D

Dianthus

Gast
  • #31
Ich verlange in der Tat, dass der Kindesunterhalt nur für das Kind verwendet wird. Deshalb heißt es auch "KINDESUNTERHALT". Ich zahle natürlich auch für meine Exfreundin den
Wieso teilt ihr euch nicht die Betreuung auf? Diese Frage hast du nicht beantwortet?
Ich hab kein Verständnis für dich, du jammerst wegen dem Unterhalt aber bist auch nicht zur Betreuung bereit.
Abgesehen davon: deine Exfreundin muss nicht nachweisen wofür sie den Unterhalt verwendet.

Natürlich wird sein Unterhalt das Leben der beiden finanzieren. Aber dann hättest du ja kein Kind zeigen müssen.
 
  • #32
Jetzt mal abgesehen vom Geld, willst du dein Kind eigentlich kennenlernen, betreuen und ihm oder ihr auch ein Vater sein?

Du hast ja mal geschrieben, du würdest die Betreuung übernehmen, da gings dir aber hauptsächlich auch nur ums Geld.

Wäre schön, wenn du die Situation auch mal unabhängig von der Finanzlage schildern würdest.
 
B

Blume94

Gast
  • #33
Abgesehen davon: das Kind ist das Kind eines sehr wohlhabenden Vaters, demnach darf es entsprechend wohlhabend aufwachsen.
Ja mag sein aber du weißt schon, dass das Kind keine 4000€ braucht im Monat und seine Mutter sich damit dann vergnügt?
Deshalb mein Vorschlag mit der Geldanlage, da hat das Kind dann später was von.

Kann den FS da schon verstehen, Kindesunterhalt ist fürs Kind.
In der Elternzeit bekommt man Elterngeld, ist schon einige hunderte € weniger als das netto was man sonst hatte. Er kann ihr das ja aufstocken bis auf ihr netto was sie sonst hatte.
 
  • #34
Wir entscheiden hier nicht was legitim ist, oder nicht.

Er hat ein Angebot gemacht, sie das Gegenangebot. Mit einem deutlichen Zuschlag für die Enttäuschung und Verletzung, die sie durch sein Verhalten hatte.

Über beide (!!!) Angebote kann man denken, was man will.

An Ende werden dürre Gerichte entscheiden.
Er muss seine Verhältnisse offenlegen, die Mutter hat für einen gewissen Zeitraum, wo sie sich Vollzeit um das Kind kümmern muss, Unterhaltsanspruch, und das Kind hat einen Anspruch.

Das werden die Gerichte entsprechend der Tabellen und Gesetzesgrundlagen entscheiden.

Und kein Elternteil muss offenlegen, wie der Kindesunterhalt verwendet wird, wenn da nicht ein offensichtlicher Missbrauch stattfindet - das Kind nicht versorgt...

Ich bin immer für gütliche Einigungen, aber wenn man mich so verar***t hätte, wie der FS seine Ex, und dann so behandelt, in der Schwangerschaft...
Da würde ich auch alle rechtlich legitimen Register ziehen.. Und mir eine*n sehr gute*n Anwalt /Anwältin suchen.
Den Umgang würde ich versuchen, zu verhindern - nicht mit einem solchen Menschen, mit solchen Glaubenssätzen.

Man erntet was man sät.. Der FS hat eine miese Saat gelegt. Er sollte sich nicht eundern

Wer nicht fair spielt, darf sich nicht über den Gegenwind beklagen.

W, 51
 
D

Dianthus

Gast
  • #35
Ja mag sein aber du weißt schon, dass das Kind keine 4000€ braucht im Monat und seine Mutter sich damit dann vergnügt?
Deshalb mein Vorschlag mit der Geldanlage, da hat das Kind dann später was von.
Das darfst du gerne meinen ist aber rechtlich nicht umsetzbar.
Der FS kann gerne Geld für das Kind anlegen, aber das Kind hat i.d.R. bis zu seinem Abschluss ein Recht auf Barunterhalt.
An diesem Recht ist nicht zu rütteln.
Vielleicht frustriert dich einfach das die Frau einen sehr hohen Lebensstandard haben kann, ohne mit dem Mann zusammensein zu müssen.
Sie ist frei und hat finanziell ausgesorgt.

Und zu deiner Darstellung d. Frau: der FS hat sie zur Mutter seines Kindes gemacht. Er hat nicht verhütet und zahlt nun dafür.
Ob sie ein golddigga ist oder nicht ist doch egal, der FS hatte verhüten müssen.
 
  • #36
Ich war bereits bei einem Anwalt. Durch eine Änderung der Rechtsprechung ist wohl davon auszugehen, dass man bis 11.000 Euro netto so zwischen 300 % und 320 % des Satzes nach der Düsseldorfer Tabelle zahlt. Alles darüber muss der Unterhaltsberechtigte nachweisen. Der Vorschlag enthält jedoch die Verpflichtung, dass ich 1000 % des Regelsatzes als Quotenunterhalt zahlen soll. Das ist dasjenige, was mich verärgert. Mehr und Sonderbedarf werden da noch nichtmal mit berücksichtigt. Ich finde so ein Vorschlag einfach nur unverschämt.

Es geht mir aber eigentlich eher darum, dass ich um jeden Preis vermeiden will, dass sie über die Höhe des Unterhalts mit Dritten spricht. Immerhin lässt sich anhand der Höhe des Kindesunterhalts das Einkommen nachvollziehen. Nur darum geht es mir eigentlich. Schließlich wohne ich in einer Umgebung so gut wie jeder jeden kennt. Das Bild was ich in der Öffentlichkeit abgebe, passt aber nicht zu meinem Verhältnissen.
1.) Woher kommt denn bitte diese Angst und Panik?! Kannst deinen Freunden "nein" sagen?! Hast du dann Angst, dass sie nicht mehr deine Freunde sind? Das ist doch mal ein prima Aussieb-Mechanismus, um die wahren von den falschen Freunden zu erkennen. :D Du scheinst ja tolle Freunde zu haben, wenn du VON IHNEN ERWARTEST, dass sie dich AUSNUTZEN! Überdenke dann doch lieber mal deinen Freundeskreis! Ich kann von einem reichen Bekannten nichts dergleichen berichten. Dem war es aber auch eher wichtig, RICHTIGE Freunde zu haben und nicht 100 oberflächliche "Schnorrerer".

