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  • #1

Meine Freundin denkt, meine Mutter hasst sie

Es geht um das Problem, dass meine Freundin meine Mutter überhaupt nicht ausstehen kann.
Es entwickelte sich so, dass meine Mutter ein halbes Dutzend Mal in Anwesenheit meiner Freundin unterschwellig erwähnte, dass ich mich ja nur noch selten zuhause blicken lasse und zu wenig kommunizieren würde. Ich studierte und wohnte mit meiner Freundin in der gleichen Stadt, die nicht weit weg von meiner Heimatstadt ist und war aufgrund meines Hobbies fast jedes WE zuhause. Die Vorwürfe waren aus meiner Sicht allein gegen mich gerichtet.

Meine Freundin nahm diese Sätze sehr persönlich und war fortan der Überzeugung, sie würde mich meiner Familie wegnehmen. Meine Freundin empfand meine Mutter als eine Art Konkurrentin und entwickelte phasenweise Hass gegen sie. Ich erklärte ihr immer wieder, dass wir das wieder hinbekommen und dass meine Mutter eigentlich nix gegen sie hat. Aber sie legte von da an jedes Wort meiner Mutter auf die Goldwaage und fand in (für mein Empfinden) normalen Gesprächen zwischen ihr und meiner Mutter manchmal oft versteckte Anschuldigungen gegen sich, die mir auf dieser "Interpretationsbene" gar nicht auffielen und die ein objektiver Beobachter eigentlich auch nicht bemerkt. Meine Freundin verstand nicht, dass mir das nicht auffalle, ich alles nur herunterspielen und ich sie nicht vor meiner Mutter verteidigen würde.

Gleichwohl fand ich die eingangs erwähnten Bemerkungen meiner Mutter nicht okay. Habe ihr das nach ein paar Monaten auch so gesagt, sie solle so etwas doch bitte mit mir persönlich besprechen und nicht vor meiner Freundin sagen. Meine Mutter hat mir versichert, dass sie nix gegen meine Freundin hat, sie mag und will, dass ich glücklich bin. Aber trotzdem hat sie zugegeben, dass sie es nicht okay findet, dass ich so oft bei der Familie meiner Freundin bin und so wenig mit ihnen spreche. Habe gesagt, dass mir das Leid tut, aber gemerkt, dass da irgendwo doch verletzte Gefühle sind.

In der Beziehung entwickelte sich das allerdings zu einem großen Problem, weil meine Freundin oft sauer war, wenn ich Zeit mit meiner Familie verbrachte, anstatt mit ihr was zu machen. Es ging soweit, dass sie mich emotional erpresste, sie meine Mutter mir ggü.unter der Gürtellinie beleidigt hat und sich nicht mehr vorstellen konnte mit mir zusammen zu sein bei so einer Schwiegermutter. Leider habe ich mich davon ein bißchen vereinnahmen lassen um Streitigkeiten zu vermeiden und war tatsächlich manchmal öfter bei der Familie meiner Freundin als bei meiner eigenen.

Das verhalten meiner Freundin erkläre ich mir durch ihre grundsätzliche unerträgliche Eifersucht (auch ggü anderen Frauen), ihr manchmal mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewussstein und die mangelnde Fähigkeit von rationalem Denken.

Wie hättet ihr reagiert und wie soll ich damit umgehen, falls ich demnächst wieder mit ihr zusammenkomme? Vielleicht gibt es hier Mütter, die so etwas kennen?
 
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  • #2
Nach der ersten Texthälfte hätte ich noch gesagt: Setzt die beiden an einen Tisch und lasse sie das untereinander klären.

Da das aber nun so eskaliert ist, sage ich: Vergiss deine Freundin.
 
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  • #3
Hallo lieber Fs

Das Verhältnis mit meiner Schwiegermutter und mir (w) begann ähnlich.
Die Eifersucht beider Frauen spielt eine Rolle.

Wir haben es folgendermaßen gut in den Griff bekommen:
Mein Mann hat immer (ausnahmslos) zu mir gestanden. Er hat mich immer verteidigt.
Das fand ich super und stärkte mein Selbstbewußtsein.
Das ist äußerst wichtig, dass ihr beide, Freundin und Du zusammenhaltet, denn Familie, insbesondere Schwiegermütter können einen nicht unerheblichen Schaden anrichten.

Die Kraft, die mir mein Mann, dadurch gab,dass er immer zu mir hielt war so positiv, dass ich mich mit Schwiegermutter aussprechen konnte und sie dabei nicht verletzten musste (denn ich war eh die Gewinnerin).
Ich erklärte ihr: "Ich verstehe Dich. Plötzlich kommt da eine Frau - und nimmt Dir Deinen Sohn.
Aber so ist es nicht. Er liebt Dich und Du bist Ihm ganz wichtig. Dauernd will er Dich besuchen.
Außerdem schmeckt Ihm Dein Kartoffelsalat besser, als meiner. Ehrlich gesagt bin ich etwas eifersüchtig auf Dich. Aber glaube mir - ich will nichts anderes, als Deinen wunderbaren Sohn glücklich machen.
Wie war das bei Dir und Deinem Mann - ich meine eigentlich - mit Deinen Schwiegereltern.
Haben Sie Dich gleich auf Anhieb akzeptiert ....."
usw.

