• #1

Monogamie vs. Polygamist?

Das Thema ist bei mir monentan aktuell.
Ich bin monogam und bleibe es. Liebe, Treue, Eklusivität , Loyalität zum Partner uvm. sind mir sehr wichtig. Leben kann ich das nicht mit ihm.
Er hat die Ehe gebrochen, weil er eine Affäre hat.

Mein Noch Mann will sich nicht einengen lassen. Das argumentiert er mit
Sprüchen wie :

Liebe ist Freiheit, die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche, ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen.. Er muss sein Erbgut unter die Frauen bringen. Er ist ein Augentier, sehr visuell.
Was meint Ihr dazu ?

Ich habe die Trennung eingeleitet. Es muss noch Einiges geregelt werden.
 
  • #2
Liebe ist Freiheit, die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche, ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen
Das sind doch billige Ausreden, mit denen er sein Gewissen bereinigen muss.
Wenn er gegen Ehe ist, dann hätte er nicht heiraten sollen. Oder dich vorher über seine Absichten informieren.
Erbgut unter die Frauen bringen? Macht er jetzt auch Kinder?
Deine Trennung ist richtig, denn deine Bedürfnisse werden nicht geachtet!
 
  • #3
Lass den Idioten ziehen. So dummdreiste Sprüche brauchst du dir nicht antun. Dummdreist zu sein ist eine üble Mischung!
 
  • #4
Liebe ist Freiheit, die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche, ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen.. Er muss sein Erbgut unter die Frauen bringen. Er ist ein Augentier, sehr visuell.
Was meint Ihr dazu ?
Man kann dieser Meinung sein, aber das alles hätte er Ihnen sagen sollen, bevor! er seine Affäre begann. Und Sie fragen, ob Sie bereit wären, die Ehe in der Richtung zu öffnen. Dann hätten Sie die Wahl gehabt, wären nicht belogen und verletzt worden.
 
  • #5
Ich bin genauso und trete Deinem Mann bei.
 
  • #6
Hallo Aquaria,

gerade wenn du dich online nach Männern umsiehst, wirst du bemerken, wie unterschiedlich die Männer doch sind. Anders formuliert: Die Unterschiede innerhalb der Gattung (Mann oder Frau) sind größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern (bis auf ein paar wenige Aspekte).

Ich kenne Männer, die so denken wie dein Noch-Ehemann, aber auch Männer, für die etwas anderes als Monogamie überhaupt nicht in Frage kommt. Auch ob das religiöse Ursachen hat oder nicht, ist unterschiedlich.

Ich persönlich denke jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, ob diese nun der Mehrheit entspricht oder nicht. Wenn ein möglicher Partner (Partnerin) und ich grundverschieden sind, kommt er (sie) für mich nicht in Frage.
Da entspreche ich z. B. schon nicht mehr der Mehrheit der Männer, die sich größtenteils nach Äußerlichkeiten entscheiden.

M 39
 
  • #7
*Die entscheidende Frage ist allerdings, seit wann dir die Einstellung deines Noch-Ehemannes bekannt ist ...
 
  • #8
Liebe, Treue, Eklusivität , Loyalität zum Partner uvm. sind mir sehr wichtig.
Das ist mir auch alles sehr wichtig - aber nur bedingt im sexuellen Bereich. Mein Mann sieht es genauso wie ich. Also alles gut.
Bei dir und deinem Mann liegt eine unterschiedliche Erwartungshaltung vor - ihr kennt euch ja wahrscheinlich nicht erst seit gestern, habt ihr das im Vorfeld nie besprochen? Oder hat er sich einfach angepasst und dreht den Spieß jetzt um?
Insgesamt eine sehr unschöne Situation. Das müsst ihr euch gegenseitig nicht antun, aber du hast die Trennung ja schon im Visir.
 
  • #9
Meine Güte...das es so Exemplare noch gibt. Sei froh das Du ihn los bist.
Er belügt sich gerade selbst, damit er seine Freiheit genießen kann und alles poppt, was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Soll er. Du genießt bitte deine neu gewonnenen Freiheit und verarbeitest dieses Szenario. Dann kommt auch irgendwann der Mann vorbei, der die selben Wertvorstellungen hat wie Du. Und irgendwann wird dein Ex auch feststellen, das andere Frauen auch nur mit Wasser kochen und irgendwann auch langweilig werden wie die eigene Ehefrau.
Viel Glück und genieße dein neues Leben. Es wird nicht immer einfach werden, aber jedenfalls besser als mit deinem untreuen Mann.
 