2.) Das Kind tut mir bei so einem Vater wirklich leid. Du scheinst zwar sowieso nur Kinder machen und nicht wirklich Vater sein zu können (willst du da drüber auch eine Verschwiegenheitsklausel, damit keiner mitbekommt, dass du es ohne Verhütung gemacht hast?), aber das Kind wird irgendwann fragen. So oder so. Soll es dann auch eine Verschwiegenheitsklausel bekommen? Das wäre echt pure Comedy, wenn es nicht so traurig für das Kind wäre.

3.) Du hast versucht sie zu veräppeln - nun macht sie es mit dir. Geschieht dir recht. Du hast genug, also gib ab. Und wenn du ohne Verhütung ein Kind zeugst, hast du NACH DEINEN MÖGLICHKEITEN (die bei dir sehr hoch sind) DIE VERDAMMTE VERANTWORTUNG DAFÜR ZU TRAGEN!

P.S.: Hast du uns hier jetzt gefragt um dir die Rechtsberatung und den Anwalt zu sparen? :D
 
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  • #37
FS, du hast dir im Vorfeld Gedanken gemacht, wie dein eventuelles Kind versorgt werden sollte. Wie hast du dir das eigentlich mit der Mutter des Kindes vorgestellt?? Du hast dir doch Gedanken machen lassen oder?? Wenn du nie vorhattest, die Mutter zu versorgen, rein theoretisch, warum hast du dir keine Leihmutter besorgt, wo du nur Schwangerschaft und Geburt zahlst und nach gewisser Zeit dir das Kind "gehört"?
Der geistige zahlt doppelt, in deinem Fall wünsche ich dir das mehrfache. Du Verdienst mehr als 11.000 im Monat, aber hast um 400 verhandelt?? Du hättest ganz normal deinem regulären Job entsprechend Unterhalt und Alimente an die Mutter gezahlt, sie hätte nicht mal gewusst, dass du was geerbt hast, das war dir aber auch zuviel und jetzt siehst du, was ZU VIEL tatsächlich bedeutet.
 
B

Blume94

Gast
  • #38
Das darfst du gerne meinen ist aber rechtlich nicht umsetzbar.
Der FS kann gerne Geld für das Kind anlegen, aber das Kind hat i.d.R. bis zu seinem Abschluss ein Recht auf Barunterhalt.
An diesem Recht ist nicht zu rütteln.
Vielleicht frustriert dich einfach das die Frau einen sehr hohen Lebensstandard haben kann, ohne mit dem Mann zusammensein zu müssen.
Sie ist frei und hat finanziell ausgesorgt.
Ich hab doch geschrieben, dass er nur einen Teil angelegen soll und ihr den Rest noch überweisen soll an Unterhalt, hab es nicht so gemeint, dass er alles anlegen soll. :)

Sie soll ja dann noch selber 3000€ für sich bekommen (braucht dann nicht mehr arbeiten gehen)

Ich bin selber eine junge Mutter und weiß, dass man keine Zeit mehr für sich hat mit kleinen Kind, noch weniger ohne Partner.
Hilfe ist da sehr viel mehr wert als Geld.

Vermutlich will er das Kind nicht mal sehen/ betreuen 😥 wie kann man nur so sein?

W 26
 
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  • #39
Fachfrage:

Wenn man zb. den Job wechselt und dann weniger verdient, müsste man dann nicht neue Berechnungen anstellen und müsste weniger Unterhalt bezahlen?
Lässt sich einfach googeln. Unterhalt bemisst sich am Einkommen. Derjenige, der einen Vorteil hat, wird die Berechnung aktualisieren lassen.
Windeln und Co. sind schon teuer aber man wird im Leben nicht auf 4000€ kommen.
Darum geht es ja nicht. Das Kind soll seinen Anteil am Einkommen und damit Lebensstandard beider Eltern bekommen. Ob es das Geld „braucht“, interessiert erstmal nicht. Bei Trennung besteht auch ein wechselseitiger Anspruch auf 3/7 des Einkommens ohne Betrachtung der Notwendigkeit.
Das Kind bekommt von Dir guten Kindesunterhalt, aber deine Ex soll keinen einzigen Cent von dir bekommen?
Erwachsene sind nüchtern juristisch betrachtet für ihren Lebensunterhalt selbst verantwortlich. Sie bekommt bei kleinem Kind Unterhalt, danach ist der Unterhalt für das Kind gedacht. Das bezahlt damit theoretisch seinen Anteil am Lebensunterhalt, also Wohnung, Essen etc. Der Rest kommt aufs Sparbuch für eine gute Ausbildung oder einen netten Porsche mit 18. Soweit die Theorie.

Rein praktisch wird die Mutter wohl auch einen Teil des Geldes für ihren eigenen Lebensunterhalt verwenden, wenn sie 4000€ bekommt. Wenn sie das nicht übertreibt, wird das wohl auch akzeptiert werden.

