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  • #271
Wenn dem so wäre... warum zeigen Männer ihren (solchen) Frauen nicht ihre Wertschätzung, sondern behandeln sie wie einen Untertan?

Es gibt selbstverständlich genügend Männer, die Idioten sind. In diesem Falle sollte eine erwachsene Frau in der Lage sein, die Beziehung zu beenden. Ich glaube da sind wir 100% beieinander. Das geht gar nicht.

@RandomDude ich denke, deine Vorstellung mag ja aus Männersicht schön sein, aber betrachte es mal aus Sicht der Frau: welche Frau sollte das wollen? Was hätte Frau davon?

Da ich selbst keine Frau bin, möchte ich mir nicht anmaßen das im Detail beurteilen zu können. Fakt ist, ich kenne zahlreiche Frauen die mehr als glücklich mit ihrer - in diesem Sinne eher klassischen - Rolle in der Beziehung sind. Sie haben einen "Top Mann", der sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und ihr i.d.R. auch Zugang in ein "interessantes" oder "besonderes" Leben gibt. Dem gegenüber stehen zahllose Frauen, denen es so geht wie der FS und mit Katzen verbittern. Keine Frau muss sich - zum Glück! - an irgendwen anpassen. Aber dann darf sie sich nicht wundern, weshalb es mit den interessanten Männern eben nicht klappt.

Nochmal in aller Deutlichkeit: Hier ist nicht die Rede von häuslicher Gewalt oder existenzieller Abhängigkeit. Auch nicht davon dass der Mann der Frau irgendwas verbietet oder sie in ihrer Entfaltung unterdrückt. Ich habe einzig und allein dargestellt, was der Top-Mann i.d.R. sucht, um sich zu binden. Die dominanten, bestimmenden und eher maskulinen Frauen sind dann eben für Sex gut und danach ist Ende. Muss man nicht gut finden, ist politisch himmelschreiend inkorrekt, aber es ist die Antwort auf die gestellte Frage. Ich meine es nur gut.

Es wäre interessant zu wissen, wie ihr euch die Bedürfnisse der oberen 10-15% so vorstellt. Ich glaube da gibt es wirklich eine extrem große Diskrepanz zwischen den Geschlechtern und es wäre doch super, wenn man das ohne Anschuldigungen diskutieren könnte. Das passiert nämlich meistens (wie auch hier sofort), und da hat beschriebene Spezies dann oft einfach keine Lust drauf / Zeit für - schließlich ist er mit seiner Situation im Gegensatz zu vielen Single Frauen Anfang 30 absolut zufrieden.
 
  • #272
Du scheinst dich durch eine rein sachliche - und nebenbei wertungsfreie - Darstellung angegriffen zu fühlen. Niemand verlangt irgendwas von dir. Wenn dich dein Verhalten und deine Einstellung dorthin gebracht hat, wo du es dir gewünscht hast, kann man dir dazu gratulieren.

Ursprung dieses Threads war eine konkrete Fragestellung aus einem Defizit heraus (Wunsch, einen Mann für eine Beziehung zu gewinnen der überdurchschnittlich attraktiv ist) und auf diese habe ich geantwortet.

Es gibt hunderttausende netter Männer da draußen, die alles dafür tun würden um endlich eine Beziehung zu haben. Die sind anders. Die sucht aber die FS nicht.



Wenn du alles, was nicht in den oberen 10-15% der Männer liegt, als schlechte Gesellschaft bezeichnest ist das natürlich auch ein Statement.
Mysogynie, Erwartung eines passiven unterwurfigen Weibchen, und Wertung der Mitmenschen in Prozent zeigt mir, dass sich manche in einer Liga wähnen, die ich nicht nachvollziehen kann. Stereotype Attraktivität, siehe Instagram, finde ich bei allen verfügbaren Geschlechtern maximal langweilig. Auch der Wunsch der FS ist relativ. Was ist attraktiv?
 
  • #273
Ein Mann, der es nötig hat, eine unterwürfige Frau haben zu wollen anstatt eine Partnerin für

wäre Für mich maximal unattraktiv.
Darum geht es aber doch gar nicht. Die Frage von @Lea25 war an Männer gerichtet und @RandomDude sieht das eben so. Was ist daran so schwer zu verstehen? Ist seine männliche Sicht gefragt oder nur die politisch korrekte, damit Frau dann über ihn herfallen kann?
Wovor hat ein solcher Mann Angst dass er es nötig hat, sich mit einer unterlegenen Frau zusammen zu tun?
Mit Angst hat das wenig zu tun. Er sucht eine weibliche Partnerin mit dem Wunsch nach „herkömmlichem“ Lebensstil. Gibts auch hier im Forum immer wieder.
Nicht wenige Frauen betonen hier umgekehrt, dass ihre Leistung darin besteht, den Haushalt zu machen, Kinder zu bekommen, sich um die zu kümmern und nebenbei sehen sie Sex als erbrachte Leistung.
Ich würde sagen, der Frau muss er sehr schnell beweisen, dass er der Richtige für sie ist.
Das mag sein. Aber längst nicht in dem Umfang, den Du beschreibst. Es finden sich für so ein Konzept sicher genügend Frauen.
Bei den entsprechenden Frauen hier fragt das auch niemand...
 
  • #274
schließlich ist er mit seiner Situation im Gegensatz zu vielen Single Frauen Anfang 30 absolut zufrieden.
Wenn das Beuteschema der FS genau der von Dir beschriebene Mann sein sollte (sie hat attraktive Männer eher über die Optik beschrieben als groß und sportlich), dann ist dieses Zitat genau der entscheidende Punkt.

Ein Mann, der mit seinem Singleleben absolut zufrieden ist, geht für keine Frau in eine Beziehung, denn er hat gar nicht das Bedürfnis, die Verantwortung einer Beziehung auf sich zu nehmen, um die Annehmlichkeiten einer Beziehung zu haben, für die auch er seinen Teil bieten "muss", also WILL.

Ich glaube nicht, dass solche Männer für ein Bisschen Umsorgen und Bekochtwerden ans Heiraten und Frau Absichern denken.

Er lernt eine Frau kennen, sie will natürlich nicht nur geben, sondern auch was von ihm zurückbekommen. Eine Umsorgefrau will Sicherheiten. Schon wird sie zu anstrengend und es bleibt beim paar Mal Sex.

Lea hat sich selbst als unsichere Frau beschrieben und ich meine, sie ist viel zu schnell zu angepasst und dabei, die Wünsche der Männer zu erfüllen.

Was erwartet Frau? Dass der Mann in seiner ganzen Persönlichkeit fokussiert, selbstbewusst und bestimmt ist, aber im Kontakt zu genau einer Frau dann plötzlich nicht mehr?
Das ist in der Tat dann das böse Erwachen, wenn sich eine Frau mit so einem Mann in eine Beziehung begibt. Sie ist angezogen von seiner Zielstrebigkeit und denkt, die wird er dann auch genau darauf anwenden, sie glücklich zu machen.

Das geht schon in gewisser Weise mit Geld, aber Frauen wollen trotzdem auch die oberste Priorität haben für ihn, über Karriere, Job, Mutter und Kumpels, Hobbys, Freunden.
Sie gibt ja das gleiche.

