• #31
@#28: Nein, ich versuche nur zu zeigen, dass Tierliebe nicht mit Warmheirzigkeit korreliert, sondern eine davon unabhängige Eigenschaft ist. Es gibt herzensgute, aber eben auch kaltherzige Tierliebhaber. Das Verhalten gegenüber Menschen ist nicht wesentlich durch Tierliebe beeinflusst. Hätten die Tierliebhaber nicht ein dermaßen unsinniges Argument gebracht, hätte ich auch nicht dagegen argumentieren müssen.
 
  • #32
@29
Die Studien erwähnte ich nur zur Ergänzung. Ich lebe nach mir und meinem Fühlen.

Echte "Tierliebe" zeigt sich übrigens darin, dass die Tiere dort gelassen werden, wo sie hin gehören, nämlich in die Freiheit. Hunde sind Mutanten und eigentlich gehören sie in Form von Wölfen in den Wald.
Ein Hund an der Leine ist eine Kathastrophe, was für ein Stress für so ein Lebewesen.
Nein danke.
Ich schliesse mich dem Kommentar an, dass "Warmherzigkeit" kein bisschen damit zu tun hat, ob jemand ein tierliches Lebewesen bei sich hat oder nicht. Und ja, es gibt sehr kaltherzige "Tierhalter"! Da lob ich mir all jene, die keine haben.
 
  • #33
@29: Liebe zu Menschen fällt bei mir völlig anders aus als Liebe zu Tieren (übrigens auch die ,,Gegenliebe"). Hier jedoch geht es nicht um Liebe, sondern um Verlässlichkeit. Wer glaubt, die zwischen Mensch und Tier klassifizieren zu können, ist mir nicht verlässlich genug.
 
  • #34
@#32: Tja, mir geht es da genau umgekerht: Wer meint, Menschen und Tiere sind für ihn von gleichem Wert, von gleicher Bedeutung bzgl. Liebe oder Verläßlichkeit, der hat meines Erachtens von beidem die Essenz gar nicht im Ansatz begriffen.

Bei Hunden ist die Loyalität zum Rudelführer nicht bedingt durch freie Entscheidung oder Moral, sondern einfach nur angeborene, artgerechte Verhaltensweise. Da menschliche Werte künstlich und artfremd hineinzuinterpretieren, ist einfach nur unsachlich.

Aber zurück zur Titelfrage:

1. Natürlich sollten sich Hundehalte ausdrücklich tierliebe Partner suchen. Das gebietet schon die Forderung nach Kompatibilität. Dies ist hier im Thread ja auch unstrittig.

2. Dennoch hat die Fragestellerin überreagiert und sich voreilig getrennt, da man hätte noch lässig abwarten können, wie tief sich die Liebe entwickelt und beide Seiten dann vielleicht zu Kompromissen bereit gewesen wären. Ein Urlaub ohne Hund ist nicht zu viel erwartet und kein Hund als Gast ist völlig normal für hundefreie Haushalte.

Interessant finde ich in dem Kontext auch unseren Thread "Haustiere zu Besuch": Man kann einfach nicht ohne vorher zu fragen bei einem Gastgeber mit Haustier auftauchen und man darf ein Nein auch nicht persönlich nehmen. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Privatsphäre und seinen Haushalt und wer dort keine Haare, Tapsen- und Schanuzenabdrücke überall herumsabbern haben will, der will das eben nicht.
 
  • #35
@ # 29 von # 3:

Sonst reagiereich auf verbale Angriffe nicht. Hier muß ich aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass in meinem Beitrag kein Wort davon zu lesen ist, dass ich die Liebe zu einem Partner mit der zum Tier weniger erachte oder evtl. gleichsetze. (In meinem obigen Beitrag steht noch nicht einmal das Wort 'Liebe'!)

Das ist schlichtweg nicht wahr! In meinem Betrag steht, dass sich Partner in der Entscheidung einig sein müssen, weil es sonst immer zu Problemen kommt.

