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  • #1

Meinung zu Frauen, die sich berufl. noch nicht gefunden haben?

Ich, w, 29, hab schon einiges studiert, alles abgebrochen, und nun bin ich fast fertige Heilpraktikerin, schiebe aber die wichtigen Prüfungen noch vor mir her. Bin finanziell unabhängig- das sage ich einem Mann aber erst so nach 1-3 Monaten...oder deute es an-lebe auch recht bescheiden, also kleine Wohnung etc. sehe nicht superreich aus, und bin es ja auch nicht.
Wie kommt es nun an, dass ich nicht arbeite, auch sonst nix beruflich mache- bin fertig mit der Ausbildung und warte bis ich mich aufraffe, die Prüfungen zu machen..lebe ein bisschen bohème mäßig, nur weniger wild.
Meine Frage: wie findet eine Mann eine Frau, die gar nix tut (also nicht arbeitet) obwohl ich schon sehr viel lese, und nicht Bild oder so ;) und gebildet bin- und was soll ich den Männern, die ich neu kennenlerne, diesbezüglich sagen???
 
  • #2
Ich finde solche mehrfachen Studienabbrecher nicht toll. Zeugt von wenig Beharrlichkeit und Ausdauer und ich würde befürchten, dass das auch so weitergeht im Leben und vielleicht sogar in einer Partnerschaft.

Warum schiebst Du Prüfungen vor Dir her? Mach sie einfach! Dann erübrigt sich die Frage schon mal! Willst Du es Dir denn nicht auch selbst beweisen, dass Du was erreichen und durchziehen kannst? Ist es denn befriedigend, soviel abzubrechen und im Leben nichts zu erreichen?

Ich wäre außerordentlich skeptisch, wenn ein Mensch keine Leistungsbereitschaft, keine Fähigkeiten, keine eigenverantwortung zeigt und Arbeit hat noch niemandem geschadet. Ganz im Gegenteil!
 
  • #3
Ich teile zwar in etwa Frederikas Aussagen, denke aber, wir sind hier nicht beim Bewerbungsgespräch und deshalb wäre ich vielleicht nicht ganz so "streng". Ich kann mir gut vorstellen, dass wir hier wie bei allen Aspekten Männer finden, die das völlig ablehnen, Männer, denen es egal ist und solche, die es genau so machen und toll finden. Die Frage sollte also eher sein: Was möchtest Du für einen Mann und wo findest du den, der dich nimmt, wie Du bist? Bist Du zufrieden mit Dir oder leidest Du selber dran?
 
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  • #4
Arbeit sollte Gelderwerb sein und wenn Du (aus welchen Quellen auch immer) genügend Geld hast, dann finde ich das in Ordnung, sogar ansprechend, da Du kein Karrierestreben hast und das Leben geniessen kannst.
Wer sich über Beruf und Ausbildung definiert, sagt mir eigentlich weniger zu.
Ich würde es einfach sagen, genau so, wie Du es in der Frage formuliert hast und denke, dass dem niemand ablehnend gegenübersteht, vorausgesetzt, Du kannst Dich selber finanzieren.
 
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  • #5
Ich (m55) halte gar nichts von solchen Personen (Männer oder Frauen, ist doch egal) welche sich durchs Leben schieben und Verantwortung ablehnen, als Partnerin schon gar nicht.
Habe einiges Dates mit Frauen meines Alters gehabt die zwar arbeiteten, aber immer was anderes wollten als sie eigentlich taten. Und mit Ü 50 finde ich sollte man beruflich so langsam seinen Weg gefunden haben.
Nunja, die Fragestellerin ist noch jung, aber es wird auch für sie langsam Zeit, Boden unter den Füssen zu bekommen, sonst lässt der Traumprinz noch lange auf sich warten
 
  • #6
Freiheitliche Gesellschaft = Jeder kann so leben, wie er will, wie er gesetzlich darf, und wie er es sich finanziell leisten kann.