Das war ein gutes Gespräch. Ich hatte mich etwas zurückgenommen und Sie auf den Thron gesetzt. Seitdem haben wir ein sehr gutes Verhältnis.
Natürlich muss Deine Freundin so etwas auch können und wollen.
Falls nicht - misch Dich möglichst wenig in die Auseinandersetzungen der beiden ein, halte immer zu Deiner Freundin und tröste ab und zu Deine Mutter.

Viel Glück und ein friedliches Familienleben !
 
  • #4
ich musste auch meine erste Freundin und meine Mutter mal virtuell mit den Köpfen zusammenstossen.. das war auch ein bisschen wie "die Freundin verzieht mir meinen Sohn" und "die Mutter will mir vorschreiben was ich zu tun habe"... da hilft nur in die parade zu fahren und beide an einen Tisch zu zerren und Moderator zu spielen..
 
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  • #5
Klassischerweise sind es die Schwiegertöchter, die die Probleme mit der Schwiegermutter bekommen. Das hat schon viele Ehen zerstört.

Daher gebe ich dir, auch aus eigener Erfahrung, einen guten Rat: Stehe zu deiner Freundin, halte ihr bei, verbiete deiner Mutter klar und deutlich jegliche Stichelei, mach deiner Mutter klar, dass du jetzt erwachsen bist und dich für DIESE junge Frau entschieden hast. Deine Mutter hat deine Freundin und die Tatsache, dass du sie jetzt weniger besuchst, zu akzeptieren. Wohin ich auch schaue, es sind immer die Mütter, die die Schwierigkeiten auslösen, selten gehen die Aggressionen ursprünglich von der Schwiegertochter aus. (w, schwiegermutter- und -tochtererprobt)
 
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  • #6
Ich habe nichts gegen gute Verhältnisse zur eigenen Mutter, aber kann das sein, dass du deiner Mutter als vielleicht einziger Sohn sehr wichtig bist und keine Frau gut genug für dich ist? Deutsche Mütter hängen oft so an ihren Söhnen! Total krank! Ich glaube deine Freundin hat da schon den richtigen Riecher gehabt. Entweder du stehst zu deiner Freundin und machst das auch deiner Freundin klar, oder du lässt deine Freundin fallen und gehst zurück zu Mutti.
 
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  • #7
Lieber Fragesteller,
Deine Freundin ist eifersüchtig. Du machst es schlimmer, wenn du Deine Mutter ihr gegenüber verteidigst und alles herunterspielst.
Du gehörst zu Deiner Freundin. Das muss die Mutter akzeptieren. sie muss Dich loslassen und Dich nicht volljammern.

Deine Freundin wird sich entspannen, wenn sie spürt, dass Du auf ihrer Seite bist und dass Du sie verstehst. Es reicht ja, wenn Du ihr zuhörst, ohne ihr zu widersprechen und ohne die Mutter zu verteidigen. Einfach zuhören und vielleicht fragen "bist Du wütend ?" oder "bist Du traurig ?"
Vielleicht ist sie irgendwann in der Lage, ein so rührendes Gespräch mit ihrer Schwiegermutter zu führen wie die Posterin von heute morgen.
w55
 
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  • #8
lieber fs,

du kennst die situation und bewertest sie. deine freundin spricht unter der gürtellinie von deiner mutter und du lässt das zu??? damit machst du dich zum komplizien. bei aller liebe, wie du das schreibst hat deine mutter sich nichts zuschulden kommen lassen deiner freundin gegenüber - wenn sie nicht mehr sagen darf, dass du dich zu wenig sehen lässt ihrer meinung nach, kriegt sie einen mauskorb verhängt, aufgrund einee völlig harmlosen und nachvollziebaren formulierung.

deine freundin spricht vom hass???? deiner mutter, obwohl da nichts dran ist und verweigert normale kommunikation. dann schreibst du, dass sie das auch mit anderen frauen macht und eifersüchtig ist.

da gibts nichts zu deuten: du hast dir eine freundin gesucht, die mit allen mitteln - vermutlich von eifersucht geplagt - dich in den griff bekommt. sie darf ungestraft deine mutter beleidigen, dir die hölle heiß machen, wenn sie denkt andere frauen kommen dir zu nahe, also insgesamt geht sie respektlos mit dir um und was ihr wichtig ist, ist überdeutlich: sie ist wichtig und lässt dich ohne mit der wimper zu zucken den preis dafür bezahlen. nach deiner darstellung und von meiner außenposition aus gesehen, ist ihr verhalten nicht normal, denn es gibt keinen anlass und sie ist giftig, beleidigend und macht dir zu schaffen. reden kannst du auch nicht mit ihr.

die lebenserfahrung lehrt, dass das so bleibt, bzw. schlimmer wird. sie hat dich schon soweit im griff, dass du dich deiner mutter gegenüber unnormal benimmst (du lässt beleidigungen zu und hast dein kontaktverhalten geändert, ohne es selbst zu wollen). lass das nicht zu. was sie sich heraus nimmt ist selbstgerechte überheblichkeit, verweigerung, einen guten kontakt zu deiner familie her zu stellen und beansprucht dabei noch die instanz zu sein, die aburteilt und selbstverständlich deinen applaus erwartet, wenn nicht, gibts sanktionen...