Ich behandele meine Tiere nicht zu Menschen und ich quäle sie nicht. Die Entscheidung, mit ihnen zu leben, traf ich als ich Single war. Eine bewußte Entscheidung. Hund und Katze haben mich allerdings auch schon früher mein ganzes Leben begleitet.

Ich stehe zu dieser Entscheidung, will nicht ohne Tiere leben. Was ist falsch daran, wenn ich das klar und deutlich kommuniziere? Was ist falsch, dass ich sage, zu mir paßt eben nur ein Mann, der das auch möchte?

Ich urteile nicht über Menschen, die keine Haustiere wollen. Im Gegenteil, ich respektiere das und finde es gut, dann konsquent zu sein. Wenn mehr so handeln würden, wären die Tierheime nicht so überfüllt und es würden auch viel weniger Tiere sinnlos gequält. - Selbstverständlich erwarte ich den gleichen Respekt für meine Entscheidung!

Ein Tier ist nun mal ein Lebewesen, das man nicht so einfafch auf die Müllhalde werfen kann, wenn es mal unbequem, alt, krank ist oder aus anderen Gründen plötzlich stört. Das muss man einfach wissen und auch sehen, wenn man sich einen niedlichen Welpen aussucht!

Deshalb plädiere ich für eine ganz bewußte Einstellung und Überlegung. Sowohl für/gegen das Tier als auch für/gegen den evtl. Partner, und zwar bevor ich handele.

63
 
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  • #36
Hallo FS, du hast auf alle Fälle richtig entschieden.

Wenn man sich ein Haustier nimmt, übernimmt man eine VERANTWORTUNG für ein LEBEWESEN!!!! Ich trage somit Sorge für sein Wohlergehen. In der heutigen Zeit sollte man ja wohl meinen, dass "Mensch" sich dessen bewußt ist, leider ist das nicht so.

Ich habe/hatte immer Haustiere jeglicher Rasse/Gattung und hätte/würde keines meiner Tiere für einen Partner hergeben, denn das bin ICH in meiner Persönlichkeit. Das hat mit "wen liebt man mehr" doch gar nichts zu tun.

Liebe FS es war einfach nicht der Richtige.
 
  • #37
@#34: Ja, Deine Einstellung empfinde ich als gesund und vernünftig. Ein Partner muss eben passen -- die berühmte Kompatibilität, die ich so oft hier beschwöre. Haustiere gehören eben auch dazu!

Ich wehre mich hier nur dagegen, dass Haustierhalter eben nicht wie Du neutral sagen, dass sie gerne Haustiee mögen, sondern sich gleich zum Bessermenschen erheben mit allen möglichen Attributen absurdester Art. Bezüglich Herzlichkeit, Herzensgüte, Anstand oder Sozialkompetenz sehe ich keinerlei Unterschiede zwischen Haustierhaltern und Nichthaltern. Wenn sie die Tierfreunde hier mal auf sachlich Argumente beschränken würden, wäre das Miteinander viel einfacher.
 
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  • #38
Ich M (35) mag keine Hunde und auch keine Frauen mit Hunden. Das gleiche gilt für Katzen.
 
  • #39
Mir ist es total egal, daß einige Männer Frauen mit Hunden, Papageien oder Elefanten nicht mögen.
Für mich käme ein solcher Mann nun einmal als Partner nicht in Frage.

Anders sieht es bei der Fragestellerin aus. Der Mann wußte, daß sie einen Hund hat - schließlich hat sie das Tier nicht nachdem sie in einer Beziehung mit ihm war, aus dem Hut gezaubert. Entweder ist der Hund eine faule Ausrede dafür, die Beziehung nicht fortzuführen, oder aber er wußte nicht, was er tut, als er diese Beziehung begonnen hat. In beiden Fällen sollte es nicht schwer sein, auf ihn zu verzichten. Man braucht weder einen Partner der nicht weiß, was er tut, noch einen dem nur faule Ausreden einfallen.
 
