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  • #1

Muss der Kindesvater mit zur Einschulung?

Hallo Zusammen! Meine Frage wird wohl einige hier verärgern, aber ich stelle sie trotzdem. Ich habe sehr schlechten Kontakt zum Kindesvater, da während der Ehe vieles schief gelaufen ist. Er kümmert sich nicht, zahlt nicht für die Tochter und meldet sich alle paar Monate. Immer nur dann, wenn er gerade einsam ist. Jetzt kommt unsere Tochter in die Schule und ich würde ihn am liebsten nicht dabei haben. Ich weiß auch nicht, mit welcher neuen er käme und seine Kleidung wäre sicherlich auch unangemessen. Kann ich das einfach tun oder sollte ich klare Regeln stellen und dem Kind zuliebe ihn einladen? Mit meiner Tochter habe ich noch nicht darüber gesprochen. Was meint ihr? Wer hat schonmal den Erzeuger ausgeladen?
Bitte hilft mir. Danke w37
 
  • #2
Wer nicht zahlt, sieht das Kind auch nicht und fertig. Darüber würde ich gar nicht diskutieren. Nimm Dir einen Anwalt und klag den Unterhalt ein -- warum lässt Du ihn damit durchkommen?
 
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  • #3
Liebe FS, lass doch bitte diese herabsetzende Äußerung wie Erzeuger! Er ist der Vater des Kindes, Punkt!

<MOD: Bitte unterlassen Sie das Diffamieren anderer Beiträge.>
 
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  • #4
FS, ich kann Dich da gut verstehen, er zahlt nicht, meldet sich nie, weshalb sollte er dann mit zur Einschulung mitkommen?

w
 
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  • #5
Das ist immer bissel schwierig zu beurteilen... Wenn er sich sonst auch nicht meldet und auch kein Untzerhalt bezahlt, warum sollte er sich denn jetzt plötzlich für euer Kind interessieren? Hat er angekündigt, dass er kommen will? Oder vermutest Du das nur? Oder hast Du ihn schon eingeladen? Wenn nicht, würde ich auch nichts sagen... Warum auch? Und wenn er sich meldet und kommen möchte, dann sag ihm, wie es ist: Sonst hat Du auch kein Interesse, dann brauchst Du jetzt auch nicht kommen! Wenn du das nicht kannst, dann setzte ihm klare Regeln: keine Begleitung, ordentliche Bekleidung! Er soll dabei an seine Tochter denken und ihr nicht schon den Schulstart vermiesen! Ich wünsche Euch viel Spaß an dem großen Tag!
 
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  • #6
Meine Frage wird wohl einige hier verärgern,

sollte ich klare Regeln stellen und dem Kind zuliebe ihn einladen?

Wer hat schonmal den Erzeuger ausgeladen?

Was soll an der Frage verärgern?

Bei uns wird Schulanfang so gefeiert:
erst eine offizielle Feierstunde, dann eine Familienfeier. Zur offiziellen Feierstunde kannst du ihn einladen und auch klare Anzugregeln stellen. Zur Familienfeier muss er dann nicht kommen. Er kann ja mit seiner Tochter und den dazugehörigen Großeltern extra feiern.
Ansonsten kann ich deine Verärgerung verstehen, aber dem Kind zuliebe solltest du keinen Zusammenhang zwischen Feierstunde und Zahlungsmoral herstellen.
Mich als Frau und Mutter stört ebenfalls der Begriff ERZEUGER. Du warst mit ihm zusammen und hast mit ihm ein Kind in die Welt gesetzt. Wie sprichst du im Beisein deiner Tochter von ihm? Ich hoffe nicht so.

w,39
 
  • #7
Ich möchte mich #2 und #6 anschliessen darin, dass auch mich die Begriffe "Kindsvater" und "Erzeuger" stören. Auch wenn in eurer Ehe viel schief gelaufen ist und auch wenn der Mann sich nicht so verhält, wie Du es Dir wünscht - ja auch wenn er die Hauptschuld für die unschöne Situation tragen mag: Die Begriffe sind pejorativ (genauso wie "alter Sack" und "Pflegefall", was immer wieder kommt von den Frauen, die nicht klarkommen damit, wenn ein älterer Mann sie anschreibt). Wenn er wirklich einen miesen Charakter hat - das kann ja sein, wir kennen Dich ja nicht -, dann solltest Du Dir sagen, dass Du selber diesen nicht übernehmen musst und selber anständig sein kannst. Auch Deinem Kind zuliebe.

