• #1

Mich stört das Rauchen meiner Partnerin - Was kann ich tun?

Hallo,

meine Partnerin und ich sind jetzt seit ca. 4 Monaten zusammen. So weit läuft alles gut.
Aber sie ist Raucherin. Hat quasi mit Beginn unserer Partnerschaft die tägliche Ration halbiert, auf eine halbe Schachtel. Finde ich ja auch schon total lieb und nett von ihr. Allerdings stört es mich trotzdem noch, einerseits aus Erfahrungen in der Familie (Vater Schlaganfall, Mutter kaputte Lunge, beides nachgewiesenermaßen durch Rauchen), andererseits einfach aus dem Wissen der Nachteile des Rauchens.
Habe sie nun gefragt, warum sie nicht mal versucht, damit komplett aufzuhören. Ihre Antwort war, weil sie gerne raucht. Daraufhin habe ich gefragt, auch wenn sie weiß, das es mich so sehr stört? Ihre Antwort: "Ja".
Bin jetzt am Boden zerstört, nicht mal wegen des Rauchens an sich, sondern weil sie mir damit klar zeigt, dass es ihr egal ist, was ich fühle. Schluss machen kommt für mich nicht in Frage, das kann ja jeder inzwischen... Ich werde ihr auch nie die Pistole auf die Brust setzen, im Sinne von "Rauchen oder Beziehung?" Habe ihr gesagt, wenn sie aufhören will, stehe ich ihr bei und helfe und unterstütze, wo ich nur kann.

Wie geht ihr damit um, wenn der Partner raucht, obwohl es euch selber absolut stört?
 
  • #2
Hallo! Das klingt in der Tat nach einer verzwickten Situation. Auf der einen Seite kann ich deine Partnerin gut verstehen und dass sie ihre alten Muster nicht auf Grund eurer Beziehung unterbrechen will, Rauchen ist ja auch immer ein Stück Freiheit. Aber auf der anderen Seite bist du in der prekären Lage als Nichtraucher mit einer Raucherin zusammen sein zu müssen. Eigentlich ist es meiner Meinung nach relativ einfach: Entweder einer von euch beiden wird einen Kompromiss eingehen, oder die Chancen dass ihr bei diesem Thema immer wieder aneinander geratet sind relativ hoch. Aber Kompromisse sind nun mal Teil einer Beziehung. Viel Erfolg!
 
  • #3
Mein Freund ist starker Raucher und ich habe auch schon immer meine Probleme damit gehabt. Ich habe immer gesagt ich möchte niemals mit einem Raucher zusammen sein, aber bei diesem Menschen hat eben alles andere gepasst. Also akzeptiere ich es als einen Teil von ihm. Für einen Nichtraucher der diese enorme Abhängigkeit nicht nachvollziehen kann ist es einfach unbeschreiblich wie jemand sich so was antun und noch dazu so viel Geld dafür ausgeben kann. Du musst aber irgendwann verstehen, dass ein Raucher das nicht macht, weil er dich damit verletzen will. Liebe ist da leider kein Argument. Es ist eine starke Sucht, vergleichbar mit einer Krankheit. Zu einem Depressiven kannst du auch nicht sagen "sei fröhlich oder ich verlasse dich".

Dass es dich trotzdem nachdenklich macht und verletzt kann ich zu gut nachvollziehen. Mein Freund sagt sogar, dass er nicht gerne raucht, es ihm zu teuer ist und trotzdem kommt er nicht davon los.
Du könntest jetzt behaupten, deine Freundin würde aufhören, wenn sie dich wirklich liebt. Aber was, wenn sie behauptet, du würdest es akzeptieren wenn du sie liebst? Wenn ihr das davon abhängig macht, dreht ihr euch im Kreis.
 
  • #4
Ich glaube nicht das jemand gerne raucht, das sind Ausreden, weil sie nicht davon loskommen.

Sie hat damals versprochen aufzuhören. Nicht wegen mir. Sie muss es für sich wollen. Langfristig wäre ich gegangen. sie hat es geschafft. Geholfen hat: Allen Carr "Endlich Nichtraucher".

Ich (schon immer NR) habe es vor Ihr gelesen. Ich kann es nur empfehlen. Von 7 Leuten, dies es in meinem Umfeld gelesen haben, raucht nur noch einer.
 
  • #5
Du hast sie als Raucherin kennen gelernt, bist die Beziehung mit einer Raucherin eingegangen.
Jetzt soll sie sich ändern, damit es für Dich passt.
Warum? Würdest Du ihr zuliebe das Rauchen anfangen?
Dinge, die Du gerne machst, aufgeben?

Entweder Du kannst es akzeptieren, oder die Partnerschaft funktioniert nicht.

Und nicht das Argument Gesundheit. Es gibt viele Vorlieben, Verhaltensweisen, die gesundheitsschädlich sein können, von bestimmten Risikohobbies, Alkohol, Ernährung, Sport...
Ein Partner hat nicht das Recht und die Aufgabe, den anderen zu erziehen, auf den "rechten" Weg zu führen.

