• #31
Vielleicht solltest Du über die anderen Denkanstöße nachdenken, statt das Fazit zu ziehen - wir begehren uns gegenseitig nicht mehr, Ende.

Prüfe mal für Dich, wie es überhaupt mit Deiner Libido aussieht? Eher gering generell oder nur bei ihr?

Du sagst selbst, dass es bei Euch immer etwas ruppig und hakelig war - ist Dir die Beziehung wichtig, Deine Frau?

Vielleicht wäre jetzt der Zeitpunkt über manches nachzudenken, manche Verhaltensmuster zu verändern und insgesamt Euch neu zu definieren?

Müsstest Du wollen.
Trennung ist immer der bequemere Weg.

Und Paartherapie, wo man auch bereit ist, mal die eigenen Anteile anzuschauen, müsste man wollen. Das ist evtl. ziemlich unbequem.
 
  • #32
Mich törnt ein Mann, der begehrt und verführt oder gar 'genommen' werden will komplett ab. Persönlich finde ich das total unmännlich.
Geht mir genauso. Auch ich mag die "klassische" Rollenverteilung im Bett - Mann begehrt und weckt damit meine Lust. Wenn die Lust dann da ist, bin ich auch gern mal aktiv, aber einen Mann zum Sex zu "verführen" - nein, nicht mein Ding.

Insofern kann ich die Frau des FS verstehen. Auch die Sache mit der Unterwäsche würde mir nicht gefallen. Wenn ich erst bestimmte Wäsche tragen müsste, damit ein Mann Lust auf mich bekommt - nein, dann lasse ich es und suche mir lieber wen, der mich so begehrt wie ich bin.
 
  • #33
... als Frau außerdem eben genau dann erst starke Lust und Begriede empfinden, wenn ich ihr zeigen würde, wie sehr ich sie begehren würde.
Sie könne aber nicht von aus Lustvoll aktiv werden und will deswegen in dieser Hinsicht auch in Zukunft nicht auf mich zukommen.

Klingt nicht gut. Nach 6 Jahren Beziehung ist offenbar "die Luft raus". Das passiert oft, es müssen beide etwas dagegen tun.

Geht mir ganz genauso. Die Lust auf Sex fällt ja nicht vom Himmel und der bloße Anblick eines Männerkörpers reicht da eben auch nicht aus.
Anfangs, in der ersten Verliebtheitsphase...

Du wirst Dich vielleicht wundern, aber mir als Mann geht es nicht anders. Es tritt ein gewisser "Gewöhnungseffekt" ein. Der Anblick Deines Körpers reicht nach ein paar Jahren auch nicht mehr aus, um sofort an Sex zu denken.

Viele Männer formulieren heute sie wollen begehrt werden. In den 80ern und 90ern war das noch anders.

Ja, da hatten wir noch keine Emanzipation. Mir ist schon klar, dass Frauen den aktiven Part nach wie vor erwarten. "Automatisch" kommt der bei Männern auch nicht. Es wäre also schön, wenn die Damen sich bequemen würden, auch mal etwas aktiver zu werden. Sonst ist wohl jede Beziehung irgendwann in der Phase, in der andere Frauen interessanter werden. Bei denen ist nämlich der "Reiz des Neuen" noch da und sie sind selbst in der Regal auch aktiver. Mich wundert dann nicht, wenn die Männer fremdgehen.
 
  • #34
Da haben Männer einfach begehrt und es war für Frauen einfacher dies zu spiegeln.
Mich törnt ein Mann, der begehrt und verführt oder gar 'genommen' werden will komplett ab. Persönlich finde ich das total unmännlich.

Umgekehrt ist die Argumentation, dass der Mann nicht ausreichend seine Begierde zeigt, wenn nichts läuft, albern. Für Frau ist das natürlich bequem. Sie kann sich dann immer zurück lehnen, ihn auflaufen lassen und ihm sagen, es liegt ausschliesslich an Dir Liebster. Wenn dann der Liebste sein Interesse verliert ist dies kaum verwunderlich.
 
  • #35
Moin,

ich denke, es ist eine Frage des "Mindsets" - der Mann sollte sich darauf und daran freuen, Sex mit seiner Frau zu haben, ihr Lust zu bereiten, sich dabei auch seines eigenen Körpers bewusst und stolz auf ihn sein... Dann macht das auch Frauen an.

Wenn diese mentale Basis nicht gegeben ist, wenn Leistungsdruck, Hintergedanken, Ängstlichkeit, äußere oder technische Details die Psyche blockieren, wird es schwierig und lustlos.

manchmal
 
  • #36
FS:
Also fassen wir mal zusammen

Die überwiegende Mehrheit der Foristen (z.B. "Lionne,"Goethe" ...etc) sieht es so, dass immer der Mann immer zuerst Lust (auf körperliche Liebe) hat, und durch seine Werben, sowie seiner Verführung und sein Begehren die Lust der Frau "weckt". Wenn ER in dieser Richtung nicht immer aktiv wirdd (so wie ich in 99,9 9% der Fälle die treibende Kraft war), gibt es keine körperliche Liebe.

Dann ist die Beziehung tot, es sei denn man verzichtet auf Sex (sowas gab es hier im Forum auch, weiß nicht mehr, wer es war)

Etwas lachhaft finde ich den Ansatz:
Ich bekomme eher Lust durch tolles partnerschaftliches Verhalten des Mannes oder nach dem Sport.
Dazu sind meine Erfahrungen genau entgegensetzt
Seit wir verheiratet sind, habe ich verstärkt meiner Frau den Rücken freigehalten (wir haben Kinder) und sie konnte ihre Stammhobbys ausbauen und zusätzliche (z.B.Motorbootschein) umsetzen.
Das anerkennt sie auch an, ist dankbar dafür.

