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Gast

  • #1

Mein Partner arbeitet umsonst oder lässt sich ausnutzen. Was tun?

Ich habe ein schreckliches Problem und weiß nicht, was mit meinem Partner los ist. Mein Partner ist mehr als bescheiden. Er arbeitet als Gärtner bei vorwiegend reichen älteren Leuten und richtet ihnen ihren gesamtes Grundstück und erledigt auch mal handwerkliche Probleme. Er ist sehr gut in dem was er macht, er macht auch viel daheim und hat viel Geschick und Talent und viel Freunde in dem, was er kann. Insgesamt ist das alles viel schweißtreibende körperliche Arbeit und er bietet Hilfe an, wo er kann, auch zu ungünstigen Zeiten, an seinem Wochenende oder im Urlaub und lässt dafür alles daheim stehen und liegen, wenn ihn jemand ruft.

Jetzt das Problem... er lässt sich unterbezahlen oder hat oftmals ein Problem, als Selbstständiger, das Geld anderer anzunehmen. Da wird er verlegen und rot im Gesicht. Ich habe ihn schon oft erlebt, dass er dankend abgelehnt hat oder einfach mal seine Arbeit oder auch sein Werkzeug verschenkt, wenn jemand anderes es braucht.
Oder auch bei älteren Damen, die nicht zahlen können, verzichtet er oftmals auf Lohn, oder auch mal bei Jüngeren,... oder auch mal bei Reichen, die ihn nicht auszahlen wollen oder statt Geld eben ne gute Flasche Wein geben.... Man merkt, wo ich hinaus will. Mich nervt das solangsam. Denn es führt letztendlich dazu, dass wir kein Geld mehr haben, obwohl wir unproblematisch mehr haben könnten, wenn er nicht so schusselig wäre.

Wenn er dann mal "blank" ist (also immer - Konto permanent auf Null), muss ich alle Rechnungen übernehmen. Ich finanziere sozusagen unser Leben und seinen "Spaß" auf der Arbeit mit.

Hat mein Partner ein psychologisches Problem? Was sagt ihr?
 
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Gast

  • #2
Puh ich glaube dein Freund ist einer von diesen Menschen die...wie nennt man das doch gleich....hmmm ich habe auch nur davon gehört...ahhh ja, genau jetzt weiß ichs - einer von diesen Menschen die nett sind.
Für mich zwar unvorstellbar, aber diese netten Menschen halten nicht viel von Geld - ja ich weiß, ich find das ja auch absurd, denn es gibt doch nichts wichtigeres im Leben als Geld.
Diese Leute haben wirklich ein psychisches Problem nicht wahr...?!

*Ironie off !

Ist es nicht vielmehr so, dass der Rest der Welt gestört ist und sich mit Leib und Seele diesem seelenlosen Mist was man Geld nennt verschrieben haben?
Versteh mich bitte nicht falsch - ich weiß genau was dein Problem ist und ich hatte das auch mit meiner Freundin.
Wir haben uns allerdings in der Mitte getroffen, das heißt Sie verschenkt ihre Arbeit nicht mehr an Hinz und Kunz und ich bin einfach nicht mehr so Geld geil wie alle anderen und bin Stolz so einen Menschen wie meine Freundin zu kennen.
Ich denke aber, dass das psychische Problem eher auf DEINER Seite (und auch meiner) Seite liegt - wir haben Geld nicht durchschaut und sind abhängig davon.
Sei also froh, dass dein Freund DEIN psychisches Problem toleriert (bin froh, dass es meine Freundin bei mir tolleriert) und bitte ihn, ob ihr euch nicht auf halbem Weg entgegen kommen könnt.
Das heißt, er muss so viel von den Leuten verlangen, dass du nicht mehr bei Rechnungen einspringen musst, denn darauf hatte ich eben auch keine Lust.

Meine Freundin ist inzwischen so tollerant gegenüber meinem Problem, dass sie es akzeptiert, dass man vorallem bei vermögenden Kunden ruhig eine angemessene Rechnung stellen darf ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
 
  • #3
Mir scheint: Typisch Helfer-Syndrom.

Vorschlag: Arbeitsteilung: Er macht die Arbeit, und die FS berechnet und kassiert bei den Kunden.
Denn er ist psychisch "zu schwach" fürs Finanzielle.

