• #31
Das ist gut - auch wenn es hart ist.
Aber anders funktioniert es nicht.

Nur - was machst Du, wenn sie nichts tut und es aussitzt?
Gehst Du dann wirklich?

W,50
dann mache ich das und gehe. Sonst würde Sie mich auch nicht ernst nehmen. Sie hat mir gerade eine Mail geschrieben, dort s ehr drin.

„Sie lässt das was ich gesagt habe weitgehende unkommentiert, wenn Dir so viel daran liegt eine dritte neutrale Person hinzuziehen, dann mach das. Es wird nicht ganz einfach sein eine Person zu finden in der man Vertrauen setzen kann um frei zu reden. So ein Schritt ist ähnlich wie eine Supervision wo man nie weiß wie es hinter her aussehen wird. zu mehr werde ich mich nicht einlassen können. Wenn der Kopf wieder zur Ruhe kommen kann, dann wird auch der Rest zur Ruhe kommen und dazu zähle ich Schlaf-Ess und weitere Problematiken. Wenn du mich zu Arztbesuchen begleiten möchtest, kannst du das tun, aber es muss Dein freier Wille sein.

sie schrieb noch Vorschläge und Ideen zur Patchworksituation die wir zu Hause vorfinden und einen Spruch wo drin steht das selbst wenn ihr Herz in kleine Stücke gerissen wurde du ihn immer noch mit jedem einzelnen kaputten liebst“

was haltet ihr davon?
 
  • #32
Wenn sie das wörtlich wie zitiert geschrieben hat, ist das ziemlich wirr. Patchwork ist mir unklar. Der Ball liegt jetzt in Deinem Feld, ihr solltet gemeinsam schauen, wer denn unter Umständen helfen kann.
 
  • #33
„Sie lässt das was ich gesagt habe weitgehende unkommentiert, wenn Dir so viel daran liegt eine dritte neutrale Person hinzuziehen, dann mach das.
Ich schreib hier bestimmt auch nicht immer optimal, aber deine Sätze lesen sich teilweise wirr.

Also sie möchte, dass du einen Paartherapeuten suchst? Oder was heißt das?

Nein, wenn dann solltet ihr gemeinsam einen Paartherapeuten suchen.

Sie selber muss sich einen Arzt/Therapeuten suchen, der/die mit ihr ihre Essstörung bearbeitet. Da kannst du sie bei der Suche unterstützen, aber mehr auch nicht.

Arztbesuche begleiten? Bitte nur, wenn es um ihre Essstörung geht. Nicht um den x-ten Symtombehandlungsartzbesuch.
 
  • #34
Sie lässt das was ich gesagt habe weitgehende unkommentiert, wenn Dir so viel daran liegt eine dritte neutrale Person hinzuziehen, dann mach das. Es wird nicht ganz einfach sein eine Person zu finden in der man Vertrauen setzen kann um frei zu reden. S
Jetzt fängt das Ausweichen an.
Du sollst aktiv suchen - eine 3.Person.

Nein, sie soll zum Arzt, Diagnose erstellen lassen und dann die entsprechende Behandlung. Zum Arzt begleiten kannst Du gerne.

Aber so weicht sie aus.

Und das letzte soll doch wohl heißen, dass Du, wenn Du sie wirklich liebst, dann auch unperfekt..
Also der erste Schritt, dass DU zum Sündenbock wirst, wenn Du gehst - dann liebst Du nicht genug.

Ich mag Dir keine Hoffnung machen - sie ist nicht soweit.
Vielleicht wenn sie aus körperlichen Gründen zusammen bricht und um die Behandlung im Krankenhaus nicht herum kommt. Dann wird man die psychische Seite auch anschauen. Ob sie aber dann kapiert? Auch nicht sicher.
Das ist ein langer Weg.
Momentan läuft das System noch.

W,50
 
  • #35
Nichts. Sie ist eine Dramaqueen, die ein Riesengetöse macht (Schaumschlägerei), statt zu sagen was Sache ist "ich will/kann das nicht ändern - basta".

Sie hat Dir eine Steilvorlage gegeben: zieh Dich zurück und lass ihren Kopf zur Ruhe kommen, wenn sie meint, dass das was ändern wird - wird es nicht, weil sie es nicht will oder nicht wollen kann wegen Sucht.

Du schreibst was von Patchwirksituation. Das kann ja auch nicht jeder und erst recht niemand, der so krank ist. Ein Grund mehr, es sein zu lassen, statt selber ein weiterer Belastungsfaktor in ihrem Leben zu sein, der sie in der Krankheit festhält.
 
