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Gast

  • #1

Mit vielen Männern schlafen, um zu wissen, was man will?

Eine Freundin (31) hatte vor ihrer jetzigen Beziehung ein ziemlich wildes Sexleben mit ONS usw. Ich habe sie schon öfter versucht auszufragen und herausbekommen, dass es fast 20 Typen waren, mit denen sie in ihrem Leben etwas hatte. Da frage ich mich, warum eine Frau so etwas braucht. Sie findet das gar nicht so wild und meint, sie bereut keine der Erfahrungen, auch wenn nicht alle positiv waren. Aber jetzt weiß sie wenigstens, was sie will und kann ihrem Freund treu sein. Mit ihm redet sie auch total direkt über sowas, als wären es die normalsten Dinge der Welt. Vor mir und anderen Freundinnen hält sie sich eher bedeckt und man bekommt nur eine Antwort, wenn man genauer nachfragt.
Ich hatte bis jetzt zwei Beziehungen, also zwei Sexpartner und bin schon seit über einem Jahr sexlos single. Für mich gehört Sex nur in eine Beziehung.
Ist es wirklich so, dass man mit vielen Leuten schlafen muss, um zu wissen, was man will?

w(29)
 
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Gast

  • #2
Niemand muss irgendetwas. Du triffst deine Entscheidungen, und sie ihre. Deine Entscheidung ist für dich richtig, und ihre für sie. Und niemand hat das Recht, hier jemandem anderen dreinzureden.

Da muss jeder mit sich selbst im Reinen sein. Und der neue Partner muss damit leben können. Da fängt dann jedoch der Spießrutenlauf an: was für den einen als Grundvoraussetzung gilt, ist für den anderen ein No-Go. Kann dich genauso treffen wie sie.

Ich kenne genug Frauen, die mehr Männer in ihrem Leben hatten als deine Freundin - ich selbst kann jedoch mit ONS nix anfangen, ich brauche Zeit, mich auf einen Mann einzustellen, so dass ich auch selbst etwas davon habe. (und letzteres ist für mich Grundbedingung)

In unserer Gesellschaft gibt es keine klaren Regeln mehr - mit allen Vor- und Nachteilen.
Lies mal die vielen Beiträge hier, in denen Männer und Frauen beim Dating völlig verwirrt sind - unzählige Fragen a là "was hat sie/er gemeint, als er/sie dies/jenes gemacht/gesagt hat?" "Was bedeutet es, wenn er/sie..."
 
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  • #3
Ich glaube nicht. Man kann solche Dinge auch durch Menschenkenntnis herausfinden. Jemand der praktisch viel ausprobiert, hat meistens enorme Defizite auf diesem Gebiet.
Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mann, ich liebe Sex und kann nicht genug davon bekommen. Allerdings bin ich geduldig und schlage viele Angebote aus, ich warte auf die Richtige, bei der ich fühle, dass sie zu mir paßt. Einmal habe ich so eine Frau schon gefunden und sie hatte ebenfalls bereits über 20 Partner auf dem Kerbholz.
Leider lässt Leidenschaft irgendwann nach und auch wenn das bei uns acht Jahre gedauert hat, ist es trotzdem irgendwann passiert und es ging auseinander. Wir haben es in der ganzen Zeit nie geschafft auf der geistigen oder emotionalen Ebene eine Verbindung zu schaffen, die anhalten kann.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Wenn du neugierig bist, dann probier es doch mal mit ein paar Typen aus, um Unterschiede kennen zu lernen. Allerdings kann ich dir versprechen, dass Erfahrung nicht durch Anwendung kommt. Sondern durch emotionale Reife.

Gruß
m31
 
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  • #4
Ich denke, Deine Freundin kann sich glücklich schätzen - sie hat einen Freund, mit dem sie ihre Erfahrungen aus dem Vorleben auch verbal teilen kann!
Viele Männer - mich und ungefragt alle aus meinem Bekanntenkreis eingeschlossen - würden eine solche Frau in Bezug auf Partnerschaft nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

Deine Einstellung zur Sexualität ist vollkommen in Ordnung!

