• #61
Bei allem, was man tut, sollte man schon vorab, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit...đŸ€—
Ich selbst hab ja geschrieben, fĂŒr mich wĂŒrde das nicht in Frage kommen; ich habe weder Interesse an Dreiern noch an offenen Beziehungen.
Aber was unabhĂ€ngig davon das Problem ist bei deiner Aussage, dass man alles zu Ende denken soll: Das stimmt, aber bei vielem weiß man ja eben vorher nicht, wie es danach ist. Das gilt fĂŒr einen neuen Job, Kinder, UmzĂŒge.... man kann sich vorher alles theoretisch denken, aber wirklich WISSEN wird man es erst, wenn man es gemacht hat. Es kann gut oder schlecht ausgehen, also generell gesprochen.
 
  • #62
Aber was unabhÀngig davon das Problem ist bei deiner Aussage, dass man alles zu Ende denken soll:
Das Problem ist doch, etwas nicht zu Ende zu denken, auch wenn es anders kommt, als man denkt, das ist nicht meine These. Zu Ende denken heißt fĂŒr mich, zu wissen was man will und auch genau zu wissen, was man nicht will, wenn da irgend etwas kommt, was man nicht will, dass man dazu stets fĂ€hig ist, fĂŒr sich selber eine klare Entscheidung zu treffen, was lesen wir tĂ€glich hier, genau das Gegenteil!
Das stimmt, aber bei vielem weiß man ja eben vorher nicht, wie es danach ist. Das gilt fĂŒr einen neuen Job, Kinder, UmzĂŒge.... man kann sich vorher alles theoretisch denken, aber wirklich WISSEN wird man es erst, wenn man es gemacht hat. Es kann gut oder schlecht ausgehen, also generell gesprochen.
Es geht nicht darum, das zu wissen was am Ende sein wird, es geht ganz einfach darum, im Vorfeld sich genĂŒgend bewusst Gedanken zu machen, die meisten Menschen machen sich keine Gedanken und schlittern so von einem Problem in das nĂ€chste Problem, das können wir doch tĂ€glich auch hier ganz deutlich lesen!
 
  • #63
Ich kann nur von mir ausgehen, es gibt Phantasien, denen sollte man nicht nachgehen. Ich habe schon mehrfach von solchen Geschichten gehört und danach war es schlagartig aus. Fantasie und RealitÀt sind unterschiedliche Dinge.
 
  • #64
Hallo Beverly,
bin erst eben auf diesen Deinen Thread gestoßen.
Bewundere Deine Offenheit, Neugier. Auch das Ausmaß, in dem Du sexuelles Interesse und Liebe integrierst. Wirkt auf mich, als seist Du dabei (und darauf aus) Euer sexuelles Potential auszuloten und zu erweitern.
Klar, daß dabei Angst auftritt. Wir leben halt in einer pseudomoralischen Gesellschaft, deren Tyrannei wir z.T. verinnerlicht haben. Und natĂŒrlich kann es auch Emotionen wie Eifersucht geben. Angst und Eifersucht sind dazu da, ĂŒberwunden zu werden. Dies kann geschehen, indem man sich per Beschluß darĂŒber hinwegsetzt. ("Wo die Angst ist, da geht's lang.")
Auch gefĂ€llt mir die Weise, wie Du Deine Empörung ĂŒber die Enge eines Teil der Antworten ausdrĂŒckst, die Du bekommst. Diplomatisch sind deine Reaktionen gar nicht. GlĂŒcklicherweise.
Was mich etwas wundert: Daß anscheinend die GesprĂ€chsverbindung mit Deinem Mann offenbar wenig entwickelt ist. In meinem Erfahrungsbereich sind Angst, Scham, Wut, Begehren, Sucht, Eifersucht, Neid, Langeweile, Ekel, Überdruß- was auch immer - allererst GegenstĂ€nde intensiver Kommunikation, self-disclosure, "telling the microscopic truth". Durch diese Öffnung entwickeln sich Liebesbeziehungen weiter. Andernfalls bleiben wir nur RollentrĂ€ger, werden niemals e5rkennbar als die, die wir wirklich sind - fĂŒr diesen Moment.
Die Dauer und LebenskrÀft einer Verbindung wird nicht bedroht durch neuartige oder problematische Erfahrungen sondern durch Kommunikationslosigkeit.
Dir viel Mut und alles Liebe,
Quinquin
 
Top