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Meine Minderwertigkeitskomplexe zerstören jede Kennenlernphase!

Ich bin seit ca. anderthalb Jahren Single und habe seitdem viele Dates und einige Kennenlernphasen gehabt. Ich arbeite als Flugbegleiterin, studiere und model nebenbei und habe dementsprechend genügend Gelegenheiten jemanden kennenzulernen.
An meinem äußeren Erscheinungsbild liegt es jedenfalls nicht, dass ich solange Single bin - eher an meinem Charakter.

Ich weiß von mir selber, dass ich häufig das Gefühl habe minderwertig zu sein (was sehr wahrscheinlich aufgrund meiner Kindheit entstanden ist) und "brauche" deswegen viel Aufmerksamkeit. Damit meine ich nicht, dass ich in Gruppen immer die bin, die das Wort an sich reißt - denn vor den meisten anderen Menschen mache ich den Eindruck einer selbstbewussten und eigenständigen Frau - doch leidet meine Laune, oder besser gesagt, das Gefühl, wichtig zu sein und lieb gehabt zu werden, sehr darunter, wenn der Mann sich auch nur einen halben Tag nicht meldet oder etwas später als versprochen anruft oder beschäftigt ist, weil er arbeiten / lernen muss.
Bitte verwechselt das nicht mit dem "Prinzesinnen-Gehabe", denn ich habe in solchen Situationen ernsthaft das Gefühl (ihm) nichts wert zu sein. So gut es geht versuche ich das Gefühl zu ignorieren und mich mit meinen Pflichten und Hobbies zu beschäftigen und nicht zu motzen. Aber manchmal platzt es einfach aus mir heraus und ich mache ihm Vorwürfe. Diese sind aber vollkommen unberechtigt da der Mann, den ich momentan und seit März kennenlerne, unglaublich lieb, verständnisvoll und immer für mich da ist. Er hat mir den Tipp gegeben, wenn ich das Gefühl habe, zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, soll ich eine Stunde später nochmal darüber nachdenken und gucken, ob das Gefühl dann immer noch da ist, anstatt ihm sofort Vorwürfe zu machen.
Exakt denselben Vorschlag hat mir auch der Mann, den ich letztes Jahr für viele Monate gedatet habe, gemacht. Ich finde das sehr lieb, denn einigen Männern wäre eine solche unsichere Frau sicher zu blöd und sie würden sich einfach verabschieden.
Ich möchte aber wirklich an mir arbeiten und nicht eine Frau sein, die sich nicht beachtet und minderwertig fühlt und dann auch noch motzt und Vorwürfe macht...

Wer kennt so etwas und hat Tipps damit umzugehen?
 
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Übe dich darin dein Glück nicht ausschließlich von anderen Menschen abhängig zu machen.

Genieße die Nähe und Gegenwart eines tollen Menschen wenn er in deiner Nähe ist. Aber definiere dich nicht über andere Menschen oder eine Beziehung. Du musst zunächst und vor allem dich selbst lieben und akzeptieren.

Finde heraus was dich begeistert. Beschäftige dich mit dir selbst, mindestens genauso intensiv wie mit den wichtigsten Menschen in deinem Leben. Ich schreibe viel wenn ich alleine bin. Vor allem Kurzgeschichten. Dort kann man alles erschaffen; Situationen, Menschen, Dialoge, Realitäten. Für mich ist das eine der befriedigendsten und kreativsten Beschäftigungen. Oft merke ich nicht, wie ein halber Tag verstrichen ist ohne das überhaupt bewußt wahrgenommen zu haben. Für dich ist es vielleicht etwas komplett anderes. Beschäftige dich mit Dingen die dich begeistern, die dich Zeit und Raum vergessen lassen: in denen du voll aufgehst und 'fließt'.

Versuche im Hier und Jetzt zu sein, nicht stets an Vergangenes oder die Zukunft zu denken.

Liebe deine Partner aber lerne das Leben selbst zu lieben. Lerne 'loszulassen' und dich von deiner Erwartungshaltung zu befreien. Das Leben ist endlich, nicht von Dauer. Versuche nicht alles zu kontrollieren, immer grübelnd, stets voller Sorge in die Ferne blickend. Übe dich darin alleine glücklich zu sein und du wirst andere Menschen und - noch viel wichtiger - dich selbst mit dieser Fähigkeit beeindrucken und dich neu erfinden.