Währenddessen geht unsere Sexfrequenz laufend zurück, da mir die Lust auf meine Frau wohl eher eine Last ist, und da von ihrer Seite dagegen nichts unternommen wird (aus dem o.g. Grund der für mich das Fazit dieses Threats ist) kommt nun massiver Frust in jeder Hinsicht auf.
Dabei ist meine Libido völlig OK (SB funktioniert gut und häufig).

Ich weiß schon was ihr mir jetzt schreiben wollt.
Dann lass halt die SB weg, und warte ab biss Du wieder richtig richtig "aufgeladen" bist.
So, wie man dass von einem männlichen Mann eben auch erwartet (z.B. "laleila" und "nice").

Die Mann will immer, er hat zu wollen!

Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man ihm nicht helfen.
....Kann gar nicht schreiben, wie frustriert ich bin.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #37
Sie kann sich dann immer zurück lehnen, ihn auflaufen lassen und ihm sagen, es liegt ausschliesslich an Dir Liebster. Wenn dann der Liebste sein Interesse verliert ist dies kaum verwunderlich.
Genau so ist es mir ja quasi passiert.
Der tägliche Kampf wird ins Bett verlagert, Frau lehnt sich zurück und sagt sinngemäß "Du verursachst mir ein Problem, ändere Du was".

Möchte nochmal klarstellen, dass ich jetzt (auf ihre Nachfrage) nur zwe mal Wünsche geäußert habe, doch keine Vorgaben, wie sie sich zu verhalten hat.
Dise Wünsche darf sie auch auch ablehnen. Und nein, ich habe keinen Wäsche-Fetisch; ich liebe meine Frau einfach so, weiß auch nicht genau, warum und wieso.
Ja, schwierig ist sie, war sie immer (bin ich auch); das kann (darf / soll) jetzt aber nicht das Problem sein.

Du wirst Dich vielleicht wundern, aber mir als Mann geht es nicht anders. Es tritt ein gewisser "Gewöhnungseffekt" ein. Der Anblick Deines Körpers reicht nach ein paar Jahren auch nicht mehr aus, um sofort an Sex zu denken.
Stimmt. Anser Sex war sonst eigentlich immer gut. Nur wird mir langsam klarer, dass ich dabei vorrangig auf sie geachtet habe, es zuletzt eher für sie getan habe.Sie fordert mich ja eigentlich sogar zum Gegenteil auf.

Langsam glaube ich, dass ich schon lange nicht mehr viel Spaß an unserem Sex hatte, selbst wenn ich ja meistens immer auch (oft eben später) zum Höhepunkt gekommen bin. So seltsam das jetzt auch klingt, dass war mir eigentlich noch gar nicht so richtig bewusst.

Naja, und nun?
 
  • #38
Du siehst einiges ziemlich negativ. Lust aufeinander müssen BEIDE haben, sonst wird es schwierig mit dem Sex und der Partnerschaft. Wer anfängt ist dabei eher zweitrangig bzw. nicht genau auszumachen. Er nimmt sie in den Arm, sie presst sich dabei an ihn und küsst ihn innig. Oder Sie drückt ihn zärtlich, er fasst sie dabei herzhaft an den Hintern bzw. presst sie an sich ... so einfach geht das. Wenn beide Lust haben. Wenn nicht, dann ist es einfach nur eine schöne Berührung bzw. ein zärtlicher Körperkontakt. Innerhalb einer Woche bieten sich mehrere dieser Kontakte. Wenn es bei euch aber nur noch einmal im Monat dazu kommt, wird es höchste Zeit, die Ursachen zu ergründen. Dabei wird mindestens einmal pro Woche als grobe Orientierung angesehen für das Wohlbefinden in der Partnerschaft.

Und ja, traditionell und biologisch gesehen ist es tatsächlich öfter der Mann, der die Initiative ergreift, da er in jungen Jahren meist viel öfter Lust hat, die Frau dagegen meist weniger. Natürlich sollte es zu keiner Schieflage kommen, denn sonst fühlt sich schnell einer abgelehnt und einer bedrängt.

Dessous, Rollenspiele und ähnliches sind Highlights, um den "natürlichen Sex" aufzupeppen oder einen besonderen Kick zu geben. Sowohl weil es beiden Spaß macht, als auch als Geschenk und Zeichen der Wertschätzung für den anderen. Da jedoch bei euch der "natürliche Basissex" fehlt, glaube ich nicht, dass in Dessous die Lösung liegt.

Ich weiß auch nicht, was an Vikkys Hinweis mit tollem partnerschaftlichehem Verhalten oder Sport falsch sein soll. Meinem Freund und mir geht es genauso. Er hat letztens die Türgummis an meinem Auto behandelt, einfach so. Das ist für mich nicht selbstverständlich, ich habe mich darüber gefreut, nicht nur verbal danke gesagt. Und ja, Sport und Bewegung senken Stress und regen die Libido an. Was ist daran lächerlich?
 
  • #39
Kann es sein, dass Du die Schuld auf sie schieben willst? Deine Theorie ist, dass sie dein Begehren aktivieren soll. Also verlangst du indirekt einen Rollentausch. Sie soll der aktivere Part sein und deine Lust erwecken. Von der anderen Seite schreibst du, dass du dich auch sehr oft "beeilen" musst. Für mich klingt es so, dass sie schon längst der aktivere Part ist. Sie ist auch frustriert und kann es nicht mehr verbergen.
Für mich klingst du wie jemand, der sich nicht öffnen kann. Lust auf Sex hast du schon aber nicht fähig dies mit deiner Frau wirklich auszuleben. Du lässt sie nicht herein. Sie will dich doch. Ich denke, dass Du dich öffnen solltest. Egal was das ist, alle deine Vorstellungen, lass sie es wissen. Ich denke, dass es der einzige Weg ist, sonst verliert Ihr einander.
Die Frage ist auch, warum du dich ihr gegenüber nicht öffnen möchtest. Was war vor ihr? Welche Erlebnisse hattest du gehabt?
 