  • #10
Ein Mann, der liebt, redet sich nicht raus und leugnet nicht das Problem. Er gesteht, dass er einen Fehler gemacht hat und sieht zu, wie er die Ehe wieder kittet, und zwar ohne Affäre. Das Verhalten dieses Mannes ist ignorant und herablassend. Er hat überhaupt keinen Respekt vor den Gefühlen seiner Frau. Sein Motto ist: "Hier bin ich, ich mache, was ich will. Mir ist egal, was Du denkst und fühlst." Ich würde mich trennen. Es gibt dazu meines Erachtens keinerlei Alternative.
 
  • #11
Eigentlich, meine ich, ist jetzt nur wichtig, was du findest, nicht was er findet oder wir finden. Du findest nicht, dass du die Ehe öffnen solltest, dann musst du das auch nicht. Dass er jetzt anders drauf ist, als ursprünglich gedacht: das ist bitter für dich. Da kann man auch wütend sein - aber es hilft nichts, du musst es ja akzeptieren, wie es ist und dann die Konsequenzen ziehen. Machst du auch. Und ob er die Trennung gut findet, braucht dich auch nicht zu interessieren.
Anfangs ist es vielfach so, dass man gar nicht richtig wahrhaben kann, dass man getrennt ist - so liest sich dein Post. Du wirst das aber packen.
Lass dich nicht in schmutzige Diskussionen hineinziehen, räche dich nicht, strebe eine faire Trennung an und bleib einfach bei dir selbst und sorge gut für dich emotional.
 
  • #12
Liebe ist Freiheit, die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche, ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen.. Er muss sein Erbgut unter die Frauen bringen. Er ist ein Augentier, sehr visuell.
Was meint Ihr dazu ?

Also, dass Männer visuell stark erregbar sind, ist in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Dass sexuelle Spannung vom Fremden lebt und sich Männer deshalb gern andere Frauen außer der eigenen ansehen, dürfte auch nicht weiter überraschen. Für viele Frauen sind dagegen unterschiedliche Stimmungen ebenso reizvoll, so dass es Paaren leichter fällt, in diesem Punkt zu variieren, sofern beide aktiv dazu beitragen.

Dennoch ist natürlich kein Mann von der Natur gezwungen, fremd zu gehen.
Ob er monogam leben will oder nicht, ist jedermanns (und fraus) eigene Entscheidung, Und es soll ja auch viele Männer geben, die das hinkriegen (wollen). Wenn eine(r) von beiden Partnern im Lauf einer langjährigen Ehe feststellt, dass er oder sie eine monogame Ehe nicht führen möchte, kann man im besten Fall vor der Affäre beenden oder muss sich auf eine offene Beziehung einigen.
 
  • #13
Dein Mann schubst dich einfach nur herum, weil er nichts von dir hält und du genügsam bist. Muss man eben wissen, ob es einem so viel bedeutet, dass du das dulden kannst. Für meinen Job lasse ich mich auch herumschubsen, aber gewiss nicht mehr in der Ehe.
die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche,
Er hat seine Verantwortung für seine Fehlehe an andere abgegeben. Grund genug, mit diesem inkompetenden Menschen nichts weiter mehr zu tun zu haben.

ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen.
Er hat eben kein Rückgrat, um zu sagen, dass er keine sexuelle Lust mehr auf dich hat, sondern was anderes will. Er schiebt es auf die Allgemeinheit und dass jeder Mann so wäre. Sehr einfach, weil er eben keine Eier hat. Er hat versteckte Aggressionen gegen dich und dass er mit dir zusammensein muss.
 
  • #14
Liebe ist Freiheit, die Ehe ist eine Erfindung der katholischen Kirche, ein Mann kann nicht treu sein, dafür ist er nicht geschaffen.. Er muss sein Erbgut unter die Frauen bringen. Er ist ein Augentier, sehr visuell.
So was sagt der alles? Das hört sich so auswändig gelernt an. Das kommt nicht von ihm. Das hat er irgendwo gelesen.

Aber natürlich musst du dir das Geschwätz nicht länger anhören. Und Männer, die so denken, sollten dann eben nicht heiraten.

Wenn ich was von "Erbgut unter die Frauen bringen" höre, denke ich immer: Komisch - die haben doch immer solche Angst, dass Frauen schwanger werden ....

