• #241
die Männer schimpfen über überzogene Anforderungen der Frau, die sie nicht erfüllen, ohne zu sehen: Updating funktioniert für Frauen, selten für Männer, d.h. die Männer haben selber auch zu hohe Anforderungen, wenn sie glauben gut genug für die Frau zu sein
Dieses "gut genug"/Anforderungen sind aber von Mensch zu Mensch verschieden und manchmal zieht man die falschen Schlüsse. Vor ein paar Monaten hat ein Bekannter (Physiotherapeut) versucht mich zu daten. Da ich nicht wollte, machte er eine Anspielung, dass er mir ja nicht erfolgreich genug sei. Ich sah/sehe das überhaupt nicht so, Physiotherapeut ist doch ein toller Beruf. Wenn ich generell derzeit Interesse an einer Beziehung hätte, würde ich ihn nicht daten, weil er mir von seinen Hobbies/Alltag/Persönlichkeit erzählt hat und wir meiner Meinung nach nicht zusammen passen. Er hat mich damit völlig falsch eingeschätzt und unterstellte mir etwas, dass vielleicht seiner eigenen Angst nicht gut genug zu sein entsprach. Auch im Fall der FS kann es so sein, dass sie denkt, sie sei wegen ihres Aussehens nicht gut genug, aber die Gründe für die Ablehnung der Männer lagen woanders.
 
  • #242
Im Internet sucht, wer real wenig gefragt ist, da brauchen wir uns nichts vorzumachen...

Im Internet sucht, wer keine Lust hat, sich im realen Leben mit unpassenden Männern "abzukaspern" (von @Vikky geklaut ;) ).

Frauen erwarten in der Regel, dass sie von Männern angesprochen werden. Es ist logisch, dass dann für diesen ersten Kontakt wirklich Aussehen eine große Bedeutung hat. Ich würde dabei die wirklich sehr gut und die wirklich unterdurchschnittlich aussehenden Frauen im Nachteil sehen. Die sehr zurückhaltenden auch.

Das war der zweite Punkt, warum ich gar nicht erst real "gesucht" habe *schulterzuck*. Wenn ich von Männern "draußen" angesprochen würde, fände ich das eher seltsam. Online konnte ich an genau den richtigen Stellschrauben drehen und mich auf ganz andere Art präsentieren als ich es im realen Leben könnte. Und musste mich noch dazu nicht mit x unpassenden Männern treffen.
 
  • #243
Ich würde sagen, wenn man sich schon zu einem Date trifft, ist ja die Optik auch schon mal akzeptiert.
Allerdings denke ich nicht, dass die Fehler beim unattraktiven Verhalten mehrheitlich von Frauen gemacht werden. Das hält sich die Waage, würde ich sagen.
So geht die Rechnung doch aber nicht, und genau das wurde der FS im Parallelthread, die wissen wollte,wie ein Mann sich verliebt, doch reihenweise gesagt: es ist eben nicht so, dass man sich einfach „attraktiv verhalten“ muss, und dann funktioniert es. Es ist kein Fehler, wenn es nicht klappt. Verlieben ist letztlich einfach magisch — es passiert oder es passiert nicht. Indexes gibt keinen Code, den man da entschlüsseln könnte.
w45
 
  • #244
Generell sucht die “erste Liga“ aber wohl eher nicht im Internet. Die hat auch so Auswahl. Die erste Liga Frauen genauso. Im Internet sucht, wer real wenig gefragt ist, da brauchen wir uns nichts vorzumachen...
Das sehe ich aber anders. Klar, im Studium trifft deine Aussage vielleicht noch zu, da hat man viele Gelegenheiten. Aber für ü30 Jährige nur als Beispiel: Meine Bekannte ist Grundschullehrerin. 40 Frauen und kein einziger Mann im Kollegium. Ihre Hobbys sind Tanzen und Yoga, auch sehr frauenlastig. Sie ist Anfang 30 und in ihrem Freundeskreis sind fast nur Pärchen. Sie wohnt eher ländlich, dort gibt es in der Nachbarschaft nicht viele Singels.

Sie ist überdurchschnittlich attraktiv und nett und sucht übers Internet, da es im Alltag einfach kaum Gelegenheiten gibt. Soll sie den Job kündigen, nur um Männer kennenzulernen? Oder Hobbys machen, die sie eigentlich blöd findet? Oder am Wochenende alleine in die Bar sitzen, weil ihre Freunde Pärchenabend machen? Da ist der Schritt ins Internet doch viel einfacher?!
Mir sind in meinem Berufsleben über viele Jahre so viele gut ausehende und auch gut ausgebildete junge Frauen wie die FS begegnet, die genau das von ihr geschilderte Problem hatten: suchen eines "gleichwertigen Partners" und jahrelang damit nicht voran kamen.
Genau das erlebe ich auch. Ich kenne viele Top singelfrauen Anfang 30, die wirklich alles mitbringen: Guter Job, guter Abschluss, attraktiv, intelligent, sozial vernetzt, toller Charakter, sportlich, modisch uvm. Trotzdem suchen die schon länger.

Es ist halt einfach so, dass es Anfang 30 mehr gute Frauen gibt, die eine dauerhafte Beziehung suchen, als gute Männer. Und das macht es schwierig. Habe ich selbst so erlebt.