  • #36
dann mache ich das und gehe. Sonst würde Sie mich auch nicht ernst nehmen. Sie hat mir gerade eine Mail geschrieben, dort s ehr drin.

„Sie lässt das was ich gesagt habe weitgehende unkommentiert, wenn Dir so viel daran liegt eine dritte neutrale Person hinzuziehen, dann mach das. Es wird nicht ganz einfach sein eine Person zu finden in der man Vertrauen setzen kann um frei zu reden. So ein Schritt ist ähnlich wie eine Supervision wo man nie weiß wie es hinter her aussehen wird. zu mehr werde ich mich nicht einlassen können. Wenn der Kopf wieder zur Ruhe kommen kann, dann wird auch der Rest zur Ruhe kommen und dazu zähle ich Schlaf-Ess und weitere Problematiken. Wenn du mich zu Arztbesuchen begleiten möchtest, kannst du das tun, aber es muss Dein freier Wille sein.

sie schrieb noch Vorschläge und Ideen zur Patchworksituation die wir zu Hause vorfinden und einen Spruch wo drin steht das selbst wenn ihr Herz in kleine Stücke gerissen wurde du ihn immer noch mit jedem einzelnen kaputten liebst“

was haltet ihr davon?
Ich hatte in Teenager-Zeiten eine massive Essstörung und erkannte die alleine. Checkte nach dem Abi sofort - und gegen den Willen meiner Eltern, bei denen ich schon mit knapp 16 ausgezogen war - in einer psychosomatischen Klinik ein, blieb dort 3 Monate und machte parallel und im Anschluss daran einige Jahre Therapie. Als Partnerin war ich damals mit Sicherheit ein Albtraum, völlig auf mich und die beschissene Jugend fixiert.
Das war einerseits nötig, anderseits eine Zumutung für meine damaligen Freunde. Im Grunde steckte ich alle meine Energie in die Bewältigung der Störung, für meine Beziehungen blieb gar nichts übrig. Ich glaube, dass ich damals wahnsinnig anstrengend war.

Entscheidend für den Therapieerfolg war allerdings auch, dass ich eigeninitiativ tätig wurde, es für mich tat.

Trotzdem war ich im Grunde damals gar nicht fähig, eine Partnerschaft zu führen.
Und erst als ich soweit war zu kapieren, dass ich mit meinem Wunsch zu sterben, im Grunde nur wollte, dass meine bösen Eltern an meinem Grab weinen und erkennen, was sie alles falsch gemacht haben (welche Theatralik!), war Platz für die Erkenntnis, dass ich ewig jammern kann, wie scheiße alles war, es aber dennoch Eigenverantwortung für ein gelungenes Leben gibt. Es ausschließlich in meiner Hand liegt.
Das war der Wendepunkt bei mir und es gab Rückschläge, aber der Trend war: Aufwärts!

Deine Freundin tut es nur dir zuliebe, wenn sie es durcdenn überhaupt durchzieht, und ganz ehrlich, ich würde an deiner Stelle wirklich gehen, wenn sie kneift.
Gegen eine Essstörung, die das Leben dominiert, kannst du als Partner nur verlieren, wenn sie die Signale nicht erkennt.

Alles Gute, und ich finde dein Engagement toll. Verliere dich darüber aber bitte nicht aus den Augen.

w, 53
 
  • #37
Ich schreib hier bestimmt auch nicht immer optimal, aber deine Sätze lesen sich teilweise wirr.

Also sie möchte, dass du einen Paartherapeuten suchst? Oder was heißt das?

Nein, wenn dann solltet ihr gemeinsam einen Paartherapeuten suchen.

Sie selber muss sich einen Arzt/Therapeuten suchen, der/die mit ihr ihre Essstörung bearbeitet. Da kannst du sie bei der Suche unterstützen, aber mehr auch nicht.

Arztbesuche begleiten? Bitte nur, wenn es um ihre Essstörung geht. Nicht um den x-ten Symtombehandlungsartzbesuch.
Meine Sätze klingen wirr, weil ich Sie zitiere und eigentlich kann Sie gut schreiben. Ich denke Sie schreibt keinen Klartext, sondern sehr zurückhaltend und vorsichtig.

Ich verstehe es auch so, das ich alleine nach einem Paartherapeuten suchen soll, aber das tue ich nicht, wenn dann gemeinsam oder gar nicht.

Ich verstehe aus Ihrem Text, das Sie sich selber keinen Arzt oder Therapeuten suchen will, sondern sich auf das Mindeste einem Paartherapeuten bezieht. Der wird ja nicht sagen Bitte gehen Sie zu einem Arzt?