Wie dem auch sei: Trennung ist richtig. Mach das.
 
  • #16
Akzeptanz ist mir wichtig gewesen. Ich habe akzeptiert, dass er nicht monogam ist. Und dass er nicht zu mir passt.

Ich dagegen werde von ihm als konservativ, verschroben, engstirnig und altmodisch bezeichnet. Keine Akzeptanz.
Er meinte gestern noch, er fühlt sich als Single , will aber nicht alleine sein und die Annehmlichkeiten einer Ehe geniessen. Auch in die Gestaltung einer Verbindung will er sich nicht reinreden lassen.
Ich sagte, Einer kann nicht eine Ehe alleine führen. Ohne mich !

Genausowenig kann er alleine bestimmen. Tut er gerne.

Kann er ja jetzt. Ich hätte nicht so lange warten sollen um eine Entscheidung zu treffen.
 
  • #17
Kann er ja jetzt. Ich hätte nicht so lange warten sollen um eine Entscheidung zu treffen.
Mit solchen Gedanken nimmst du dir selber die Energie. Du brauchtest die Zeit. Man schmeißt nicht eine Ehe einfach so weg, das machen die wenigsten Menschen. Du hast jetzt Klarheit - und ob er deine Klarheit jetzt so akzeptiert wie du seine, ist egal. Dass er deine Klarheit nicht akzeptiert, war ja der Trennungsgrund. Du brauchst nicht darauf zu warten, dass er deine Entscheidung gut findet. Jeder darf sich immer und zu jeder Zeit trennen. Grundsätzlich. Auch wenn du vorhattest, mit ihm alt zu werden, auch wenn du ihm die Treue gehalten hättest. Ich kann mir vorstellen, dass du selbst denkst, dass du irgendwie eidbrüchig geworden bist, indem du die Trennung eingeleitet hast, die du ja eigentlich vermeiden wolltest.

Aber der Punkt ist, du möchtest so nicht leben und es tut dir nicht gut; vereinbart war es auch nicht so. Und da er nicht mit sich reden ließ, bleibt nichts anderes übrig als die Trennung - oder aber du leidest. Du musst seinen Wunsch nach Öffnung der Ehe wirklich nicht mitmachen, auch wenn er dir das offenbar aufzwängen wollte.

Sowas geht nur gut, wenn es einvernehmlich ist. Es gibt da auch kein richtig oder falsch, ein was ist besser oder schlechter. Manche brauchen oder möchten das, mit mehreren Menschen, andere überhaupt nicht. Und dein Mann hat sich verändert in dieser Hinsicht, du nicht. Das respektiert er jetzt nicht, aber er kann dir seine Veränderung nicht zur Vorschrift machen. Du musst dich für nichts rechtfertigen. Auch nicht dafür, dass du Zeit brauchtest für die Entscheidung.
 
  • #18
Hallo liebe FS,

es tut mir wirklich Leid für dich, leider können manche Menschen ihre Lebenseinstellungen wie Klamotten wechseln. Dein Mann ist ein A****, wenn er so was in nachhinein tut.

Monogam mit Polligam gehört nicht zusammen, so was klärt man mit Partner.

Für mich ist es grundsätzlich wichtig Monogam bleiben. Tut übrigens dem Gesundheit gut.
Wenn der Man nicht mehr passt, trenne ich mich und suche erst dann nach neuen Freund. Ein Partnerschaft kommt langsam nicht mehr in Frage, zu viele Enttäuschungen.

Aber jeder soll für sich selbst wissen.

Ich wünsche dir viel Kraft!

Alle Gute und LG
 
  • #19
Solche Männer sollten sich Frauen aussuchen, die adäquat sind, ihnen das genau so mitteilen, ansonsten ist es Missbrauch und Verarschung pur!

Die Meinige sagt, sie sei vorerst ohne eigene Affären glücklich.

Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken. Das nur mal so unter uns Pastorentöchtern zum galligen Zermoralisieren ...
 
  • #20
Akzeptanz ist mir wichtig gewesen. Ich habe akzeptiert, dass er nicht monogam ist. Und dass er nicht zu mir passt.

Ich dagegen werde von ihm als konservativ, verschroben, engstirnig und altmodisch bezeichnet. Keine Akzeptanz.
Er meinte gestern noch, er fühlt sich als Single , will aber nicht alleine sein und die Annehmlichkeiten einer Ehe geniessen. Auch in die Gestaltung einer Verbindung will er sich nicht reinreden lassen.
Ich sagte, Einer kann nicht eine Ehe alleine führen. Ohne mich !