M
 
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  • #5
Mir hat das als Frau jedenfalls geholfen, mal den Sex von einer Beziehung zu entkoppeln, um nicht immer wie ein langweiliges Brettchen geniert im Bett zu liegen. Die meisten Männer bevorzugen sexuell offene Frauen und ihnen ist es recht egal, wie viele Erfahrungen du vor ihnen gemacht hast, sofern man mit dir guten Sex haben kann. Bei den meisten Männern heißt es sowieso: je nuttiger, desto besser. Und wie soll man das lernen, wenn nicht durch Erfahrung? Nur durch testen und selber probieren, lernt man dazu.

Lass mich raten, du findest auch Oralverkehr ekelhaft? Das würde ich dir zutrauen, weil bei dir Sex ohne Liebe schon so ein derartiges Problem ist. Wie ist es dann erst mit anderen Sachen im Bett?

Man kann nun mal nicht immer Sex mit Liebe haben, sonst müsste ich manchmal 10 Jahre und länger auf den Richtigen warten. Bis dahin ist meine Libido vergangen.
In meinen Augen klingst du sehr bieder und langweilig. Mit 29 war ich sexuell schon weiter.
 
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  • #6
Einmal habe ich so eine Frau schon gefunden und sie hatte ebenfalls bereits über 20 Partner auf dem Kerbholz.
Leider lässt Leidenschaft irgendwann nach und auch wenn das bei uns acht Jahre gedauert hat, ist es trotzdem irgendwann passiert und es ging auseinander. Wir haben es in der ganzen Zeit nie geschafft auf der geistigen oder emotionalen Ebene eine Verbindung zu schaffen, die anhalten kann.
Ich glaube nicht, dass das etwas mit der sexuellen Vergangenheit einer Person zu tun hat. Die Leidenschaft lässt so oder so mit der Zeit nach, in jeder Beziehung. Und dann geht es eben in die Brüche, wenn man keine ausreichende emotionale Verbindung hat, aber ich denke nicht, dass das mit dem Vorleben zusammenhängt.

Ich habe eine lange Beziehung geführt, war mit meinem ersten Freund über 13 Jahre lang zusammen. Nachdem Schluss war, hatte ich natürlich das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ich habe mir auch ein paar kurze Abenteuer gegönnt, teilweise schön, größtenteils aber unbefriedigend. Und dass irgendwelche Kerle, mögen sie als Menschen auch noch so sympathisch sein, mit mir umgehen wie mit einer Pornodarstellerin, darauf kann ich gern verzichten. Für solche Erfahrungen wäre ich mir auf Dauer zu schade und bin froh, jetzt meine Liebe gefunden zu haben. Er reicht mir vollkommen!

w32
 
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  • #7
Lass Dich nicht verunsichern, die Freundin muss sich ihre ONS schönreden, Löschtaste gibt's ja nicht.
Viele Frauen holen sich Nähe und Zuwendung auf diese Art. Irgendwann bleibt dann doch einer bei
ihnen und sie erhalten das, was sie wirklich suchten.
Es war ihr Weg zum Happyend aber sicher kein Vorbild, wenn Frau den Richtigen sucht.
Ich kaufe ja auch nicht wahllos Schuhe, bis ich welche finde, die richtig passen.
Lass ihr den Selbstschutz dieser Erklärung und hak den "Rat" ab.
W
 
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  • #8
Die Anzahl der Sexpartner sagt wirklich gar nichts über die Qualität des Sexlebens aus und viele dieser Erfahrungen sind es nicht wert gemacht zu werden. Ich hatte mit zwei Männern Sex, die es vorher ganz schön bunt getrieben haben. Trotz der hohen Anzahl an Frauen, die sie hatten, war der Sex wirklich nicht prickelnd. Eine meiner Bekannten verabredet sich in Sex-Foren und hatte allein im letzten Jahr bestimmt Sex mit 5 Männern, eher noch mehr. Und warum sie das macht? Sie versucht das Gefühl von Liebe und Geborgenheit mit Sex zu kompensieren...
Ich wusste schon beim ersten Mann, was ich will. Wenn sich sofort alles gut und richtig anfühlt, muss man sich nicht an 20 anderen Männern austesten.
 