Die Diskussion hatten wir letztlich. Sie hat erwartet das ich Sie zum Hausarzt begleite, da Sie Angst vor dem Ergebnis Ihrer Blutwerte hat. Hier geht es um schlechte Leukozytenwerte. Viel schlimmer wo ich auch mitgehen würde, ist, wenn es sich halt um die Essstörung geht und da kann ich Unterstützung anbieten.
 
  • #38
Jetzt fängt das Ausweichen an.
Nein, sie soll zum Arzt, Diagnose erstellen lassen und dann die entsprechende Behandlung. Zum Arzt begleiten kannst Du gerne.
Du hast völlig Recht, ich korrigiere:
FS, Du unterstützt sie bei dem, was sie für sich tun möchte. Du bist aber nicht dafür da, ihr Problem zu lösen und das kannst Du auch gar nicht. Im Kern verdreht sie auch das mit dem "freien Willen". Es müsste ja ihr freier Wille sein, sich mit ihren Problemen zu beschäftigen. dafür nützt es auch nichts, wenn ihr zu zweit auf der Couch liegt. Dann muss sie sich ihrem Problem nicht wirklich stellen und kann das Ganze eher in Richtung "Paartherapie hilft uns, wie wir mit meinem Problem leben" lenken.
 
  • #39
Nichts. Sie ist eine Dramaqueen, die ein Riesengetöse macht (Schaumschlägerei), statt zu sagen was Sache ist "ich will/kann das nicht ändern - basta".

Sie hat Dir eine Steilvorlage gegeben: zieh Dich zurück und lass ihren Kopf zur Ruhe kommen, wenn sie meint, dass das was ändern wird - wird es nicht, weil sie es nicht will oder nicht wollen kann wegen Sucht.

Du schreibst was von Patchwirksituation. Das kann ja auch nicht jeder und erst recht niemand, der so krank ist. Ein Grund mehr, es sein zu lassen, statt selber ein weiterer Belastungsfaktor in ihrem Leben zu sein, der sie in der Krankheit festhält.
Klare Worte fehlen immer wieder in Ihrer Kommunikation, das kenne ich nicht anders.

Sie hatte schon immer ein sehr ambivalentes Verhältnis zu meinem Kind. Das ist aber ein Konkurrenzdenken Ihrerseits, weil ich halt nicht nur Sie, sondern auch meinen Sohn liebe. Da gab es schon reichlich Situationen die das Leben zu dritt schwierig machen. Sie schweigt wenn Sie beleidigt ist, Bei gemeinsamen Fahrradfahren fährt Sie lieber Kilometer weit vor, anstatt gemeinsam. Sie wurde meinem Kind gegenüber ohne Grund oft Patzig, das hat Sie nach einem Donnerwetter nie wieder gemacht. Im z.B. Zoo geht Sie weit vor mir um mir hinterher zu sagen das ich Sie nicht an die Hand genommen habe usw. das ist einfach Zuviel was es zu berichten gibt. Natürlich ist Sie auch eine sehr liebensvolle Person, aber es summieren sich die Dinge die einfach nicht passen.

Unsere Interessen gehen mittlerweile weit auseinander, Sie mag vieles nicht, ich bin eher der Jenige der fast alles mit macht.

Sie sagt auch oft, dies mag ich nicht, das mag ich nicht. Kein Schwimmen, im Auto nur vorne sitzen, niemals hinten, kein aus essen gehen da Sie dann unter Stress gerät.

Sie mag Fahrrad fahren, Spazieren, MiniGolf spielen, in den Zoo gehen, in der Natur sein, das wars. Sie kennt 150 Bekannte, eine echte super Freundin ist nicht dabei. Sie ist Extremst Strukturiert und sehr perfektionistisch veranlagt was oft zu Streit führt. Da geht es um Socken die mein Sohn nicht umdreht, dann dreht Sie am Rad, anstatt locker zu sein, umdrehen fertig.
 
  • #40
Meine Sätze klingen wirr, weil ich Sie zitiere und eigentlich kann Sie gut schreiben. Ich denke Sie schreibt keinen Klartext, sondern sehr zurückhaltend und vorsichtig.
Lies Dir das doch selbst mal durch !

Wieso schreibst Du, dass sie sehr gut schreiben kann ?
Entweder hast Du sie wirklich schlecht zitiert, oder Du selbst kannst Inhalte auch nicht sinnvoll aufbauend darstellen.

Für mich klingt das alles ziemlich unsinnig.

Du bist ziemlich schwach, sie ist im Grunde genommen die bessere Verhandlerin. Sie weiß auch, dass Du am Ende einknicken wirst.
Ganz schwach.
 