Mehrmals erlebt, aber nicht immer: Je reicher, desto geiziger.
Spruch:"Von den Reichen lernt man sparen"

Wer ein Grundstück mit Garten hat, der hat i.d.R. auch das Geld für den Gärtner.
Und so manche ältere Dame (ggf. Witwe) hat vielleicht mehr Einnahmen, als nur ihre Rente ?
(z.B. anteilig Rente von ihrem Mann, Mieteinnahmen von anderen Objekten, usw.)

Ich kannte mehrere Witwen von Beamten, und staunte, wieviel Geld die monatlich bekamen.
Vgl. ca. 2.000 - 3.000 Euro monatlich. (nach heutiger Kaufkraft)
Vorteil: Je länger die geleistete Dienstzeit, desto höher die Pension. Auch anteilig für die Witwe.
Selbst "nur" zwölf Jahre Dienstzeit als Beamter brachten bereits über 2.300 Euro als dessen Pension ein. (nach heutiger Kaufkraft)

Eine alleinstehende ältere Frau hatte ein Haus mit ihrem kleinen Schuhgeschäft in der Innenstadt.
Aber sie hatte auch Mieteinnahmen aus fünf Wohnhäusern.

Es mag auch Leute geben, die sich nur ganz knapp ihr Haus noch halten können.
Und selbst als Rentner/in ggf. noch abzahlen müssen.
Oder im Jahr z.B. bis zu 2.000 Euro für Heizmaterial und -wartung ausgeben müssen. Für Manche viel Geld.

Also sich informieren, welcher Kunde es voll bezahlen kann, und wer wirklich nicht.
Vorschlag: Erst die Kunden bedienen, die voll bezahlen. Erst wenn genug Geld in der Kasse ist, kann man die Anderen bedienen. Dafür werden die Verständnis haben.

Landschaftsgärtner sind (hier) sehr begehrt und gefragt. Wer da Geschäftssinn entwickelt, kann damit viele Aufträge und gutes Geld verdienen.

Und das Werkzeug braucht man selber. Das kann man nicht so leicht verleihen oder gar verschenken. Denn man muß sich auf sein eigenes Werkzeug verlassen können. Sonst keine Auftragserfüllung = kein Geld.
Es sei denn man schafft sich was Neues an, und gibt das Alte ab.

Entweder dieser Mann überwindet sich zu mehr Geschäftssinn, oder macht eine Psychotherapie,
oder gibt alles Geschäftliche auf und lebt von "Hartz-4" = dann hat er genug Zeit um kostenlos zu arbeiten.
 
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Gast

  • #4
FS, du hast ein psychologisches Problem. Du bist die Finanziere eines Menschen, die du nicht sein willst und sein kannst.
1) Getrennte Konten !
2) Kein Geld für ihn wenn er blank ist.
Dann sortiert sich das.
W 55
 
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Gast

  • #5
Ich denke nicht, dass die Arbeit des Partners das Problem ist.
Du schreibts er ist schusselig und musst ihn mitfinanzieren. Du siehst aber auch seinen "Spass" auf der Arbeit. Und ich denke, er hat tatsächlich spass dabei.
Hast Du mit ihm darüber geredet, wie Du Dich dabei fühlst?
Geh mal in Dich und überlege was Du willst. Willst Du einen Mann den Du liebst, der so ist wie er ist oder lieber mehr Geld auf dem Konto?
Ich denke, Du möchtest das Zweite, denn wenn Du ihn lieben würdest, würdest Du ihn nehmen wie er ist.
 
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Gast

  • #6
Offensichtlich ist er nicht in der Lage, seine Finanzen in Ordnung zu halten weil Du als Rückhalt da bist. Hilf ihm, dass er und andere Leute den Wert seiner Arbeit erkennen und durch angemessene Bezahlung honorieren. Mach seine Buchführung, das kriegst Du auch abends hin. Er soll den Leuten nur sagen, dass sie sich wegen der Bezahlung an Dich wenden sollen und Du handelst mit ihnen Preise und Zahlungsmodalitäten aus. Lass Visitenkarten drucken mit Deinen und seinen Kontaktdaten. Besprich Dich mit ihm über Aufwand etc., dann kriegst Du schnell ein Gefühl dafür - und er vielleicht auch - und mit der Zeit wird es für ihn normal, Geld anzunehmen. Frau, 49
 
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Gast

  • #7
Ich will hier nicht analysieren, kenne das Problem aber von mir selbst.

