Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #1

Möchte jemand schöne Berichte abgeben?

Angeregt vom Nachbarthread 'Möchte man hier auch über positive Ereignisse lesen ?' möchte ich die geneigte Leserschaft bitte, aktiv zu werden und von schönen Erlebnissen zu berichten.
Von eurem Liebesglück, oder davon, noch spät Eltern geworden zu sein.
Oder davon, sehr viel abgenommen zu haben und sich nun wieder im eigenen Körper wohl zu fühlen.
Oder von einem tollen beruflichen Erfolg.
Oder von eurer kürzlich erreichten Promotion.
Oder davon, mit 25 Jahren doch noch den Hauptschulabschluß nachgeholt zu haben.
Oder dass ihr euch mit dem Vater nach 30 Jahren ausgesöhnt habt.
Oder wie ihr immer Weihnachten verbringt.
Egal was, Hauptsache es ist etwas Schönes :)

w 48
 
N

nachdenkliche

  • #2
Liebe frei, das ist aber mal eine schöne Idee ! Du bist rundum glücklich, das merke ich und ich lese sehr gern von Dir. Man sollte wirklich dankbarer sein! Ich selber bin auch über Probleme hierher gekommen. Hätte nie die Idee gehabt, vorher in einem solchen Forum zu lesen.
Das Schöne was ich berichten kann, ihr habt mir sehr geholfen,jedenfalls die meisten Beiträge. Ich bin ganz gut über meine Trennung hinweggekommen, obwohl ich manchmal glaube, solange ich hier noch lese und schreibe, beschäftigt mich das noch..irgendwie hab ich Euch alle aber lieb gewonnen :)
Ich bin gesund, habe genug Arbeit, einen lieben und netten Sohn, der jetzt endlich beruflich Fuß fassen kann, vor allem ist er gesund, auch meine restliche Familie. Ist das nicht schön ?
Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, kann ich absolut zufrieden sein, denn es gibt so viel grausames.

Ich selber muss lernen, selbstbewusster zu werden, meine Bedürfnisse zu formulieren ohne Sorge zu haben, anderen vor den Kopf zu stoßen. Ich bin im RL stets zu freundlich.
Und jetzt freue ich mich auf die weiteren Beiträge hier, liebe frei :)
 
  • #3
Hm, ich hatte schon etwas geschrieben, heute Morgen. Jetzt wird es gar nicht mehr angezeigt. Auch nicht "awaiting moderation". Hatte gefragt, was eine solch schöne Erfahrung von Dir war/ist, frei - als Thread-Eröffnerin? Egal ;)

Ich freue mich darüber, dass ich durch viel Sport und intermittierendes Fasten (nach Michael Mosley) in einem Jahr 50 Pfund losgelassen habe. Und dass meine Haut das prima mitgemacht hat :D Somit habe ich wieder die Figur aus meinen Unitagen. Das war ein Prozess, dem viel innere Arbeit vorausging. Im Außen zeigte es sich dann zuletzt.

Hatte mal in einem Forum einer anderen Single-Plattform darüber geschrieben, um meine Freude zu teilen. Da hatte ich Einjähriges (der Ernährungsumstellung), gerade mein Zielgewicht 62 kg erreicht und bin wie ein Flummi durch die Gegend gehopst. Klar, dass da eine bestimmte Sorte Mann wieder die entwertenden (Alters)Sprüche nicht bei sich behalten konnte. Nach dem Motto: Iiih, dann hänge ja alles, das kenne mann ja aus dem Fitnessstudio, wo die alten Frauen ackern und einfach nur schlimm aussähen.

Von daher bin ich auch sehr gespannt, wie ein Faden wie dieser angenommen wird. Freu mich sehr, wenn viele andere was für sie Erfreuliches und für uns Inspirierendes schreiben.

w, 52
 
  • #4
Das ist eine sehr anspruchsvolle Frage.

Ich bin zwar über manche Dinge recht froh, die ich erreicht habe, würde sie aber nicht als DAS Nonplusultra bezeichnen. Zeitgleich gibt es ja immer Sachen, die vielleicht nicht so optimal laufen. Deshalb picke ich jetzt die Rosinen nicht heraus.

Worüber ich aber ganz allgemein doch stolz bin, ist, dass ich gelernt habe, authentisch zu sein und mein Selbstbewusstsein gefunden habe. Ich weiß auch, was ich suche und irre nicht orientierungslos umher. Es zeichnet sich ein Weg im Labyrinth ab.
 