Insbesondere, wenn Kinder da sind, müsste er sich dann ändern, statt sich wie die Kinder an den gedeckten Tisch zu setzen und nach dem Essen wieder aufzuspringen.

an "Gesprächen auf Augenhöhe" ist absolut nichts verwerflich. Diese hat er aber ohnehin jeden Tag mit seinem gesunden Umfeld
Mit "Augenhöhe" ist nicht die gleiche Intelligenz gemeint (das auch, aber dafür bräuchte dann die Frau auch ein gesundes Umfeld, also eine Arbeit mit Kolleg*innen), sondern die Gleichberechtigung in der Partnerschaft. Sie hat auch Bedürfnisse, die er erfüllen muss, damit die Beziehung gut ist.

Und hier ist die Frage, WIE er das schaffen will. Das geht nur mit Geld, wenn er den ganzen Tag seinen Geschäften nachgeht, und dafür braucht er eine Frau, die sehr materiell eingestellt ist.
 
  • #275
Aber weißt Du was, @RandomDude -

ich kenne zahlreiche Frauen die mehr als glücklich mit ihrer - in diesem Sinne eher klassischen - Rolle in der Beziehung sind. Sie haben einen "Top Mann", der sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und ihr i.d.R. auch Zugang in ein "interessantes" oder "besonderes" Leben gibt.
das habe ich auch im Umfeld. "Mehr als glücklich" - nee, das scheint nicht so, aber sagen wir: Die Frauen waren bis Ü40 sehr zufrieden. Keine arbeitet Vollzeit, viele haben einen guten Job (Beamtinnen) oder sind Hausfrau und sie haben alle Kinder, die mittlerweile im Alter von Teenager bis Studenten-und-damit-aus-dem-Haus sind. Ganz klassisch haben die Frauen sich allein um die Kinder gekümmert, sind allein zum Babyschwimmen, zu Elternabenden gegangen, haben allein die Schulaufgaben betreut, die Männer sind ihren anspruchsvollen Jobs nachgegangen, haben haufenweise Geld mit nach Hause gebracht und allen ein schönes Leben ermöglicht.

Nun, wo die Kinder aus dem Haus sind, fangen die Frauen an zu denken, dass sie keine Kinder mehr zu versorgen haben und wollen das mit dem Mann auch nicht mehr tun. Sie wollen was für sich tun, nachdem sie zwei Jahrzehnte lang quasi allein die Familie bekümmert haben. Aber eine wichtige Eigenschaft bleibt, siehe nächsten Post.

Die Männer sind um die 50 und sind gesundheitlich etwas angeschlagen und die Frauen träumen laut von jungen Barmännern und dergleichen. Ich habe gedacht, ich höre nicht richtig, als die Damen ihre Unzufriedenheiten mit den Männern ganz offen in der Runde kundtaten und junge Männer abcheckten, ob sie attraktiv sind. Manchmal saß der betroffene Mann sogar daneben.
 
  • #276
Und bei einer Sache sitzt Du einer Illusion auf:
Die dominanten, bestimmenden und eher maskulinen Frauen sind dann eben für Sex gut
Das stimmt so nicht. Auch die "weiblichen Frauen", also die Partnerinnen dieser Männer sind extrem dominant und sehr bestimmend zu Hause. Denn sie müssen ja den "Laden" zu Hause allein am Laufen halten. Insbesondere muss das funktionieren, wenn Kinder da sind und sich der Fürsorge für sie alles anzupassen hat. Von daher ordnet sich der Mann dort unter wie bei seiner Mutter, denn wer mitreden will, müsste auch mitmachen.

Genau in diesem Mutter-Ton reden ALLE diese Frauen mit ihren Männern auch vor anderen Leuten (mir z.B.). Und DAS bleibt, aber der Mann wird nicht mehr umsorgt, denn die Frau will einen MANN, kein Kind, die sind aus dem Haus und sie macht drei Kreuze, weil sie endlich Zeit für sich hat.

Dass er zu Hause nichts zu sagen hat, störte ihn früher nicht, "denn Frauen können Familienzeug ja viel besser mit ihrer Weiblichkeit und Empathie und so", und das ist eine Zeitbombe, weil er die Macht nie wieder zurückbekommt über das Heim, das er (mit)bezahlt hat.

Irgendwann weiß er, dass er in der Falle sitzt und nicht mal mehr als "Top-Mann" gesehen wird, weil er vielleicht ein paar Zipperlein hat und sich mehr schonen will. Dann hört er sich an, welcher Mann des Servicepersonals am süßesten aussieht. (Das sollte mal umgekehrt sein und sich Männer über die Frauen des Servicepersonals auslassen ...)

Dem gegenüber stehen zahllose Frauen, denen es so geht wie der FS und mit Katzen verbittern.
Na, es gibt auch noch ein paar andere ;)
Augenhöhe-Beziehungen sind die besten und stabilsten, glaube ich.

Die oben beschriebenen wirken auch stabil, weil die Männer um ihre Machtlosigkeit nun wissen und der Frau natürlich auch nicht den halben Besitz überlassen wollen bzw. ihr Zuhause verlieren wollen. Ich bin sicher, die wollen sich auch überhaupt nicht scheiden lassen, sie wollen, dass die Frau so ist wie früher, als die Kinder klein waren.

Nur die will nicht mehr und ihr fällt jetzt auf, dass sie einen sexuell leistungsfähigen Partner haben will und nicht einen Mann, der in die Jahre gekommen ist und dessen Lebensweise mit Stress usw. sich nun langsam auch gesundheitlich niederschlägt.
 
  • #277
Ein Mann, der mit seinem Singleleben absolut zufrieden ist, geht für keine Frau in eine Beziehung, ...
Sorry, aber Du theoretisierst. Und wir lesen ja hier dauernd, dass Männer eine Beziehung dann anders sehen als Frauen.
Ich glaube nicht, dass solche Männer für ein Bisschen Umsorgen und Bekochtwerden ans Heiraten und Frau Absichern denken.
Nein, oft natürlich nicht. Ist ja die Dauerbeschwerde von Frauen hier: er heiratet mich nicht. Oder wenn, dann ist sie eben das Angängsel. Oder hält den Rücken frei. Die Konzepte sind einfach unterschiedlich.
Gefragt war die Sichtweise von Männern. Ich denke, viele Männer würden durchaus eine Frau heiraten, die nach dem „Muster“ funktioniert und das Leben angenehm macht. Ich kenne die Konstellation in mehreren Fällen und sie funktioniert durchaus.

Das Standardmuster ist aber mittlerweile nicht mehr das Heimchen am Herd, das Schutz- und Versorgungsbedürfnis hat und als „Gegenleisung“ dem Mann vermittelt, dass er „stark“ ist. Das Standardmuster ist eher die emanzipierte Frau, die ständig betont, auf eigenen Füßen zu stehen, einen guten Job hat, unabhängig und auf Augenhöhe ist. Die hohe Erwartungen hat und anstrengend ist. Die weckt natürlich auch nicht das Verlangen, sie zu beschützen und abzusichern, weil das kann sie ja selbst.
Schon wird sie zu anstrengend und es bleibt beim paar Mal Sex.
Ja, auch das Dauerbeschwerde hier. Wir Männer flüchten, weil eine Frau „anstrengend“ wird. Auch dazu sind die Sichtweisen unterschiedlich und die Definition von „anstrengend“ auch.
Lea hat sich selbst als unsichere Frau beschrieben und ich meine, sie ist viel zu schnell zu angepasst und dabei, die Wünsche der Männer zu erfüllen.
Ich würde das nicht so pauschalisieren. In der Konstellation, die @RandomDude beschreibt, könnte sie vielleicht durchaus glücklich sein.
Das geht schon in gewisser Weise mit Geld, aber Frauen wollen trotzdem auch die oberste Priorität haben für ihn, über Karriere, Job, Mutter und Kumpels, Hobbys, Freunden.
Viele Frauen. Durchaus berechtigt. Aber wenn man immer „alles“ will, kann das schwierig sein.
Wenn ich etwas gebe, kann ich dann erwarten, das gleiche zu bekommen? Und was istvdenn „Priorität“ rein praktisc?
Insbesondere, wenn Kinder da sind, müsste er sich dann ändern, statt sich wie die Kinder an den gedeckten Tisch zu setzen und nach dem Essen wieder aufzuspringen.
Bei Dir: ja.
Sie hat auch Bedürfnisse, die er erfüllen muss, damit die Beziehung gut ist.
Ja, das könnte ja Versorgung und Sicherheit sein.
 
