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  • #451
Ich kenne mehrere vollständig ausgebildete Juristinnen und Ärztinnen, die nicht mehr arbeiten. Und mehrere Frauen, die trotz "nur " Ausbildung ganz "normal" arbeiten und sich den Haushalt gleichmäßig teilen
Die Antwort hatte ich erwartet.
Ich nicht, also jedenfalls keine Ärztinnen oder Juristinnen, die auf Dauer aussteigen, aber ich kenne per se keine Frauen, die auf Dauer beruflich aussteigen. Keine Einzige, zumindest nicht in meinem privaten Umfeld und das geht durchaus über FFM hinaus.
So bleibt halt jeder in seinem Umfeld und so macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
W,56
 
  • #452
Ich kenne mehrere vollständig ausgebildete Juristinnen und Ärztinnen, die nicht mehr arbeiten.
Ich ehrlich gesagt nicht. In den ganzen Jahren, in denen ich mit Ärzten arbeite, sind bisher alle Frauen nach Mutterschutz und Elternzeit (meist mit Mann geteilt) wieder zurückgekommen, oft sogar Vollzeit.
Juristinnen kenn ich nur eine, die hat auch gleich wieder gearbeitet nach dem Kind, will Richterin werden.
So bleibt halt jeder in seinem Umfeld und so macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
Das hab ich hier ja auch schon gesagt: jeder lebt halt in seiner Filterblase sozusagen, und klar sucht man sich Leute, die ähnliche Werte vertreten wie man selbst. Ich bin ja aus dem Osten, da haben die Frauen eh weitergearbeitet, ich kenn also kaum Frauen, die daheimgeblieben sind. Ich finde es wie schon mehrfach gesagt gut, dass jetzt aber jeder die Wahl hat (jedenfalls in Akademikerkreisen; die meisten Leute können bei dem niedrigen Lohnniveau mittlerweile wohl kaum noch von einem Gehalt dauerhaft leben.)
Hier hat auch keiner was gegenteiliges gesagt, nach dem Motto, alle Frauen MÜSSEN aber wieder arbeiten oder extrem emanzipiert sein. Es wurde kritisiert, dass es generell so dargestellt wird von RD, als müsste immer der Mann der starke und dominante sein und in meinem Umfeld sind eben beide mal stark, mal schwach. Es gibt daher verschiedene Beziehungsmodelle, und das ist doch auch okay.
(Ich bin übrigens kein Freund der politisch überkorrekten Regelungen und der Cancel Culture, ganz im Gegenteil; aber mich nervt es, wenn jemand seine Sicht als die einzig wahre darstellt und tut, als würden alle anderen Frauen dann allein bleiben oder müssten einen "Loser" nehmen, der sich nur aus Verzweiflung auf alles einlässt, da eben alle begehrten Männer nur SO denken.)
 
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  • #453
Dein Problem ist tatsächlich, dass sich Weibchen eben NICHT auf diese Dominanz-Geschichte einlassen. Darüber ärgerst du dich.
Ohne Ausübung von Macht fühlst du dich impotent.

Ich dachte es gäbe hier eine Foren-Netiquette? Na gut, ich kann darüber lachen, es wäre aber doch schön wenn Du persönliche Beleidigungen aus deinem argumentativen Repertoire streichen würdest, auch wenn deine Beiträge dann deutlich kürzer ausfallen oder hier und da vielleicht mal ganz ausbleiben. Es hilft nicht weiter, sondern reißt Gräben auf, die nicht da sein müssten.

Zu meiner persönlichen Lebenssituation habe ich hier doch kaum etwas geschrieben. Ich bin jedoch dort, wo ich es mir wünsche - mit einer berufstätigen (sogar selbständigen) Frau mit Masterabschluss. Du müsstest jetzt ja aus allen Wolken fallen. Wie passt das in deine Welt?

Es sei die Frage erlaubt, ob Du mit deiner Art und Persönlichkeit dort bist, wo du es dir wünschst. Dein Nick suggeriert ein Alter von 43, da solltest Du ja deine Schäfchen längst zufrieden im Trockenen haben und in der von dir propagierten Beziehung leben. Man mag sich wundern, weshalb du aus dieser Position heraus andere Männer im Internet aufgrund ihrer persönlichen Meinung und Erfahrungen beschimpfst.

Sehe ich anders. Cancel-Culture und eben in vielen Fällen nicht mehr akzeptierte Sichtweisen zeigen das klar. Die „Toleranz“ gilt nur für bestimmte Sichtweisen.