  • #5
Ich selber muss lernen, selbstbewusster zu werden, meine Bedürfnisse zu formulieren ohne Sorge zu haben, anderen vor den Kopf zu stoßen. Ich bin im RL stets zu freundlich.
Genau so ging es mir auch.
Nach dem Tod meines Mannes und einer Beziehung, in der ich emotional und finanziell ausgenutzt und so weit runter gezogen wurde, das kaum noch was an Selbstwertgefühl vorhanden war, hat es eine Weile gebraucht, um wieder ich selbst zu sein.
Ich habe gelernt, meine Bedürfnisse nicht mehr nur allein "zum Wohl" anderer hinten an zu stellen.
Und ich habe dadurch anderen vor den Kopf stossen müssen.
In meinem Leben haben jetzt keine Energie und Zeiträuber Platz.
Meine soziale Einstellung hat sich nicht geändert. Wird halt nur gezielt eingesetzt.
Habe seit zwei Jahren wieder einen Partner, mit dem es sehr gut läuft.
Mein Leben ist, so wie es ist, vollkommen in Ordnung.
Das ist mehr, als ich damals zu hoffen gewagt habe.
 
P

Provence

  • #6
Auch ich finde deinen Aufruf, liebe @frei, schön. Meist ist es ja so, dass nur zur Feder gegriffen wird, wenn irgendwelche Probleme anstehen. Zumindest in solch' einem Forum.

Ich bin selbständig und arbeite überwiegend am Schreibtisch zu Hause. Zwischendurch schaue ich dann ab und zu hier herein, das bringt mich auf andere Gedanken, manchmal auch auf neue Ideen und inzwischen sind mir viele User hier sehr vertraut. Dann freue ich mich über Beiträge von @Bernd50, die ich oft wundervoll bodenständig finde, oder über @nachdenkliche, die auch hier wieder mutig vorangegangen ist. Manchmal vermisse ich @Tulaya, dann stelle ich fest, dass offensichtlich @Ars_Vivendi von der Bildfläche verschwunden ist (schade!) oder ich denke bei dem einen oder anderen Beitrag »… na, der/die schon wieder!«.

Wo es mir selbst gut geht? Ich habe vor längerer Zeit, obwohl wirklich nicht mehr »die Jüngste«, doch noch (m)eine große Liebe gefunden; einfach nicht aufgegeben, immer war ich sicher, dass es eines Tages passieren würde. Ich habe erlebt, dass es viele tolle Männer gibt, habe zusätzlich - besonders als ich bei EP unterwegs war - einige wertvolle Freundschaften geschlossen (auch wenn mir DER Mann dann im RL begegnete), eine Menge Erfahrungen gemacht, gelernt, dass eine passende Liebesbegegnung auch mit 60+ auf uns wartet … vorausgesetzt, man/frau wirft die Flinte nicht zu früh ins Korn.

Wir sehen/lesen uns.
 
  • #7
Hatte gefragt, was eine solch schöne Erfahrung von Dir war/ist, frei - als Thread-Eröffnerin? Egal ;)
Ok, dann haue ich es jetzt ungehemmt raus, ok ?

Zunächst: ich bin grundsätzlich mit allem, was im Leben etwas bedeutet ( Kind, Partner, Familie, Gesundheit, Freunde, finanzielle und gesellschaftliche Stellung ) zufrieden und ich erlebe oft wirkliche kleine Glücksmomente. Wenn mein Freund mich im Vorbeigehen küsst, wenn meine Tochter mich drückt, wenn mir beim Radfahren der heiße Sommerwind um die Beine weht.
Da hüpft mein Herz.
Ich bin oft richtig bewußt dankbar für das, was ich bekommen habe.

Es gibt aber einen Bereich, da empfinde ich darüber hinaus noch mehr. Nicht nur dieses passive ich-habe-etwas-bekommen oder ich-habe-Glück-gehabt.
Es ist der Stolz, aktiv meinen beruflichen Erfolg verursacht zu haben.
Ich habe drei Uni-Diplome und einen akademischen Grad.
Dazu noch mehrere weitere vollwertige Qualifikationen, die allein für sich eine Berufstätigkeit ermöglichen.
Und in all diesen Bereichen bin ich tätig.
Sehr erfolgreich übrigens, aber das ist nicht der Punkt, der mich mit Stolz erfüllt.

Vor etwa einem Jahr brauchte ich für ein sehr großes Projekt Unterstützung. Ich saß mit einem Architekten ( bin ich auch ) am Tisch und wollte, dass er dabei ist, wenn ich einen x, den man bei Großprojekten braucht ( Gesetz ) beauftrage.
Bei Externen mache ich immer zu Anfang klar, dass ich das auch kann, damit sie nicht versuchen, mich zu verarschen.
Der Architekt sagte 'Frau frei als Architektin...'. Der x sagte, 'nein, sie ist doch x.' Ich: 'ja, beides'. Er: 'oha !'.
( *Herz hüpf* )
Beim Verabschieden tauscht man die Visitenkarten aus. Er liest dreimal den Dipl.-Ing., er liest weiter: 'x..., y !, ...UND z !?!' Das sind Sie alles ???'
( *HERZ HÜPF* )
Inzwischen habe ich noch was dazu bekommen, was auch wirklich bedeutend ist.
Ich bin im Großraum meiner Großstadt die einzige mit diesem Pool.