Mir ist eine nicht ganz freiwillige Selbstständigkeit misslungen, da ich zu Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit erzogen wurde, sowie Probleme hatte, den Wert meiner Arbeit zu schätzen (geringes Selbstwertgefühl).

Die Lösung war, wieder für andere zu arbeiten, also den kaufmännischen Part abzugeben. Heute bin ich wieder Angestellter, mache meine Arbeit, und lasse mich von anderen verkaufen.
 
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Gast

  • #8
Liebe FS,

ich kenne das Problem in ähnlicher Konstellation.

Mein Exehemann war auch Freund und kostenloser Helfer für jeden. Für alle hatte er immer Zeit, nur für mich nicht, bei uns blieb alles liegen, was seine Aufgaben gewesen wären.

Ich denk, er fühlte sich einfach gut und gebraucht, das war seine Motivation. Ähnlich wird es bei deinem Partner sein.

Ich hingegen muss mich nicht gebraucht fühlen, um mich gut zu fühlen. .

Von meinem Mann hab ich mich getrennt, geändert hat er sich nicht - das Problem hat jetzt seine neue Freundin.

Aber ich seh es auch ein bisschen anders mittlerweile... aus meiner jetzigen Position heraus bin ich froh, dass er so ist und mir auch gelegentlich mal hilft, ohne die Hände aufzuhalten. Dafür mag ich ihn.

Zur Problemlösung bei dir find ich den Vorschlag, dass du dich ums Geldeintreiben kümmerst, gut.
 
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Gast

  • #9
Du klingst nicht verliebt. Du klingst, als hättest Du ein nervendes Problem an der Hacke, dass Du loswerden möchtest. Hast Du schon jemals mit ihm darüber geredet? Auch über Kontentrennung?
Wenn nicht, hast Du selber Schuld.
 
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Gast

  • #10
Dein Partner liebt seine Arbeit. Ja, sowas soll es geben, wird aber immer seltener. Viele Menschen verwechseln nämlich "seine Arbeit lieben" mit "ich liebe das Geld, das ich verdiene".
Seine Arbeit befriedigt ihn und er verbindet dies eben nicht automatisch mit Geld. So war es früher mal, da hat man eben eine Arbeit geleistet und dafür die Arbeit eines anderen Menschen bekommen. Einer baut Kartoffeln an und ein Anderer baut Häuser.
Ich gehöre auch zu diesen Menschen. Ich mag meine Arbeit und bin sehr froh, dass ich nicht selbständig bin. Ich würde meine Arbeitskraft auch verschenken. So bekomme ich jeden Monat mein Gehalt auf mein Konto überwiesen, aber ich verbinde diese Zahlung nicht mit meiner Arbeit. Wenn viel zu tun ist, arbeite ich auch mal mehr und kümmere mich nicht darum, ob ich diese Zeit bezahlt bekomme. Alleine die Arbeit bringt mir mehr als das Geld.

Kann dein Partner von seinen Einnahmen leben? Dann ist das ok, dann musst du dir keine Gedanken machen - höchstens über dich selbst.
 
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Gast

  • #11
Liebe FS

er ist sozial eingestellt und nimmt sich zurück wenn ein anderer Probleme (mit Zahlungen) hat.
Er liebt das was er tut und macht es daher sehr gut.

Ich arbeite in der Kulturbranche, freelance. Nicht weil ich will sondern weil ich muss.
Das Aushandeln von Stundenhonoraren bereitet mir auch Mühe. Sobald jemand sich aufregt
gebe ich nach. Ich kenne das Problem: man möchte den Kunden zufrieden sehen und die Aufgabe perfekt erledigen (ihr gerecht werden). Dein Freund legt nicht so grossen Wert auf Einkommen sondern auf das was die Arbeit mit ihm macht. Sie macht ihn zufrieden und stellt soziale Anerkennung her. Pass auf dass er nicht mehr als einmal im Quartal "umsonst" arbeitet.
 
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Gast

  • #12
... hat oftmals ein Problem, als Selbstständiger, das Geld anderer anzunehmen.

Er hat kein psychologisches Problem. Er hat nur noch nicht begriffen, dass seine Gutmütigkeit keinen Lebensunterhalt sichert und Steuern bezahlt.