Wie hier eindrücklich bewiesen wird. Mir liegt es fern, jemanden hier für seine persönliche Meinung zu diskreditieren, aber vielleicht bin ich da auch einfach zu "spießig"?

Dann aber geht das Gejammer los, dass man nach der Scheidung im Ausgleich die Hälfte verloren hat. Zu Recht, mich freut das immer ganz besonders.

Es sagt viel über einen Menschen aus, wenn er sich über "Gejammer" anderer "ganz besonders freut". Wäre ja mal witzig, die Reaktionen darauf zu lesen wenn hier ein Mann schreiben würde, dass er sich über das Gejammer der Frauen um die 40, die alleine zuhause mit ihren Katzen sitzen, ganz besonders freut. Das wäre dann tatsächlich die unreife Incel-Denke, die mir hier vorgeworfen wurde.
 
  • #454
Ja da bekommt der RandomDude viel Gegenwind im Forum.
In einer "offenen Diskussion" sind andere Meinungen und Gegenmeinungen erlaubt. Niemand muss der Meinung des Anderen zustimmen. Sonst wäre die Diskussion nicht offen.

Würde man das Forum als statistische Basis ansehen, dann wären die getätigten Aussage, dass viele Frauen den Vorstellungen von RandomDude zustimmen, oder seine "klaren Ansagen" attraktiv finden, wohl zu 100% widerlegt.
Da stimmt dann nicht mit den Frauen etwas nicht.
Nicht die müssen etwas ändern.
 
  • #455
Ja da bekommt der RandomDude viel Gegenwind im Forum.
In einer "offenen Diskussion" sind andere Meinungen und Gegenmeinungen erlaubt. Niemand muss der Meinung des Anderen zustimmen. Sonst wäre die Diskussion nicht offen.

Würde man das Forum als statistische Basis ansehen, dann wären die getätigten Aussage, dass viele Frauen den Vorstellungen von RandomDude zustimmen, oder seine "klaren Ansagen" attraktiv finden, wohl zu 100% widerlegt.
Da stimmt dann nicht mit den Frauen etwas nicht.
Nicht die müssen etwas ändern.
Ich finde es vollkommen überflüssig einem Menschen mit einer derartigen gewollten und , man möge mir verzeihen, so durchsichtigen Provokation, auch nur noch zu antworten. Das ist unnötig und vertane Zeit.
 
  • #456
So bleibt halt jeder in seinem Umfeld und so macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
W,56
Ja, genau deswegen spare ich mir Pauschalaussagen zu dem Thema. Individuelle Sichtweisen. Alle berechtigt.

Rein statistisch nehmen fast keine Väter Elternzeit und dann in den allermeisten Fällen nur für die minimalen zwei Monate, oft für einen Familienurlaub. Rein statistisch hat in den letzten 30 Jahren der Anteil der Teilzeitbeschäftigten Frauen ordentlich zugenommen, der bei den Männern kaum. Aus männlicher Sicht prima, keine großen Veränderungen. Was manche Frauen daran beklatschen, dass sie jetzt neben der Familie endlich auch noch arbeiten gehen dürfen, ist für mich völlig unverständlich. Mir als Mann aber letztlich auch egal.
...Du persönliche Beleidigungen aus deinem argumentativen Repertoire streichen würdest, auch wenn deine Beiträge dann deutlich kürzer ausfallen oder hier und da vielleicht mal ganz ausbleiben.
Eigentlich kann man zu solchen Themen nur seine Sicht darstellen und die anderer zur Kenntnis nehmen und tolerieren. Wenn man kann. Und sich eben eine Partnerin suchen, die eine ähnliche Sichtweise hat. Hier merkst Du doch eigentlich nur, dass einzelne Frauen Deiner Sicht nicht folgen möchten oder können. Da ist Diskussion sinnlos.
 
  • #457
Eigentlich kann man zu solchen Themen nur seine Sicht darstellen und die anderer zur Kenntnis nehmen und tolerieren. Wenn man kann.
Na, sagt er doch aber nicht. Er sagt, alle begehrten Männer denken so wie er und die anderen sind alle schwach und haben nur nicht die Frauenauswahl; und die Frauen müssten sich halt an die Sichtweise der "begehrten" Männer anpassen, sonst bleiben sie alleine. Das ist doch das Problem, an dem sich die meisten hier stören? Er sagt ja eben nicht, ER wünscht sich so eine Beziehung oder Frau, sondern, ALLE wirklich erfolgreichen Männer denken so. Das ist ja nun ganz einfach zu widerlegen, dass das nicht stimmt, denn hier haben ja auch Männer andere Ansichten und Frauen schreiben, dass sie andere kennen. Er tut das dann ab damit, dass das halt keine begehrten Männer sind. Das ist doch keine Toleranz gegenüber anderen Ansichten.
 
