• #61
Ich hatte mit meinem ersten Freund auch so eine Phase. Was ich gemacht habe? Ich habe mich von ihm getrennt. Wir hatten seit fast einem Jahr keinen Sex gehabt und wir waren auch nicht verheiratet und sowieso sehr jung. Komisch war allerdings, dass er plötzlich mit mir schlafen wollte. Auf einmal konnte er doch. Plötzlich wollte er alles wieder rückgängig machen und merkte nicht, dass es vorbei war. Er hat meine Liebe zu sich getötet. Wahrscheinlich hat er nebenbei auch eine andere gehabt und mich auch behalten wollen. So ist es einfach in 90% der Fälle, wenn wir ehrlich zueinander sind.
 
  • #62
Wahrscheinlich hat er nebenbei auch eine andere gehabt und mich auch behalten wollen. So ist es einfach in 90% der Fälle, wenn wir ehrlich zueinander sind.
Okay, das ist deine Annahme, die du natürlich nicht belegen kannst.
Ich habe eine andere Annahme, die ich natürlich auch nicht belegen kann. Ich bin natürlich auch ehrlich zu dir.
Viele Männer steigen auf Selbstbefriedigung, meist in Zusammenhang mit (Internet)Pornographie, um. Vielen Männer ist die Alleinunterhalterrolle bzw. die Forderung der Frauen nach einem für Sie (also der Frauen) erfüllenden Sexleben einfach zu anstrengend. SB ist da einfacher. Viele Frauen glauben, dass wenn es sie sie erfüllend war, es auch für den Mann erfüllend war, dabei war es für ihn nur anstrengend.
Ich möchte dieses Verhalten nun nicht gutheisen, aber immer gleich solch ein männliches Verhalten auf Fremdgehen zu schieben finde ich zu einfach. Der Vorteil für die Frauen, fremdgehen anzunehmen ist sicherlich, dass Frau dann nicht über ihren Anteil am schwindenden Sexleben nachdenken muss.
Letztendlich wissen wir es nicht.
 
  • #63
Vielleicht kann ich ja noch kurz zusammenfassen, was das Gespräch mit meiner Frau erbracht hat.
Also:
Sie meint es sei nicht soooo schlimm, schließlich hätten wir ja schon so oft (nach Ihrer Meinung) sehr guten Sex gehabt.
Da wäre auch zweimal schlechter nicht so tragisch.
Ich solle mich darum kümmern, dass wir öfters mal zusammen ins Bett gehen, dann kämen wir schon wieder "in den Rhythmus".

Ob ich jetzt mehr Lust oder Begehren habe?

Also, jetzt hab ich's :
Bitte, liebe "Kastanie", gib mir Deine Nummer. Wir machen eine Dreiecksbeziehung mit "Adriana" a la "Laleila" auf.
Tipps holen wir uns dazu von "Lionne".
Nicht gut?

Also ich lese das ja auch (noch) und kann die Frage ja auch genau so gut einfach beantworten, oder?.

Nein, Fremdgehen ist nun wirklich kein Thema (Gut, ich könnte jetzt auch lügen, aber welchen Sinn würde das in einem anonymen Forum machen?)
 
  • #64
D-Ran,

Ich glaube, vieles Geschriebene willst Du nicht wahrhaben, und Sarkasmus gibt da auch nicht sonderlich.

Zu meiner Geschichte von vorher gibt es die wesentlichen Ergänzungen.
Unsere Paarzeiten reduzierten sich zunehmend, die Themen reduzierten sich auf Alltag und Beruf.
Auf meine Vorschläge kam meistens, ja, dies könnten wir machen, jenes - aber nicht heute, morgen, weil... Es waren keine exotischen, besonderen Sachen.
Urlaub, Ausflüge, etc. Gab es, wenn ich sie organisierte. Der Rest an Organisation (Büro, Haushalt) blieb auch bei mir.
Zum Tanzen gehen - versprach er 10 Jahre (und erzählte immer, wie er früher mit seinen Kumpeln unterwegs war... ). Wir gingen nie.
Wir arbeiteten freiberuflich - warum verlagert man Mehrarbeit in die Abende, wo man raus könnte, Biergarten, etc. und bei miesem Wetter dafür früher zu hause.
Anfangs ging es anders.
Arbeit ist ein hervorragender Vorwand, um nicht Zuhause zu sein

Zärtlichkeit, in den Arm nehmen, anfangs wenig, immer seltener, dann nichts mehr.
Und es fanden sich natürlich die Gründe, warum er später ins Bett ging... Am Anfang ging das Zusammen Einschlafen auch, so wie sich trotz Kinder die Zeit fand. Irgendwann auch nicht mehr.