  • #41
So ein Schritt ist ähnlich wie eine Supervision wo man nie weiß wie es hinter her aussehen wird. zu mehr werde ich mich nicht einlassen können.
Dir ist es wichtig, dass sie über ihre Probleme redet, also suchst Du für sie einen passenden Gesprächspartner. Und eine Art Supervision, ist eine Beratung zur Unterstützung und Klärung eurer Probleme und unterschiedlichen Sichtweisen, um Euch beide besser zu verstehen; sie ist keine Psychotherapie.

Wenn der Kopf wieder zur Ruhe kommen kann, dann wird auch der Rest zur Ruhe kommen und dazu zähle ich Schlaf-Ess und weitere Problematiken.
Sie empfindet sich nicht als süchtig oder verschleiert/verleugnet es. Ihre Gründe sind allgemeiner Stress, Arbeit, Belastung, zu viele Gedanken um Andere (andere Dinge). Sie wünscht sich eine Auszeit und Ruhephase und vermutet, dass ihre ganzen derzeitigen Symptome und Grund für ihre zahlreichen Arztbesuche, hat andere Gründe, nämlich sind Ausdruck aufgrund ihrer derzeitigen stressigen Belastung (Stressphase, Schlafmangel, Konzentrationsschwierigkeiten, keine Ahnung, ob das geplante Patchwork dazu gehört, was problematisch sein kann) sind, aber nicht wegen ihrer Unterernährung.

einen Spruch wo drin steht das selbst wenn ihr Herz in kleine Stücke gerissen wurde du ihn immer noch mit jedem einzelnen kaputten liebst“
Dein Ultimatum zerreißt sie innerlich und was Du von ihr forderst, darüber mit jemanden Fremden zu reden, macht sie nur Dir zu liebe; aber sie liebt Dich.

So würde ich das interpretieren, aber frage sie halt sicherheitshalber.

Du hast jetzt Pandoras-Box geöffnet. Du willst Psychotherapie, sie gibt dir ein kleines Zugeständnis eines vermittelnden und beratenden, einmaligen Gespräches mit einer Drittperson.

Damit ist aber das Problem nicht vom Tisch und sie hat Dir ihrerseits ihre Liebe damit bewiesen. Nach diesem Gespräch, hattest Du deinen Willen und das Ultimatum ist hinfällig.

Bevor Du weiter allein herumdokterst, bitte hole Dir vorher fachliche Informationen(!) von Fachleuten oder von Angehörigen, welche damit Erfahrungen im Umgang gesammelt haben.

Eine einmalige Superversion hilft nicht und den Grund gibt sie Dir auch an, warum sie abgenommen hat, eben weil sie derzeit viel um die Ohren hat. (Nicht alle werden bei Stress zum Stress-Esser, einige bekommen bei Stress und akuten Schlafproblemen keinen Bissen mehr runter, sind appetitlos, der Hals ist wie zugeschnürt.)
 
  • #42
Orlandi, Du hast einen Sohn, Du liebst ihn?

Magst Du ihn wirklich so eine "Stiefmutter" zumuten?
Eifersucht, beleidigt sein?

Magersucht ist eines, das andere sind sicher dazugehörige Symptome.
Aber Du bist nicht für sie verantwortlich, Du bist für Dich und Deun Kund verantwortlich.
Du bist nicht glücklich, nachvollziehbar nach Deinem letzten Post - und wenn ich lese, wie es bei Euch zugeht - willst Du Deinem Kind so ein Zuhause geben?

Du hast ein Ultimatum gestellt. 30.04. Therapie... Ansonsten Ende.

Ehrlich, ich würde mich sowieso trennen. Das schmerzt schon beim Lesen.

Und dann solltest Du schauen, warum Du so ein Helfersyndrom hast.

Dir viel Kraft und alles Gute.

W, 50
 
  • #43
Sie hatte schon immer ein sehr ambivalentes Verhältnis zu meinem Kind.
Für mich klingt das nach ziemlich vielen und großen Baustellen. Für Kinder finde ich solche ein Umfeld auch nicht förderlich. Sie denken ja dann, Gezicke wäre ein Normalzustand und Dein Sohn trägt das dann als Frauenbild mit sich herum.
Ich muss abermals korrigieren: so einsam kannst Du gar nicht sein, dass Du so eine Beziehung Dir und Deinem Sohn weiter zumutest. Ich kann und will da keine Diagnosen stellen, aber Deine Partnerin scheint schwerste Probleme zu haben. Ich würde die Beziehung umgehend beenden. Eindeutig.
 