  • #40
@35: Zumindest mir geht es nicht um das Halten von Haustieren, sondern um die generelle Einstellung zu ihnen. Eine entsprechend offene und verlässliche Einstellung ist in meinem Erfahrungshorizont stets von hoher Partnerschafts- und sonstiger Sozialkompetenz begleitet gewesen. Es mag in diesem Zusammenhang banal klingen: Mit einer solchen Einstellung werden auch Worte wie ,,Quatsch" seltener bis gar nicht verwendet, weil ein Tier sie für ein noch nicht gelerntes Kommandowort halten könnte und entsprechend verunsichert wäre. Darüber hinaus bezeichne ich Haltungen, denen ich mich nicht anzuschließen vermag, niemals als krank oder unvernünftig.
 
  • #41
Wer Hunde hat, hat wirklich einen hohen Toleranzrahmen, ebenso derjenige, der solch einen Partner wählt.
Ich esse gerade und merke allein durch das Schreiben über das Thema, wie es mir etwas übel wird, bei der Erinnerung an Hundegeruch, oder an folgendes Ereignis:

Ich bin vor vielen Jahren mal bei Kundschaft gewesen. Von aussen sah das Haus und Vorgarten gepflegt aus, kein Anzeichen dafür, wer im Haus wohnte.
Auch die Leute selbst begrüssten mich -auf den ersten Blick- gepflegt.
Im Verlauf des Gesprächs gingen wir hinter das Haus. Es ergab sich, dass ich um meine Erklärungen deutlicher zu machen, auf die Wiese hinter der Terasse getreten bin. Ich wusste zwar bereits bei Ankunft hinterm Haus, dass da Hunde im Zwinger waren die bellten, es stank auch typisch nach Hund, aber ich kam beim besten Willen nicht auf die Idee, dass diese sich auf der umliegenden Wiese erleichtern.
Kurzum, ich trat in einen Hundehaufen.
Mir wurde sofort derartig schlecht, ohne Übertreibung, ich fing unmittelbar daraufhin an zu würgen (diese körperlichen Reaktionen unmittelbar vor dem Übergeben), ich konnte nichts mehr sagen und ging schnell immer noch würgend wieder nach vorne. Da ich das aber am Schuh hatte, hörte mein Würgen nicht auf und auf der Strasse angekommen, übergab ich mich, zog meine Schuh aus und setzte mich barfuss in meinen Wagen. Die Frau kam zu mir, fragte mich ob ich Wasser wolle, ich verneinte natürlich, die Tränen liefen mir noch herunter, der Mann hatte anscheinend zwischenzeitlich meine Schuh geputzt und stand da und versicherte mir, dass sie nun sauber seien. Ich bat ihn, diese hinten rein zu stellen, er tat das. Ich sagte nur noch kurz, dass ich für sie nicht tätig werden möchte und startete.
Dieses Erlebnis war so markant, dass ich nun bei jedem Anblick eines Hundehaufens wieder diese Würgereize bekomme, allerdings ohne Folgen, da ich mir mental sage, dass ich weit weg bin und nicht hinein treten werde.
Diesen Ekel, den ich da aufgebaut habe, ist so massiv (und wirkt stets systemisch), dass ich mich auch vor Hundehaltern ekle. Sobald ich nur diesen Gestank aufnehme, könnte ich davon laufen.
Keine Spinne ist so widerlich, wie ein Hund.
 
  • #42
@#38: Lies die Frage noch einmal. ER hat sich nicht getrennt, SIE hat sich getrennt. Deine Antwort passt nicht im Ansatz und ist nicht zielführend. Er wollte nur keinen Urlaub mit Hund und dafür gäbe es mannigfache Lösungen, die viele Hundebesitzer als ganz normal erachten würden. Er wollte außerdem keinen Hundebesuch in der Wohnung, was ebenfalls völlig nachvollziehbar ist. Er hat aber mit dem Hund bei ihr gespielt und ihn akzeptiert. SIE hat überreagiert, nicht ER.
 