Ich hätte meinen Mann gerne als Mann erlebt, wahrgenommen. Emotional, aktiv, mit etwas Leidenschaft, auch mal Macher. Ich war auch die, die das Werkzeug nutzte.
Er beschwerte sich nach den Ende mal, ich hätte zuwenig Mütterliches gehabt, ihn zu wenig gelobt.
Ich hätte gerne ab und zu mal ein Kompliment gehört, eine Wertschätzung, ein liebes Wort...

Sexualität ist nur ein Symptom, WIR besteht aus vielem.
Wenn es sexuell nicht mehr klappt, hat es auch mit dem anderen Facetten einer Beziehung und dem fehlenden WIR zu tun.

Deinen Posts nach fehlt es bei Euch auch an anderen Dingen.
Dein Fazit ist wohl richtig, aber die Ursache ist nicht die genannte alleine.
Ihr fahrt die ganze Beziehung an die Wand, sehenden Auges.
Schuld ist sie, die nicht aktiv genug ist, bei Dir durch fehlendes Begehren und fehlender Aktivität kein Begehren auslöst,
Schuld sind die Kinder, Alltag, Gewohnheiten, die den Raum nicht lassen.
Alles Gründe, keine Lösungen.
Wer nicht will, findet Gründe.

Jetzt sich quasi zum gemeinsamen Sex zu zwingen, wird es nicht ändern.
Es fehlt die Basis.
Und an der willst Du zumindest nicht arbeiten.

Ob es eine gute Basis je gab?
Warum hast Du sie geheiratet?

(Ich habe beim Kennenlernen nicht gut genug zugehört, bei manchen hat er bewusst ein anderes Bild gezeichnet, ich hatte einige Illusionen und redete mir vieles positiver...)
 
  • #65
Ich hätte gerne ab und zu mal ein Kompliment gehört, eine Wertschätzung, ein liebes Wort...

Guten Morgen,

so einfach wäre es, das tägliche liebevolle Miteinander, was für viele wohl einfach zu banal ist. Beide müssen sich darauf einlassen und nicht nur einer und der andere verharrt in einer Warteposition. Das WIR scheint für viele nur eine romantische Verklärung zu sein, oder bezieht sich nur auf objektbezogenes.
Wie selten sehe ich, dass man sich zärtlich, liebevoll berührt. Anstelle dessen, erlebe ich Kaltschnäuzigkeit, innere Leere und ein Kampf um das eigene ICH.
Tja, lieber D-DRAN, es ist wirklich nicht schwer zu erraten, wo bei euch der Hammer hängt. Es liegt euch alles vor den Füßen, ihr brauchst es nur benutzen und ihr tut es nicht.

Es gibt wohl Menschen die das Leben nur spüren können, wenn sie miteinander schlecht umgehen und alles mit Füßen treten müssen.
 
  • #66
Was meinst Du mit "passives Sexualverhalten" ?
Liest du selektiv? Das steht doch in meinem Post, den du zitiert hast.
Jeder Sex in unserer Beziehung insgesamt bisher ging immer von mir aus
Wenn wir wilden Sex hatten, dann immer weil und wie ich es wollte. Sie hat schön mitgemacht
Gefragt, was ihr Wünsche sind habe gelgentlich auch mal,
Du meinst also, du hast alles richtig gemacht. Wir können das von außen natürlich nicht beurteilen, aber wäre es so, würde dir deine Frau zu Füßen liegen, daher scheinst du einem Irrglauben erlegen zu sein. Deine Frau empfindet es wohl anders. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Du hast mit deiner Frau gesprochen, was wirklich gut ist, aber das Gespräch verlief für dich nicht wie gewünscht. Und schon wieder bist du im Frust und im Sarkasmus-Modus.
Dir muss doch klar sein, dass ein derart eingefahrenes Problem nicht mit einem Gespräch zu lösen ist.