Im Übrigen bin ich aber durchaus der Meinung, dass er, wenn er nicht zahlt, nicht zu dem Anlass eingeladen werden sollte.
 
  • #8
Liebe Fragestellerin,
müssen muss er nicht. Es ist das Fest Deiner Tochter und abhängig davon, wie (gut) sie ihren Vater kennt, wie gut sie sich an ihn erinnert - Du ihn hoffentlich nicht schon absolut mies bei ihr gemacht - sollte tatsächlich Deine Tochter entscheiden. Sie kann eine Einladung malen (für alle Gäste, die sie sich wünscht) Es ist eine Unsitte, dass solche Feste für die Kinder imme mehr für die gern bzw. weniger gern gesehene Verwandschaft als Pflichtveranstaltung gesehen wird.
Allerdings eine neue Freundin vom Kindesvater muss nicht eingeladen werden, ebenso zum Schutz und zur Freude des Kindes.

Wenn sich Deine Tochter jedoch gar nicht erinnern kann und er sich uch nicht kümmert, musst Du ihn auch nicht einladen.
Und ohne meinen Einfluss, mein Sohn hat seinen Vater nicht zur Abizeugnisausgabe und zum Ball eingeladen.
 
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  • #9
Zeig doch im Interesse Deiner Tochter ein bisschen Größe.
Natürlich gehört der Vater dazu! Punkt! w
 
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  • #10
Wer nicht zahlt, sieht das Kind auch nicht und fertig. Darüber würde ich gar nicht diskutieren. Nimm Dir einen Anwalt und klag den Unterhalt ein -- warum lässt Du ihn damit durchkommen?

Leider ist das nicht richtig - selbst wenn der Vater keinen Unterhalt zahlt, hat man als AE Mutter kein Recht, ihm dem Umgang mit dem Kind zu verwehren - Unterhalt und Umgang darf man nicht vermischen. Selbst wenn der Vater sich nicht kümmert (und ein gemeinsames Sorgerecht besteht, wie es meistens der Fall ist), hat er sogar ein Mitspracherecht was evtl. Umzüge oder Schulwahl angeht... alles selbst erlebt.
Unterhalt einklagen (bzw. im Namen des Kindes vom Jugendamt einklagen lassen) sollte man auf jeden Fall - es ist das Geld und das Recht des Kindes und wenn man da als AE Elternteil nicht frühzeitig handelt, ist das schlichtweg dumm. Nicht, dass man das Geld auch bekäme, aber es ist dann wenigstens offiziell, dass eine Schuld besteht.

Zur Schulsituation: Es hat mir absolut keinen Spaß gemacht, den Vater meines Kindes zur Einschulung einzuladen. Ich habe es dennoch gemacht und unser Kind war sehr froh. Alle waren mit Mama und Papa da, es war ohnehin so ein aufregender Tag und das Kind war superstolz, dass auch noch Oma, Opa und Uroma gekommen waren. Die Trennung lag noch nicht lang zurück und dass 'die ganze Familie' in diesem Moment beisammen war, war wichtig. Alle haben sich zusammengerissen, dem Kind zuliebe.
(Als dann Gymansium anstand, war es anders. Keine Anwesenheit des Vaters - war aber auch lange nicht so aufregend für das Kind wie die Einschulung.)
(w,40)
 
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  • #11
Ob der Erzeuger mit zur Einschulung muß? Aus psychologischer Sicht? Oder aus rechtlicher Sicht? Rechtlich musst Du als Werfende und Besitzerin des Kindes gar nichts. Die gesetzliche Regelung, nach der Du als Werfende nicht nur alles zu unterlassen hast, was den Kontakt zwischen Erzeuger und Kind beeinträchtigt, sondern sogar diesen aktiv zu fördern hast, ist mehr als psychologische Empfehlung zu verstehen. Defacto durchsetzbar ist sie nicht.
Die Äusserung, dass jemand der keinen Unterhalt zahlt sein Kind nicht sehen darf ist sittenwidrig und eine Straftat, denn es gibt rechtlich keinen Zusammenhang zwischen Unterhalt und Umgang.
Wahrscheinlich bist Du das Opfer und der Erzeuger der Täter, schon allein auf Grund seines Y-Chromosoms.
 