G

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  • #43
@40
Jetzt mach Dich mal nicht lächerlich ("keine Spinne ist so widerlich wie ein Hund"). Deine Einstellung zu Tier vs. Mensch ist aus dem Thread zum veganen Leben hinreichend bekannt - die Theorien, die Du hier über Hunde und Hundebesitzer ausformulierst, sind an Absurdität kaum zu überbieten.

Grundsätzlich stinken Hunde nicht. Hunde fangen entweder bei schlechter Pflege an zu riechen oder unter Umständen mal dann, wenn sie regennass sind. Allerdings: riechen Menschen beispielsweise nach intensivem Sport besser? Nein, ich will nicht behaupten, daß der Geruch von nassem Hund toll ist oder daß er mit Mensch-Geruch gleichzusetzen ist. Man muß aber die Kirche auch mal im Dorf lassen.

Ich stimme Dir zu, daß es nicht toll ist, so unerwartet in einen Hundehaufen zu treten und ich bin auch nicht erfreut darüber, was manche Hundebesitzer ihrem Schützling alles zugestehen (es ist ein Hund und kein Mensch). Aber: zum großen Teil ist das kein Hundeproblem, sondern erst durch den Menschen selbst geschaffen. Im Umkehrschluß gibt es sehr wohl auch äußerst vernünftige Hundebesitzer, die differenzieren können und deren Tiere eine entsprechende Erziehung genossen haben. Hundebesitz bedeutet also keineswegs an jeder Ecke des Gartens automatisch immer stinkende Reste finden zu müssen.

Du hast in der Veganer-Fragestellung geschrieben, daß die Darmfunktion von Menschen beim Verzicht plötzlich anders ist. Das glaube ich auch - meinst Du, daß das für entsprechend unvorbereitete Personen nicht ein ähnlich fürchterlicher Geruch sein muß?

Außerdem stellst Du die völlig absurde Behauptung auf, Hunde als Nachkommen der Wölfe gehörten in den Wald. Mit Verlaub: Ahnung von Tieren, speziell von Hunden, hast Du ja nicht wirklich. Dir ist hoffentlich völlig bewußt, daß gerade Hunde im Grunde ohne den Menschen nicht wirklich überlebensfähig wären?! Das mag vom Menschen über viele Jahrhunderte herbeigeführt worden sein: die heutigen Hunderassen gäbe es sonst in dieser Form sicherlich nicht. Wie kommst Du außerdem darauf, daß es für ein Tier Streß sei, an der Leine laufen zu müssen? Du behauptest permanent Sachen, deren Wahrheitsgehalt bestenfalls nicht nachprüfbar und schlechtestenfalls gegen Null geht. Da wird eine vernünftige Diskussion mit dem Austausch sinnvoller Argumente sehr schwierig.

Ich würde mich freuen, wenn auch die Nicht-Tier-/Hunde-Freunde mal zu der Sachlichkeit und Objektivität zurückkommen könnten, die sie von den Hundefreunden-/besitzern so intensiv einfordern.
 
  • #44
Ach Frederika, wenn einem Mann seine Wohnung wichtiger ist, als ich und meine Hunde, dann ist das eine klare Absage an eine eventuelle Beziehung. Da ist es dann wirklich egal, wer wann einen klaren Schlußstrich zieht.
Wenn ich weiß, daß mein Partner einen Hund hat, dann plane ich - zumindest wenn mir dessen Wohlergehen wichtig ist - einen Urlaub mit Partner UND Hund.
Für jemanden der das nicht tut, ist mir meine Zeit zu wertvoll!
 
G

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  • #45
Hallo Sommerwind,

hast du dir schon mal überlegt, wenn du auf dem WC warst, wie es dann weitergeht....!!! Finde deine Beschreibung "Hundehaufen" schon sehr übertrieben und es zeigt einfach wie "Narturfremd" manche Menschen mittlerweile sind.

Nahrungsaufnahme und Ausscheidung macht jedes Lebewesen (grins) bis zur Ameise. Frage mich gerade wie du Barfuss durch eine Wiese läufst oder im Sommer beim Picknick im Gras sitzt, wo doch vorher ev. eine Hase, ein Vogel.....