  • #458
Wäre ja mal witzig, die Reaktionen darauf zu lesen wenn hier ein Mann schreiben würde, dass er sich über das Gejammer der Frauen um die 40, die alleine zuhause mit ihren Katzen sitzen, ganz besonders freut.
Nun, du bist neu hier.

Du kannst mir glauben: Auch das ist alles schon da gewesen. Klischees ohne Ende.

Was man dagegen tun kann? Entweder richtig stellen - oder sagen: Wat soll's - will nur wieder einer provozieren.

Du glaubst nicht, wie oft hier provoziert werden soll. Gibt Leute, die melden sich nur zu diesem Zwecke an ...
 
  • #459
Ja da bekommt der RandomDude viel Gegenwind im Forum.
In einer "offenen Diskussion" sind andere Meinungen und Gegenmeinungen erlaubt. Niemand muss der Meinung des Anderen zustimmen. Sonst wäre die Diskussion nicht offen.

Richtig. An keiner Stelle hier habe ich eine gegenteilige Meinung kritisiert.
Offen bleibt die Frage, weshalb du die Diffamierung, ich würde mich "impotent" fühlen wenn ich keine "Macht ausüben" könnte, in den Bereich einer Diskussion rückst. "Nicht zustimmen" mit persönlichen Angriffen gleichzusetzen ist schlicht infantiles Verhalten.

Auf andere Fragen bist du derweil auch nicht eingegangen.

Da stimmt dann nicht mit den Frauen etwas nicht.
Nicht die müssen etwas ändern.

Niemand muss sich ändern. Das ist meine Position von Anfang an. Zum Glück dürfen wir alle so sein und bleiben, wie wir uns wohlfühlen. Sofern wir uns jedoch nicht mehr wohlfühlen und gewisse Ziele nicht erreichen, müssen wir die Verantwortung ausschließlich bei uns suchen. Das tun - unabhängig ob Mann oder Frau - die wenigsten. Ist gesellschaftlich aktuell auch nicht so hip.

In diesem Forum liest man häufig von Unzufriedenheit und gleichzeitig Anschuldigungen gegen das andere Geschlecht. Ich kann Ansprüche stellen wie ich möchte, am Ende des Tages sollte ich aber nicht aus den Augen verlieren, was ich tatsächlich erreiche. Und der Erfolg kommt nur durch eigenes Verhalten, nicht durch das (gewünschte) von anderen.
 
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  • #460
Genau das ist auch in Beziehungen gefragt. Da ist keiner höher als der Andere.
Das klingt schön und politisch korrekt. Es mag sicher auch Fälle geben, wo sich das so entwickelt und funktioniert. Wir Menschen haben zudem auch oft die Angewohnheit, zu glauben, wir könnten alles individuell selber steuern und uns schwer fremdsteuern lassen ("Werbung funktioniert bei mir nicht").

Tatsächlich sind Menschen aber auch nur Teil der Natur und manche Verhaltensweisen, Neigungen,... sind nicht bloß antrainiert, sondern bereits von der Natur mitgegeben und daher im Schnitt oft sogar erschreckend unindividuell.

Zwar mag man vieles durch Erziehung, Framing, Gehirnwäsche,... verändern können. Das ist aber quasi ein ständiger Kampf gegen die Natur, die die "Oberhand" oft zurück gewinnt, wenn der Kampf dagegen nicht durchgehend betrieben wird. So neigt der Mensch zB von Natur aus zur Bequemlichkeit und wird selten einen Leistungsehrgeiz entwickeln, solange er keine Vorteile daran sieht, z.B. weil er muss (zB Hunger) oder durch Belohnungsanzeize (zB Anerkennung). Es findet ein ständiger Kampf gegen die Bequemlichkeit statt, die die Oberhand zurückgewinnt, wenn die Leistungsanreize wieder wegfallen.