Ich persönlich würde mir mit Rauchern schwer tun, ich kann den Geruch als ExRaucherin nicht ertragen, - aber, es käme immer darauf an.
Aber genauso tue ich es mir schwerer mit Vegetariern, Bewegungsmuffeln, Antialkoholikern - oder das Gegenteil - wenn es nicht passt, passt es nicht. Den andern passend machen, geht nicht. Man will ja auch nicht zurecht gestutzt werden.

Ich nehme aber an, dass Du hier jetzt viel Verständnis ernten willst, Rauchen ist ein sehr polarisierendes Thema.
 
  • #6
Bin jetzt am Boden zerstört, nicht mal wegen des Rauchens an sich, sondern weil sie mir damit klar zeigt, dass es ihr egal ist, was ich fühle.
Das könnte man auch umdrehen und sagen, dass es Dir egal ist, ob es ihr gut geht.
Aber ich weiß, wie man leidet, wenn der Partner raucht. Das zieht überall rein, ich hatte Dauerkopfschmerzen in der Wohnung meines Ex, wenn er nicht drei Wochen vor meinem Kommen das Rauchen in der Wohnung sein ließ, Gardinen wusch und alles reinigte. Und trotzdem roch ich selber beim Nachhausefahren nach Rauch. Einmal so stark, dass mich andere Fahrgäste im Zug angemacht haben, aber indirekt, so dass ich gar nicht mitkriegte, dass die mich für einen "rauchenden Loser" hielten.
Schluss machen kommt für mich nicht in Frage, das kann ja jeder inzwischen...
Wenn Du das für eine Leistung hältst, dann ist das so. Ich würde auch nicht Schluss machen, aber nicht aus Deinem Grund, sondern weil ich die Person liebe. Was ich allerdings erwarten würde ist, dass sie mich nicht damit konfrontiert, dass sie raucht. Dh. in die Wohnung würde ich nicht gehen, wenn sie riecht, und ich steh auch nicht auf den Mundgeruch. Dahingehend würde ich klare Grenzen setzen und wenn ihr das egal wär, würde ich mir an Deiner Stelle nicht mehr den Orden des Aushaltens an die Brust heften, weil es ihr dann wirklich egal ist, ob Du Dich wohlfühlst.
Ich kenne Raucher wie Deine Freundin, ich glaube nicht, dass sie gern raucht an sich. Vielleicht wegen des Rituals und der Suchtbefriedigung, aber nicht, weil sie gern danach riecht oder sich Teer in die Lunge zieht. Manche Menschen spucken dann auch noch rum.
Sie raucht nicht, um Dich zu ärgern oder weil Du ihr egal bist, sondern weil sie nicht anders kann. Das gibt bloß kaum einer zu, weil man sich dann die Abhängigkeit eingestehen müsste.
Habe ihr gesagt, wenn sie aufhören will, stehe ich ihr bei und helfe und unterstütze, wo ich nur kann.
Damit hast Du sie zur armen Kranken oder zum bedauernswerten Opfer gemacht, das Dir und sich was vormacht mit "ich rauche gern". Sie hat doch gesagt, dass sie nicht aufhören will, damit sieht sie keinen Anlass, dass Du ihr bei ihrem Laster hilfst. Sowas wird von Rauchern, die nicht um Hilfe gebeten haben, als bevormundend und sich drüber stellend empfunden, habe ich gesehen. Bei meinem Ex war das Thema tabu, weil er mir auch mal gesagt hat, er würde aufhören, wenn er könnte. Dh. er brauchte dazu nicht jemanden, der sich als Erziehungsberechtigter oder Therapeut aufdrängt. Bei einem anderen Mann war es gar nicht möglich, so eine Aussage zu hören, weil der auch sagte, er rauche gern. Erst Jahre später meinte er, er würde es gern lassen, kann aber nicht. Es ist sowas wie Trotz, der als Rebellion empfunden wird, wenn alle Nichtraucher auf einen Raucher einreden, das sei ungesund usw. Dann will der nicht noch zugeben, dass er schwach ist.
 
  • #7
Ja, lieber Fragesteller, das ist einer von unzählig vielen möglichen Punkten, die uns in einer Beziehung Toleranz abverlangen. Es gäbe noch andere Themen wie Kinderwunsch, Haustiere, Urlaubsziele, Wohnungseinrichtung oder was auch immer, worüber man verschiedener Meinung sein kann.

Sie hat ihre Ration halbiert. Wenn Du Deine Toleranz verdoppelst, dann könnte es doch funktionieren, oder?

Sie könnte doch genauso denken: wenn er mich liebt, dann könnte er doch über das Rauchen hinwegsehen. Ich nehme jetzt mal an, dass sie nicht bei Dir zuhause oder in Deiner Gegenwart raucht, oder?
 
  • #8
FS, Du hast doch hoffentlich gewusst, dass Deine Partnerin raucht als Du sie kennengelernt und Dich trotzdem für eine Beziehung entschieden hast?

