Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
B

Bibiana

Gast
  • #1

Mit dem Singledasein dauerhaft abfinden? Alleine bleiben?

Könnt ihr euch vorstellen euch mit eurem Alleinsein dauerhaft abzufinden, wenn eben nicht die/der Richtige kommt? Oder würdet ihr auch irgendwann jemanden nehmen, mit dem es nicht so gut passt, Hauptsache ihr wäret ist nicht alleine. Es interessiert mich besonders, wie ältere Menschen damit umgehen. Bekommt man irgendwann Angst, dass man für immer Single ist oder findet man sich irgendwann damit ab. Ich denke oft darüber nach, suche selbst auch nach dem einen Menschen, mit dem ich mein Leben verbringen kann. Und momentan glaube ich, dass ich lieber alleine bleibe, als nochmal etwas Halbes einzugehen. Bin aber auch erst Anfang 30 und mir ist schon klar, dass sich diese Einstellung noch ändern kann.
 
G

Gast

Gast
  • #2
zur ersten Frage: nein, ganz alleine zu sein u. absolut keine Aussicht auf eine Beziehung. Abfinden und einfinden kann ich mich nicht.

zur zweiten Frage: ja, ich würde mich auch mit einer Mann einlassen, der mich liebt und den ich gerne habe.

zur dritten Frage: ja, ich habe oft mal tierisch Angst übrig zu bleiben.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Ich glaube auch, diese Einstellung kann sich noch ändern. Aber es wird immer schwerer, je älter man wird, einen anderen Menschen in sein Leben zu lassen. Klar wird man anspruchsvoller, sucht ganz anders als noch mit zwanzig, bei Frauen tickt oft die biologische Uhr, man will finanziell auf einer ähnlichen Wellenlänge sein, etc.. Aber ich denke auch, dass man nie sagen kann und wird, ich bleibe allein. Man ist als Mensch nicht dazu geschaffen. Und hier ist es egal, wie alt man ist.
 
E

excuse-me

Gast
  • #4
Wenn der "Richtige" nicht kommt, bleibe ich eher allein.
Angst habe ich davor nicht - aber schöner wäre es zu Zweit.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Denke ich auch. Lieber alleine, als mit irgendwem. Ich habe in regelmäßigen Abständen Dates, bislang war noch nicht der Richtige dabei. Bin jetzt fast 12 Monate Single, ich hasse es wirklich. Aber, nach jedem Date (meist hätten die Herren Interesse, und für mich ist klar das es nichts wird) sage ich mir wieder: dann lieber nicht!
Alleine bleiben will ich nicht, könnte ich aber. Kann mich selbst versorgen, habe Freunde, einen guten Job, ein bequemes Leben. Ein Partner wäre die Sahne auf dem Kuchen. Und ich bin sicher, irgendwann kommt das auch wieder. Es ist allerdings schwer, geduldig zu sein und sich nicht allzusehr frustrieren zu lassen, vor allem wenn die Freundinnen fast alle verheiratet sind. (w/27)
 
G

Gast

Gast
  • #6
Ja...es ist nicht leicht, sich mit dem Alleinsein abzufinden und das Gefühl zu haben, es ist vorbei und man würde wohl allein bleiben müssen. Zwar würde ich auch keine halben Sachen machen wollen, aber bei mir hängt es einfach vom Umgang miteinander ab, wen ich nehmen würde. Äusserliche Attraktivität spielt für mich bei weitem nicht mehr die Rolle, als das vielleicht noch in früheren Jahren der Fall gewesen wäre.
Besser wäre es allerdings schon, man hat einen Menschen um sich und kann sich einander begleiten.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Naja, abfinden hört sich so endgültig an. Und das ist mir dann doch zu extrem. Aber eine Beziehung einzugehen nur damit man eine Beziehung hat ist meiner Meinung nach das falsche. Wenn man nur mit jemandem zusammen ist um nicht allein zu sein tut man dem anderen früher oder später weh damit. Wenn man zum Beispiel merkt es geht doch nicht und man rückt mit der Wahrheit raus.
"Der Weg durch die Wüste ist kein Umweg, wer die Leere nie erlitt bändigt die Fülle nicht, Wer den Weg nie verlor würdigt den Wegweiser nicht."
Also muss man vielleicht auch mal fühlen wie es ist alleine zu sein, dann weiss man vielleicht den Partner mehr zu schätzen, den man später an seiner Seite hat. (m/ 33)
 
  • #8
Damit abfinden, niemals! Deshalb sind wir doch hier, oder?

