• #31
Ich fragte sie, was dieser junge Mann so mache, da kam Folgendes heraus: Anfang 20, keine Lehre, da kein Schulabschluss, Arbeit als Ungelernter, keinen Führerschein mehr wegen Alkohols, Konflikte mit den deutschen Gesetzen. Ich frage sie: "Was willst Du mit solch einem Problembären?" Sie sagt: "Aber er ist Moslem."
Nach einem besonders guten Moslem klingt das nun wirklich nicht. Es hört sich nach sehr bildungsferner Schicht an, auch das, was der Onkel sagt:
"Mein Onkel [welcher der Erziehungsbevollmächtigte war] sagt, dass ein Deutscher erstmal sauber werden müsste."
So sieht's aus. Man nimmt gerne von Deutschland, aber deutsche Männer lehnt man ab, weil sie nicht sauber (=nicht beschnitten, nicht moslemisch) seien.
Auch das ist migrantisch-unterschichtig-ignorant, was der Onkel da äußert. Ja, es gibt solche Familien; die FS gehört dieser Schicht vermutlich nicht an.
Bei gläubigen moslemischen Familien muss ein Nicht-Moslem erst konvertieren, damit er eine Tochter der Familie heiraten kann.
Das gilt nicht für aufgeklärte liberale gläubige muslimische Familien. Ja, die gibt es, ich kenne viele.
Wenn ein Sohn der Familie eine Christin oder Jüdin heiratet, dann darf sie ihren Glauben behalten, aber die Kinder müssen moslemisch erzogen werden. Das will natürlich keiner.
So natürlich ist das nicht. Auch da kenne ich Gegenbeispiele.
Ich rede von gebildeten, toleranten Muslimen, und die sind gar nicht so selten. Gehört die Fragestellerin so einer Familie an? Dann wird sie trotzdem erstmal mit sehr vielen Urteilen und Vorurteilen deutscher Männer umgehen müssen.
 
  • #32
- Mein Freundeskreis ist wild durchmischt, aber hauptsächlich nur weibliche Freunde.
Auch hauptsächlich dem Islam zugehörig und / oder türkischer Abstammung?

Falls ja, könnte hier ein Ansatzpunkt liegen, Männer nach Deinem Geschmack kennenzulernen: Erweitere Deinen Freundeskreis um deutsche bzw. christlich geprägte Frauen und Männer.

Wenn Deine Familie tatsächlich nur etwas konservativ ist (was bei deutschen bzw. christlich geprägten Familien übrigens auch keine Seltenheit ist), Dir grundsätzlich aber keine Vorschriften bzgl. der Partnerwahl macht, dann wird es auf kurz oder lang sicherlich mit einem passenden Partner klappen.

Warum auch nicht?
 
  • #33
Beispielsweise wollen viele nur eine (muslimische) Jungfrau heiraten, nachdem sie sich vorher ausgiebig mit deutschen Frauen ausgetobt haben. Im Beziehungsalltag sind sie häufig sehr eifersüchtig und kontrollierend.
Das stimmt. Aber es wäre diesen Männer nicht möglich sich so "auszutoben", wenn nicht viele deutsche Frauen so dämlich - oder bedürftig wären und sich dafür zur Verfügung stellen würden ...

Für eine ernsthafte Beziehung sind ähnliche Ziele und Werte von Bedeutung und das betrifft auch die religiöse Einstellung.
Wenn zu große Gegensätze vorhanden sind und man diese gegenseitig nicht tolerieren und respektieren kann, wird es nicht funktionieren.

Sogar in Filmkomödien wie "Griechische Hochzeit" oder ähnlichen Filmen, ist einer der Partner immer konvertiert, damit die Eltern oder die Verwandschaft, die darauf Wert legte, besänftigt war.
In der Regel konvertiert derjenige, dem sein eigener Glaube nicht so wichtig ist. Bei Hochzeiten in Königshäusern ist das auch oft der Fall, dass einer der Partner vorher konvertiert.

Ich kann schon verstehen, dass die FS keinen Mann will, der extrem konservativ oder eifersüchtig ist und will, dass sie - trotz ihrer Ausbildung - daheim hinterm Herd steht. Aber da wohl nicht alle türkischen/muslimischen Männer so sind, sollte sie vielleicht nach der Ausnahme suchen, denn kulturelle Übereinstimmungen sind für eine gute Partnerschaft ebenso wichtig.
 
