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  • #31
Na ja, ich bin genauso "betroffen" wie die FS (nur ein Jahr älter) und ich würde unsere Lage nun auch nicht allzu rosarot sehen. In unserem Alter Single zu sein, ist recht ungünstig. Viele Männer sind da in Beziehungen und der "Markt" scheint wie leergefegt, zumindest was bindungswillige potentielle Partner angeht. In meinem gesamten Freundes- und Bekanntenkreis sind die allerwenigsten Männer solo und wenn doch, weil sie nur Affären wollen und keine Beziehungsmenschen sind.

Auch wenn ich neue Leute kennenlerne, sind 9 von 10 vergeben.

Für eine Frau, die sich nach einer festen Partnerschaft sehnt, ist es hart, womöglich erst nach der ersten Scheidungswelle einen Partner zu finden...

W,29
 
  • #32
Nur wollen die Frauen nicht den ganzen Abend auf "etwas später" warten und besonders nicht auf Typen, die sich erst ein paar Stunden lang Mut antrinken mussten. Die wenigsten Frauen legen Wert darauf, von alkoholisierten Männern angesprochen zu werden.
Früher bin ich noch mal allein irgendwo hingegangen. Wenn ich mich allerdings 2 Stunden gelangweilt habe, habe ich nicht noch ein paar weitere Stunden auf alkoholisierte Restposten gewartet, sondern bin gegangen.

Tja. Und hier, liebe Frauen, liegt euer Problem. Es sind vielleicht 10% der Männer, die sich trauen, eine Frau "kalt" (also ohne Aufforderung) anzusprechen, und vielleicht zwei Prozent, die sich nicht von so einem negativen Vibe abschrecken lassen, wie dein Beitrag ihn ausstrahlt.

Eine, die die restlichen 98% als Restposten ansieht, die sollte sich vielleicht auch mal überlegen, ob sie zu den Top 2% ihres Geschlechts gehört. Offensichtlich nicht, sonst wäre sie auch den den Super-Typen angesprochen worden.

Vielleicht haben wir hier (Achtung, alles nur Vermutungen) womöglich also eine eher durchschnittlich aussehende Prinzessin, durchschnittlich angezogen, mit einem sauertöpfischen Gesicht in ihr Handy versunken und einer seltsamen Einstellung und extremen Ansprüchen... Sagen wir mal, eine 50%-Frau, die ernsthaft erwartet, dass die gut aussehenden, charmanten, eloquenten und extrovertierten Männer, die sich überhaupt trauen, mit einem Selbstbewusstsein wie Silvio Berlusconi die Frau in dieser Situation ohne Alkohol anzusprechen und um den Finger zu wickeln, dass diese 2% der Männer in Scharen zu ihr geströmt kommen.

Ne, oder?
 
  • #33
Auch wenn ich neue Leute kennenlerne, sind 9 von 10 vergeben.
Und EINER ist frei. Von 100 sind ZEHN frei, von 1000 HUNDERT, und in einer Millionenstadt sind es HUNDERT-TAUSENDE.
Das ist alles nur eine Frage der Perspektive. Wie viele Verehrer brauchst du denn um glücklich zu sein?
Für eine Frau, die sich nach einer festen Partnerschaft sehnt, ist es hart, womöglich erst nach der ersten Scheidungswelle einen Partner zu finden...
Vielleicht gefällt es dir auch nur in deinem Selbstmitleid zu baden ... oder möglicherweise gehst du, wie wir alle, mit einer Kaufhausmentalität durchs Leben.
Alle Waren sind immer vorhanden, alles gibt es im Überfluß, alles wird uns überall nachgetragen. Da ist es doch nur allzu normal, dass wir unsere Alltagsmentalität nicht just in dem Moment ablegen können, da wir um knappe Güter konkurieren müssen. - Eher zieht man sich aus Stolz zurück, als mit Mut für sich selbst zu werben.
 