Sie soll also euer Kind ohne deine finanzielle Unterstützung betreuen und großziehen. Denn am liebsten hättest du dass der ganze Kindesunterhalt ausschließlich für dein Kind ist.
Nein, formal bekommt das Kind Unterstützung vom Vater und sie muss es entsprechend Ihrem Einkommen auch unterstützen.
Natürlich ist Kindesunterhalt fürs Kind gedacht.
Sie ist ja genauso für die Folgen einer Schwangerschaft verantwortlich wie er.
Wovon soll also deine Ex ihre Wohnung, ihr Essen bezahlen wenn du nur und ausschließlich das Kind alimentieren möchtest?
Von ihrem Einkommen. Und anteilig vom Einkommen des Kindes. Kinder in die Welt setzen ist ja nicht dafür gedacht, seinen Lebensstandard zu steigern. Auch wenn manche das so sehen.
Soll sie drei Jahre hungern während das Kind in Saus und Braus leben darf?
So hättest du es gerne..
So ist es streng juristisch. Das Kind hat einen reichen Vater, sie bekommt Elternunterhalt und Unterhalt bei kleinem Kind und muss sich danach wieder um ihren Lebensunterhalt kümmern.

Ich finde das auch grundsätzlich richtig. Und wie oben schon geschrieben, wird sie ja rein praktisch sowieso profitieren.
 
  • #40
...das Kind hat i.d.R. bis zu seinem Abschluss ein Recht auf Barunterhalt.
An diesem Recht ist nicht zu rütteln.
Vielleicht frustriert dich einfach das die Frau einen sehr hohen Lebensstandard haben kann, ohne mit dem Mann zusammensein zu müssen.
Sie ist frei und hat finanziell ausgesorgt.
Du widersprichst Dir selbst.

Rein praktisch kann sie den Lebensstandard haben. Sie lässt sich dann aber von ihrem Kind alimentieren und nimmt ihm das Geld weg, das ihm zur Verfügung stehen sollte. Dafür ist Unterhalt aber nicht gedacht.
Eigentlich müsste sie zunehmend wieder arbeiten, für ihren Lebensunterhalt sorgen und entsprechend Düsseldorfer Tabelle zu seinem Unterhalt beitragen. Hier profitiert das Kind und das ist auch richtig so.

Ausgesorgt ist daher so eine Frage. Nehmen wir an, sie lebt jetzt 18 Jahre vom Unterhalt und auf Kosten der Allgemeinheit. Sie hat ja unabhängig vom Kind einen Anspruch auf im Extremfall H4. Dann droht anschließend Altersarmut...

Rein praktisch wird sie keine größer Not haben und immer etwas weniger arbeiten müssen als eine AE ohne zahlungskräftigen Vater das muss. Wenn sie schlau ist, zahlt sie ihre Wohnung ab, legt etwas Geld für das Alter zurück und ermöglicht ihrem Kind eine sehr gute Ausbildung. Dann geht es Kind und Mutter gut.

Es ist zu hoffen, dass das Kind nicht neben einem sehr fragwürdigen Vater auch noch eine solche Mutter hat.
 
D

Dianthus

Gast
  • #41
Wo bitte?

Natürlich wird durch den hohen Unterhalt die Mutter mitfinanziert. Alles andere ist realitätsfern (sie hat z.b. mit diesem "Einkommen" weder Anspruch auf Wohngeld noch auf Hartz4)

Insofern dies den FS stört hätte er eben eine Frau mit seinem Einkommensniveau schwängern sollen.

Wirklich traurig ist wie @Blume94 es schon gesagt hat, dass der FS anscheinend keinen Fokus auf sein Kind legen kann.
Ihm geht es nur um sein Geld bzw. um die Geheimniskrämerei um sein Geld.

Abegsehen davon und auch nochmal zum 4.mal: der Mann hätte verhüten können.
Also verstehe ich sein Lamentieren nicht.
Zudem scheint er ja keine Betreuungsrolle spielen zu wollen.
 
  • #42
Ich möchte gar nicht rechnen, das geht im allgemeinen ja eh in die Hose.
Wenn der Thread hier wirklich echt ist, läge ich an Stelle der Exfreundin jetzt schwanger im Wachkoma und würde auch 0 rechnen, sondern die Welt nicht mehr verstehen.

Vor wenigen Wochen hatte ich noch einen Partner und den hab ich geliebt so wie ich dachte, wie er ist und lebt. Und ich dachte nach 3 Jahren ist es fest und auch meine Zukunft. Und als ich schwanger wurde, habe ich mich gefreut...Familie mit ihm!
Da er nicht auf Rosen gebettet ist, denke ich...zieht er zu mir, wir zahlen unsere Wohnung ab und haben dadurch auch was wir unserem Kind vererben können.

Er reagiert völlig kühl, distanziert und rechnet wie verrückt, als sich einfach nur zu freuen.
Ich kenne ihn nicht wieder und erfahre plötzlich...ich kannte ihn nie, weil ich belogen wurde und er mir was vorgespielt hat.
Ich bin entsetzt und traurig, sitze so schwanger zuhause und habe liebeskummer...nur er bombardiert mich mit 1000 Rechnungen.
Ich kann nicht klar denken und gebe das einem Anwalt.
Die Zahlen 4000 und 3000 fliegen durch den Raum, die für mich nicht mal fassbar sind...so viel kenne ich nicht.
Ich würde 0 planen was ich mit der ganzen Kohle mache...denn ich hätte immer noch schwanger liebeskummer, den hat man nach 3 Jahren einfach und Geld kittet doch nicht die Wunden...für mich wären höchstens die Lügen vorher noch eindeutiger.
 
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  • #43
FS wenn es dir so weh tut Geld an dein Kind und somit auch an die Mutter deines Kindes zu zahlen, so werde doch einfach arm!
Spende dein gesamtes ererbtes Vermögen. Tausche dein Vermögen in Gold um und versenkte es im Atlantik oder in tausche es in Geldnoten und verbrenne diese.
Da du ja mit deinem Vermögen nicht glücklich bist wirst du damit eine große Last los.
Dann zahlst du Unterhalt nur nach deinem Einkommen als Abhängigbeschäftigter.
Es gibt Menschen die soetwas gemacht haben.
 