  • #34
Da der Islam für mich eine archaische Ideologie mit faschistischen Tendenzen ist, könnte ich niemals mit Menschen eine wie auch immer geartete Freundschaft eingehen, die dieser Ideologie folgen, alleine deshalb schon nicht, weil ich ihnen nicht traue und aufgrund der unterschwelligen Bereitschaft, die Ziele dieser Ideologie mit Gewalt durchzusetzen. Muslime sollten unter sich bleiben, das wird letztendlich von den konservativen Elementen dieser Ideologie auch immer gepredigt.
 
L

Lisachen

  • #35
Liebe FS,
es ist ein sehr interessantes Thema. Ich kann mich sehr gut in deiner Lage versetzen und dich sehr gut verstehen. Ich finde die Antworten hier im Forum sehr interessant, eindeutig und bestätigen auch was du erlebt hast. Ich bin auch Moslemin, aber ich bin auch studiert, promoviert, spreche mehrere Sprachen, komme aus einem sehr guten Elternhaus. Habe in mehreren Ländern gelebt. Ich bin sportlich, schlank.......Dennoch ich habe niemals geschafft die Bilder zu ändern, die in Köpfen der Menschen einzementiert wurde. Moslemin bedeutet für die Deutschen, Döner, Ehrenmord, große Familie, viel Lärm, Kopftuch usw. Ich war Jahrelang mit einem deutschen Mann verheiratet. Wir haben uns wirklich geliebt, wir dachten, dass wir es schaffen würden aber es war sehr schwierig in einer Gesellschaft zu leben, die gegen dich ist. Wir wurden ausgegrenzt, gemobbt, meine Schwiegermutter hat letztendlich unsere Ehe zerstört. Es passiert auch in normalen deutschen Beziehungen so etwas, keine Frage, aber aus anderen Gründen. Es gibt bestimmt viele weltoffene und wunderbare Menschen, die sich auch vorstellen könnten die Linie und gedanklichen Mauern zu durchqueren und durchbrechen aber letztendlich, die Menschen auf dieser Erde sind gegen multinationale Beziehungen und das hat nichts mit der Religion zu tun. Es liegt wahrscheinlich irgendwie in unseren Genen. Es ist wahrscheinlich eine Schutzfunktion. Nach meiner Trennung habe ich einen anderen deutschen Mann kennengelernt, wir haben uns einmal verabredet. Bei der Verabredung lief ein anderer schwarzhaariger Mann an uns vorbei und mein bekannter rannte kurz weg, weil er dachte, der Typ gehöre zu mir und wolle ihn töten oder sowas ähnliches. Es war zum Todlachen, dann kam er zurück und sagte nur kurz: "Ich dachte du wirst abgeholt". Ich habe zwar nur darüber gelacht aber ich war danach sehr traurig und seitdem, es ist jetzt ein Jahr her, habe ich mich mit keinem einzigen Mann mehr getroffen.
Such dir einen netten Türken, die Deutschen sind zwar im ersten Moment alle gutaussehend, groß und erfolgreich aber sie können dich garantiert nicht glücklich machen, sie würden sich für etwas besseres halten und du würdest dich klein und minderwertig fühlen. Es gibt bestimmt auch tolle türkische Männer, die gebildet und gutaussehend sind. Ich wünsche Dir alles Gute.
 