Versuch doch bitte, für dich selbst und für deine Ehe, diese selbstgefällige "sie ist Schuld"-Haltung aufzugeben. Wenn du ihr so gegenüber trittst, wie du hier schreibst, wundert es nicht, dass ihr in Gesprächen nicht voran kommt.
Lies dir deinen Thread noch einmal oder mehrmals durch - du hast hier ganz viele wertvolle Tips und Anregungen bekommen. Ergründe deine eigene Lustlosigkeit und versuche den Perspektivenwechsel, hin zu deiner Frau. Die Lösung für euer Problem wird nicht aus der hohlen Hand geschüttelt, also wirst du/ihr euch da reinknien müssen, es zu eurem Projekt machen.
Ihr habt einen Weg vor euch, und keiner wird den Schalter einfach so umklappen. Das müsst ihr beide gemeinsam tun.
Wenn dir das zu anstrengend ist, lass es gleich bleiben und deine Ehe vor die Hunde gehen. Deine Entscheidung.
 
  • #67
Die sexuellen Differenzen, aus dem Bekanntenkreis, den ich kenne haben oft andere Ursachen. Beide Partner sind gestresst und fühlen sich in ihrem Stress allein gelassen. Die Frau ist durch die Fokussierung auf Kindererziehung, Haushalt und Halbtagsjob unter Druck. Der Mann ist als Haupternährer und zuständig für körperlich schwere Arbeiten im Haus und Garten unter Druck. Beide fühlen sich in ihren Rollen (auch wenn es gelegentlich umgekehrte Rollen gibt) allein gelassen und überfordert.

Jetzt kommt das Thema Sex dazu. Frauen, habe ich mal gehört (und selbst erlebt), sind idealerweise entspannt und erholt bevor sie zum Sex bereit sind. Stress und Druck verhindern diese Entspannung. Männer bauen Stress und Druck dagegen gern via Sex ab. Mit sichtbaren Stress und Druck wirken sie zusätzlich "bedürftig", ggf. auch "erfolglos". Das wären dann zusätzliche Abturner für die Frau.

Fassen wir zusammen der Mann will Sex um sich zu entspannen, bekommt aber keinen weil die Frau sich bedrängt und genervt fühlt. Stress und Druck werden für Beide immer größer und führen zu einem Konflikt, der die Sexlosigkeit verfestigt, obwohl die Frau sich insgeheim auch nach Sex sehnt aber den dafür notwendigen Helden nicht mehr sieht. Auf keinen Fall liegt es aber daran, dass der Mann seine Frau nicht begehrt und ihr nicht zeigt, dass er sie will. Durch gemeinsame Projekte (kleine Kinder, Schulden für ein gemeinsames Haus) ist eine Trennung und Neuorientierung keine Lösung.

In der Welt der Dauer-Singles und Kurzpartnerschaften ist die Problemlage und Lösung dagegen eher anders. Da geht es oft zackiger und konsequenter zu.

Ich selbst bin erst 2016 aus einer langjährigen Projektgemeinschaft (Ehe) in die eher kurzlebige Singlewelt gewechselt. Beim FS bin ich mir nicht sicher in welcher Welt er lebt. In meiner Welt expandieren die Paarpläne meine Freundin zur Zeit erheblich, während aus meiner Sicht sie hinsichtlich des Sex weniger fantasieren als praktizieren sollte.

An die Leserschaft: Hinweise wie "Zeig deine Begierde" oder "Geh einfach ran" oder "Hab eigene Ideen" bitte stecken lassen. Warum verrate ich nicht ;)
 
  • #68
Mir erschließt sich nicht ganz, wo genau euer Problem liegt. Deine Frau findet das ganze nun doch nicht "so schlimm" und meint, dass ihr auch oft guten Sex habt. Wenn ihr der Sex nicht gefallen würde, würde sie wohl keine Anspielungen machen, dass es zu wenig davon gibt.

Also geht's um dich. Einerseits schreibst du von deiner Lustlosigkeit, andererseits beklagst du, dass du deine Frau nur nackt siehst, wenn gerade kein Sex möglich ist. D.h. in den unverfänglichen Situationen, wo du sie mal nackt siehst, bekommst du schon Lust?

Eventuell wird hier ein bisschen Drama um sehr wenig gemacht?
 
  • #69
Du meinst also, du hast alles richtig gemacht. Wir können das von außen natürlich nicht beurteilen, aber wäre es so, würde dir deine Frau zu Füßen liegen, daher scheinst du einem Irrglauben erlegen zu sein

Weder glaube ich, alles richtig gemacht zu haben (dann hätte ich hier auch nicht gefragt, wobei mich das auch allgemien interessierte), doch dass sie mir jemals deswegen "vor den Füßen" liegen würde (das geht sowieso nicht, sie lag soch nie jemandem zu Füssen und wird das auch nicht tun, das ist sie nicht).
OK ich verstehe, dass Du glaubst, dieses sei notwendig, wenn sie aktiver auf mich zugehen soll.