  • #34
Nur wollen die Frauen nicht den ganzen Abend auf "etwas später" warten und besonders nicht auf Typen, die sich erst ein paar Stunden lang Mut antrinken mussten. Die wenigsten Frauen legen Wert darauf, von alkoholisierten Männern angesprochen zu werden.
Früher bin ich noch mal allein irgendwo hingegangen. Wenn ich mich allerdings 2 Stunden gelangweilt habe, habe ich nicht noch ein paar weitere Stunden auf alkoholisierte Restposten gewartet, sondern bin gegangen.
Mittlerweile gehe ich nicht mehr allein aus, sondern mit Freundinnen. Dass Männer sich nicht an eine Frauenclique rantrauen, verstehe ich, aber sie trauen sich ohne reichlich Promille auch nicht an eine Einzelfrau und dann habe ich doch lieber mit den Maedels Spass, statt allein rumzustehen.

[...]

Du solltest aber auch daran denken, dein Leben selbstbestimmt zu leben und nicht alle Verantwortung für ein Scheitern in der Beziehungsanbahnung auf die mangelnde Fliurtkultur von Männern Abwälzen. Du könntest mal darüber nachdenken, in eine gehobenere Location zu gehen, als die Cockatilbar um die Ecke, wo sich alle betrinken. In etwas teureren Läden zum Beispiel, werden Betrunkene Männer rausgeworfen und es herrscht eine ganz andere Flirtatmosphäre. Solche Überlegungen definieren dann deine eigene Selbstbestimmung.
Man merkt aber, dass du im Moment einfach nur verletzt bist und du die faktischen Anteile des Flirtens in Wirklichkeit schon draufhaben wirst.
 
  • #35
Eine, die die restlichen 98% als Restposten ansieht, die sollte sich vielleicht auch mal überlegen, ob sie zu den Top 2% ihres Geschlechts gehört. Offensichtlich nicht, sonst wäre sie auch den den Super-Typen angesprochen worden.

Sagen wir mal, eine 50%-Frau, die ernsthaft erwartet, dass die gut aussehenden, charmanten, eloquenten und extrovertierten Männer, die sich überhaupt trauen, mit einem Selbstbewusstsein wie Silvio Berlusconi die Frau in dieser Situation ohne Alkohol anzusprechen und um den Finger zu wickeln, dass diese 2% der Männer in Scharen zu ihr geströmt kommen.

Ne, oder?
Man muss die Hintergründe für sein unbewusstes Verhalten
erkennen:

Dieses "auf den Prinzen warten" ist genetisch bedingt. Man muss den besten
Partner für seine Eizellen finden. Ansonsten hat man nur wertloses Bindegewebe
im Bauchraum. Das ist die Krux der "kostbaren" , weil seltenen Eizellen.

Es ist ein Balanceakt zwischen "nehme ich den" und "kommt noch jemand besseres" und das ganze beim Sinken des Marktwertes durch das Alter.
Das ist ein heikles Unterfangen. Zumal die heutige Generation von Frauen mit
"die Welt ist deine Auster, Mädchen" aufgezogen wird. "Frau entscheidet
"emanzipiert" wann sie Nachwuchs will"

Leider wird bei der ganzen Sache eines vergessen: der Mann hat auf diesem
Heiratsmarkt ein Wörtchen mitzureden. Und egal wie viele (unnütze)
"Männer, jetzt stellt euch mal nicht so an"-Threads, Blogs oder Artikel noch verfasst werden, die Dynamik wird sich nicht ändern.

Man muss in der Hochphase der Fruchtbarkeit sich den besten Typen angeln
und dann Familie gründen. Kein Singlemann will Ü35 Eizellen befruchten.
 