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  • #12

Ich denke, dass wäre nur dann richtig wenn auch die KM ohne Begleitung erscheint.

Die bei einigen SchreiberInnen vorherrschende Meinung, es ist korrekt den Umgang zu boykottieren weil kein Unterhalt gezahlt wird, kann ich so nicht teilen.
Möglicherweise wird ja kein Unterhalt gezahlt weil der Umgang boykottiert wird.

Egal wie es auch im konkreten Falle ausschaut, die Verknüpfung Umgang vs. Unterhalt ist immer falsch.

@FS
Ich denke der Vater hat auf jeden Fall das Recht an der Einschulungszeremonie seiner Tochter teilzunehmen. Ob er dieses Recht wahrnehmen will ist alleine seine Entscheidung.
Die sich möglicherweise anschließenden Feier im (Deinem) Familienkreis wird er sich vermutlich eh nicht antun wollen.

(m/44)
 
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  • #13
Hallo, mein Sohn kommt nächstes Jahr in die Schule, wie das mit der Einschulung laufen wird, steht für mich fest. Der Vater wird mit dabei sein, bei der offiziellen Schulfeier, im privaten Kreis dann aber nicht.

Ausschlaggebend für mich ist da mein Sohn, ich bin erst seit einem Jahr geschieden, und hatte einen Rosenkrieg wie er im Buche steht, musste den Unterhalt pfänden lassen usw. Aber trotz allem war ich bemüht den Vater (gemeinsames Sorgerecht) in alle Belange vom Kind mit einzubeziehen.

Somit hat mein Sohn einen sehr guten und engen Bezug zu seinem Vater, so das er bei der Einschulung dabei sein sollte.

In deiner Situation würde ich Deine Tochter fragen, ob sie den Vater dabei haben will oder nicht, und danach dann handeln. Wenn sie sich gegen ihn entscheidet, dann liegt das bestimmt am mangelnden Bezug zum Vater und das muss er dann akzeptieren.
 
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  • #14
Sag mal Fragestellerin, kannst Du bitte erklären, welchen Sinn Du darin siehst, ihn zu etwas zu zwingen, das er offensichtlich nicht will?

Bei dem von Dir beschriebenen Verhalten ist des zig Mal besser einen schönen Tag zu erleben und ihn sich nicht durch die Anwesenheit dieses Mannes, der sich offensichtlich nicht dafür interssiert, sein Kind auch ansonsten zu sehen, verderben zu lassen.


Übrigens braucht man einen 'Erzeuger' (ich wähle jetzt bewußt dieses Wort, da sich der beschriebene Mann ja nicht wie ein Vater verhält), der sich nur dann und wann mal sehen läßt, gar nicht 'vor dem Kind miesmachen' - er tut es mit dem Verhalten bereits selbst und das kräftig!
Eines braucht man auch nicht: so einen Mann noch nettreden!
 
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  • #15
...
Übrigens braucht man einen 'Erzeuger' (ich wähle jetzt bewußt dieses Wort, da sich der beschriebene Mann ja nicht wie ein Vater verhält), der sich nur dann und wann mal sehen läßt, gar nicht 'vor dem Kind miesmachen' - er tut es mit dem Verhalten bereits selbst und das kräftig!
Eines braucht man auch nicht: so einen Mann noch nettreden!

Doch. Zum Wohle des Kindes. Oder wenigstens die positiven Seiten des Vaters (und irgendetwas wird man finden, ich gehe jetzt von einer gescheiterten Beziehung aus, nicht von einer Vergewaltigung), wenigstens betonen. So schwer es auch fallen mag, da muss man sich einfach verantwortungsvoll und erwachsen verhalten als der alleinerziehende Teil - wenn es der andere schon nicht tut.

