst du erst mal ganz pragmatisch denken. Das Wichtigste ist zuerst, dass du bei Gesundheit bleibst. Sorge dafür, dass du schlafen kannst. Es gibt gute und und nicht suchtmachtende Tabletten aus der Apotheke und esse auch ausreichend. Ergänze deine Nahrung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Dann mache einen Plan, wo er oder du in den nächsten Tagen übernachten könntet, jedenfalls weit genug voneinander entfernt, so dass ihr euch nicht über den Weg lauft. Langfristig gesehen solltest du ihm raten, sich ganz schnell ein Zimmer oder sonstwas zu beschaffen, damit er in räumlichen Abstand alles mal in Ruhe überdenken kann. Zeige dich bloß nicht abhängig von ihm, klammere nicht. Du hast auch eine starke Seite in dir, die musst du jetzt mobilisieren. Es gibt auch notfalls ein Leben ohne Mann.

Dann kannst du , wenn du dich mal ausgechlafen hast und vielleicht auch mit einer aaußerstehenden Person beraten konntest, mal planen, wie alles im Falle einer endgütigen Trennung geregelt werden könnte. Häuser können auch verkauft werden, nur mal nebenbei bemerkt.
Vielleicht merkst du aber selbst, dass du deinen Mann gar nicht zurückhaben willst, wenn du mal eine Zeit alleine gelebt hast. Alles ist möglich und versuche mal dich selbst mit Abstand zu sehen und alles auf dich zukommen zu lassen. Ein Mann sollte nicht einen so hohen Stellenwert
genießen.
 
  • #7
Letzte Nacht bin ich dahinter gekommen, dass er die Trennung mind. schon einige Monate geplant hat. Er wollte nur Zeitgewinnung, um sich Geldrücklagen zu sichern. Laut Kontoauszüge konnte ich das sehen - wir haben ein gemeinsames Konto. Ich habe ihm vertraut. Nun, es ist sein verdientes Geld. Ich hatte eine Wirbelsäulen OP (Versteifung des 4. Lendenwirbels) und bin jetzt dadurch sehr eingeschrenkt. Habe 2008 meine Arbeit verloren, 2010 die OP. Ich kann nur noch leichte Tätigkeiten machen, nicht schwer heben, nicht nur stehen oder nur sitzen (Arbeit) und auch keine Bückhaltung. Für mich ist es sehr schwer eine Arbeit zu finden. Ich habe kein eigenes Einkommen, sondern liege meinem Mann nur auf der Tasche, was mich sehr belastet. Er hat mich tagelang ohne einen Cent zu Hause sitzen lassen. Er trug Bargeld und EC Karte immer bei sich. Er gibt mir auch kein Taschengeld undich möchte nicht darum betteln.
 
G

Gast

  • #8
Gast #5 hat vollkommen recht.

Du musst Dir jetzt als erstes einen Notfallplan machen. Hast Du Freunde, eine Freundin, wo Du die nächste Zeit bleiben kannst? In einem Gästezimmer zunächst mal bleiben kannst? Du musst jetzt erstmal wieder ein paar Nächte schlafen, Du brauchst jetzt liebe Freunde/oder eine liebe Freundin, die sich um Dich kümmert.

Du brauchst so schnell wie möglich einen Arzt/Psychotherapeuten, der Dich unterstützt, dass Du wieder schlafen kannst, dass Du wieder klare Gedanken fassen kannst. Das ist eine Extremsituation, da muss man sich Hilfe suchen. Wenn Du es psychisch gar nicht aushältst, gibt es auch Tageskliniken, wo man sich Rat suchen kann, evt. mal ein oder 2 Nächte bleiben kann. Wenn Du zeitweise niemanden zum Reden hast, gibt es die Telefonseelsorge, die einer Freundin von mir auch schon sehr weitergeholfen hat.

Such Dir sofort Hilfe!!