DAS macht mich wirklich glücklich.
Dieser Tag mit dem X und wie er es nicht fassen konnte, ist die schöne Erfahrung, an die ich oft denke und die ich mir für euch als Bericht ausgesucht habe.

w 48
 
  • #8
Übrigens denke ich, dass ich ein typischer das-Glas-ist-halb-voll-Typ bin.
Objektiv betrachtet war / ist in meinem Leben nicht alles super.
- Meine Mutter verließ die Familie, als ich drei war.
- ich wuchs bei einem eiskalten Vater auf
-bekam mit neun eine Stiefmutter, die auch extrem unterkühlt, allerdings sehr gebildet ist
- ich wurde von den wohlhabenden Eltern materiell sehr kurz gehalten und wurde deswegen in der Klasse ausgegrenzt
- ich bin nicht besonders hübsch
- ich bin unsportlich
- ich habe meine Tochter allein erzogen, weil sich der Kindsvater vom Acker gemacht hat
- er hat nie auch nur das geringste beigetragen oder gezahlt
- meine Tochter ist direkt nach dem Abitur ausgezogen.
- mein Vater ist hochgradig dement

Aber das alles zieht mich null runter.

Ich habe eine Kollegin, die seit etlichen Monaten depressiv ist, richtig volles Programm mit Sanatorium.
Hintergrund des Absturzes: Ihr Mann hat sie verlassen und sie kommt mit dem wenigen Unterhalt, den er für sie und die drei Kinder bezahlt, nicht aus. Und weiß wohl auch sonst nicht ein noch aus.
Du liebe Zeit !
Was soll ich da sagen ?
z.B.: 'die Menschen sind verschieden und gehen mit Problemen unterschiedlich um'

w 48
 
  • #9
Alle Achtung, liebe frei, das ist ein heftiges Programm.

Ich bin dagegen ein Weichei, das mehr als ein Jahrzehnt damit zu kämpfen hatte, dass ich mich in dem Vater meiner Kinder heftigst getäuscht hatte.

Ich hatte mir eine gute Menschenkenntnis eingebildet - falsch, er hatte mir über Jahre hinweg Zufriedenheit in der Ehe vorgespielt und dann, als er glaubte mich sicher zu haben, ein knallhartes "Jetzt-läuft-der-Laden-nach-meiner-Nase" - Programm gestartet.

Gut, er kam nicht durch damit, aber der Preis war, dass meine Kinder ohne Vater aufwuchsen.

Es geht ihnen dennoch gut, aber der Preis war hoch und ich glaubte lange, das sei es gewesen mit Beziehung für mich.

Glücklicher Weise bin ich innerlich sehr unabhängig, sah mich sehr entspannt nach einem Partner um und weiß umso mehr zu schätzen, dass ich nun den Mann gefunden habe, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte.

Wir haben beide viel erlebt, auch in den vier Jahren gemeinsam, auch richtig schwere Zeiten, und können beide unser Glück manchmal kaum fassen.

Es ist möglich - beide Ü50 - sich einfach zu finden, genau den Menschen, mit dem es passt. Definitiv. Es geht.

Ich glaube, das ist doch eine gute Nachricht. Oder?
 
  • #10
Liebe Frei,

endlich, vielen Dank,......auch positive und bewegende Dinge gehören zum Leben.

Ich arbeite zur Zeit für eine, sehr schwer an Krebs, erkrankte Frau (Inneneinrichtung). Es ist nicht nur eine enorme Herausforderung für mich, sondern auch ein Geschenk. Die Freude dieser Frau, die sie trotz dieser schmerzhaften Krankheit zum Ausdruck bringt und ihr Lebenswille, lassen weltliche Widrigkeiten zu kleinen Sandkörnchen werden und zeigen mir wieder einmal, wie kostbar das Leben ist. Diese kostbare Zeit verbringen wir viel zu wenig mit schönen und beschäftigen uns mit viel zu sehr mit negativen Dingen und machen daraus ganze Lawinen, die das, was gut ist, oft unnötig zerstören.
Positive Berichterstattungen heben an und lassen unschöne Dinge ausgleichen und besser ertragen, ich möchte mehr davon.
 
G

Ga_ui

  • #11
Die Frage finde ich sehr gut! Ich finde, trotz meiner ebenfalls negativen Erfahrungen hatte es letztendlich immer etwas Positives. Ich bin aus meinen negativen Beziehungen gewachsen und die Umstände haben mich zu meinem neuen Partner geführt. Ohne diese negativen Erfahrungen hätte ich also meinen zukünftigen Partner gar nicht erst kennengelernt!
 