  • #40
Wenn diese mentale Basis nicht gegeben ist, wenn Leistungsdruck, Hintergedanken, Ängstlichkeit, äußere oder technische Details die Psyche blockieren, wird es schwierig und lustlos.
Ja, im konkreten Falle letzte Woche (und auch bei einem von mir vor einiger Zeit versuchten GV , den ich alkoholbedingt abbrechen musste, da mir schnell schwindlig wurde ) war dies quasi gegeben. Aber gut, das waren Einzelfälle. Als solche sollte man sie sehen und nicht überbewerten.

Aber es gibt auch hinderliche Randbedingungen, die immer da sind, z.B. sind die Kinder ja meistens da. Sie bemängelte bei mir vorgestern z.B., dass wir selten zusammen ins Bett gehen. Allerdings waren
Das hat allerdings komplexe Gründe. Ich möchte das hier nicht im Detail ausführen, aber letztlich liegt es an ihren und meinen Gewohnheiten, auch an meinen Arbeitsgewohnheiten
Aber selbst wenn, ändert das unser Problem nicht so richtig.
 
  • #41
Die Mann will immer, er hat zu wollen!

Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man ihm nicht helfen.
....Kann gar nicht schreiben, wie frustriert ich bin.

Kein Grund traurig zu sein. Das ist die Meinung von überwiegend Frauen in diesem Forum.

Ich persönlich gebe gerne und greife auch Hinweise auf. Dazu werden einige (weibliche) User sagen, Hinweise sind notwendig (?), wie unmännlich, ein richtiger Mann muss immer das richtige Feeling haben. Das halte ich für unmöglich und unehrlich.

Auch wenn ich gerne gebe, bin ich nicht begeistert wenn mein Gegenüber nicht ebenfalls gerne gibt. Nur Nehmen funktioniert nicht. Genauso eine Konsumhaltung äussern hier einige Damen und begründen es damit, dass alles andere unmännlich ist.
 
  • #42
Kann es sein, dass Du die Schuld auf sie schieben willst?
Schon wieder der Begriff "Schuld" . Auf Schuldzuweisungen habe ich nun wirklich keine Lust.

Inhalt des Threats ist es nicht, dass sie von nun an immer aktiv werden soll (quasi die Totalumkehrung der bestehenden Situation zu 100%) Warum schreibst Du das so ?

Ich habe mich und das Forum, aber auch meine Frau ja nur mir nur mal gefragt, ob sie mir gelegentlich nicht auch Gefühl geben kann, mich auch körperlich zu wollen, irgendwie auch einmal (und wenn es meinetwegen 1 x im Jahr ist) Lust bei mir zu erzeugen, auch mal in meine Richtung zu animieren, wie auch immer.

Es ist nur ein Vorschlag (oder eine Idee meinerseits) um meine langsam absinkende Lust auf meine Frau wieder anzukurbeln.

Ich bin auch für andere weitere Vorschläge dankbar !

Ja, ich nehm sie auch mal in den Arm (sie auch mich , wir Küssen uns (mal ich sie, mal sie mich, gerne auch mal Zungenkuss, wenn uns danach ist) . Das ist doch auch ganz normal, wenn man sich liebt, oder?
Das sind aber alles Dinge des Alltages, und es sind weder für mich noch für meine Frau Animationen zum Sex.
Für Sex ist dann keine Zeit und auch keine Möglichkeit zumal wir ja auch Kinder haben.
Zeit dafür ist eben wenn die Kinder schlafen oder wir "kinderfrei" haben.

Wir kümmern uns auch darum , dass dies jeden Monat ein- oder zweimal gegeben ist (die Situation am Samstag/Sonntag war auch so eine).

Doch damit ist auch nicht mehr Lust verbunden, eher viele Erwartungen, die dann doch nicht eintreten.
 
  • #43
Hallo lieber FS,
für mich klingt es so, dass ganz andere Probleme Eurer Partnerschaft im Bett landen. Fehlt es Dir an Wertschätzung von Deiner Frau? Hast Du das Gefühl mehr zu geben und zu investieren? Werden Deine Bemühungen gar nicht gesehen und kommt zu wenig zurück?

Bei mir ist es so, dass ich es sehr zu schätzen weiß, wenn mein Partner etwas für mich tut. Aus Dankbarkeit fühle ich mich dann meinem Partner sehr verbunden und sage es ihm auch.

Für mich ist es dann selbstverständlich, dass ich im Bett auch einmal den aktiveren Part übernehme und es sogar initiiere. Warum dem Partner nicht einmal zeigen, wie viel er mir bedeutet?

Ich glaube Eure Probleme liegen woanders. Es wirkt auf mich, dass Ihr Euch etwas aus den Augen verloren habt. Da solltest Du ansetzen und mit Deiner Frau reden. Vielleicht hat sie ähnliche Gefühle wie Du.

w(47J)
 
  • #44
Und ja, Sport und Bewegung senken Stress und regen die Libido an. Was ist daran lächerlich?

Naja, wir streiten viel aber wir verhalten uns auch partnerschaftlich. Und ja ich bringe unregelmäßig, aber doch 2-3 mal im Monat für sie Blumen mit. Mache ich auch gerne. Ich mache zwar selten außerhalb der Regeln Geschenke, wenn doch, sind es aber Dinge, die sie sich wirklich wünscht, bzw. mi tdene ich ihr wrkliche Freude bereite (die Dessous waren seiterzeit mal ein Beiwerk zu Weihnachten, gut diese Lektion habe ich gelernt, sie zieht sie ja nicht an). ich lade sie auch mal ein, wenn es irgendwie passt). Ich denke da läuft alles normal.

einem Freund und mir geht es genauso. Er hat letztens die Türgummis an meinem Auto behandelt, einfach so. Das ist für mich nicht selbstverständlich, ich habe mich darüber gefreut, nicht nur verbal danke gesagt. Und ja, Sport und Bewegung senken Stress und regen die Libido an. Was ist daran lächerlich?
Dinge wie Du beschreibst sind sowieso selbstverständlich meine Aufgabe und die nehme ich auch wahr.
Das eine Frau dann, wie angedeutet besonders "dankbar" ist, kenne ich so nicht.
Damit wirst Du hier bestimmt auch viel Widerspruch ernten.
 