das wird nichts, du kannst nur in halbwegs frieden leben, wenn du dich von deiner familie lossagst, ihr nicht widersprichst und dich auch in zukunft ihrem willkürlichen und selbstbezogenem diktat beugst. das hat mit liebe nichts zu tun, sie liebt sich, aber nicht dich, du wirst benutzt.

wenn das halbwegs so ist, wie du das schilderst, dann suche das weite, so schnell du kannst, bevor deine normen so durcheinander sind, dass du nicht mehr weißt, was richtig ist. die idee, die ich hier lese, auf jeden fall zu ihr zu halten ist absurd. damit hat sie die herrschaft über gut und böse, der du untertan bist. die idee, dass es deine aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass ihre destruktive eifersucht sie nicht quält ist ebenso absurd. du kannst dein leben nicht nach einem massiven charachterfehler deiner freundin ausrichten. wenn du das tust, wirds nur schlimmer, du gibst dem affen zucker und sie bekommt die bestätigung, dass sie recht hat. such dir eine freundin, die freundlich und offen auf deine familie zugeht, so wie du auf ihre.

dir viel glück und gute entscheidungen

w
 
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  • #9
Du bist erwachsen, oder ?
Du hast dein eigenes Leben und bist nicht mehr Mitglied deiner Kernfamilie.

Deine Mutter ist eifersüchtig und kann dich nicht loslassen.

Wenn deine Freundin findet, daß deine Mutter versteckte Giftpfeile aus lächelndem Mund verschießt, ist das so, auch wenn du es nicht merkst. Männer, inbesondere Söhne merken sowas nie.
Frauen, insbesondere Mütter sind raffiniert. Sie sagen natürlich keine direkten Gemeinheiten, dann würde ja jeder ( der naive Sohn ) kapieren, daß sie stutenbissig sind.
Beispiel: Mutter sagt zu deiner Freundin ( entzückter Gesichtsausdruck und mit fröhlicher Stimme ): 'ohhh, heute hast du aber eine schöne Frisur'.
Harmlos ? Freundlich ? Nein: sie sagt: 'sonst siehst du immer scheiße aus'

Ich übertreibe ? Nein. Bitte glaube mir. Ich bin eine 45-jährige Mutter. Ich weiß, wie man junge Konkurrentinnen vergrault.
 
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  • #10
Erst einmal danke für die Meinungen und Ratschläge.

Im Grunde genommen fühle ich (26) mich in der ganzen Situation ein wenig machtlos, ich stehe irgendwie zwischen den Stühlen. Ich habe meiner Freundin (28) gesagt, dass ich zu ihr halte und ich erwarte, dass meine Mutter sie als meine Freundin bzw. zukünftige Frau akzeptiert und nicht den Schwanz einziehe. Meine Freundin hat es aber verletzt, dass ich, als die anfänglichen Sprüche fielen, nicht eingegriffen habe und entschieden meine Meinung gesagt habe. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bloß noch gar nich gerafft, wie solche Sprüche bei Ihr ankommen, sondern es eigentlich nur als Anschuldigung gegen mich aufgefasst. Aber danach habe ich schon zu meiner Freundin gehalten.

Auf der anderen Seite fällt es mir schwer sie zu verteidigen, wenn sie sagt meine Mutter guckt sie mit "eisigem Blick" an oder ist "heuchlerisch" oder aus einem eigentlich normalen Gespräch komische Vorwürfe hineininterpretiert werden. So etwas "sehe" ich dann einfach nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich ein Mann und befangen bin. Wenn ich ihr dann vorsichtig sage, dass meine Mutter einige Sachen vielleicht auch ohne Hintergedanken gemeint hat, macht es das ganze nur noch schlimmer. Sie sagte dann, dass sie an unserer Zukunft zweifelte, weil sie sich nicht zwischen mich und meine Mutter stellen will. Hatte das Gefühl sie steigert sich da rein.

Mal abgesehen davon, habe ich meiner Freundin aber auch klipp und klar gesagt, dass ich keine Beleidigungen über meine Mutter dulde.

Das Denkmuster, was Mitschreiberin #8 erwähnte, vermute ich z.T. auch bei meiner Mutter, obwohl sie es natürlich nicht zugeben würde. Innerlich hoffe ich aber, dass sie nicht so tickt. Grundsätzlich glaube ich einfach, dass meine Eltern einfach ein bißchen mit dem endgültigerem "Abnabelungsprozess" zu kämpfen hatten, der sich anbahnte.

Bin übrigens kein Einzelkind, mein Bruder wohnte damals noch zuhause. Das Verhältnis zu meinen Eltern hat aber darunter nicht gelitten.
 
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  • #11
Hatte das Gefühl sie steigert sich da rein.

Mal abgesehen davon, habe ich meiner Freundin aber auch klipp und klar gesagt, dass ich keine Beleidigungen über meine Mutter dulde..
Meine Mutter ist eine echte Herausforderung. Sollte aber eine Partnerin dieser nicht gewachsen sein würde ich das nicht meiner Mutter anlasten. Eine Frau, die sich trotz meiner klaren Positionierung zur Partnerschaft von meiner Mutter beeindrucken ließe, hätte mir zuwenig Selbstvertrauen. Deine Freundin reagiert über.