Und so lassen sich von der Natur mitgebene sexuelle Dynamiken zwar auch mittels Erziehung, Framing, Gehirnwäsche,... verdrängen. Die Natur wird aber oft schnell die Oberhand zurückgewinnen. Das kann man z.B. sehen, wenn Frauen erklären, dass sie es ja versucht hätten, Männer aktiv anzuschreiben oder einen beruflich weniger Erfolgreichen zu daten, damit aber schlechte Erfahrungen hatten und es daher so nicht wieder versuchen wollen. Oder, wenn der liebe schwächezeigende Mann über die Friendzone oft eben doch nicht hinauskommt, weil Augenhöhe hier nicht als attraktiv genug empfunden wird.

Viele lernen so, dass sexuelle Dynamiken offenbar doch anders als von Vielen behauptet funktionieren. Manche verändern dann die eigenen Strategien. Andere hoffen hingegen, dass sie schon irgendwann den Passenden zu der eigenen Strategie finden werden oder haken die Sache irgendwann ab.

Jeder entwickelt da seine Glaubenssätze und natürlich ist bei keiner Strategie ausgeschlossen, dass sie auch funktionieren kann. Vorteile haben aber idR die, die erkennen, dass Verhalten oft gar nicht zufällig passieren und das Verhalten des Gegenübers durch eigenes Verhalten bzw. Setzen der Anreize mitsteuert wird. Aufbau von Anziehung, Bindung und Vertrauen erfolgt nun einmal nach gewissen natürlichen Dynamiken und muss man sich mit Empathie erarbeiten, egal wie sehr man es als Selbstverständlichkeit erwartet.
 
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  • #461
Hm, also ich würde behaupten, da warst du hier in diesem Thread der Meister der Anschuldigungen an das andere Geschlecht.
der Erfolg kommt nur durch eigenes Verhalten, nicht durch das (gewünschte) von anderen.
Darüber würde ich an Deiner Stelle mal in allen Facetten nachdenken.

Im übrigen hattest du die von dir bezeichnete "gewöhnliche sexuelle Komponente", "Sie" schaut zum höheren Level auf, während er gerne regelt wozu sie zu schwach ist, eingebracht.
Das ist nun mal der Wunsch eine gewisse Machtstellung zu besitzen.

Welche Schäfchen? gg
 
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  • #462
Was manche Frauen daran beklatschen, dass sie jetzt neben der Familie endlich auch noch arbeiten gehen dürfen, ist für mich völlig unverständlich. Mir als Mann aber letztlich auch egal.
Das ist dir unverständlich? Echt jetzt? An meinem Beruf hängt mein Herzblut, ich empfinde ihn als Berufung. Als ich zwischen 2 Anstellungen mal 2 Monate arbeitslos war, bin ich fast durchgedreht. Ich liebe meinen Beruf, er ist sinnstiftend und gibt mir unheimlich viel. Die Vorstellung ausschließlich zu Hause hocken zu sollen, ist ein Alptraum für mich.

Den Männern in meiner Umgebung ist das letztlich nicht egal; sie beklatschen, endlich mal ihre Stundenzeit reduzieren zu dürfen ohne schief angeguckt zu werden und dass sie jetzt neben der Arbeit endlich auch noch Zeit mit ihrer Familie verbringen dürfen.

W36
 
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  • #463
Was manche Frauen daran beklatschen, dass sie jetzt neben der Familie endlich auch noch arbeiten gehen dürfen, ist für mich völlig unverständlich
Weil sie wirtschaftlich ungebunden sind? Weil sie nicht wirtschaftlich an jeden Deppen gebunden sein möchten, wie hier rechts und links gerade zu lesen ist?
Weil sie eventuell gerne arbeiten? Weil sie Hausarbeit dann doch nicht so lieben, wie rechts und links hier zu lesen ist? Weil sie nicht scharf darauf sind während der Rente noch Zeitungen austragen zu wollen? Weil der Lebensstandard generell gestiegen ist und nur noch mit einem sehr hohen Alleinverdienergehalt zu bewerkstelligen ist?

Den Männern in meiner Umgebung ist das letztlich nicht egal; sie beklatschen, endlich mal ihre Stundenzeit reduzieren zu dürfen ohne schief angeguckt zu werden und dass sie jetzt neben der Arbeit endlich auch noch Zeit mit ihrer Familie verbringen dürfen
Die Männer kennt @Lebens_Lust wiederum nicht. Womit wir wieder am Anfang wären.
Wobei die 1,6% Väter in Elternzeit sind wirklich sehr wenig. Enttäuschend.