Egal wie sehr ich meine Freundinnen liebte, ich habe mich nicht ständig bei ihnen gemeldet da ich oft mit mir selbst beschäftig war.

Menschen denen du etwas bedeutest lieben dich auch wenn sie vorrübergehend keinen Kontakt zu dir haben. Konzentrierst du dich stets auf Zuneigung und Aurmerksamkeit widmest du deine 'Energie' zwar einer der schönsten weltlichen Freuden, schließt allerdings andere Elemente aus oder vernachlässigst sie bzw. dich selbst.

Verspürst du nach einem halben Tag (ohne Kontak zu deinem Freund) ein unangenehmes Gefühl, dann fürchte dich nicht vor diesen Assoziationen/Gefühlen. Entspanne dich und lass diese Eindrücke kurz zu. Entscheide dich dann dich nicht mehr darauf zu konzentrieren. Nicht gewaltsam. Sag ihnen (diesen Gefühlen): Ich habe gerade keine Zeit. Und mach etwas, dass du gerne tust oder probiere etws völlig neues aus. Guck nicht mehr auf die Uhr wenn es nicht nötig ist. Vergiss dein Handy, whatsapp, Fb, etc. so lange bis du all das vergessen hast. Gib anderen Eindrücken/Emotionen mehr Platz.

Aber ich kenne dich nicht. Ein Gespräch mit einem Therapeuten kann helfen, wenn sich dieses Gefühl auch nach eine Lebensumstellung verschlechtert oder nicht verändert.
 
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Liebe FS,

ich glaube nicht, dass es Minderwertigkeitsgefühle sind, sondern die Angst nicht geliebt/wertgeschätzt zu werden, eventuell in Verbindung mit dem Wunsch nach emotionaler Sicherheit (beides bei mir so vorhanden).

Was hilft? Du solltest anfangen, dich selbst zu lieben! Du könntest dir eine Liste mir all den liebenswerten Eigenschaften schreiben und diese jeden Tag laut vor dem Spiegel vorlesen. Auch könntest du ein Tagebuch führen (gerne auch stichwortmässig). Darin hälst du besonders wertvolle Momente fest, in denen du in Frieden und Harmonie mit dir warst. Was mir ausserdem geholfen hat, war die Vorstellung in für mich verletzenden und hilflosen Sitiuationen (auch bereits geschehene, vor allem die, die in der Kindheit stattfanden) zu diesem traurigen Kind/Teenie/Erwachsenen zu gehen und in verständnisvoll zu trösten, in den Arm zu nehmen, da zu sein ...!

Erfahrungsgemäß konnte man sich als Kind nicht auf die Erwachsenen Bezugsperson verlassen (oft waren Mutter/Vater in irgendeiner Form suchtkrank, depressiv oder sonst nicht *geistig/körperlich* anwesend). Man musste sich alleine durchboxen und seine eigene Unsicherheit und Trauer *unterdrücken* um weiterleben zu können. Deshalb sei heute ganz besonders liebevoll zu dir. Keinem Partner ist es möglich, diesen Mangel auszugleichen, sie sind schlichtweg überfordert!

Alles Liebe!
w
 
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Liebe Fs,

ich möchte erstmal mit einem ganz ganz grosses Lob an Dich starten, und zwar weil Du sehr offen und ehrlich deine Gefühle den Männern geäussert hast. Das erzeugt schon viel Nähe..Viele und zwar mehr als Du glaubst, haben diese Unzulänglichkeitsgefühle, würden sie aber niemals offen zugeben. Du bist aber schon einen Schritt weiter als die meisten Menschen und stehst zu deinen Minderwertigkeitsgefühlen. Das ist gut! Menschen versuchen mit verschiedenen Mitteln die zu übertünchen, gerade Männer sind Meister darin, weil ein Mann sowas nicht äussern darf ohne als Schwächling abgetan zu werden, aber auch Frauen versuchen immer wieder durch die Fassade zu beweisen, wie selbstbewusst und unabhängig sie sind.
Minderwertigkeitsgefühle werden dann zum Problem, wenn sie deine Lebens und Liebesfähigkeit einschränken. Du modelst, du studierst, du arbeitest, wirkst selbstbewusst =Fassade...
Anders wie die anderen hier, rate ich Dir nicht, diese Gefühle der Minderheit zu verdrängen, sondern sie als Hinweis zu sehen, dass du Sehnsucht hast nach Aufmerksamkeit, das ist doch was normales, wenn du einen Menschen gerne hast....zu motzen ist natürlich nicht schön...damit treibst Du Menschen eher von Dir weg. Zu sagen, ich hab dich heute vermisst...ist für die meisten Menschen ein Liebesbeweis, Vorwürfe machen das Gegenteil davon...sie gehen auf Abstand oder fühlen sich unverstanden....Denk mal drüber nach! W34
 