Meine Nachbarin ist Oberärztin und ihr Mann Industriekaufmann und sie haben 2 Kinder. Er ist in Elternzeit, sie wollte wieder arbeiten. Er ist total nett und optisch sehr sehr attraktiv. Warum also nicht downdaten? Es kann funktionieren, ich finde wir sollten heutzutage offener sein. LG w31
 
  • #245
es ist eben nicht so, dass man sich einfach „attraktiv verhalten“ muss, und dann funktioniert es.
Die Aussage ging eher in die Richtung, dass wenn man sich unattraktiv verhält, es nicht funktioniert. Das andere ist ja noch nicht raus, aber ich würde sagen, wenn der Mann echt gewillt ist, eine Beziehung einzugehen, dann ist attraktives Verhalten der Frau für ihn ein Grund, die Frau weiter kennenzulernen.
Du darfst hier nicht denken, dass attraktives Verhalten was allgemein fest Definiertes sei. Attraktiv für den speziellen Mann, heißt es. Ich würde natürlich auch sagen, dass es eine gemeinsame Menge gibt. Frau, die viel lächelt, flirten kann und sich auf den Mann einstellt, das dürfte jedem gefallen. Aber Frau, die viel lacht, offensiv flirtet und nicht drauf achtet, dass das ganze keine Showbühne für sie ist, kann schon wieder falsch sein. Aber dann passt es eben nicht, also das ist kein Aufruf zum Verstellen.
Ich glaube, unattraktives Verhalten kann man besser verallgemeinern. Rumjammern über böse Frauen/Männer z.B., die einen so verletzt haben, dass man jetzt alle mit Misstrauen betrachtet. Oder Schwärmen von Exen. Aggressives Verhalten. Rumprahlen mit sexuellen Erfahrungen.

Natürlich nicht. Es passt dann halt nicht. Man darf ja auch die Pheromone nicht vergessen. (Am Ende entscheiden die?)
 
  • #246
Ich denke als von anderen als hübsch, attraktiv empfundener Mensch hat man es manchmal leichter, Menschen sind zB. automatisch freundlicher
Das denke ich nicht. Im Gegenteil. Eifersucht und Neid sind weit verbreitet. Das andere Geschlecht mag evtl. teilweise freundlicher sein (wenn nicht neidisch, oder extra deshalb nicht so freundlich), aber auch das kann dann oft eine sexualisierte "Freundlichkeit" sein, von der man sich auch nichts kaufen kann.
Der allgemeine Gedanke ist ja auch gerne mal "er/sie hat es leichter, weil attraktiv". Leistung wird daher weniger anerkannt.
Gleiches mit Abschluss in der Tasche. Diese Personen müssen sich "erst beweisen", trotz Abschluss in der Tasche. Die Anderen müssen sich nicht so sehr beweisen.
Man gilt gerne mal gleich als "eingebildet".
Attraktiv/hübsch und Abschluss kann hart sein.
Auch das andere Geschlecht reagiert darauf oft äußerst empfindlich. Kann ja nicht sein, dass z.B. ein Mann wenig Chancen hat bei z.B. der attraktive Frau, weil die auch noch 10x schlauer ist. Die sägt am Ende noch an seinem Stuhl. Das geht natürlich gar nicht, da Frauen sich schließlich unterzuordnen haben, usw. usf.
Also nicht jeder reagiert freundlich auf attraktive Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #247
Der allgemeine Gedanke ist ja auch gerne mal "er/sie hat es leichter, weil attraktiv". Leistung wird daher weniger anerkannt.
Gleiches mit Abschluss in der Tasche. Diese Personen müssen sich "erst beweisen", trotz Abschluss in der Tasche. Die Anderen müssen sich nicht so sehr beweisen.
Aber schau mal nur weil du etwas theoretisch kannst und zb. eine Zusatzqualifikation hast, bist du doch in der Praxis nicht deshalb besser als jemand der seinen Job (ohne Zusatzqualifikation) schon 20 Jahre lang macht nur weil du nun eine Zusatzqualifikation erlangt hast.
Ich meinte damit auch eher die jungen Menschen die solch eine Weiterbildung machen um dann Ansprüche erheben zu können, aufgrund eines erworbenen Betriebswirts oder Bachelors welchen man neben dem Job gemacht hat (das ist anstrengend ich weis).
Es zählt doch das erlangte Wissen in seinem Beruf anwenden zu können, sollte auch auf die Stelle passen, als Anforderung gelten. Anstatt dann für die gleiche Stelle plötzlich 1000€ mehr netto zu verlangen, nur weil man nun eine Zusatzqualifikation hat, vllt braucht man die auch nicht für die Stelle.. man sollte dann zusehen eine höhere/bessere Stelle zu bekommen die entsprechend bezahlt wird, wo einem die zusätzlichen Qualifikationen etwas bringen. Natürlich muss man sich dafür erstmal beweisen, ich würde niemanden automatisch befördern nur weil er plötzlich einen Abschluss dafür hat, der Abschluss ist Grundvoraussetzung für den Job, der Rest muss auch passen. Wenn der ständig zu spät kommt, schlampig arbeitet, aufmüpfig und unzuverlässig ist etc. dann kannste mit dem auch nichts anfangen, da nützt ihm ein Abschluss auch herzlich wenig.
 