  • #278
Auch die "weiblichen Frauen", also die Partnerinnen dieser Männer sind extrem dominant und sehr bestimmend zu Hause.
Die dominieren aber nicht den Mann und die Beziehung, sondern haben Haushalt und Kinder im Griff. Die Sicht ist einfach anders.
Von daher ordnet sich der Mann dort unter wie bei seiner Mutter, denn wer mitreden will, müsste auch mitmachen.
Positiv ausgedrückt: er ist froh, dass er sich um seine Arbeit kümmern kann. Klassische Arbeitsteilung.
Ich würde das Modell nicht pauschal schlechtreden.
Genau in diesem Mutter-Ton reden ALLE diese Frauen mit ihren Männern auch vor anderen Leuten (mir z.B.).
Das tun die aber genauso, die nicht das „alte„ Modell leben. Und bei denen nervt es in der Tat umso mehr. Aus meiner Sicht eine negative Standardeigenschaft der meisten Frauen und sie wissen nicht, wie sehr sie eine Beziehung damit belasten.
Augenhöhe-Beziehungen sind die besten und stabilsten, glaube ich.
Glaube ich so pauschal nicht. Hier im Forum sind die meisten gescheitert. Und hier im Forum gibt es wenige Frauen, die dem entsprechen, was @RandomDude beschreibt. Und die meisten hier sehen „Augenhöhe“ als sehr wichtig an, scheitern damit aber trotzdem.
In den langjährigen, glücklichen Beziehungen in meinem Umfeld ist das nicht so. Da sind viele klassisch unterwegs.
Nur die will nicht mehr und ihr fällt jetzt auf, dass sie einen sexuell leistungsfähigen Partner haben will und nicht einen Mann, der in die Jahre gekommen ist und dessen Lebensweise mit Stress usw. sich nun langsam auch gesundheitlich niederschlägt.
Wir wissen ja, dass die meisten Frauen hier viel jünger aussehen, bis ins hohe Alter kerngesund sind und sich ab 40 dann um ihre natürlich jüngeren Partner kümmern sollen, die langsam impotent und senil werden...😉
 
  • #279
Nun, wo die Kinder aus dem Haus sind, fangen die Frauen an zu denken, dass sie keine Kinder mehr zu versorgen haben und wollen das mit dem Mann auch nicht mehr tun. Sie wollen was für sich tun, nachdem sie zwei Jahrzehnte lang quasi allein die Familie bekümmert haben.
Ja. Die wundern sich dann, wenn der Mann sich eine unkomplizierte Geliebte zulegt.
Die Männer sind um die 50 und sind gesundheitlich etwas angeschlagen
Jahrzehntelang arbeiten ist tatsächlich nicht die pure Erholung...
und die Frauen träumen laut von jungen Barmännern und dergleichen.
Es ist ja nun nicht so, als ob die Männer ü50 nicht von jüngeren Frauen träumen...
...junge Männer abcheckten, ob sie attraktiv sind.
Wofür attraktiv? Für mehr als Sex, wenn gerade keine jüngere Frau verfügbar ist?
 
  • #280
wie ihr euch die Bedürfnisse der oberen 10-15% so vorstellt
Dafür müsste ich mir erstmal "die oberen 10-15%" vorstellen können. Wo sind die eigentlich? Ich weiß nicht, was damit gemeint ist. Die Vorstellung, dass Frauen ganz bestimmte Männern fokussieren würden (jene, die sie nicht haben könnten) und andere Männer nicht, ist eben auch reine Fantasie.

Die "oberen 10-15%" werden von dir als gefühlskalte Wesen beschrieben, die nicht in der Lage wären, sich einfach auch zu verlieben. Für jene müsse Frau einen "Nutzen" haben, damit sie sich auf etwas Langfristiges "herablassen".
Aus meiner Sicht, ist das großer Quatsch. Auch Männer haben das Bedürfnis nach einer Partnerin, mit der sie ihren Alltag teilen. Und das sind sicher nicht NUR die "unbegehrten Normalos" lt. deiner Einteilung.

Zurück zum Thema,
ich glaube, dass Männer die nur einmal Sex mit einer Frau haben, in dem Moment einfach Lust auf Sex haben. Es geht ihnen um die Befriedigung von Trieben.
Das bedeutet nicht, dass sie dadurch sofort Gefühle entwickeln.
Es ist für diese eben eine Art "One Night Stand", bei dem man nicht sofort etwas Langfristiges im Hinterkopf hat.
Man erinnere sich an seine Jugend zurück. Auch da ist man nicht immer planvoll auf der Suche nach dem Lebenspartner vorgegangen. Hatte mal eine Woche einen Freund und schwupp war es wieder uninteressant. Da dachte noch niemand an Haus, Kinder, Auto bla...
Das ganze ist völlig unabhängig von Aussehen, Status usw.

Manche Exemplare leben das auch später so weiter. Da ist kein Hintergedanke über "Augenhöhe" oder "umsorgt" werden.
So tiefgründig sind viele Exemplare gar nicht. Da spielt sich einfach nicht viel im Kopf ab.

So und nun mal eine Sache: Vieles hängt von der genetischen Passung ab. Damit sind keine Äußerlichkeiten gemeint. Sondern der Code, die DNA, die schon beim Küssen auf Passung gescannt wird. Das Optische, das Exterieur, ist bestenfalls der Grund, warum diese Passung überhaupt getestet wird.

Mir fällt auf, dass sich viele prominente langfrist Paare auf eine Weise in den Gesichtszügen, oder in der Ausstrahlung ähneln. Ganz unabhängig von "Schönheit". Da stimmt eben der Code.

Es gibt also keinen Grund sich "nach unten" zu orientieren, wo auch immer das sein soll.
 
  • #281
Ein Mann, der mit seinem Singleleben absolut zufrieden ist, geht für keine Frau in eine Beziehung, denn er hat gar nicht das Bedürfnis, die Verantwortung einer Beziehung auf sich zu nehmen, um die Annehmlichkeiten einer Beziehung zu haben, für die auch er seinen Teil bieten "muss", also WILL.

Diese Aussage ist einfach falsch bzw. der "easy way out" als Frau. Die Bedürfnisse sind anders und das versuche ich hier zu erklären. Dieser zufriedene Single braucht eben NICHT eine Beziehung der Beziehung wegen (wie in den meisten Fällen), sondern sieht diese als optional. Dafür toleriert er natürlich weniger und kann es sich erlauben, oben beschriebene Ansprüche zu leben. Männer, die unbedingt eine Partnerschaft wollen, nehmen viel mehr in Kauf und stecken viel mehr zurück. Sie akzeptieren viel mehr Stress und Drama, weil sie unbedingt ein Bedürfnis (u.a. auch Zugang zu Sex, den sie sonst nicht so leicht bekommen) befriedigen möchten.