  • #44
FS
Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Wieso teilt ihr euch die Betreuung nicht.

Ist es nicht so, wenn das Kind eine Woche bei der Mutter und eine Woche beim Vater lebt, dass dann der Kindesunterhalt nicht gezahlt werden muss?

Ich kenne mich nicht aus, aber wenn es dir so weh tut, dass deine Ex von deinem Geld leben wird (kann ich nachvollziehen und ich denke, sie wusste von deinen Verhältnissen, es gibt google, dort findet man jeden und kann 1 plus 1 rechnen) dann teilt euch doch die Betreuung. Du müsstest dann vielleicht beruflich kürzer treten, ok, hast aber 1. Dein kind bei dir, 2. Deine ex wird nicht von deinem Geld leben.
30k für eine Ersteinrichtung? Was braucht sie? Einen Elektrokinderwagen? Goldenes Töpfchen?
Ich kann schon nachvollziehen, dass der FS nicht will, dass andere Menschen wissen, wie reich es ist. Menschen können böse sein, Neider, ich würde mit einer latentne Angst leben, wenn ich viel Geld hätte und viele davon wüssten. Jeden Tag gibt es Einbrüche, jeden Tag werden Menschen aausgeraubt und wir wissen nicht in welchen Verhältnissen der FS aufgewachsen ist, vlt ist früher etwas passiert, dass er heute so an dem Geld hängt.
 
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  • #45
Eigentlich müsste sie zunehmend wieder arbeiten, für ihren Lebensunterhalt sorgen und entsprechend Düsseldorfer Tabelle zu seinem Unterhalt beitragen. Hier profitiert das Kind und das ist auch richtig so.

Ausgesorgt ist daher so eine Frage. Nehmen wir an, sie lebt jetzt 18 Jahre vom Unterhalt und auf Kosten der Allgemeinheit. Sie hat ja unabhängig vom Kind einen Anspruch auf im Extremfall H4. Dann droht anschließend Altersarmut...
Also, das halte ich für Falsch. Bei einem Kindsunterhalt von sagen wir 4000€ im Monat, hat die Kindesmutter null Komma gar keinen Anspruch auf ALG2 oder Wohngeld, da sie mit ihrem Kind eine Bedarfsgemeinschaft begründet, und auch Kindesunterhalt in das Gesamteinkommen der BG eingerechnet wird. Das wäre ja noch schöner, wenn bei diesen Summen noch der allgemeine Steuertopf bemüht würde🤦‍♀️.

Fakt ist aber, da gebe ich dir recht, dass sie für ihr eigenes Einkommen zu sorgen hat und zwar durch Arbeit, wie jeder durchschnittliche andere Mensch auch.

Überhaupt finde ich, dass dieser ganze Sachverhalt auf Unterstellungen gegenüber der Kindesmutter beruht. Am Ende hat sie gar nicht vor, vom Unterhalt des Ex zu leben, sie verlangt jetzt halt einfach nur eine gerechte Lösung fürs Kind. Daher der Vorschlag der Anwältin.
 
  • #46
Ja mag sein aber du weißt schon, dass das Kind keine 4000€ braucht im Monat und seine Mutter sich damit dann vergnügt?
Deshalb mein Vorschlag mit der Geldanlage, da hat das Kind dann später was von.

Kann den FS da schon verstehen, Kindesunterhalt ist fürs Kind.
In der Elternzeit bekommt man Elterngeld, ist schon einige hunderte € weniger als das netto was man sonst hatte. Er kann ihr das ja aufstocken bis auf ihr netto was sie sonst hatte.
Liebe @Blume94 , ich möchte mal eine andere Sicht auf diese für mich schwierige Aussage legen.
AZ vergnügen sich selten! Es ist sehr aufreibend allein für ein Kind verantwortlich zu sein. Vor allem wenn das Geld knapp ist.

Ich habe eine Freundin, die mit einem sehr wohlhabenden Mann zusammen war. Diesem Mann liegt das Wohl und das Umfeld seiner Kinder sehr am Herzen. Darum sorgt er finanziell für seine Kinder in dem er es der Mutter ermöglicht, ein finanziell angenehmes Leben zu führen. Viele verstehen das nicht.....er gilt als äußerst Großzügig und sie als Schmarotzerin.
Warum ist das so? Er führt ein angenehmes Leben, kann seine Karriere weiter voran treiben, hat viel Freizeit, kann ungestört neue Beziehungsversuche starten, Ferienunabhängig in den Urlaub fahren, etc.
Warum ist es selbstverständlich dass Frauen ihr Leben komplett einschränken, Doppelbelastung in kauf nehmen und am Ende die Kinder an der Einkommensuntergrenze großziehen müssen?
Ich werde diese krude Einstellung wohl nie verstehen.
Og. Mutter kann ihre Kinder deutlich entspannter groß ziehen, als die Frauen, die gerade so über die Runden kommen. Dieser Umstand hat einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Kinder. DARUM sollte es gehen. Jedenfalls, wenn der Mann finanziell dazu in der Lage ist. Wir reden hier nicht von Menschen die nach Abzug des Unterhaltes selber am Selbstbehalt herumknapsen.

Lieber TE, Karma is a Bitch und eines Tages wird es dich einholen, dass dir Geld das wichtigste ist. Auf die ein oder andere Weise. Es tut mir sehr Leid, dass du so gefangen bist. Die wirklich wertvollen Dinge im Leben wirst du wohl nie erleben.....nicht mal dann, wenn dein Kind auf die Welt kommt fürchte ich.
 
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  • #47
Zudem scheint er ja keine Betreuungsrolle spielen zu wollen.
Was für ein Glück! Denn was würde der FS seinem Kind vermitteln?