P

Provence

  • #12
Nachtrag zum Post #7 von @frei: stimmt, den ganz leichten Weg bist du nicht gegangen, auf dem meinen befanden sich auch dicke Felsbrocken, die immer wieder zur Seite geräumt werden mussten.

Doch bin ich davon überzeugt, dass es genau DAS ist, was uns ausmacht: wir haben gelernt, trotz allem glücklich zu sein, ich mag das Wort »demütig« nicht besonders, doch hier passt es. Alle Probleme, die mir unterwegs begegnet sind, haben mich AUCH ein Stück weiter gebracht, von daher mag ich sie nicht missen. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass viele, die hier schreiben, ihren momentanen Kummer übermächtig und unerträglich empfinden. Dass es nicht immer hilft, wenn man sich selbst mit einem »… es gibt Schlimmeres!« aufmuntert. Aber manchmal ist dieser Gedanke schon der erste kleine Schritt aus der Verzweiflung heraus.
 
  • #13
Da ich ja irgendwie indirekt diesen Thread ins Leben gerufen habe, sollte ich ja auch etwas schreiben.

Übrigens denke ich, dass ich ein typischer das-Glas-ist-halb-voll-Typ bin.
Sehe ich ähnlich bei mir.
Meine Kindheit war ein richtiges Elend, wenn ich dies mit der Kindheit mancher anderen heutzutage vergleiche. Kein DVD-Player, Laptop, Handy usw. Nur Bücher + Schallplatten. Einfach schrecklich.Ironie off.

Wenn ich so mein bisheriges Leben gedanklich Revue passieren lasse, dann finde ich immer mehr Positives als Negatives. Dass es auch Negatives gab, war für mich schon sehr wertvoll und gerade aus so einer Zeit lernt man vieles besser zu schätzen.

Bei mir war auch 2010 so ein Schritt, als ich Deutschland Richtung Österreich verlassen habe und freue mich täglich über den Anblick meines Hausberges. Anderseits war dies jetzt für mich auch nicht so neu Deutschland zu verlassen, da ich dies schon in den 90ern einmal in Richtung Frankreich/Spanien praktizierte. Eventuell bin ich aber auch nur ein Zugvogel und erfreue mich an sehr vielen Dingen und das kann auch ohne Frau sein. Zum Glück habe ich zurzeit auch eine Partnerin, die so ähnlich denkt.

Am Ende habe ich halt 2010 zum 2.Mal den Preis für meine Lebensphilosophie bezahlt, dass auch bei vielen ehemaligen Freunden aus Deutschland im Laufe der Zeit, der Kontakt eingefroren ist. Gut 2 sind noch übrig und diejenigen kenne ich schon seit der Uni. Eventuell hatte ich am Ende ja auch nur 2 richtige Freunde und der Rest waren nur Bekannte.

Manchmal habe ich auch bei anderen Post hier den Verdacht, die immer so pessimistisch sind, dass für diejenigen immer das Glück gepaart ist mit einem Menschen, mit dem man das Glück teilen kann oder Sie warten auf die sprichwörtliche Katastrophe.

Manchmal kann auch ein Blick vom Groß-Venediger nach Italien sehr berauschend sein und anderen fehlt dafür die Muse und sehen ihr Glück wo ganz anders. Dies ist ja auch nicht verwerflich, denn jeder ist seines Glückes Schmied.:)
 
G

grünewelle

  • #14
dass offensichtlich @Ars_Vivendi von der Bildfläche verschwunden ist
Der nennt sich doch jetzt Arse, oder nicht?

Ich bin glücklich darüber, in einem Land wie Deutschland geboren zu sein. Hört sich vielleicht gerade jetzt blöd an, macht mich aber sehr dankbar. Und das nicht erst seit der Flüchtlingswelle. Auch früher schon habe ich mich in Deutschland frei gefühlt, respektiert und sicher. Ich hatte immer das Gefühl...hier kann Dir nichts passieren....wenn in der Welt Kriege tobten. Und das Gefühl habe ich heute noch. Ich bin glücklich darüber, in einem sicheren Land zu leben, dass Menschen aus Kriegsländern aufnehmen kann und ihnen auch ein Stück Sicherheit geben kann.
W
 
  • #15
Von daher bin ich auch sehr gespannt, wie ein Faden wie dieser angenommen wird. Freu mich sehr, wenn viele andere was für sie Erfreuliches und für uns Inspirierendes schreiben.
Du hast Recht es ist uninteressant. Grins. Nein Quatsch. Ich finde es auch gut, wenn mal etwas positives berichtet wird. Aber ich denke da eher an Menschen die hier etwas Hilflos nach einem Rat fragen und wenn sie dann nicht aufgeben nach dem mancher ihnen verbal das Hirn herausgerissen hat, was hier manchmal leider auch geschiet. Sich derjenige dann später wieder meldet und berichtet, dass durch Tips dieses Forums, sein Leben wieder ein kleines Stück besser und schöner ist, da er/sie ein Problem lösen konnte. Weil selbst Vielleicht nicht drauf gekommen war.
m44

Moderation: Bitte achten Sie künftig auf eine korrekte Orthographie.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Vor drei Monaten wollte ich mich mit einer guten Freundin in der Stadt treffen. Das Wetter war fantastisch und ich hatte mich schick angezogen.