Das geht schon in gewisser Weise mit Geld, aber Frauen wollen trotzdem auch die oberste Priorität haben für ihn, über Karriere, Job, Mutter und Kumpels, Hobbys, Freunden.
Sie gibt ja das gleiche.

Das dürfte der Trugschluss sein. Ein selbstbewusster, erfolgreicher Mann wird eine Partnerschaft nicht über alle anderen Dinge stellen, die er über Jahre/Jahrzehnte diszipliniert aufgebaut hat. Die Frauen, die nach solchen Männern suchen müssen verstehen, dass eine Beziehung nicht der FOKUS in deren Leben ist. Wäre das so, wären sie nicht der Typ Mann der so i.d.R. heiß begehrt ist. Frau muss sich hier entscheiden, was sie möchte. Beides geht nicht (extrem selten). Übrigens gehen so gut wie alle Beziehungen in die Brüche, in denen sich ein ehemals strebsamer, unabhängiger Mann so verändert, dass die Frau nun sein zentraler Anker im Leben ist.

Es geht doch hier gar nicht darum, dass der Mann nur einmal die Woche abends Zeit für die Frau hat. Du widersprichst dir hier teilweise selbst - für praktisch keine Zeit mit der Frau geht der Mann in der Tat keine Bindung ein. Das muss schon mehr in sein Leben bringen und in einer Reihe stehen mit Job, Hobbies, Freundeskreis. Aber eben nicht darüber.
 
  • #282
Aber weißt Du was, @RandomDude -


das habe ich auch im Umfeld. "Mehr als glücklich" - nee, das scheint nicht so, aber sagen wir: Die Frauen waren bis Ü40 sehr zufrieden. Keine arbeitet Vollzeit, viele haben einen guten Job (Beamtinnen) oder sind Hausfrau und sie haben alle Kinder, die mittlerweile im Alter von Teenager bis Studenten-und-damit-aus-dem-Haus sind. Ganz klassisch haben die Frauen sich allein um die Kinder gekümmert, sind allein zum Babyschwimmen, zu Elternabenden gegangen, haben allein die Schulaufgaben betreut, die Männer sind ihren anspruchsvollen Jobs nachgegangen, haben haufenweise Geld mit nach Hause gebracht und allen ein schönes Leben ermöglicht.

Okay, aber was hat das jetzt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe? "Kinder" kam gar nicht vor, geschweige denn wie ggfs. mit ihnen umzugehen ist. Du drückst hier Dinge in eine Schublade. Ich habe einige Verhaltensweisen bzw. Charaktereigenschaften von Frauen genannt, die für beschriebene Männer wichtig/Bedingung für eine Beziehung sind. Dass die Frau bitte nur zuhause bleibt oder sich komplett alleine um Kinder kümmert kam darin nie vor. Wir reden hier aneinander vorbei.

Dazu passt auch, dass Du direkt das Thema "anspruchsvoller Job" und "Haufenweise Geld" ansprichst. Wer redet denn davon? Ein Mann der ausschließlich eine 80 Stunden Karriere verfolgt ist doch ausgesprochen selten der charismatische, trainierte Typ mit gesundem Umfeld und spannenden Interessen, der für Frauen attraktiv ist.
 
  • #283
Sorry, aber Du theoretisierst. Und wir lesen ja hier dauernd, dass Männer eine Beziehung dann anders sehen als Frauen.

Nein, oft natürlich nicht. Ist ja die Dauerbeschwerde von Frauen hier: er heiratet mich nicht. Oder wenn, dann ist sie eben das Angängsel. Oder hält den Rücken frei. Die Konzepte sind einfach unterschiedlich.
Gefragt war die Sichtweise von Männern. Ich denke, viele Männer würden durchaus eine Frau heiraten, die nach dem „Muster“ funktioniert und das Leben angenehm macht. Ich kenne die Konstellation in mehreren Fällen und sie funktioniert durchaus.

Das Standardmuster ist aber mittlerweile nicht mehr das Heimchen am Herd, das Schutz- und Versorgungsbedürfnis hat und als „Gegenleisung“ dem Mann vermittelt, dass er „stark“ ist. Das Standardmuster ist eher die emanzipierte Frau, die ständig betont, auf eigenen Füßen zu stehen, einen guten Job hat, unabhängig und auf Augenhöhe ist. Die hohe Erwartungen hat und anstrengend ist. Die weckt natürlich auch nicht das Verlangen, sie zu beschützen und abzusichern, weil das kann sie ja selbst.

Ja, auch das Dauerbeschwerde hier. Wir Männer flüchten, weil eine Frau „anstrengend“ wird. Auch dazu sind die Sichtweisen unterschiedlich und die Definition von „anstrengend“ auch.

Ich würde das nicht so pauschalisieren. In der Konstellation, die @RandomDude beschreibt, könnte sie vielleicht durchaus glücklich sein.

Viele Frauen. Durchaus berechtigt. Aber wenn man immer „alles“ will, kann das schwierig sein.

Wenn ich etwas gebe, kann ich dann erwarten, das gleiche zu bekommen? Und was istvdenn „Priorität“ rein praktisc?

Bei Dir: ja.

Ja, das könnte ja Versorgung und Sicherheit sein.
Entschuldigung, aber Frauen werden schlecht behandelt wenn Sie NICHT anstrengend sind. Mit der lieben Maus, die es jedem Recht macht, wird auch so umgegangen. Erst ein gescheites Standing führt zu Beziehungen auf Augenhöhe. Und dazu gehört eine Portion inconvenience.
 
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  • #284
Das stimmt so nicht. Auch die "weiblichen Frauen", also die Partnerinnen dieser Männer sind extrem dominant und sehr bestimmend zu Hause. Denn sie müssen ja den "Laden" zu Hause allein am Laufen halten. Insbesondere muss das funktionieren, wenn Kinder da sind und sich der Fürsorge für sie alles anzupassen hat. Von daher ordnet sich der Mann dort unter wie bei seiner Mutter, denn wer mitreden will, müsste auch mitmachen.

Langsam verstehe ich deine Sicht bzw. die Schublade, die du aufmachst. Du gehst von Zweckbeziehungen zu Gunsten der Reproduktion aus den 50ern aus. Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt, aber das hat mit dem, was ich geschrieben habe wirklich nichts zu tun. Das geht meilenweit an den Wünschen von begehrten Männern vorbei, was hier ursprünglich die Frage war.

Genau in diesem Mutter-Ton reden ALLE diese Frauen mit ihren Männern auch vor anderen Leuten (mir z.B.).
Interessant ist jetzt höchstens die Frage, wer hier idiotischer handelt... Der Mann, weil er sich so etwas bieten lässt und darin versagt, entsprechende Grenzen zu setzen oder die Frau, weil sie stolz vor allen präsentiert dass sie im Leben falsch abgebogen ist. Gibt sich wenig, würde ich sagen. Selbstverständlich kann eine solche Beziehung nicht funktionieren. War - wie gesagt - hier aber auch nicht das Thema.
 