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  • #36
Ich glaube es hilft dir nicht viel, hier den typischen Schlagabtausch zu lesen. Der hilft Dir doch nicht, dein Problem zu lösen.
Ich sehe es so: Du bist Ende 20 und wahrscheinlich irgendwo im technischen Bereich tätig. Das typische Flirten zwischen Mädchen und Jungs als Teenager hat dich nicht so interessiert.
Ich war Anfang 30, als ich mit ähnlichen Bedingungen wieder auf Partnersuche war, ähnlich, weil ich bereits vorher eine längere Beziehung hatte. Aber auch ich musste mich neu umschauen und kämpfte etwas mit den "besonderen" Bedingungen.
Aber erst mal die gute Nachricht: Auch in Deinem Alter gibt es die passenden Männer, die sind nicht alle vergeben. Das Problem ist einfach nur, sie zu finden.
Ich musste feststellen, dass ich mir selbst ein wenig im Weg gestanden habe. Zum einen war da der Wunsch, ein Partner möge doch mindestens genauso technisch interessiert sein, wie ich es bin und sich bitte nicht unlogischer Verhalten, als ich das tue. Ich wollte einfach keine Beziehung mit Rollentausch führen. Das schränkt die Auswahl ganz schön ein, aber auf der anderen Seite habe ich ja alleine durch meinen Beruf eine große Auswahl gehabt.
Was aber wirklich gestört hat, waren meine Verhaltensweisen aus dem Beruf. Dort muss man ja immer zeigen, was man drauf hat. Wer sich immer helfen lässt - Schwäche zeigt, hat verloren. Beim Kennenlernen ist das anderes. Hier ist es gut, wenn man mal um Hilfe fragt, sich unterstützen lässt. Dabei geht es um kleine Gesten, wie das Tragen des schweren Beutels oder etwas vom Schrank holen. Klar kann man das alleine, habe man lange genug gemacht, aber Hilfe annehmen zu können, gibt dem Mann auch die Chance als Kavalier aufzutreten.
Das zweite Problem beim Kennenlernen war, dass ich mich gerne auf sicheres Terrain zurückgezogen habe. Ich habe gerne über meine Arbeit und so gesprochen. Das ging einfach mit den Männern, die Gespräche konnten ewig gehen. Aber das Problem ist, es kommen nie persönliche Themen auf. Ich musste lernen über meine Familie sprechen zu können, über Hobbies, Urlaube. Der potentielle Partner muss ja schließlich die Chance haben, mich kennenzulernen.
Ich hoffe, die Gedanken helfen Dir vielleicht ein bisschen zu schauen, was Du verändern könntest. Ich wünsche Dir viel Glück.

btw. Eine Online-Partnerbörse könnte bei deinem Hintergrund vielleicht wirklich die richtige Wahl sein. Hier bietet sich die Möglichkeiten sein Verhalten zu beobachten und zu verändern, es gibt eine Menge Möglichkeiten das Flirten zu üben.
 
  • #37
naja wenn du NUR vor deiner Tür guggst, klar. aber mit mittlerweile mehr als 20 Jahren "Bar" erfahrung kann ich dir sagen es ist genau so: sobald die Frau nicht aussieht wie quasi modos schwester und einfach nur ALLEINE irgend wo in der Abendunterhaltung rumsitzt wird sie angesprochen , mehrfach. und zwar so oft das sich etliche Damen genötigt sehen sich hier im Forum darüber aufzuregen..
Und : was spricht denn dagegen selbst mal den typen da anzusprechen.. ?
Nein, Hellekeen, dem ist eben nicht so. Ich bin früher in meinen Zwanzigern sehr oft alleine ausgegangen, in die verschiedensten Lokalitäten (Bars, Jazz-Clubs...). In 99% der Fälle wurde ich auch über Stunden niemals angesprochen - obwohl ich mich zurechtgemacht hatte und mich als durchschnittlich hübsch aussehend bezeichnen würde. Bin auch nicht übergewichtig. Nein, entweder guckte gar niemand oder der Mann traute sich nicht oder eben die Abteilung, die man nur noch unter "Belästigung" abbuchen kann (eben jene besagten Alkoholiker, Penner etc.)
Das alles hatte mich so sehr frustriert, daß ich irgendwann beschlossen hatte, eben nicht mehr auszugehen. Zuhause habe ich wenigstens keinen Frust, sondern weiß mich zu beschäftigen.
 