  • #44
Sie hatte schon immer ein sehr ambivalentes Verhältnis zu meinem Kind. Das ist aber ein Konkurrenzdenken Ihrerseits, weil ich halt nicht nur Sie, sondern auch meinen Sohn liebe. Da gab es schon reichlich Situationen die das Leben zu dritt schwierig machen. Sie schweigt wenn Sie beleidigt ist, Bei gemeinsamen Fahrradfahren fährt Sie lieber Kilometer weit vor, anstatt gemeinsam. Sie wurde meinem Kind gegenüber ohne Grund oft Patzig, das hat Sie nach einem Donnerwetter nie wieder gemacht. Im z.B. Zoo geht Sie weit vor mir um mir hinterher zu sagen das ich Sie nicht an die Hand genommen habe usw. das ist einfach Zuviel was es zu berichten gibt. Natürlich ist Sie auch eine sehr liebensvolle Person, aber es summieren sich die Dinge die einfach nicht passen.
Ich finde es nicht richtig, was du deinem Sohn zumutest. Die Frau sieht ihn als Konkurrenz, verhält sich unfreundlich und kindisch.

Du kreist unablässig um die Frau, der Sohn muss irgendwie mitlaufen.

Als Vater solltest du deine Prioritäten anders setzen. Die Frau nimmt dich und deine Sorgen um sie ja sowieso nicht ernst und will auch nichts ändern.
 
  • #45
Verzeiht mir falls ich mir bei manchen Dingen wiederhole.

Gestern Abend war kein Gespräch mit Ihr möglich, Sie hat entweder gar nix gesagt oder nur ja oder nein, immerhin eine Verbesserung, sonst sagt Sie oft „Ö“.

Sie hat mir wohl wie so oft beim Gute Nacht sagen wie ich sagte Hab Dich lieb, vorgeworfen das dies gar nicht so sei, erwidert es aber auch nicht.

Heute Morgen kam Sie gegen 6:00 Uhr in die Küche, ich begrüße Sie wie immer mit einem Kuss und einen guten Morgen und frage wie Sie geschlafen hat, das erwidert Sie auch.

Dann... da Sie ja ins Bad will, ich aber kurz bevor ich gehe noch mal kurz ins Bad muss, bin ich zuerst. Dann stand Sie wie ein Häufchen elend in der Küche, ging also nicht ins Bad, ich fragte was denn los seie, Sie wollte doch ins Bad? Da sagt Sie, ach willst du mich loswerden? Und ist Wut entbrannt ins Bad gegangen.

Wie ich sagte das ich jetzt zur Arbeit fahre, kam Sie aus dem Bad, verabschiedete sich, ich sagte hab dich lieb, Sie auch und fing an zu heulen. Ich habe Sie in den Arm genommen, bin dann aber auch gefahren, Sie spricht eh nicht.

Solche Situationen haben wir ständig.

mich denke Sie steht jetzt gerade sehr unter Druck, aber da muss Sie jetzt durch. Der 30.04 bleib die Deadline.
 
  • #46
mich denke Sie steht jetzt gerade sehr unter Druck, aber da muss Sie jetzt durch. Der 30.04 bleib die Deadline.
Ich denke, ihr steht beide unter Druck und für Dich ist die Situation ja auch nicht angenehm. Für Deinen Anteil bist Du zuständig, für ihren sie. Wirklich beurteilen kann das aus der Ferne niemand, weil wir ja nur lesen, was Du dazu schreibst. Das, was Du schreibst, zeigt für mich: sie kann oder will an ihre Baustellen nicht wirklich ran und kann so nicht den Anteil verbessern, den sie an der Beziehung hat.
Mit dem, was Du hier schreibst, kreist Du sehr um sie, ohne dass Du wirklich helfen kannst. Euch beiden wäre eine glückliche Beziehung zu wünschen. Ob Du sie mit ihr haben kannst, wage ich zu bezweifeln.
 
  • #47
mich denke Sie steht jetzt gerade sehr unter Druck, aber da muss Sie jetzt durch. Der 30.04 bleib die Deadline.
Nicht nur sie muss da durch, auch Du und mein Eindruck ist, dass es Dir genauso schwer fällt.