M48
 
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  • #12
Im Grunde genommen fühle ich (26) mich in der ganzen Situation ein wenig machtlos, ich stehe irgendwie zwischen den Stühlen. Ich habe meiner Freundin (28) gesagt, dass ich zu ihr halte und ich erwarte, dass meine Mutter sie als meine Freundin bzw. zukünftige Frau akzeptiert und nicht den Schwanz einziehe. Meine Freundin hat es aber verletzt, dass ich, als die anfänglichen Sprüche fielen, nicht eingegriffen habe und entschieden meine Meinung gesagt habe. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bloß noch gar nich gerafft, wie solche Sprüche bei Ihr ankommen, sondern es eigentlich nur als Anschuldigung gegen mich aufgefasst. Aber danach habe ich schon zu meiner Freundin gehalten.
Hinterher schreibst du aber wieder, dass du ihre Interpretationen übertrieben fandest. Wie kannst du dann zu ihr gehalten haben? Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben.

Ich finde es nicht richtig, zu sagen, dass du keine Beleidigungen über deine Mutter duldest, ohne den Grund dieser Beleidigungen anzusprechen. Die Sache ist doch ganz einfach: Was genau erwartet deine Freundin von dir, damit sie mit den Beleidigungen aufhört? Sind das realistische Erwartungen?

Selbst wenn du die Schärfen deiner Mutter nicht mitbekommst, könntest du, sobals du merkst, dass deine Freundin sich angegriffen fühlt, in klarer Weise zu ihr stehen. Zum Beispiel, wenn deine Mutter angeblich so harmlos sagt, du würdest dich so selten blicken lassen, könntest du ihr entgegnen, ja, das täte dir zwar leid, aber du würdest die Zeit jetzt lieber mit deiner Freundin verbringen.

Hast du das einmal SO zu deiner Mutter gesagt? Ich wette, viele der Männer, die meinen, sie würden sich klar positionieren, tun es eben doch nicht, sondern nur das Nötigste, und sonst schlängeln sie sich so herum, da sie ja zwischen den Stühlen stehen. Kann das sein? Es nützt nichts, der Mutter mal irgendwie in einem Gespräch zu erwähnen, dass sie deine Freundin akzeptieren muss. Du musst dann, wenn es die Situation ergibt, gleich reagieren und klarstellen, dass du gerne bei deiner Freundin bist, und dass sie dein Lebensmittelpunkt ist. Für Beleidigungen gibt es auf ihrer Seite dann keinen Grund mehr.
 
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  • #13
Also, meine Meinung:

Deine Freundin macht es sich schon ein bisschen einfach: Ihr verbringt die meiste Zeit bei ihrer Familie und wenn Du dann mal Zeit mit Deiner verbringen willst, gibt es Streit.

Offensichtlich bist Du eh bemüht, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Familie und Freundin herzustellen, verständlich, dass Du niemanden dadurch verlieren und verletzen willst.

Deine Freundin sollte endlich mal erwachsen werden, jeder hat eine Familie, das sind Rahmenbedingungen einer jeden Beziehung. Solange du nicht täglich am Rockzipfel Deiner Mutter hängst, hat sie kein Recht, Dich ihr vorzuenthalten. Aber ich verstehe nicht, warum sie Deiner Familie nicht einfach fern bleibt? Einen Kaffee trinken bei Muttern kannst Du doch auch alleine und dann zurück zur Freundin, was ist daran so schwierig? Dann wird Deine Mutter schon merken, dass Du sie nicht vergessen hast, aber dass sie eben nicht die einzige Frau in Deinem Leben ist.
 
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  • #14
Ich fürchte Deine Freundin macht es sich ganz schön einfach und hat längst gemerkt, dass sie Dich da entsprechend nach ihrem Willen (oder auch Launen) beeinflussen kann. Am besten Du haust einmal bei beiden ordentlich auf den Tisch und machst Deinem Unmut Luft. Verhalte Dich mal ruhig ein wenig wie ein Macho!

m/45
 
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  • #15
Ich fürchte Deine Freundin macht es sich ganz schön einfach und hat längst gemerkt, dass sie Dich da entsprechend nach ihrem Willen (oder auch Launen) beeinflussen kann. Am besten Du haust einmal bei beiden ordentlich auf den Tisch und machst Deinem Unmut Luft. Verhalte Dich mal ruhig ein wenig wie ein Macho!
Ganz toller Vorschlag... Vor der Mutter kuschen und vor der Freundin auf den Tisch hauen. Damit kommt kein Mann durch. Ein Macho muss vor allem nach AUSSEN stark und beschützend sein, und das Außen ist in dem Fall die Mutter.

Deine Freundin sollte endlich mal erwachsen werden, jeder hat eine Familie, das sind Rahmenbedingungen einer jeden Beziehung. Solange du nicht täglich am Rockzipfel Deiner Mutter hängst, hat sie kein Recht, Dich ihr vorzuenthalten.
Ich kann mir aus meiner eigenen Erfahrung und dem, was ich von anderen Frauen kenne, nicht vorstellen, dass es der Freundin um die Zeit geht, die er mit ihr verbringt. Es geht viel mehr darum, wie er zu ihr steht. Viele Männer bekommen es nunmal nicht hin, sich zu positionieren, und wundern sich dann, dass das Ergebnis solcher halben Sachen ist, dass sie letztlich ganz alleine dastehen.