Zur FS. Du wirst sicher noch einen Partner finden der dich so akzeptiert wie du bist, nämlich mit Hund. Viel Glück bei der Suche bzw. beim Finden.
 
G

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  • #46
Ich habe kein Problem mit Hunden, sondern nur mit Partnerinnen, bei denen alles um den Hund kreist (was ich schon erlebt habe). Bei einem Date hörte ich das schon ziemlich schnell heraus. Auf meine Fangfrage, es müsse doch lustig sein, wenn man morgens von seinem Hund geweckt wird, wenn er ins Bett springt, kam dann prompt die Bestätigung. Da war für mich klar, dass ich nicht das dritte Familienmitglied werden wollte. Aber jedem das Seine. :)
Man sollte sich vielleicht fragen, ob man mit einem Mensch oder einem Hund gemeinsam alt werden möchte... ich würde mich für den Mensch entscheiden.
 
  • #47
@42
Ich stimme dir zu, dass das Hundeproblem ein von Menschen geschaffenes Problem ist.
Hunde gäbe es nicht, ohne Menschen, und so wäre es nicht nur richtig, sondern auch umweltschonend (denn Hunde stellen auch eine grosse Umweltbelastung dar, vor allem wenn sie sogar auf Felder sch..von deren Produkte Menschen dann leben wollen/sollen).

Hunde wären ohne Menschen nicht nur nicht überlebensfähig, wiegesagt, sie wären gar nicht da.
Hunde sind mehr oder weniger schreckliche Mutanten von Wölfen.

Für Hunde ist es Stress an der Leine zu gehen, da sie wie jedes Lebewesen frei sein wollen. Wenn sie dann angebunden laufen, kommen sämtliche Reize auf sie zu (Autos, andere Menschen), denen sie nicht naturgerecht begegnen können (aggressiv losrennen, fliehen). Ihre ständigen Triebe werden unterdrückt. Ich möchte damit nicht sagen, dass es besser wäre, alle Hunde frei laufen zu lassen. Wie Anfangs gesagt, kein Tier gehört im Prinzip zu den Menschen. Jedes hat ein Recht auf Freiheit und die Menschen sollten die Finger von Züchtungen von Mutanten lassen. Im Falle der Hunde würde das bedeuten: aussterben lassen, zum Schutz der Umwelt, aus "Tierliebe" und zum Fall des eigenen Egoismus.

@44
Es macht einen Unterschied, ob ein Hund gesch.. hat, oder ein Hase oder ein Vogel. Nichts ekelt mich mehr, wie Fäkalien von Fleischfressern, denn nur diese stinken so entsetzlich.
Auch hierfür gibt es eine natürliche Erklärung. Der Ekel soll fern halten, da es schlimmste Krankheiten hervor brächte, wenn "dieses" fiktiverweise in den Magentrakt käme. Der Ekel ist also eine natürliche, sinnvolle Warnung "verschwinde, schütze dich, halte dich fern, rühre nicht an was in der Nähe ist".

Die Sache mit der Darmfunktion hast du anscheinend falsch verstanden.
Richtig ist, dass bei Veganern die Fäkalien manchmal komplett geruchlos, oder nahezu geruchlos bzw. naturidentisch (Zwiebel) sind. Die Stoffwechselprodukte der Fäulnis bleibt aussen vor, weshalb es einem nicht den Magen umdreht.

Naturfremd sind alle jene, die Hunde mögen (denn noch zum dritten Mal: Hunde sind keine Natur!).
 
G

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  • #48
@ 45
Ich mag Tiere, speziell Hunde und Katzen - aber was du beschreibst, da könnte ich auch nicht mit leben.
1. Das Tier wird tatsächlich zu einer Art Menschenersatz.
2. Das Tier hat evtl. zu große Freiheiten. Mein Bett gehört mir, der Hund hat sein eigenes. Ein Hund muss lernen, welche Grenzen er hat und dass ICH diese Grenzen bestimme, denn ich bin sein Leittier. Viele Hunde werden einfach nicht konsequent erzogen, werden verzogen.
3. Aber wenn Mensch etwas von Hunden versteht und sie artgerecht erzieht und hält, dann ist klar, wer das Sagen hat. Und dann wird der Hund auch nicht zum Hauptlebensinhalt. Erst recht nicht, bei einer neuen Bekanntschaft.