  • #36
Ein Mann, der eine Muslima heiratet, aber selbst kein Moslem ist, müsste auch mit Clanbildung rechnen. Ist der (deutsche) Schwiegersohn vermögend, dann muss er damit rechnen, dass man von ihm erwartet, dass er finanziell schwache Familienmitglieder in Arbeit bringt (oder ihnen mit Geld hilft), auch wenn deren fachliche Qualifikation und persönliche Eignung eine Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis an sich nicht zuließen. Dies betrifft vor allem muslimische Familien der Unterschicht; durch meine Berufstätigkeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Unterschichtmuslime den gemäßigt-tolerant-liberalen Muslimen in Deutschland leider zahlenmäßig weit überlegen sind (ich könnte ein Buch darüber schreiben!). Dies betrachte ich als logische Konsequenz daraus, dass in den 60er-Jahren vor allem stark religiöse, rückständige Muslime aus der türkischen Unterschicht hierher gekommen sind- die türkische Oberschicht hatte ja keinen Grund, die Heimat zu verlassen. Mir ist klar, dass sich gemäßigte Muslime hier in Deutschland über die Unterschichtmuslime schwarzärgern müssen, fast noch mehr als sich die Deutschen darüber ärgern. Denn das ignorant-rückständige Verhalten von Unterschichtmuslimen, wie ich es in meinem vorigen Beitrag über das kurdische Mädchen geschildert habe, setzt letztlich alle Muslime in Deutschland in ein schlechtes Licht, auch z.B. gemäßigte Aleviten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #37
Natürlich prägen die "Unterschichtenmuslime" das Bild der gesamten Muslime in Deutschland, weil man im Alltag nun mal den Klischeetürken mit Goldkette und "Ey Alter!"- Vokabular häufiger sieht bzw. antrifft als den hochgebildeten arabischen Arzt. Den gibt es natürlich auch, aber er stellt unter seinen Landsleuten hier in D. eine Minderheit dar. Bei Italienern ist es doch genauso, deren Bild hier in Deutschland ist ebenfalls geprägt von einfachen Menschen aus Sizilien und Neapel, die ab den 50ern als Gastarbeiter hierher kamen. Wohlhabende Mailänder und Florentiner haben es bis heute nicht nötig, ihr Land zu verlassen.
Mich nervt diese Selbstmitleids-Leier, die viele Moslems in D. an den Tag legen, ständig dieses "Die Deutschen sind sooo gemein und rassistisch gegen uns, alle denken beim Islam nur an Döner und Kopftücher usw.". Dabei haben Muslime selbst doch auch ihre Klischeevorstellungen über z.B. Deutsche, Russen, Asiaten oder Afrikaner- oder etwa nicht?
 
  • #38
Ich war Jahrelang mit einem deutschen Mann verheiratet. Wir haben uns wirklich geliebt, wir dachten, dass wir es schaffen würden aber es war sehr schwierig in einer Gesellschaft zu leben, die gegen dich ist.
Da frage ich mich, mit welchen Menschen du Umgang hast?! In jeder größeren Stadt sieht man ständig gemischte Paare, gerade im gebildeten Umfeld sind internationale Partnerschaften sehr häufig. Ich habe noch nie gehört, dass jemand deswegen von Freunden oder der Familie "gemobbt und ausgegrenzt" wurde! Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass man in der eigenen Kultur eher einen passenden Partner findet. Z.B.sind südländische Frauen vom Temperament nun mal ganz anders als deutsche Männer, da passt ein ebenso gepolter Südländer einfach besser.
 
  • #39
Die Männer, die nicht atheistisch sind, sind dann entweder evangelisch oder katholisch und das beisst sich mit deiner Religion.
Der christliche und der moslemische Glauben "beissen" sich in keinster Weise. Im Gegenteil - beide bauen auf das alte Testament auf. Auf die Parallelen möchte ich hier jetzt allerdings nicht genauer eingehen, da dies hier den Rahmen wohl sprengen würde.
Dennoch - bevor Du solche Aussagen verbreitest, solltest Du Dich eingehend mit dem Islam und dem Christentum beschäftigt haben.
 
  • #40
Viele türkische/muslimische Männer sind extrem konservativ, eifersüchtig und wollen eine Jungfrau.
Halten Ausschau nach einer bildhübsche Frau, die dann hinterm Herd versauert. Für was studiere ich dann eigentlich.
Wie alt bzw. jung und wie "ungebildet" sind diese Männer denn? Ich denke, je reifer, lebenserfahrener und gebildeter die Männer sind, desto weniger möchten sie eine "Jungfrau" die hinterm Herd versauert...
Ich denke, Du bewegst Dich da einfach in den falschen Kreisen.
 
  • #41
Ich persönlich glaube nicht, das dir NUR deine Religion in dem Weg steht, sondern auch deine Erziehung, die sich doch ganz wesentlich von "unserer" unterscheidet.
Ich war selbst jahrelang mit einem Türken verheiratet, der von seiner Einstellung überhaupt nicht "typisch" Moslem war und ich weiß auch das angeheiratete deutsche Frauen es wesentlich leichter haben, in der Familie und auch in der Öffentlichkeit. Aber die Erziehung gerade der Frauen und Mädchen ist doch eine ganz andere. Naja, die der Jungs und Männer eigentlich auch.