Irgend jemanden nehmen, auch niemals! Das ändert sich auch nicht mit dem Älterwerden. Gerade dann hat man genügend faule Kompromisse gemacht. Also solltest Du das auch nicht tun. Da ist das scheitern auf die eine odere andere Art vorprogrammiert.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Irgendeine Beziehung nur damit ich sagen kann ich hab eine Beziehung? Nee, niemals. Damit abfinden? Ja, inzwischen bin ich soweit, daß ich mich damit abfinden kann, keine Partnerin zu haben. Denn wenn ich mir überlege, was mir die Damenwelt in den letzten 10 Jahren beschert hat, ist das Single-Dasein sicher keine schlechte Wahl.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Also abfinden tu ich mich nicht aber man sollte es auch nicht überstürzen hab den Fehler einmal gemacht und dann stehst wieder alleine da und das ist echt nicht der Bringer.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Manchmal bedarf es nur ein bisschen Risikobereitschaft. Wirf dich den Typen einfach um den Hals (weil genau das was der sagte hast du auch gedacht und das macht dich so glücklich)
Im übrigen, wenn etwas mal schief läuft dann erzähl keinem davon und schon nach wenigen Tagen ist Sache vergessen und der nächste Versuch kann starten.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Bin 39, m und hatte Anfang 30 eine richtige Lebenskrise, auch weil ich dauerhaft single war.

Ich bin heut noch single, habe aber nur dieses eine Leben zum Genießen, also hab ich mein Leben so definiert, daß ich halbwegs glücklich bin, mehr schlecht als recht. Aber ich suche deutlich weniger ein Weib und kann mich noch weniger begeistern
 
X

xela32

Gast
  • #13
Ich würde dauerhaft auf Beziehung verzichten, wenn ich 46 Jahre alt werde und sie noch nicht gefunden habe? Warum soll ich auch mit fünfzig noch so eine Oma heiraten? Wie komme ich mir davor? Als dritte oder vierte Wahl.
 
V

VirginiaWoolf

Gast
  • #14
Ich habe die Trennung lange vor mir hergeschoben, obwohl ich nervlich schon fast am Ende.
Dann habe ich mich endlich getrennt, und wollte, HURRA, mein Single-Leben genießen.
"Die Kerle sollten mir alle gestohlen bleiben!"
Dieser "gute Vorsatz" hielt leider genauso lang wie die üblichen Neujahrsvorsätze -
und nun bin ich hier. Single-Sein macht keinen Spaß, aber "wählerisch" bin ich trotzdem.
Ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen.
7E20CD34
 
G

Gast

Gast
  • #15
Meine erste Reaktion war, keinesfalls mit dem Falschen, das hatte ich schon einmal!!
Dann habe ich nach Lesen der etwas resigniert klingenden Antwort#9 etwas länger nachgedacht und das Thema von mehreren Seiten betrachtet. Zum ersten ist es sicher wichtig, sich sein Leben so einzurichten, dass man auch alleine glücklick sein kann. Dazu gehört ein wenig Mut und Unternehmungsgeist. Zum anderen ist es vielleicht auch möglich, seinen Anforderungskatalog etwas kleiner zu halten, die Liste der vielen NO-GOS zu durchforsten, ob Streichungen möglich sind. Außerdem ist es erforderlich, sich auf andere wirklich einzulassen, egal ob Partner oder einfach nur ein sympathischer Zeitgenosse (männlich oder weiblich), gute Gespräche kann man so sicher auch finden. Offen sein für neue Bekanntschaften kann bereichernd wirken. Darüberhinaus halte ich das SICHZEITLASSEN bei der Partnersuche für das allerwichtigste. Menschen zu konsumieren wie die große Auswahl im Supermarkt kann kaum zu einem erfüllten Leben, geschweige den einer erfüllten Partnerschaft führen.
 
S

shyguy

Gast
  • #16
Dauerhaftes Singledasein empfinde ich als zu unangenehm, als sich damit abzufinden. Da fehlt einfach Nähe und und das Gefühl für jemanden exklusiv da zu sein. Wenn dann im Bekanntenkreis aus Zweisamkeit Dreisamkeit wird, wird der Wunsch nach Partnerschaft stärker.
Trotzdem möchte ich keine Beziehung um jeden Preis - beide müssen sich wohl fühlen und gegenseitig zueinander stehen.