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  • #38
Ach liebe FS, ich kann dich sehr gut verstehen. Bin in deinem Alter und mir kommt es auch so vor, als hätte ich den richtigen Zeitpunkt verpasst und der Zug sei schon abgefahren... es scheint wirklich immer noch so zu sein, dass man wirklich bis ca. Mitte 20 den Partner gefunden haben sollte, mit dem man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann.

Hat man das bis dahin nicht geschafft, sieht es mau aus für die kommenden Jahre und man muss eben die erste Runde aussetzen und auf die erste "Welle" der Geschiedenen warten.

Ich finde es immer ein wenig unverschämt, dass die meisten davon ausgehen, dass jede Frau unseres Alters an jedem Finger 5 Verehrer hat und den Singlefrauen Selbstmitleid, Arroganz und überhöhte Ansprüche unterstellen. Ich selbst bin kein Model und mein Partner muss auch kein "Alpha" sein - dennoch möchte ich einen Partner, der MIR gefällt (ohne auf das derzeitige Schönheitsideal zu achten!).
 
  • #39
Also mit 51 macht einem das Dauersinglesein grad mal garnichts aus, denn allein heisst nicht einsam und ich habe oft so viel am Hals, dass ich für einen Mann, der auch noch Zeit will, eben keine mehr übrig habe.

Aber in dem Alter der FS kann dieser Singlestatus eine Tortour werden, kenne ich bei jungen Kolleginnen.

Deshalb schrieb ich hier im Forum auch schon öfter, den größten Druck für eine Partnerschaft haben nicht die angeblich reiferen Damen mit angeblich schlechtem Marktwert, sondern die jungen Dinger, die möglichst bald einen Ehemann, Erzeuger ihrer Kinder und Familie gründen möchten.

Dieser Druck ist der schlimmste, die Jahre vergehen, die biologische Uhr tickt, sorry, aber die reifere Frauen haben diese Sorgen überhaupt nicht, da sie Familie schon hinter sich haben inkl. Gattenstand.

Nun stehen diesem Heirats-, Kinder- und Familienwunsch leider nicht so viele junge Männer gleichen Alters gegenüber. Sie wollen sich erstmal austesten, beruflich durchstarten und binden sich in der Regel mit Mitte 30, da ist es für junge Frauen, die Mutter werden wollen Alarmstufe rot, sofern sie nicht als Großmutter noch schwanger gehen wollen, solls ja mittlerweile geben -lol-.

Die älteren Männer haben meist Familienstress hinter sich und wollen eine junge Frau nur noch für Fun, somit fallen auch diese Männer durch das Raster einer bindungswilligen jungen Frau mit Familienwunsch oder gar fester Bindung.

Fazit:
Junge Männer wollen sich meist noch austoben, ins Ausland gehen und berufliche Erfahrungen sammlen, meist studieren sie auch ewig und drei Tage.
Ältere Männer wollen nicht mehr das, was sie gerade hinter sich gebracht haben.

Also was bin ich froh, keine 28 mehr zu sein.
 
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  • #40
Na ja, ich bin genauso "betroffen" wie die FS (nur ein Jahr älter) und ich würde unsere Lage nun auch nicht allzu rosarot sehen. In unserem Alter Single zu sein, ist recht ungünstig. Viele Männer sind da in Beziehungen und der "Markt" scheint wie leergefegt, zumindest was bindungswillige potentielle Partner angeht. In meinem gesamten Freundes- und Bekanntenkreis sind die allerwenigsten Männer solo und wenn doch, weil sie nur Affären wollen und keine Beziehungsmenschen sind.

Auch wenn ich neue Leute kennenlerne, sind 9 von 10 vergeben.

Für eine Frau, die sich nach einer festen Partnerschaft sehnt, ist es hart, womöglich erst nach der ersten Scheidungswelle einen Partner zu finden...

W,29

Das kann ich, 34 J. und weiblich leider auch nur bestätigen- es wird einfach sehr sehr schwer und die FS sollte sich drauf einstellen. Männer mit guten Beziehungseigenschaften und hoher Bildung sind durchweg vergeben.
Zudem lassen sich Männer ja selten scheiden, die meisten Trennungen werden von den Frauen vollzogen.
Einen geeigneten Mann zu finden, der frei ist für eine neue Bindung ist wie ein 6er im Lotto.
 