Diejenigen, die ihn nicht anständig bezahlen sollten sich schämen. Diese Leute lassen sich doch für ihre Arbeit auch bezahlen. Dein Freund ist kein Geschäftsmann. Ihm ist nicht klar, dass seine Arbeit pro Stunde einen bestimmten Betrag abwerfen muss, damit seine Krankenversicherung, Steuern, Betriebskosten, Lebensunterhalt und Altersvorsorge (sehr wichtig bei Selbständigen) gesichert sind. Das sollte ihm mal ein Experte (Steuerberater o.ä.) vorrechnen.

Beschämend, dass sich in unserem Land Menschen an der billigen Arbeit von anderen bereichern und gutmütige Leute wie deinen Freund mit einer Flasche Wein abspeisen.

Wenn dein Freund, seinen Lohn nicht kassieren möchte, weil es ihm peinlich ist, dann braucht er eine verläßliche, resolute Bürokraft, die das für ihn erledigt! Das läuft in vielen Handwerksbetrieben so.
 
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Gast

  • #13
Das ist eigentlich ganz einfach: als selbständiger Gärtner ist er auch Kaufmann. Er sieht den Spaß bei der Arbeit, ist vielleicht auch gut oder sehr gut, aber hat keine Ahnung von Geld und wie man damit umgeht. Wertschätzung der Kunden geht ja nicht über "da hab ich aber einen blöden Billigheimer gefunden" sondern über "klasse Job, den er macht. Der ist sein Geld wert."

Kann er damit nicht umgehen, weil es an eigener Ein- und Wertschätzung mangelt, dann kannst du vllt. seine Rechnungen schreiben.
 
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Gast

  • #14
Jetzt das Problem... er lässt sich unterbezahlen oder hat oftmals ein Problem, als Selbstständiger, das Geld anderer anzunehmen.
Wenn er dann mal "blank" ist (also immer - Konto permanent auf Null), muss ich alle Rechnungen übernehmen. Ich finanziere sozusagen unser Leben und seinen "Spaß" auf der Arbeit mit.

Kenne ich. Meine Ehe ist gerade daran gescheitert. Selbstständige, die vor sich hinarbeiten, am Monatsende weder Altersvorsorge noch Rücklagen erwirtschaften und kaum die Kosten decken, gibt es vermutlich reichlich. Wenn Du nicht verheiratet bist, kannst (solltest) Du einfach die Finanzen einigermaßen trennen. Wenn Du verheiratet bist, halbierst Du Deine Altersvorsorge und zahlst jeden Monat dafür, dass Dein Partner vor sich hin bastelt. Für mich war das keine Lebensperspektive. Irgendwie auch leider.

m, 46
 
  • #15
Ich habe als Selbständiger mehr Geschäftskonzepte (und manche Kundenanfrage) weg geworfen - als verwirklicht.
Weil bereits die Vorkalkulation ergab, daß sie zuwenig Geld einbringen.

Ich habe mal ein größeres Projekt mit einem sehr hoch erscheinenden Preis durchkalkuliert.
Und mußte dann feststellen, daß ich diesen Preis brauche, um dieses Projekt zu realisieren.

Ich würde der FS empfehlen, daß ihr Mann sich mal mit Selbständigen aus der gleichen Branche unterhält. (z.B. Landschaftsgärtner)
Um kennenzulernen, wie man Aufträge richtig kalkuliert, und durchsetzt.

Wenn der Kunde bei seiner Autragsvergabe zögert, aber dann doch erteilt - dann war der Preis ggf. richtig. Nämlich an seiner Grenze.

Ich habe auch Kunden erlebt, die (wütend) ablehnten. Na, dann halt eben nicht.
Meistens bin ich später froh, diesen Auftrag nicht bekommen zu haben.

Einmal mußte ich eine Selbständigkeit (EDV) aufgeben, weil sie inzwischen zuwenig Geld einbrachte. Und meine Kunden tlw. immer weniger zahlen wollten.
Rechtzeitig ausgestiegen - Geschäftszweig ohne Verluste beendet.