- Seine Mutter zu überwachen - ob sie auch ja nicht von seinem 4.000€-Tellerchen isst, um dann dem Vater davon zu berichten?
- Es würde lernen, nur »Freundschaften« in sein Leben zu lassen, die ihn nichts kosten - weder Sympathie noch ab und zu ein Bierchen.
- Es würde lernen, auf einem Geldsack zu sitzen, der Kälte ausstrahlt, den es aber zu vermehren gilt?

Was für eine erbärmliche Kindheit!

Diesem Kind ist zu wünschen, dass es seinem Vater möglichst nie begegnet.
 
  • #48
FS wenn es dir so weh tut Geld an dein Kind und somit auch an die Mutter deines Kindes zu zahlen, so werde doch einfach arm!
Spende dein gesamtes ererbtes Vermögen. Tausche dein Vermögen in Gold um und versenkte es im Atlantik oder in tausche es in Geldnoten und verbrenne diese.
Da du ja mit deinem Vermögen nicht glücklich bist wirst du damit eine große Last los.
Dann zahlst du Unterhalt nur nach deinem Einkommen als Abhängigbeschäftigter.
Es gibt Menschen die soetwas gemacht haben.
Das kann er nicht, da er seine innere Kälte und Leere, die er perfekt nach außen transportiert, mit irgendetwas füllen muss, wovon er denkt, es wäre wertvoll und würde sie ersetzen: Geld. Auch bei Patienten bemerken meine Kollegen und ich sehr oft, dass bei Menschen mit viel Geld/materiellem Besitz viel häufiger einer emotionale Störung bzw. ein gestörter Zugang zu Emotionen vorliegt als bei Menschen mit wenig materiellem Besitz/deutlich überschüssiger Betrag als ausgegeben werden muss. Geld und Emotionen scheinen sich (oft, nicht immer) nicht gut zu vertragen, wie man es hier auch schon sehr gut sieht.
Er scheint viel Materielles und wenig Emotionales von seinen Eltern (vorgelebt) bekommen zu haben. Und ist nun das Produkt einer solchen Erziehung. Auch sein Vertrauen in seine Mitmenschen scheint entweder schwer erschüttert zu sein durch einen Vorfall/Vorfälle (da hilft ´ne Therapie) oder aber durch anerzogene Paranoia (die gibt es). Im anderen Thread von ihm hatte ich bereits erläutert, dass er wie Menschen wirkt, die eine paranoide Störung haben, evtl. sogar ins Schizophrene abdriftend. Ein Zeichen dafür ist auch seine komplett emotionslose Ausdrucksweise. Ich wünsche ihm eine ordentliche Therapie, in der er Selbstreflektion lernt und vielleicht Zugang zu Emotionen findet, was allerdings immer schwerer wird je älter man ist.
Er wirkt auf mich sehr arm, unzufrieden und einsam - trotz des Geldes und seinen "Freunden". Dem Kind wünsche ich einen umso besseren Ersatzvater und hoffe, dass es sich an ihm kein Beispiel nimmt.
Das Forum ist im Übrigen doch gar nicht dafür geeignet, sichere Rechtsfragen zu stellen, wobei ich glaube, dass der FS nur Absolution mit seinem Thread möchte. Das wird er aber nur in einem Forum bekommen, wo jegliche Emotion ausgestorben ist. Also hier (zum Glück) nicht.

w.,34
 
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  • #49
Diesen Betrag muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das sind mehr als 60.000 € im Jahr! Von dem Geld kann man problemlos 4 Personen satt bekommen. Woher soll ich wissen, ob das Geld nicht später auch noch für seine Stiefgeschwister für meine Exfreundin mitverwendet werden wird. Diese Gefahr besteht deshalb, weil der Betreuungsunterhalt regelmäßig nach drei Jahren endet.



Ich habe mich bereits beraten lassen.

Das Problem ist, dass ab einem gewissen Betrag (wohl 11.000 € netto Einkommen pro Monat) der Unterhaltsberechtigte (als mein Kind) nachweisen müsste, dass es zusätzlichen Unterhalt braucht. Bis zu dieser Summe bekommt das Kind Unterhalt ohne den Mehrbedarf nachzuweisen. Da ich aber mehr als 11.000 € im Monat netto verdiene, wirkt sich eine etwaige Erhöhung meines Einkommens nicht aus. Der Kindesunterhalt würde sich nur vermindern, wenn ich unter 11.000 € im Monat netto verdienen würde.
Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen was du für dich allein verdienst. Du ernährst damit doch auch keine anderen Menschen, begreifst du das nicht?? Du predigst etwas, wo du dich selbst genau gegensätzlich verhälst.
Du hast keine Kontrolle, über niemanden. Zum Glück auch nicht über das arme Kind. Würdest du natürlich gern. Aber so läuft das nicht. Du hast die Kontrolle beim Sex bzgl. Verhütung angegeben, also lebe mit den Folgen und respektiere sie.

Dann verdiene weniger. Willst du aber ja auch nicht. Das heißt: Hals nicht voll kriegen und nichts abgeben. Du erfüllst wirklich das Klischee eines Reichen, der nicht genug kriegen kann. Sehr traurig.
 
  • #50
Das ist genau das Problem. Wenn ich ihr den zehnfachen Satz zahle, dann kann sie damit machen, was sie will. Normalerweise ist der Kindesunterhalt auch nicht so hoch. Aber bei 4000 € ist es einfach eine ganz andere Hausnummer. Ich will schließlich um jeden Preis vermeiden, dass das Geld irgendjemand anderen zugutekommt als meinem Kind.