DIe Trennung der Eltern ist für ein Kind im Vorschulalter ein traumatisches Erlebnis. Die Welt, die noch sehr begrenzt ist, bricht zusammen. Kinder sind Egozentriker, sie können garnicht anders, sie verstehen große Zusammenhänge noch nicht, sondern beziehen alles auf sich. (Wer kennt nicht die Kindergeste des Augenzuhaltens - und das Kind denkt, es sei nun unsichtbar, bloß weil es selbst nichts mehr sieht.)
Trennen sich die Eltern, bezieht ein Kind das auf sich. Ein abwesender Vater ist, so absurd sich das für einen Erwachsenen anhören mag, eine Schuld für das Kind - die es aber weder artikulieren noch begründen kann. Also, bitte, nicht den Vater schlecht machen, das verstärkt nur die Unsicherheit des Kindes. Sich wenigstens neutral verhalten. Man kennt ja seine Kinder für gewöhnlich noch, wenn sie erwachsen sind - dann ist genug Zeit für klärende Gespräche, die man dann auch suchen sollte.

Ich würde mir sehr wünschen, dass Väter wie Mütter ihre Verletzungen für sich behalten und ihre Kinder damit in Ruhe ließen. Ich weiß sehr gut, wie schwer das ist.
(die #9)
 
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  • #16
Hallo liebe FS,
frage deine Tochter, ob sie ihren Vater gerne dabei haben möchte. Je nach dem, würde ich ihm entsprechend Instruktionen geben, wie er sich zu kleiden hat. Natürlich in einem entsprechenden Ton. Der Ton macht bekanntlich die Musik ;)
 
  • #17
Unterhalt und Besuchsrecht haben nichts mit einander zu tun. Je schwerer und komplizierter du dem Kind den Umgang mit dem Vater machst um so mehr<Leid verursachst du beim Kind. Willst du das einzige Kind ohne Vater auf der Feier sein? Willst du das Gefühl als Kind haben dein Vater hat dich nicht lieb?
Du musst doch in der Lage sein deine Gefühle unter Kontrolle zu halten. Er ist nicht mehr dein Partner sondern der Vater deines Kindes was du bestimmt über alles liebst. Und dein Kindleidet ohn Kontakt. Und natürlich musst du den Unterhalt einklagen und dafür sorgen das er zahlt, aber auch das dein Kind seinen Vater so oft und viel wie möglich sehen kann. Und denk nicht an dich sondern das Kind. Ein paar Stunden die Gegenwart aushalten ist doch wirklich nicht schwer. Denk dran, er war mal gut genug fürs Bett und ihr habt euch geliebt, auch wenn es heute eben nicht mehr so ist und wachse über deine verletzten Gefühle hinweg
 
  • #18
Ich finde, es geht nicht darum, ob der Vater ein Recht auf Teilnahme hat, sondern das Kind. Antwort: ja.

Könnte natürlich sein, daß der Vater gar nicht kommt, was dann für dein Kind doppelt schlimm wäre. Klitzekleiner Trost für dich in diesem Fall: nicht du bist die böse, sondern er. das ist dir aber wahrscheinlich egal, wenn dein Kind weint oder still und blaß ist.
Meinst du, du könnstest ihn einladen, ohne es dem Kind zu sagen, damit es dann nicht enttäuscht ist ?

Hmmm, wenn du ihn partout nicht auf der anschließenden Feier dabei haben willst, könntest du ihn ja bitten, nach der Schule zu gehen. Das ist aber ziemlich praxisfern. Denn das Kind will wahrscheinlich, daß er mitkommt.

Ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem: Konfirmation.
Ich hatte etwa 1 Jahr davor den Kontakt komplett abgebrochen, auch ihm mein Haus verboten ( hier ging es um Gewalt ). Ich hatte mich aber doch dazu durchgerungen, ihn zur Feier sogar hier reinzulassen, weil ja noch viele andere Leute da waren und ich daher keine Angst zu haben brauchte.
Es war übrigens scheiße, daß er hier war, für alle, mieseste Stimmung.

Trotzdem war es richtig..

Was dein Ex anzieht und wen er mitbringt, sollte dir, wenn möglich egal sein, das ist das geringste Problem.
 