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  • #9
20 find ich echt wenig. Bis ich 30 war hatte ich über hundert Frauen. Heute hab ich aufgehört zu zählen. Stehen eben alle nur auf Schotter, immer die gleiche Masche.
Wird mit der Zeit aber langweilig und stumpft sich ab. Frauen find ich mittlerweile echt öde.
Erfahrung hin oder her, das is nix mehr spannend.
M36
 
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  • #10
Interessante Theorie, die ich auch schon mal durchdacht habe. Meine Erfahrungen sind wie Deine und eigentlich beneide ich Deine Freundin, dass sie das so ausgelebt hat. Es wäre nicht mein Ding. Aber da ich weiß, wie schlimm es ist, wenn man einen Partner hat, der sexuell ganz anders drauf ist, nicht so leidenschaftlich ist und Sex ganz anders angeht, als es mich scharf macht, habe ich mich auch gefragt, ob man das an irgendwas anderem erkennen kann als an vorbeziehungsmäßigem Sex.

Mittlerweile denke ich, dass man es, so man offen ist für seine eigenen Begierden, spüren kann, wenn ein Mann sexuell aufregend sein könnte für einen selbst. Man merkt es auch am Verhalten, also ob er sensibel ist für die eigenen Bedürfnisse oder eher anders gestrickt ist (das ist keine Kritik an der Aufmerksamkeit des Mannes, sondern eine Wesensfrage - ich kann noch so toll für einen Mann kochen, wenn er denkt, dass er das auch im Restaurant haben kann und lieber mit mir Bergsteigen möchte, lieg ich halt mir meiner Umsorgeaktivität nicht auf seiner Linie.)

Deine Einstellung zur Sexualität ist vollkommen in Ordnung!
Die Frage ist, ob man damit glücklich wird und immer noch, warum Frauen, die viele Sexualpartner hatten, so unattraktiv als Freundin sind für Männer. Ist es wirklich die Furcht vor dem Vergleich und vor der größeren sexuellen Erfahrung oder vor Untreue, weil sie so aufgeschlossen ist? Oder ist es materialistisches Denken - die Frau als Objekt ist nicht mehr "neu"?
 
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Gast

  • #11
Wieso interessierst du dich für das Liebesleben deiner Freundin? Glaubst du dass du etwas verpasst hast weil du 2 Partner hattest und sie angeblich 20? Oder willst du ihr deswegen Schuldgefühle aufzwingen?

Mit vielen Partnern schlafen um zu wissen was man will, tönt für mich eher nach fehlendem Selbstvertrauen als nach echter Lebenserfahrung. Ob sie dank dieser Erfahrung ihrem Freund treu bleibt, wage ich zu bezweifeln. Aber letztendlich ist es ihre Sache und du hast absolut kein Recht, sie darüber auszufragen.

Schau zu dir und mach das was für dich stimmt.
Ich wünsche dir viel Glück dabei.
 
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  • #12
Eine Freundin (31) hatte vor ihrer jetzigen Beziehung ein ziemlich wildes Sexleben mit ONS usw. Ich habe sie schon öfter versucht auszufragen und herausbekommen, dass es fast 20 Typen waren, mit denen sie in ihrem Leben etwas hatte.
Was geht das andere Menschen eigentlich an, dass sie da so nachbohren und sich anschließend unpassend darüber auslassen?


Mit ihm redet sie auch total direkt über sowas, als wären es die normalsten Dinge der Welt.
Finde ich gut und das ist für die Sexualität eines Paares sicher hilfreich.