Frage dich mal bitte folgendes. Gehst du auch mal alleine aus? Gerade in der Kennenlernphase, 1. Date alleine mit einem Mann ganz öffentlich, ein Problem für dich? Wenn du mit Freundinnen ausgehst, wie offen kannst du mit einem Flirt umgehen? Lässt du es zu, das dich im Beisein deiner muslimischen Freundinnen ein Mann anspricht? Würdest du öffentlich gemachte Annäherungsversuche zulassen können? Händchen halten, Küssen in der Öffentlichkeit, wie stehst du dazu? Und vor allem wie konservativ sehen sowas deine Eltern, deine Familie? Auch alles so Fragen, die ein deutscher Mann weiß und die ihn eher abschrecken. Und auch wenn sich deine Familie in deine Partnerwahl nicht einmischt, sind das so grundverschiedene Einstellungen, die nur die wenigsten muslimischen Familien akzeptieren können. Da kannst du nur deine offene Art versuchen gegenzusetzen, wenn du es überhaupt für dich so zulassen kannst. Denn die Probleme bestehen dann später weiter, nicht nur beim kennenlernen.
 
  • #42
Und die "nicht-muslimischen" Männer haben leichte Bedenken/Abneigungen.
Ich bevorzuge keine bestimmte Ethnie, falls die Frage aufkommen sollte.

Wenn es hier nicht klappt muss ich wohl ins Ausland :D
Nein musst du nicht. Es gibt sie auch hier. Also wenn ich suchender Sigle wäre und eine z.b. Türkische Frau kennen lerne würde. Eine die sehr lieb, herzlich,offen, einfach eine gute ist. So wie mich das auch bei einer Deutschen Frau anspricht. Gäbe es nie solche Grenzen. Du bist doch eine Frau. Ein Mensch. Sicher durch dein Elternhaus anders aufgewachsen. Aber dennoch ein eigenständiger Mensch. Wenn meine Lebensgefährtin Morgen auf die Idee kommt einmal die Woche in die Kirche zu laufen. Ja prima. Es ist ihr Wichtig und sie versucht mich nicht zu bekehren. So eine Frau wie du dich beschreibst würde mich als langweiliger, nichtgläubischer Deutscher niemal abschrecken. Kein Stück. Ich bewundere immer nur den Menschen für sein Ich und Sein. Alles andere ist fremdgesteuert. Ein Türkischer Vater der erkennt, dass seine Tochter von einem Deutschen(Christen) behandelt, wie jeder Vater seine Tochter behandelt sehen möchte, wird sich amit anfreunden können und dies auch zum Wohle der Tochter einsehen. Ich hätte keine Bedenken oder gar Ängste.
m44
 
A

Ares

  • #43
Ich bin auch Moslemin, aber ich bin auch studiert, promoviert, spreche mehrere Sprachen, komme aus einem sehr guten Elternhaus.
Die Ausbildung ist für Männer etwas, das sie gerne mitnehmen, aber kein Grund, eine Beziehung einzugehen.
Eine Frau, die sich selbst als "Moslemin" bezeichnet, also nicht nur mal so geboren wurde, sondern religiös aktiv ist, wird bei einem deutschen Mann kaum eine Chance haben. Das sehr gute (moslemische) Elternhaus nützt da gar nichts.
Für mich sind "orientalische" Frauen durchaus attraktiv, aber nicht, wenn sie religiös sind. Sicher habe ich da, wie viele andere deutsche Männer auch, Vorurteile, aber letztlich kennen wir den Kulturkreis nicht und vieles, was man liest, lässt Probleme befürchten. Deutsche Frauen sind da gegenüber muslimischen Männern offener...
 
  • #44
Such dir einen netten Türken, die Deutschen sind zwar im ersten Moment alle gutaussehend, groß und erfolgreich aber sie können dich garantiert nicht glücklich machen, sie würden sich für etwas besseres halten und du würdest dich klein und minderwertig fühlen. Es gibt bestimmt auch tolle türkische Männer, die gebildet und gutaussehend sind. Ich wünsche Dir alles Gute.
Naja,
nur weil Du 2 mal eine schlechte Erfahrung gemacht hast, kannst Du das nicht auf alle anderen verallgemeinern! Vielleicht hast Du einfach nur einen schlechten Männergeschmack und somit schlecht gewählt. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass ich bei einem Date wie Du es erlebt hast, schreckhaft weggesprungen wäre, nur weil ein dunkelhaariger Mann an uns vorbeiläuft! Das hörst sich schon sehr nach einem speziellen Fall an......Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich mich gegenüber meiner Partnerin, wenn sie Türkin wäre, mich für was besseres halten würde.....
Ich selbst kenne ein Paar, bei dem die Frau eine Türkin ist (sehr attraktiv und Akademikerin) und er ein völlig normaler Deutscher ist. Die beiden verstehen sich super, und bis auf die Tatsache dass sie orientalisch aussieht, kann ich keinen Unterschied zu einem anderen Paar erkennen.
Es gibt mit Sicherheit auch viele deutsche Männer, die gut zur FS passen würden. Wenn sie so jemanden will. Kann ja sein, dass sie z.B. eher auf blonde Männer steht.....
 