Ich war schon immer ein Befürworter des ersten Entwurfs von von der Leyen zum Elterngeld: Elterngeld wird nur gezahlt, wenn 50/50 Elternzeit genommen wird. Zack. Das wäre mal ein echter gesellschaftlicher Umbruch geworden, war aber leider mit der bayerischen Schwesterpartei nicht zu machen.
W,56
 
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  • #464
Na, sagt er doch aber nicht. Er sagt, alle begehrten Männer denken so wie er und die anderen sind alle schwach und haben nur nicht die Frauenauswahl; und die Frauen müssten sich halt an die Sichtweise der "begehrten" Männer anpassen, sonst bleiben sie alleine.
Ich meinte das durchaus in beide Richtungen. Es ist sicher ein Märchen, dass alle begehrten Männer so denken.
Weil sie wirtschaftlich ungebunden sind? Weil sie nicht wirtschaftlich an jeden Deppen gebunden sein möchten, wie hier rechts und links gerade zu lesen ist?
Klar, vor allem links mit der Kostenteilung der Verkäuferin. Außerdem hast Du mein Zitat sinnentstellend aus dem Zusammenhang gerissen. Das mit der Beteiligung auf beiden Seiten steht darüber. Und die besteht eben nicht in Teilzeitarbeit von Frauen neben dem Haushalt.
Die Männer kennt @Lebens_Lust wiederum nicht. Womit wir wieder am Anfang wären.
Nein, die kennt die Statistik nicht. Aber wozu schreibe ich das eigentlich...?
Ich war schon immer ein Befürworter des ersten Entwurfs von von der Leyen zum Elterngeld: Elterngeld wird nur gezahlt, wenn 50/50 Elternzeit genommen wird.
Exakt so sollte es sein.
 
  • #465
Weil sie wirtschaftlich ungebunden sind? Weil sie nicht wirtschaftlich an jeden Deppen gebunden sein möchten, wie hier rechts und links gerade zu lesen ist?
Weil sie eventuell gerne arbeiten? Weil sie Hausarbeit dann doch nicht so lieben, wie rechts und links hier zu lesen ist?

Schönes Plädoyer für etwas "Lockeres" bzw. das Nichtanstreben von Ehe und Kindern. Die offenbar von allen Seiten erwünschte wirtschaftliche Ungebundenheit bleibt damit erhalten und jeder kann seiner Erwerbstätigkeit weiter nachgehen, ohne ungeliebte Hausarbeit für andere zu erbringen.


 
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  • #466
Hm, also ich würde behaupten, da warst du hier in diesem Thread der Meister der Anschuldigungen an das andere Geschlecht.
Zeige mir eine einzige persönliche Anschuldigung von mir an das andere Geschlecht. Ein einziges Zitat reicht. Wer bin ich bitte, Frauen zu beschuldigen?
Im übrigen hattest du die von dir bezeichnete "gewöhnliche sexuelle Komponente", "Sie" schaut zum höheren Level auf, während er gerne regelt wozu sie zu schwach ist, eingebracht.
Das ist nun mal der Wunsch eine gewisse Machtstellung zu besitzen.

Abgesehen davon, dass Frauen in diesem Forum selbst schreiben, dass sie i.d.R. nach oben daten, deckt sich das mit zahlreichen Statistiken und darüber hinaus auch mit meinen Erfahrungen der letzten 15 Jahre. Das ist keine Anschuldigung, im Gegenteil, ich kann es sogar verstehen weil viele Männer gerne merken, dass sie gebraucht werden und helfen können. Das ist bei Frauen ja auch nicht anders, nur eben in anderen Bereichen. Mit tatsächlicher Macht im Sinne von Unterdrückung hat das doch nicht entfernt etwas zu tun.


 
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  • #467
Abgesehen davon, dass Frauen in diesem Forum selbst schreiben, dass sie i.d.R. nach oben daten, deckt sich das mit zahlreichen Statistiken und darüber hinaus auch mit meinen Erfahrungen der letzten 15 Jahre.
Was meinst Du genau mit dieser Aussage? Heisst das, dass der Mann eine höhere Ausbildung hat als sie selber? Dass er mehr verdient? Eine bessere Stellung im Betrieb hat?
Welche Frauen haben das in dieser Diskussion geschrieben?
 