@ Frederika
Die Beziehung Mensch-Mensch und Mensch-Tier ist nicht zu vergleichen, da du bei letzerer immer eine Hierarchie hast (es sein denn das Tier ist nicht gut erzogen, erkennt seinen Bezitzer nicht als Leittier an und dann gibts schnell Probleme), die es (jedenfalls für meine Begriffe) bei der ersteren nicht geben darf. Du reagierst sehr generalisierend...
Warum muss die FS bei der Urlaubsfrage erst mal auf den Herrn eingehen? Er ekelt sich offenbar nicht vor dem Tier, will es nur nicht in seiner eigenen Wohnung, was ich erst mal respektiere. So lange haben sich die beiden resp. die drei ;-) ja nun noch nicht gekannt. Warum kann nicht er mal austesten, ob ein Urlaub mit Hund nicht "erträglich" ist?

@ Sommerwind
Deinen Ekel kann ich nicht nachvollziehen, natürlich Hundekot am Schuh ist alles andere als toll, stinkt und da hilft nur eins: Ekel überwinden und gut sauber machen.
Aber Hunde allgemein... - Ja, DU ekelst dich vor ihnen und wirst diesen Ekel sicher nicht überwinden (willst du ja auch nicht), aber andere Menschen ekeln sich keinesfalls vor Tieren. Google man nach Tiere helfen Menschen (in diesem Zusammenhang auch die Studien, die ich weiter oben schon mal erwähnt habe).... Oh ja, die Kinder, die Behinderten, die Senioren, die dort vor allem Zielgruppe sind scheinen sich nun wirklich nicht zu ekeln - IM GEGENTEIL: Wenn du deine Perspektive mal beiseite lässt, muss du akzeptieren, dass es nicht jedem so geht wie dir, sondern dass manche Menschen, die Gegenwart von Hunden einfach nur genießen. Für dich käme ein Partner mir Hund natürlcih nicht in Frage, weil du dich eben extrem vor den Tieren ekelst, aber das scheint bei dem Herrn, von dem FS geschreiben hat nun wirklich nicht der Fall zu sein. Deshalb deine Abneigung hier so breit zu treten ist nicht sehr zielführend...
Und zum Thema Hunde als Mutanten... ähem, du hast wirklich keine Ahnung von der Entwicklungsgeschichte des Hundes. Also, besser nix zu sagen, erst recht keine so pauschalen Urteile. Das wirkt, ehrlich gesagt, in erster Linie lächerlich...
Und vom Wesen der Hunde hast du auch nicht so viel Ahnung, von wegen Leine als purer Stress. Für manche HUnde, ja - vor allem, wenn die Tiere mal schlechte Erfahrungen mit der Leine gemacht haben. Aber so - warum holen manche Hunde eigentlich die Leine von selbst, wenn sie wissen, dass es Zeit zum Gassigehen ist? Warum freuen sie sich darauf? Und warum um alle Welt sieht man so viele Hunde, die völlig entspannt an der Leine laufen oder auch ohne Leine ganz nah bei Frauchen/Herrchen? Kann es sein dass du gute Erziehung nicht von schlechter unterscheidest und die Konsequenzen schlechter Erziehung pauschal als Stress und eine rein biologisch inadäquate Tierhaltung verurteilst? Klar, wenn der Besitzer ständig an der Leine zerren muss, weil er sein Tier nicht gut erzogen und ihm gezeigt hat, wer hier das Leittier ist - nämlich der Mensch - wenn es ständig ein Kampf ist, wer mit wem spazieren geht, dann ist das Stress - für beide! Und auch eine keineswegs optimale Tierhaltung.
 