  • #45
Rat: Nimm dir doch einen türkischen Mann oder wenigstens einen islamischen, davon laufen in Deutschland doch mittlerweile nun genug herum.

Die Willkommenskultur und die Begeisterung für ein buntes Deutschland ist in der Realität nicht annähernd so vorhanden, wie viele Migranten sich das einbilden, das darf aber niemand äußern, denn dann ist derjenige sofort in der Naziecke.

Es gibt viele deutsche junge Männer, für die käme eine Muslima niemals in Frage, schon allein deswegen, weil sie keine Lust auf Dauerstress mit ihren Eltern und ihrer Herkunftsfamilie haben.
Es gibt ja bereits bei gleicher Religion genug Konfliktpotential mit Schwiegereltern u.ä. und die meisten Menschen gehen Konflikten, wenn sie das vermeiden können, gern aus dem Weg.

Außerdem sind doch zum großen Teil auch die Herkunftsfamilien der Muslima gegen die Verbindung mit einem Christen, das ist doch nicht nur auf deutsche Familien begrenzt.
 
  • #46
Für mich sind "orientalische" Frauen durchaus attraktiv, aber nicht, wenn sie religiös sind. Sicher habe ich da, wie viele andere deutsche Männer auch, Vorurteile, aber letztlich kennen wir den Kulturkreis nicht und vieles, was man liest, lässt Probleme befürchten. Deutsche Frauen sind da gegenüber muslimischen Männern offener...
Ein Grund mehr diese Frauen kennen zu lernen, wenn du sie ohnehin attraktiv findest, offen für ihre Kultur, Tradition und für die Religion zu werden und sie besser kennen zu lernen! Nein, zu einer Frau aus einem anderen Kulturkreis kannst du jederzeit sagen. Auch nach dem näheren Kennenlernen. Du verlierst nichts, wenn du dich damit auseinandersetzt und sie besser kennenlernen möchtest.

Was den deutschen Männern fehlt ist die Offenheit und die Neugierde, sie sind zu festgefahren und laufen mit Scheuklappen durch die Welt.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit Menschen aus anderen Kulturen kennen zu lernen als auch mit Ihnen eine Beziehung zu führen, weil ich selbst binational bin (hatte deutsche Mutter und mein Vater war aus einem slawischen Land).
Ich hatte sogar eine kurze Beziehung mit einem Afrikaner und ich hatte vor paar Tagen ein Date mit einem sehr netten Mann aus Indien, der ein gut führendes indisches Restaurant besitzt. Wir werden uns bald wieder sehen.
 
A

Ares

  • #47
Ein Grund mehr diese Frauen kennen zu lernen, wenn du sie ohnehin attraktiv findest, offen für ihre Kultur, Tradition und für die Religion zu werden und sie besser kennen zu lernen!
Du hast grundsätzlich Recht. Es gibt aber genügend Frauen, bei denen ich eine Reihe von Problemen nicht habe, die mit einer gläubigen Muslima zu erwarten sind. Da ist die Situation des deutschen Mannes anders als die der deutschen Frau, die sich auf einen türkischen Mann einlässt. Und auch das geht ja oft genug schief, weil die Kulturen nicht passen. Für mich ist jede Chinesin da unkomplizierter. Und mit einer Frau aus dem orientalischen Kulturkreis, die nicht mehr gläubig ist, hätte ich vielleicht wirklich kein Problem. Ärger mit der Familie oder Glaubensbrüdern brauche ich da nicht.

Was den deutschen Männern fehlt ist die Offenheit und die Neugierde, sie sind zu festgefahren und laufen mit Scheuklappen durch die Welt.
Ich würde eher sagen, Männer sind oft pragmatischer als Frauen. und während für Männer die Kultur der Partnerin eher ein Kriterium ist, haben Frauen eben eher andere. Es gibt ja auch genügend Männer mit asiatischen oder südeuropäischen Frauen. Der muslimische Kulturkreis hat sicher im Moment noch ein besonderes Problem. Auch untereinander oft zerstritten und öfter mal bereit, auch zuzuschlagen aus für uns absurden Gründen. Ich habe da sicher Vorurteile, aber sie machen mein Leben einfacher.
 