Wenn ein Mann beispielsweise ein paar Tage bei der Freundin verbringt, die seine Mutter ihn lieber bei sich haben will, ist er rein zeitlich zwar auf Seiten der Freundin. Sollte er dies vor seiner Mutter aber so hinstellten, als müsste er das tun, und gibt die Verantwortung an die Freundin ab, ist dadurch NICHTS gewonnen. Das Signal, das er mit seinem bei ihr bleiben setzen soll, geht somit nach hinten los.

Ich kann jede Frau verstehen, die darauf erbost reagiert. Wer das nicht versteht, oder von überzogenen Ansprüchen spricht, hat wahrscheinlich noch nie in seinem Leben Position bezogen, und geht stets nur den Weg des geringsten Widerstands.
 
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  • #16
Selbst wenn du die Schärfen deiner Mutter nicht mitbekommst, könntest du, sobals du merkst, dass deine Freundin sich angegriffen fühlt, in klarer Weise zu ihr stehen. Zum Beispiel, wenn deine Mutter angeblich so harmlos sagt, du würdest dich so selten blicken lassen, könntest du ihr entgegnen, ja, das täte dir zwar leid, aber du würdest die Zeit jetzt lieber mit deiner Freundin verbringen.

Hast du das einmal SO zu deiner Mutter gesagt?
Ich denke, dass habe ich ein wenig vermissen lassen. Genau in den Momenten vor Ort, hätte ich deutlichere Worte finden müssen vor meinen Eltern in Anwesenheit meiner Freundin. Aber daraus werde ich lernen, mich deutlicher zu positionieren in solchen Momenten.

Trotz alledem habe ich meinen Eltern schon ausdrücklich gesagt, dass sie lockerer werden sollen. Dass ich mir mit der Zeit eine eigene Zukunft mit einer Frau aufbaue und sie irgendwo auch loslassen müssen. Es ging hier auch meistens nur um die WE, wenn ich mit meiner Freundin in die Heimat gefahren bin vom Studienort. Wenn ich dann mal meine Eltern sehen wollte, hat meine Freundin halt Stress gemacht, weil Sie nicht wollte, dass ich anstatt mit ihr mit meiner Familie etwas mache. Obwohl wir beide uns über die Woche hinweg schon jeden Tag gesehen hatten. Und klar war da irgendwo auch meine für sie nicht ausreichende Positinierung ggü. der ganzen Sache. Dabei hat sie mit ihrer Familie ein viel ausgeprägteres Familienleben geführt als ich mit meiner.

Als ich ihr irgendwann ein klärendes Gespräch vorschlug mit meiner Mutter, wollte meine Freundin nicht, weil sie meinte das würde alles nur noch schlimmer machen und alles würde zerbrechen.
 
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  • #17
Trotz alledem habe ich meinen Eltern schon ausdrücklich gesagt, dass sie lockerer werden sollen. Dass ich mir mit der Zeit eine eigene Zukunft mit einer Frau aufbaue und sie irgendwo auch loslassen müssen.
Und was haben deine Eltern dazu gesagt? Das ist doch das Entscheidende. Es hilft nichts, wenn du deinen Eltern etwas "ausdrücklich" sagst, wenn sie dich nicht ernst nehmen.

Im Grunde haben deine Eltern und deine Freundin gar keinen Konflikt miteinander. Beide wollen etwas von dir. Du kannst dich nur für eine Seite entscheiden. Dieses ist dann deine Entscheidung, für die du alleine die Verantwortung trägst. Verbringst du also das Wochenende mit deiner Freundin, ist das vor deiner Mutter alleine deine Entscheidung. Ob deine Freundin das so wollte, hat vor deiner Mutter keine Rolle zu spielen. Das Gleiche gilt umgekehrt, wenn du dich entscheidest zu deinen Eltern zu fahren. Natürlich solltest du dich absprechen und eine Kompromiss suchen, aber für die Entscheidung bist du alleine verantwortlich. Wenn das klar wird, gibt es keine Grund mehr für einen Konflikt zwischen den Beiden.
 
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  • #18
Was sie sagten, weiß ich nicht mehr genau, aber es kam so rüber, dass sie es verstanden haben.

Natürlich muss das Gesagte auch zum Handeln passen. Im Grunde genommen hast du sehr Recht. Ich muss meine Entscheidungen in diesem Fall eigenständig und eigenverantwortlich treffen. Manchmal war ich dabei nicht sehr überzeugend, habe mich ein wenig beeinflussen lassen und nicht frei entschieden, sodass der Eindruck entstand, ich würde einiges nur aus Gefälligkeit tun oder um die eine oder die andere Seite zufriedenzustellen.
 
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  • #19
Ganz ehrlich: Schieß die Freundin ab. Was soll dieses Verhalten? Warum bitte schön solltest du dich auf ihre Seite stellen, wenn das problem ganz klar von ihrer Seite aus besteht.

Wenn meine Eltern meinen Mann beleidigen bin ich ganz klar auf seiner Seite - wenn er allerdings meine Eltern grundlos beleidigt, dann hat er ein ernsthaftes Problem mit mir.