  • #45
Langsam glaube ich, dass ich schon lange nicht mehr viel Spaß an unserem Sex hatte, selbst wenn ich ja meistens immer auch (oft eben später) zum Höhepunkt gekommen bin.

Das ist nicht alles.

Beteiligt sind beide, auch wenn hier einige Frauen meinen, der Mann müsse sie verführen. Also ist ein gemeinsames Gespräch fällig und die Bereitschaft, zusammen einen Weg zu finden. Ausreden dürfen da weder Deine Alkoholeskapaden oder Potenzproblemen (die für Deine Frau sicher auch nicht lustfördernd sind) sein noch ihr "Nuttengefühl" beim Tragen von Dessous. Auf Dauer holt sich sonst jeder das, was er möchte, woanders. Es mag sein, dass Beziehungen funktionieren, wenn beide keine Lust mehr auf Sex haben. In Eurer Konstellation sicher auf Dauer nicht.
 
  • #46
Kann gar nicht schreiben, wie frustriert ich bin.

@D-RAN du musst nicht frustriert sein. Auch diese Einstellung, dass die Frau sich begehrt fühlen will, um richtig "scharf" zu sein, kann und sollte differenziert betrachtet werden. Auch ich laufe erst zur Höchstform auf wenn ich merke, mein Partner ist richtig scharf auf mich und ich lasse mich gerne verführen. ABER - wenn ich mir aufgrund seines gesamten Verhaltens und unseres gesamten Miteinander ohne Wenn und Aber sicher sein kann, dass er mich will und meine eigenen Bemühungen keine "Überredung", sondern sehr willkommen und ausdrücklich erwünscht sind, DANN macht es mir großen Spaß, auf ihn zuzugehen im Wissen, dass er nicht widerstehen kann und auch nicht will. Aber dafür braucht es bei mir eben die absolute Gewissheit, dass mein Partner nicht einfach nur so mitmacht. Denn das tue ich auch nicht. Vielleicht kannst du an dieser Stelle ansetzen und mit ihr über den Gesamtkontext eures Miteinander reden? Du kannst allerdings die Lust nicht erzwingen wenn sie grundsätzlich nicht vorhanden ist auf die betreffende Person. Dann nützt leider alles nichts. Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute.
 
  • #47
Langsam glaube ich, dass ich schon lange nicht mehr viel Spaß an unserem Sex hatte
Warum wird so was eigentlich nicht gleich ausgesprochen? Nun rätseln hier seit Tagen Foristen an deinem/euren Problem herum, und du bemerkst mal eben beiläufig, dass du eigentlich gar keinen Bock auf Sex mit deiner Frau hast. Noch dazu schiebst du ihr die Schuld zu und versuchst, sie zum Sündenbock für deine Lustlosigkeit zu machen. Etwas unfair..

Es ist doch überhaupt kein Wunder, dass deine Frau nicht von sich aus auf dich zukommt. Du wirst diese ablehnende, Sex nur ertragende Haltung sehr deutlich nach außen für sie wahrnehmbar transportieren. Würdest du so jemanden auch noch ständig verführen wollen?

Dazu noch der Spruch mit der Wäsche signalisiert deiner Frau doch ganz deutlich, dass sie für dich nicht mehr attraktiv ist. Und dich wundert es dabei tatsächlich noch, dass sie patzig wird?
Sie fühlt sich in Gänze als Frau und attraktiver Mensch von dir abgelehnt. Natürlich frustet so was und tut auch weh, was denkst du eigentlich? Wie erniedrigend es für sie sein muss, dass du dich durchaus selbst befriedigen kannst und es offenbar reichlich tust, sie aber nicht begehrst und eigentlich keinen Sex mit ihr willst.

Offenbar hast du überhaupt keinen wirklichen Zugang zu deinem Inneren, deinen Wünschen oder Bedürfnissen, daher nützt es wahrscheinlich wenig, dich hier danach zu fragen, wie du dir erfüllenden Sex vorstellen würdest oder wovon du träumst, wenn du dich selbst befriedigst.
Du sagst, du liebst sie. Dann würde ich dir empfehlen, tatsächlich einen Sexualtherapeuten aufzusuchen, der mit dir gemeinsam ergründet, wo dein Problem eigentlich liegt.

Mit der jammerigen, passiv-aggressiven Art, die du hier im Forum an den Tag legst, mit deinem Selbstmitleid und der Schuldzuschiebung an deine Frau kommst du jedenfalls nicht weiter. Wenn du unzufrieden bist, dann komm in die Puschen und werde aktiv, erforsche den Grund für deine Probleme und unternimm was dagegen.
 
  • #48
Die überwiegende Mehrheit der Foristen (z.B. "Lionne,"Goethe" ...etc) sieht es so, dass immer der Mann immer zuerst Lust (auf körperliche Liebe) hat, und durch seine Werben, sowie seiner Verführung und sein Begehren die Lust der Frau "weckt".
Das kann ich als Frau so nicht unterschreiben. Selbstverständlich kann auch Frau aktiv werden. Ich habe durchaus auch öfter Lust auf meinen Partner, ohne dass er davor sexuell aktiv wird. Wenn der Sex dann aber nur aus lustlosem "Gestochere" besteht, habe ich danach aber auch keine Lust mehr aktiv zu werden..
Ich möchte aber auch begehrt werden & meinen Partner begehren, das nicht nur alle 1-2 Monate! Wie sieht euer Alltag aus? Flirtet ihr noch? Zeigst du ihr, dass du sie anziehend findest? Oder nur, wenns dann mal Sex gibt? Bei mir baut sich sexuelle Stimmung oft im Laufe des gemeinsam verbrachten Tages auf.
der Mann sollte sich darauf und daran freuen, Sex mit seiner Frau zu haben, ihr Lust zu bereiten, sich dabei auch seines eigenen Körpers bewusst und stolz auf ihn sein.
Genau das Gefühl möchte ich haben!
Sie möchte öfter, wenn ich das richtig gelesen habe. Wenn ich von 20 Tagen in denen ich Lust auf Sex habe 1x Sex bekomme, dann möchte ich dann auch geilen Sex mit meinem Mann, der auch geilen Sex mit mir möchte!
Jetzt hast du, wenn du mir ihr schläfst, Probleme damit zu kommen. Das kann ja mal vorkommen. Wenn man mehrmals pro Monat Sex hat & es dann mal nicht klappt, weil Stress oder sonst was, fällt das nicht groß auf. Wenn man aber schon so selten Sex hat, man gerne öfter würde & der Partner dann, wenn er endlich mal möchte, irgendwie lustlos ist, obwohl es ja sonst mit Pornos & SB geht, fragt man sich doch warum, ist enttäuscht & fühlt sich nicht begehrt..