Dass die Kombination Raucher / (militante) Nichtraucher ein hohes Konfliktpotential mit sich bringt, sollte doch allgemein bekannt sein.

Wie kommst Du denn jetzt(!) auf die Idee, sie gegen ihren Willen umzukrempeln.
... sondern weil sie mir damit klar zeigt, dass es ihr egal ist, was ich fühle
Ich drehe Deine Argumentation mal provokativ um und frage Dich, warum Du nicht selber mit dem Rauchen anfängst, um ihr zu zeigen dass Dir ihre(!) Gefühle wichtig sind.

Mein Vorschlag: Vielleicht findet sie an der E-Zigarette gefallen, aber bitte ohne Druck auszuüben.
 
  • #9
Du könntest jetzt behaupten, deine Freundin würde aufhören, wenn sie dich wirklich liebt. Aber was, wenn sie behauptet, du würdest es akzeptieren wenn du sie liebst? Wenn ihr das davon abhängig macht, dreht ihr euch im Kreis.
Nein, das kann man nicht auf dieselbe Stufe stellen. Rauchen beeinträchtigt den nicht rauchenden Partner. Akut durch Qualm und sonderbar schmeckende Küsse. Langfristig durch partnerschaftlich mitgetragene Erkrankungen des Rauchers. Möglicherweise durch Alleinsein im Alter.

Wie wäre es mit einem „ich liebe dich so sehr, daß ich dich auf gar keinen Fall an den Lungenkrebs verlieren will”?

Oder geh’ mit ihr bergwandern und demonstriere ihr auf diese Weise, daß Lungenvolumen und frische Luft glücklicher machen als die doofen Ziggis.

Ich habe mich von „meiner” Raucherin übrigens getrennt, was mir nicht gerade leicht fiel, denn sie war klug und schön zugleich, Typ Catherine Zeta-Jones. Bereuen: niemals.
 
  • #10
Rauchen ist eine Sucht, es wäre also für deine Partnerin eine große Hürde zu überspringen, vor allem, wenn sie nikotinabhängig ist. Das gelingt nur, wenn sie wirklich von inneren heraus will und nicht aufgrund äußeren Drucks. Das solltest du auf keinen Fall persönlich nehmen. Das Rauchen Nichtraucher stört, ist natürlich trotzdem klar. Ich hoffe, sie schafft es eines Tages von sich aus, aufzuhören - Und viel wichter NIE wieder damit anzufangen.

Mit diesem Thema könnt ihr schon mal Toleranz üben, denn auch der Raucher sollte Mindeststandards einhalten: In der Wohnung, im Auto, im Beisein des Partners nicht rauchen, vor Berührungen und Küssen auch nicht und wenn unerwartet doch, werden Zähne geputzt, Hände gewaschen, Kaugummi gekaut, darauf geachtet, dass die Kleidung nicht verräuchert etc. So mache ich es jedenfalls, wenn ich mit Nichtrauchern in den Urlaub fahre und auch mit meinen Partner, der wie ich nur selten raucht, aber es nicht ganz lassen kann. (0- 3 Zigaretten täglich, geht bei mir locker auch mal ein paar Tage ohne, wenn sonst niemand raucht und es keinen Stress gibt.)

Ich bin sehr viel mit Nichtrauchern und Sportlern zusammen, treibe selbst aktiv Sport, aber so ganz kann und will ich dieses Laster nicht lassen.
 
  • #11
Hey meine jetzt Ex-Partnerin ist auch Raucherin. Als wir uns kennengelernt haben war ich ebenfalls Raucher, habe dann aber irgendwann aus eigener Motivation aufgehört, nachdem wir 3 Jahre zusammen waren. Habe dann auch öfters mal angesprochen, ob sie nicht versuchen könnte aufzuhören. Fand sie gar nicht gut. Meine Einsicht: du musst akzeptieren, dass sie rauchen will. Wenn du sie liebst nerv sie nicht damit.
 
  • #12
Ich gehöre ja nun auch eher zu den Nichtrauchern, welche von Kettenrauchern gern als militant bezeichnet werden. Ex-Raucherin eben. Aber bei Dir geht selbst mir die Hutschnur hoch.
Du wusstest von Anfang an, dass sie raucht. Entweder lässt man sich mit Rauchern ein oder nicht. Punkt.
Aber zuerst eine Beziehung mit ihr einzugehen und dann zu erwarten, dass sie aufhört geht mal gar nicht.
Das ist als wenn man sich eine Dicke heraussucht und dann erwartet, dass sie schlank wird.

Weisst Du was, 4 Monate sind nicht die Welt. Spätestens im Juni seid Ihr über einander hinweg.