Aber was hat Einer vom Leben, der nur so "in den Tag hinein lebt" ohne besondere Ambitionen und Ziele ?
Das mag sich im Moment leichter anfühlen, aber rückblickend "leer".

Es muß und mag nicht jeder in ein strenges 8-Stunden/Tag Arbeits-"Korsett".
Es mag nicht Jeder, daß er jeden Handgriff vorgeschrieben und angewiesen bekommt.
Es gibt auch andere Tätigkeiten.

Mehr Geld erfordert mehr Arbeit oder Erfolg dafür.
Aber mehr Geld ermöglicht mehr im Leben, z.B. mehr Reisen.

Nutze Deine Lebenszeit, sie ist begrenzt. Was vorbei, ist vorbei.
Der Sinn des Lebens ist m.E. ein erfülltes und gelebtes Leben - nicht nur erlebt.
Und daß man dazu lernt, und sich weiter entwickelt.
 
  • #7
Mich würde es abschrecken. Einiges studiert - alles abgebrochen, Prüfungen aufschieben, bis auch die jetzige Ausbildung abgebrochen wird, macht auf mich den Eindruck eines Menschen, der nicht klarkommt im Leben, nicht weiß, was er will und mehr oder minder in den Tag hineinlebt. Da ändert auch die finanzielle Abgesichertheit nichts. Es geht mir nicht um die Frage, ob es sich eine potentielle Partnerin leisten kann, unbeständig zu sein, sondern, ob sie es ist.
 
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  • #8
Mir würde das nicht gefallen. Es klingt wenig zielstrebig, wenig zuverlässig, wenig interessiert, wenig fleißig.
Und diese Eigenschaften wirken sich, fürchte ich, auch auf die Partnerschaft aus.
 
  • #9
Naja ich hab mich auch durchs Studium gequält und es am Ende mit schlechter Note abgeschlossen, arbeite nun in einem anderen Beruf und ... naja ich habs gemacht. Wenn der Beruf nichts für einen ist, zeigt einem das Leben genau das.

Nur es ist wie bei einem Marathon. Du läufst zu schnell los und machst mal eine Pause, läufst weiter in der Gruppe, machst wieder eine Pause und läufst wieder weiter. Nur werden die Leut mit denen Du mitläufst immer langsamer.

Will heißen: Du mußt durch Prüfungen durch, die Prüfungen kleinkriegen, sonst kriegen Dich die Prüfungen klein. Und was für Prüfungen gilt, gilt auch fürs Leben. Nun sind die Prüfungen aktuell wohl weniger schwer als beim Studium aber du weichst noch immer aus.

Und du hast dein bescheidenes Leben, weil Du vielleicht Problemen ausgewichen bist. Vielleicht bist einfach zu intelligent etwas auswendig zu lernen, zu faul, zu dickschädelig zum lernen ....

und mit diesem Hintergrund suchst nun einen partner ... kommt drauf an, wo du suchst - bei EP würd mich das abschrecken, ich denke, bei anderen partnerbörsen wird auf diesen aspekt weniger geschaut.
 
  • #10
wie findet eine Mann eine Frau, die gar nix tut (also nicht arbeitet) obwohl ich schon sehr viel lese, und nicht Bild oder so ;) und gebildet bin
- und was soll ich den Männern, die ich neu kennenlerne, diesbezüglich sagen???
Am besten nur solche Männer suchen und treffen, die ähnliche Freigeister sind, z.B. freiberuflich.
= die betrachten so eine Frau nicht so engstirnig.

Was Denen sagen ? *puh* schwierig.
Vielleicht, daß man eine eigene Entwicklung durchgemacht hat ?
Weg vom starren 8-Stunden "bürgerlich - "spießig" hin zum Ziel freiberuflich ?

Achtung - Kinderwunsch: Will die FS überhaupt Kinder ?
Denn die Kinder würde sie ja wieder in eine vgl. "starre" und "monotone" Tagesstruktur zwingen.
15 % aller Frauen wollen lt. Umfrage keine Kinder - z.B. aus diesen Gründen.