Ich weiß nicht, was das bring. Denkst du, irgenwer wird glücklich, wenn nach und nach alle nahestehende Personen ausser der Partnerin aus dem Leben entfernt werden? Der Schuss kann gewaltig nach hinten losgehen sag ich dir.

Und brich um Himmels willen nicht den Kontakt zu deinen Eltern ab. Ein gutes Verhältnis zu den Eltern ist gold wert. Und Loyalität ist auch gegenüber der Herkunftsfamilie angebracht!

Alles Liebe!

w, 35
 
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  • #20
Lieber FS
Leider habe ich nirgendwo gelesen, wie alt Du bist und ob das Deine erste Freundin ist. Gerade wenn die erste "richtige" Freundin auftaucht, müssen sich Eltern zuerst an die Situation gewöhnen und finden nicht immer die richtigen Worte. (Ich könnte Dir da eine Menge Stories erzählen ;-)) Da wäre eine grosse Portion Verständnis angebracht, sowohl von Deiner Seite, aber vor allem von Seite Deiner Freundin aus! Dass du Dich nicht zu 100% auf die Seite Deiner Freundin gestellt hast, zeigt mir höchstens, dass Du Deine Mutter liebst und sie nicht verletzen wolltest. Ich denke, Du bist auch noch nicht situationserprobt? Du schreibst ja, dass von der Seite Deiner Mutter verletzte Gefühle im Spiel waren, also. Was Deine Freundin definitiv verstehen MUSS ist, dass Du nicht ihr Eigentum bist und würde mein Partner MEINE Eltern beleidigen, müsste er sich warm anziehen!
FS, Du musst dich nicht für eine Seite entscheiden, schliesslich seid ihr nicht im Krieg. Du unternimmst ohne schlechtes Gewissen etwas mit Deiner Mutter (Deinen Eltern), besuchst sie usw. Das Gleiche gilt für Deine Freundin. Warum nicht ein ab und zu ein Elternwochenende einschalten, Du gehst zu Deiner Mutter, sie zu ihrer Familie? Brich auf keinen Fall den Kontakt zu Deiner Familie ab, denn Eltern bleiben, bis sie sterben, Freundinnen können auch wieder verschwinden.

w/44
 
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Gast

  • #21
Eine Frau, die ernsthaft verlangt, dass ihr Partner ihr zuliebe (ohne triftigen Grund) den Kontakt zur Familie einschränkt, will dir nichts gutes.

Heute nicht und auch in Zukunft nicht.

Ich verhalte mich ihrer Familie gegenüber anständig und erwarte das von ihr auch.

Ganz ehrlich, überdenke deine Entscheidung nochmal. Auch, wenn du sagst, dass sie generell ein Eifersuchtsproblem hat. Sowas wird in der Regel in einer Ehe nicht besser, sondern schlimmer.

Und die Mutter so tief beleiden, das geht ja wohl gar nicht. Würde das nicht tolerieren und als direkten Angriff gegen mich werten. Vor allem scheinen deine Eltern nette Menschen zu sein. Würde mir das auf keinen Fall verbauen.

m, 42
 
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Gast

  • #22
Setze klare Grenzen. Deine Freundin überschreitet diese wenn sie die Mutter beleidigt. Es ist immerhin Deine Mutter und man muss die Frau nehmen wie sie ist. Dann entstehen Konflikte erst gar nicht. Wenn man lächelnd darüber hinweggeht, dass sie mal wieder jammert, man würde so selten kommen. Wenn man kommt, sollte man das dann allerdings freundlich machen und nicht mit "Leidensmiene" demonstrieren wie sehr einen der Besuch nervt.
Ich würde mich von der Freundin trennen, die Frau wäre mir viel zu anstrengend. Sie wird in Eurem weiteren Leben immer wieder versuchen durch Beleidigtsein ihre Wünsche durchzusetzen und Dich ins Unrecht zu setzen.
Gib ihr diese wichtige Lektion fürs Leben mit, am Ende wird ihr das helfen: Sie muss wissen wie man sich benimmt und souverän sein - ansonsten trägt sie eben die Folgen ihres Verhaltens.
Stell Dir mal vor Ihr habt ein Baby und sie enthält das Enkelkind Deiner Mutter vor nur weil die etwas andere Ansichten hat als sie.
Ich kenne zwei solcher Fälle wo jüngere Männer es versäumt haben ihrer Partnerin eine klare Grenze zu setzen und diese wurden immer zickiger und rechthaberischer. Und das sage ich als Frau.
w, 48
 
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Gast

  • #23
Schnell weg - ich hatte mal so eine Frau - 4 Jahre später habe ich mich scheiden lassen. Diese Jahre waren furchtbar.

Und dann bin ich dagesessen und hatte keine Familie und keine Freunde mehr. Toll!

Nie wieder würde ich das mitmachen.

m, 52
 
  • #24
Meine Familie ist mir immer wichtiger als alles andere und wird es auch immer sein.
Wenn mein Freund mit meiner Familie, die Gott sei Dank sehr umgänglich ist, nicht zurecht kommt, ist er nicht der richtige Partner für mich.
Jeder erwachsene Mensch MUSS in der Lage sein mit den Eltern des Partners zurecht zu kommen.
Manchmal muss man auch einfach fünfe gerade sein lassen, nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und sich zwei Stunden zusammenreißen.
Man sieht sich ja nicht tagtäglich und wenn man mal so keine Lust auf das Zusammensein mit der Familie des Partners hat, dann bleibt man halt daheim.
Würde ich wörtlich und direkt angegriffen werden, würde ich klare Grenzen setzen.
 