Mein Mann wollte nie eine Raucherin. Als er mich kennenlernte rauchte ich 1-2 Schachteln am Tag. Er sagte nie etwas, rümpfte nichtmal die Nase. Im Gegenteil, er ging bei Wind und Wetter für mich nachts zum Automaten. Gut 1,5 Jahre später hörte ich von heute auf morgen auf. Klar war es ein harter Kampf, den ich ohne meinen Mann, der damals rund um die Uhr jede erdenkliche orale Ersatzbefriedung irgendwie für mich auftrieb oder, selbst wenn er 5 Uhr wieder raus musste, spontan 3 Uhr nachts mit mir ins Freibad 'einstieg' um mich abzulenken, hätte ich es nie geschafft.

Aber ich tat es weil ich es wollte und auch weil er nie auch nur andeutungsweise meine teils abartigen Rauchgewohnheiten kritisierte.
Hätte er an mir rumgenörgelt, ich hätte mich eher von ihm als von den ekligen Kippen getrennt.
 
  • #13
Ich hatte meine glücklichste Beziehung mit einer Raucherin... Ich habe aber nie versucht, Ihr das abzugewöhnen, obwohl ich militanter Nichtraucher bin.

Wichtig war mir lediglich, dass sie möglichst viel Rücksicht nimmt und nicht in der Wohnung oder in Windrichtung zu mir raucht. Und das war dann auch kein Problem.

Nur weil man jemanden liebt, überwindet man keinen Sucht. Nur weil man rationale Gründe hat, überwindet man keine Sucht. Nur weil andere nicht konsumieren, überwindet man keine Sucht.

Und wenn man den anderen ständig damit nervt, dann zerstört man nur die Beziehung.

Es gilt das Sprichwort, jeder kehre vor seiner Tür... Und ich würde da genug finden, um das ich mich kümmern könnte, statt an meinem Partner mehr als umbedingt nötig rumzumachen.
 
  • #14
Eigentlich brauche ich gar nicht viel schreiben, da andere das bereits erledigt haben.
Es gibt Dinge in einer Beziehung darüber kann man hinwegsehen - sie mag Schokoladeneis und ich Erdbeere - über andere halt nicht. Wenn dich das mit dem Rauchen so sehr stört, dann hättest du keine Beziehung mit ihr eingehen dürfen. Für mich ist eine Raucherin ein NoGo, genau wie eine Veganerin, eine Feministin oder ein politischer bzw. religiöser Extremist. Das ist natürlich nicht bei jedem so und ein starker Raucher wird durchaus kein Problem mit einer starken Raucherin haben. Sich aber jetzt auf den Standpunkt zu stellen, dass sie bitte aufzuhören hat, ist meines Erachtens extrem unverschämt und würde bei mir eine ziemliche Wut auslösen (wenn ich denn rauchen würde). Entweder zu akzeptierst einen Menschen so wie er ist als Partner oder du tust es halt nicht aber ihn sich so zurecht zu biegen, dass er passt finde ich respektlos.
 
  • #15
Ist Dir eigentlich bewusst, es sie bisher schon geleistet/geschafft hat? Als Nichtraucher verstehst Du vermutlich nicht was es bedeutet, dass sie ihre Ration halbiert hat. Aber als Raucherin kann ich Dir versichern, das ist nicht leicht!
Sie zu kritisieren und noch mehr zu fordern statt sich mit ihr über das Geleistete zu freuen ist kontraproduktiv.

Dass sie nicht aufhört hat rein gar nichts mit ihren Gefühlen dir gegenüber zu tun! Könnte sie so einfach aufhören würde sie es tun.

Rauchen ist gewiss nicht gesund, aber es gibt Menschen, die trotz Rauchens sehr alt werden. Der älteste Mensch, eine Frau, wurde 122 Jahr alt, obwohl sie 96 Jahre Raucherin war.

Oder geh’ mit ihr bergwandern und demonstriere ihr auf diese Weise, daß Lungenvolumen und frische Luft glücklicher machen als die doofen Ziggis.
Kann, muss aber nicht lehrreich/hilfreich sein. Ihre Kondition muss nicht zwangsläufig schlecht sein, zumal sie das Rauchen reduzierte. Wie es um die Kondition des FS bestellt ist wissen wir nicht. Der Schuss könnte nach hinten los gehen.
 
  • #16
Rauchen ist ja auch immer ein Stück Freiheit.
Ja und daran war aber die Werbung nicht so unschuldig. Als ich vor ca. 40 Jahren angefangen habe, haben wahrscheinlich ca. 80 % in meinen Bekanntenkreis geraucht und wir Jungs wollten ja alle so HIPP und IN sein und füllten uns wie der Malboroman.

Wie geht ihr damit um, wenn der Partner raucht, obwohl es euch selber absolut stört?
Für mich käme eine Raucherin erst gar nicht infrage.
Da wurde in meinen Augen schon der 1 .Fehler begangen und jetzt hör es sich für so an, als möchtest Du deine Partnerin umerziehen.

Als ehemaliger Raucher hat dies für mich nichts mit dem Geruch, mit der Gesundheit, usw. zu tun, sondern ich nenne dies einfach nur Selbstschutz. Ich hätte eventuell auch nur Angst, dass ich als ehemaliger Raucher wieder rückfällig werde und so schön keine Frau sein, dass ich mir dies nochmals antue.
 