  • #285
Die Vorstellung, dass Frauen ganz bestimmte Männern fokussieren würden (jene, die sie nicht haben könnten) und andere Männer nicht, ist eben auch reine Fantasie.

Nein, Statistik und in Zeiten des Onlinedatings so einfach zu beweisen wie noch nie.

Die "oberen 10-15%" werden von dir als gefühlskalte Wesen beschrieben, die nicht in der Lage wären, sich einfach auch zu verlieben. Für jene müsse Frau einen "Nutzen" haben, damit sie sich auf etwas Langfristiges "herablassen".

Woher kommt denn jetzt "herablassen"? Ich spreche von Win-Win, und das sollte eine Beziehung sein. Selbstverständlich muss dafür die Beziehung einen "Nutzen" haben. Das hat mit Gefühlskälte nichts zu tun, klar haben Männer auch Gefühle, aber ANDERE ALS FRAUEN. Diese Disneyland Fantasie, die viele Frauen aufgrund der eigenen Bedürfnisse als Maßband anlegen ist mit ein Grund für so viele Missverständnisse. Männer und Frauen sind völlig unterschiedlich.

Es ist immer wieder auffallend, dass Frauen über Männer und deren Handeln reden und glauben, für sie sprechen zu können (auch bei dir). Gleichzeitig quillen Foren wie diese über mit Fragen von Frauen, weshalb begehrte Männer so handeln wie sie handeln. Ich wollte hier einfach eine männliche Sicht, die unter diesen Männern extrem weit verbreitet ist, darlegen und damit eine Frage beantworten. Statt dies einfach mal zur Kenntnis zu nehmen und dazu zu lernen, wird dagegen argumentiert. Dieses "ich will aber", "ich denke anders" oder "ich würde mir wünschen" bringt euch hier nicht weiter, es geht nämlich nicht um euch. Genau diese Verhaltensweisen sind es übrigens, die Männer mit ein paar Optionen dazu veranlassen nach dem Sex das Weite zu suchen.
 
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  • #286
Die dominieren aber nicht den Mann und die Beziehung, sondern haben Haushalt und Kinder im Griff. Die Sicht ist einfach anders.
Doch, natürlich auch den Mann, denn als die Kinder klein waren und die Frau zu Hause blieb bzw. es noch ist und gar nichts arbeitet, IST die Frau nunmal abhängig und denkt natürlich auch daran, was passiert, wenn er stirbt, wegen Krankheit ausfällt oder sich ne andere sucht. So eine Frau MUSS den Mann unter Kontrolle haben. Und das war einfach in allen solchen Beziehungen so, die ICH gesehen habe (über die habe ich ja geschrieben). Entweder durch harte Dominanz und Runtermachen oder durch Schwachsein und den Mann dominieren über die manipulative Tour. Manche der Frauen waren weit umgezogen wegen ihm. Die hatten nicht mal vertrautes Umfeld und Verwandte in der Nähe.

Mir ging es in meinen Beiträgen um die Verklärung des Modells durch @RandomDude , bei der er die Widersprüche in seiner Schilderung nicht weiter kommentierte.

Die Dynamik, die ich gesehen habe, war, dass die Männer machen konnten, was ihnen Spaß macht im Beruf und lieber wenig zu Hause waren, weil sie in die Kinderbetreuung nicht sehr involviert sein wollten und die Arbeit sowieso ihr Lebensinhalt war.
Und wenn sie zu Hause waren, brauchten sie auch viel Ruhe, aber da kamen die Diskussionen auf, wann die Frau mal was von ihrem Partner hat und dass er nie die Kinder betreut, dass sie abends auch mal Zeit für sich hat.
Ich habe diese Dynamik doch mitgekriegt bei Profs, Doktoren, also höheren Wissenschaftlern an der Uni, Ingenieuren bei renommierten Unternehmen, auch ein selbständiger Anwalt war darunter, und sogar Angestellte im höheren Dienst und ein normaler Arbeiter, die vermutlich nicht zu den Männern zählten, die @RandomDude meint.
 
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  • #287
Du gehst von Zweckbeziehungen zu Gunsten der Reproduktion aus den 50ern aus. Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt, aber das hat mit dem, was ich geschrieben habe wirklich nichts zu tun. Das geht meilenweit an den Wünschen von begehrten Männern vorbei
Du hast geschrieben, solche Männer wünschen sich eine liebevoll und empathisch ihn versorgende Frau, ein wenig unterwürfig, die ihm im hübschen Kleidchen sein Lieblingsessen kocht und mit Herz den Haushalt führt. Da ist die Frage: Wieso sollte sie das tun? Wo ist hier der Nutzen für die Frau? Wenn sein Nutzen das Umsorgt- und Verwöhntwerden und die kostenlose Putzfrau ist, dann wird die Frau als Nutzen für sich die Absicherung durch ihn fordern. Und schon sind wir genau bei der 50er Jahre Zweckbeziehung.

Oder glaubst du alles Ernstes, die Frau unterwerfe sich und mache sich für Umme zur Dienerin ohne Gegenleistung NUR alleine um mit diesem geilen Hengst zusammen sein zu "dürfen"? Das ist reichlich narzistisch.
 
  • #288
Das einzige, was als Argument gelten könnte, ist, dass RandomDude über die Generation Mitte 30 unter darunter spricht und ich von Leuten meiner Generation, also 45 und drüber. Die junge Generation kenne ich nicht, das stimmt. Aber da es sich durch Corona gerade etwas rückwärts bewegt, was die Arbeitswelt und die Rollenverteilung angeht, ist vielleicht hier auch das Thema nicht vom Tisch.

Vielleicht sind die jungen Frauen und Männer fortschrittlicher und es gibt nur ein vereinzelte Menschen wie @RanddomDude und die, die er so kennt, die das Modell von einst noch leben wollen. Aber ich stelle es mir für eine Frau in dieser Konstellation nicht einfach vor, da ja durch das Internet jetzt noch auf ganz andere eise sichtbar wird, dass Frauen irgendwas erreichen können mit YT-Kanälen und Instagram-Serien usw.. Vielleicht ist es auch für die Frauen, die nichts als Mann und Kinder umsorgen wollen, heute auch eine bewusstere und keine ökonomische Entscheidung aus einem Druck heraus, und diese Frauen sind absolut glücklich mit nur diesem Lebensziel. Aber gut abgesichert werden müssen sie ja trotzdem, wenn sie dieses Lebensziel in sich fühlen. Also mehrere Jahre wilde Ehe und Mal-sehen kann ich mir hier nicht vorstellen als Modell.
Ich würde auch sagen, die Frauen brauchen einen sehr sicheren Instinkt und ein gewisses Lockmittel wie z.B. einen einflussreichen Vater, um so einen Karrieremann, der absolut zufrieden ist mit seinem Singledasein, dazu zu bringen, von Ehe zu träumen.

Es ist ja nun nicht so, als ob die Männer ü50 nicht von jüngeren Frauen träumen...
Während die Ehefauen danebensitzen und das hören? Mach das mal :D

Aber gut, vielleicht sind langjährige Beziehungen so. Ich habe schon Szenen gesehen ... Habe ich ja auch schon hier geschrieben.