(m, 26)
 
I

ingrid w 64

Gast
  • #17
@3 Also, der Satz könnte von mir sein - volle Übereinstimmung. Kürzer könnte man es nicht auf den Punkt bringen.

@ 12: Soviel Überheblichkeit kann nur jemand bringen, der selbst noch weit von dem besagten Alter ist. Werde erst mal so alt wie ich, in Deinen Augen also eine Oma (was übrigens auch wirklich stimmt ;-)) Aber wird mir deshalb das Recht auf eine erfüllte Partnerschaft abgesprochen?? Hier treiben sich übrigens eine Menge Männer rum, die älter sind als ich, und die in der besagten Rubrik "ledig" angeben, öfter auch mit einer stattlichen Kinderschar. Wenn erst die Zipperlein kommen, dann will man doch jemanden. Ich kenne übrigens eine über 80-jährige Frau, die hat sich jüngst verliebt mit Schmetterlingen im Bauch und allem Pipapo. Warum sollte sie das nicht dürfen? Wir sind doch keine Mumien!!
 
J

JoeRe

Gast
  • #18
Auf der einen Seite finde ich mich seit 20 damit ab. Auf der anderen Seite graust es mir davor.
Aber es muss passen -- auf beiden Seiten. Es geht nicht, wenn ich das Gefühl habe, es ist nur "die zweite Wahl", oder, noch schlimmer, die Partnerin hat das Gefühl, sie sei nur zweite Wahl. Niemand kann dauerhaft damit leben, nur die Ersatzversion im Lebensentwurf des anderen zu sein.
Kann irgend jemand damit leben, zu wissen, dass er langfristig allein bleibt? Manchmal sehe ich Hoffnung. Ich weiss, es *könnte* passen. Nur wie dahinkommen?

Heute ist wieder so ein Down-Tag. Ich reflektiere über meine Erfahrungen bei EP und sehe zwar interessante Erfahrungen, aber auch viel Frustration, und nirgends die Chance auf Dauerhaftigkeit. Viel Stochern im Nebel, viel "Du bist zu jung, Du passt nicht zu mir, Du bist zwar nett und kannst gut schreiben, aber ich bin schon vergeben." Im besten Fall spiele ich hier Kummerkasten und Bettwärmer für tolle Frauen, die gerade ihre wirklichen Beziehungen aussortieren oder sich von einer in die nächste stürzen. Mir ist ein Platz auf der Tribüne zugedacht. Manchmal sogar ein Logenplatz. Während der Rest der Welt auf dem Spielfeld die Preise erringt.
Ja, ich habe Angst. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

--JoeRe, M34,
Lieber eine gute Freundschaft als eine schlechte Beziehung.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Einerseits finde ich mich mit meinem nun 15jährigen Single-Sein ab. Andererseits sehe ich nicht ein, mit irgendeinem Mann zusammen zu sein, nur damit ich nicht alleine bin. Ich bin seit 14 Jahren in meine Jugendliebe verliebt aber komme mit ihm nicht zusammen. Es ist, als ob das Schicksal es nicht will. Aber ich trotze dagegen. Einen anderen will ich nicht und wenn ich alleine sterben muss. Ein anderer wäre nur eine Notlösung. Auf Sprüche wie "der richtige kommt schon" oder "du musst loslassen" reagiere ich schon ewig nicht mehr, denn diese haben mir noch nie geholfen. Es ist mir scheißegal, was da andere Menschen denken. Hauptsache, ich werde irgendwann meine Jugendliebe in die Arme schliessen können. Und wenn es in diesem Leben nicht geschieht, dann im vielleicht im Himmel.....
 
  • #20
Ich bleibe lieber allein, als das ich mein Leben und das einer Frau ruinieren würde.
Wenn ich nicht wirklich liebe kann es ihr gegenüber nur unfair sein!

Gern zu zweit, aber nicht um jeden Preis!
 
  • #21
@18

Mich interessiert warum du nicht mit ihm zusammen sein kannst.
 