  • #17
Rauchen ist eine Sucht. Deshalb ist es gar nicht einfach, damit aufzuhören, selbst wenn man es möchte.

Ich würde im Leben nicht mit einem Raucher gehen, schon weil ich finde, dass Zigarettenrauch stinkt. Ich hatte mal ein Date mit einem Mann, der mir gegenüber behauptete, nur gelegentlich in Gesellschaft zu rauchen. Er kam am Ende des ersten Dates auf die Idee, mich zu küssen, ich habe den Tabak gerochen, geschlossen: "Raucher und Lügner", habe ihm das gesagt und ihn nie mehr wieder gesehen. Eigentlich schade, denn er war ein sympathischer und attraktiver Mann.

Aber jemanden ändern? Aussichtslos. Vielleicht macht sie von sich aus den Versuch aufzuhören. Dann unterstütze sie darin. Aber Du kannst sie nicht dazu zwingen. Ich fände es ebenso wenig prickelnd, wenn mir jemand verbieten würde, Sport zu treiben oder abends zum Essen Rotwein zu trinken, was ich gerne mache.

Ich habe auch meine Erfahrungen mit dem "Ändern" eines Partners gemacht. Ich war zwei Jahre mit einem Mann zusammen, der zu dick und unsportlich war, obwohl ich meinerseits sehr ernährungsbewusst und äußerst sportlich bin. Als ich ihn kennengelernt habe und bevor etwas zwischen uns lief, habe ich auf meine Bedenken hingewiesen und darauf, dass es meiner Meinung nach nicht passt. Er meinte dann, er wolle das eh ändern und sei dankbar, dass er jemanden wie mich getroffen hat. Die ersten Monate war er total engagiert, hat mit mir Sport getrieben und wirklich einiges abgenommen. Ganz von selbst. Dann drehte sich irgendwann der Spieß um und er wurde noch unsportlicher und dicker als zur Zeit, als ich ihn kennengelernt habe. Ich habe mich unter anderem deshalb von ihm getrennt. Du siehst: Solche Spielchen sind einfach sinnlos. Und in meinem Fall bestand ja sogar die Besonderheit, dass dieser Exfreund mir von vornherein nachgab und selbst etwas ändern wollte, während Deine Freundin nicht einmal bereit ist, das Thema Rauchen anzugehen. Also finde Dich entweder damit ab und akzeptiere es an ihr, oder trenne Dich, und zwar lieber jetzt als später.
 
M

Michael_123

  • #19
Hallo,

für mich persönlich kommt eine Raucherin nicht in Frage. Rauchen hat für mich persönlich etwas von Disziplinlosigkeit und Suchtverhalten. Außerdem sehen Raucher und Raucherinnen ab Ende 20 markant älter aus - die Haut wird schlecht, die Zähne gelb, usw.

Sie hat Dir (und sich selber) zu liebe schon die Ration deutlich reduziert. Das ist schonmal eine gute Leistung! Lobe sie, gebe ihr Zeit, arbeitet zusammen am Ziel der Rauchfreiheit. Nichtraucher haben unzählige Argumente auf ihrer Seite (will sie mal Kinder haben?) - bringe diese in einem passenden Ton rüber.

Alles Gute!
 
  • #20
Ich finde, jeder sollte bei dem Thema schön bei sich bleiben.
FS, ihre gesundheitlichen Risiken und die finanziellen Nachteile sind einfach mal IHR Problem! Du hast nicht zu entscheiden, was gut, oder schlecht für sie ist. Lass sie mit dem Generve im Ruhe. Dieses Thema immer wieder anzusprechen, wie sehr es dich stört, dass sie raucht, trägt sicher nicht zu einer harmonischen Partnerschaft bei. Mal ganz abgesehen davon, dass du sie so kennengelernt hast.

Mein Partner hat ähnliches mit mir versucht. Ich rauche, er hat noch nie geraucht. Als ich ihn kennenlernte, meinte er, dass das für ihn gar kein Problem sei, es störe ihn nicht. Also habe ich weitergelebt wie immer. Als wir irgendwann zusammen zogen, fing er plötzlich an, wie sehr es ihn störe, ich solle doch aufhören, machte ständig Hinweise, wie schlecht doch das Rauchen für mich sei und wie schlimm das plötzlich riecht. Und ich habe wirklich noch niemals im Leben in der Wohnung geraucht, weil ich das selbst eklig finde. Ich habe sehr viel Verständnis dafür, dass ihn der Geruch sehr stört. Im bestimmten Situationen kann man ihn nicht vermeiden, es sei denn, ich höre dauerhaft auf. Das will ich aber nicht, denn auch ich rauche sehr gern (natürlich kann man das, Zigaretten sind schließlich Genussmittel und nicht als Suchtmittel gedacht, wenn viele Menschen einen Abusus bis zum Kettenraucher betreiben, dann ist tatsächlich ein Suchtproblem vorhanden, aber genauso gibt es das mit dem täglichen Glas Wein, oder der täglichen Flasche Wein). Abends mit Freunden in der Kneipe bei einem Glas Bier, wo es urig und gemütlich und ein Stück schummrig ist, da gehört die Kippe einfach zur Lebensart dazu. Ich liebe die Geschmacks-/Geruchskombination aus dem ersten Glas Wein+Zigarette. Natürlich riechen hinterher Haare und Klamotten, das finde ich auch nicht so schön, aber dafür gibt es Dusche und Waschmaschine. Wenn jemand anders das nicht mag, so what? Dann ist es eben so. Jeder wie er mag.

