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  • #1

Mit verheirateter Kollegin zum Kaffee treffen?

Wie sieht das nach "außen" aus wenn man sich mit sympatischer (verheirateter) Kollegin zum Kaffee trifft? Im Nachbarthread geht es um den "Auslandskollegen" und ein Kommentar bezog sich darauf das man sich mit verheirateten nicht zum Essen verabredet. Was soll das bedeuten? Das sich die Frau als "leicht" erweist wenn sie "ja" sagt?? Diese Sichtweise hat mich sehr überrascht!
Ich hatte kein Problem damit bisher, aber hier verunsichern mich schon solche Kommentare...
 
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  • #2
Nicht jeder, der sich mit einer Person des anderen Geschlechts zum Kaffee trifft, tut das in der Absicht, ein erotisches Abenteuer einzuleiten. Man kann auch einfach nur nett plaudern. Grund für solche Unterstellungen dürfte sein, daß "der Wunsch Vater des Gedankens" ist, wie man so schön sagt.
 
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Gast

  • #3
Zusammen mal einen Kaffee in der firmeneigenen Kantine trinken, wird kaum Mißtrauen auslösen ...

Kommt das allerdings oft/täglich vor und immer nur in trauter Zweisamkeit, dürfte es nach einiger Zeit schon verstohlene Blicke und Kommentare geben.
 
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Gast

  • #4
Ich gehe regelmäßig mit verheirateten Frauen einen Kaffee trinken und bezahle diesen sogar! Demnach, das habe ich im Forum gelernt, müsste ich bis über beide Ohren in mehrere Frauen gleichzeitig verliebt sein. :-D

Nö, das sind natürlich rein freundschaftliche Beziehungen und stellt weder für die Frauen, noch für deren Ehemänner ein Problem dar. Mir ist allerdings wichtig, dass mich die Ehegatten auf kurz oder lang kennenlernen, damit sie merken, dass ich uncharmant, dumm und rüpelhaft bin und sie somit nicht um ihre Frauen fürchten müssen.

Solange Du also keine unredlichen Absichten verfolgst und der Ehemann mit den Treffen leben kann, dürfte es also überhaupt kein Problem sein.
 
  • #5
@1
Grund für solche Unterstellungen dürfte sein, daß "der Wunsch Vater des Gedankens" ist, wie man so schön sagt.
Das ist wohl wahr und es kommt ja auch darauf an, wie ehrlich der/die Gebundene gegenüber seinem Partner kommuniziert. Ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht und wurde einige Zeit später damit konfrontiert, dass mein Bauchgefühl mich nicht täuschte.
 
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  • #6
Wenn ich jemanden mag (freundschaftlich / kollegial) und gern mit dieser Person Kaffee trinken gehe, dann ist es doch völlig egal, ob diese Person verheiratet ist. Es geht doch nur ums Kaffee trinken!
 
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  • #7
TS, also das hat mit ausländisch oder nicht nichts zutun.

Ich kenne niemand, der nicht mißtrauisch wäre, wenn sich eine verheiratete Frau allein mit einem anderen Mann trifft. Das ist doch irgendwie ziemlich schräg. Wenn ich der Mann würde, wäre das für mich eine Art halbe Untreue. So einer Frau würde ich nichtmehr trauen. Es bleibt eben so ein Geschmäckle "Da könnt was sein".
 
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  • #8
Ein Kollege (verheiratet) hat mich (fest liiert) mittags regelmäßig zum Essen eingeladen. Klar, er fand mich attraktiv, aber er hat nie versucht, mich anzugraben. Außerdem sprach er sehr liebevoll über seine Frau. Und als er dann meinen Freund sah, war er begeistert und sagte, er erinnere ihn an Robert Redford. Nur kleinkarierte Menschen verbieten ihrem Partner, mal jemand anderen zu treffen.
 
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  • #9
Ich gehe oft mit männlichen Kollegen essen. Wir besprechen dabei so Manches. Und wir gehen auch afterwork gemeinsam aus - auch mal tanzen, vor allem wenn es etwas zu feiern gibt. Das ist ganz normal.
Probleme sehe ich da absolut keine. Der Partner kann gern mitkommen. Besonders wenn er Angst hat, dass beim Kaffeetrinken oder Tanzen "etwas passiert".

Ich meine aber, so einen Partner nicht haben zu wollen. Denn für wie charakterschwach und leicht zu beeinflussen hält mich dann mein Partner? Sieht eher nach keinem Vertrauen, mangelndem Selbstwert und einem Schelm aus, der so denkt wie er ist.
 
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  • #10
TS, also das hat mit ausländisch oder nicht nichts zutun.