G

Gast

Gast
  • #22
@20: ist zwar lang, aber ich schreibe es jetzt. 1996 verliebte ich mich in ihn. Anfangs sah es damals so aus, als würde er genauso empfinden. Dann hieß es, er mag mich sehr und wäre auch gerne mit mir zusammen aber er will derzeit keine Beziehung. Habe mich schwergetan damit. Dann ist er ins Ausland gegangen und wir haben uns nicht mehr gesehen. Dann 2007 habe ich gegoogelt und ihn bei einer Single-Börse wiedergefunden. Also meldete ich mich dort auch an und schrieb ihm. Dann hatten wir langen E-Mail Kontakt, in welchem er mir so liebevoll geschrieben hat. Haben uns dann 1x getroffen (Okt 2007). Er sagte, er meldet sich wieder. Nix passiert. Dann im März 2008 schrieb ich ihm nochmal, wie es ihm geht, und wann wir uns denn wieder treffen würden, hieß es plötzlich von ihm, er sei wieder in einer neuen Beziehung. Daraufhin habe ich den Kontakt wieder abgebrochen. Drei Monate später schrieb er mir erneut, ich solle mich melden. Ich war so dusselig und tat es aber dann wieder keine Reaktion von ihm. Dann nochmal 3 Monate später schrieb er erneut. Dann hab ich ihm eine böse Mail geschrieben, worauf er sich entschuldigte. Machte aber keine Anstalten, sich mit mir zwecks Aussprache zu treffen. Dann nichts mehr. Dann nochmal kurzer belangloser Mailkontakt im Feb 2009. In der Zwischenzeit habe ich ein neues Hobby (Karate) angefangen, welches er auch hat (hatte er mir 2007 erzählt und dass er in Hamburg zum Karate-Sommer-Seminar war. Ich stellte dann fest, dass es auch im Jahr 2008 stattgefunden hat und dann auch 2009 wieder sein wird (dazu gibt es eine Homepage, daher wusste ich es). Also fuhr ich auch dort hin und hab ihn auch dort getroffen. Aber als ich ihn neben einer anderen Frau stehen sah, kam wir wieder diese Scheiß-Erinnerung von damals hoch und dass er sich einfach eine andere genommen hat, obwohl er von mir geschwärmt hatte. Jedenfalls hatte ich ihn angeblafft und ihn dann stehen gelassen. Ich habe ihm dann Tage später nochmal eine abschließende Mail geschrieben, dass er mich wahnsinnig enttäuscht hat und ich mir wünsche, ihn niemals kennengelernt zu haben er für mich als Mensch gestorben ist. Von ihm habe ich dann nichts mehr gehört. Ist auch gut so. Ich bin so enttäuscht, dass er mich wie ein Stück Dreck behandelt hat und ich ihn so hasse, dass ich ihn töten könnte. Andererseits macht es mich immer wieder traurig, dass er nicht auf mich zugehen kann und um ein Gespräch bitten würde. Ich habe da so eine Wunschvorstellung, dass ich von der Arbeit nach Hause komme und finde einen kleinen Blumenstrauss mit einem Brief dazu, in welchem folgende Worte stehen: "Es tut mir so leid, dass ich Dir wehgetan habe. Ich war so dumm. Bitte gib mir eine Chance. Ich liebe Dich". Vielleicht erlebe ich diesen Tag, vielleicht auch nicht. In Gedanken habe führe ich schon seit Jahren eine Beziehung mit ihm.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Liebe # 21
Du tust mir aufrichtig leid.
Da Du in Deiner Fantasie eine Beziehung mit einem Mann führst, den Du nicht mal richtig kennst, läufst Du seit 4 Jahren an allen Kandidaten vorbei, die Dich vermutlich gerne glücklich machen würden.

Oder bist Du schon schwanger von Deinem Freund und Lebenspartner? Immerhin seid Ihr ja schon 4 Jahre ein Paar.
Komm mal zurück ins wahre Leben. Seit Oktober 2007 sollte Dir klar sein, dass er kein Interesse an Dir hat. Ein Mann der Interesse hat, meldet sich. Lies mal bitte das Buch von Schneider und Fein: Die Kunst den Mann fürs Leben zu finden.
Du hörst Dich an wie eine sehr junge Frau. Bitte schlag Dir diesen Typ spätestens an Deinem 25. Geburtstag aus dem Kopf und such Dir einen real existierenden Mann.
 