Viele der Anregungen in diesem Thread werde ich befolgen.
Neben denjenigen die ich schon genannt habe (z.B. die von "Sonnenhut") werde ich auch noch einen sexfreien Zeitraum von 2 Monaten einrichten (velleicht auch ohne SB, mal sehen).

Und ja, ich werde später auch mal zusätzliche Gelegenheiten schaffen, sie auch mal verführen, also "in Vorleistung treten" (schriebst Du das?). Und das so "ergebnisoffen", wie möglich.

Mal als Hinweis:
Abende, an dene sie auf meinem Schoß liegt, oder an mich angelehnt, wir uns unterhalten (diskutieren, manchmal streiten), fernsehen oder spielen, gibt es nicht so selten. Jede Woche mindestens ein Tag. Klar wünscht sie sich mehr davon. Ob ich sie deshalb mehr begehre, oder sie mich? Bisher ja wohl nicht.

@Laubsk
Mein persönliches Drama ist nicht wirklich groß.
Ich habe das nur als Anlaß für die Fragestellung genommen, verstehst Du?
 
  • #70
Verstehe ich jetzt auch nicht mehr. Du schreibst zunehmend widersprüchlich und ja- klagend. Rüber kommt vor allem der Frust. Auf wen eigentlich und warum? Deine Frau will doch mehr Sex, aber du scheinst nach Ausflüchten zu suchen: Ihre angebliche Passivität, fehlende Reizwäsche, die Kinder...

Wie sieht es mit deiner Fitness aus (schaffst du es, 5km in einer halben Stunde zu joggen, treibst du mindestens zweimal pro Woche Ausdauersport, wie Fußball oder zügiges Radfahren), deinem Gewicht (BMI unter 25, vor allem kein Bauchfett), deinem Blutdruck? Wenn es da klemmt, brauchst du dich mit 45 nicht über nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit zu wundern.
 
  • #71
so einfach wäre es, das tägliche liebevolle Miteinander, was für viele wohl einfach zu banal ist.
Das ist gar nicht banal und nur theoretisch sehr erstrebenswert!
Aber nicht jeder Mensch ist so gestrickt dass er so harmonisch mit anderen leben kann (z.B. ich?), oder überhaupt will (z.B. meine Frau).
Nimm das bitte zur Kenntnis, deswegen sind wir keine schlechteren Menschen.
 
  • #72
Ich solle mich darum kümmern, dass wir öfters mal zusammen ins Bett gehen, dann kämen wir schon wieder "in den Rhythmus".
Und wenn Du das mal probierst? Ich meine, es ist ja eine Antwort und kein Schulterzucken.
Das Problem ist, dass einem die Antwort auch passen muss, sonst fragt man nochmal. Liegt in der Natur des Menschen, diese "Überredungskunst".
Falls sie genau weiß, dass es bei Dir nicht geht mit dem zusammen ins Bett gehen, weil Du Schichtdienste hast, dann würde ich die Antwort anders betrachten - als Dir zuschieben, dass Du mit dem Sexleben unzufrieden bist, und sie wäscht ihre Hände in Unschuld.

aber wäre es so, würde dir deine Frau zu Füßen liegen
Klingt so, als sei nur er dran schuld. Ganz schlecht wäre, wenn er von vornherein der falsche Mann war in sexueller Hinsicht. Dann kann einer ja nur das machen, was er gut findet, und das stößt immer auf Ablehnung.
Trotzdem würde ich @Lionne69 s Post zu ihrer Exbeziehung genau durchlesen und mich fragen, ob auch meine Frau so denkt.


Aber eigentlich hab ich eher das Gefühl, dass DU selbst keine Lust mehr hast und Deine Frau noch Sex will? Hast Du besondere Träume und Wünsche, deren Erfüllung Du gern hättest und auch schon mal drüber sprachst? Die wilde Nummer ist ja nicht mehr so Deins, war es nur wegen ihr, damit sie zum Sex bereit ist, oder wolltest Du es selbst so?
Und nochwas: Diese "das ist doch nicht so schlimm, das wird schon" finde ich nicht immer eine beruhigende Antwort.
 
  • #73
Moin,

komplizierter Thread....