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Du scheinst eine tolle Frau zu sein, denn Du erkennst die Wurzel Deines Problems und schiebst es nicht auf die Männer. Sehr gut. Außerdem scheinst Du gute Männer kennezulernen, die nicht gleich die Flucht ergreifen, wenn ein Vorwurf von Dir kommt.

Ich finde den Vorschlag Deines jetzigen Freundes sehr gut. Wenn dieses Gefühl aufkommt, dass Du Dich vernachlässigt fühlst, dann greife nicht zum Telefon, sondern lasse es zu und schau, was Dir wirklich fehlt. Was kannst DU in so einem Moment für Dich tun?

Ich war früher auch so unsicher, schiebe das aber nicht mehr auf die Männer, sondern halte die Verunsicherung aus und vertraue darauf, dass jemand, der mich mag, schon melden wird. Das spielt dann eine Verzögerung keine Rolle mehr.
 
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1) Du bist beruflich erfolgreich, studierst, jettest durch die Welt und erlebst viel - Du bist selbstbewußt im Auftreten.

2) Ich habe nicht verstanden was Du mit "minderwertig" meinst. Minderwertig fühlst Dich, wenn mann sich nicht meldet, mal ein date absagt, oder Dir keine Aufmerksamkeit schenkt. Ihm ist alles andere wichtiger als Du. Ich denke aber, daß es gerade in der Anbandelungsphase schon so sein kann, daß man sich noch nicht sosehr liebt, daß jeder seinen Freiraum braucht und gerade nicht dem andern durch permanenten Kontakt auf die Füße tritt - denn wer auf die Füße tritt, der klammert und wer sich noch unsicher ist ob es mit dem Gegenüber was wird (also ein Mann der Dich datet) der will erst mal nicht umklammert werden.

3) Du erwartest Anerkennung durch andere. Wenn die nicht kommt, fühlst Dich "minderwertig" und wirst emotional aufgeregt. Aber jetzt erklär mir Du intelligente, studierende, welterfahrene, selbstbewußte Frau, wieso Du es nötig hast, auf die Anerkennung durch andere zu warten und Dich dadurch von der Anerkennung durch andere abhängig zu machen ? Kommt keine Anerkennung, leidest Du. Gib Dir doch die Anerkennung selber, die Du brauchst, wenn Du Dich umschaust im Leben, wirst genug finden.

4) Männer. Du bist 1 1/2 Jahre single - zur Beziehung schreibst nichts, zum Trennungsgrund auch nicht und auch nicht zu den dates die Du hattest und wie weit die Anbandelungsphase ging (wie lange, wie oft getroffen, seit ihr ggf. im Bett gelandet etc). Du hast ebenso eine Anspielung auf Deine Kindheit drin, ohne daß Du schreibst, was da war. So fällt es schwer, eine Aussage zu treffen. Mein Eindruck ist aber, daß Du viel datest, Dich aber am Ende aus irgendeinem Grund nicht auf jemanden einlassen kannst oder willst - blockt der Kopf ? Hast Angst ? Das Problem ist evtl. auch, daß eine feste Beziehung Deinem Minderwertigkeitsgefühl plötzlich den Garaus machen würde - weil jemand da wäre, der mehr von Dir will. Ich frage mich aber, wie das funktionieren soll: Willst dann in einer Beziehung die totale Umklammerung, sprich hast Angst, daß er fremdgeht, wenn er nur mal alleine Getränke holen fährt oder wie soll es gehen ?