Zu dem Zeitpunkt war ich mehrere Monate fast jeden Tag im Freibad, war gebräunt, hatte endlich wieder einen trainierten Körper und fühlte mich so attraktiv wie lange nicht mehr. Die Sonne strahlte und ich fühlte mich einfach gut.

Ich war etwas zu früh an unserem Treffpunkt und wartete an einer günstigen Stelle mit gutem Blick auf das Stadtzentrum. Es war sehr voll.

Nach ein paar Minuten sah ich in der Menschenmasse eine umwerfend schöne Frau. Sie hatte ein figurbetontes Kleid an und war eine der hübschesten Frauen, die ich je in dieser Stadt gesehen habe.

Mein erster Gedanke war, dass sie Amerikanerin sein könnte. Oder vielleicht aus der Karibik oder einem lateinamerikanischen Land.

Mein Herz schlug alleine bei dem Gedanken daran sie einfach so, mitten in der Stadt anzusprechen schneller und vor meinem geistigen Auge scrollten eine Myriade an Gründen runter, warum ich sie nicht ansprechen sollte, könnte oder dürfte.

Ich konnte kaum glauben, dass ich derartige Zweifel hatte, da ich schüchternen Männern stets rate mutig zu sein und dass sie es bereits Augenblicke später, wenn die Frau die sie toll finden weg ist bereuen werden. Dass sie sich auch in vielen Monaten oder sogar Jahren über diese Passivität ärgern werden.

Trotzdem trug ich ca. 20 Sekunden einen innerlichen Kampf aus. Wahrscheinlich, weil ich so stark auf diese Frau reagierte. Alleine ihr Anblick raubte mir sprichwörtlich den Atem.

Letztendlich konnte ich mich überwinden. Lief ihr nach, stellte mich vor sie und lernte eine herzliche, unglaublich hübsche und süße Frau kennen.

Heute sind wir seit drei Monaten zusammen und sind total verliebt. Sie bedankt sich alle paar Tage dafür, dass ich mutig genug war sie anzusprechen.

Daher mein Rat: Lasst die Menschen die ihr toll findet nicht einfach an euch vorbeilaufen. Man hat sein Liebesleben wirklich selbst in der Hand.

Nicht das ganze Leben warten.

Handeln. Immer handeln.
 
  • #17
Sehr interessanter, schöner Thread. Eure Beiträge sind sehr spannend.
Viel beisteuern kann ich im Moment nicht. Ich hab in den letzten Jahren durch mein destruktives und extrem demotivierendes berufliches Umfeld eine Menge innere ... Stärke? gemerkt, verbunden mit der Haltung, dass ich sogar klarkomme, wenn mich Leute herablassend und mobbend behandeln und ich mir sagen kann "das vielleicht EURE Meinung über mich, aber in meinem Verhalten wird mich das nicht beeindrucken, ich sehe mich nicht so wie ihr mich seht". Das ganze wird bald zu Ende sein, dann mach ich drei oder dreißig Kreuze und werde das Ganze wohl irgendwie künstlerisch verarbeiten. Dann ist es wenigstens als Inspiration gut.

Ansonsten habe ich viel Beintraining gemacht und freu mich drüber, dass es nicht einfach "dünn" aussieht wie früher, und dass ich mit meinen Eltern und meinem Bruder so ein super Verhältnis habe.

Ich habe in den letzten 15 Jahren gelernt, alles loszulassen, über das ich mich definieren könnte außer über mich selbst. Es war eigenartig zu erkennen, worüber man sich definieren kann, und dass wirklich was übrig bleibt, wenn man das andere alles nicht mehr hat. Meist wird es ja über Fähigkeiten gemacht, man ist stolz drauf, was man kann und was man geschafft und geschaffen hat. Aber wenn das nicht wäre, wäre man trotzdem als Mensch genauso wertvoll.
Ich habe gelernt, dass Menschen mich aus ihrem Leben kicken, wenn ich sie mal brauchte. Dann: Zu sehen, dass es nur konsequent war, dass sie das taten, weil sie einen Nutzen aus mir gezogen hatten, den sie nicht mehr brauchten, und dass ich emotionale Sicherheit aus den Verbindungen zog, die ich aber in mir selber finden muss. Es war ein eigenartiges Gefühl, dann zu dem, was mir dann von meiner ehemals besten Freundin als Freundschaft angeboten wurde, zu sagen "nein, danke" und ich fand es irgendwo auch eigenartig, nachdem sie mich so hängenließ, noch mit solchen Angeboten zu kommen. Die kleinen Biestigkeiten im Freundeskreis, die daraufhin folgten, damit man sich sicher sein kann, die Bekannten auf die eigene Seite ziehen zu können und mich ein bisschen auszugrenzen, haben mich ein Lächeln gekostet.
 