Die Frage ist wohl "wenn meine Frau spürt, dass ich keinen Sex mit ihr mag, warum trägt sie dann keine Reizwäsche, um mich eventuell doch noch anzutörnen... oder bin ich ihr das nicht wert?"

Ich denke, dass das nicht die Art von Attraktivität ist, die Frauen versprühen wollen bzw wollen sie ohne solche Spielchen begehrt werden. Wenn der Mann das nicht tut, signalisiert er damit ein gewisses "Defizit", physisch/hormonell oder emotional/mental. Ein derartiges Defizit ist nicht attraktiv, motiviert nicht.

manchmal
 
  • #74
Was ihr daraus macht ist kompliziert, das Thema ist aber genau so gemeint, wie es da oben steht.

Eine wesentliche Erläuterung ist leider nicht freigeschaltet worden, deshalb nochmal in Kurzform:

@Jana_09/15 , @Lionne69 ,
Meine Frau ist vielleicht nicht einfach, aber sie ist nicht "Schuld". Der Begriff ist hier unangebracht. Sie verhält sich so, wie sie es für sich richtig erachtet; das ist kein "schuldhaftes" Verhalten (dafür müsste sie von bekannten Regeln oder Absprachen bewusst abweichen), oder ich wirke entsprechend verbal auf sie ein, um etwas zu verändern.
Dazu sehe ich im Moment aber keinen wirklichen Anlass.

@manchmal
Hör auf mit "Reizwäsche". Ist ein Nebenkriegsschauplatz, nicht wichtig. War nur ein einfacher Wunsch, sonst nichts. Ich ärgere mich schon genug, das ich das überhaupt geschrieben habe.

Und ja mein Attraktivitätslevel ist im Moment wahrscheinlich für meine Frau nicht hoch. Den Punkt hatte @adriana ja auch schon genannt.


Ich verstehe Eure Argumentationskette (mal konstruktiv betrachtet) so, dass ich mich attraktiver machen soll (vielleicht mit mehr Zuwendung ihr gegenüber, mehr Einladungen, mehr werben, oder ggf. Äußerlichkeiten ...etc), sie mich dann mehr begehrt und ich in der Folge mehr Lust auf sie habe. OK, DAS ist kompliziert.

Da ein solches Vorgehen aber nicht schaden kann, werde ich einiger Eurer Ratschläge diesbezüglich trotzdem mal angehen.

Manche Forsiten halten mich auch für generell unattraktiv, und legen Trennung nahe bzw. erwarten diese sowieso.
OK, dagegen ist nichts auszurichten, wenn es so wäre.

@Laleila hatte auch schon eine andere Attraktivität (die meiner Frau) erwähnt. Aber es ist klar, dass diese vor dem Hintergrund des Themas als konstant anzusehen ist.
 
  • #75
Ich solle mich darum kümmern, dass wir öfters mal zusammen ins Bett gehen, dann kämen wir schon wieder "in den Rhythmus".

Gemeint ist der Tagesrhythmus, also wann wer ins Bett geht. Du hattest in einem anderen Post auch angedeutet, dass ihr auch wegen der Kinder unterschiedliche Zeiten habt, wann wer zu Bett geht. Damit lebt man sich auch auseinander.
Bringt allerdings auch nichts, als Mann bspw. seine Gewohnheiten zu verändern und eigentlich noch am Abend zu erledigende Arbeit liegen zu lassen um zusammen ins Bett zu gehen, wenn die Frau friedlich einschlummert und Mann selbst noch in den Gedanken bei der Arbeit ist. Bzw. umgekehrt kann die Frau den Mann natürlich auf andere Gedanken bringen, wenn sie denn möchte und nicht bloß drauf wartet, dass der Mann die Lust aktiviert.

Aber gemeinsames ins Bett gehen ist quasi "conditio-sine-non-qua" bzw. notwendige, wenn zugleich auch nicht hinreichende Vorraussetzung.
 
  • #76
Moin,

komplizierter Thread....

Die Frage ist wohl "wenn meine Frau spürt, dass ich keinen Sex mit ihr mag, warum trägt sie dann keine Reizwäsche, um mich eventuell doch noch anzutörnen... oder bin ich ihr das nicht wert?"


manchmal
Der FS sagt ja, Wäsche sei ihm gar nicht so wichtig. Ich denke also, man kann diesen Wunsch abstrahieren in die Bitte, die Frau möge doch auch mal etwas Erotisches für den FS tun.