5) Was sind Deine Ziele ? Du datest, aber - landest im Bett ? Willst das ? Hattest es schon ? Wenn Du die feste Beziehung suchst, dann schreckt umklammerndes Verhalten einen Mann total ab. Ich habe den Eindruck, du willst die Beziehung ganz oder gar nicht, und alles dazwischen (lockeres Kennenlernen, Unternehmungen, Kuscheln, Sex, Liebe, die Gefahr enttäuscht zu werden) willst alles nicht, weil Du Angst davor hast, verletzt zu werden. Aber wenn Du das Ziel Beziehung hast, mußt dieses Risiko auch eingehen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich glaube weniger, daß Dir der Sinn nach ONS, Spaß, Affairen steht, aber vielleicht würde Dich ein Vorgehen in diese Richtung selbstbewußter und weniger verkrampft werden lassen - Du bist single, zu niemandem verpflichtet, und sicher alt genug, Spaß zu haben.
 
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Liebe FS, Deine Worte konnten von mir stammen. Die Situation und den Hintergrund kenne ich ganz gut, meine sehr schlechte Erfahrungen haben alles noch verschlimmert. Ich bekomme regelmässig Panik, wenn jemand sich für mich interessiert, vor allem wenn ich den auch sympatisch finde. Zu einer Beziehung kommt es natürlich nicht. Ich glaube, das nennt sich Näheangst oder ähnlich, oder in anderen Worten, Angst nicht gut genug zu sein und auch Angst verletzt zu werden. Ich habe früher versucht "an mir zu arbeiten", es wurde aber noch schlimmer , da erstens ging es um die falschen Leute und zweites (finde ich, ganz wichtig), an sich arbeiten bedeutet für mich erfahrungsgemäss NUR MICH ALLEINE unter Druck zu setzen, und eventuelle Probleme oder Macken von der Gegenpart nicht wahrnehmen! Ich glaube deswegen , das war der falsche Weg. Ich kann Dir leider keinen Rat geben. Ich versuche mein Leben so gestalten , dass ich auch ohne Partner glücklich bin, dann hat man immerhin eine Stütze, wenn es in der Partnerschaft was schief laufen sollte. Ich glaube, diese "Krankheit" ist nicht heilbar, man muss nur lernen die zu akzeptieren und damit zu leben. Sorry, wenn etwas verwirrt geschrieben! w, 36
 
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Liebe FS,
ganz ehrlich, das klingt nach hohem Leidensdruck und die konstruktiven Ansätze der Männer haben Dir nicht geholfen.
Da muss ein Profi ran und zwar ein richtiger. Such' Dir einen richtigen psychologischen Psychotherapeuten, am besten Fachrichtung Verhaltenstherapie und dann noch einen mit konfrontativem Ansatz - keinen ratgeberbelesenen Kuechenpsychologen, der sich Coach nennt.
Das Ganze wird anfangs nicht viel Spass machen, hilft nach ca. 20 Stunden aber ungemein. Gut ist es, wenn Du es mit Methoden der Selbstwahrnehmung (Achtsamkeit, MBSR) kombinierst und mit auch körperorientierten Verfahren (Yoga, Tanzen). Und dann gönn Dir einen Personal Trainer, der mit Dir knallhartes Intervalltraining macht und eine Stimungskanone ist, das ist gut für die Wahrnehmung eigener Stärke und macht Dich weniger bedürfig.

Mir klingt es ein wenig danach, dass Du Dich verzettelst und überforderst: studieren, Flugbegleiterin und modeln. Jedes einzelne davon reicht als Vollzeitjob. Vermutlich machst Du nichts davon richtig, bist in nichts wirklich erfolgreich und das macht Dir schlechte Stimmung und strahlt auf Beziehungen aus. Mach weniger und das richtig, sowie die oben beschriebenen Dinge. Dann bringst Du ein Fundament in Dein Leben.

Noch stehen die Männer auf Dich, weil Du jung und schön bist. Dafür schlucken sie erst mal die Kröte Deines anstrengenden Verhaltens. Sowie Jugend und Schönheit nachlassen, akzeptiert das kein Mann mehr.
 
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Vielleicht tut dir der Job als Model nicht gut? Auffällig viele Models sind psychisch krank und fühlen sich immer noch unperfekt und haben Komplexe. Die Aufmerksamkeit von außen schürt das ganze noch. Lob und Komplimente fördern deine Psyche, dich noch mehr steigern zu müssen und Kritik zieht dich noch mehr runter und du fühlst dich noch unperfekter. Daher ist es stark wichtig, dass du dich von diesem Druck befreist.