Ich habe als Ehrenamtlicher Langzeit-Arbeitslose betreut. Ganz verschiedene Menschen.
Die aber auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt sind, oder nicht mehr mithalten können.
ggf. trotz ihrer Qualifikationen + Berufsabschlüsse.
Es gibt nicht mehr genug bezahlte Arbeit für alle Arbeitssuchende.
Und daher weder vermittelbar, noch weiterbildungsfähig.
Sie würden arbeiten, wenn man ihnen Arbeit geben würde. Und die sie schaffen könnten.
Trotzdem sind es Menschen, die man menschlich behandeln sollte.
Auch wenn sie nicht arbeiten gehen ..... dürfen !

Manche sind oder wären schon mit einem Minijob zufrieden = nur stundenweise arbeiten. Nicht gleich den ganzen Tag,
Somit eine Mischung aus Arbeit, Freizeit und bescheidener Lebensführung.
Der 8-Stunden-Vollzeit-Job ist nicht die einzig selig machende Lebensweise.

Will die FS überhaupt als Heilpraktikerin praktizieren ?
Welche Tätigkeit, auch Freizeit, macht ihr überhaupt Interesse + Spass ?
Was will sie vom Leben ? Was hat sie für Ziele ? Oder ziellos ?
 
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  • #11
Dann mach wneigstens was soziales oder ehrenamtliches. Ein Mensch, der "nichts" macht, lebt nicht....und ist als Partner dann wohl unattraktiv. Nutze deine Privilegien, nicht erwerbstätig sein zu müssen, aber sei tätig!
 
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  • #12
Mir würde so eine Frau ausserordentlich gut gefallen. Mal nicht so karrierebesessen. Das bin ich selber. Ein ruhender Gegenpol.
 
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  • #13
Keiner Arbeit nachzugehen, wenn man es sich leisten kann, finde ich völlig in Ordnung. Ich schmunzel' ein bisschen über die Leute, die besonders schnell sein müssen, damit sie statt 40 Jahren 42 Jahre in ihrem Angestelltenverhältnis fristen dürfen und munter das Hamsterrad drehen. Es gibt wesentlich Wichtigeres als Arbeit und wenn ich es hinbekomme, verabschiede ich mich auch weit vor dem normalen Rentenalter wieder aus der Arbeitswelt. Das ist auf jeden Fall ein Lebensziel.

Abgesehen davon finde ich das Ausweichen vor Prüfungen und mehrfaches Abbrechen eines Studiums aus Prüfungsangst nicht attraktiv. Es kann schon passieren, dass man nach ein paar Semestern merkt, dass das Fach einen dann doch nicht interessiert. Dann ist nichts dabei, auch die Konsequenz zu ziehen. Aber mehrfach abbrechen, Prüfungen gezielt aus dem Weg zu gehen, ist für mich ein Ausdruck dessen, eigentlich keine Ziele zu haben oder wenn man sie hat, nicht zu verfolgen. Das macht unattraktiv.
 
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  • #14
Hier die FS:

Danke an Bernd50, das ist hilfreich. ich denke zu mir passen, ob ich arbeite oder nicht, sowieso nur Freigeister, bin ein sehr kreativer, kunstinteressierter Mensch. Male viel, geh viel in Programmkinos etc. ist ja nicht so dass ich nix tue, kann super meine Zeit mit Lesen, Malen, Schreiben (Poesie und bisschen Prosa) verbringen, hatte schon überlegt mal was von meinem Kram nem Verlag zu schicken...
Ich denke immer: Irgendwann wirds schon, aber mir ist klar, dass ich dafür aktiv werden muss. Ich hab das Studium übrigens nie aus Prüfungsangst abgebrochen, sondern weil ich gemerkt hab, dass ich immer nur Studiengänge gewählt habe, die meinen Eltern passen, aber gar nicht meinem wahren Wesen entsprechen...
Ich muss auch ehrlich sagen: wenn ich nun Diplom irgendwas wäre oder Dr., könnt ich mit gutem Gewissen leben, ohne zu arbeiten :) is unverschämt, ist aber so. Das geht nur ums Selbstwertgefühl. Denn ich hab genug anderes, was mich fasziniert etc. Und als HP würd ich schon ganz gerne arbeiten, aber ich fühl mich dafür noch zu jung und denke, die Patienten würden mich noch nicht ernst nehmen. Das peile ich so in 3-5 Jahren an, sollte ich bis dahin nicht was anderes gefunden haben.
Meine letzter Freund hatte übrigens kein Problem damit, er ist noch am Studieren. Der davor fand es nicht gut, und meinte, es würde ihm reichen, wenn ich Blumen verkaufe, Hauptsache, ich mach irgendwas ;)
Ich hab übrigens auch schon mal gearbeitet, und muss zugeben, es ist schon ein schönes Gefühl, Geld auszugeben, für das man auch was getan hat.
 
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  • #15
Wenn Du Deine Abschlussprüfungen vor Dir her schiebst, dann ist der angestrebte Beruf nicht der passende für Dich. Haben Dir Deine Eltern ebenfalls zum Heilpraktikerberuf geraten oder ist das Deine Wahl? Ich glaube nicht, dass Du faul und interessenlos bist, Du scheinst einfach nicht zu wissen, wo Deine Stärken sind und auch wirst Du niemanden haben, der Dich moralisch bestärkt und Du glaubst zu wenig an Dich?!

Wenn Du jetzt natürlich irgendeinem Beruf nachgehst, um Geld zu verdienen, wirst Du Deinen Job irgendwann mal "hassen" und widerwillig ausführen und erneut wechseln. Es zwingt Dich natürlich niemand, einem 8-9 Std-Tag nachzugehen, wenn Du das nicht willst - hast Du denn keine Vorstellung, was Du gerne beruflich machen würdest - unabhänig von der Meinung Deiner Eltern? Es ist egal, was Du tust, Hauptsache, der Job macht Dir spass und wenn Du Blumen verkaufst.

w
 
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  • #16
Die Menschen werden dir als Heilpraktikerin auch in 3-5 Jahren nicht vertrauen, wenn du in diesen 3-5 Jahren nicht auch als Heilpraktikerin gearbeitet hast. Mir sind bei irgendwelchen Wehwechen beruflich erfahrene Ärzte lieber als solche, die zwar vor langer Zeit ihr Studium abgeschlossen, aber seitdem nie gearbeitet haben. Also da beruhigst du selbst ein wenig dein schlechtes Gewissen, nur wird das nicht klappen.

Wenn es das ist, was du machen willst, dann mach jetzt deine Prüfungen, sammle ein paar Jahre Erfahrung und dann mach dich mit einer eigenen Praxis selbständig. Weil du scheinst mir kein Mensch für ein Angestelltenverhältnis zu sein.
Ich finde es vollkommen verständlich, wenn man nicht so richtig weiß, was man denn beruflich tatsächlich machen will. Mir ist lieber, jemand gesteht sich das offen ein, als bis zur Pension in einem ungeliebten Job zu bleiben, nur weil sich das halt so gehört. Aber ich finde trotzdem, dass man auch in dieser Selbstfindungsphase arbeiten sollte, denn es besteht durchaus die Gefahr, faul zu werden und zu viele Ausreden zu finden. Ich sehe bei zwei Freundinnen, dass sie diesen Punkt verpasst haben und dann wieder Fuß zu fassen ist sehr schwer.