Ich bin einmal äußerst böse ausgenommen worden (kurz nach meinem Erbe). Seitdem schwor ich mir, dass ich mich grundlegend verändere und nie wieder zeige was ich habe. Ich bin sodann weit weg von meiner früheren Heimat weggezogen und habe quasi ein neues Leben begonnen. Meine Freunde wissen nur, dass ich einen ganz guten Job habe. Mehr nicht. Sie kennen mich als sparsamen Menschen.
Mach ´ne Therapie. Du hast davon scheinbar einen wirklichen Knacks bekommen und alle müssen drunter leiden. Du inklusive, denn du hast dir eine Scheinwelt aufgebaut, die aber nicht dauerhaft funktioniert. Du schadest dir selbst damit. Und weißt es, da du kreuzunglücklich bist, da du genau weißt, dass Freunde oft keine Freunde mehr sind, wenn sie den Reichtum anderer spitz kriegen. Deshalb lebst du lieber eine Lüge, anstatt mal sorgfältiger zu selektieren in deinem Umkreis! Sehr schwach! Der Fehler lag da bei dir selbst, deiner fehlenden Intuition, deiner Vorsicht und deiner Selektion. Nicht bei anderen! Es gibt immer zwei Seiten: Welche, die ausnehmen und welche, die sich ausnehmen LASSEN! Eine Scheinwelt schützt davor nicht.
 
  • #51
Ich möchte gar nicht rechnen, das geht im allgemeinen ja eh in die Hose.
Wenn der Thread hier wirklich echt ist, läge ich an Stelle der Exfreundin jetzt schwanger im Wachkoma und würde auch 0 rechnen, sondern die Welt nicht mehr verstehen.

Vor wenigen Wochen hatte ich noch einen Partner und den hab ich geliebt so wie ich dachte, wie er ist und lebt. Und ich dachte nach 3 Jahren ist es fest und auch meine Zukunft. Und als ich schwanger wurde, habe ich mich gefreut...Familie mit ihm!
Da er nicht auf Rosen gebettet ist, denke ich...zieht er zu mir, wir zahlen unsere Wohnung ab und haben dadurch auch was wir unserem Kind vererben können.

Er reagiert völlig kühl, distanziert und rechnet wie verrückt, als sich einfach nur zu freuen.
Ich kenne ihn nicht wieder und erfahre plötzlich...ich kannte ihn nie, weil ich belogen wurde und er mir was vorgespielt hat.
Ich bin entsetzt und traurig, sitze so schwanger zuhause und habe liebeskummer...nur er bombardiert mich mit 1000 Rechnungen.
Ich kann nicht klar denken und gebe das einem Anwalt.
Die Zahlen 4000 und 3000 fliegen durch den Raum, die für mich nicht mal fassbar sind...so viel kenne ich nicht.
Ich würde 0 planen was ich mit der ganzen Kohle mache...denn ich hätte immer noch schwanger liebeskummer, den hat man nach 3 Jahren einfach und Geld kittet doch nicht die Wunden...für mich wären höchstens die Lügen vorher noch eindeutiger.

Liebe Pixi67,
Wunderbar auf den Punkt gebracht.

So würde es mir auch gehen - bis auf das Finale.
Denn nach der Schockstarre käme Anwalt und Durchsetzung der Rechte meines Kindes und meiner Rechte.

Da würde ich nicht zur sanften Schmusekatze, da wäre mein Nicknamen Programm.
Ohne Emotionen, ganz rational, aber ganz sicher kompromisslos.

Nein, ich würde das Geld nicht für mich wollen, ich würde schauen, dass ich ein gutes Zuhause schaffe, die Anfangszeit gut präsent begleiten kann - Erziehungszeit, und dann mein Berufsleben so gestalten, dass ich solide auf eigenen Füßen stehe UND dem Kind ein gutes Startpaket mitgebe. Liebe, Fürsorge, qualitative Zeit, gute Ausbildung...

Außer Kohle wird dieses Kind von so einem Vater nichts haben.
Nun, dann ist ein gutes finanzielles Polster, wenn es ins Erwachsenenleben startet, zumindest auch nicht schlecht.

W, 51
 
  • #52
Ich will schließlich um jeden Preis vermeiden, dass das Geld irgendjemand anderen zugutekommt als meinem Kind.
Also ich würde allgemein den Gedanken aufgeben, dass ich hier an Deiner Stelle viel unter Kontrolle haben könnte. Es ist eben so, wie es ist, ein ganzer Batzen Geld, den Du jetzt zahlen werden musst. Denk das ganze mal von einem anderen Standpunkt her.

Du musst drauf vertrauen, dass Dein Kind AUCH viel vom Geld hat. Der Friede in der Familie, was für DEIN Kind auch extrem wichtig ist, ist doch aber nur dann gegeben, wenn die Geschwisterkinder und Dein Kind "gleich"gestellt sind und nicht eins mehr hat als das andere. Dein Kind liebt im besten Falle seine Geschwisterkinder und will ihnen was abgeben. Wenn die Mutter klug ist, macht sie auch gar keine Unterschiede bei dem, was das eine Kind materiell bekommt und was ein anderes bekommt, einfach, um keine Zwietracht, keinen Neid und keine Missgunst zwischen den Geschwistern zu erzeugen.
Außerdem sind ja nun noch gar keine anderen Kinder da, also DARUM musst Du Dir doch jetzt noch keine Gedanken machen und vielleicht sowieso NIE.

Also bezüglich Deines Kindes, der möglichen Geschwisterkinder und der Mutter sowieso sogar eines neuen Mannes würde ich sagen, ändere Deine Einstellung nach:
Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Sei hier großzügig, dass Dein Kind ein möglichst schönes, harmonisches und liebendes Umfeld haben kann und nicht DU mit Deinem mE nicht umsetzbaren Ansinnen, das Geld zu kontrollieren, der Grund bist, dass Dein Kind das nicht haben kann.