  • #248
Ich denke, Schnuppe meinte was ganz anderes. Wenn eine hübsche Person den gleichen Abschluss hat wie eine nicht hübsche, dann wird es der hübschen Person noch eine Runde extra schwer gemacht, weil man was Negatives denkt oder Reflex "schön und schlau, das geht nicht" greift. Oder der Neidreflex, dass man es einer Person, die beides hat, "schlau und schön", schwer machen muss, um diese Ungerechtigkeit des Universums wieder auszugleichen.
Es ging ihr eher um den Gedanken, dass es schöne Menschen im Leben leichter hätten. Und das kann man so pauschal nicht sagen, manchmal kriegen sie es auch extra schwer gemacht.

Was ich ganz übel finde, sind dann die, die die Person auch leiden sehen wollen, oder sie hören nicht auf. Würde diese Person dann irgendwelche Schicksalsschläge erzählen, dann wäre das Gerechtigkeitsempfinden ja bei dem Neider wieder hergestellt, weil er sich beruhigen kann, dass es hier nicht etwa einer viel besser als er hätte. Aber diese Befriedigung will vielleicht auch nicht jeder geben, nur um nicht gemobbt zu werden.
 
  • #249
Gleiches mit Abschluss in der Tasche. Diese Personen müssen sich "erst beweisen", trotz Abschluss in der Tasche. Die Anderen müssen sich nicht so sehr beweisen
Da stehen sämtliche Ergebnisse aller Studien dagegen. Wenn man hübsch ist, bekommt man eher den Job, die Wohnung, einem wird mehr zugetraut. Kann man in der Literatur gut nachlesen. Klar wird es auch Neid geben, aber der wiegt nicht die Vorteile auf. Ganz klar.
 
  • #250
Das denke ich nicht. Im Gegenteil. Eifersucht und Neid sind weit verbreitet. Das
Man hat auch schon Studien gemacht, nach denen geht, dass attraktive Menschen bessere Chancen haben, bevorzugt werden, man lässt ihnen mehr durchgehen usw. Man liest hier im Forum, dass attraktive Männer jeden denkbaren Fauxpas erlauben können, sie finden trotzdem genug Frauen. Bei Frauen ist es genauso.
Allgemein, was attraktive Frauen angeht - sie haben kein Problem, Männer kennen zu lernen, wo sie ein Problem haben, ist einen passenden Mann FÜR SICH zu finden, weil ein attraktiver erfolgreicher Mann genauso viel Zulauf hat, folglich eine grosse Auswahl.
Ausserdem muss ein Paar sich ergänzen - zwei erfolgreiche attraktive Menschen werden früher oder später unbewusst in Konkurrenz zueinander stehen. Wenn man z. B. Olivia Palermo und ihren Johannes nimmt, dann ist er zwar optisch gesehen der hübschere von den beiden, aber sie mehr Charisma hat und berühmter ist.
 
  • #251
Das ist ja ok, aber ich meinte mehr diese fremden Kerle, die einen kaum kennen
Ich habe das mal mit "niedlich" erlebt und dachte nur "häh? urgs". Der Typ kannte mich nur vom Sehen. Es war dann auch zu merken, warum er das sagte. Er war viel älter als ich (damals Mitte 20), gerade von seiner Frau verlassen worden und meinte, er müsse ein "nein" von mir zu seinen "unseren Zukunftsplänen" ignorieren. Also seine Bewertung drückte gleichzeitig aus, dass er meinte, er müsse mich nicht ernstnehmen.

Eigentlich nicht, aber als ich es getippt hatte, dachte ich, geht ja so in die Richtung.
Mir ist aber natürlich der Unterschied zwischen "jemanden einfach hübsch finden" und ihn mit Bezeichnungen "süß" usw. runterzustufen, bekannt.

Vielleicht ist es aber doch ein Thema, wenn frau generell Aussprüche übers Aussehen in eine Schublade tut aufgrund schlechter Erfahrungen damit. Es bemerken ja auch Männer, die eine Frau nicht abwerten wollen, dass sie hübsch ist, und wenn sie es kennt, mit solchen Sätzen in einer Schublade ("inkompetent", "oberflächlich", "nicht ernstzunehmen") gesteckt zu werden, dann reagiert sie auch auf ein echtes Kompliment vielleicht abweisend und will endlich mal, dass hinter ihre Fassade geschaut wird. Dann vergrault sie vielleicht einen, der das durchaus gemacht hätte, aber seine Begeisterung über ihr Aussehen zuerst ausdrückte.
Eine Frau, die das gewohnt ist, ist vielleicht sogar irritiert, wenn KEIN Kompliment kommt über ihr Aussehen, und wird unsicher.

aber ich glaube viele Frauen kriegen das auch so (von Männern) vermittelt
Nee, ich glaube, da gucken sie genau auf die Falschen und unterstellen dann Männern ALLGEMEIN was, weil unsere Gesellschaft so ist, was aber nicht so gilt.
Mit "unsere Gesellschaft" meine ich, dass es Kinokassenschlager gibt, wo eine Frau wunderschön gefunden wird und um diese "Merkwürdigkeit" eine lustige Story gebaut wird, dass er sie gar nicht sieht, wie sie ist: dick. Oder dass die Stichwortgeberinnen von Actionhelden jung aussehend und knackig sind. Oder dass bei Politikerinnen vor wenigen Jahren noch übers Aussehen als Frau (als ob man sie für Partnerwahl einstufen sollte) statt über ihre Arbeit lamentiert wurde.

Die Industrie ist auch erfolgreich darin, Frauen zu vermitteln, sie müssten dies und das unbedingt an sich ändern ... und dazu dies und das kaufen.