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Gast

  • #25
Ich finde das Verhalten der Freundin einfach letztklassig. Nie würde ich von meinem Freund verlangen, dass er die gute Beziehung zu seinen Eltern aufgibt.

Was soll das?

w, 27
 
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Gast

  • #26
Du solltest dich mal abnabeln von deiner Mutter und deine Mutter von dir.

Mein Sohn ist 26 Jahre und hat seit 8 Jahren eine sehr liebe Freundin, wir haben alle drei ein sehr gutes Verhältnis und der Vorschlag das wir uns einmal im Monat zusammen sehen und was miteinander kochen kam von meiner Schwiegertochter, ein weiterer Vorschlag von ihr war das mein Sohn einmal im Monat alleine zu mir kommt und wir was unternehmen.

Meiner Schwiegertocher ist das sehr wichtig, weil wie hat sie mir mal gesagt, "ich möchte das wir uns alle sehr gut verstehen, den in naher Zukunft wirst du die Oma von unseren Kindern sein".

Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Sohn sehr eigenständig erzogen habe und er selber nie der Typ war der auf den Rockzipfel seiner Mutter hängt.

Er hat sein Leben und ich meines und so sollte es auch sein!

Beide wissen, wenn sie mich brauchen bin ich da und umgekehrt ist es auch so, aber deswegen muss man nicht ständig telefonieren oder sich ständig sehen.

w45
 
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  • #27
Das verhalten meiner Freundin erkläre ich mir durch ihre grundsätzliche unerträgliche Eifersucht (auch ggü anderen Frauen), ihr manchmal mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewussstein und die mangelnde Fähigkeit von rationalem Denken.
Lieber FS,
warum bist Du mit dieser Frau zusammen, wenn sie diese schlechten Eigenschaften in so einer ausgeprägten Form hat? Das sind doch alles Eigenschaften, die auf den Weg in eine Beziehungshölle führen? Findest Du keine Besser, dass Du sie nehmen musst? Von so einer Frau würde ich mich definitiv trennen, nicht weil sie schlecht ist, sondern weil Deine Worte von sehr wenig Wertschätzung sprechen. Das kann kein erfreuliche Beziehung werden.

Mal ganz ehrlich: Du hast entscheidende Fehler gemacht. Du bist für die Beziehungsgestaltung zu Deienr Familie zuständig und hast das ziemlich versemmelt. Aber Du fokussierst auf die Fehler Deiner Freundin.
In Deiner Familie gibt es wesenttlich weniger Familienleben, als in ihrer. Du hast Dich ohnehin wenig bei Deiner Familie gemeldet und Dich mitgeteilt, was Deine Mutter Dir auch vorwarf. Nun hast Du eine Freundin, die Deine Zeit beansprucht, also hört Deine Mutter noch weniger von Dir. In der Familie Deiner Freundin wird mehr Nähe gelebt, also besucht ihr sie häufiger. Das bekommt Deine Mutter mit und ist "not amused".

Du kommst aus einer "kalten Familie", in der Nähe über Forderungen hergestellt wird, denn Du schreibst nicht, dass es Dir ein Bedürfnis ist, Deine Familie zu besuchen oder Dich ihr gegenüber mitzuteilen. Du solltest Dich mal fragen, warum das so ist und was Du als Nähe zu ihr selber leben möchtest, weil das Deinem Empfindungen entspricht. Davon redest Du garnicht, sondern nur davon, dass Du Deine Ruhe haben willst, von Zeitverteilung .... Aber das löst nicht wirklich das Problem.

Wenn Du Deiner Freundin vorwirfst, dass ihr die Fähigkeit zum rationalen Denken abgeht, dann solltest Du mal dahin schauen, ob Dir die Fähigkeit zu Emotionen abgeht und daher bekommst Du auch nicht wirklich mit, was zwischen Deiner Mutter und Deiner Freundin läuft..
 