Gescheitert sein in hinsichtlich "Beziehung" kann man auch sein, wenn man aus Angst, allein zu sein oder Besitz zu verlieren, zusammenbleibt, das darf man nie vergessen :)

Wofür attraktiv? Für mehr als Sex, wenn gerade keine jüngere Frau verfügbar ist?
Nee, nur für Sex wurden die jungen Männer geprüft. Diese Frauen (das waren nun nicht alle, die sich so äußerten), wirkten ziemlich unterversorgt, was das angeht. Eine schwärmte von einer Promifrau, die einen jungen Liebhaber hat. Und MEHR als Sex wollen die Frauen gerade gar nicht, denn sie stellen doch gerade fest, dass sie sich jetzt nur noch um sich kümmern wollen. Eine Beziehung, in der der Mann von ihnen umsorgt werden will, haben sie doch schon mit ihrem Ehemann und rebellieren gerade. Unverbindlicher Sex ist gewünscht und der Rest soll so bleiben, also schönes Haus, Komfort, den sie sich mit dem Ehemann erarbeitet haben.
 
  • #289
Vielleicht sind die jungen Frauen und Männer fortschrittlicher und es gibt nur ein vereinzelte Menschen wie @RanddomDude und die, die er so kennt, die das Modell von einst noch leben wollen.
Keine Sorge Void, zumindest alle Paare Mitte 30, die ich kenne, leben gleichberechtigt und führen eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Haushalt und die Elternzeit werden geteilt, die jungen Papas führen eine liebevolle Beziehung zu ihren Kleinkindern und beide Elternteile gehen arbeiten. Dass die Frau selbstverständlich auch finanziell zur Haushaltskasse beiträgt, wird auch erwartet (wie sonst sich die 4-Zimmerwohnung in München kaufen, wovon wir es hier doch letztens hatten 😉). Meine Freundinnen und ich haben "Top-Männer" mit spannendem Job, spannenden Interessen und sportlich, und diese begehrten Männer würden uns den Vogel zeigen, wollten wir das langweilige Heimchen am Herd machen wollen, das zwar hübsch anzusehen ist, aber nix zu erzählen hat und kein Geld ranschafft. Mein Mann würde sich zu Tode langweilen, solche Frauen kann er für sich nicht respektieren, sagt er.

W36
 
  • #290
Mir ging es in meinen Beiträgen um die Verklärung des Modells durch @RandomDude , bei der er die Widersprüche in seiner Schilderung nicht weiter kommentierte.

Die Dynamik, die ich gesehen habe, war, dass die Männer machen konnten, was ihnen Spaß macht im Beruf und lieber wenig zu Hause waren, weil sie in die Kinderbetreuung nicht sehr involviert sein wollten und die Arbeit sowieso ihr Lebensinhalt war.
Und wenn sie zu Hause waren, brauchten sie auch viel Ruhe, aber da kamen die Diskussionen auf, wann die Frau mal was von ihrem Partner hat und dass er nie die Kinder betreut, dass sie abends auch mal Zeit für sich hat.
Wirklich nicht böse gemeint, aber genau hier scheint dein Problem. Du liest überhaupt nicht was ich schreibe, sondern erzählst von kaputten Beziehungen, die du miterlebt hast. Ich habe dir nie widersprochen, ja habe sogar zugestimmt, bin aber natürlich nicht im Detail auf deine Geschichten eingegangen, weil sie letztendlich Off Topic sind. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass du Annahmen triffst, die sich in meinen Beiträgen nirgends finden. Ich lasse mir ungern Wörter in den Mund legen.
Dein Argument bzgl. Generationenunterschied ist bei der Sicht auf das Thema sicher richtig, aber wir sprechen doch trotzdem die gleiche Sprache.
 
  • #291
Wieso sollte sie das tun? Wo ist hier der Nutzen für die Frau? Wenn sein Nutzen das Umsorgt- und Verwöhntwerden und die kostenlose Putzfrau ist, dann wird die Frau als Nutzen für sich die Absicherung durch ihn fordern. Und schon sind wir genau bei der 50er Jahre Zweckbeziehung.

Oder glaubst du alles Ernstes, die Frau unterwerfe sich und mache sich für Umme zur Dienerin ohne Gegenleistung NUR alleine um mit diesem geilen Hengst zusammen sein zu "dürfen"? Das ist reichlich narzistisch.

Ich weiß gar nicht so recht wo ich hier anfangen soll. Der feministische Einfluss scheint hier so tief zu gehen, dass offenes Diskutieren gar nicht mehr funktioniert - schade. Es gibt genug Frauen, die es sehr schätzen einen selbstbewussten Mann an der Seite zu haben, bei dem sie sich geborgen, beschützt und wertgeschätzt fühlen und ihm im Gegenzug fürsorglich und emphatisch mit ihrer Weiblichkeit zur Seite stehen - ohne deswegen eine "Dienerin" zu sein die ohne eigene Bedürfnisse als Hausfrau durchs Leben stolpert. Das ist Win Win in unterschiedlichen Rollen und Interessen. Diese Frauen klagen aber nicht im Internet darüber, dass es keine guten Männer mehr gibt, sondern führen überdurchschnittlich oft intakte, erfüllende Beziehungen - übrigens völlig unabhängig von der Existenz von Kindern (wird ja ständig hier mit reingeworfen).

Noch ein gutes Beispiel für Lea: Die verbitterte und anklagende Einstellung, die der zweite Absatz oben transportiert (nicht persönlich gemeint, ich kenne dich ja gar nicht), ist ein weiterer Grund für Männer, nach dem Sex die Beine in die Hand zu nehmen. Auch hier werden wieder Unterstellungen angestellt, die nie formuliert wurden ("langweilige Heimchen", "trägt nichts finanzielles bei", "hat nix zu erzählen", etc). Ich hoffe, dass das wenigstens bei einigen still mitlesenden Frauen ankommt. Und die dürfen glücklicherweise völlig frei entscheiden, wie sie damit umgehen. Es bringt nur wenig, die Wahrheit zu verschweigen - was übrigens viele Männer (leider!) tun, um an Sex zu kommen, weshalb es ja auch diesen Thread hier gibt.

Deinem Mann stimme ich im übrigen absolut zu. Widerspricht an keiner Stelle meinen Ausführungen.
 
  • #292
Ein selbstbewusster, erfolgreicher Mann wird eine Partnerschaft nicht über alle anderen Dinge stellen, die er über Jahre/Jahrzehnte diszipliniert aufgebaut hat.
Das ist mir klar. Das würde eine erfolgreiche Frau ebensowenig tun.

Du charakterisiertest den Mann so:

Herausforderungen und den Umgang mit durchsetzungsstarken Personen haben sie im Job den ganzen Tag.

Was sie nicht um sich haben, ist weibliche Emphatie. Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc) und ihm ein Gefühl des Friedens und glücklichen Rückzugs in sein Leben bringt, was sonst üblicherweise geprägt ist von Wettbewerb, Durchsetzungsvermögen und Stärke.

Und Du schreibst:

Dazu passt auch, dass Du direkt das Thema "anspruchsvoller Job" und "Haufenweise Geld" ansprichst. Wer redet denn davon? Ein Mann der ausschließlich eine 80 Stunden Karriere verfolgt ist doch ausgesprochen selten der charismatische, trainierte Typ mit gesundem Umfeld und spannenden Interessen, der für Frauen attraktiv ist.

Und da gebe ich zu, dass ich die obere dieser beiden Passagen automatisch gleichgesetzt habe mit einem Mann, der viel arbeitet und einen anspruchsvollen Job hat. Dadurch gibt es Geld und dadurch die klassische Rollenverteilung, auch wenn die Frau selbst einen Job hat. Denn Du selbst hast "Rückenfreihalten" angesprochen. Das ist immer nur dann nötig, wenn der Mann keine Zeit hat für seine Ernährung, Wäsche usw..