  • #18
Liebe @frei,

Na dann mal ein Versuch:

Zwischenzeitlich waren die Zeiten sehr düster, um nicht zu sagen, schwarz. Nachdem ich wieder gelernt habe auf mich selbst zu achten und genug zu sein, genieße ich die Minuten, Stunden, den Augenblick.

Ich bin froh mein Leben abseits vom Mainstream und von Schneller-Weiter-Höher radikal entmüllt, auf das Notwendigste gekürzt und auf das Wesentliche fokussiert zu haben, alte und neue Freundschaften zu leben und Erfüllung in meinem Sein und Tun zu finden.

Ich habe das Gefühl noch nie so bewusst gelebt und gehandelt zu haben, mir und anderen gegenüber, und das ist ein gutes und schönes Gefühl. Heute reicht es mir auf dem und durch das Wasser zu gleiten, auf einem Berg zu hocken, dem Sonnenaufgang zu lauschen, gute Musik zu spüren, nah zu sein, Stille und Ruhe zu atmen, Worte und Gedanken zu formen und dies mit (einem) lieben Menschen teilen zu dürfen.

Ich fühle mich @frei und auf dem richtigen Weg.
 
  • #19
Ich bin glücklich darüber, in einem Land wie Deutschland geboren zu sein. Hört sich vielleicht gerade jetzt blöd an
Nein, gar nicht.
Ich finde auch, dass wir summa summarum in einem der besten Länder der Welt leben.
Nur Skandinavien dürfte noch besser sein, aber dafür ist es da so kalt ;-)

Ich ergänze deinen sehr guten Aspekt noch um:
Ich bin glücklich darüber, heute zu leben.
Niemals zuvor hätte ich, gerade als Frau, so viele Chancen, soviel Freiheit, soviel Sicherheit, soviel Komfort sowie medizinische Hilfe gehabt wie heute.
'Früher war alles besser' ? Blödsinn !

w 48
 
  • #20
Sieh mal einer an, was es hier für nette, zufriedene, freundliche Menschen gibt.
Vielen Dank schon mal für eure schönen Berichte, die z.T. deutlich machen, dass es auf die innere Haltung ankommt, wie man zu den Gegebenheiten steht.

w 48
 
N

nachdenkliche

  • #21
Liebe frei, natürlich sind wir alles liebe und nette Menschen und ich finde, Du hast die menschliche ( allzu menschliche ) Seite mit dieser Frage erst geweckt in uns , natürliche auch magnus ( war er es) mit seinem Parallelthread :) ich vermisse allerdings noch einen ehrlichen Beitrag von Herakles. Und wen ich hier noch vermisse ist wahlmünchner !!! Sie hat ehrliche und gradlinige Beiträge geschrieben..wo ist sie ?
Liebe frei, Du hast ein Leben mit allen Höhen und Tiefen. Du bist sehr mutig hier im Forum so viel Privates zu schreiben von Dir. Das kommt nicht im geringsten angeberisch über. Du bist demütig und dankbar und wirkst nie herabwürdigend.

Ich habe natürlich auch dunkle Momente in meinem Leben gehabt. Auch Krebs ist nicht an uns vorbei gegangen. Mein Sohn war in seiner Kindheit und Jugend nicht immer gesund, er brauchte viel therapeutische Unterstützung, damit er sich gesund entwickeln konnte. Jetzt ist er ein absolut liebenswerter und intelligenter junger Mann, voller Humor und der Fähigkeit über sich selbst zu lachen. Darüber bin ich sehr, sehr glücklich. Ich selber muss aufhören gelegentlich etwas verbittert über meine Erlebnisse mit meinem Ex- Partner zu sein. Ihr helft mir wirklich alle sehr dabei und es verblasst immer mehr. Manchmal denke ich, die Beiträge, die für mich so manches mal wie eine kalte Dusche wirkten, haben mich auch wachgerüttelt..irgendwie...
Gute Nacht ihr Lieben :)
 
  • #22
Ich freue mich, dass sich mein Stiefsohn (14) so prächtig entwickelt.
Ich scheine ihm als Stiefvater mehr mitzugeben, als ich selber erkennen kann.

ich scheine sehr wichtig für ihn und seine Entwicklung zu sein. Besonders als Persönlichkeit.
Ich unterstütze ihn, aber verwöhne ihn nicht.