Bei RBF musste ich erst mal überlegen was das heisst😂...aber ja, das wurde mir schon sehr häufig unterstellt, dabei bin ich meist nur konzentriert.
:rolleyes: ich auch. Mittlerweile habe ich aber allgemein angefangen drauf zu achten, meine innere Entspannung auch nach außen zu zeigen.
 
  • #252
Oder dass bei Politikerinnen vor wenigen Jahren noch übers Aussehen als Frau (als ob man sie für Partnerwahl einstufen sollte) statt über ihre Arbeit lamentiert wurde.
Aber irgendwie werden da an Frauen ja auch andere Ansprüche gestellt. Mir fällt das immer auf, wenn ich Nachrichten gucke. Die Frauen tragen jeden Abend ein anderes Outfit in leuchtenden Farben und haben ihre Haare perfekt geglättet und zurechtgelegt. Automatisch fällt mir die Kleidung auf, während der Mann unauffällig in seinem Anzug danebensteht. Ein Nachrichtensprecher hat mal als Experiment und um darauf hinzuweisen, ein Jahr lang exakt das gleiche Outfit getragen und nur die Krawatte gewechselt. Ist niemanden aufgefallen. Würde die Nachrichtensprecherin jeden Abend das gleiche tragen und nur die Kette wechseln ... Männer kommen leichter damit durch, einfach nur zehn gleichfarbige Hemden auszutauschen, während selbst Businessfrauen öfters variieren, abwechselnd in Rock, Kleid oder Hose ankommen. Selbst Merkel, die sich ihr Einheitskostüm geschaffen hat, trägt jeden Tag andere auffällige Farben. Es ist ganz schwer, nicht darauf zu achten, wenn eine Politikerin komplett in Pink oder Rot aus der grau-blauen Menge heraussticht. Bei einem Mann würde ich auch hingucken, wenn er im pinken, roten oder grünen Anzug ans Rednerpult schreitet (vielleicht passend zur Parteifarbe?), weil es halt schon irgendwie auffällt, aber die leben das meistens über ihre Krawatten oder Socken aus.

w26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #253
viele gut ausehende und auch gut ausgebildete junge Frauen wie die FS begegnet, die genau das von ihr geschilderte Problem hatten: suchen eines "gleichwertigen Partners" und jahrelang damit nicht voran kamen
Tja, ich verstehe eines nicht:
Wer beruflich erfolgreich ist, weiss eigentlich, dass es nicht so sehr darauf ankommt, möglichst viel zu tun - sondern das RICHTIGE zu tun.
Offensichtlich hakt es genau da .......
Genau das erlebe ich auch. Ich kenne viele Top singelfrauen Anfang 30, die wirklich alles mitbringen: Guter Job, guter Abschluss, attraktiv, intelligent, sozial vernetzt, toller Charakter, sportlich, modisch uvm.
Ne, diese Frauen sind eben nicht TOP in Bezug auf "Erfolg beim Mann" zu haben. Diese Frauen sind für dich top, weil sie dir ähneln. Würden sehr viele Männer diese Frauen top finden, wären sie vergeben, so sie das selbst wollten.
Allgemein, was attraktive Frauen angeht - sie haben kein Problem, Männer kennen zu lernen, wo sie ein Problem haben, ist einen passenden Mann FÜR SICH zu finden
Ja, das Thema haben Männer auch. Der Unterschied ist nur - vielen Männern macht die Suche verdammt viel Spass.
 
  • #254
Dieses "gut genug"/Anforderungen sind aber von Mensch zu Mensch verschieden und manchmal zieht man die falschen Schlüsse. Vor ein paar Monaten hat ein Bekannter (Physiotherapeut) versucht mich zu daten. Da ich nicht wollte, machte er eine Anspielung, dass er mir ja nicht erfolgreich genug sei. Ich sah/sehe das überhaupt nicht so, Physiotherapeut ist doch ein toller Beruf. Wenn ich generell derzeit Interesse an einer Beziehung hätte, würde ich ihn nicht daten, weil er mir von seinen Hobbies/Alltag/Persönlichkeit erzählt hat und wir meiner Meinung nach nicht zusammen passen.

Das widerspricht meiner Erfahrung, fast immer wenn in meinen Bekanntenkreis eine Frau einen Mann abblitzen ließ war dieser schlicht zu unattraktiv im Gesamten . Nichts von wegen unzusammenpassend, und man hätte das prognostizieren können. Ein Mann der für eine Frau attraktiv genug ist weiß dies auch in der Regel und gibt, wenn er die Frau will, nicht auf, weil er Geduld hat zu warten bis sie es begreift. Und-
Die vielen unbeweibten männlichen IT-Kollegen in ihrer Altersgruppe waren alle raus, weil diesen Frauen (Marketing, Presse, Vertrieb, Personalabteilung, Bildungswesen ....) zu uncool, zu uncharismatisch (deren Charisma muss man verstehen :cool: ), meistens zu unsportlich, nicht gut gekleidet etc. - keine Sexiness.
Dann halt doch lieber die 10. Affäre mit einem vergebenen oder unverbindlichen Mann und sich später drüber ärgern.
Attraktivität ist entgegen der Meinung hier keine rein oberflächliche Eigenschaft. Es gibt männliche Top Models die bei Frauen nicht erfolgreich sind, und andererseits sehen Männer die bei Frauen jede Auswahl haben oft ganz durchschnittlich aus. Gerade die "It-Kollegen" in einer großen Firma haben oft nicht die innere Stärke und die Macht in ihrem Leben die es braucht um bei Frauen viel Auswahl zu haben. Charismatische attraktive Nerds kenne ich auch 2,3 bei kleineren Firmen mit sehr gutem Gehalt und sehr viel Freizeit. Die können sich alle 2 Jahre eine Eigentumswohnung kaufen, sind oft in abenteuerlichen Ländern unterwegs und haben einen Freundin oder viele Affären....