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  • #41
Nein, Hellekeen, dem ist eben nicht so. Ich bin früher in meinen Zwanzigern sehr oft alleine ausgegangen, in die verschiedensten Lokalitäten (Bars, Jazz-Clubs...). In 99% der Fälle wurde ich auch über Stunden niemals angesprochen - obwohl ich mich zurechtgemacht hatte und mich als durchschnittlich hübsch aussehend bezeichnen würde. Bin auch nicht übergewichtig. Nein, entweder guckte gar niemand oder der Mann traute sich nicht oder eben die Abteilung, die man nur noch unter "Belästigung" abbuchen kann (eben jene besagten Alkoholiker, Penner etc.)
Das alles hatte mich so sehr frustriert, daß ich irgendwann beschlossen hatte, eben nicht mehr auszugehen. Zuhause habe ich wenigstens keinen Frust, sondern weiß mich zu beschäftigen.

Meine Eltern haben sich in den 60er Jahren kennegelernt und damals gab es überall Tanzveranstaltungen. Es war selbstverständlich dass der Mann die Frau aufforderte und mit ihr tanzte. Dadurch lernten sich viele Paare kennen. Dieses allein Herumhocken in Bars und Kneipen gab es damals nicht. w
 
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  • #42
Schließe mich der Antwort 34 an. Die guten Männer sind vom Markt, und was draußen noch frei herumläuft, ist bindungsunwillig oder sonstwie gestört. (Bevor hier das Bashing wieder losgeht: Ich zähle mich auch zu dieser Gruppe; auch mit mir scheint etwas nicht zu stimmen, denn sonst wäre ich ja vergeben).

Traurige Ausssichten für das weitere Leben...............
 
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  • #43
@41

Jein. Denn ich kenne einen, der zwar immer Frauen bekommt, das läuft dann ein zwei Jahre und dann wars das wieder, weil er im Prinzip Beziehungs unfähig ist.

Und andere sind wirklich nur zu schüchtern und wenn es dann plötzlich doch noch klappt sind sie für "immer" bzw. für viele Jahre erst mal weg vom Markt.
 
  • #44
Die Besten sind nicht "immer" vergeben.
Es gibt jede Menge schlechte Ehen, von den wir nichts wissen, weil wir nicht hinter den Vorhang sehen.

Paare, die nach außen den schönen Schein wahren, aber innerlich schon längst getrennte Wege gehen, inkl. Seitensprung und was weiß ich.

Also sind das die Besten???

Allerdings gebe ich Dir dahingehend recht, dass ich als junge Frau oft schon gemerkt hatte, dass gutaussehende und gebildete Männer mit Mitte 20 schon "weg vom Markt" waren, das stimmt.

Allerdings wie diese Ehen liefen weiß ich nicht, denn ab 40 wird der Markt der Geschiedenen wieder voller.

Mit zunehmendem Alter sieht die Partnerfindung also wieder besser aus. Die Zeit zwischen 20 und Mitte 30 ist für Singles auf Suche die schlechteste, zumindest meine damalige Erfahrung.
 
  • #45
Ich bin früher in meinen Zwanzigern sehr oft alleine ausgegangen, in die verschiedensten Lokalitäten (Bars, Jazz-Clubs...). In 99% der Fälle wurde ich auch über Stunden niemals angesprochen - obwohl ich mich zurechtgemacht hatte und mich als durchschnittlich hübsch aussehend bezeichnen würde. Bin auch nicht übergewichtig. Nein, entweder guckte gar niemand oder der Mann traute sich nicht oder eben die Abteilung, die man nur noch unter "Belästigung" abbuchen kann (eben jene besagten Alkoholiker, Penner etc.)