  • #48
Ich frage mich sowieso, warum du auf deutsche Männer stehst? Ich kenne keine einzige Südländerin, Orientalin oder Südosteuropäerin, die ernsthaftes Interesse an einem Deutschen hat! Diese gelten als plump, kühl, verklemmt und uncharmant, auch die Optik spricht Ausländerinnen in der Regel nicht an. Die meisten leben zwar gerne in Deutschland, von den deutschen Männern sind jedoch die wenigsten begeistert, außer es geht um Geld oder das Visum, dann kommt ein deutscher Langweiler natürlich ganz gelegen. Aber beides brauchst du ja offensichtlich nicht, warum also orientierst du dich nicht an z.B. Südeuropäern, Spanier, Griechen, Italiener. Die sind den Türken, was Temperament und Kultur betrifft, schon um einiges ähnlicher als die Deutschen.
 
  • #49
Ich kenne keine einzige Südländerin, Orientalin oder Südosteuropäerin, die ernsthaftes Interesse an einem Deutschen hat! [...] außer es geht um Geld oder das Visum
Ich kenne viele solcher Frauen, die mit deutschen Männern verheiratet sind. Sie verdienen ihr eigenes Geld und sind nicht auf einen Gönner angewiesen, und es geht auch nicht um ein Visum, denn sie alle haben und hatten auch schon vorher einen deutschen Pass.
 
  • #50
[...] warum also orientierst du dich nicht an z.B. Südeuropäern, Spanier, Griechen, Italiener. Die sind den Türken, was Temperament und Kultur betrifft, schon um einiges ähnlicher als die Deutschen.
Dass Du die deutschen Männer als langweilige Weicheier betrachtest und auch nicht müde wirst, dies stets zu wiederholen, ist die eine Sache. Geschmäcker eben. Sind halt unterschiedlich.

Aber hier wird eindeutig von "dunklen Haaren und dunklem Teint" auf Gemeinsamkeiten im kulturellen Hintergrund geschlossen.

Die Kultur der Italiener und Spanier lässt sich nur sehr schwer mit der der Türken vergleichen. Und das liegt mitnichten nur an der erzkatholischen Prägung beider Länder.
 
  • #51
Wie bereits erwähnt, es gibt ja immer mehr Moslems in Deutschland, ja täglich werden es mehr und mehr....da dürfte es ja kein Problem sein, einen Partner zu finden.

Einer Religion, die uns Christen als "Ungläubige" bezeichnet, sollte man nicht angehören....und wenn, dann sollte man sich nicht wundern, dass sich kein "Ungläubiger" für einen interessiert.
 
  • #52
Ich frage mich sowieso, warum du auf deutsche Männer stehst? Ich kenne keine einzige Südländerin, Orientalin oder Südosteuropäerin, die ernsthaftes Interesse an einem Deutschen hat! Diese gelten als plump, kühl, verklemmt und uncharmant, auch die Optik spricht Ausländerinnen in der Regel nicht an.
Weil die türkischen (muslimischen) Männer dominant und bestimmend auftreten, besitzergreifend und extrem eifersüchtig sind, während sie selbst sich alle Freiheiten herausnehmen und auch die Freiheit fremdzugehen. Kenne einen, der in der Türkei verheiratet wurde (es war eine arrangierte Hochzeit) und weiterhin zu seiner italienischen Geliebten geht, welche ich schon jahrelang kennen, die er schon jahrelang vorher hatte.
Nicht selten sind sie auch gewalttätig (nicht alle) und sie sind leider auch beschnitten.

Alles mehr als berechtigte Gründe keinen Landsmann zu wollen! So geben sich z.B. manche albanische Frauen (80% sind es Moslems unter den Albanern, der Rest Katholiken und christlich-orthodox in Südalbanien) gegenseitig den Ratschlag keinen Landsmann zu heiraten, weil sie fast alle ihre Frauen betrügen. Ich kann diese Frauen sehr gut verstehen und ich würde weder einen türkischen noch albanischen Mann geschenkt nehmen selbst wenn er der reichste Mann auf der Welt wäre. Mit mir wollten auch türkische als auch albanische Männer ihre Frauen betrügen.