Sie hat erwartet das ich Sie zum Hausarzt begleite, da Sie Angst vor dem Ergebnis Ihrer Blutwerte hat. Hier geht es um schlechte Leukozytenwerte. Viel schlimmer wo ich auch mitgehen würde, ist, wenn es sich halt um die Essstörung geht
Warum hat sei vor den schlechten Werten Angst? Die tun ihr doch nichts? Sie weiß, warum die schlecht sind und dass sie das selber so macht. Du musst ihren Absurditäten Sachlichkeit und Paradoxie entgegenhalten.
Die Frau ist nicht nur süchtig nach "nicht essen" sondern sie ist süchtig nach kindlichem umsorgt werden. Dafür braucht sie das "nicht essen" und das Drama um ihre Gesundheit.
Du machst ihr einen Strich durch die Rechnung und zwingst sie zu anderem Verhalten, indem Du Dich konsequent verweigerst und ihren Laborwerten u.ä. Hilfsmitteln ihrer Tyrannei keinerlei Beachtung schenkst.
Das klingt total hart, aber nur so kann man mit Süchtigen umgehen. Qualifizierte Suchtberatung ist Dein Ansprechpartner, kein Paartherapeut. Den braucht ihr in der jetzigen Lage nicht.

Mir (kinderlos) fehlt einmal mehr das Verständnis dafür, was Elternteile ihren Kindern antun, nur um jemanden im Bett zu haben. Bei Dir noch unverständlicher, weil Du die Frau noch nicht mal attraktiv findest, sie Dir mit Launen den Tag verdirbt und ihr keine gemeinsamen Interessen habt.
Du solltest mal schwer darüber nachdenken, warum Du überhaupt mit dieser Frau zusammensein willst. Ausser dass sie Dir ab und an sagt, dass sie Dich liebt, in Tateinheit mit einem Verhalten, welches genau auf das Gegenteil schließen lässt, ist da nichts Gemeinsames zu erkennen. Bist Du so abhängig von Worten, zu denen es keine Taten gibt? Hst Du so ein schwaches selbstwertgefühll? Sind das die Werte, die Du Deinem Sohn vorleben willst, dass ein Mann sich einer tyrannischen Frau bedingungslos unterordnen muss?

Sie ist Extremst Strukturiert und sehr perfektionistisch veranlagt was oft zu Streit führt.
Nicht ihre Strukuriertheit führt zum Streit, sondern ihre Zwanghaftigkeit. Du solltest lernen, den Unterschied zu erkennen.
 
  • #48
Magersucht ist eine schwere lebensgefährliche Erkrankung.
Lieber Fs, würden Sie in diesem Forum auch die Frage einstelle "Meine Freundin hat einen Herzinfarkt. Was soll ich tun?".
Sie scheinen die Bedeutung der Diagnose nicht verstanden zu haben.

In Ihrem letzten Beitrag lassen Sie kein gutes Haar an der Freundin. Da müssen Sie sich die Frage stellen lassen, warum Sie mit einer solchen Person zusammen bleiben.

Auch auf Ihrer Seite scheinen Defizite zu bestehen.
 
  • #49
Magersucht ist eine schwere lebensgefährliche Erkrankung.
Lieber Fs, würden Sie in diesem Forum auch die Frage einstelle "Meine Freundin hat einen Herzinfarkt. Was soll ich tun?".
Sie scheinen die Bedeutung der Diagnose nicht verstanden zu haben.
Doch, hat er sicher - deswegen fragt er.

Der Unterschied zum Herzinfarkt, beim Herzinfarkt wissen und akzeptieren die Patienten was sie haben, gehen damit um, und bemühen sich im Großen und Ganzen die entsprechenden Therapien zu machen.

Hier ist SIE die Patientin, und es handelt sich um eine Sucht. Um eine Sucht, die wie viele Süchte tödlich enden kann am die /der Patient*in nicht die Einsicht findet und SELBST Heilung möchte.

Kernwesen einer Sucht - man verleugnet die Krankheit. Alles ist normal, alles ist gut. Und das hier kommt klassisch dazu
Die Frau ist nicht nur süchtig nach "nicht essen" sondern sie ist süchtig nach kindlichem umsorgt werden. Dafür braucht sie das "nicht essen" und das Drama um ihre Gesundheit.
Man gestaltet das Umfeld, das Ganze ist das System, in dem die Sucht funktioniert, mit dem Partner als CoAbhängigen.
Zudem Sucht ist ein Symptom - die Ursachen sind noch zu finden, und man sieht hier, wieviele Symptome noch hinzukommen.
Zwaghaftigkeit, fehlende Impulskontrolle, Stimmungsschwankungen, Panik, Angste...

Orlandi, diese Frau schädigt auch Dich, und ganz schlimm -
Opfer hier ist DEIN Kind.

Ganz unabhängig, suche Dir Rat bei einer Beratungsstelle - auch hier sind Familienberatungsstellen gute Ansprechpartner.. Nicht nur in Bezug auf Deine Freundin, es hat Gründe warum Du Dir so eine Frau gesucht hast - und so ein Erleben lässt auch bei Dir Spuren, die Du verarbeiten solltest, so wie auch Dein Kind.