Manche Kunden wären bei zu niedrigen Preisen arglos;"Er muß wissen, was er tut"
Andere egoistisch:"Mir doch egal, wovon er seine Rechnungen etc. bezahlt"

Ich habe andere Selbständige erlebt, mit vielen Aufträgen und Einnahmen.
z.B. zwei Tage Arbeit = 4.000 Euro Einnahmen. Klingt nach viel - war aber 1.000 Euro Verlust.
Aber unterm Strich trotzdem Verluste. Besser, sie hätten nichts getan ! (und sich faul in die Sonne gelegt)

Oder ihre Preise so kalkuliert, daß dabei wirklich Gewinn heraus kommt.
Auch mit dem Risiko, daß die Kunden ablehnen. Besser kein Auftrag, als mit Verlusten.

Denn manche Geschäftsleute drücken oder gar prellen z.B. Anfänger, um es billiger zu bekommen. Und dadurch mehr Gewinn für sie übrig. (z.B. in der Baubranche und bei Transporten/Spedition)

Was zählt ist das Geld, was man wirklich bekommt. Und was nach Abzug von Allem noch übrig bleibt.
 
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Gast

  • #16
Altruismus (Selbstlosigkeit) ist das Gegenteil von Egoismus. Die Forschung geht davon aus, dass altruistisches Verhalten z.T. vererbt wird bzw auch in der Erziehung liegt. Meine Mutter hat mir dieses Verhalten weitergegeben. Habe mich mit Wissen dieser Charaktereigenschaft Ende vor über 20 Jahren selbständig gemacht. Die Finanzen überlies ich meiner Frau, die eher eine egoistisch, materielle Einstellung hat. Sie erkannte schon zu meiner Angestelltenzeit, dass ich nicht wegen des Geldes arbeite, sondern um mich in "meiner Berufung" selbst zu verwirklichen.

Der Partner des FS ist nicht krank, er liebt, was er tut, deshalb betrachtet er sein Tun nicht als entlohnbare Arbeit. Damit er angemessen überleben kann, muss ihm jemand das Finanzielle abnehmen (tragisches Negativbeispiel: Vicent van Gogh). Dieses Phänomen gibt es oft in in creativen, künstlerischen, gestaltenden und sportlichen Berufen. Die dort finanziell Erfolgreichen haben fast alle einen "Manager" oder einen Partner, der sich um die adäquate "Kohle" kümmert.
 
  • #17
Ich hatte in der Bekanntschaft auch so einen Fall-der endete mit der Pleite eines uralten Familienunternehmens. Es ist nur die Frage, ob dein Partner sich helfen lassen will, indem er das Finanzielle an dich übergibt. In "meinem" Fall war sogar das schwierig, da er es nicht zustande brachte, seine Arbeitsstunden und den Materialaufwand zu kommunizieren.

Ich bin angestellt, aber habe eine kreatives Hobby, bei dem auch ab und zu mal ein kommerzieller Auftrag kommt. Ich kenne diese Schwierigkeit, ein angemessenes Honorar zu verlangen. Dein Partner ist ein toller Mensch, aber er braucht jemanden, der ihm den Kopf wäscht. Zumindest sollte er klar differenzieren zwischen Arbeit zum Geldverdienen und Arbeit aus Nettigkeit, und den jeweiligen Anteilen entsprechende Zeitkontingente zuteilen. Du solltest ihm das jedenfalls nicht mit deinem Geld finanzieren.
 
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Gast

  • #18
Schon skurill die Geschichte...

Ich glaube schon das es solche Menschen gibt die schlecht nein sagen können, aber ich kenne viele die so schwarz nebenbei bei "reichen" Handwerkliche Tätigkeiten verrichten und die werden immer recht gut bezahlt..

Bei einer armen Retnerin verstehe ich das ja noch..

Aber was für mich überhaupt nicht zusammenpasst ist das er bei Kunden schüchtern und verlegen wird bei dir und bei anderen aber um Geld bettellt? Da scheint er ja sehr aufgeschlossen und mutig zu sein..??

komisch..bist du sicher das er nicht doch mehr Geld schwarz verdient und es vielleicht woanders ausgibt wo Du es nicht mitbekommst? ( verspielen, drogen, käufliche Frauen)...


"Wenn dein Freund, seinen Lohn nicht kassieren möchte, weil es ihm peinlich ist, dann braucht er eine verläßliche, resolute Bürokraft, die das für ihn erledigt! Das läuft in vielen Handwerksbetrieben so. " das fändeich auch ein gute Idee..
m47
 
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