Er hängt immer mehr an mir, aber schafft und nutzt sich auch eigene Freiräume und Unabhängigkeit, wofür ich ihn bestärke.
Wir halten Kontakt, aber ohne den Anderen damit zu nerven.
(m,53)
 
  • #23
Ich mag Schnee mal so überhaupt nicht. Aber als ich gerade aus dem Fenster gesehen habe, musste ich grinsen.
Recht früh schon hier dieses weisse Zeug :)
Weihnachten ist für mich bisher eine schreckliche Zeit gewesen.
Jahrelang habe ich das für mich ausgeblendet.
In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, mal wieder etwas mehr Gefühl in diese Dinge zu investieren.
Und irgendwie freue ich mich darauf, aber auch nur, weil ich weiss, das die Menschen, die ich liebe mir dabei helfen werden.
 
  • #24
Ich finde es gut hier von Menschen positive Dinge zu lesen, die sonst, genau wie ich, oft angespannt über bestimmten Themen schreiben. Letztendlich sitzen wir nämlich alle im selben Boot. Ich freue mich, dass ich trotz unseres zurzeit sehr stressigen Altags, dennoch entspannt mit meiner kleinen Leben darf. Bin sehr froh und Mega Stolz auf meinen Sohn, der sich unglaublich gut entwickelt hat. Mein Herzblut. Ich bin froh, dass ich nach einer sehr schweren Zeit, die Zeit meiner trennung von meiner ersten großen Liebe und Exfrau nicht völlig zerbrochen bin und gelernt habe los zu lassen. Um so nocheinmal eine Chance auf Glück bekam- Ich mit meiner Exfrau nie eine Scheidungskrieg geführt habe und heute wieder mit ihr lachen kann. Auch das ist mir mit Hilfe der Menschen in diesem Forum gelungen. Hier habe ich viel über mich und meine Welt gelernt. Danke dafür!
Freuen würde ich mich auch wenn es Herakles gelingt aus ihrem Schneckenhaus zu entkommen. Denn die Menschen sind nicht alle Schlecht. Oft nur verbittert, entäuscht und verletzt. Nie aufgeben. Den wie die Inder schon sagen. "Am Ende wird alles gut. Und wenn nicht, ist es auch noch nicht das Ende".
m44
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #25
Ich finde diesen Thread toll, den so denkt man nach und stellt fest wie schön das Leben doch ist.
Auch wenn meine Ehe noch scheiße läuft...das ist nicht alles im Leben was zählt.
Ich habe eine wundervoll Tochter obwohl mir gesagt wurde mit 22 das ich keine Kinder kriegen könnte. Habe zwar auch eins verloren aber es auf natürlichen weg geschafft Mutter zu werden. Hatte eine wunderschöne Geburt.
Ich bin gesund und habe sogar 2 Kilo weniger als vor der Geburt. Fühle mich wohl.
 
  • #26
Ich finde es sehr klasse, auch mal die positiven Dinge hier in das Forum zu bringen, denn die negativen Sichtweisen auf Liebe, Beziehung etc. nehmen hier m.E. oft viel zu viel Raum ein.

Auch ich kenne natürlich nicht so tolle Zeiten und die waren nach der Trennung von meinem Ex-Mann auch der Grund, mich hier anzumelden. Ich habe in der Zeit sehr viele konstruktive Anregungen von Gleichgesinnten bekommen und schaue zwischendurch immer noch mal hier vorbei, auch wenn ich inzwischen wieder in einer festen Partnerschaft lebe und die Fragen von damals längst nicht mehr akut sind.

Eine Frage damals war: Ist es überhaupt möglich, im fortgeschrittenen Alter nochmal so richtig neu durchzustarten, mit allem, was man sich so wünscht und erhofft mit einem Partner? Endlich das volle Programm mit dem richtigen Partner? Das genau habe ich mir nämlich gewünscht, so lange ich denken kann und im ersten Anlauf hat das nicht geklappt.

Meine positive Botschaft ist nun: Ja, es ist möglich und darüber bin ich unglaublich glücklich. Diese Liebe ist leicht, intensiv und unkompliziert. Sie hat vieles in meinem Leben verändert, zu anderen Prioritäten geführt und sie ermöglicht eine völlig neue Sicht auf die Zukunft. Sicherlich hat dabei eine Menge Glück, Geduld und auch Zufall mitgespielt, aber es hat sich gelohnt, die Hoffnung nicht aufzugeben, auch wenn es mir zu Beginn wie ein Griff nach den Sternen vorkam. Heute funkeln sie schön und anhaltend.