  • #49
@47
Ob meine Ausführungen zielführend sind, darf FS selbst entscheiden.

Hunde stammen vom Wolf ab. Sie wurden vom Wolf heraus gezüchtet (von Menschen.). So ist mein Wissensstand. Ist das denn falsch?

[mod]

Ob Blinde Hunde haben oder nicht, sei mal dahin gestellt und trägt auch nichts dem Thema bei.
Generell sind Hunde überflüssig. Es gäbe andere Lösungswege.

Hunde nehmen dann Leine, wenn sie Gassi gehen wollen, da sie gelernt haben, dass die Leine für "Draussen-sein" steht, bzw. dass nur über die Leine "Raus-gehen" angesagt ist.

Ich atme jetzt mal tief durch, nach Beiträgen wie dem deinen...
 
G

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  • #50
"Er ist mein drittes Auge,das über die Wolcken blickt,mein drittes Ohr,das über die Winde lauscht.
Er ist ein Teil von mir,der sich bis zum Meer erstreckt.Wie er sich an meine Beine lehnt ,beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,seinen Schmerz zeigt,wenn ich ohne ihn ausgehe...,sagt mir tausendmal,daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.
Habe ich Unrecht,verzeiht er mir mit Wonne.Bin ich wütend,bringt er mich zum Lachen.Bin ich Glücklich,wird er vor Freude fast verrückt.Mache ich mich zum Narren,sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas,lobt er mich.Ohne ihn bin ich einer unter vielen.Mit ihm bin ich stark.Er ist die Treue selbst.Er lehrte mich die Bedeutung der Liebe.Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrte mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seine Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem.Er versprach auf mich
zu warten....wann und wo auch immer......ich könnte ihn ja brauchen.Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe.Er ist eben mein Hund."

Gene Hill
 
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  • #51
Sommerwind, höre einfach mal auf, Deine persönliche Meinung als allgemeingültig oder als Faktenlage zu verkaufen. Daß Du persönlich Hunde nicht magst, ist völlig in Ordnung, keiner zwingt Dich dazu. Was Du hier aber über Ernährung sowohl von Mensch, als auch von Tier verbreitest, ist inhaltlich absolut unhaltbar und mit nichts zu belegen.

Ich empfinde Deine Sichtweisen in vielerlei Hinsicht als extrem einseitig und intolerant, da Du Deine - sehr individuellen - Ansichten anderen aufzuzwingen versuchst und Meinungen, die sich nicht mit Deiner decken, als falsch betrachtest oder, siehe oben, mit unzutreffenden Fakten zu widerlegen versuchst.

An Absurdität grenzt es, Hundefreunde als Naturfeinde zu bezeichnen und Hunden ihre Natürlichkeit abzusprechen. Ich denke, daß fast niemand hier in dieser Fragestellung wirklich etwas gegen Hunde hat, nur selbst besitzen möchte man eben keinen. Das hat sicherlich gute, individuell berechtigte Gründe, aber deswegen sind auch für diese Menschen Hunde noch lange keine Ungeheuer, "schreckliche Wesen" oder Wolfsmutanten.

Es ist wirklich haarsträubend, wie Du Deine persönliche Phobie(n) hier ausbreitest ("Hunde aussterben lassen im Sinne des Naturschutzes und aus Tierliebe") - die Argumentation nimmt wirklich schon pathologische Züge an.
 
  • #52
Um diesem poetischen Erguss gleich mal ganz pragmatisch ein Gegengewicht zu geben:

Genau DIESE Sichtweise empfinde ich als sehr befremdlich. Wozu hier noch einen menschlichen Partner??

Ein Hund folgt seinen Instinkten,mehr ist das nicht!
 
  • #53
@40

Ich muss schmunzeln.

Ein empfindsames Seelchen.

Ich habe drei Hunde, 2 Katzen, 3 Hasen, 2 Pferde und ein Esel.