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Gast

  • #28
als mein sohn mit seiner freundin zusammen gekommen ist, meldete sich seine ex noch bei ihm.
eines tages erzählte er mir davon. ich sagte nur, das er gut nach denke soll, mit einem wort ich stand auf der seite seiner freundin. die kollegen und auch bekannte fragten mich ob mein sohn sich nicht was besseres gefunden hat, so wie er aussieht.(meine schwiegertochter ist sehr dick) ich habe mich davon nicht beeirren lassen. habe trotzdem zu ihr gehalten. für mich zählt ihr charakter.ich habe in den letzten 12 jahren,die freundin meines sohnes immer wieder mit geschenken überrascht, habe sie des öfteren ins restaurant eingeladen. habe sie aufgebaut wenn leute sie angestarrt haben.
wenn mein sohn etwas unschönes zu ihr sagte, stand ich auf ihrer seite.habe ihr hi und da ein liebevolles mail gesendet in dem ich geschrieben habe, das ich sehr froh bin das mein sohn und sie zusammen sind. das ich sie mag usw. zwischendurch,hatte ich immer wieder das gefühl, das sie mir gegenüber falsch ist. ich verdrängte aber diesen gedanken immer wieder. ich war nur traurig das ich nie ein dankeschön auf meine mails bekam. kein wort ,nichts.
mein sohn kam nie wieder alleine zu besuch, selbst wenn ich ihm ein mail oder sms sende ,dann läst er sie den inhalt vorlesen. mit einem wort seit 12 jahren konnte ich mit meinem sohn kein privatgespräch führen, da er dass so wollte wie es ist. ich bin vor 3 jahren drauf gekommen, das mein gefühl recht hatte. sie schimpfte hinter meinem rücken über mich. seit drei jahren kommt mein sohn mich nicht besuchen. dieses jahr habe ich ihm 6 tage gesehen. zu ihren eltern gehen sie jeden sonntag. die ersten acht jahre habe ich sogar freiwillig auf weihnachten mit meinem sohn verzichtet, damit er mit ihr bei ihren eltern sein kann. vor zwei jahren fragte ich, wegen weihnachten.
man gab mir zu antwort, ja aber nächstes jahr gehen wir dann wieder zu ihren eltern.
mit einem wort in 12 jahren, war mein sohn 1 einziges mal weihnachten mit mir zusammen.und das mit ihr, also musste er auf nichts verzichten.
ich war verletzt und habe die letzten beide male auch drauf verzichtet.
auch wenn ich weiss, sie mag mich nicht,habe ich sie dieses jahr beide 3x auf einem sehr,sehr teuren wellnesurlaub eingeladen . wie hätte ich sonst meinem sohn sehen können;daher habe ich auch alles für sie bezahlt suite usw.
ich bin nur sehr traurig, den ich gebe nicht ihr die schuld, den ein jeder von uns hat seinem eigenen willen so auch mein sohn.
sogar sein chef sagte mal zu ihm, gibt es irgend etwas was du auch mal alleine machst?

mein gott wie oft hab ich ihr gesagt,das ich sie lieb habe.
 
  • #29
Ja, manchmal können Schwiegermütter eine echte Plage sein! Die meine hat nahezu die gesamte Familie mit ihren Nörgeleien entzweit, OK, da war sicher eine Menge Gegenseitigkeit dabei.
Auch an mir hat sie herumgenörgelt, mitunter ziemlich übel.
Aber, was solls, sie ist die Mutter meines Partners, er hat nur die eine, ich habe also um des lieben Friedens willen meine Ohren auf Durchzug gestellt und bei mir gedacht, bald ist ja der Familiengeburtstag zuende. Irgendwann hat es dann mal gepaßt, sie hat meine Hilfe gebraucht, danach sind wir beide ins Ballett gefahren und hinterher haben wir noch zusammen ein Gläschen Sekt getrunken und da konnte ich ihr ganz lieb und ruhig sagen, daß sie mich mit ihren Nörgeleien oft verletzt und ich absolut keinen Streit will na ja und so weiter.
Es stellte sich heraus, daß sie ihre Bissigkeit nicht einmal selbst mitbekommen hatte...und es hatte auch noch nie jemand den Mut, sie darauf hinzuweisen.
 
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  • #30
Mit Interesse habe ich oben die Einträge gelesen und bin überrascht, dass die Mehrheit nur für eine Seite Partei ergreift, statt beide Seiten zu sehen, und in der Mehrzahl dabei die Mütter schlecht wegkommen.
Ich bin auf dieser Seite gelandet, weil ich rätsele, was um Himmels Willen ich meinem noch studierenden Sohn angetan haben könnte, dass er nur wenn unbedingt nötig nach Hause kommt und egal was ich sage (d.h. übliche Gesprächsthemen, die nichts mit seiner Freundin zu tun haben), als wahlweise unsinnig, dumm oder sinnlos bezeichnet. Ich verstumme dann und bekomme als Reaktion daraufhin zu hören, man könne sich mit mir nicht unterhalten.
Diese Probleme tauchten auf, seitdem er mir vor Monaten seine neue Freundin vorstellte, die seit diesem einen Mal nicht mehr kam, weil ich so unfreundlich gewesen sei. Ich bin eher etwas burschikos, der Ton ist sicher etwas rauer als in anderen Familien, was ihm seit seiner Geburt bekannt ist, worauf er seine Freundin ja hätte hinweisen können. Neue Familienmitglieder werden genauso behandelt / einbezogen wie die alten, d.h. Sonderbehandlung wie formelles Essen und Miteinander gibt es nur für fremde Gäste.
Seine Familienbesuche beschränken sich auf ihre Familie, bei der er sich offensichtlich wohler fühlt. Nein, ich habe ihm keine Vorwürfe gemacht, nehme das kommentarlos so hin, weil mir das Mutter-Sohn-Schwiegertochter-Problem bewusst ist, aber weine mir nach jeder Bemerkung, die ich als Abwertung empfinde, die Augen aus. Die Frage lautet: Was ist besser?
a) Einfach jeden Kommentar vermeiden, abwarten bis sich vielleicht die Situation von alleine bessert, ihm Weihnachten bei der Familie der Freundin vorschlagen bzw. hinnehmen, nicht mehr um seine Mithilfe bei Krankheit oder Haus- und Hofarbeiten bitten oder
b) Ein klärendes Gespräch suchen / erbitten? Letzteres erscheint mir gefährlich, nach allem, was ich hier gelesen habe.