Was du nicht geschrieben hast, ist, wie du dich dort verhalten hast. Optisch scheint also alles ok zu sein-aber hast du vielleicht verbissen dreingeschaut, alle Männer böse angeschaut? Oder auch mal zu einem herübergelächelt? Und dann, wenn er sich nicht getraut hat, ihm mal zugeprostet?
Wenn sich normale Männer nicht trauen oder gar nicht erst herüber schauen, dann bist du ihnen nicht aufgefallen, hast nicht deutlich genug Zeichen gegeben oder es gab etwas, was sie verunsichert hat-wie zum Beispiel ein arroganter Gesichtsausdruck. Ich will nicht sagen, dass das für dich zutrifft, aber bei vielen Frauen ist das das Problem. Die gehen mit einer Einstellung auf die Piste wie "ich will meinen Traummann treffen, aber es wird mich eh nur der besoffene Pöbel ansprechen. Eigentlich habe ich keine Lust, aber ich werde halt auch nicht mehr jünger. Männer sind doch alle doof". Dass es so nichts wird ist klar...
 
  • #46
Wenn der Marktwert hoch genug ist, lehnt man sich lässig zurück und lässt den
anderen machen. (tendenziell) Das gilt für beide Geschlechter.

Von Frauen wird nicht erwartet, dass sie aktiv Partner suchen. Man gibt Signale
des Interesses und wartet auf den Mann. Und ein Teil der Frauen wird halt nicht beachtet, weil neben ihnen eine hübschere Frau steht (Disco, Onlinebörse)

Das ist die weibliche Bürde. (Die männliche ist Körbe kriegen)

Du musst halt selbst aktiv werden.
 
  • #47
mir ist es als Mann schon öfter passiert, dass ich längere Zeit von einer Frau gemustert wurde.
Interessant, wie stellt man das an, dass einem sowas passiert?

Dass Männer sich nicht an eine Frauenclique rantrauen, verstehe ich, aber sie trauen sich ohne reichlich Promille auch nicht an eine Einzelfrau

Ich würde mich mit ausreichend Promille alles mögliche trauen, nur eines unter Garantie nicht: eine Frau anzusprechen.

Vielleicht hat die FS auch einfach Pech und gerät einfach häufig an ähnlich sozial gestörte Typen wie mich? Bars und Diskos uns sowas sind da gute Orte, da trauen sich Leute wie unsereins sowieso nicht hin.
 
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  • #48
Interessant, wie stellt man das an, dass einem sowas passiert?

Ich brauch da gar nichts besonderes machen.
Ich bin nicht wirklich unattraktiv. Oberes Mittelfeld wurde mir schon öfter gesagt.
Es reicht eben, um fürs Ego-Pushen geeignet zu sein. Mir passiert so was ungemein oft. Ich bin schon oft angemacht worden, und dann stellte sich heraus, dass es nur darum ging, den Ex oder Aktuellen Typ eifersüchtig zu machen. Oder eben zum Aufbau des Selbstbewusstseins nach einer Trennung. Ganz häufig kommen generelle Narzisstinnen auf mich zu, die immer Single sind, und nur Bestätigung suchen.
Meine Attraktivität reicht eben zu diesen Dingen. Aber aus irgendeinem Grund nicht für ungebundene, kinderlose, psychisch normale Frauen.
Einem guten Freund von mir passiert das auch ständig. Der reagiert schon nicht mehr, so dass es ihm schon passiert ist, dass ihm die Handynr. ohne seine Nachfrage gegeben wurde, nur um ihn dann nachdem er sich gemeldet hatte, abblitzen zu lassen.
Vielleicht strahlen wir irgendwas aus, was das auslöst.
Ich hoffe, dass damit deine Frage beantwortet wurde.
 
  • #49
Mit 28 ist der Zug doch noch längst nicht abgefahren, Du bist doch noch jung und hast noch reichlich Zeit einen Mann zu finden. Die Tatsache das Du allerdings schon so lange Single bist lässt tief blicken. Es liegt immer an einem selbst, Du könntest dich eventuell mal bei einem Psychologen vorstellen, um den ein oder anderen Grund zu finden. Vielleicht war der Richtige Mann bisher auch einfach nur noch nicht dabei, wer weiß. Ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall etwas unternehmen.