Ja, wenn du das was du schreibst gut findest, dann schick es mal zu einem Verlag. Kümmer dich drum, erkunde die Szene, frag nach, wie das funktioniert etc. Aber tu was. Da kann ich dem einen deiner Ex-Freunde zustimmen: Nur so dahinträumen, weil man es sich leisten kann, ist unattraktiv und instinktiv - nicht bewusst gewollt - stecke ich solche Menschen in die Kategorie "unzuverlässig".

w 36
 
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  • #17
Eine Ausbildung sollte man zumindest abschliessen ... das eröffnet viel!
Bin in 2 Firmen (Bau) jeweils 11 Jahre gewesen, bin seit 9 Monaten in Phase 3.
Die wollen mich auch halten, ich überlege noch ..... w48 ohne Studium
 
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  • #18
Ich glaube nicht, dass Du faul und interessenlos bist, Du scheinst einfach nicht zu wissen, wo Deine Stärken sind und auch wirst Du niemanden haben, der Dich moralisch bestärkt und Du glaubst zu wenig an Dich?!

Da ist was dran. Ich hab mich halt noch nicht "gefunden", und wenig Selbstbewusstsein. Mache deshalb auch seit ca. nem halben Jahr ne Therapie. Meine Eltern haben immer nur Leistung gefordert, was bei mir zu Trotz geführt hat. Keine reife Reaktion, aber die Gründe schau ich mir jetzt mit meiner Therapeutin an und lerne, Verantwortung für mich zu übernehmen (hoffentlich :))
Glaube auch, sobald ich ein klares Ziel hab, wird alles reibungslos klappen, aber ich hab eigentlich eher ZU VIELE Ideen, was ich machen will/könnte. Naja, bin ja in Therapie, und Beruf ist auch fast das Hauptthema....
 
  • #19
Liebe FS,

du hast gefragt, wie du es dem Mann sagen sollst, wie du lebst. Ich würde es genau so tun, wie du es hier uns gesagt hast. Nämlich einfach so, wie es eben ist. Geh ruhig selbstbewusst damit um, spiele nichts vor. Du willst ja einen Partner kennenlernen, keinen Arbeitgeber.

Was es mit dem Abbrechen von Ausbildungen auf sich hat, findest du in deiner Therapie heraus. Wenn wir dir hier raten, mach die Ausbildung fertig, lass die Ausbildung, ..., projizieren wir nur unsere eigenen Bedürfnisse auf dich. Was ureigens für dich wichtig ist, steckt in dir, und das wird mit der Zeit zutage treten.

Ich (w 47) finde dich jedenfalls sympathisch und du wirkst auf mich - anders als es äußerlich erscheinen mag wegen des Beruflichen - recht aufgeräumt im Geist. Wenn ich ein Mann wäre, würde ich mich für dich interessieren, und es würde mich nicht stören, dass du keinen glatten beruflichen Werdegang hast.

Viel Glück in der Therapie und hier bei EP!
 
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  • #20
Eine Frau wie Dich habe ich auch schon mal gedatet. Sie hatte sich gerade vom Freund getrennt, denn der verdiene erst in frühestens 8 Jahren Geld und da möchte sie schon längst Mutter sein. Sie selber hat ihr BWL-Studium abgebrochen und überlegte gerade, ob sie nicht noch Theaterwissenschaften studieren solle.

Mein Eindruck: Schnell weg hier. Sie trennt sich vom Freund, weil der mit seiner Ausbildung erst in 8 Jahren Geld verdient, sie selber gönnt sich aber den Luxus eines Studiums, das als brotlose Kunst bekannt ist. Ich bin doch nicht ihr Sponsor für's süße Leben. Genau so würde ich von Dir denken.
Als Option für Männer, die etwas anders ticken als ich: Nimm sie für schnellen Sex und dann schnell weg. Ich bin gleich gegangen.

m, 38
 
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  • #21
Auf mich wirkst du sehr sympathisch. Du scheinst es nicht nötig zu haben, dich über Beruf, Verdienst oder Ausbildung zu definieren. Wenn du dir leisten kannst, das Leben zu geniessen und zu tun, was du willst, dann ist das doch toll.
Und wenn du jemanden findest, der dir das finanziert, dann ebenso.
Manche Männer geben ihr Geld für Uhren, Autos, Kleider und sonstigen Zierat aus. Andere für Frauen.
Aber hier wirst du den entsprechenden Mann vermutlich nicht finden. Hier besteht ein starkes Leistungsdenken.
Also, viel Glück.
 