  • #19
Auch wenn Du jetzt hier über Deinen Ex herziehst, irgendwann hast Du das alles an ihm ja wohl gut gefunden sonst hättest Du kein Kind von Ihm. Und um das geht es hier auch um das Kind und nicht um Dich. Ausladen kannst und darfst Du ihn nicht.
w51
 
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  • #20
liebe fs,

du musst ihn über die einschulung und die termine gar nicht informieren. wenn ihn das interessiert, kann er von selbst hingehen. wenn deine tochter ihn nicht von selbst dabei haben will, brauchst du das auch gar nicht mit ihr zu diskutieren, wozu?? um ihr klar zu machen, dass der vater eh nicht da ist und sie traurig zu machen?? plane einfach ein fröhliches kleines fest mit den menschen, die deiner tochter wirklich nahe stehen. sie wird nichts vermissen. ihm schuldest du keine einladung, schon gar nicht privat. zur schule kann er ja jederzeit mit wem auch immer kommen. falls er auftaucht bist du freundlich und kümmerst dich nicht um ihn.

wenn er keinen unterhalt zahlt, nimm dir auf jeden fall einen anwalt. es ist nicht dein geld, es ist das geld deiner tochter.

dir alles liebe und eine schöne einschulung

w
 
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  • #21
Hey..der Eintrag ist zwar schon einige Jahre her und ich hoffe ihr hattet eine schöne und unkomplizierte Einschulung, dennoch würde ich gerne noch einige Sätze dazu sagen.

Wennn ein Vater sich für dein Kind interessiert weiß er, wann deine Tochter eingeschuld wird und kann sich selber melden.

Ich bin auch alleinerziehend, Kindsvater hat sich bis auf drei treffen nichtmal einen dreck um uns gescherrt, und ich werde ih garantiert nicht einladen. Ich gebe meiner Tochter all meine liebe, meine Kraft, kümmer mich von Tag bis nacht jm sie, bin stundenlang wach, wenn sie Krank ist, kümmer mich um all ihre Kriesen.....und jetzt den Erzäuger einladen...niemals....sie hätte ihn in aanderen Situationen mehr gebraucht als bei diesem SchrITT

Lass deine Tocher entscheiden, wen sie einladen möchte. Nennt sie ihren Vater nicht, weißt du, dass sie ihn dort nicht braucht
 
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  • #22
Wer nicht zahlt, sieht das Kind auch nicht und fertig. Darüber würde ich gar nicht diskutieren. Nimm Dir einen Anwalt und klag den Unterhalt ein -- warum lässt Du ihn damit durchkommen?

Erstens das, ein Mahnbescheid bzw. Gehalts-Lohn-Pfändung geht ganz schnell und zweitens sollte die FS trennen, zwischen Unterhaltspflicht und dem Recht des Kindes auf den Vater.

Ich würde ihn einladen, wenn er dann nicht kommt, muss er später dem Kind erzählen, warum er nicht kommen wollte.

Ich habe meinem Kindesvater immer das Recht auf solche Feierlichkeiten eingeräumt, auch wenn ich ihn damals hätte ...., aber für mein Kind war es wichtig, dass er immer bei solchen großen Sachen dabei ist. Sie liebt ihren Vater, hatte und hat immer guten Kontakt zu ihm, sie sind sich vom Charakter sehr ähnlich, leider, aber so brauche ich mir später von ihr nie anzuhören, dass ich zu ihrem Schaden sabotiert hätte.

w 50
 
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  • #23
Doch. Zum Wohle des Kindes. Oder wenigstens die positiven Seiten des Vaters (und irgendetwas wird man finden, ich gehe jetzt von einer gescheiterten Beziehung aus, nicht von einer Vergewaltigung), wenigstens betonen. So schwer es auch fallen mag, da muss man sich einfach verantwortungsvoll und erwachsen verhalten als der alleinerziehende Teil - wenn es der andere schon nicht tut.
...

Ich würde mir sehr wünschen, dass Väter wie Mütter ihre Verletzungen für sich behalten und ihre Kinder damit in Ruhe ließen. Ich weiß sehr gut, wie schwer das ist.
(die #9)
Das sehe ich anders. Kinder sind ja nicht dumm und merken wie verlogen dieses Schönreden ist. Mir wäre lieber gewesen, meine (geschiedenen) Eltern hätten sich nicht gegenseitig schöngelogen mir gegenüber. Sie hätten ruhig sagen können, was sie wirklich voneinander halten. Gemerkt hat man das ja sowieso. Es fördert nicht gerade das Vertrauen in beide Eltern, wenn man von ihnen angelogen wird oder sie einem etwas vorheucheln.
Wenn man schon dem Kind zuliebe heucheln muss, dann kann man auch zusammenbleiben und ihm ein heiles Familienleben vorgaukeln. Dazu ist so ein Kind dann aber wohl doch nicht wichtig genug, was?
 