G

Gast

Gast
  • #24
@ 22: Ich bin zwar noch jung, allerdings keine 25 mehr. Werde im Dezember 35 Jahre alt. Aber danke für dein Kompliment. Ich fühle mich sehr geschmeichelt ;-))

Ich muss dazu sagen, dass ich keine anderen Männer wirklich kennengelernt habe. Mich hat auch nie ein Mann angesprochen. Dazu kommt, dass in meinem Verwandtenkreis niemand richtig glücklich ist. 3 aus meiner Familie sind schon weit über 20 Jahre ohne Partner und 2 andere geschieden. Das färbt irgendwie auf jemanden ab. Dann bin ich auch noch ein sehr misstrauischer Mensch.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Hier ist die # 22
Sorry, dass ich Dich so jung eingeschätzt habe.
Ich dachte, ab 25 hat man genug Lebenserfahrung, um einen geträumten Mann von einem realen Mann unterscheiden zu können.

Vermutlich willst Du es eben nicht anders. Ist ja schön bequem so. Man redet sich eine Beziehung ein und muss sich nicht mit den Hochs und Tiefs einer wirlichen Beziehung auseinandersetzen. nur bei den Zärtlichkeiten haperts ein bisschen.
Man kann sich nur begrenzt selbst in den Arm nehmen und mit sich selber kuscheln geht auch schlecht. Aber es gibt ja Kissen, denen man einen Namen geben kann und die dann der Arm des Partners sind.
 
G

Gast

Gast
  • #26
@24: Klar ist es auch. Wenn ihr jetzt die Männer in weiß anrufen wollt, um mich in Zwangsjacke abholen zu lassen, tut euch keinen Zwang an. (Sorry für meinen Sarkasmus)

Übrigends du brauchst dich nicht zu entschuldigen, dass du mich so jung eingeschätzt hast. Ich sagte ja, es ist ein Kompliment für mich.
 
  • #27
Was ich hier in dem Forum merke, ist folgendes.

Viele Menschen sind frustriert, in Folge dessen sehr aggressiv. Desweiteren haben sie enorm hohe Ansprüche, die sie z.T. selbst nicht erfüllen. Die überzogenen Ansprüche zeigen, dass der Grundstein der Liebe fehlt. Um erst mal einen anderen lieben zu können, sollte das Potential der Liebe bereits im Vorfeld angelegt sein. Wer so hart von seinem zukünftigen Partner redet, ist der Liebe unfähig, behaupte ich.
Wiegesagt sollte zwar jeder seine Wesentlichkeiten bestimmen und auch dabei bleiben. Aber wenn es so dermassen viele Aspekte sind, die die Wesentlichkeiten ausmachen, da sehe ich keinen toleranten Menschen mehr.
Hier sollte minimalistisch heran gegangen werden.

FS, erst bleiben viele Menschen von denen ich sprach, alleine und warten und machen keine Abstriche (von den Aspekten die nicht wesentlich sind, diese aber von den Personen selbst als solche definiert werden), und dann wenn die Rechnung nicht aufgeht, wird überlegt ob irgendjemand genommen wird nur um nicht alleine zu bleiben. Das wäre der nächste Fehler.
Denn wenn so leichtfertig ein Mensch als Partner genommen wird, der in den Wesentlichkeiten nicht stimmt, geht es auch früher oder später schief oder beide bleiben immer unzufrieden.
Deshalb, liebe Leute hier, strebt mehr nach der Mitte und lockert euch dahingehend selbst.
Versucht nicht selbst euch einzuengen in irgendwelche angenommenen (von euch im Vorfeld interpretierten) Forderungen des potentiellen, künftigen Partern.
Seid ihr selbst, seid locker mit euch und mit anderen, und versucht eure Mitmenschen mal nicht zu bewerten, sondern zu akzeptieren. Wichtig ist, dass ihr selbst mit euch im Reinen seid, und vor allem echt seid.
Wenn euch das gelingt, entsteht ein Potential an Liebe in euch selbst. Erst wenn ihr dieses habt, könnt ihr wirklich lieben, wenn die Liebe vor der Tür steht.
Liebe ist nicht, sich so anzupassen, dass es jedem recht ist. Ich habe da etwas davon gelesen, "wieder eine Abfuhr". Darin finden sich Bewertungen. Diese Person hat kein sicheres, echtes Selbst. Hätte sie dies, würde sie das Nicht-entstehen einer Beziehung nicht als Abfuhr werten, sondern als ein "hat eben nicht gepasst", denn meistens ist es beidseitig.