Ein attraktiver Mann ist auch einer, der wenn du ihn in eine neue Gruppe von Männern setzt nach einigen Monaten einer der 2,3 beliebtesten dort ist der offiziell oder inoffiziell die Entscheidungen trifft.

Es ist die Frage ob nicht Menschen zu schönen Menschen heranwachsen die auch innerlich eine gewisse Schönheit mitbringen . Bei einigen Prinzen bin ich da fast sicher. Was zumindest Wissenschaftlich bewiesen ist ist das Leute die auf Fotos intelligenter eingeschätzt werden tatsächlich intelligenter sind, ein grobes knolliges Gesicht zb verspricht einen niederen Iq und das stimmt... Auch die Figur entspricht oft dem Schema des Charakters weil sich Wesen im motorischen Ausdruck spiegelt. Wie weit geht das ?
 
  • #255
Der Unterschied ist nur - vielen Männern macht die Suche verdammt viel Spass.
Eben. Für einen Mann ü30 ist es nicht schlimm, über Jahre allein zu leben und alle paar Monate eine neue Datepartnerin zu haben. Er hat keinerlei Zeitdruck und wartet einfach, bis etwas passendes kommt. Und wenn nicht: egal, hat trotzdem Spaß gemacht.

Eine Frau hingegen fühlt sich oft unvollständig, wenn sie ü30 mehrere Jahre alleine lebt. Sie hat auf Grund ihrer biologischen Uhr eher Zeitdruck und auch vom Umfeld kommen ständig nervige Fragen. Daher fühlen sich Männer ü30 als single oft wohler als Frauen. LG w31
 
  • #256
Ooh Frau, muss das hier wieder in einem allgemeinen Männerbashing enden.
Ja ich bin 58 und wünsche mir nichts mehr als mit einer zwar doofen aber wunderschönen Frau Sex zu haben. [das war Ironie]
Lieber Godot, ich bin mir sicher, dass @Sirikit damit nicht dich gemeint hat. Aber es gibt nunmal ziemlich niveaulose Männer und eine Frau dann von der Mär vom immerlieben Mann überzeugen zu wollen, der nienicht eigene Bedürfnisse auf ihre Kosten ausagieren will (betont: auf ihre Kosten, denn es gibt da Konstellationen, aus denen sie absolut benachteiligt herausgehen könnte), ist einfach Unsinn. Jede halbwegs attraktive Frau hat diesen Typus Mann schon kennengelernt und entsprechend Vorkehrungen getroffen sich davor zu schützen bzw. damit umzugehen. Manche Männer sind einfach extrem geschmack- und niveaulos, können das zunächst aber gut überspielen. Aber keine Sorge, in der Regel dürfte jeder halbwegs attraktiven Frau auch klar sein, dass es da noch die niveauvollen Männer gibt (also diejenigen, die es drauf haben, eine Frau trotz sexueller Anziehungskraft noch als menschliches Wesen zu behandeln und respektieren) und es gibt eine Reihe von Strategien, diesen Typus Mann zu erkennen bzw. eben die in Wahrheit Respektlosen zu entlarven. Glücklicherweise braucht man für bestimmte Aktionen eben tatsächlich Niveau und Respekt im Umgang mit anderen, solche "Tests" besteht man nicht so ohne Weiteres. Das gilt aber für Männer und Frauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #257
Das geht natürlich gar nicht, da Frauen sich schließlich unterzuordnen haben, usw. usf.
Immer wieder olle Kamellen.
Welcher relevante Mensch denkt denn noch so?

, weil man was Negatives denkt oder Reflex "schön und schlau, das geht nicht" greift.
Ja, kann sein, oder gerade im Gegenteil:
Der attraktivere Mensch wird bevorzugt.

Ja, auch in Vorständen von großen Firmen, oder auf einer Hauptabteilungsleiterposition in einer Bundesbehörde.

Alles schon erlebt.

Hört auf, da irgendwelche dämlichen Verschwörungstheorien zu konstruieren.
Da gibt es nur persönliche Vorlieben.
Aber die eben durchgängig.Überall. Habe ich auch.
 
  • #259
Hört auf, da irgendwelche dämlichen Verschwörungstheorien zu konstruieren.
Das sind Studien. Schönen Menschen werden bevorzugt behandelt, aber es wird ihnen auch weniger Kompetenz zugetraut.
Hat aber mit der Partnerwahl weniger zu tun, wenn man sich wirklich kennenlernt.

Ich finde, eine Frau kann bei der Partnersuche schnell auf die Abwege geraten, dass es NUR an ihrem Aussehen liegen muss, weil es allgemein eben sehr viel ums Aussehen geht bei Frauen.
Ich habe das als Teenie bzw. junge Frau auch gedacht, ohne dass es damals schon den Hype gab, dass man so und so aussehen müsse. Später dann wurde mir klar, dass es viel an meinem Verhalten lag, dass ich nicht flirten konnte und auch an sich nicht mit viel Selbstvertrauen unterwegs war usw..
Also nur Vorlieben sind es auch nicht.
 