@Bar thema
Ich muss mich doch wirklich über so manche Frauen hier wundern. Ich selbst bin ein Mann der sehr viele Frauen äusserlich attraktiv findet, sowohl dicke als auch dünne, große, kleine Frauen. Ob ich dann mit einer Frau eine Beziehung haben will hängt im Endeffekt davon ab ob mir die Frau Charakterlich gefällt.
Die einzige Möglichkeit den Charakter einer Frau aber nun kennen zu lernen liegt darin eine Frau anzusprechen. Da kann es durchaus schon mal passieren das die erste Frau die ich angesprochen habe mir charakterlich überhaupt nicht gefällt.
Umso schlimmer finde ich es wie egoistisch manche Frauen hier doch sind. Nur weil man gerade SIE nicht als erstes angesprochen hat ist Man(n) gleich das oberflächliche Arschloch? Wow... Ich muss ganz ehrlich sagen eine Frau die eine so egoistische Denkweise an den Tag legt wöllte ich gar nicht erst haben...

Im übrigen finde ich es lächerlich wie sich manche Frauen hier darüber beschweren das sie in einer BAR nur von alkoholisierten Männern angesprochen werden. Ich meine wozu zum Teufel geht man denn in eine Bar?
Man geht in eine Verdammte Bar um sich dort ein paar Drinks rein zu ziehen und ein wenig die Gesellschaft zu genießen, 95% der Gäste dort sind betrunken.
Mein Gott wenn man nicht von Betrunkenen angesprochen werden will sollte man vielleicht nicht in einer Bar auf Partnersuche gehen. Was selten dämlicheres hab ich echt selten gehört...
 
  • #50
@NameVergessen

Man darf denke ich das weibliche Gemecker über solche Barsituationen denke ich nicht so ernst nehmen. Es lässt sich halt immer leicht von oben herab, der Bittsteller ist ja schließlich gekommen, verächtlich über Männer zureden. Frau hat zwar selbst noch nie jemanden angesprochen, aber über die schlechten Sprüche der Männer kann man sich ja schonmal beschweren, sich mit den Freundinen nachher das Maul zerreissen und dann jammern, dass einen ja nie der richtige anspricht und die Männer ja alle nichts taugen.

Für einige Frauen ist ein Mann nur Erfüllungsgehilfe, er darf das Geld heimbringen, ihr unangenehme Sachen abnehmen und für Ihre Bedürfnisse zur Verfügung stehen. Akzeptanz kann Mann dar nicht erwarten, nur eine gewisse Duldung gegen das versprechen sich zu bessern. Was sie einbringt bleibt offen bzw., mir wurde in Beziehungen auf diese Frage schon mitgeteilt, dass sie sich ja einbringt und ich froh sein sollte eine Frau zu haben. Ich danke für diese Großzügigkeit.

Daher sage ich mir, wen juckts was solche Frauen sagen?
 
  • #51
Man sieht es hier in den Beiträgen auch wieder bestätigt.

Den Partnersuch-Druck haben eher junge Frauen, statt junge Männer, junge Männer können sich alle Zeit der Welt lassen.

Junge Frauen auf Familienplanung leider nicht, sie haben den Druck, aber nicht die Auswahl. Die Auswahl haben Männer bzw. immer der, der keinen Druck hat.

Somit sollte die Familienplanung nicht das non plus ultra für eine junge Frau sein, denn wenn sie sich diesem Druck - endlich Kinder, Küche, Herd - aussetzt wird sie evtl. einen Erzeuger finden, aber keinen bodenständigen Ehemann und Vater.
Sie hat zwar am Ende Kinder aber einen Partner zum wegschmeißen, sorry für die klaren Worte.

Ist so ein Leben denn dieser imense Kinderwunsch wert??
Und was tut man den späteren Kindern auch damit an?