Ich habe damals, als es akut war, meinen Partner vor die Wahl gestellt: entweder er hört auf zu nerven, oder er trennt sich von mir, wenn er damit nicht leben kann. Ist ja nicht schlimm, dann passt es eben nicht, wenn ihm das so wichtig ist. Resultat: Wir sind heute seit mehreren Jahren glücklich und haben weiss Gott schon wichtigere Probleme überstanden. Und wer weiß, vielleicht höre ich tatsächlich irgendwann auf damit. Aber wenn, dann nur aus intrinsischer Motivation heraus.

Ich denke du hast nur zwei Möglichkeiten: take it or leave it. Ihr findet beide auch wieder andere Partner. Kein Paar wird gezwungen, miteinander zusammenzubleiben.
 
  • #21
Als Ex- Raucherin

Ich habe auch mit Genuss geraucht. Entspannung, Rituale, etc.
Der Geruch war für mich anders, natürlich nicht die Extremform, aber ansonsten mochte ich den Geruch.
Aufgehört habe ich von einem Tag auf den anderen, aus ganz freier Entscheidung heraus.
Als am 2. Tag doch der Wunsch stark wurde, habe ich 3 ganz tiefe Atemzüge an einem vollen Drehaschenbecher gemacht. Die stinken auch für Raucher. Seitdem ist jede Zigarette mit diesem Gestank verknüpft, und endgültig verleidet.

Aber es roch vorher anders.
Ich hätte es mir von niemandem vorschreiben lassen, oder mich permanent belehren lassen wollen.
 
  • #22
Schon witzig, ist die Raucherin weiblich solidarisiert Frau sich mit ihr aber beim Mann ist das Rauchen für sie ein absolutes NoGo Thema.

Lieber FS,
versuch ihr mal das Dampfen schmackhaft zu machen. Das ist sauber, weniger gesundheitsbeeinträchrigend und enorm günstiger. Am besten mal mit ihr in einen Dampferladen mit netten Verkäufern gehen (oder am besten Verkäuferinnen ).

Gruß
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #23
Abends mit Freunden in der Kneipe bei einem Glas Bier, wo es urig und gemütlich und ein Stück schummrig ist, da gehört die Kippe einfach zur Lebensart dazu.
Diese Lebensart wurde in einigen Bundesländern oder z.B. in Italien ganz abgeschafft. Sie ist also nicht mehr überall lebbar. Und das aus gutem Grund - Passivrauchen.
Für Dich, der das gesundheitlich Problem sieht, denke ich es wird schwierig und kannst dich letztendlich nur trennen. Die Toleranz aufzubringen als NR ist vermutlich nicht möglich.
 
  • #24
Ich rauche, hatte aber noch nie Probleme mit Nichtrauchern. In keinem Kontext. Auch in einer Beziehung nicht. Mit Kompromissbereitschaft und Toleranz lässt sich da ein Weg finden, wenn denn beide das wollen.

Ich finde es auch schade, wenn man sich mit solchen Kleinigkeiten gegenseitig das Leben schwer macht. Aber es hat auch was Gutes: offenbar gibt es keine größeren Probleme in der Beziehung des FS, wenn man sich an solchen Dingen stört :)
 