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  • #22
hier die FS:

Danke Bircan und # 20, tut gut, sowas zu hören!!!
Ja, hier werde ich den passenden Mann wohl nicht finden, hab zwar ein Profil, werde es aber wohl wieder löschen. Mein letzter Freund sprach mich beim Ausgehen an, der davor in einer anderen Partnerbörse...also mal schaun, wohn in ner Stadt, wo eigentlich viele schöne Männer rumlaufen (ist ja vllt überall so ;)) Leider bin ich grad in nen Arzt von mir verknallt und versuche, ihn mir ausm Kopf zu schlagen, weil ich nicht denke, er könnte sich für mich interessieren, und ich hab null Ahnung von seiner privaten Situation...
Naja, ich konzentrier mich jetzt mal auf die Therapie...
 
  • #23
Der erste Eindruck klingt ja unkonventionell, entspannt und sympatisch. Aber aus der praktischen Erfahrung heraus kann ich sagen, jemand, der so gar keinen anderen Antrieb im Leben hat, als den spielerischen und Mühe vermeidenden, nicht jedermanns Partner ist.
Ein Mann, der genauso lebt wie du, könnte in Frage kommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß er finanziell nicht so abgesichert ist wie du und er mit dir auf deine Kosten leben will. Willst du das?
Ein Mann, dem genau das fehlt, was du hast, nämlich das spielerische, entspannte und die Lust am Schönen, könnte durch dich Dinge leben, die er selbst nicht kann. Aber der Ingenieur oder Techniker mit der künstlerisch dilettierenden Gattin mit dem Neigungsberuf, der stolz ist, eine solche zierende Perle gefunden zu haben, ist nicht so häufig - und er ist oft nicht attraktiv. Willst du das?
Bist du denn überhaupt in der Lage, Probleme zu bewältigen und ggf. die Anforderungen von Hausarbeit, Beziehungsarbeit und Kindererziehung zu stemmen? Das klingt mir alles wie endlose Kindheit.
Ich glaube, ein bißchen Mühe und Anstrengung solltest du aufwenden, um nicht stehen zu bleiben und für deine Umwelt interessant zu sein.
 
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  • #24
Auf mich wirkst du sehr sympathisch. Du scheinst es nicht nötig zu haben, dich über Beruf, Verdienst oder Ausbildung zu definieren. Wenn du dir leisten kannst, das Leben zu geniessen und zu tun, was du willst, dann ist das doch toll.
Eine Frau hat es nie nötig, sich über Beruf, Verdienst oder Ausbildung zu definieren, zumindest nicht bei der Partnerwahl. Leider haben das manche Inseratschreiberinnen noch nicht begriffen, daß solche Tugenden, eher Männer abschrecken. Aber genauso negativ wirken Frauen, die ganz offensichtlich sich keine Gedanken darüber machen, wovon sie mal leben wollen. Das Leben ist nicht immer nur Zuckerschlecken, eine geregelte Arbeit begeistert wenige. Bei Dir werden sich viele Männer als Lösungsansatz Deiner finanziellen Fragen sehen. Der Arzt mit Sicherheit. Er beäugt schon Krankenschwestern kritisch, ob sie es auf ihn oder seinen Status und seinen Verdienst abgesehen haben. Und Krankenschwestern haben ein geregeltes Einkommen...

m, 38
 
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  • #25
Du bist wahrscheinlich @19 und @23? Also ich finde es ziemlich daneben, wie Du die FS verurteilst, das steht Dir nämlich nicht zu...