  • #260
Nein, deutlich HOCHSCHRAUBEN! Kurze, klare Antwort. Du musst den Menschen auf mehreren Ebenen kennenlernen und dort gewisse Ansprüche entwickeln, die ZU DIR SELBST passen.
 
  • #261
Ja, das Thema haben Männer auch. Der Unterschied ist nur - vielen Männern macht die Suche verdammt viel Spass.
Da muss ich dich korrigieren, denn ich vermute, dir erzählt auch nicht jeder Mann was wirklich Sache ist. Die meisten Menschen, Männer wie Frauen, finden die Suche ab einem bestimmten Punkt recht enervierend. Bis ätzend. Und das sind nicht unattraktive Mitmenschen, der Mensch ist nicht dazu gemacht, von Blume zu Blume den Nektar zu sammeln, die meisten möchten auch ganz einfach mal ankommen. So über 30. Da ich ein aufgeschlossenes Wesen bin, erzählt und erzählte mir so mancher seine Malaisen. Und nur deshalb, weil ich so gut zuhören kann.
 
  • #263
Nicht Erzählungen - Beobachtungen.
Natürlich im eigenen Umfeld. Ja, es gibt Männer, die irgendwann eine Frau haben, die sie nicht mehr aufgeben. Aber dennoch - die Suche hat Spass gemacht - zumindest den Männern, die auch was gefunden haben ......
Wer krampfhaft sucht, ist wenig attraktiv. Man kann Partnersuche locker angehen und schauen, wie es sich entwickelt oder von vorneherein „Ernsthaftigkeit“ erwarten (wobei frau die umgekehrt sicher nicht bietet, wenn es nicht passt). Daraus wird dann nichts.

Ich habe immer eine verbindliche Beziehung als Möglichkeit gesehen, wenn ich Single war, aber eben mit der richtigen Frau. Und wenn eine Frau keine Zeit hat, damit eine Beziehung sich entwickeln kann, dann entwickelt sich eben keine. Wenn sich nach einer Weile herausstellt, dass sie nicht passt, dann auch nicht.

Das Leben funktioniert nur sehr begrenzt nach den eigenen Regeln.
 
  • #264
Puh, ich habe mir diesen Thread jetzt mal interessiert durchgelesen und bin teilweise wirklich schockiert über die "Tips", die nur dafür sorgen dass Frau noch frustrierter wird.

Ich würde es interessant finden wenn hier mehrere Männer mal Gründe nennen, warum sie nur etwas lockeres von einer Frau wollten. Es waren doch nur wenige hier die das erläutert haben.

Männer, die losgelöst von sozialen Konstrukten wirklich frei entscheiden können und unabhängig sind, suchen nach Weiblichkeit. Diese Männer kommen bestens alleine klar und suchen eben nicht einen Partner, um einen Partner zu haben. Für "Gespräche auf Augenhöhe" haben sie ihr bereicherndes, intelligentes Umfeld und gesunde soziale Bindungen. Einsam sind sie sowieso nie, weil sie beliebt sind und sich eher die Freiräume aktiv schaffen müssen, wirklich mal in Ruhe alleine zu sein. Herausforderungen und den Umgang mit durchsetzungsstarken Personen haben sie im Job den ganzen Tag.

Was sie nicht um sich haben, ist weibliche Emphatie. Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc) und ihm ein Gefühl des Friedens und glücklichen Rückzugs in sein Leben bringt, was sonst üblicherweise geprägt ist von Wettbewerb, Durchsetzungsvermögen und Stärke. Der Mann wird hierfür i.d.R. ein Bollwerk um diese heile Welt bauen und für die Frau absolut verantwortungsvoll da sein, weil es selten ist und sein Leben besser macht. Da die meisten Frauen heute auch aufgrund der gesellschaftlichen/politischen Ausrichtung immer mehr männliche Attribute vorweisen und sich ein klassisch feminines Verhalten häufig sogar selbst verbieten ("rückständig", "herdfrau", "Patriachat" etc), bleiben die Top Männer gerne auch länger glückliche Singles. Bindungswillige "Beta"-Männer (ich mag den Begriff nicht) haben nicht diese Auswahl, nicht dieses Umfeld und nicht das selbstbewusste Auftreten. Eine Partnerin bringt allein durch ihre bloße Existenz viel positives in deren Leben, deswegen haben sie andere Auswahlkriterien. Leider macht sie das in den Augen der Frauen häufig direkt weniger attraktiv.
 
  • #265
Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc)
@RandomDude , dein Ernst? Diese Attribute, die du beschreibst, sind nicht typisch feminin, sondern genau das, ein
Und zwar ein veraltetes.

Ein Mann, der es nötig hat, eine unterwürfige Frau haben zu wollen anstatt eine Partnerin für
wäre Für mich maximal unattraktiv. Wovor hat ein solcher Mann Angst dass er es nötig hat, sich mit einer unterlegenen Frau zusammen zu tun? Ist er selbst so schwach? Muss er was kompensieren? Um sich selbst größer und mächtiger zu fühlen?

Wann bist du geboren @RandomDude ?

W36
 
  • #266
Puh, ich habe mir diesen Thread jetzt mal interessiert durchgelesen und bin teilweise wirklich schockiert über die "Tips", die nur dafür sorgen dass Frau noch frustrierter wird.