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  • #24
Ich denke auch bei der offiziellen Feier "Kann" er dabei ein. Aber wenn dann anschließend im privaten Kreis gefeiert wird, da hat er nichts zusuchen.
Wir hatten heute im Freundeskreis auch dieses Thema "Nicht zahlende Väter". Was denken sich solche Herren nur dabei? Alle Kosten auf die Mutter abzuwälzen, ist doch ein Armutszeugnis für den Vater.
 
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  • #25
Mein Lebensgefährte erzieht seine Jungs alleine. Die Gebärerin zahlt keinen Pfennig und nimmt auch kaum Umgangsrecht war. Trotzdem erscheint Sie zu allen Veranstaltungen wo einer auf heile Familie gespielt wird. Die Kinder freuen sich darüber. Wir machens mit..........
 
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  • #26
Nur mal zum nachdenken - der Vater geht zur Einschulungsfeier in die Schule UND macht dann - in seinem privaten Kreis, mit seiner neuen LG, seinen Eltern (sprich Oma und Opa des Kindes!) eine ganz private Feier mit dem Kind - natürlich OHNE die Mutter, die hat dort nichts zu suchen! Es ist sein gutes Recht - er ist schließlich der Vater, und die Mutter kann doch bleiben wo der Pfeffer wächst!

Merkt ihr es noch?
 
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  • #27
Es geht nicht darum, was die "Erzeugerin" gerne hätte, sondern um das, was das Kind gerne hätte. Schon mal daran gedacht? Oder gehst du immer so ich-bezogen durch die Welt? Ein Vater gehört zur Einschulung gerne dazu, wenn er das möchte, genauso wie er auch bei Elternabenden oder Feiern zum Verständnis des Kindes eingeladen sein sollen dürfte. Was soll ein Kind denken, wenn der Vater ausgeschlossen wird wie ein Schwerverbrecher? Glaubst du, das ist für die Psyche deines Kindes gesund? [mod]

Du mußt mit diesem Mann ja keine Beziehung mehr pflegen oder gar intim werden, aber des Kindes wegens kann man sich doch mal am Strick reißen!

Ich würde als Mutter einfach mal meinen Stolz zurückschrauben und auf die Bedürfnisse des Kindes hören und dem Kind auch nicht einreden "der Papa ist schlecht/doof/Männer braucht keiner". Damit zerstörst du jetzt schon alle gesunden Beziehungsverhältnisse deines Kindes. Jedes Kind möchte und braucht seinen Vater, AUCH wenn es nicht ausgesprochen wird. Punkt.

Es sind oftmals die schlechten Mütter, die dem Kindern einreden, dass der Vater gar nicht so wichtig ist/weg bleiben muss oder gar eingeredet wird, dass er irgendwas schlechtes gemacht hat.

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  • #28
Danke an Gast 25. Also - die Einschulung mit dem Kennelernen der Klassenkameraden und einer Rede des Rektors - ist ein Fest der Kinder. Selbstverständlich darf der Vater dort mitgehen - und es wäre für die Tochter schön, wenn sie eine Elternfoto von ihrer Einschulung - Ich und Mama und Papa - hätte. Das wird nämlich aufbewahrt. Selbstverständlich darf der Vater sich anziehen wie er will - er ist erwachen und selbst für sich verantwortlich. Selbstverständlich darf auch die Mutter sich anziehen wie sie will - sie darf gestylt sein - machen nur die mütter von einzelkindern - oder g´schlampert daherkommen - machen die Mütter mit mehreren Kindern. Selbstverständlich dürfen Vater und Mutter in Begleitung kommen und auch die anderen Familienmitglieder Oma und Opa und Tanten und Onkels dürfen mitkommen.
Fragestellerin, du lässt deinen Frust über deinen Ex - vielleicht ist der Frust berechtigt - aber du lässt diesen an deiner tochter aus und diese leidet darunter. W und Mutter
 
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  • #29
Hier w, Mutter, und Scheidungskind: mal Sicht des Kindes überlegt? Irgendwann wird sich das Kind dessen bewusst, dass es ja ein Teil von Mutter und ein Teil von Vater ist. Und dann? Wird es feststellen, dass Mama Papa ja ablehnt und damit auch den Teil von ihm selbst, der Papa ähnlich ist? Sorry, ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich, weil ich doch auch Seiten meines Vaters habe, abgelehnt werde.
w/46
 
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