  • #468
Und so lassen sich von der Natur mitgebene sexuelle Dynamiken zwar auch mittels Erziehung, Framing, Gehirnwäsche,... verdrängen. [...] Oder, wenn der liebe schwächezeigende Mann über die Friendzone oft eben doch nicht hinauskommt, weil Augenhöhe hier nicht als attraktiv genug empfunden wird.

Guter & interessanter Beitrag.
Ich denke mal, jeder Mann in einem gewissen Alter hat dies entweder höchstpersönlich oder im direkten Freundeskreis bereits mehrfach erlebt. Die Muster wiederholen sich immer und immer wieder.

Leider gibt es dann zahlreiche Männer, die die Welt nicht mehr verstehen und tatsächlich frustriert enden. Das Internet ist voll davon und die Endstation sind dann die Incels.

Vorteile haben aber idR die, die erkennen, dass Verhalten oft gar nicht zufällig passieren und das Verhalten des Gegenübers durch eigenes Verhalten bzw. Setzen der Anreize mitsteuert wird.

Danke. Hier sind wir dann wieder bei meinem Ursprungspost: Frauen, die von Männern als besonders weiblich wahrgenommen werden (durch Optik, Verhalten, whatever), haben es sehr viel einfacher, einen Mann zu finden der sich binden möchte - so meine Erfahrung. Das wollte ich mitgeben bzw. in die Diskussion einwerfen, nicht mehr und nicht weniger. Je begehrter der Mann, desto stärker ist das ausgeprägt, da die Auswahl da ist. Und ja: Ausnahmen bestätigen die Regel.


 
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  • #471
Jetzt würde ich aber schon gerne mal wissen, was das für Dynamiken sein sollen, die da von der Natur mitgegeben wurden.
Ich vermute, hierauf wird keine Antwort erfolgen. Es werden Behauptungen in den Raum gestellt, die allgemeingültig zu sein haben. Nachfragen werden nicht beantwortet. Wer nachfragt, läuft auf. Eine Methode, wie Diskussion natürlich nicht funktionieren kann. (Manche benutzen diese Methode übrigens als Machtausübung). Diskussion ist aber bei einigen hier auch gar nicht gewollt. Sie wollen recht haben, "gewinnen", "bekehren".

Beim nächsten ähnlich gelagerten Fall kommen dann wieder die gleichen Sätze (s. auch "Spinnen", "schwere Getränkekästen").
 
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  • #472
In meinem Umfeld gibt es sehr wenige Paare, bei denen nicht alle diese Faktoren bei Paaren ü40 zutreffen. Lebe ich in einer Blase..

Es ist unsere Altersklasse. Das jeweilige Umfeld. Je traditioneller, desto öfter die Konstellation.
Gleiches Level kenne ich in meinem Umfeld ausreichend. Weniger im umgekehrten.
Bei den jüngeren ändert es sich etwas.

Prinzipiell suchen/finden sich Paare mit ähnlichen Basics.
Wann trifft sich die promovierte Naturwissenschaftlerin und der Lagerarbeiter von Amazon? Andere Welten.
Partnerschaften finden sich mit ähnlichen Lebensvorstellungen, Zielen, Hintergründen, Werte, Altersgruppe. Zu große Differenzen sind problematisch.
Wenn nicht online, bewegt man sich in der eigenen Blase, trifft ähnliche Menschen.

Mir ist aber der Gedanke fremd, dass jemand aufgrund höherem Bildungsabschluss bzw Einkommen mir überlegen sei. Oder das Gegenteil. Ich bin Mensch.
Unterlegen /Überlegen war nie mein Thema.
Es gibt Menschen, die ich mag. Welche, die ich liebe. Welche, die ich nicht mag. Welche, die ich meide.

Meine Frau hat ein höheres Einkommen, einen besseren Abschluss. Und nun? Ich liebe sie. Als Mensch. (sexy finde ich sie auch 😉)
Nein, ich habe keine BDSM Neigung. Sie ebenso nicht.

Jedem seines. Pauschalisieren hilft nicht.

M, 56
 
  • #473
Es ist unsere Altersklasse. Das jeweilige Umfeld. Je traditioneller, desto öfter die Konstellation.
Sicher auch.
Mir ist aber der Gedanke fremd, dass jemand aufgrund höherem Bildungsabschluss bzw Einkommen mir überlegen sei. Oder das Gegenteil.
Darum geht es ja nicht nur. Oft ist es doch schlicht die Planung, wie man Familie oder Zusammenleben gestaltet. Gleichstellung setzt dazu voraus, dass beide annähernd ähnlich verdienen und dass beide bereit sind, an ihren Rollen etwas zu ändern.