Du musst an dir selber hart arbeiten. Das heißt, such dir eine Reihe Bücher und dann beschäftige dich mit deiner Psyche. Lern Selbstwert, Selbstbewusstsein, Glück in dir zu suchen und nicht draußen, Zufriedenheit, usw. Das ist ein ganzes Stück Arbeit. Aber das wirst du lernen müssen. Eigentlich gibt es dafür ja wiedermal den Therapeuten, aber die wenigstens Menschen suchen diesen in ihrer ersten Lage auf.
 
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Liebe FS,die Sache mit der Aufmerksamkeit kann ich sehr gut nachvollziehen.
Es ist wohl ein Grundbedürfnis,was normal ist.
Bist Du Einzelkind?
Durch Deinen Beruf als Flugbegleiterin und die begleitenden Umstände wie Modeln und Studium stehst Du ohnehin genug unter Druck.
Ich glaube noch nicht einmal,dass Du Dich wirklich minderwertig fühlst.Ich vermute,dass Du Dich
selbst zu sehr unter Druck setzt.
Druck -in jeglicher Form ist nicht gut.
Versuche Dir selbst treu zu bleiben und Dich nicht von der Bestätigung anderer abhängig zu machen.
Gut finde ich den Rat Deiner letzten Männer.Nach einer Stunde nochmal nachdenken,bevor es zum Eklat kommt.
Das ist wirklich vernünftig und vielleicht ist dann zukünftig das Kennenlernen auch nicht mehr so schwierig:).
Alles Liebe.
Eine Artgenossin mit genau dieser Konstellation.
 
Du musst lernen das Wertschätzugn auch von etwas anderem kommen kann als von aussen.. bei deinen beiden Jobs Model und "flugbegleiter" ist dein "Erfolg" von Aussen abhängig, d.h. wie deine Umwelt auf dich reagiert... da du das wahrscheinlich schon immer hattest, bist du dagegen resistent geworden.. d.h. die Dosis "Zuneigung" und "Zuspruch" musste immer erhöht werden bis du schlussendlich an dem Punkt angelangt bist an dem du 2 mal Täglich deine "Dosis" brauchst... das machen übrigens die Prinzesschen auch so.. Dopaminjunkie.. es muss alles harmonisch und toll sein und wenn es das nicht ist wird kurz alles kaputt gemacht damit man sich wieder drum bemühen kann das alles wieder in Ordnung ist..

Lösung: erschaffe etwas auf das du stolz sein kannst ohne das du Bestätigung von aussen brauchst... d.h. nix mit Photo nix mit Events.. baue etwas , arbeite irgendwo mit wo etwas entsteht.. tue etwas was du noch nie gemacht hast repariere etwas bis es wieder geht, oder restauriere etwas.. alles sehr dankbare arbeiten die deinen Selbstwert aus dir selbst generieren..
 
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Noch stehen die Männer auf Dich, weil Du jung und schön bist. Dafür schlucken sie erst mal die Kröte Deines anstrengenden Verhaltens. Sowie Jugend und Schönheit nachlassen, akzeptiert das kein Mann mehr.

Ja, das ist mal wieder sehr empathisch, liebe Fs, es gibt auch Männer, die nicht nur auf jung und schön stehen, lass Dir da mal nichts einreden. Der obige Beitrag war eigentlich ganz gut, aber den zitierten Satz vergiss bitte schnell mal. Das ist Unsinn.
Ich denke auch, dass jeder Mensch, im Alter etwas gelassener wird. Sonst müssten ja alle ab 40 komplexbeladen und jammernd herumlaufen, die nicht mehr top aussehen, das tun die aber nicht.
Ich geh jetzt nicht davon aus, dass Du ständig und ewig am motzen bist, sondern ab und zu mal über die Stränge schlägst. Vielleicht sind es auch einfach Verlustängste und nicht Komplexe, die Dir Leben schwer machen. Wenn es Dich stört, dass er nicht immer sofort auf Deine Nachrichten reagiert, dann versuch vielleicht mal den Spiess umzudrehen.....nicht aus Boshaftigkeit! sondern einfach weil Du merkst, dass andere Menschen nicht panisch reagieren und sich dennoch geliebt fühlen und nicht motzen. Hast Du vielleicht zu hohe Erwartungen an Dich und damit auch an andere ? Du musst nicht allen und zu jeder Zeit gerecht werden....ich wünsch Dir alles Gute! w34
 
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Hier die FS:

Anmerkung der Moderation:

Da sich nicht genau feststellen lässt, ob es sich wirklich um die FS handelt, erfolgt keine Freischaltung
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