Junge Frauen sollten sich als erstes um ihre berufliche Unabhängigkeit bemühen, finanziell und sozial auf eigenen Beinen stehen, das sollte in diesem Alter der einzige Druck sein, denn dieser Druck zahlt sich später einmal für ein sorgenfreies Leben aus - mit oder ohne Kinder.

Ehe, Familienstand, Haus im Grünen - Druck - um jeden Preis kann ganz schön in die Hose gehen, am Ende mit Scheidung, Schulden und traumatisierten Kindern.

Diese Überlegung rate ich jeder jungen Frau.
 
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  • #52
Ich schliesse mich komplett Herakles an.

Was mich immer wieder aufregt an den Posts hier ist die Idee, dass alle "bindungswilligen" und "brauchbaren" Menschen mit 30 vergeben sein sollen. Mir begegnen aber immer wieder nette, vor allem gebildete Menschen, die sich zwar eine feste Partnerschaft/Ehe wünschen, aber allein sind, weil sie sich nicht auf eine Kompromiss-Partnerschaft einlassen wollen. Bloss findet man diese "Kopfmenschen" kaum in einer Disko.

An die FS: Ich sehe es ähnlich wie Gast 26. Frauen die im männlichem Umfeld arbeiten, pflegen oft ein sehr kollegiales Verhältnis zu ihren Kollegen. Das geht dann im privaten Leben so weiter.
Ich rate dir, liebe FS, gut zu überlegen, was du dir wünschst von einem Partner, und dies auch auszustrahlen. Du musst dich nicht aufgeben und das Püppchen mimen, aber auch nicht immer die Rolle des toughen Kumpels spielen.
 
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  • #53
Was mich immer wieder aufregt an den Posts hier ist die Idee, dass alle "bindungswilligen" und "brauchbaren" Menschen mit 30 vergeben sein sollen. Mir begegnen aber immer wieder nette Menschen,

Das ist eine Ausrede. Das es keine Bindungswilligen gebe heisst übersetzt: Ich habe Körbe bekommen. Und nicht brauchbar bedeutet: Männer/Frauen in die ich nicht verknallt war.

Die meisten Menschen sind relativ flirtfaul. Ist ihr näheres Umfeld wenig erträglich, übertragen sie diese gefühlte Flaute, sowie diesen mikroskopischen Ausschnitt, auf die Welt und absehbare Zukunft.

Diese Frustration, die derart verallgemeinernde Aussagen begleitet, ist auf ein Gefühl der Machtlosigkeit zurückzuführen. Was man nicht versteht und/oder (scheinbar) nicht aus eigener Kraft - zumindest teilweise - kontrollieren oder beeinflussen kann, wirkt nicht nur abschreckend, sondern vor allem auch unberechenbar.

Für einen Mann/eine Frau, für den/die selbst Initiative zu ergreifen und auf solche Menschen zuzugehen, die man toll findet nicht zur Debatte steht, wird diese ganze Dynamik auch tatsächlich sehr befremdlich wirken. Der Mangel an Kontrolle über das eigene Liebesleben wird auf Dauer von bewussten Gedanken zur emotionalen Wahrheit und ab dann nicht mehr hinterfragt. Was wir fühlen könne somit nicht falsch sein.

Es wird gedanklich und emotional als tatsächlicher Fakt gehandelt (siehe Grundlagen der Psychologie). Etablierte und erfahrene Flirtcoaches zerren zunächst genau an diesem Gerüst, damit sich ein Mensch rekalibrieren kann.

Verallgemeinerungen beruhen wie gesagt auf einem gefühlten Mangel an Kontrolle über das eigene (Liebes-) Leben. Diese Machtlosigkeit färbt und kontrolliert dann das zukünftige Handeln. Das mögliche Potential eines Menschen wird hierbei stark in Mitleidenschaft gezogen (Resignation). Zugrunde liegt der Entstehung dieses Gefühls der Machtlosigkeit z.B. und vor allem Angst (siehe Freud.) Etwa Angst vor Zurückweisung, Angst vor Einsamkeit, vor nicht realisierten/realisierbaren Sehnsüchten oder aber Angst vor dem Tod.
 
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