Da ist ein deutscher Mann auch wenn kein Charmeur und flirtbegabt trotzdem die bessere Wahl. Was nützt also einer Frau ein attraktiver Südländer, wenn er ein A****loch ist?
 
  • #53
Ich frage mich sowieso, warum du auf deutsche Männer stehst? Die meisten leben zwar gerne in Deutschland, von den deutschen Männern sind jedoch die wenigsten begeistert, außer es geht um Geld oder das Visum, dann kommt ein deutscher Langweiler natürlich ganz gelegen. Aber beides brauchst du ja offensichtlich nicht, warum also orientierst du dich nicht an z.B. Südeuropäern, Spanier, Griechen, Italiener. Die sind den Türken, was Temperament und Kultur betrifft, schon um einiges ähnlicher als die Deutschen.
Was ist denn das bitte für ein Beitrag? Ist das ernst gemeint, oder dient das nur zur Provokation?
Falls ernst gemeint:
Es kann Ihnen vollkommen egal sein, auf welchen Typ Mann die FS steht. Das steht hier nicht zur Debatte. Die Frage der FS war eine ganz andere. Das ist alleine ihre Sache. Vielleicht gefallen ihr deutsche Männer einfach!
Es ist ja wohl eine Unverschämtheit sich so über die Menschen aus einem bestimmten Land zu äußern, wenn man gleichzeitig sagt, dass man dennoch gerne die Vorteile dieses Landes ausnutzt!
Und die Aussage, dass Spanier, Griechen und Italiener den Türken ähnlich sind.....
Erzählen Sie das mal einem Griechen oder Italiener..... die springen Ihnen mit dem nackten Hintern ins Gesicht. Südländisch hin oder her; das sind europäische und christliche Völker, und somit haben sie mit den nördlicheren Europäern wesentlich mehr gemein, als mit Völkern aus Nahost.
 
  • #54
Ich habe da sicher Vorurteile, aber sie machen mein Leben einfacher.
Oder auch schwerer. Was ich damit sagen will, dass wir alle Menschen Vorurteile haben gegenüber Alten, Jungen, Ausländern, dicke Menschen, Menschen mit Handicap usw. Wir ordnen die Menschen einer Gruppe zu: einer Berufsgruppe, einer Rasse, einer Nationalität usw. zu, und fragen uns oft gar nicht, ob die Vorteile, die wir gegen bestimmte Gruppen bzw. Individuen diese Gruppen haben auch wirklich stimmen?

Ich würde jedem den Spruch ans Herz legen: Zuerst lerne dann urteile. Oder auch wie A. Eiszeit sagte: "Welch seltsame Zeit, in der es leichter ist, ein Atom zu spalten als ein Vorurteil!"

Auch du wirst selbst bestimmt mit Vorurteilen dir gegenüber als Deutscher konfrontiert z.B. du würdest zu viel Bier trinken und weisse Socken in Sandalen tragen oder nur bei Aldi und Lidl einkaufen.
Einen Menschen kennen zu lernen bedeutet auch sich zu öffnen und die Vorurteile zu Seite zu schieben. Dabei kannst du zweierlei erleben: 1) Sie ist gar nicht so, wie ich über diese muslimische Frau und ihre Familie dachte, ihre Familie ist sehr gastfreundlich und tolerant und erlaubt ihren Töchtern frei, ihren Partner zu wählen egal welcher Nationalität und Kultur er ist/hat oder 2) Es ist wirklich so, wie ich mir das vorgestellt und gedacht hatte.

Mit anderen Worten: wenn du offen und neugierig bist eine orientalische Frau kennenzulernen können deine Vorurteile widerlegt oder bestätigt werden. Denn es kann sogar sein, dass du gerade mit einer orientalischen Frau die schönste Beziehung hast. Einen Menschen aus einem anderen Kulturkreis besser kennen zu lernen, kann auch ein Gewinn sein!

Hätte mein Vater Vorurteile gegenüber die Deutschen, so hätte er meine Mutter nicht geheiratet. Es mag vielleicht auch der Grund sein, warum ich Menschen aus anderen Kulturen kennen lerne und für mich die Persönlichkeit und sein Charakter wichtiger ist als sein religiöser und kultureller Hintergrund.
Zu einem Mann aus einer anderen Kultur kann ich jederzeit nein oder ja sagen, ich habe es in meiner Hand.