Männer, die losgelöst von sozialen Konstrukten wirklich frei entscheiden können und unabhängig sind, suchen nach Weiblichkeit. Diese Männer kommen bestens alleine klar und suchen eben nicht einen Partner, um einen Partner zu haben. Für "Gespräche auf Augenhöhe" haben sie ihr bereicherndes, intelligentes Umfeld und gesunde soziale Bindungen. Einsam sind sie sowieso nie, weil sie beliebt sind und sich eher die Freiräume aktiv schaffen müssen, wirklich mal in Ruhe alleine zu sein. Herausforderungen und den Umgang mit durchsetzungsstarken Personen haben sie im Job den ganzen Tag.

Was sie nicht um sich haben, ist weibliche Emphatie. Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc) und ihm ein Gefühl des Friedens und glücklichen Rückzugs in sein Leben bringt, was sonst üblicherweise geprägt ist von Wettbewerb, Durchsetzungsvermögen und Stärke. Der Mann wird hierfür i.d.R. ein Bollwerk um diese heile Welt bauen und für die Frau absolut verantwortungsvoll da sein, weil es selten ist und sein Leben besser macht. Da die meisten Frauen heute auch aufgrund der gesellschaftlichen/politischen Ausrichtung immer mehr männliche Attribute vorweisen und sich ein klassisch feminines Verhalten häufig sogar selbst verbieten ("rückständig", "herdfrau", "Patriachat" etc), bleiben die Top Männer gerne auch länger glückliche Singles. Bindungswillige "Beta"-Männer (ich mag den Begriff nicht) haben nicht diese Auswahl, nicht dieses Umfeld und nicht das selbstbewusste Auftreten. Eine Partnerin bringt allein durch ihre bloße Existenz viel positives in deren Leben, deswegen haben sie andere Auswahlkriterien. Leider macht sie das in den Augen der Frauen häufig direkt weniger attraktiv.
Du bist ja putzig. Ich hoffe, jede moderne Frau kriegt hier das Laufen. Sagt eine 60 jährige, böse Emanze, die sehr gerne dominant ist und ganz sicher nicht weiblich im Kleidchen das Lieblingsessen bereitet, wer bin ich denn. Übrigens habe ich heute gerade einen Artikel über dieses Hausfrauengespinst gelesen, das erst seit dem 18. Jahrhundert aufkam, vorher gab es das gar nicht. So gesehen bist du ja schon fast modern, hust hust. Die Emanzipation der Männer allerdings lässt heutzutage noch etwas zu wünsche übrig, aber Frau muss ja so einen nicht nehmen. Was sagt mein schweizer Freund: lieber allein als in schlechter Gesellschaft.
 
  • #267
Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (Aufmerksamkeit, Fürsorge, weibliche Kleidung, Haushalt mit Herz, Mitdenken was dem Mann gefällt auch in Punkto Kochen, eine gewisse Unterordnung & eher zurückhaltendes Auftreten etc) und ihm ein Gefühl des Friedens und glücklichen Rückzugs in sein Leben bringt
Ich würde sagen, der Frau muss er sehr schnell beweisen, dass er der Richtige für sie ist.

Dh. viel Zeit und Energie in die Kennenlernphase stecken, sehr gekonnt umwerben, außergewöhnliche Aktivitäten mit ihr unternehmen und das ganze Verwöhnprogramm auffahren, damit sie sich davon überzeugen kann, dass er
a) finanziell gut genug aufgestellt ist, dass sie ihren Job aufgeben kann,
b) freigiebig ist mit dem Geld, dass sie sich auch abgesichert fühlt.
Und er sollte natürlich warten mit dem Sex, damit sie sich nicht gekauft fühlt.
Dass er guten Sex bieten sollte, würde ich auch sagen, sie legt sich ja mit der zukünftigen Abhängigkeit von ihrem Mann doch sehr fest und will nachher sicher nicht irgendeinen Hausfreund suchen müssen, um auf ihre Kosten zu kommen.

Er kann in den Wochen des Umwerbens auch gut rausfinden, ob sie selbst eher an eigener Karriere und Job Lebensinhalt und Freude findet, oder eben daran, ihn zu umsorgen, wenn sie für teuren Schmuck und Unterhaltung ihr Studium aufgibt oder halt den Job, wenn sie schon ein bisschen älter ist. So kann er auch gleich sehen, ob sie kochen kann und ob ihr auffällt, wenn sein Hemd nicht gebügelt ist. Vielleicht hilft hier ein kleiner Shittest. Er kann sich in einem unbeobachteten Moment im Restaurant ein bisschen Schokolade an seine Wange schmieren, die sie mit ihrem Taschentuch abreiben sollte. Lässt sie ihn so rumlaufen, kann er gleich weitersuchen.

Und so eine Frau muss er sehr schnell heiraten und versorgungsmäßig gut absichern im Falle einer Scheidung. Denn wenn er das nicht täte, würde die Frau wie jeder unsichere Mensch unleidlich, und damit hätte er selbst die Harmonie durch sein zauderndes Handeln zerstört.
Dass sie sich zuerst von ihm abhängig macht und dann ewig hofft, dass er sie finanziell absichert für den Fall der Fälle, wäre ein naives Konzept, und ich denke mal, dass so ein Mann schon Wert darauf legt, dass die Frau ein bisschen nachdenkt und nicht einfach alles glaubt.

für die Frau absolut verantwortungsvoll da sein
Das finde ich sehr wichtig. Also mehr als einen Halbtagsjob, wenn er das leisten will, fänd ich schwierig. Sonst kann er ja nicht für sie da sein, wenn sie ihn braucht, und sie muss doch auf andere Männer ausweichen.
Nur abends zwei Stunden da sein und ihr vielleicht mal die Füße massieren, weil sie neue Schuhe hat, oder zu einer Kulturveranstaltung mitgehen, für die sie sich interessiert, kann es ja nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #268
Was sie nicht um sich haben, ist weibliche Emphatie. Eine Frau, die dem Mann auf seinem Weg den Rücken freihält, ihn mit femininen Dingen erfreut (

Wenn dem so wäre... warum zeigen Männer ihren (solchen) Frauen nicht ihre Wertschätzung, sondern behandeln sie wie einen Untertan?