Genausowenig kann er alleine bestimmen. Tut er gerne.

Kann er ja jetzt. Ich hätte nicht so lange warten sollen um eine Entscheidung zu treffen.
Manche Männer (nicht alle!) denken auch das sich die Welt nur um sie dreht. So ein Exemplar hatte ich auch zu Hause. Er hatte eine Freundin, wollte die Annehmlichkeiten einer Ehe aber nicht aufgeben. Und natürlich alles unter seinen Bedingungen.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen: Es ist egal was er über dich denkt! Ich war auf einmal auch spießig und hätte keine Ahnung wie man ein Leben richtig lebt. Lass dich nicht von diesem dummen Geschwätz beeinflussen. Wenn er Eier in der Hose hätte, würde er so nicht handeln. Kümmere dich jetzt um dich. Geh zum Anwalt und lass dich beraten wie es weitergeht. Er kann ja sein Leben so gestalten wie er will. Du gestaltest jetzt dein Leben wie Du es für richtig hältst. Und lass dich nicht einlullen.
 
  • #21
MonogaMist - PolygaMist ... in diesem Fall liegen Dinge noch viiieeel spezieller:
Deiner ist ganz einfach ein EGOist ... der würde vermutlich auch aus einer Polygamisten-Gruppe rausgeworfen werden, wenn er solche Sprüche klopft!
Ich stelle ihn mir vor, wie so ein Ober-Macker-Ziegenbock der wann mmer ihm danach ist, unbedingt über den Zaun steigt, weil das gleiche Gras dort saftiger aussschaut, als das in seinem Garten.
Wenn die Olle nebenan keinen Bock mehr auf ihn hat - dann, wird er sich ohnehin wieder mehr Mühe geben müssen, und ins Auto steigen müssen oder Geschenke machen müssen (siehe Nachbar-Thread) um willige Frauen zu bekommen ... und älter wird er mit jedem Tag, und riechen tut er auch nicht mehr so gut aus jeder Pore ...
Und mit seinen Macho-Allüren kommt er sicherlich in keiner Gruppe auf Dauer gut an ... hahaha
Guckt doch einfach mal 'Sommer in Orange' ... auch bei den Hippies sind nicht alle PolyDingsBums ... da gibt es auch monogame tantrische lustige Leute ... Pop(p)Corn, Freunde ... TschakkaTschakka
 
  • #23
Was ist da nun eigentlich die Frage ?
Ich verstehe ihn - und genau aus solchen Gründen habe ich nie geheiratet.
Mann sollte es vorher sagen, wenn Mann so leben mag. Und Frau sollte gut zuhören.
Aber bei euch ist das ja egal, Trennung ist fix. Hat halt nicht gepasst.
 
  • #24
Er meinte gestern noch, er fühlt sich als Single , will aber nicht alleine sein und die Annehmlichkeiten einer Ehe geniessen. Auch in die Gestaltung einer Verbindung will er sich nicht reinreden lassen.
Der Mann ist grandios ehrlich. Denkt er wirklich, dass er eine Frau findet, die sich das gefallen lässt? Ich meine, gut, polygame Frauen wird es auch geben, aber ich denke schon, dass auch die Kompromisse verlangen werden, weil er ihnen ja auch welche aufdrückt.
Ich hätte nicht so lange warten sollen um eine Entscheidung zu treffen.
Immerhin, Du triffst sie jetzt und leidest nicht noch weiter in der Hoffnung, dass er "sich wieder fängt".

Dein Noch-Mann ist echt der Knaller.
 
  • #25
Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken. Das nur mal so unter uns Pastorentöchtern zum galligen Zermoralisieren ...
Freud war krankhaft sexfixiert, außerdem pädophil. Was der gesagt hat, sollte man sich auch nicht zur Norm für das eigene Verhalten machen. Freud ist ein typischer Fall: einer, der selbst schwer gestört ist, wird auch noch Psychiater und pfuscht bei anderen auf hanebüchene Weise in der Psyche herum. Aber natürlich eine tolle Sache für jeden, der selbst sexuell gestört ist u das rechtfertigen will.
 
  • #26
Die Meinige sagt, sie sei vorerst ohne eigene Affären glücklich.

Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken. Das nur mal so unter uns Pastorentöchtern zum galligen Zermoralisieren ...

Ja, Freud hat noch viel gesagt. Ich finde gut, dass sich die FS trennt. Ist ja egal, ob er jetzt treu ist oder nicht. Er trampelt auf ihren Gefühlen rum, ist respektlos und war am Anfang nicht ehrlich. DAS ist das Problem.

Wenn jemand die weibliche Vielfalt leben will, soll er, solange diese Person von Anfang an (!) ehrlich und offen ist. Dann kann der Partner entscheiden, ob das für ihn passt.

Ich bin auch auf der treuen Linie, alles andere käme für mich nicht in Frage. Aber muss es nicht, genauso wie du so auch nicht sein musst. Und von wegen gesellschaftliche Prägung und schwache Charaktere: Bei Bonobo Äffchen oder was für Felltiere auch immer, entschied die länge eines bestimmten Genes über Monogamie oder Polygamie. Und dort herrschen keine Normen. Menschen verfügen ebenfalls über dieses Gen. Somit ist wohl viel dahinter biologisch erklärbar und hat sicher nichts mit Charakterschwäche zu tun, nur weil ein bekannter Name dies behauptet....
 
  • #27
Die Meinige sagt, sie sei vorerst ohne eigene Affären glücklich.

Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken. Das nur mal so unter uns Pastorentöchtern zum galligen Zermoralisieren ...
Klasse dass du hier den alten Frauenhasser zitierst. Ist denn jemand, der seine eigene Meinung, die deiner entgegen steht, durch eine gesellschaftliche Norm beschränkt? Ich denke doch nicht. Im Jahr 2019 kann ja so ziemlich jeder machen was er/sie/wasauchimmer möchte, sofern es einen anderen Menschen nicht seelisch oder körperlich verletzt. Und genau darum geht es. Nicht um gesellschaftliche Normen von vor 100 Jahren. Nicht darum, andere Menschen, die andere Vorstellungen haben, verächtlich zu machen. Das zeugt nämlich von einem sehr eingeschränkten Menschenbild und ist nicht fein.
 
  • #28
Der Konflikt besteht weniger im Gegensatz von Momo- und Polygamie als darin wie man zu seiner Position steht " offen und ehrlich" oder "verschweigend oder sogar verneinend" steht.

Solange mein Verhalten sich mit meinen Worten deckt ist alles fein. Unfein wird es erst wenn ich A erzähle und B praktiziere.

Probleme können natürlich auch entstehen wenn ich meine Haltung ändere und z.B. mitten in einer offenen Beziehung (polygam) monogame Absprüche erhebe. Der Partner soll nun nur noch monogam leben. Meistens wird das aber eher anders herum sein.

Bei so einem Kurswechsel neigt vielleicht der eine oder andere Partner dazu aus seiner Sicht faule Kompromisse einzugehen. Er gestattet dem Partner voller Schmerzen den gewünschten Kurswechsel.

@Andreas1965 hat z.B. geschrieben, dass seine Aktuelle zunächst auf Affären verzichtet. Vielleicht ist sie ein Beispiel für jemanden der das Verhalten des Freundes keineswegs mit vertritt sondern nur erträgt.
 
  • #29
Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken. Das nur mal so unter uns Pastorentöchtern zum galligen Zermoralisieren ...

Oh bitte nicht Freud,
der Mann, der sein ganzes Leben lang unterrichtet hat wie man Freunde gewinnt und allein gestorben ist. So viel zu seinen Theorie.

Monogam heißt nicht gleich ganzen Leben lang nur ein Partner haben. Monogam vera****scht niemanden, wenn es nicht passt, dann ab in der Tiefe und dann zum nächsten Ufer.
Monogam heißt ehrlich zu seinem Partner sein, ihn nicht ausnutzen und nicht hinhalten.
 
  • #30
Freud hat übrigens gesagt, nur die allerschwächsten Charaktere lassen sich durch gesellschaftliche Normen in ihrer Sexualität beschränken.
Das ist so eine Pauschalaussage. Klar, einer, der sich nach der Masse biegt und nie was riskiert, wird keine Führungspersönlichkeit, kein Pionier und nie für was kämpfen, was abseits der Norm ist. Aber nun ist ja auch nicht jeder, der monogam leben will, einer, der das der Gesellschaft wegen macht. Manche haben einfach das Bedürfnis und empfinden es nicht als Beschränkung.
 
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