Wahrscheinlich geht es hier deswegen so kompliziert zu, weil die meisten ihren eigenen Film im Kopf haben. So können doch z.B. zwischen "Sex initiieren" (Wunsch FS) und "zum Sex verführen" Welten liegen. Laleila und Schwalbenweg haben es beschrieben.

denke, dass das nicht die Art von Attraktivität ist, die Frauen versprühen wollen bzw wollen sie ohne solche Spielchen begehrt werden. Wenn der Mann das nicht tut, signalisiert er damit ein gewisses "Defizit", physisch/hormonell oder emotional/mental. Ein derartiges Defizit ist nicht attraktiv, motiviert nicht.
Dann dürfte man sich konsequenterweise aber auch nicht schminken...

Der FS sagt, er leidet darunter, dass seine Frau beim Sex keine Aktivität zeigt. Jetzt stellen sich einige eine normale Frau vor, andere, so auch ich, haben eine "noch warme Leiche" vor Augen und können verstehen, dass ihm die Lust vergeht, OBGLEICH er seine Frau sehr wohl sexuell begehrenswert findet.

Bei allem sollte man eines bedenken: Begehren und Lust lassen sich nicht mit gutem Willen herzaubern. Wäsche tragen - wenn die geschenkte zu gruselig ist, kann man ja selber einen Kompromiss kaufen - oder seinem Ehemann mal zu sagen, dass man ihn begehrt (oder eine Abstufung davon), ist allein vom guten Willen abhängig, vielleicht mal ein Stückchen über seinen Schatten zu springen.

Man kann ein sexuelles Problem nicht ausschließlich auf einen Partner schieben. Es wird ja zwangsläufig zum Problem für beide und ist deshalb gemeinsam zu lösen.
 
  • #77
Sehr seltsame Aussagen, und wirklich sehr widersprüchlich.

Das ist mir besonders aufgefallen:
Wenn wir wilden Sex hatten, dann immer weil und wie ich es wollte. Sie hat schön mitgemacht (und hinterher behauptet, sich an nichts erinnern zu können -grins-)
aber
Ich kann schon auch sex wie sie ihn gerne mag.gerne ziemlich wild. Dazu habe ich aber nur ganz selten Lust.

Du hast vermutlich anfangs den wilden Hengst markiert, der du aber gar nicht sein willst/kannst auf Dauer.

Das ist aber nun mal der Sex, der ihr gefällt, da kannst du jetzt nicht einfach die Rollen umkehren.

Passiv-aggressives Verhalten ist immer selbstschädigend, also sinnlos. Vor allem bringt es deine Frau nicht dazu, dich begehrenswerter zu finden, im Gegenteil.

Langsam glaube ich, dass ich schon lange nicht mehr viel Spaß an unserem Sex hatte, ...

Und das spürt deine Frau natürlich und hat dementsprechend immer weniger Lust auf dich. Ein Teufelskreis.
 
  • #78
Um deine Frage mit Blick auf meine Erfahrungen zu beantworten, TE:

Oh, yes.

Viele Frauen wollen aktiv verführt, und genommen werden.

Wenn eine Frau genau darauf steht, wenn geanu diese Attitüde sie erregt, dann wird sie nicht glücklich sein und wirkich sexuell erfüllt, wenn sie einen Mann hat, der darauf wartet, dass sie ihn verführt.

Wenn du auch eher passiv bist und auf Initiative wartet, dann passt ihr zumindest sexuell nicht wirklich gut zusammen.
 
  • #79
Weil weibliche Sexualität kompliziert ist.Frauen haben anderen Sex,das war schon immer so und das wird immer so bleiben,Emanzipation hin oder her.Warum?Weil sie Frauen sind.Sowohl Frauen als auch Männer sollen aufhören,weibliche Natur zu bekämpfen.Ob man will oder nicht, sie unterliegt bestimmten Lebensgesetzen, das hat nichts mit gesellschaftlichen Wünschen, Konditionierungen oder gar Zwängen zu tun.So wie Sonne heiss ist und Wasser nass,braucht Frau für erfüllenden Sex zwei Sachen-Stimmung und Liebe.Fehlt eine Komponente,bleibt ein Nachgeschmack.Ja, Frau kann nur Sex haben,ohne alles drum und dran.Frau kann alles mögliche haben und machen,das ist das traurigste.Resultat bleibt immer derselbe-auf Dauer unbefriedigendes Gefühl und Frust.Wer was anderes behauptet,belügt nur sich selber,sorry.
 