Vielleicht liegt es an meinem vorgeprägten Bild im Kopf, aber ich kriege das, was Du an Bild zeichnest, nicht zusammen.

Was meinst Du mit Rückenfreihalten, wieviel arbeitet der Mann in Deinem Bild, wie bringt er sich ein in die Beziehung, was hat die Frau davon, gerade mit ihm in einer Beziehung zu sein und ihr Leben auf seine Zufriedenstellung auszurichten?
 
  • #293
Sie haben einen "Top Mann", der sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und ihr i.d.R. auch Zugang in ein "interessantes" oder "besonderes" Leben gibt. Dem gegenüber stehen zahllose Frauen, denen es so geht wie der FS und mit Katzen verbittern. Keine Frau muss sich - zum Glück! - an irgendwen anpassen. Aber dann darf sie sich nicht wundern, weshalb es mit den interessanten Männern eben nicht klappt.
Erstaunlich, wie unterschiedlich Lebenswelten sein können, obwohl wir im gleichen Alter sind. Ich denke, dass es durchaus Kreise gibt, in denen das so ist; also der erfolgreiche "Top"-Mann mit Frau, die zuhause alles ordnet und ihn bewundert, auch noch in meinem Alter. Halt nicht in meinem Freundeskreis. Und meine Freunde, die Männer, sind auf jeden Fall auch Top, interessant, und waren begehrt bei Frauen, hatten nie Probleme, eine Freundin zu finden.
- die wollten aber alle gern eine Beziehung und Kinder und sind auch bereit, dafür ihr Leben dann umzustrukturieren und suchen keine Frau, die sich da nahtlos einfügt, weil die Beziehung für sie Nebensache ist
- die Frauen arbeiten alle, verdienen teilweise mehr Geld
- wenn Kinder da sind, nehmen beide Elternzeit, teilweise reduzieren beide danach ihre Arbeitszeit.
Ich bin vielleicht eher in linken, grünen, alternativen Kreisen unterwegs. Ich denke, z.B. bei den BWLern, Juristen und einigen Ingenieuren ist das schon so, wie du beschreibst. In Stuttgart auf jeden Fall, das sieht man bei den Pärchen in der Stadt (rausgeputzte Frauen mit viel Make-Up, Männer, denen Karriere aus jeder Pore tropft). Aber in den Kreisen, in denen ich mich bewege, ist ein Karrieremann, ein sehr dominanter oder machomäßiger Mann kein Top-Mann. Sondern eher einer, der seinen Job liebt, damit genug Geld verdient, aber dem Work-Life-Balance wichtig ist, Familienmenschen, vielleicht auch bisschen idealistisch (öko oder hipster oder so) angehaucht. Diese Art von Männern, wenn gutaussehend, sind äußerst begehrt bei meinen Freundinnen und das ist dann eine Beziehung auf Augenhöhe, also ganz anders, als du beschreibst. Die Männer würden nie das "Heimchen am Herd" wollen, weil sie es spannend finden, wenn die Freundin was interessantes arbeitet, und die Frauen brauchen keinen Mann, der ihnen Zugang zu einer interessanten Welt schafft, weil sie selbst in einer leben. In Berlin haben diese Männer auf jeden Fall auf Tinder auch mehr Schlag bei Frauen als Karriere-Alphas, werden als interessanter eingestuft; hier in Stuttgart dann wahrscheinlich eben nicht. Generell gilt sicher immer: Selbstbewusstsein, gutes Aussehen sind attraktiv, aber von der Einstellung zu Beziehungen und Karriere gibt es riesige Unterschiede, was als interessant wahrgenommen wird, je nach peer group.
Da lebt aber jeder denke ich in seiner Filterblase und denkt dann, das gilt für alle in diesem Alter.
 
  • #294
Entschuldigung, aber Frauen werden schlecht behandelt wenn Sie NICHT anstrengend sind. Mit der lieben Maus, die es jedem Recht macht, wird auch so umgegangen.
Ich denke, das hängt davon ab, was für einen Mann sich die "liebe Maus" aussucht. Das andere Extrem sind die "Kampfemanzen". Irgendwo dazwischen pendelt es sich ein. Wenn eine Frau ernsthaft meint, sie müsste einen auf "anstrengend" machen, tut sie mir irgendwie leid. Und Abstand halten würde ich dann auch eher. Für mich ist das wie die urban legend vom "Jäger". Ich kann mit solchen Spielchen aber auch nichts anfangen.
So eine Frau MUSS den Mann unter Kontrolle haben. Und das war einfach in allen solchen Beziehungen so, die ICH gesehen habe (über die habe ich ja geschrieben). Entweder durch harte Dominanz und Runtermachen oder durch Schwachsein und den Mann dominieren über die manipulative Tour.
Das entspricht nicht meinem Weltbild. Aber mein Weltbild ist auch nicht allumfassend :)
Mir ging es in meinen Beiträgen um die Verklärung des Modells durch @RandomDude , bei der er die Widersprüche in seiner Schilderung nicht weiter kommentierte.
Ja, das ist ok. Der Weisheit letzter Schluss ist das sicher auch nicht.
Die Dynamik, die ich gesehen habe, war, dass die Männer machen konnten, was ihnen Spaß macht im Beruf und lieber wenig zu Hause waren, weil sie in die Kinderbetreuung nicht sehr involviert sein wollten und die Arbeit sowieso ihr Lebensinhalt war.
Ich sehe dann aber schon auch Männer, die sich lieber fernhalten, weil die Frau es als ihre Aufgabe betrachtet, anstrengend zu sein oder zu dominieren.
Ich habe diese Dynamik doch mitgekriegt bei Profs, Doktoren, also höheren Wissenschaftlern an der Uni, Ingenieuren bei renommierten Unternehmen, auch ein selbständiger Anwalt war darunter, und sogar Angestellte im höheren Dienst und ein normaler Arbeiter, die vermutlich nicht zu den Männern zählten, die @RandomDude meint.
Ich war nicht in der Situation, aber ich bin Pragmatiker. Da kann ich viele dringend notwendige Überstunden mit der Sekretärin nachvollziehen...
 
  • #295
Da lebt aber jeder denke ich in seiner Filterblase und denkt dann, das gilt für alle in diesem Alter.
@mokuyobi , da sind wir schon mal zusammen in unserer Filterblase mit unseren Freundinnen und Freunden (bei mir auch eher links, natur- und geisteswissenschaftliche Berufe). Ich stimme deinem gesamten Beitrag zu 100% zu. Ein Mann wie von @RandomDude beschrieben, wäre für mich auch kein Topmann, sondern zum Davonlaufen. Selbstbewusstsein ist schön, aber nicht Selbstherrlichkeit und unangebrachte Dominanz sowie die Überzeugung, eine Frau würde vor lauter Dankbarkeit, mit ihm zusammensein zu dürfen, ihn anhimmelnd umsorgen und verwöhnen.

Ich liebe es zwar tatsächlich meinen Mann lecker zu bekochen und ihn zu überraschen, aber genauso bekocht und überrascht er mich liebevoll 🤭 Ich habe ebenso Wissen, das er nicht hat und eine interessante Welt, die ich ihm zeigen kann, so wie er mir. Da haben wir keine festgelegte Rollenverteilung. Ich mähe auch den Rasen und schneide die Hecke. Unsere Katze gehörte ursprünglich ihm. Mit ihr verbittern werden wir mit Sicherheit nicht.
 