Vor mir und anderen Freundinnen hält sie sich eher bedeckt und man bekommt nur eine Antwort, wenn man genauer nachfragt.
Ich hatte bis jetzt zwei Beziehungen, also zwei Sexpartner und bin schon seit über einem Jahr sexlos single. Für mich gehört Sex nur in eine Beziehung.
Ja, das geht Dich und andere Freundinnen auch nicht so richtig was an. Wenn Du bisher weniger Beziehungen hattest und damit zufrieden bist, ist das völlig in Ordnung. Wenn sie das anders sieht, auch. Erst endlos nachbohren und dann ablästern scheint mir eine typisch weibliche negative Eigenschaft.

m, 46
 
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  • #13
Eher doch wohl muss man viel probieren, um schliesslich zu wissen, was man nicht will. Wenn es stimmt zwischen zwei Menschen, muss nichts probiert werden. Entwickelt ja, aber probiert in dem Sinne nicht. Es macht nie die Masse, sondern immer die Klasse. Es ist natürlich gut, wenn frau auch ohne Verschleiss weiss, was sie will, was sie liebt. Informieren kann sie sich heute besser, als jemals zuvor. m45
 
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  • #14
Wenn Du Lust darauf hast-probiere viel aus ...!
Nur kann ich Dir aus Erfahrung sagen: Es gibt wenige wirklich gute Liebhaber, wobei Männer sich i.d.R.bei einer Frau, in die sie verliebt sind, mehr Mühe geben.
Allerdings kann eine Frau auch mit einem ansonsten sehr zugewandten Mann öden oder egoistischen Sex erleben.
Die Anzahl der Sexualpartner sagt weder bei Männern noch bei Frauen etwas über Qualitäten aus. Es gibt ja auch Menschen, die die halbe Welt bereist haben und nur etwas über das Essen in den Hotels zu erzählen haben ;)
Dass das Gefühl für echte Intimität und Nähe verlorengeht, kann ich für mich so nicht bestätigen. Ich hatte nach einer schmerzhaften Trennung nach einer langjährigen Beziehung eine "wilde Phase". Lieber hätte ich gleich eine neue Liebe gehabt, aber ich bereue nichts davon.
Erfüllter Sex ist immer mit tieferen Gefühlen verbunden, weil man den gesamten Menschen begehrt.
Aufregend, ungehemmter und befriedigend kann es auch mit "nur" Sympathie und Anziehung sein.
Sei immer ehrlich zu Dir selbst und mache nur das, was DU willst und sich für DICH gut anfühlt. Wie es andere handhaben kann Dir egal sein.
Und wenn ein neuer Liebster Dich fragt...Du hattest maximal 3 Beziehungspartner und nur mit diesen Sex. Männer sind sehr unsicher^^
(W)
 
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  • #15
Jeder muss tun, wovon er die Finger nicht lassen kann, für jeden gibt es da ein anderes gut oder richtig.
Ich frage mich, warum du dich so für das Sexualleben deiner Freundin interessierst ? Das finde ich irgendwie nicht normal. Es ist normal offen mit seinem Mann darüber zu reden, was vor ihm war, nicht normal ist es mit "Freundinnen" darüber zu reden, v.a. wenn diese nachfragen. Irgendwie habe ich das Gefühl, du verurteilst sie dafür und fühlst dich gut in der Rolle der Sittsamen und suchst hier gerade Bestätigung oder du würdest gerne und traust dich nicht. Ansonsten hat man doch nicht einen derartigen Wissensdrang.
Du scheinst ja recht unsicher zu sein in deiner angeblichen Überzeugung, nur dann ist es auch keine Überzeugung.

Ich gebe zu , ich müsste auch schlucken, erzählte mir ein Mann, er habe schon 20 vor mir gehabt. Eine Bedeutung hätte es letztlich nicht.
 