Das mit der Reizwäsche ist so ein Ding. Wichtig ist eben auch, dass sie ihr gefällt, sie sich darin wohl & sexy fühlt. Vermutlich ist das bei der von dir gekauften Wäsche nicht der Fall. Beim Sex muss man sich aber wohl fühlen um sich fallen lassen zu können.
Die Frage ist natürlich auch: Schmeiße ich mich in Reizwäsche & verführe einen Mann, der lieber & häufiger SB betreibt als mit mir zu schlafen & wenn man dann mal alle 1-2 Monate Sex hat, muss er sich beeilen oder es gibt lustloses Gestochere? Dabei soll ich dann noch etwas tragen, womit ich mich nicht wohl fühle in der Hoffnung, dass es damit weniger lustlos wird?

Rede noch mal mit ihr über eure Wünsche & findet Kompromisse. Beide müssen ihren Teil beitragen. Schafft Zeit für euch, geht hin und wieder gemeinsam ins Bett, kuschelt, geht wieder mal zusammen aus & das Ganze Paarzeugs wenn ihr das wichtig ist um sich begehrt zu fühlen & wieder mehr Lust zu haben. Kauft gemeinsam Unterwäsche, die euch beiden gefällt. Eine, die ihr beide sexy findet. Vielleicht wird sie auch aktiver, wenn sie sich wohler & sexy fühlt & auch weis, dass du sie sexy findest & dann entsprechender Sex folgt.
 
  • #49
Du hast dich mit dem "Lustaktivieren" in deiner Frage entweder missverständlich ausgedrückt oder eine für mich als Frau nicht nachvollziehbare Perspektive. Deshalb versuche ich mal, mich in deine Perspektive zu versetzen und aus dieser zu antworten:
- Die Lust auf Sex muss nicht aktiviert werden, denn sie ist grundsätzlich bzw. latent in einer Partnerschaft bei BEIDEN vorhanden. So wie die Sonne, die ja auch immer da ist, nur dass man sie bei Wollken oder in der Nacht nicht direkt sehen kann.
- Verdeckt bzw. nachts nicht sichtbar ist die "Sonne" bei Alltagsstress in normalem Maß bzw. temporär. Beide Partner wissen und vertrauen, dass die Wolken auch wieder verschwinden bzw. die Erde sich dreht.
- Zu den "Wolken" gehören weiterhin vorübergehende berufliche Belastung, fehlende Freizeit, starke berufliche Belastung, erhöhte Forderung durch Verein, Kinder, Haushalt.
- Zur Nacht bzw. den Jahreszeiten gehören Schwangerschaft/Kinder, die in die Beziehung kommen, im Positiven und Negativen. Außerdem Krankheiten und andere Bewährungsproben.
Kritisch wird es, wenn die Strahlkraft tatsächlich stark nachlässt, einer von beiden das Vertrauen daran verliert oder eine bessere Sonne sucht.

Positiv auf sonniges Wetter wirken sich positive Gedanken, also Vertrauen, Lebensfreude etc. aus. Mit entsprechender Kommunikation, verbal und nonverbal und entsprechenden Handlungen aus: Lächeln, Aufmerksamkeiten, schaffen schöner Gemeinsamkeiten mit und ohne Kinder, Aktivitäten, achten auf innere und äußere Attraktivität und Gepflegtheit. Irgendwie hängt auch alles miteinander zusammen.

Wenn ich mich wohlfühle, aufmerksam zu meinem Partner bin, mich bewege, Spaß am Leben habe, gesund ernähre, gefalle ich ihm und bekomme automatisch zurück, was ich ihm gebe. Wenn irgendwo die "Säge klemmt" kommt es zum Stillstand, nicht nur in der Sexualität. Ich vermute, bei euch klemmt die Säge woanders.
 
  • #50
Wesentlicher Inhalt des Threads ist die Frage, wie ich sie oben gestellt habe. Der Anlass war das persönliche Ereignis.

Ich habe diese Frage gestellt um das Verhalten meiner Frau besser einsortieren zu können, und wie die Erfahrungen der Foristen allgemein dazu sind.

"Jammern" finde ich jetzt etwas beleidigend, den ein Jammertheread war dies nun nicht. Da gab es früher hier ganz andere. Klar haben mich einige Antworten frustriert (so wie auch das verhalten meiner Frau) , weil ich sie eben vorher anders einschätzte.


Dazu noch der Spruch mit der Wäsche signalisiert deiner Frau doch ganz deutlich, dass sie für dich nicht mehr attraktiv ist. Und dich wundert es dabei tatsächlich noch, dass sie patzig wird?
Sie fühlt sich in Gänze als Frau und attraktiver Mensch von dir abgelehnt. Natürlich frustet so was und tut auch weh, was denkst du eigentlich? Wie erniedrigend es für sie sein muss, dass du dich durchaus selbst befriedigen kannst und es offenbar reichlich tust, sie aber nicht begehrst und eigentlich keinen Sex mit ihr willst.
OK. Kann ich alles durchaus nachvollziehen.
Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist das (ja offensichtlich schon lange anhanltende) Verhalten, nichts gegen diese Defizit des Begehren zu unternehmen.