W/43
 
G

Gast

  • #9
Liebe FS,

es gibt Situationen im Leben, da ist man sprachlos, selbst.
Un d man kann den Grund der Trennung nicht artikulieren, nur sagen, dass man es tut, jetzt.

Ich selbst habe mich auf diese grausame Art vor 7 Jahren getrennt und hatte danach eine lange, schwere Zeit.

Man kann die Zeit davor gut mit Mascha Kalekos Worten beschreiben

Sei still...

Mascha Kaléko


, aber irgendwann hält man es nicht mehr aus.

Es tut mir sehr leid für Dich, es wird ein langer Weg werden,
ich wünsche Dir alles Gute.
 
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G

Gast

  • #10
Du bist emotional erschüttert, das macht es schwer, vernünftig zu handeln. Es tut mir leid, dass Du in einer solchen Situation steckst, aber nun ist es wichtig, Deinen Verstand einzuschalten.

Die Sache mit der Paartherapie glaube Deinem Mann nicht; da er ja bereits Geld beiseite schafft, will er nur noch mehr Zeit gewinnen.

Auf Grund Deines zweiten Beitrags folgende Empfehlungen:
1.) Gehe sofort zu einem guten Scheidungsanwalt und informiere Dich über Deine Rechte und Pflichten. Besonders die Tatsache, dass Dein Mann versucht Geld beiseite zu schaffen musst Du mit dem Anwalt besprechen. Kläre mit dem Anwalt auch, ob es klüger ist, wenn Du das Haus verlässt und in eine kleine Wohnung ziehst oder ob Dein Mann ausziehen sollte.
2.) Gehe zu einer Familien- oder Frauenberatungsstelle und führe dort zumindest einmal ein Gespräch, ob Du dort oder woanders einen Therapieplatz bekommen kannst bzw. ob sie Dir anderweitig Hilfe anbieten können.
3.) Du kannst auch Deinen Hausarzt fragen, ob er Dir einen Therapeuten empfehlen kann.
4.) Rufe bei der Telefonseelsorge (hat nichts mit Religion zu tun) an und suche Dir Trost. Du kannst dort rund um die Uhr anrufen.
--> Wenn Dir Dein Ehemann den Zugang zu Eurem Geld sperrt und Du somit keine Lebensmittel, keine Straßenbahn/Bus etc. bezahlen kannst, gehe auch zum Sozialamt. Vielleicht können sie Dir sagen, ob bzw. welche Möglichkeiten es für Dich gibt an Euer gemeinsames Geld zu kommen oder sie leisten einen Vorschuss, den Ihr später zurückzahlen müsst. Das weiß ich leider nicht, denke aber, dass es in einem Land wie Deutschland was materielle Grundbedürfnisse angeht, "irgendwo" Hilfe gibt.

Denke bitte immer daran, Du bist nicht der erste Mensch dem das passiert und wirst auch nicht der letzte sein. Ich wünschte, ich könnte Dich besser trösten.

Alles Gute.

w/50
 
  • #11
Er sorgt dafür das ich zu essen habe, so ist es nicht.
Jetzt brauche ich nur noch einen klaren Kopf, um vernünftig handeln zu können. Gleich am Mittwoch gehe ich zu einen guten Scheidungsanwalt zwecks eines Termines. Auch alles andere wie therapie und so weiter ziehe ich in Erwägung. Ich bedanke mich herzlichst für die guten Ratschläge und die tröstenden Worte.
Mir wurden die Augen geöffnet - Er hat mit unserer Ehe längst abgeschlossen. Und eine andere Frau scheint doch dahinter zu stecken. Der Schmerz ist sehr groß. Und weil er nicht mit offenen Karten spielt, macht es nur noch schlimmer.
 