Ich kenne niemand, der nicht mißtrauisch wäre, wenn sich eine verheiratete Frau allein mit einem anderen Mann trifft. Das ist doch irgendwie ziemlich schräg. Wenn ich der Mann würde, wäre das für mich eine Art halbe Untreue. So einer Frau würde ich nichtmehr trauen. Es bleibt eben so ein Geschmäckle "Da könnt was sein".
Hier die FS:

Solche Sichtweisen meine ich...

Ich bin w und habe mich öfters mit (nicht nur) Kollegen getroffen. Mein Freund wusste natürlich im Vorfeld davon. Ich hatte keine Hintergedanken und tat es weil ich mit Männern schon immer besser ausgekommen bin als mit Frauen.

Das hat mich insofern überrascht das ich nun "befürchten" muss das die "Öffentlichkeit" es als "anbieten" oder "untreu-leicht-zu-haben" deuten könnte. Oder die Männer selbst. Außerdem war es immer an (sehr) öffentlichen Orten und nicht an romantischen abgelegenen. Ob die Männer das wirklich gedacht haben, kann ja sein, zum Ziel sind sie jedoch nicht gekommen.
Es freut mich das die Mehrheit eher meiner Meinung ist in dem Fall...
So war das als ich im Ausland gewohnt habe. Ich hätte schon gedacht das es hier in Deutschland noch lockerer gesehen wird. Ich habe mich wohl geirrt. Wenn ich mir die Threads hier durchlese herrschen schon ziemlich "enge" Verhältnisse in den Köpfen vieler User, doch vielleicht ist es der Einfluss des Single- Daseins und nicht auf die Gesamtheit zu übertragen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine!? :)

Danke für die Antworten...
 
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  • #11
Ich kenne niemand, der nicht mißtrauisch wäre, wenn sich eine verheiratete Frau allein mit einem anderen Mann trifft. Das ist doch irgendwie ziemlich schräg. Wenn ich der Mann würde, wäre das für mich eine Art halbe Untreue. So einer Frau würde ich nichtmehr trauen. Es bleibt eben so ein Geschmäckle "Da könnt was sein".
Aus welchem Kulturkreis kommst du denn? Eine verheirate Frau ist doch nicht das Eigentum ihres Mannes und muss permanent unter Verschluss gehalten werden.... Wie kann man eine Beziehung führen, in der man sich so gar nicht vertraut? Sehr speziell!

Allein in der Arbeitswelt ist das doch das Normalste der Welt, dass Kollegen zusammen Kaffee trinken, essen gehen und sich auch mal nach der Arbeit auf einen Drink treffen. Das kann in Gruppen sein oder zu zweit. Und es ist selbstverständlich, dass die Unliierten sich nicht an die Liierten ranmachen - das würde nur das Arbeitsklima vergiften und daran ist wohl niemand interessiert.

Auch privat treffe ich mich mit verheirateten und unverheirateten Kollegen und ganz sicher nicht mit der Absicht, irgendwelche Affären zu beginnen. Sorry, aber als Frau habe ich durchaus vielfältige Interesen, über die mich auch mit dem anderen Geschlecht unterhalten kann - rein kollegial versteht sich. Warum um Himmels Willen sollte ich in jedem Mann eine potentielle Affäre sehen und vice versa?
 
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  • #12
@10
"Aus welchem Kulturkreis kommst du denn?"

Aus dem deutsch katholischen. Also für mich hätte es einfach eine Art Geschmäckle im Hintergrund. Ich würde sowas nicht wollen, dass meine Frau sich mit einem Mann alleine trifft. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
 
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  • #13
TS, also das hat mit ausländisch oder nicht nichts zutun.

Ich kenne niemand, der nicht mißtrauisch wäre, wenn sich eine verheiratete Frau allein mit einem anderen Mann trifft. Das ist doch irgendwie ziemlich schräg. Wenn ich der Mann würde, wäre das für mich eine Art halbe Untreue. So einer Frau würde ich nichtmehr trauen. Es bleibt eben so ein Geschmäckle "Da könnt was sein".
Du kommst aber nicht zufällig aus Saudi-Arabien oder so? Wenn meine Partnerin mir das Kaffeetrinken mit wem auch immer verbieten wollte, wäre sie die längste Zeit meine Partnerin gewesen. Soweit kommt's noch!
 
  • #14
Gerne antworte ich als Singlefrau. Ich gehe hin und wieder mit verheirateten Kollegen zu einem Feierabenddrink oder auf einen Kaffee. Diese Treffen dienen dem kollegialen Austausch und der Netzwerkpflege, weil im beruflichen Alltag oft keine Zeit für ein Gespräch bleibt. Aus meiner Sicht ist das völlig "normal" und förderlich. Bislang hat da noch keiner schräg geschaut, weil das in meinem Umfeld so gepflegt wird.

Kommt mir ein Kollege etwas "unkoscher" vor, dann gehe ich grundsätzlich nur mit ihm zum Mittagessen in der Kantine, damit er merkt, dass es ein Business-Treffen ist.
 