Ganz ehrlich, mein Mitgefühl zwar für diese Frau - aber sie muss diesen Weg selbst finden, mit dem Ultimatum hast Du ihr noch einen notwendigen Schubser gegeben. Aber so bitter es ist, sie ist verantwortlich. Du kannst sie nicht zwingen, nicht retten gegen ihren Willen.

Du musst Dich aber entscheiden - willst Du untergehen, und willst Du Dein Kind mit diesem toxischen Umfeld schädigen?
Du bürdest Deinem Kind einen riesigen Rucksack für die Zukunft auf.

Schau auf Dich, auf Dein Kind - rettet Euch.
Jedes Kind hat ein sicheres, verlässliches, liebevolles Elternhaus verdient. Und Du eine wirkliche Partnerin.

Diese Frau ist auf längere Zeit partnerschaftsuntauglich.

W,50
 
  • #50
Ihr habt Recht. Sie hat einfach zu viele Baustellen die unsere Beziehung vergiften und ein Kind in so einem Umfeld aufwachsen zu sehen, ist fatal und schädlich.

Sie muss für sich schauen was Sie mit ihrem Leben macht, dafür ist Sie verantwortlich, ich für meines das Leben meines Kindes.

Strukturiert ist sicherlich sehr schön, das bin ich auch, aber wie hier erwähnt wurde, ist dies und vieles andere bei ihr Zwanghaft. Egal ob Sie nun immer irgendwas tun muss, es scheinen Zwänge zu sein, alles muss hier immer 100% befolgt werden, da darf hier nichts rum liegen oder mal vergessen werden die Rollade runter zu ziehen oder die Socke wurde vor dem Waschen nicht umgedreht, das gibt dann Ärger. Auch das Planen von Aktivitäten muss Sie im Intervall planen. Ich kann doch keinem Kind sagen, so jetzt spielen wir alle zwei Wochen Samstag Abends Gesellschaftsspiele, was passiert wenn mein Sohn oder ich mal keine Lust darauf haben?

Sie ist da sehr festgefahren und verkrampft, ihr fehlt Spontanität, hinzu kommt,
Sie lacht so gut wie nie, hängt an dem Garten und den drei Katzen.

Ich glaube das Sie mich immer noch nicht ernst genommen hat und denkt das am 30.04 alles gut sein wird. Jetzt ist Sie von ihrer Laune wieder so als wenn nichts gewesen wäre, Sie schreibt mittags wenn ich zur Arbeit bin immer einen sehr lange Text was Sie alles gemacht hat, nicht nur mir sondern auch vielen anderen und scheint damit Bestätigung zu suchen, und darin steht dann oft wie Sie sich fühlt und meistens brummt ihr Kopf, ist Sie traurig, auch kommt es vor das Sie schreibt das Sie aufgrund von den Blutwerten Angst hat und nicht weiß ob Sie bald ihr Testament schreiben müsste usw., also genau das was ihr schreibt, Sie braucht das offenbar umpflügt zu werden wie ein kleines Kind.

Ich für meinen Teil bin derzeit einfach blockiert, ziehe mich zurück, rede ganz normal mit ihr aber halt weniger und versuche den Tag umzukriegen wenn wir Wochenende haben.

ich werde für mich eine Beratungsstelle aufsuchen und habe da z.B. gesehen das die Caritas in meinem Ort für Angehörige von Suchtkranken Beratung anbietet und werde da nächste Woche anrufen.
Und genau das werde ich ihr die Tage sagen, mal sehen ob das noch mal was mit ihr macht? Ich werde Sie auch Fragen wie weit Sie mit ihrer Suche eines Arztes ist was Ihre Sucht betrifft und ob Sie den 30.04 im Blick hat?

Ich habe das Gefühl Sie meint da hier zu Hause alles ganz normal weiter läuft bis auf das ich mich halt zurückziehe und wie blockiert bin, das alles nur heiße Luft ist.
Aus dem Grunde schubse ich Sie mit nochmal mit meinen Aussagen die ich gerade geschrieben habe, damit Sie vielleicht merkt, ob er meint es doch ernst.
 
  • #51
Ich glaube nicht, dass du da irgendwelche Konsequenzen ziehst, sie hat dich am Wickel und das weiß sie auch. Mit einer sturen, seelisch kranken und absolut uneinsichtigen Partnerin hab ich mich auch jahrelang herumgequält, ich hab unsäglich gelitten in dieser Zeit, später hab ich mich von ihr getrennt. Vielleicht bemerkenswert war, dass ich mir in der Zeit mit ihr immer mehr Sorgen um sie als um mich selbst gemacht habe.