  • #296
Na meinem jedenfalls auch nicht. Das sind Beobachtungen. 🤷‍♀️ Ich war in diversen Situationen dabei, wie die Frau den Mann runterputzte und er verlegen lachte oder nichts mehr dazu sagte. Aber sowas bleibt doch irgendwo, wenn man vom Partner nicht respektvoll behandelt wird, insbesondere vor anderen, die das ja sehen, wie man mit diesem Menschen umgehen kann, ohne dass er sich wehrt.

Mein Ex und ich hatten nicht diesen Umgang miteinander, schon gar nicht dieses Runtermachen vor anderen und keiner sagt was, weil sie alle genauso ticken oder sich nicht einmischen wollen. Solche Aggressionen sind manchen Menschen auch gar nicht bewusst, da sie schon so lange miteinander so kommunizieren. Und falls ich was dazu sagen würde, käme vermutlich - mal abgesehen davon, dass ich mich da auch nicht einmischen will - "das verstehst du nicht, du bist ja Single" oder "warst ja nie 20 Jahre mit einem Mann zusammen".

Ich versteh schon was davon, wie partnerschaftlicher respektvoller Umgang miteinander geht. SO jedenfalls nicht.

Da kann ich viele dringend notwendige Überstunden mit der Sekretärin nachvollziehen...
Was seine Beziehung nicht besser machen wird. Eine Beziehung haben und sie dann verwahrlosen lassen, wäre nicht mein Weg, weil ich mich dann fragen müsste, wozu ich sie habe.

Das Problem ist doch hausgemacht und nicht eins, dass die Frau plötzlich doof wird oder so, also dass es an ihr läge. Die haben einander so gewählt, also liegt es auch am Mann, dass es schiefgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #297
Vielleicht kann man das einfach ein bisschen sortieren.

Kein Mensch geht eine Beziehung ein, von der er nichts hat. Was wollen Männer in Deinem, @RandomDude , Bild:

Weibliche Empathie, Begleiten auf seinem Weg, Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc) und ihm ein Gefühl des Friedens und glücklichen Rückzugs in sein Leben bringt, was sonst üblicherweise geprägt ist von Wettbewerb, Durchsetzungsvermögen und Stärke.

Was bietet der Mann dafür?

Sie haben einen "Top Mann", der sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und ihr i.d.R. auch Zugang in ein "interessantes" oder "besonderes" Leben gibt.

Das ist ein bisschen schwammig, ich hätte gern Konkretes, WIE das aussieht, dass er sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und welcher Zugang zu einem interessanten und besonderen Leben das sein soll, den sie nicht auch ohne ihn haben kann.
Ist er adlig?
Um Geld geht es ja doch nicht, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Das war jetzt das erste, was mir einfiel bei "Rückenfreihalten" und dafür "Zugang zu einem besonderen Leben" kriegen, den sie ohne ihn nicht hätte.
 
  • #298
Das ist ein bisschen schwammig, ich hätte gern Konkretes, WIE das aussieht, dass er sich für das Wohlergehen der Frau verantwortlich fühlt und welcher Zugang zu einem interessanten und besonderen Leben das sein soll, den sie nicht auch ohne ihn haben kann.
Vielleicht so Richtung Halt und Richtung geben im Leben? Also; der starke Mann, der alles ordnet, Schwierigkeiten wie Steuerklärung oder einen verstopften Abfluss oder einen Gangster-Angriff regelt und seine Frau beschützt. Also, so würde ich das jetzt interpretieren bei den Paaren, die ich halt nicht kenne, aber die ich hier in der Stadt manchmal sehe. Der Mann beschützt sozusagen die Frau vor den Widrigkeiten des Lebens von außen und sie kann in Ruhe daheim alles schön machen und sich schön machen. Ich hatte mal einen Artikel über Wohnungsprobleme in Berlin gelesen, da ging es um ein (türkisches) Paar. Sie hatte nach dem Kind den Job aufgegeben (okay, das meinte RandomDude ja nicht so) und sie hatten sich das so aufgeteilt, dass sie das häusliche Leben betreute und er alles außen. Da er seinen Job verlor und ihr das nicht sagte, Schulden machte und die Miete nicht bezahlte, landeten sie dann auf der Straße, weil sie von alledem auch gar nichts wusste (und auch nichts wissen wollte), denn die Einteilung war ja gewesen: Er kümmert sich ums Außen. Sowas sehe ich auch bei älteren Ehepaaren manchmal, wenn dann die Frau nach dem Tod des Mannes mit allem möglichen nicht mehr klarkommt, weil er ihr das alles abgenommen hat.
Das gehört für mich als so eine Art Grundding zu dem Modell starker Mann, der seinen Weg, Frau hält zuhause den Rücken frei, Mann geht in die Welt.
 
  • #299
Statt dies einfach mal zur Kenntnis zu nehmen und dazu zu lernen,
Am besten lernt man doch vom Leben. Natürlich kann hier jeder sagen, was er denkt und meint, aber es klingt schon herablassend, wenn du meinst, die passiv und aktiv am Forum teilnehmenden Frauen könnten aus deinen Ausführungen lernen.

Dein Zusammenhang zwischen Frauen und Katzen kam früher oft von anderen Männern - damals, als hier fast jeder "Gast" hieß. Ich fand das immer so anmaßend. Weil es offenbar nicht wenige Männer gibt, die bei "Katzen"sofort an "verbitterte Frauen" denken. Das ist doch sehr kurz gedacht, oder?
(Nein, ich habe übrigens keine Katzen. Ich habe überhaupt keine Haustiere, obwohl ich sehr tierlieb bin).

Ja - hier schreiben einige verzweifelte Frauen, die gern eine Beziehung (gern auch mit Kinderwunsch) hätten - und das irgendwie nicht hinbekommen. Ich glaube, es ist gerade die Verzweiflung, die diese Frauen einen Fehler nach den anderen machen lässt. Torschlusspanik.

Das Modell "Frau bleibt zu Hause - Mann geht arbeiten und ist der bewunderte Macher" ist auch bei Männern dieses Forum nicht sehr beliebt. Was da in der Vergangenheit alles kam: Frauen wollen versorgt werden. Gemütlich zu Hause bleiben.

Du glaubst nicht, für wie viele Männer das schon ein Schreckensszenario war. Eine Frau, die kein eigenes Geld verdient? Die mir auf der Tasche liegt? Ja, um Himmels willen. Das wäre ja der Super-GAU ... Und keine eigenen Hobbies hat? Nur darauf wartet, dass ich nach Hause komme? Schlimmer geht immer ...

DAS war der Tenor der vergangenen Jahre - sicher nicht nur in diesem Forum ...
 
  • #300
Nein, Statistik und in Zeiten des Onlinedatings so einfach zu beweisen wie noch nie.
Das ist aber interessant. Du kannst sicher mit glaubhaften Quellenangaben von solchen Statistiken aufwarten. Freue mich darauf.
Ich bin etwas älter als Du und bin der Zahl 60 näher als der 50. Nun meine 10% der begehrenswerten Männer sind deutlich anders, als Du sie beschreibst.

Vielleicht weiss ich einfach nicht so genau, was du meinst.
Wie sieht das interessante und besondere Leben mit konkreten Beispielen für Dich aus mit so einem Top-Mann?
 
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