Was FREUNDE angeht, seh ich das so, dass die das nichts angeht, was Du für Geld hast. Du schlägst ja sicher kein superteures Restaurant zum Treffen vor, und die sind dann für den Monat am Limit, oder bringst nie ne Flasche Wein mit bei Besuchen. Wenn man Freunde hat, die nicht so viel Geld haben, und nicht will, dass Geld in irgendeiner Weise eine Rolle spielt, seh ich das so, dass man sich dann nur auf dem Niveau trifft, das JEDER einbringen kann.
Ich finde wirklich, das geht die nichts an, sie können von Dir NULL erwarten. Ich sehe Dich auch überhaupt nicht in irgendeiner Pflicht, JEDE Runde in einer Kneipe zu schmeißen und stelle mir vor, dass Deine Freunde das auch gar nicht wollen würden, weil es sie ja irgendwie als ärmere Leute darstellt, als sie eigentlich sind.
Es ist nicht jeder drauf aus, einen auszunutzen. Es gibt viele Leute, die wollen auf Augenhöhe bleiben, gerade, wenn man befreundet ist. Ich würde jedenfalls nicht erwarten, dass mich da irgendwer einlädt oder mir mehr gibt, als ich geben kann. Das wäre mir total unangenehm.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #53
kann ich nachvollziehen und ich denke, sie wusste von deinen Verhältnissen, es gibt google, dort findet man jeden und kann 1 plus 1 rechnen
Ich kann schon nachvollziehen, dass der FS nicht will, dass andere Menschen wissen, wie reich es ist. Menschen können böse sein, Neider, ich würde mit einer latentne Angst leben, wenn ich viel Geld hätte und viele davon wüssten.
Also; ersteres glaub ich nicht. Er verdient ja nicht so viel, sondern hat was geerbt und angelegt oder so; und das findet man nicht mal eben bei Google. Und jemand, der es auf einen reichen Mann abgesehen hat, wird nicht drei Jahre mit jemanden leben, der sehr bescheiden rumknausert im Alltag, obwohl er Geld hat.
Dann: ich kenne auch reiche oder sehr wohlhabende Menschen. Die teilen ihr Geld gern mit anderen und freuen sich darüber. Ein befreundeter Klinikchef hat für viel Geld für seine Abteilung eine Feier geschmissen. Als die Frau gemeckert hat (die kein Geld verdient..) meinte er: das ist doch das schöne am Geld haben, dass man anderen eine Freude machen kann. Ehrlich, als ich mehr hatte als meine Freunde, hab ich denen öfter das Essen bezahlt, meinem Kumpel ein Flugticket zu mir zum Geburtstag geschenkt, weil er noch armer Student war. Jetzt haben sie teilweise mehr Gehalt und geben das gern mal zurück beim Einladen. Ansonsten einigt man sich aufs Niveau desjenigen, der weniger hat und niemand erwartet, dass einem der andere das Leben finanziert, wie @void sagt.
Wenn man Geld hat und es weder genießen kann noch anderen Leuten trauen, würde ich es lieber komplett weggeben. Dann kann man zufrieden offen und ehrlich sein. Ich finde, der FS hat was paranoides wegen einer schlechten Erfahrung im Leben. Das ist genau die Art von Verbitterung, die hier manche Menschen bei der Partnersuche zeigen, weil mal in der Jugend eine Frau sie abgelehnt hat.. schrecklich.
 
  • #54
Warum hasst du deine Exfreundin und Mutter deines Kindes eigentlich so sehr und willst um jeden Preis verhindern, dass sie Geld von dir bekommt? Habt ihr euch nicht mal geliebt? Sie wollte dich sogar heiraten! Aber aufgrund deiner komischen Geld-Konflikte hast du alles kaputt gemacht. Selber schuld. Jetzt gönne ihr doch einfach das Geld und komm mal runter. Du warst ziemlich garstig zu ihr, gönne ihr die Entschädigung für dein unmögliches Verhalten.

Du hättest dich ja auch sterilisieren lassen und in ein Kloster gehen können, wenn du solche Angst vor anderen Menschen hast, die an dein Geld wollen.
 
  • #55
Meine Freunde wissen nur, dass ich einen ganz guten Job habe. Mehr nicht. Sie kennen mich als sparsamen Menschen.
Ich kann es nicht nachvollziehen, ich werde es nicht verstehen, dass man sich selbst gegenüber, nicht aufrichtig, nicht authentisch sein kann und weil man es sich selber nicht sein kann, kann man es zu anderen Menschen auch nicht sein, das ist doch ein ganz verlogenes Spiel, was das Leben doch so gar nicht wert sein kann!!
 
  • #56
Der Vorschlag, das Kind solle doch eine Woche bei der Mutter leben und die nächste Woche beim Vater, (@Monikka) geht gar nicht.

Was soll das für ein Kinder-Leben sein, in dem das Kind jahrelang jede Woche vom einen zum anderen Elternteil weggegeben wird und es nie richtig Wurzeln schlagen kann?

Dann müssten die Elternteile auch sehr nah beieinander leben, ansonsten ist die Hin- und Herfahrerei für die Eltern und das Kind einfach nur nervig und anstrengend. Dann hat es vielleicht zwei verschieden lange Schulwege und weiß nicht mal wo es seinen Geburtstag feiern soll.

Das ist alles Mist, vor allem für so ein kleines Kind. Wer möchte denn jahrelang ständig hin- und hergeschoben werden?

Dann sieht er beim Papa dass der nicht mal arbeiten muss und sich trotzdem alles leisten kann - und bei der Mama fehlt vielleicht das nötige Kleingeld für einen gescheiten Schulranzen oder für ein Paar neue Schuhe.
Papa lebt toll von seinem Erbe, Mama rackert sich ab und kann nicht mal das Landschulheim bezahlen.

Papa ist emotional ein Eisblock und hat Paranoia, Mama ist warmherzig und lieb.

Wo will das Klnd wohl eher bleiben?
Es wird hin- und hergerissen zwischen zwei Welten.