Verlorene Zeit, klar, aber auch die Zeit eines Lernprozesses. Es gibt "Dinge", die schafft man nicht, magersüchtige Frauen gehören dazu. Vielleicht hilft es, ihr klarzumachen, dass sie ihre Organe kaputt macht, auch ihr Gehirn, sie wird da möglicherweise eine spezielle Form der Demenz entwickeln.

Vielleicht bietet ihr aktueller Zustand auch eine Möglichkeit der Hilfe, eine sehr drastische, ich denke an Freiheitsentziehung, bei Psychosen macht man das, wenn Selbstgefährdung gegeben ist. Sie kann das Unsinnige und Selbstzerstörerische ihrer Handlungen nicht mehr einsehen, ich bin kein Freund von Zwangsmaßnahmen, aber hier stößt man an die Grenzen von Einsicht und persönlicher Entscheidungsfreiheit.

Bleib mal dran, ich wüsste gerne, was du machst und wie es aussieht mit deiner Beziehung.
 
  • #52
ich werde für mich eine Beratungsstelle aufsuchen und habe da z.B. gesehen das die Caritas in meinem Ort für Angehörige von Suchtkranken Beratung anbietet und werde da nächste Woche anrufen.
Du machst es gut - halte durch.

Und genieße heute mal den sonnigen Tag nur mit Deinem Sohn. Nehmt Euch das fahrrad, raus... Irgendetwas Spontanes, kickt, spielt Federball, macht ein Feuer...
Die werden schnell groß...Diese Zeit kommt nicht wieder.

Dir alles Gute
W,50
 
  • #53
Finde ich auch! Ich habe die ganze Zeit nur mitgelesen und gäbe es die Like-Funktion, hätte ich sie hier verteilt und gerade Dir, liebe @Lionne69 für diesen Beitrag. Was ich nur nicht verstehe ist, warum soll @Orlandi bis zum 30.4. warten? Meint ihr in 5 Tagen verändert sich ihr Verhalten so grundlegend? Das glaube ich nämlich kaum. Schon wegen des Kindes hätte ich nach dem letzten Gespräch die Trennung eingeleitet, denn wie es mit Ultimaten so ist...man wird weicher, der Zorn verraucht, das Verhalten ändert sich aufeinmal zum "positiven" und dann 3 Monate später ist alles wieder wie zuvor.
Ich wünsche Orlandi ganz viel Kraft. Vielleicht sollte er sich mal fragen, was sich an seinen Gefühlen in 5 Tagen ändern soll. Innerlich hat er sich doch schon verabschiedet. Ach, ich hoffe, er schafft das. Es kann durchaus sein, dass auch sie dadurch wachgerüttelt wird.
 
  • #54
also es gab ein Gespräch.

Sie war sehr gefasst und sagte mir, das Sie nun aufgrund des Drucks, einen Termin bei einer Ergotherapie hat, wo Sie eine Therapie beginnen wird. Sie hatte bereits eine Beratung. Sie schiebt die Kilos die Sie abnimmt, auf Stress und gibt dabei keine Details an, aber das es an vielen Faktoren liegen würde, Sie sich eine Liste gemacht hat was Sie dort besprechen möchte. Montag startet Sie.

Nebenbei hat Sie bei einer Psychologin einen Beratungstermin, nicht mehr und nicht weniger. Dieser soll wohl entscheiden, warum Sie so rapide abgenommen hat. Diesen Termin hat Sie am Mittwoch.

Sie sagt, wenn ich ihr diesen Druck nicht gegeben hätte, dann hätte Sie das nicht gemacht. Sie macht es nur, weil ihr etwas an der Partnerschaft liegt.

Auf meine Frage was Sie denn ohne meinen Druck gemacht hätte, meinte Sie nix. Ich sagte ihr das ich da ohne Ergebnis nix von Glaube. Ich sagte ihr auch, das es ja toll ist wenn Sie nun was tut, aber nur mir zu Liebe muss Sie das nicht tun, Sie ist selber für sich verantwortlich, nicht ich.

Ich habe ihr gesagt, das wir gemeinsam viele Baustellen haben und ich sehr skeptisch bin das dies wirklich funktionieren kann. Sie müsste sich schon um 180 Grad drehen. Dazu hat Sie nix gesagt. Sie wollte wissen wie wir verbleiben. Ich sagte mach Du mal deine Therapien, irgendwann in den nächsten Tagen müssen wir unsunterhalten. Ich selber habe am Montag einen Termin bei einer Suchtberatung für Angehörige.