  • #25
Erstmal danke für eure Antworten!
Zur Klarstellung (das habe ich meiner Freundin auch noch mal so erklärt), ich möchte sie NICHT (!) zum Aufhören zwingen. Das würde eh nichts bringen, und sie kann mich aufgrund ihrer Arbeit (Taxifahrerin, mit Wochenend- und Nachtschichten) relativ einfach dabei "hintergehen", also ist ein "Beziehung oder Zigaretten" sinnlos. Auch mit der halbierten Ration kann ich derzeit gut leben, sie raucht in ihrer Wohnung nur auf dem Balkon, in meiner Wohnung (2. OG) raucht sie auch nicht, sondern geht nach unten vor die Tür (mangels Balkon...). Und seit ich sie gebeten habe, nach der Zigarette etwas gegen den Zigaretten-Mundgeruch zu nehmen, nimmt sie ein Mundspray, lutscht ein Fishermen´s, trinkt ein großes Glas Cola oder so, was dann deutlich hilft. Der "Status Quo" ist derzeit für beide Seiten in Ordnung. Ich lasse ihr ihre 10-11 Zigaretten, sie nimmt sich die Zeit dafür, entweder alleine, oder ich setze mich zu ihr auf den Balkon.
Wir hatten gestern noch ein Gespräch zu dem Thema. Mein Problem war, das ich diesen Gedanken "Sie macht etwas gerne, obwohl sie weiß, dass ich es nicht mag" auf alle Aspekte der Beziehung erweitert habe, was aber nicht der Fall ist. Sie will derzeit nicht mit dem Rauchen aufhören, hat sich von mir angegriffen gefühlt und deshalb kam das so drastisch rüber. Wie einige hier auch schon schrieben, sagte sie mir auch, ich wusste, das sie raucht, und damit muß ich jetzt klarkommen. Und wie gesagt, so wie es derzeit ist, mit halber Ration und Anti-Mundgeruch-Aktion danach können wir realtiv gut damit leben.
Klar, bei "schweißtreibenden gemeinsamen Aktionen" (will nicht ins Detail gehen... *lach*) umgibt sie manchmal (! nicht immer !) ein unangenehmer Körpergeruch. Kommt aber wirklich nur selten vor. Und genau so verhält es sich mit dem Raucher-Mundgeruch, der ist nicht immer vorhanden. Das sind eben die Nachteile, mit denen ich dann tatsächlich leben muß. Aber dafür halte ich mir als positive Seite immer die Halbierung der täglichen Ration vor die Augen, was schon viel bedeutet, sie hat es für mich getan.
 
  • #26
Schon witzig, ist die Raucherin weiblich solidarisiert Frau sich mit ihr aber beim Mann ist das Rauchen für sie ein absolutes NoGo Thema.
Das NoGo ist hier eher nicht das Rauchen, sondern Erziehungsversuche des Partners, der eine Sache von Anfang an wusste. Das würde ich genauso andersrum schreiben, wenn eine Frau auf einmal anfängt, ihren Partner umerziehen zu wollen.

Ich finde es auch schade, wenn man sich mit solchen Kleinigkeiten gegenseitig das Leben schwer macht.
Das ist für einen Nichtraucher keine Kleinigkeit und auch nicht für einen richtigen Raucher, also einen, der das nicht mal eben lassen kann. Der wirkliche Raucher ist ja niemals frei, deswegen ist das so aberwitzig, Rauchen mit Freiheit zu verbinden. Er wird abwesend, wenn er seine Dosis braucht und nicht kriegen kann. Dann geht es nur noch darum. Er kann früh nicht länger einfach mal spontan im Bett liegen, denn er braucht die Zigarette und vielleicht auch den Kaffee dazu als Ritual. Falls er wegen des Partners doch bleibt, merkt der, dass der Raucher irgendwie abwesend wird, weil er nur noch dran denkt, wann er raus kann. Wenn man irgendwohin will, wo nicht geraucht werden darf, geht man entweder stets allein rein oder man steht noch ein paar Minuten draußen mit dem Menschen rum, jedesmal. Dauert eine Sache länger, wird der Raucher am Schluss nur noch dran denken, wann er wieder eine durchziehen kann, und das erste, was er tut, wenn er aus der Situation kann, ist sich irgendwohin verziehen und eine rauchen. Auch wenn man im Freien ist, riecht man das, wenn einer neben einem raucht und der Wind nicht gerade so von der Seite kommt, dass der Rauch weggetragen wird.

Klar macht man das aus Liebe mit, das habe ich auch gemacht. Und ich bin immer auf der Seite eines Rauchers, der sagt, "es ist meine Sache und ich will nicht missioniert werden".
Aber es ist keine Kleinigkeit. Absolut nicht. Mir fällt gerade nichts ein, was man mal als Gegenbeispiel bringen könnte, um einem Raucher verständlich zu machen, wieviel Toleranz abverlangt wird.

Insbesondere gerade das Nichtfreisein empfinde ich als sehr störend, weil bei allem, was man tut, egal wie schön es ist oder wie emotional es ist oder wie sehr man gerade braucht, dass man keinen Break macht, es zu irgendeinem Zeitpunkt wieder mit Sicherheit darum geht, wann der Raucher endlich einige Minuten für sich hat, weil er sonst an nichts anderes denken kann.
 
  • #27
Du hast sie als Raucherin kennen gelernt und fertig, also akzeptier es. Das sie damit aufhört nur weil du es so willst, ist albern.
Für mich persönlich käme es nie in Frage, einen Raucher zu daten. Beim Griff zur Zigarette wird für mich selbst der schönste Mann hässlich. Und zwar schlicht und ergreifend aus einem Grund: es stinkt!
Wohnung, Kleider, Atem, Haut - es ist erbärmlich!
Das es noch viel kostet, ungesund ist, Suchtverhalten und dergleichen, das stört mich alles weniger als der Gestank. Würde man bei mir Ungesundes und Kostspieliges finden wollen, dann würde man das auch. Nichtraucher ist nicht zwingend gesund.
Aber der Gestank ist abstossend, sorry.
Such dir deine nächste Partnerin einfach besser aus.
 