Das geht gar nicht!
 
  • #57
Was soll das für ein Kinder-Leben sein, in dem das Kind jahrelang jede Woche vom einen zum anderen Elternteil weggegeben wird und es nie richtig Wurzeln schlagen kann?
So läuft doch das Leben bei alleinerziehenden Frauen!
Das ist alles Mist, vor allem für so ein kleines Kind. Wer möchte denn jahrelang ständig hin- und hergeschoben werden?
Das Kind wird ja nicht gefragt und kann auch nicht gefragt werden!
Es wird hin- und hergerissen zwischen zwei Welten.
Das ist doch Realität pur, das ist allgemeine Praxis, ich bin ein Gegner von solchen Methoden, da diese dem Kind sehr schaden, das Kind braucht eine Orientierung, die ist damit mit hin und her geschoben und abgeschoben nicht gegeben!!
Es wäre weitaus besser vor der Schwangerschaft sich darüber Gedanken zu machen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #58
Wo bitte?

Natürlich wird durch den hohen Unterhalt die Mutter mitfinanziert. Alles andere ist realitätsfern (sie hat z.b. mit diesem "Einkommen" weder Anspruch auf Wohngeld noch auf Hartz4)
Da bin ich mir nicht mal sicher. Wenn ich es aber richtig sehe, fällt das Kind aus der Bedarfsgemeinschaft und die Mutter hätte Anspruch auf H4. Zeigt auch, dass der Unterhalt für die Mutter da ist und nicht für das Kind.
Das Ganze heißt Kindesunterhalt und ist dafür vorgesehen, dass das Kind davon angemessen lebt. Im Zweifel (in extremen Fällen) ist das strafrechtlich relevant (Verletzung der Unterhaltspflicht). Die Mutter ist verpflichtet zu arbeiten, um ihren Anteil Kindesunterhalt sicherzustellen.
Dass das im Alltag wenig ausmacht, steht auf einem anderen Blatt.
Abegsehen davon und auch nochmal zum 4.mal: der Mann hätte verhüten können.
Sie auch...
Zudem scheint er ja keine Betreuungsrolle spielen zu wollen.
Ich bin nicht sicher, aber im anderen Thread hatte er vorgeschlagen, die Betreuung zu übernehmen. Ich halte das auch für realistisch, wenn er genügend Einkommen aus Vermögen hat.
Wenn er nun auf eine 50/50 -Modell besteht und sich angemessen um das Kind kümmert, dann würde der Unterhalt sich aber nicht gravierend ändern, wenn er deutlich mehr verdient als sie.
 
D

Dianthus

Gast
  • #59
Der Vorschlag, das Kind solle doch eine Woche bei der Mutter leben und die nächste Woche beim Vater, (@Monikka) geht gar nicht.
Kinder haben ein Recht auf eine Beziehung zu beiden Elternteilen.
Wieso ist eine Mutter unbedingt die bessere Hauptbindungsperson?

Hier wissen wir nur, dass der Vater komisch ist, aber die Mutter kann ebenso schräg sein?

Woher willst du wissen, dass die Mutter liebevoll ist? Vollkommen unreflektierte Behauptung.

Die Frau war immerhin mehrere Jahre mit ihm zusammen

Da bin ich mir nicht mal sicher. Wenn ich es aber richtig sehe, fällt das Kind aus der Bedarfsgemeinschaft und die Mutter hätte Anspruch auf H4.
Nein.

Natürlich ändert sich durch eine 50/50 Betreuung der Unterhaltsanspruch.
 
  • #60
Der Vorschlag, das Kind solle doch eine Woche bei der Mutter leben und die nächste Woche beim Vater, (@Monikka) geht gar nicht.
Dann also komplett beim Vater? Auch das entscheiden ja Gerichte. Rein formal sehe ich erstmal beide Eltern gleich berechtigt.
Also, das halte ich für Falsch. Bei einem Kindsunterhalt von sagen wir 4000€ im Monat, hat die Kindesmutter null Komma gar keinen Anspruch auf ALG2 oder Wohngeld, da sie mit ihrem Kind eine Bedarfsgemeinschaft begründet, und auch Kindesunterhalt in das Gesamteinkommen der BG eingerechnet wird. Das wäre ja noch schöner, wenn bei diesen Summen noch der allgemeine Steuertopf bemüht würde🤦‍♀️.
Kurzes Googeln ergibt, dass das juristisch anders ein könnte. Das Kind fällt aus der Bedarfsgemeinschaft, sobald es für seinen eigenen Unterhalt sorgen kann.

Ich halte das auch für richtig. Wenn sein Unterhalt dafür da wäre, dass die Mutter davon lebt, dann dürfte sie ja keinen eigenen Unterhalt für die ersten 3 Jahre mehr bekommen. Und letztlich kann es auch nicht sein, dass ein Kind, dass ja den Unterhalt nur für seine eigenen Lebensunterhalt bekommt, davon etwas abgeben muss.

Sonst müsste ja die arbeitende AE-Mutter umgekehrt über den Zwischenweg Kind auch für den Unterhalt des arbeitslosen Vaters aufkommen. Das ist schon in Ordnung, wenn es formal getrennt ist.
Papa ist emotional ein Eisblock und hat Paranoia, Mama ist warmherzig und lieb.
Wir kennen die Mutter nicht. Nur mal so als Zwischenbemerkung, auch wenn ich in der Einschätzung des Vaters schon mit Dir übereinstimme.

Wir sind uns hier in der Einschätzung sicher alle weitgehend einig. Ich will da auch gar nicht widersprechen und natürlich ist irgendwie logisch, dass die Mutter begrenzt auch vom Kindesunterhalt profitiert. Aber formal ist es an manchen Stellen eben anders. Und die Gerichte entscheiden formal.
 
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