Wir hatten hier schon öfter die These von Frauen, dass Männer sich schlechter um kleine Kinder kümmern können und schon öfter die klare Aussage von Frauen, dass sie einen Mann suchen, der eine Familie ernähren kann. Umgekehrt genügend Männer, die Kinder nur der Frau zuliebe bekommen und denen ihr Job wichtiger ist.

Aktuell die Teilzeitverkäuferin im Parallelthread mit Papas Auto und dem Plan vom schnittigen Auto und dem Einfamilienhaus.

Es gibt keine pauschale Lösung, außer: Augen auf bei der Partnerwahl. Ich bin der Meinung, Gleichstellung setzt voraus, dass beide genug verdienen. Ich hatte mal eine Partnerin, die meinte, mit Kindern sollte ich dann zu Hause bleiben. Ihr unsicheres Teilzeiteinkommen war 900 DM, mein sicheres Einkommen 3500 DM...
 
  • #474
Liebe FS,
ich habe jetzt nicht den ganzen Strang gelesen, ist ja irre viel - puuhhh - werde also nur auf deine ursprüngliche Frage antworten.
Was sind denn deine Ansprüche?
Wenn die wirklich im sozialen Status angesiedelt sind - Haus, Auto, Job, Geld - dann merken Männer das, die sind ja nicht blöd.
Dann kann es gut sein, dass sie das mit “käuflich“ übersetzen und dich genauso behandeln.
Ich bin ja selbst grad auf der Suche. Zu mir meinte neulich auch eine Freundin, ich solle mal meine Ansprüche runterschrauben.
die liegen aber in der Persönlichkeit eines Mannes.
ich möchte jemanden, der in sich gefestigt ist, sein eigenes Leben hat und liebt, mit dem ich auch mal kontrovers diskutieren kann, etc. Und insbesondere: Jemand der mich so sein läßt wie ich bin!
Ich habe festgestellt, dass viele noch immer das hilflose, kleine Weibchen suchen, jedenfalls in meiner Altersklasse.
Ich werde diese Ansprüche nicht runterschrauben. Ich will ja nicht einen Partner um jeden Preis, schon gar nicht um den Preis meiner eigenen Persönlichkeit.
Also definier erstmal deine Ansprüche für dich konkret und bewerte sie. Auf was davon willst du gar nicht verzichten?
 
  • #475
Jetzt würde ich aber schon gerne mal wissen, was das für Dynamiken sein sollen, die da von der Natur mitgegeben wurden.

Frauen können einmal im Jahr Kind(er) bekommen, Männer mehrmals am Tag eines zeugen. Das ist ein biologischer Fakt, der wohl unstreitig ist. Evolutionsbiologisch ist die Frau daher in allen Belangen das wertvollere Geschlecht, was sich über Jahrhunderte in der Gesellschaft auch widerspiegelte: Das Leben der Frau und der Kinder genießt besonderen Schutz und da, wo keine moderne, staatlich geregelte Gesellschaft existiert, gewährte diesen Schutz üblicherweise ein Mann aufgrund der körperlichen(!) Überlegenheit (Essen fangen, Feuer machen, Feinde fernhalten, etc). Es ist doch absolut nachvollziehbar, dass Frau hier ganz besonders darauf achtet, mit wem sie sich einlässt, da sie eine Schwangerschaft nicht nur körperlich verwundbarer macht sondern zusätzliche Bedürfnisse an Sicherheit und Versorgung entstehen. Also wurde (und wird) nach dem bestmöglichen Partner geschaut, der das gewährleisten kann.

Männer indes hatten (und haben imho) logischerweise ganz andere Kriterien: Nämlich eine Frau zu finden, die sich gut um die Familie kümmert und die Nachkommen großzieht.

Selbstverständlich (und zum Glück) ist das heute nicht mehr so schwarz/weiß. Gut auch für Männer, die früher reihenweise im Kampf mit anderen Männern umkamen. Es ist aber doch sehr schräg zu glauben, dass die grundsätzlichen Dynamiken, die dem zugrunde liegen, heute keinen wesentlichen Bestandteil in der Beziehung zwischen Mann und Frauen mehr haben. Ein paar Jahrzehnte gesellschaftliche Diskussion haben auf Jahrtausende gelebter Praxis nun wenig Einfluss, wenn es um Instinkte und Gefühle geht.
 