  • #80
@Matrix @low submarino
Danke ihr habt es mit einfachen Worten ohne Umschweife gut erklärt, was wir jetzt im "komplizierten" Thread auch herausgefunden haben.

Frage:
Sagt mal Jungs, würdet ihr es nicht auch mal (i.S. einer Ausnahme von der Regel) schön finden, wenn Eure Frauen mal abends nackt (von Wäsche schreibe ich mal besser nichts) zu Euch ins Arbeitszmmer kommen, den Fernseher oder Laptop zuklappen und so etwas sagen wie "Hast Du kurz für mich Zeit" oder wasweisich denn.
(Und nein diese Phantasie habe ich jetzt keinem Erotikfilm entnommen.....)
Kennt ihr sowas denn gar nicht?


braucht Frau für erfüllenden Sex zwei Sachen-Stimmung und Liebe
Würde das nicht heissen, dass auch obiges mal möglich wäre wenn Frau sich sicher ist, dass die geliebt wird und gerade auch keine anderen wesentlichen Probleme kneifen?
 
  • #81
Als wir nun mal wieder einmal Sex hatten, zeigte sich, dass ich nicht mehr so ohne weiteres kommen kann.(Grundsätzlich muss man dabei sagen, dass zu allen Zeiten immer die Tendenz da war, dass ich prinziepiell eher länger brauche als sie, ich musste mich am Ende immer etwas "beeilen").
Mach Dir keine Gedanken, das ist tatsächlich so (eigene Erfahrung), daß es - unabhängig von Stärke und Leichtigkeit der Erektion - mit zunehmendem Alter gerade für Männer ohne Neigung zur vorzeitigen Ejakulation sich der Zeitpunkt des "Kommens" weiter zeitlich nach hinten schiebt.
Das hat teilweise auch stoffwechselbedingte Ursachen. So wird das Ejakulat mit Ausnahme der Spermien und einige weiterer Bestandteile erst während der sexuellen Erregungsphase gebildet und eben nicht "auf Vorrat" gehalten, wie die Spermien.
Je älter ein Mann wird, desto langsamer läuft dieser Bildungsprozeß ab.

Hinzu kommt, daß die Bildung des Ejakulates hormonell gesteuert wird. Die Bildung der Hormone wiederrum kann negativ durch unzulängliche Ernährung UND durch geringe sexuelle Erregung beeinflußt werden (Männer bevorzugen evolutionsbedingt optische Reize!).

Daß Dir äußere sexuelle Stimulation z.B. durch aktivere Mitwirkung Deiner Partnerin fehlt bzw. Du Dir mehr wünscht, daß sie die (Unter-)wäsche trägt, die Du ihr geschenkt hast, hast Du bereits selber festgestellt. Setze das um.

Indirekt ist eine fehlende Ejakulation auch tatsächlich ein Grund zur Enttäuschung einer Frau, weil eben dadurch auch geringere sexuelle Erregung des Mannes zum Ausdruck kommt. Leider lehnen die meisten Frauen eine eigene Verantwortung an fehlender sexueller Erregung des Mannes ab - wie gesagt leider.
Warum das so ist, ist mir unerklärlich, denn schließlich besteht doch jede Frau darauf, daß ein Mann durch sie und nicht durch ein Kopfkino von einer andere Frau erregt wird. Warum also gerade Frauen in einer solchen Situation nichts DAFÜR tun, daß ihr Partner eine höhere sexuelle Erregung durch sie erfährt und die Verantwortung dafür ablehnen, entzieht sich meinem Verstand.

Symptomatisch könntest Du mit (kraft-)sportlicher Betätigung Deinen Testosteronspiegel anheben, was etwas hilft.
Ursächlich angesetzt, solltest Du Deine Partnerin nicht aus der Verantwortung lassen, die einerseits von Dir mehr sexuelle Aktivität erwartet, gleichzeitig aber davon ausgeht, daß die Verantwortung dabei einzig bei Dir läge und sie solche
nie anziehen würde.
Hier sehe ich einen Widerspruch zwischen ihrem Fordern und ihrer wahrgenommenen eigenen Verantwortung.

Eventuell kann es aber auch passieren, daß Du nach Umsetzung der Erhöhung Deiner (kraft-)sportlichen Tätigkeit plötzlich zwar nicht Deine Partnerin, wohl aber eine andere Frau attraktiv findest, weil die sogar
anzieht.
(Bei Risiken und Nebenwirkungen...)