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  • #16
Man kann das so handhaben wie deine Freundin und davon hat man auch was: ne Menge Erfahrung nämlich.
Aber offen bleibt, wie man mit seiner ERfahrung umgeht. Manche machen dieselben erfahrungen immer und immer wieder, weil sie nichts lernen oder festgefahreren Muster wiederholen (müssen).
Ganz sicher helfen viele wechselnde Sexualpartner nicht dabei, zu wissen was man will. Wer das nicht wirklich von sich weiß, wird es durch vöge... nicht rauskriegen.
 
  • #17
Mit 31 Jahren hat deine Freundin seit weit mehr als 10 Jahren Sex,daß sind nichteinmal zwei Männer pro Jahr.
Bestimmt waren auch Beziehungen darunter.
Bei aller Moral,ist das wirklich zuviel ?
 
  • #18
Ist es wirklich so, dass man mit vielen Leuten schlafen muss, um zu wissen, was man will?
Angenommen, Du kommst zu einer einigermaßen repräsentativen Studie männlichen Sexualverhaltens, was dann? Nochmal dieselbe Anzahl durchprobieren, um einen zu finden, der genau so ist wie Du es Dir wünschst? Und wenn Du dann ausgerechnet mit ihm in Alltagsdingen nicht harmonierst, das ganze einfach fortsetzen? Na, da würde ich Dir doch einen Berufswechsel empfehlen, dann bringen Dir solche Studien wenigstens noch etwas Geld ein.
 
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  • #19
Ein Freund von mir, von dem ich weiß dass er ein weitaus wilderes Leben - immer noch - hat, meinte mal zu mir, dass er dadurch auch etwas abgestumpft ist. Es kommt ihm oft dann gar nicht so sehr auf die Frau selbst an, sondern eher auf den Sex an sich. Klingt natürlich nicht so ganz romantisch.

Wenn da viele ONS bei waren sind 20 Männer auf, sagen wir mal, 10 Jahre verteilt auch nicht soo viel. Also rein quantitativ hat ja vlt. jede halbwegs-langfristige Beziehung weitaus mehr Sex gesehen.

Mir als Mann wäre es schon wichtig, dass Frau nicht bisher immer nach recht kurzer Zeit die Männer gewechselt hat. Ich suche halt eher nach etwas Beständigem. Aber Frau muss auch kein Unschuldslamm sein. Das sieht natürlich jeder etwas anders.

m32
 
  • #20
Frauen handeln viel mehr kontextuell.

Wie man denkt und fühlt als Frau hängt von den Umständen ab.

Deine Freundin hat dir eine Geschichte erzählt, um ihre schlampige Vergangenheit zu rechtfertigen.

Deswegen redet sie auch nicht mit euch darüber. Sonst würde es ja auffallen.

Ihr trotteliger Freund glaubt das Märchen natürlich.

Mit 20 bis 26 Jahren (hoher Marktwert bei Frauen) sich durch die Betten bumsen und
plötzlich ab 28 (sinkender Marktwert) die Vorteile der Monogamie "erkennen".

Viele Frauen ab 30 meckern "wo sind alle die guten und verbindlichen Männer hin (für die monogamen Beziehungen).
Nämlich dann, wenn die Männer anfangen sich durch die Betten zu bumsen (steigender Marktwert)

Hier wird nur die eigene Marktwertdynamik und die der Männer aufgefangen.
 
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  • #21
Posterin #4 kann ich nur zustimmen, der Sinn für Romantik geht nicht verloren, wenn Du als Frau Sex auch ohne großes Drumherum genießen kannst-denn das können 99% der Männer deshalb besser, weil sie es sich ganz einfach zugestehen. Denn die Gesellschaft findet das NORMAL.
Dann läufst Du auch weniger Gefahr, immer gleich alles in einen Topf zu werfen. Nur weil man jemandem gerne körperlich nah ist, bedeutet das nicht gleich die große Liebe. Wir Frauen sind auch durch die Gesellschaft nach wie vor geprägt, Begehren und Liebe nur zusammen zulassen zu dürfen.
Riskiere mal was, natürlich nicht ohne Safer Sex, dann entwickelst Du Dich weiter.
Ich war erstaunt, wie sehr ich mich gehenlassen kann, wenn ich keine Rücksicht auf eventuelle Beziehungsschäden nehmen muss :))))
(w)
 