Warum sind sie solchen Frauen gegenüber respektlos und nehmen sie nicht ernst?

(Mir wird schlecht, wenn ich hier täglich am lebenden Beispiel sehe, wie herablassend, genervt, etc ein solcher Mann mit genau seiner solchen, weiblichen, fürsorgenden Hausfrau spricht und der gleiche Mann sich mir gegenüber normal respektvoll benimmt)

Warum sind es gerade diese Männer, die fremdgehen und hierfür die bösen, eigenwilligen Frauen besonders reizvoll sind?

Klar gefällt erstmal der Gedanke, jemanden zu haben, der immer das Gleiche will.

Aber wollen die Abhängigen das wirklich? Oder machen sie nur gute Miene zum bösen Spiel, aus Angst allein, mittellos und lebensunfähig dazustehen?

@RandomDude ich denke, deine Vorstellung mag ja aus Männersicht schön sein, aber betrachte es mal aus Sicht der Frau: welche Frau sollte das wollen? Was hätte Frau davon?

Meine Meinung: Im Grunde verachten solche Männer die 'Hausfrauen' für ihre Anhänglichkeit und Unterwürfigkeit, ihre frei gewählte Abhängigkeit.
Sie wissen genau, dass sie nicht wirklich gern sich unterwerfen und abhängig sind, sondern dies nur aus finanzieller Not heraus tun oder weil sie nicht arbeiten gehen wollen.

Das ist unauthentisch und maximal unsexy.
 
  • #269
Wovor hat ein solcher Mann Angst dass er es nötig hat, sich mit einer unterlegenen Frau zusammen zu tun? Ist er selbst so schwach? Muss er was kompensieren? Um sich selbst größer und mächtiger zu fühlen?

Wann bist du geboren @RandomDude ?

Wieso sollte der Mann Angst haben? Es gibt Gründe, weshalb dieser "Top-Mann" in Bezug auf Karriere, Selbstbewusstsein und Körper da ist, wo er ist. Er hat Verantwortung übernommen und vermutlich hart an sich gearbeitet. Die Fähigkeit zur einer gesunden Dominanz und Führung ist das, was ihn erfolgreich und für Frauen i.d.R. attraktiv macht. Er ist schlicht und einfach sein Charakter. Was erwartet Frau? Dass der Mann in seiner ganzen Persönlichkeit fokussiert, selbstbewusst und bestimmt ist, aber im Kontakt zu genau einer Frau dann plötzlich nicht mehr? Natürlich muss eine Grundintelligenz da sein und an "Gesprächen auf Augenhöhe" ist absolut nichts verwerflich. Diese hat er aber ohnehin jeden Tag mit seinem gesunden Umfeld. Dafür braucht er keine Frau.

Deine Fragen zeigen, dass Du aus Frauensicht auf die Sache schaust, was ja auch völlig okay ist. Männer haben aber andere Bedürfnisse und Wünsche. Und gerade wegen der typischen weiblichen Verurteilungen ("Ist er so schwach?" "kompensieren" etc) geht er einer solchen Diskussion aus dem Weg, weil es dabei ohnehin nichts zu gewinnen gibt. Meiner Erfahrung nach ist diese Einstellung - bei großem Respekt vor dem weiblichen Geschlecht! - nahezu Konsens bei den wirklich begehrten Männern. Kann man blöd finden oder es eben akzeptieren.

Ich bin BJ88 und habe nebenbei schon komplett unterschiedliche Beziehungen geführt. Ist auch von meiner Seite keine Wertung, nur eine Feststellung.
 
  • #270
Sagt eine 60 jährige, böse Emanze, die sehr gerne dominant ist und ganz sicher nicht weiblich im Kleidchen das Lieblingsessen bereitet, wer bin ich denn.

Du scheinst dich durch eine rein sachliche - und nebenbei wertungsfreie - Darstellung angegriffen zu fühlen. Niemand verlangt irgendwas von dir. Wenn dich dein Verhalten und deine Einstellung dorthin gebracht hat, wo du es dir gewünscht hast, kann man dir dazu gratulieren.

Ursprung dieses Threads war eine konkrete Fragestellung aus einem Defizit heraus (Wunsch, einen Mann für eine Beziehung zu gewinnen der überdurchschnittlich attraktiv ist) und auf diese habe ich geantwortet.

Es gibt hunderttausende netter Männer da draußen, die alles dafür tun würden um endlich eine Beziehung zu haben. Die sind anders. Die sucht aber die FS nicht.

Was sagt mein schweizer Freund: lieber allein als in schlechter Gesellschaft.

Wenn du alles, was nicht in den oberen 10-15% der Männer liegt, als schlechte Gesellschaft bezeichnest ist das natürlich auch ein Statement.
 
Top