G

Gast

  • #12
Das ist ein guter Ansatz, sunflower 2. Der Anwalt wird es regeln. Erster Weg!
Und bei Geldmangel gibts immer noch Ämter, wo man hingehen kann.
Das war mein zweiter Weg.
Das habe ich auch getan. Hartz 4 zu beziehen ist auch keine Schande. Auf mir stand nicht drauf, dass ich Geld vom Amt bezogen habe. Deshalb war ich noch lange kein Hottentotten.
Wohnungssuche war mein 3. Weg.
Freunde-Fehlanzeige! Die wussten alle Bescheid über meinen Mann-ich war der Buhmann!
Ich kann auch allen Frauen, die das hier lesen, nur empfehlen ihren eigenen Konten zu haben, selber Geld für Ernstfälle weg zu schaffen, nicht blauäugig Kredite mit ihren Männern zu unterschreiben usw. Zumindest beim ersten Verdacht, dass etwas in der Ehe quer läuft.
Ich habe eine Scheidung immer in Betracht gezogen und immer mit eingeplant...deshalb hat sie mir nicht das Genick gebrochen.
Na und, jetzt habe ich eben kein Haus mehr, aber meinen Frieden!
Ich sagte ja bereits: Was dein Mann tut, sollte dir jetzt egal sein-was DU tust ist jetzt wichtig.
Stecke deine Wut in die Dinge, die dich jetzt weiter bringen.
 
  • #13
Bei einer Eheschließung - eine Scheidung gleich mit in Betracht zu ziehen, sehe ich nicht als eine gute Basis für die Zukunft. Hier spielen Liebe und Vertrauen zueinander die größte Rolle, vor allem das Vertrauen ist der Grundstein jeder Beziehung - ohne Vertrauen läuft gar nichts. 1999 haben wir uns entschlossen ein Eigenheim zu bauen und im Jahr 2000 sind wir eingezogen. Unsere Ehe war vollkommen noch in Takt. Wir hatten schon von Anfang an ein gemeinsames Konto, es gab nie Probleme. Auch hier spielt das Vertrauen zueinander wieder eine Rolle. Wir vertrauten uns auch in dieser Hinsicht. Deine Scheidung hat dir nicht das Genick gebrochen - meine Scheidung wird mir auch nicht das Genick brechen. Ich bin emotional am Boden, habe Schlafstörungen und esse kaum. das sollte verständlich sein, denn 30 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Für mich ist es nicht einfach, denn der Schmerz ist viel zu groß. Ich liebe meinen Mann noch immer und darum muss ich ihn geh'n lassen.
 
G

Gast

  • #14
Wir hatten schon von Anfang an ein gemeinsames Konto, es gab nie Probleme. Auch hier spielt das Vertrauen zueinander wieder eine Rolle. Wir vertrauten uns auch in dieser Hinsicht.
Liebe FS,

ich wünsche dir viel Kraft und gutes Gelingen für deinen neuen Weg.

Bei allem Respekt ist es aber heutzutage ganz normal, dass Frau ihr eignes Konto hat und haben will. Gerade wenn sie noch berufstätig ist. Denn das warst du ja anscheinend jahrelang. Ich arbeite im Personalbereich und kenne nur noch wenige Kontendaten, wo Mann und Frau Kontoinhaber ist. Wenn dem so ist, kenne ich meistens auch den Mann dazu und weis, dass er ein kleiner Macho ist.

So schlimm deine Geschichte ist, um so mehr solltest du schreiben, wie es weiter geht, damit andere Frauen aus deiner Geschichte lernen können.

w 49
 
  • #15
Du tust mir aufrichtig Leid. Aber es gibt auch die umgekehrte Situation.d.h. der sich Trennende leidet so wie der Verlassene. Ich überlege seit Monaten die Trennung von meinem Mann, weil mir in der Partnerschaft so viel seit Jahren fehlt, ich nur die Gebende und ausgelaugt bin. Seit Monaten kann ich nichts mehr essen, Schlafen ist ein Fremdwort. Ich denke, es ist in jeder Situation notwendig, sich auf sich selbst zu besinnen, wenn man körperlich leidet. Dabei hilft es, sich der Trennung zu stellen und das Leben neu zu strukturieren, auch wenn es schwer fällt. Suche Dir Menschen, mit denen Du reden kannst, weil Du so vielleicht ein wenig klarer siehst, denn niemand trennt sich ohne Grund. Ich wünsche Dir viel Kraft.
w57
 