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  • #22
Von ONS halte ich weniger, erstens gehts da nur mit Gummi, was schon mal sehr abturnend ist und zweitens ist die Zeit viel zu kurz, eine Nacht bzw. wenige Stunden können zwar auch mal ganz nett sein wenn es zuffällig gut passt, aber die Erfüllung hatte ich doch bisher eher, wenn es über einen längeren Zeitraum geht, sprich, wenn keine Beziehung dann wenigstens in einer Affäre. Es dauert doch ein Bisschen, bis man sich richtig aufeinander eingespielt hat.


Jeder muss das letztendlich für sich wissen, es soll Menschen geben, die nur ein oder zwei Sexpartner im Leben hatten. Für mich wäre das nichts, ich finde es toll, wenn ich mich in einer Affäre austoben kann mit einer Leichtigkeit, die es in einer Beziehung meist nicht gibt. Was nicht heißt, dass ich keine Beziehung möchte, nur eilt es damit eben nicht.
 
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  • #23
Die meisten Männer bevorzugen sexuell offene Frauen und ihnen ist es recht egal, wie viele Erfahrungen du vor ihnen gemacht hast, sofern man mit dir guten Sex haben kann. Bei den meisten Männern heißt es sowieso: je nuttiger, desto besser.
Oh, mit solchen Aussagen wäre ich aber etwas vorsichtiger. Dass Männer sexuell aufgeschlossene Frauen bevorzugen, ist in den meisten Fällen vollkommen richtig. Die Art und Weise, wie Frauen diese Offenheit errungen haben, spielt allerdings für unglaublich viele Männer eine erhebliche Rolle.

Erfahrungen soll man ruhig sammeln. Allerdings vorzugsweise in langjährigen Beziehungen mit wenigen festen Partnern, statt mit jedem dahergelaufenen Aufreißer. Aus zahlreichen Männergesprächsrunden kann ich mit nahezu absoluter Gewissheit berichten, dass nur sehr wenige Männer wirklichen Respekt gegenüber promiskuitiven Frauen aufbringen können. Ob das fair ist oder nicht, hier eine Doppelmoral zu Tage tritt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.

Die Aussage der Freundin der FS ergibt doch nur solange Sinn, wie man davon ausgeht, dass Erfahrungen in der Horizontalen ausschließlich nur mit möglichst vielen Partnern gesammelt werden können. Tatsächlich kann man das eigene Repertoire aber doch auch mit nur einem Freund mittels Experimentierfreudigkeit aufstocken. Davon abgesehen liegt der Schlüssel zur Aufgeschlossenheit und (sexuellen) Neugier doch vielmehr im Charakter des Menschen, statt in den Betten möglichst vieler Partner. Ein sehr prüder Mensch mit geringer Libido mutiert mithilfe ständig wechselnder Sexualpartner sicher nicht zum Liebesexperten.
 
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  • #24
Es gibt zwei Arten von Frauen hinsichtlich ihrer Sexualität. Das wird bei dieser Frage exemplarisch
deutlich. Für einen Teil-den größeren- der Frauen ist die Sexualität nur ein notwendiges Übel, um einen Partner zu haben. Die Sexualität ist für sie schmutzig. Oralverkehr praktizieren sie erst gar nicht.
Sie wollen erst sexuellen Kontakt nach längerem Kennenlernen. Etwa 30% der Frauen finden die Sexualität bereichernd und möchten nicht darauf verzichten. Leider kann man die Einstellung zur Sexualität keiner Frau von außen ansehen.
 
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  • #25
Mich wundert nicht, dass deine Freundin sich diesbezüglich bedeckt hält. Obwohl du es sehr vorsichtig umschreibst, hast du wenig Verständnis für ihr Sexleben.