Wenn ich also nun hieraus mitnehme, dass mich meine Frau womöglich einfach nicht mehr begehrt (danke #11 die Antwort hat echt wehgetan) , da werde ich dagegen in nächster Zeit doch etwas unternehmen oder aufgeben (dann war es das eben).

Mir fällt allerdings nun überhaupt gar nichts ein, wie dieses (mir nicht offensichtliche) "Begehren-Defizit" von meiner Frau behandelt worden ist, bis auf .
Was machen denn Foristinnen, wenn sie das gefühl haben von ihren Männern nicht ausreichend begehrt zu werden ?

Eine Frau, die immer erst umworben werden muss, lässt sich nur begehren. Mir wäre das als Mann zu einseitig und als Frau (mit reger Libido) wäre es ein Zeichen für mich, dass ich körperlich nicht wirklich auf den Mann stehe.
Danke "Adriana"

Oder soll/muss ich eben einfach "begehren" un des Begehren-Willens und wenn ich nicht so fühle, ja, dann ist eben bald Schluss ?


Nachsatz
Wenn ich zu den Foristen "passiv-agressiv" war, so tut es mit leid. Das soll nicht sein (Entschuldigung Frau "Vikky").

Zu meiner Frau bin ich das ganz sicher, aber sie ist in demselben Maße auch aktiv-agressiv zu mir (und das Ganze auch umgekehrt), da ist das alles nicht so schlimm und unser beider Naturell.

Aber ich akzeptiere ALLE Antworten genauso, wie ich mich auch dafür bedanke, schließlich habe ich danach gefragt und ich habe dazugelernt.
 
  • #51
Vielleicht solltet ihr Euch mal 2 Monate Sexverbot erteilen
Genau. Dann kann man merken, ob in dieser Zeit, in der man garantiert keinen Sex kriegen wird, das Begehren wieder aufkommt. Oder ob man denkt "puh, zwei Monate keinen Stress, wie schön".

Ich will den Post 4 von @Andriana unterstreichen. Wenn immer nur einer begehrt werden will und ansonsten unzufrieden ist, stimmt was nicht.
Du hast geschrieben, dass sie wilden Sex mag. Könnte es sein, dass sie das Thema "sie als williges Opfer männlicher Sexualität = Leidenschaft" anmacht? Sie ganz passiv anfangs, der Mann der Initiator, weil er nicht mehr widerstehen kann? Hat sie schon über geheimen Fantasien gesprochen?
der bloße Anblick eines Männerkörpers reicht da eben auch nicht aus
Ach doch... Aber der Mann muss trotzdem noch die richtigen Pheromone versprühen, wenn ich wirklich Sex mit ihm wollen soll und es nicht nur "das Bild des Körpers" bleiben soll, das ich ansprechend finde. Bei den richtigen Pheromonen braucht er auch keinen perfekten Körper.

In meiner Exbez. war ich es, die immer Begehren zeigen und den Anfang machen sollte. Wir hatten schönen Sex, aber mir fehlte die Leidenschaft.

Wer begehrt werden will, muss natürlich auch was dafür tun und darauf achten, dass er den anderen dabei nicht dauernd auflaufen lässt (wenn es immer sit.bedingt nicht passt). Ich meine mit "was tun" nicht Sport usw., sondern eben genau den Geschmack des anderen ansprechen. Aber dann wird man auch zum Objekt. Ich hatte einen Thread dazu "Rettet die Objekthaftigkeit den Sex in langen Beziehungen", da wollte ich genau darauf hinaus, dass man immer für den Partner ein "Sexobjekt" bleiben muss. Natürlich nicht im Sinne von Befriedigungsding ohne eigene Bedürfnisse, sondern dass a) das Begehren noch angefacht wird, dass der andere einen auch begehren kann, und b) Begehren gezeigt wird, dass der andere weiß, er wird begehrt.

Ich denke, guter, lange währender Sex in einer Beziehung, der von echter Kompatibilität kommt, hat nicht per se mit Experimentierfreude usw. zu tun, sondern mit wirklichem Begehren der Person, das man schon am Anfang merkt. Wenn nicht, wird vielleicht alles mögliche an sex. Technik versucht, aber die "Sprache des Begehrens und des Zeigen des Begehrens" sind einfach verschieden und bleiben das auch.
 
  • #52
Sorry für die harten Worte, aber dein Frust ist hier bislang zumindest bei mir nur in Form von Schuldvorwürfen an deine Frau angekommen. Von Selbstreflektion hab ich von dir wenig gelesen, oder dass du dir mal Gedanken machst, wie dein passives Sexualverhalten bei deiner Frau wohl ankommen könnte, dass es sie auch verletzen und verunsichern könnte.
Was machen denn Foristinnen, wenn sie das gefühl haben von ihren Männern nicht ausreichend begehrt zu werden ?
Was bezweckst du mit dieser Frage? Soweit ich verstanden habe, liegt der Kern des Problems darin, dass du deine Frau nicht mehr sexuell begehrenswert findest. Solltest du nicht lieber darüber nachdenken, warum das so ist, um ggf. zu einer Lösung zu kommen?

Wie auch immer. Die meisten Frauen verunsichert ein Nicht-Begehren des eigenen Partners immens. Meist suchen sie zunächst die Schuld bei sich, ob sie sich vielleicht körperlich verändert haben, ob sie für ihn nicht mehr liebenswert sind, ob sie einen schlechten Geruch an sich haben, ob sie nicht gut genug im Bett waren etc. Also Selbstvorwürfe und Selbstprüfung. Viele haben auch Angst, dass er eine Affäre haben könnte. Viele sprechen mit ihren Freunden darüber, andere aus Scham nicht und fressen den Kummer in sich hinein.