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  • #15
Och, ich habe es einmal erlebt, dass jemand eine Einladung auf ein Getränk mit dem Hinweis auf den Partner abgelehnt hat. Ich denke, er hat da auch "mehr" gewittert.
 
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  • #16
Ich finde grundsätzlich auch nichts dabei, wenn man mit einer verheirateten Frau mal einen Kaffee trinkt. Was ich lediglich etwas widersprüchlich finde, ist, dass hier in diesem Thread die meisten Frauen selbstverständlich darauf pochen, ein Recht dazu zu haben mit einem männlichen Kollegen sich zu treffen. In anderen Thread wurde dieses Recht aber den Männern oft vehement abgestritten, also wenn sich der feste Partner bzw. Ehemann sich regelmässig gerne mit einer Bekannten, alten Freundin, oder Kollegin alleine treffen möchte.

m.
 
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  • #17
Ich meine aber, so einen Partner nicht haben zu wollen. Denn für wie charakterschwach und leicht zu beeinflussen hält mich dann mein Partner?
Schön, daß das mal jemand so deutlich anspricht. Wer glaubt, den Partner von jeder "Versuchung" fernhalten zu müssen, unterstellt ihm damit eine Neigung, ihr nachzugeben, also nicht wirklich treu zu sein. Muß man sich als überzeugt treuer Partner nicht gefallen lassen.
 
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  • #18
Also die Frage find ich etwas seltsam!?
Nur, weil man verheiratet ist, heißt das zumindest in D nicht, dass man keine anderen Männer mehr anschauen darf.
Solange es ein Kaffee ist, wieso nicht??
Es ist ja kein romantisches Candle-Light-Dinner und selbst dann heißt das noch lange nichts.
Klar kannst du mit ihr nen Kaffee trinken.
w,40 verheiratet
 
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  • #19
Ich kenne niemand, der nicht mißtrauisch wäre, wenn sich eine verheiratete Frau allein mit einem anderen Mann trifft. Das ist doch irgendwie ziemlich schräg.
Also nun lass die Kirche mal im Dorf!?
Wenn man verheiratet ist, darf man sich also nur noch in Begleitung seines Mannes mit anderen männliches Wesen treffen?
Oder nur noch mit Frauen??
Also bitte!
Wie lange sind denn viele verheiratet?? 10 Jahre, 20 Jahre ein Leben lang? Und in der ganzen Zeit darf man mit keinem Kollegen Kaffeeetrinken gehen?
Also wenn mein Mann mir deswegen eine Szene macht, dann hätten wir ein grundsätzliches Problem, weil er mir dann nicht (mehr) vertrauen würde.
Vertrauen ist aber die Basis für eine funktionierende Beziehung.
w,40
 
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  • #20
Oh weh, was mach ich nur? Mein Mann übernachtet sogar mit einer Kollegin auf Geschäftsreise. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? *Ironie aus*
Ich gehe regelmäßig (!) mit einem Kollegen in der Mittagspause Kaffee trinken. Und weder er noch ich noch andere Kollegen haben da bisher sich auch nur das Geringste dabei gedacht. Warum auch? Wir verstehen uns gut, haben ein harmonisches Arbeitsverhältnis und dakommt auch schon mal das ein oder andere private Thema zur Sprache. Geht ja aber schlecht während der Arbeitszeit, denn da sollen wir ja arbeiten.
Im übrigen kennen sich auch unsere jeweiligen Partner und sind sich auch sympathisch.
Wenn ich damit ein Problem hätte, dann ginge es mir wohl richtig schlecht, denn, wie oben schon erwähnt, mein Mann übernachtet sogar mit einer Kollegin auf Geschäftsreise. Aber was sollen sie auch machen, wenn sie doch gemeinsam auf Geschäftsreise geschickt werden???
Ach ja, wir führen sogra eine Fernbeziehung und es funktioniert.
Man kann auch Probleme aus etwas machen, wo keine sind.
w/46
 
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  • #21
Ein Kollege ist ein Kollege (also erstmal was anderes al ein potentieller Datepartner) und ein Kaffee ist ein Kaffee (also kein gemeinsames Hotelzimmer).
Kurz gesagt: Klar geht das! So wie ja auch einen gemeinsame Mittagspause gehen würde.
 
  • #22
Als einzige Frau unter 60 Männern hätte ich dann garkeine Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Ich fahre auch mit Kollegen auf auswärtige Veranstaltungen/Vortbildung mit Übernachtung, das bedeutet doch nicht, dass wir im gleichen Bett schlafen. Ich habe noch nie einen Kollegen überhaupt unter dem Aspekt, er könne auch ein Partner sein , betrachtet. Denn kein Sex auf der Arbeit und mit den Männern von Freundinnen. Damit bin ich in meinem Leben gut gefahren. w51