Auf mich wirkt die FS symphatisch, weil sie zu ihren Schwächen steht und sie ist wohl nicht hier im Forum, um sich niedermachen zu lassen.

w
 

Angele

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  • #26
Mich würde mal interessieren, wovon die FS eigentlich lebt.
 
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  • #27
Hier die FS:
Angele, ich hab geerbt. Dafür kann ich nun wirklich nix. Meine Therapeutin meinte schon, dass es Fluch und Segen zugleich ist, weil ich so nicht gezwungen bin, was für mich zu tun.
Naja, war mir schon klar, dass das ein heikles Thema ist und lieb, dass ich auch verteidigt werde. Ich wollte ja eigentlich nur wissen, was ich Männern sagen soll, die ich neu kennenlerne, denn ich will nicht die Karten sofort offen auf den Tisch legen, aus guten Gründen.
Hab ja auch die bisherigen Männer immer irgendwie gefunden, aber klar will ich auch mal heiraten und Kinder, insofern....
 
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  • #28
Du bist wahrscheinlich @19 und @23? Also ich finde es ziemlich daneben, wie Du die FS verurteilst, das steht Dir nämlich nicht zu...

Auf mich wirkt die FS symphatisch, weil sie zu ihren Schwächen steht und sie ist wohl nicht hier im Forum, um sich niedermachen zu lassen.

w

Ich verurteile sie nicht. Sie wollte die Gedanken von Männern bezüglich ihres Lebensmodells wissen und sie bekam von mir die Information, die sicherlich auf einen großen Teil von Männern zutrifft. Wahr und hart. Schließlich können auch Frauen sehr klar und damit gemein seien (z. B. bei kleinen Männern) . Und zum Trost sei gesagt: Es gibt auch Männer mit diesen Lebensmodellen (mein Cousin als Künstler). Hier stellt sich die Frage, ob die FS so einen will?

m, 38
 
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  • #29
I Schließlich können auch Frauen sehr klar und damit gemein seien (z. B. bei kleinen Männern) .

m, 38

Es geht hier nicht um andere Frauen, sondern um die FS - oder bist Du evtl. ein kleiner Mann?

FS, du hast geerbt, das ist schön und gut und viele wären sicherlich gerne in der Situation, Geld zu haben und nicht dafür arbeiten zu müssen. Dennoch solltest Du zusehen, dass Du, evtl. auch gemeinsam mit der Therapeutin einen Weg findest, Deine Interessen und Stärken zu entdecken - je länger Du wartest, desto eher könnte es passieren, dass Du vor einem großem Berg "Unerledigtem" stehst und dann gar keine Motivation mehr hast, etwas auf die Beine zu stellen. Es kann ja auch stolz machen, etwas erreicht zu haben beruflich, mit was, ist zweitrangig.

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  • #30
Hier noch eine männliche Perspektive:

Hatte mal eine Partnerin, die von den Mieteinkünften aus ihren geerbten Immobilien lebte und sich ansonsten aushalten liess (von mir, wenn auch in Grenzen, die ich dem setzte). O.k., sie hatte Kinder und war ehrenamtlich engagiert - aber:

Sie hatte viel zeitliche Flexibilität und stellte entsprechende Forderungen an mich (wenn auch zunehemend moderat), wobei ihr letztlich das Verständnis dafür fehlte, was wirkliche "Arbeit" heisst. Das ging dann weiter in allen möglichen Bereichen des Lebens, sie wollte zum Beispiel mehr Sex als ich ihr in Stressphasen werktags geben konnte und einiges mehr - letztlich fühlte ich mich überfordert und als ich merkte, wie ich zunehmend aggressiv wurde, weil sie sich ein schönes Leben machte... gab ich ihr den Laufpass.

Trauere ihr und ihrer Lebensfreude aber noch heute manchmal insgeheim nach.
Waren leider inkompatibel.
Würde mir nie mehr ein "kleines Luxusweibchen" zuelegen aufgrund dieser Erfahrung.

m,48
 
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