G

Gast

Gast
  • #31
Auch wenn es schwer fällt-
wenn man nach zwei Jahren noch immer keine Zukunftspläne mit dem Partner schmieden kann,wozu ist man (er) dann in einer Beziehung? Ich habe bei meinem letzen Partner günf Jahre lang gewartet,irgendwann stellt man dann fest,dass man älter wird und es letztendlich auch nicht das ist,was man will. Dein Partner scheint fast schon arbeitssüchtig zu sein,das ist eine Art Fluchtverhalten und wird sich auch nicht ändern,soviel habe ich jedenfalls nach mehreren Beziehungen erkannt.
Es fühlt sich schrecklich an,ich kann das total nachvollziehen; die ständige persönliche Verbiegerei macht aber auch nicht glücklich.
Versuche, dich positiv zu ermutigen und träume möglichst oft davon,wie ein Leben mit einen anderen Mann wäre.Wenn dich das glücklich macht,solltest du es wagen,wie gesagt- dein Partner wird dieses Verhalten kaum ändern.

Alles Gute,ich wünsche dir,dass du den Absprung schaffst und einen kompatibleren Partner findest.
Muss ja nicht perfekt werden,aber glücklicher machen ;-)
 
G

Gast

Gast
  • #32
Zwei Vorschläge habe ich:

1. Entlaste Euer Leben von zeitfressenden und nicht allzu wichtigen Verpflichtungen. Wenn Euch ohnehin nur der Sonntag als gemeinsame Freizeit bleibt, dann haltet ihn Euch auch so frei wie möglich. Eine Haushaltshilfe wäre gut. Es muss auch nicht jeder private Termin (Verwandte, Freunde) von Euch beiden absolviert werden, Du kannst Dich auch an einem Abend unter der Woche mit Freunden treffen.

2. Überdenke Deine Erwartungen an ihn. Er ist extrem ausgelastet und soll für einige Themen als Sparringpartner herhalten, die für ihn eher unwichtig sind und für die er keinen Kopf hat. Solche Dinge wie Deine Altersvorsorge und Deine Versicherungen kannst Du ebenso gut mit einem Fachmann besprechen, das hilft Dir auch weiter. Auch bei der Jobfrage musst letztlich Du entscheiden, was für Dich richtig ist; hier würde ich meinen Partner zwar in meine Überlegungen einweihen, aber keine "sag mir jetzt was richtig ist"-Fragen stellen. Nur wenn der Jobwechsel auch mit einem Ortswechsel oder massiv veränderten Arbeitszeiten verbunden wäre, sähe ich ein Mitspracherecht. Hebe Dir die "Problemgespräche" für Themen auf, die wirklich Euch beide betreffen, wie z.B. die Kinderfrage.

Die Frage ist nun, ob Du Deine Erwartungen an ihn dauerhaft so weit herunterfahren kannst bzw. willst. Wenn Du es tätest, würde sich im Idealfall Dein Stress vermindern, da er nicht permanent Deine Anforderungen verfehlen würde. Wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst (insbesondere falls später Kinder geplant sind), dann stellt sich wirklich die Frage, ob Ihr dauerhaft harmoniert.
 
G

Gast

Gast
  • #33
3/4 Deiner Probleme hättest Du allein auch an der Backe und keinen zum "anlabern".
Nach Deiner Beschreibung würdest Du mit mir kein Glück finden.
Arbeitsteilung ist angesagt in der Beziehung. Und nicht Probleme aufzeigen und lange Diskussionen.
Jeder ist für das zuständig,was er am besten kann. Fertig. Sinnlose Meetings gibt's im Job genug.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Hallo FS,

hole die Erkundigungen selbst ein und triff die entprechenden Entscheidungen für die Themen, die seiner Mitwirkung ganz klar nicht bedürfen.

1.) "wechsel ich den Job" - Tue es oder lasse es und präsentiere ihm dann die Konsequenzen. Fertig. Es ist Dein Leben.

2.) "wie sorge ich fürs Alter vor" - Für sowas gibt es Beratungsstellen. Bewege Dich.

3.) "welche Versicherungen sollte ich abschließen" - siehe 2.)

4.) "wohin möchte ich noch reisen" - Was zum Geier hat das mit ihm zu tun, wenn DU nicht weißt, wohin Du noch reisen möchtest? Überlege es Dir, sage ihm nächstes Jahr, Du willst dort und dort in den Urlaub. Und wenn er nicht mitkommt, fahre mit einer Freundin.

5.) "ab wann ist ein guter Zeitpunkt für Kinder" - Und DAS ist der einzige Punkt, bei dem Du wirklich seine Meinung benötigst, wenn es dabei um gemeinsame Kinder geht. Solltest Du aber nicht wissen, ab wann Du Kinder möchtest, kann er Dir auch nicht helfen.


m/35
 
Top