Ich begebe mich freiwillig täglich in Situationen wo ich übelriechend Heim komme. Wofür gibt es denn die Dusche? Den Staubsauger? Den Wischmop? .......

Mein Haus ist so sauber das man auf dem Boden Essen kann, ich glaube man muss mit der Lupe nach Tierhaaren suchen und meine Töchter und ich sind gepflegte adrette Persönchen.

Wie man nach diesem unangenehmen aber harmlosen Erlebnis so eine Phobie aufbauen kann, ist mir unverständlich.
 
G

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  • #54
Hallo, ich hatte als ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe auch einen Hund.
Nachdem dieser gestorben ist, haben wir uns zusammen unseren jetztigen Welpen
angeschafft.
Ein Mann, der meinen Hund nicht aktzeptiert, würde für mich niemals in Frage kommen!
Ich habe einen Hundefeind in meiner Verwandschaft und seine Anfeindungen reichen mir.
(War gerade wieder Weihnachten der Fall).
 
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  • #55
Für mich kommt auch niemand in Betracht, der meinen Hund nicht will. Ich habe einen kleinen Hund, der viel schläft und unglaublich lieb ist. Und wer damit schon Schwierigkeiten hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ich könnte es nur verstehen, wenn der Hund absolut unerzogen ist und Terror macht. Das muss man sich ja nicht unbedingt antun.
 
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  • #56
Eine Frau mit Hund wird bei mir sofort aussortiert. Hundehalter riechen wie ihre Hunde und allein das Gassigehen ekelt mich an
 
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  • #57
Ich verstehe jeden Mann, der mich nicht haben will, weil ich einen Hund habe.
Ich will z.B. keinen Kerl mit ner stinkenden Katze.
Aber ich belästige niemand mit meinem Hund. Er fährt nie in den Autos der Männer mit, ist nicht in deren Wohnungen, und es muss auch niemand mit mir bei Wind und Wetter gassi gehen.
Was ICH mit meinem Hund in meinen 4 Wänden machen, ist mein Bier. Wem es nicht passt, kann gehen!
Ich behalte den Hund solange er lebt.
 
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  • #58
Eine Frau mit Hund wäre für mich kein Problem - ABER eine Beziehung mit einer Frau die ihren Hund LIEBT ist für mich völlig undenkbar. Tier ist Tier, und Mensch ist Mensch. Wenn bei einem Menschen dieser Unterschied verschwimmt wird der Mensch eher zum Hund, als das der Hund zum Menschen wird. Im Übrigen sind alle Tiere entweder Wildtiere oder Nutztiere, Menschen die lebende Tiere zu ihrem persönlichen (menschlichen) Vergnügen in ihren Wohnungen halten, sollten nicht denken sie würden den Tieren einen Gefallen damit tun. Tiere zur eigenen Belustigung zu halten ist dekadent, eine immer wiederkehrende Mode von gelangweiten Menschen. Ich kann jeden verstehen, der (Wohnungs-)Haustierhaltung generell ablehnt.
 
  • #60
@40

Ich muss schmunzeln.

Ein empfindsames Seelchen.

Ich habe drei Hunde, 2 Katzen, 3 Hasen, 2 Pferde und ein Esel.

Ich begebe mich freiwillig täglich in Situationen wo ich übelriechend Heim komme. Wofür gibt es denn die Dusche? Den Staubsauger? Den Wischmop? .......

Mein Haus ist so sauber das man auf dem Boden Essen kann, ich glaube man muss mit der Lupe nach Tierhaaren suchen und meine Töchter und ich sind gepflegte adrette Persönchen.

Wie man nach diesem unangenehmen aber harmlosen Erlebnis so eine Phobie aufbauen kann, ist mir unverständlich.


Da sind wir uns recht ähnlich,... ich habe 2 Hunde, 2 katzen, 2 Pferde, und ein wenig Kleingetier... bis jetzt hat sich noch niemand beschwert das es bei mir daheim riecht oder so,.... und wer nicht in meinem Auto mitfahren will, der kann gern zu Fuß gehen,..
Da kenne ich nichts....
 
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