Frauen werden vor allem von anderen Frauen verurteilt, wenn sie auch außerhalb fester Beziehungen häufig mit Männern schlafen.
 
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  • #26
Die Freundin ist 31. Wenn sie seit 10 -13 Jahren sexuell aktiv ist, ist das doch kein "wildes Leben".
Meine Güte, die Kommentare der Männer hier nun wieder. Das sind im Jahr höchstens 2 Sexpartner.
Außerdem ist das einzig und allein ihre Sache. Wenn sie dadurch Erfahrungen sammelt, warum denn nicht? Männer brüsten sich damit, in jungen Jahren mehrfach im Puff gelandet zu sein, um erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Hier kommt nun der Aufschrei bei dieser jungen Frau.
Mich würden solche scheinheiligen männlichen Moralisten nicht stören. Mein Sex ist meine Sache und ich brauche dafür keine Genehmigung oder Gutheißung. Von Niemandem.

w 49, mit mehr als 40 Sexpartnern
 
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  • #27
@ 23

Was wäre, wenn man es den Frauen ansehen könnte? Ich bin sicher, da käme gleich wieder das Vorurteil, dass die Frau viele Männer gehabt haben muss, wenn sie sexuell so bereichernd findet. Damit meine ich nicht, mit tiefem Ausschnitt und kurzem Rock rumzurennen.
 
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Gast

  • #28
Frauen mit vielen Sexpartnern praktizieren Sex routiniert - und empathielos. Wer gerne Pornos nachturnt, der ist bei ihnen gut bedient. Was das allerdings mit Qualität zu tun haben soll, entzieht sich meiner Kenntnis und Vorstellungskraft. Prostituierte wären da besser vom Preis/Zeit-Leistungsverhältnis.

Es gibt Sachen, da weiß man im Vorfeld, ob man die will oder nicht. Ich muß mir kein Heroin drücken um herauszufinden, ob ich das toll fände. Ich muß mir nicht einen Finger abschneiden um herauszufinden, ob das weh tut. Ich muß mir keine kaputte, promiske Frau als Partnerin anlachen um herauszufinden, daß das ein Alptraum wird.

20 Partner sind für deutsche Frauen nicht sehr viele, das schaffen einige innerhalb weniger Wochen.

Aber jede/r, wie es ihm/ihr behagt. Ich komme denen nicht ins Gehege und wünsche viel Erfolg beim Glücklichwerden.

M Ende 30
 
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Gast

  • #29
Nein, das muss man sicher nicht. Ich hätte zumindest an eine potentielle Partnerin den Anspruch, dass sie auch ohne sich durch sämtliche Betten zu schlafen, weiß was sie will. Dass sie nur treu ist, weil sie den Sex mit vielen Männern vielleicht nicht so prickelnd fand, wäre für mich kein schöner Gedanke.
 
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Gast

  • #30
Wenn Du Lust darauf hast-probiere viel aus ...!

..

Und wenn ein neuer Liebster Dich fragt...Du hattest maximal 3 Beziehungspartner und nur mit diesen Sex.
An dieser Stelle wird es unfair, denn es geht plötzlich nicht mehr um die Frage "viele Sexualpartner ...oder wenige Sexualpartner", sondern um die Frage "lügen ...oder nicht lügen"!

Die Ursprungsfrage liegt in der Entscheidungsfreiheit der FS ...aber die Entscheidungsfreiheit, sich evtl. auch GEGEN eine Frau mit viele Sexualkontakten entscheiden zu können, sollte bei einem möglichen neuen festen Partner liegen!

Das Ganze kann, wenn es verschwiegen wird, viel Leid ...auch bei der FS!!! ...hervorrufen!

Ich würde mich z.B. sofort trennen, wenn "nachgereichte" Geschichten darüber hinaus gehen, dass es z.B. einen weiteren verschwiegenen Beziehungsversuch mit einem Mann gab, der im Nachhinein peinlich ist. (oder ähnliche EINZELNE!!! Lapalien)

m44