Ich hoffe, dass das einigen, die noch auf der Suche sind, etwas Mut macht!
 
F

Fiona72

  • #27
ich vermisse allerdings noch einen ehrlichen Beitrag von Herakles.
Vielleicht hat ja Herakles auch nichts Positives zum Schreiben?:)

Ich habe auch so eine "normale" Scheidung hinter mir und keinen Rosenkrieg. Als ich damals die Scheidungsurkunde in der Hand hatte, habe ich erst einmal 4 Wochen Urlaub gemacht, um dies gedanklich zu verarbeiten. Da ich die 1.Frau in meiner Familie war, die eine Scheidung hatte, war dies auch ein Versagen meinerseits. Nach einer gewissen Zeit war ich aber davon Gott sei Dank befreit und sehe es halt als das Normalste der Welt an.

Ich kann mir z.B. auch den Luxus erlauben, dass ich den Kindesunterhalt nicht brauche und das Geld separat angelegt habe. Wenn die Kinder dann volljährig sind, können sie ja davon eine große Anzahl für eine eigene Wohnung tätigen. Da dies mein Ex sehr spendable von mir findet, hat er auch freiwillig den Unterhalt erhöht.

Nicht alle Scheidungen enden im Fiasko, auch wenn man bei vielen Threads dies hier so meinen könnte.
 
  • #28
Ich fand immer neben einem Tal auch noch einen Berg;-)
Ein biolgogischer Vater, der auf einmal weg war, ein Umzug in eine neue Stadt ohne ihn ohne Grosseltern, ein neuer vater der immer kleinmachte, ein Mann der nur Schulden machte und dann fremd ging, nie Kinder haben wollen und dann passierte es doppelt und ein Partner mit Nähe und Distanzproblem.
Aber eine super liebevolle Mama, ein Kindheit mit vielen anderen Kindern dreckigmachen, Knie kaputt und fast immer lachen. Eine Mutter die aus Liebe zu mir einen Schläger und einen Dispoten in den Wind schoss, weil sie mir das nicht zumuten wollte. Einen Vater den ich ausgesucht habe (verkuppelt,-) der der liebste der Welt ist. Die Kinder, die das beste sind was ich jemals getan habe und dafür Sorgen, dass man sich nicht hängen und so wichtig nimmt. Ein toller Geruch in der Natur und Ärmel aufkrempeln können. Einen alten Wohnwagen am Meer ersteigern und alles selbst bauen= ich war Villenbesitzerin;-))
Der schönste Tag war jedoch als ich meine Schuld verlor!! Nicht Schuld oder wertlos zu sein, weil meine Väter so waren oder die beiden Herren....sie sind nämlich auch ohne mich einfach so geblieben! Zu kapieren, ich bin nicht Zu emotional sondern einfach liebesfähig. Sauer zu werden aber nicht böse oder bewertend oder kleinmachend. Ich habe heute ein liebevolles Elternhaus, pubertierende Söhne, die auch Sorgen machen aber mich immernoch knuddeln, einen guten Job und bewährte und liebe Freunde. Ein Exmann der seine Kinder nie alleine gelassen hat und heute ein Freund ist. Und immer noch lachen zu können, bis mir der Bauch weh tut. Manchmal möchte ich hier Menschen in den Arm nehmen und sagen....Du bist gut so wie Du bist und aus dem Tal geht's bergauf
 
  • #29
Ich hatte eine sorgenfreie Kindheit, tolle Eltern, die mich an die wahre Liebe fürs Leben noch glauben lassen.

Altlastfrei gehe ich durch mein weiteres Dasein, es gibt weder den fiesen Ex, noch finanzielles abstottern.

Kerngesund, Hausbesitzerin, viele Bekannte, groß, schlank.

Herz was begehrst Du mehr?
 
  • #30
Grundsätzlich gehe ich als optimistischer Mensch durchs Leben und habe den Blick auf die guten Dinge nicht verloren - die Schlechten kriegen einfach nicht so viel Beachtung. Trotzdem gab es in der letzten Zeit ein großes Drama, wo es mir mehr als schwer fiel, optimistisch zu bleiben. Eine mir sehr sehr eng verbundene Person mit Krebsverdacht und schlechten Prognosen. Mehrere Meinungen eingeholt, man war sich einig, mein Mann als Mediziner sah es ebenso. Trauer und Verzweiflung, trotzdem Entscheidung zur OP - so ein Glück, dann plötzlich und unerwartet die Entwarnung. Ganz ganz seltener Fall, unangenehm und dauert bis zur völligen Gesundung: aber sie wird gesund mit nur ganz wenigen Einschränkungen fürs Leben, die aber nicht tragisch sind. Ich bin glücklich, erleichtert und schaue mit Demut auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben...
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.