Auch deutsche und westeuropäische Frauen, (neben den Musliminnen) können gefährlicher leben, wenn sie sich auf einen muslimischen Mann einlassen als umgekehrt!
Buchtipp: "Kleine Einführung in das Schubladendenken" vom Sozialpsychologen Jens Förster, der sich mit Vorurteilsforschung beschäftigt.
 
  • #55
#Kain:
Als Halbitalienerin werde ich die italienische Kultur ganz gut kennen, denkst du nicht auch?
Und ich sehe, was das Temperament, die Esskultur, die Lebenseinstellung, die Bedeutung der Familie, die Art der Männer UND Frauen betrifft, zwischen Türken und Italienern eindeutig mehr Gemeinsamkeiten als zwischen Türken und Deutschen bzw. zwischen Italienern und Deutschen.
 
  • #56
#Kain:
Als Halbitalienerin werde ich die italienische Kultur ganz gut kennen, denkst du nicht auch?.
Offensichtlich nicht.

Mal abgesehen von dem Judentum hättest Du überhaupt keine explosivere Mischung vorschlagen können, als den (in Spanien und Italien tief verwurzelten) Katholizismus in Kombination mit dem Islam. In Deutschland dagegen finden sich deutlich weniger praktizierende Christen. Hinzu kommt, dass der Islam durch und durch auf das Patriarchat ausgelegt ist, wohingegen sich die italienische Familie nicht selten um die Mutter konzentriert.

Die italienische, spanische und türkische Küche - das kann ich auch als Deutscher beurteilen - finden keine großartigen Gemeinsamkeiten. Die Lebenseinstellung (was immer sich dahinter verbergen mag) wird maßgeblich durch Religion und familiäre Strukturen geprägt - also auch hier sehe ich keinen Anknüpfungspunkt (s.o.).

Bleibt das Temperament (was meiner Meinung nach ein Euphemismus für "Zickigkeit" ist) ... d.h. zwei Hitzköpfe in einer Beziehung. Naja, wer's mag.

Was die Stellung der Familie angeht, gebe ich Dir allerdings Recht. Die genießt in beiden Kulturen ein höheres Ansehen. Allerdings unter verschiedenen Akzentuierungen in der Hierarchie.
 
  • #57
Die Männer, die nicht atheistisch sind, sind dann entweder evangelisch oder katholisch und das beisst sich mit deiner Religion.
Das stimmt eindeutig nicht. Ich bin tatsächlich mehr oder weniger gläubiger Katholik und natürlich würde für mich (auch für meine Familie) eine Muslima infage kommen, gerade weil sie eben auch an Gott und ein Leben nach dem Tod glauben. Vermutlich denken viele ander Katholiken auch so.
Aber wie # 2-12 schon schrieben, es liegt wohl mehr am Islam, der das (Muslima mit christlichem Mann ) gerade nicht will ..... und auch ich befürchte dass das eine Tatsäche und kein Vorurteil ist.
 
  • #59
zwischen Türken und Italienern eindeutig mehr Gemeinsamkeiten als zwischen Türken und Deutschen bzw. zwischen Italienern und Deutschen.
Ach ja? Dann verfrachte doch einmal Türken und Italiener nach Italien oder in die Türkei. Dann sehen wir mal ob das immer noch so ist. Da wird sich der Deutsche mit dem Türken in Italien auch mit mehr Gemeinsamkeiten identifizieren, oder der Italiener und der deutsche in der Türkei. Mit Verlaub, du redest ziemlichen Blech und verurteilst uns Deutsche Männer als Schlappschwänze. Als Langweiler und Schwachmaten. Wissen eigentlich Deine Eltern davon, was du deinen Mitmenschen so alles um die Ohren haust?
m44
 
A

Ares

  • #60
Weil die türkischen (muslimischen) Männer dominant und bestimmend auftreten, besitzergreifend und extrem eifersüchtig sind, während sie selbst sich alle Freiheiten herausnehmen und auch die Freiheit fremdzugehen.
Ja, aber die deutschen Männer sind halt auch nicht so gutmütig, dass sie als Ersatz für alle muslimischen oder auch russischen Frauen herhalten, bei denen die "eigenen" Männer nicht für Beziehungen taugen. Ich verstehe schon, dass sich die Frauen mehr Freiheiten wünschen, aber mit muslimischem Glauben wird das schwierig.
Meine Nachbarin ist Türkin, kulturell voll integriert und nicht gläubig. Kein Problem für ihren deutschen Freund. Mit einer Frau, die z. B. auch entsprechend ihrer Religion gekleidet ist, kann ich nichts anfangen.