Aktionismus erfolgt dann häufig in vermehrter Körperpflege, dem Kauf schöner Wäsche, dem Ausrichten eines romantischen Dinners, neue Frisur, neue Klamotten etc. Wahrscheinlich suchen die meisten zuerst vermehrten Körperkontakt via Kuscheln, Berührungen, machen kleinere sexuelle Anspielungen usw. Versuchen irgendwie, den Mann aus der Reserve zu locken.

Schlägt dies nachhaltig fehl, setzt der Frust ein. Allgemeine Zickigkeit, dumme Sprüche, auch vor anderen.
Manche Frauen suchen das Gespräch, versuchen zu ergründen, was das Problem ist.
Ich würde behaupten, die wenigsten Frauen gehen in die volle Offensive und ziehen eine rattenscharfe Nummer mit Strip und großer Verführung ab oder werden verrucht und lasziv. Die Unsicherheit und die Bedenken, wiederum abgelehnt zu werden, sind häufig einfach zu groß. Die Vorstöße sind bei den meisten wohl eher subtil und vorsichtig, vielleicht zu subtil, um vom Mann als Sex-Offerte erkannt zu werden.
 
  • #53
Was machen denn Foristinnen, wenn sie das gefühl haben von ihren Männern nicht ausreichend begehrt zu werden ?
Das kam in 22 Jahren Ehe und 12 Jahren Beziehung noch nicht vor, aber wäre es so würde ich es ansprechen und hinterfragen.
Läge es an meinem veränderten Verhalten würde ich schauen wo der Grund meiner Verhaltensänderung liegt und dies in Angriff nehmen.
Gäbe es eine biologische Ursache bei ihm (Abklärung) wäre dies zu behandeln.
Läge es an ihm, an meiner körperlichen Attraktion für ihn würde ich mich trennen.

Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass Du Deine Frau nicht mehr begrhrst.
Ich muss mich nir etwas sufreizend hinstellen oder aus der Dusche kommen und zwinkern o.Ä. und schon fällt mein Mann über mich her. Mein Freund übrigens auch. Ich musste noch nie einen von ihnen verführen oder ihm zeigen, dass er sexuell begehrenswert ist, was auch nicht funktionieren würde, denn nur ihr Begehren macht sie sexuell interessant für mich.
 
  • #54
Ja, im konkreten Falle letzte Woche (und auch bei einem von mir vor einiger Zeit versuchten GV , den ich alkoholbedingt abbrechen musste, da mir schnell schwindlig wurde ) war dies quasi gegeben. Aber gut, das waren Einzelfälle. Als solche sollte man sie sehen und nicht überbewerten.
Ja, mit 3 - 4 Promille kann ich auch nicht mehr. Da kann dir wohl auch keiner helfen, das ist eben eine Nebenwirkung des Alkohols. Und je nach dem - aber manchmal sind die Frauen dann doch froh, wenn Mann lieber den Eimer als sein Mädel umarmen möchte ....

Ich habe so langsam aber sicher den Eindruck, du lässt dich lieber verspotten, suchst krampfhaft irgendwelche Gründe, um dein Pflichtaufhüpferle zu vermeiden und wenn sich das Ganze dann gar nicht mehr vermeiden lässt, dann betrinkst du dich lieber.

Wenn du keinen Bock mehr auf Sex mit deiner Frau hast, dann sags doch einfach. Dann kann sie schauen, wo sie den Sex herbekommt, der ihr wichtig ist.
 
  • #55
Was machen denn Foristinnen, wenn sie das gefühl haben von ihren Männern nicht ausreichend begehrt zu werden

Ich ganz persönlich?
Ich hatte so etwas ähnliches auch schon.

Mich verunsicherte es erst mal, so stabil ist dann mein Selbstwert nicht.
Stimmt was an der Figur nicht, ich werde älter, etwas anderes nicht?
Also die Suche bei mir selbst.
Dann das Gefühl, vielleicht ist mit der eigenen Sexualität etwas nicht in Ordnung, denn warum fehlt die Lust?

Irgendwann kam die Gewöhnung gemischt mit Frust. Distanz.
Die Nähe verschwand, die Gefühle.
getrennte Schlafzimmer.
Mir wurde mein Partner gleichgültig, mit den Momenten, wo er mir auf den Keks ging. Also WG mit mieser Stimmung, ab und zu entlud sich der Frust.

Konsequenz? Ich mochte mich so nicht mehr, anderes war zusätzlich belastend, ich beendete.
Das war das Ende meiner Ehe.

Danach hatte ich einen Partner, der mir zeigte, wie schön Sexualität sein kann, wie erfüllend, wie sich gegenseitiges Begehren anfühlt. Da stellte sich nicht die Frage, wer ist zuerst aktiv, WIR waren aktiv. Und wenn er mich mit einem gewissen Blick anschaute... Ich fühlte mich ganz Frau, und ob dann eine Falte mehr oder weniger - völlig egal. Und er war für mich einfach ganz Mann, mit allen seinen Macken, und absolut perfekt.

Deswegen - nie wieder eine Beziehung, wo es sexuell nicht passt.
Anziehung - Begehren - stimmige Intimität - stimmige Partnerschaft.
Alles gehört für mich zusammen.

Heute würde ich nicht mehr zweifeln, sondern gehen.

Ansonsten, allgemeiner, @Jana_09/15 beschreibt es aus meiner Sicht perfekt.
 
  • #56
Sex ist für mich auch immer ein Spiegel der Beziehung. Was verbindet euch denn noch, ausser Pflichten und einander den Rücken freizuhalten? Gibt es romantische Momente der Zweisamkeit? Wo ihr euch gefühlsmässig nahe seid? Dann ensteht Sex ganz einfach, aus dem Moment heraus. Aber ohne , dass irgendwelche positiven Emotionen entstehen, wird es schwierig. Dann wird es eine Pflicht, und ein Zwang. Allerdings kann es auch ok sein Sex zu haben, wenn beide müde sind und nicht vor Leidenschaft glühen, sofern es beide wollen. dann ist dann eher vielleicht Routine, aber das Sexleben wird auch in einer Durststrecke auffrecht erhalten.. aber dann gibt es andere Momente, die sich nicht erzeugen lassen, die entstehen. Voraussetzung ist Zeit, Ungestörtsein....Wenn allerdings keine romantischen Gefühle mehr aufkommen können, wird es schwierig. Was machst du für dich ausserhalb der Beziehung, wo du dich als Mann wahrnimmst?
 