Gestern Nachmittag habe ich mir mehrfach über die Single-Generation, insbesondere über euch hier die ich gelesen habe, Gedanken gemacht.
Es sind zwar nur Mutmassungen, aber ich vermute, euch fehlte die Liebe als Kind. Wieviele von euch sind in einem strengen, lieblosen Haushalt aufgewachsen, bei Eltern für die es nichts als Forderungen, Bewertungen, Erwartungen gab? Wer von euch wurde von den Eltern nicht für irgendwelche Leistungen, sondern wegen seiner Selbst geliebt?
Ich bedauere das zutiefst. Ihr könnt aber versuchen, das Erbe welches ihr angetreten habt, Stück für Stück abzuwerfen. Dabei wünsche ich euch viel Erfolg, falls ihr das versuchen werdet.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Für die Suche nach einer passenden Partnerin muss man als Mann viel viel Zeit investieren. Suche übers Internet führt zu keinem Erfolg: Alle Dates die ich hatte, waren ein Flop. Mir ist gutes Aussehen sehr wichtig. Gutaussehende Frauen finden jedoch schon im realen Leben schnell einen Partner und haben es nicht nötig, im Netz zu suchen. Eine gutaussehende Frau, die im Internet sucht, wird hingegen mit hunderten E-Mails zugemüllt - und da sinken die Chancen des Kennenlernens für einen Mann gegen Null. Die Suche im realen Leben ist aber ebenso schwierig. Ich bin leitender Angestellter und Beziehungen am Arbeitsplatz sind für mich als Chef ausgeschlossen - definitiv. Bei einer ca. 60 bis 70-Stunden-Arbeitswoche mit hohem Stressfaktor und meist erst sehr spätem Feierabend kann ich innerhalb der Woche auch niemanden kennenlernen. Die wenige Freizeit die ich habe, brauche ich für mein Sportprogramm (Jogging, Rennrad) und für ein Aufsichtsratsmandat. Seit dem Ende meines Studiums vor 15 Jahren hatte ich keine Beziehung mehr. Meine Erfahrung ist, dass viele Berufe - so auch meiner - schon das Entstehen einer Beziehung gar unmöglich machen. Um eine Frau zu finden, die meinen Ansprüchen genügt (sie sollte ca. 10 Jahre jünger sein als ich, müsste gut aussehen und darf nicht rauchen), müsste ich jeden Tag ein bis zwei Stunden im realen Leben suchen, was jedoch bei mir unmöglich wäre. Ich (bin 41 Jahre alt) habe für mich akzeptiert, dass ich alleine bleiben werde und versuche, aus meinem Singleleben das Beste zu machen. Sehr wichtig ist es nach meiner Erfahrung, dass man der Realität ins Auge sieht und das Thema "Beziehung, Partnerschaft, etc." wirklich zu den Akten legt. Wenn man sich ständig Hoffnung macht, doch noch jemanden zu finden, dann reibt man sich innerlich auf. Zwischen meinem 30 und etwa 39 Lebensjahr habe ich sehr unter dem Alleinsein einerseits und der extremen beruflichen Belastung andererseits gelitten. Wenn man erkannt hat, dass man Beziehung und Job nicht gleichzeitig hin bekommt, muss man zu sich ehrlich sein und sich für eine Welt entscheiden. Ich habe meine Entscheidung getroffen - und damit auch die Entscheidung, meinen Lebensweg alleine zu gehen.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Ich werde bald 50 und war immer Single. Das ist nicht schön- aber es geht.
 
G

Gast

Gast
  • #30
Kein Mensch sollte sich mit dem Singledasein dauerhaft abfinden - außer man ist vielleicht über 100! Ehrlich, wir Menschen sind "Herdentiere" und für die Partnerschaft geschaffen. "Singledasein" sollte immer nur auf eine gewisse Zeit (vielleicht einige Jahre) begrenzt sein. Bitte, vergrabt Euch nicht hinter Eurer Arbeit oder Euren zeitintensiven Hobbys. Einfach mit jemanden zusammen zu sein, ist aber auch keine Lösung. Dann ist Singledasein meiner Meinung nach die ehrlichere Variante!
Es gibt die Zeit fürs Singledasein und die Zeit für Partnerschaft - bei vielen heutzutage ständig im Wechsel! Macht aus jeder Phase das Beste ;-)
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top