  • #16
Ich möchte noch dazu sagen, dies ist meine 2. Ehe. Meine 1. Ehe hielt nicht mal ein Jahr, obwohl wir schon 4 Jahre vorher zusammen waren. Ich war damals noch sehr jung (20 J). Zw. meiner Scheidung und der 2. Ehe lagen über 9 Jahre Zeitspanne - ich wollte eigentlich niemehr heiraten. Doch dann, traf ich auf die "Liebe meines Lebens" - Meine wahre Liebe. Noch nie zuvor hatte ich solche Gefühle für einen Mann. Hier sind Worte fehl am Platz - ich kann das nicht beschreiben, ich konnte das nur fühlen und spüren. Er ist immer sehr liebevoll mit mir umgegangen, hat auch ALLES für mich getan. Er ist ein guter Mensch, hat Herz. Wir BEIDE haben die Signale, Hilfeschreie des anderen übersehen - denn das ist mir jetzt bewußt geworden - nur für UNS und unsere Ehe nutzt es nicht mehr - " Es ist zu spät." Mir bricht es das Herz - ich hab ihn verloren. Ein tiefer Einschnitt in unser beider Leben, auch, in das Leben unseres gemeinsamen Sohnes. Vielleicht kann ich mir eines Tages irgendwann....verzeihen. Mir ist klar, eine harte Zeit steht mir bevor, die ich alleine nicht bewältigen kann. Ich brauche Hilfe von Außen, einem Therapeuten. Bei mir spielen noch andere Faktoren eine große Rolle. Dazu ein anderes Mal. Ich bedanke mich für die lieben Worte.
 
G

Gast

  • #17
Liebe Sunflower,
Deine Situation ist schwer erträglich, unbenommen. Auch wenn es Dir schwer fällt, musst Du GERADE in dieser Situation jetzt zuerst DICH wertschätzen. Um so eher Du zu Dir selbst findest um so besser wird es Dir gelingen diese Situation zu Meistern. Erst wenn Du akzeptierst, dass Du selbst im Zentrum Deines Interesses stehst, erst wenn Du Dir selbst eingestehst dass Du nicht bemitleidenswert bist wirst Du zu erneutem Glück finden können. Das mag sich hart und schwer anhören, doch um so mehr Du darüber nachdenkst um so eher wirst Du Dir selbst helfen. Denke jetzt an Dich, die geschilderten Umstände lassen keinen Zweifel.
Lass Dir das von einem Mann gesagt sein.
Liebe Grüße
 
G

Gast

  • #18
Mir geht es momentan ähnlich. Mein Mann hat aber keine Andere. Ich hatte eine Nieren OP, wegen Krebs. Seit 3 Jahren, merken wir beide schon, das was nicht stimmt. Ich sagte immer zu ihm, er müsse etwas unternehmen, denn er schlief seit 3 Jahren nur am Sofa, wollte keinen Sex mehr, da ich immer nur maule und hatte auch nicht viel Lust für sich etwas zu unternehmen. Wir waren auch schon bei einer Paartherapie, die er vorzeitig abgebrochen hat, da er merkte, das man da ja was aufarbeiten und sich Gedanken machen muss. Jetzt, hat er vor ein paar Wochen Psychotherapie angefangen und hat mir dann am 3.Tag meiner OP hingeknallt, dass er nicht mehr weiß, ob er mich noch liebt. Mir geht es seitdem beschissen. Kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen und finde nicht mehr zu mir selbst. Ich weiß nicht, wie man in so einem Moment, diesen Mann loslassen soll.