  • #57
Kann gar nicht schreiben, wie frustriert ich bin.

Lieber FS, das sind lediglich Denkanstöße, manche vielleicht auch etwas unbeholfen. Es geht auch nicht darum, tatkräftige Unterstützung zu bieten, das ist zwar klasse, aber ihr braucht Zeiten, wo ihr euch auch im Alltag sexuell geistig, mental berührt, zwischendurch, mittendrinn. Das sind so kleine Dinge, wie mal kurz über das Gesicht streichen, ein verliebter Blick, ein liebes Wort, offenes Ohr, Humor, Verständnis, Umarmungen. Zeig dich glücklich... Du wirst dich wundern, was sich dann verändert. Was hast du zu verlieren, pack es an und zeig, dass du eure Situation beherrscht.
Lies noch mal den Post von Lionne, dann weißt du, was gemeint ist.
 
  • #58
Ach der Thread franst langsam aus.

Die Fragestellung ist eigentlich beantwortet, wenngelich einige mein Fazit nicht teilen wollen.

@Tom26 Soll ich mir solche Gründe ausdenken?
Bräuchte ich wirklich das Forum für Ausreden, wenn ich keinen Sex haben wollte.

Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass Du Deine Frau nicht mehr begrhrst.
Ich muss mich nir etwas aufreizend hinstellen oder aus der Dusche kommen und zwinkern o.Ä. und schon fällt mein Mann über mich her.
Tja, schön. Solche Situationen gibt es bei uns nicht (mehr), zumindest seit die Kinder da sind. Ich habe auch das Gefühl sie weicht solchen Situationen möglichst aus.
Jedenfalls sehe ich sie nur nackt (oder eben in Unterwäsche -Ja, WELCHE IST EGAL-), wenn Sex nicht möglich ist.
Kann aber auch Zufall sein.
Das bringt mich dann wieder zurück zum Kommentar von "Adriana", der womöglich mehr Wahrheit enthält als für mich gut ist.

Solltest du nicht lieber darüber nachdenken, warum das so ist, um ggf. zu einer Lösung zu kommen?
Ja, vermutlich gibt es Gründe. Darüber habe ich gestern auch mal nachgedacht. "laleila" hat welche aufgezählt, die infrage kommen und sofort die Trennung als ihre Reaktion mitgenannt ;
deswegen wiederhole ich das dort Geschriebene besser nicht. Bringt mich ja eh nicht weiter.
Sorry für die harten Worte, aber dein Frust ist hier bislang zumindest bei mir nur in Form von Schuldvorwürfen an deine Frau angekommen. Von Selbstreflektion hab ich von dir wenig gelesen, oder dass du dir mal Gedanken machst, wie dein passives Sexualverhalten bei deiner Frau wohl ankommen könnte, dass es sie auch verletzen und verunsichern könnte.
Ja sorry, geht schon :)-)).
Was meinst Du mit "passives Sexualverhalten" ?
Jeder Sex in unserer Beziehung insgesamt bisher ging immer von mir aus, nur ein einziges Mal (ganz am Anfang) hat sie mal mit einem halb geöffneten Bademantel und frechem Grinsen mit mir kokettiert (habe ich auch "belohnt"). Danach nicht wieder. Was ist da bitte "passiv".

Wenn wir wilden Sex hatten, dann immer weil und wie ich es wollte. Sie hat schön mitgemacht (und hinterher behauptet, sich an nichts erinnern zu können -grins-)
Gefragt, was ihr Wünsche sind habe gelgentlich auch mal, aber keine ordentlichen Antworten bekommen (soweit ich mich erinnere).

Hätte ich "lieber" oder "braver" sein sollen?
Wie einige schon meinten soll ich mich ja zum Deppen gemacht haben.
Ich glaube eher "Vikky" hat recht und meiner Frau fehlen ein paar deutliche Ansagen. Nicht dass ich das nicht könnte......
Kann auch schnell das Ende der Ehe bedeuten.
 
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  • #59
Seit wir verheiratet sind, habe ich verstärkt meiner Frau den Rücken freigehalten (wir haben Kinder) und sie konnte ihre Stammhobbys ausbauen und zusätzliche (z.B.Motorbootschein) umsetzen.

Und DU, lieber D-RAN? Hast auch Du Deine Hobbies ausbauen und neue Interessen pflegen können? Wird auch Dir der Rücken frei gehalten?

Ich habe das Gefühl, dass Du insgesamt in Deinem Leben momentan nicht sehr glücklich bist. Arbeite doch mal daran: Was macht DICH - erstmal UNABHÄNGIG von Deiner Frau - so richtig glücklich? Wenn Du das herausgefunden und Dir über einen längeren Zeitraum erlaubt hast, das zu pflegen und regelmäßige "Glücksquellen" in Dein Leben und in Deinen Alltag integrierst, dann arbeite Dich an die Thematik heran, was Dir glückliche Momente MIT DEINER FRAU verschafft. Und zwar erstmal unabhängig vom Sex.

Ich denke, ein glückliches und erfülltes Sexleben wird erst wieder DIE FOLGE davon sein, dass erstmal Du und später auch Ihr miteinander wieder auch ohne Sex außerordentlich tolle Momente genießen könnt.
 
  • #60
Also ich werde diverse Post berücksichtigen und in nächster Zukunft einfach mehr Siatuatione herstellen, in welchen etwas passieren könnte. Vielleicht habe ich dann auch wieder mehr Lust.
 
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