  • #476
@RandomDude
Es ist längst erwiesen durch Ausgrabungen, dass Frauen zu Zeiten des Jägers und Sammlers A) einen ähnlichen Knochenbau wie Männer hatten und B) selbst mit Waffen begraben wurden.
Deine Vorstellung vom feuermachenden und Mammut-jagenden Mann ist zwar nett, aber eben auch kein Fakt.
Ich vermute mal, wärst du da einer Frau auf falsche Weise zu nahe gekommen, dann hätte die dir eiskalt den Kopf abgeschlagen und aufgespießt. :)
Es ist doch absolut nachvollziehbar, dass Frau hier ganz besonders darauf achtet, mit wem sie sich einlässt, da sie eine Schwangerschaft nicht nur körperlich verwundbarer macht sondern zusätzliche Bedürfnisse an Sicherheit und Versorgung entstehen
Jap ist es. Aber das bedeutet ja nicht, dass sie sich deshalb unterordnen müssten, oder keinen Beruf ausüben könnten.
Zu welcher Zeit war das denn so, dass nicht auch die Frau schwer arbeiten musste? Da wurden die Kinder während der Feldarbeit geboren.
Ich finde die Übertragungen solcher evolutionstechnischen theoretischen Überlegungen auf heute ziemlich unsinnig.
Wenn heute jemand in Gefahr ist, dann ruft er die Polizei, oder die Feuerwehr. Wenn du dich deshalb "unnütz" fühlst, liegt das nicht an den Frauen. Das kommt vielmehr aus deinem Innern. Dieses Gefühl sich unnütz zu fühlen ist unnütz.
 
  • #477
In meinem Umfeld gibt es sehr wenige Paare, bei denen nicht alle diese Faktoren bei Paaren ü40 zutreffen. Lebe ich in einer Blase...?
Jeder lebt in seiner Blase. In meiner Blase teilen sich praktisch alle Paare mit Kindern das Erwerbsleben und die Kindererziehung zu ca. gleichen Teilen auf. Die Frauen haben den Mann nicht nach Einkommen ausgesucht, sondern haben geschaut, ob sie unterstützt werden im täglichen Leben.
Altersklasse über 40 und mehr.
 
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  • #478
gewährte diesen Schutz üblicherweise ein Mann aufgrund der körperlichen(!) Überlegenheit (Essen fangen, Feuer machen, Feinde fernhalten, etc)
Dann bin ich also als Frau ungeeignet, ein Feuer zu machen, Essen zu fangen und Feinde fernzuhalten. Hey, danke für deine Infos. Das wusste ich ja gar nicht. In Zukunft werde ich es unterlassen, ein Feuer zu entfachen:).
Eine kleine Geschichte. Aufgewachsen bin ich mit 6 Schwestern und 0 Brüdern.
Drei meiner Schwestern hatten im Wald eine Hütte gebaut. Daneben die Jungs. Wie das so geht, die Jungs haben angefangen, ihre Hütte zu zerstören. Als einer der Jungs mal alleine war, haben sie ihn gepackt und gnadenlos an den nächsten Baum gefesselt und sind heim gegangen. Nach mehreren Stunden hatte eine Schwester Mitleid und ging zurück um ihn loszubinden. Er hat den Vorfall bis heute nicht vergessen. Belästigt wurden sie nie mehr. Um Feinde fernzuhalten braucht man nicht unbedingt Muskelkraft...
 
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  • #479
Frauen können einmal im Jahr Kind(er) bekommen, Männer mehrmals am Tag eines zeugen.
Beide Aussagen sind wissenschaftlich falsch! Frau kann alle 9 Monate ein Kind gebären (dafür benötigt sie einen Mann) und quasi sofort wieder danach schwanger werden und der Mann kann nur ein Kind zeugen, wenn die Frau ihren Eisprung hat. Um jeden Tag mehrmals Kinder zeugen zu können, muss er sich nur Frauen aussuchen, die gerade ihren Eisprung haben, was fast unmöglich ist.
Das ist ein biologischer Fakt, der wohl unstreitig ist.
Das ist falsch! Und wurde gerade von mir widerlegt.
Selbstverständlich (und zum Glück) ist das heute nicht mehr so schwarz/weiß.
Das war früher auch nicht so und genau aus diesem Grund wurden Gesetze zum Schutz der Familie erlassen.
 
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