  • #28
Du hast sie als Raucherin kennen gelernt und fertig, also akzeptier es. Das sie damit aufhört nur weil du es so willst, ist albern.
Ganz so einfach ist es nicht. Menschen entwickeln sich. Aus einem von der Sucht gebeutelten Raucher kann ein überzeugter Nichtraucher werden. Das ist eine positive Entwicklung.

Natürlich schafft sie Probleme, die es beim Eingehen der Partnerschaft noch nicht gab. Natürlich trifft den weiter rauchenden Partner keinerlei Schuld daran. Aber doch paßt es mit einem Mal nicht mehr. Soll man deshalb nun seine persönliche Entwicklung hin zum Nichtraucher ersatzlos streichen? Das kann’s doch nicht sein.

Der Raucher kann es sich zwar einfach machen und sagen: ich war Raucher, als du mich getroffen hast, und ich bin es immer noch, der Rest ist dein Problem. Oder er kann sagen: ok, du hast dich zum besseren verändert, ich gehe mit. Oder man findet Kompromisse, für die sich aber auch der Raucher bewegen muß. Oder man trennt sich. Von diesen vier Optionen halte ich die zweite für die beste, die dritte geht auch noch. Die anderen sind der Preis, den man für seine eigene Fortentwicklung zahlen muß. Leider.
 
  • #29
Aber der Gestank ist abstossend, sorry.
Such dir deine nächste Partnerin einfach besser aus.
Hehe, ja, das stimmt, der Geruch ist genauso abstoßend, wie wenn ich als Nicht-Kaffeetrinkerin früh am Morgen den Mundgeruch meiner kaffeetrinkenden Kollegen riechen muss. Ich glaube Kaffeetrinker sind sich manchmal gar nicht bewusst, wie ekelhaft die aus dem Mund riechen. Insofern: wer im Glashaus sitzt....;-)

Der wirkliche Raucher ist ja niemals frei, deswegen ist das so aberwitzig, Rauchen mit Freiheit zu verbinden. Er wird abwesend, wenn er seine Dosis braucht und nicht kriegen kann. Dann geht es nur noch darum. Er kann früh nicht länger einfach mal spontan im Bett liegen, denn er braucht die Zigarette und vielleicht auch den Kaffee dazu als Ritual. Falls er wegen des Partners doch bleibt, merkt der, dass der Raucher irgendwie abwesend wird, weil er nur noch dran denkt, wann er raus kann. Wenn man irgendwohin will, wo nicht geraucht werden darf, geht man entweder stets allein rein oder man steht noch ein paar Minuten draußen mit dem Menschen rum, jedesmal. Dauert eine Sache länger, wird der Raucher am Schluss nur noch dran denken, wann er wieder eine durchziehen kann, und das erste, was er tut, wenn er aus der Situation kann, ist sich irgendwohin verziehen und eine rauchen. Auch wenn man im Freien ist, riecht man das, wenn einer neben einem raucht und der Wind nicht gerade so von der Seite kommt, dass der Rauch weggetragen wird.
Ich verstehe den Punkt, Abhängigkeit ist natürlich immer Unfreiheit. Andererseits hast du jetzt wirklich ein Extrem beschrieben. Ich kann zwar nur für mich und mein Umfeld sprechen, aber ich kann sehr lange liegen bleiben, ohne eine Zigarette zu brauchen (gerne auch den ganzen Sonntag :) ). Und auch im Restaurant kann ich mir durchaus verkneifen, eine rauchen zu müssen, ohne dass meine Gedanken um nichts anderes mehr kreisen.
Es ist immer eine Frage des richtigen Maßhaltens.
Ändert natürlich nichts an der Tatsache, das Rauchen stinkt, und gesundheitsschädigend ist. Und dass der FS der Partnerin zumindest die freie Entscheidung lassen muss, sich das weiterhin anzutun.
 
  • #30
Aus einem von der Sucht gebeutelten Raucher kann ein überzeugter Nichtraucher werden
Meistens sind die ehemaligen Raucher, die schlimmsten Nichtraucher. Jedenfalls hat mir dies schon vorgeworfen und ich kann, bzw. muss damit leben.

So direkt habe ich dies zwar niemand vorgeworfen, aber manchmal indirekt.
Da wollte ein Bekannter, dass ich um 22:00 h im zur Tankstelle fahre, damit er sich Zigaretten kaufen kann. Dies lehnte ich dankend ab, mit dem Kommentar. Wer rauchen will, der muss halt vorsorgen und selber fahren. Das selber fahren ging natürlich nicht nach 4 Bier und dafür habe ich leider kein Verständnis. Nur weil ich keinen Alkohol trinke, soll ich das Taxi zum Nulltarif spielen. Wer Geld hat für Zigaretten + Bier, sollte auch Geld fürs Taxi haben.