Mensch50
 
  • #82
Du hast vermutlich anfangs den wilden Hengst markiert, der du aber gar nicht sein willst/kannst auf Dauer.
Mann kann auch nicht immer den gleichen Sex haben oder wollen. Der wilde (schmutzige ?) Sex kann doch keine Alltagskost sein.
Welcher Mann kann das denn dauernd wollen.

Gelegentlich ist mir eben danach, aber ben nicht oft. Könnte aber gut sein, dass man mich während des Sex dahin bringen kann. Das dürfte eher leicht sein...

Spielt hier nicht auch die Interaktion während des Sex eine wichtige Rolle? Kann Frau das nicht auch mitsteuern?

Ich habe das Gefühl, in Beantwortung der Threadfrage legen sich hier alleauf ein total passives weibliches Verhalten der Frau fest, was so doch nicht so sein kann.
Das kann und will ich einfach nicht glauben !
 
  • #83
Ich habe das Gefühl, in Beantwortung der Threadfrage legen sich hier alleauf ein total passives weibliches Verhalten der Frau fest, was so doch nicht so sein kann.
Deswegen hatte ich überlegt, ob Du von ihr irgendwelche geheimen Wünsche weißt. Denn wenn sie eher etwas masochistisch drauf ist oder narzisstisch, dann braucht sie Dein gezeigtes wildes Verlangen (ich weiß, "narzisstisch" ist ein viel benutzter Begriff, aber bei Menschen, die durch ihre bloße Gegenwart erregen WOLLEN zu jedem Zeitpunkt, was ich Deiner Frau nicht unterstellen will, denke ich, dass sie ein stereotypes Bild vom Mann im Kopf haben: Kann immer und will immer, und sich selbst bestätigen durch sein Begehren). So wirklich glaube ich das aber nicht, wenn das gemeinsam zu einer Zeit ins Bett gehen als Lösung angeboten wird und nicht nur eine Ausflucht ist, das Problem vom Tisch zu wischen. Und ich hoffe, dass Du auch nicht abgewiesen wirst, wenn Du Dich wild zeigst.

Mann kann auch nicht immer den gleichen Sex haben oder wollen. Der wilde (schmutzige ?) Sex kann doch keine Alltagskost sein.
Welcher Mann kann das denn dauernd wollen.
Ich denke, es geht um die Art an sich. Um das Dominante schon vorm Sex, um den Mann, wie er sich generell ausdrückt. Gewisse Blicke, Mann stellt sich für eine Umarmung mal in den Weg der Frau usw.. So als Verführung. Dominantes Verhalten aber NICHT im Alltag mit Runtermachen der Frau.

Jungs, würdet ihr es nicht auch mal (i.S. einer Ausnahme von der Regel) schön finden, wenn Eure Frauen mal abends nackt ... zu Euch ins Arbeitszmmer kommen, den Fernseher oder Laptop zuklappen und so etwas sagen wie "Hast Du kurz für mich Zeit" oder wasweisich denn.
Mein Ex ist auf sowas immer angesprungen, allerdings ging es da meist nicht um GV, sondern um andere schöne Dinge, die man mit dem anderen tun kann. Erst der eine dem einen, dann der andere dem anderen, Reihenfolge verschieden, weil ich ja auch von mir aus schon mal Lust hatte, ihm was Gutes zu tun.
Ich weiß nicht, ob es viele Frauen gibt, die sich von sich aus so anregen, dass sie GV haben wollen, ohne dass vorher was Verführerisches passiert ist. Aber damit ist von mir nicht gemeint, dass Du ein besonderes Programm absolvierst, sondern Dich sexy verhältst im Alltag (allerdings immer und nicht mit Ziel "Sex"). Keine Ahnung, worauf Deine Frau steht. Aber ich denke, das am meisten Abturnende im Alltag ist, wenn einer den Partner "benutzt", weil er lieber faul sein will. "Immer muss ich das machen" vom Partner, statt dass der andere sagt "ich mach schon". Dieses gegenseitige Umwerben meine ich. Und auch die Klamotte, wenn jetzt einer die Schlunzklamotten des anderen doof findet. Ich hätte z.B. ein Problem gehabt, wenn ich mit weißen Eingriff-Kochschlüppern konfrontiert gewesen wäre. Das schwarze Hemd ohne Arm, bei dem man die netten Muskeln schön sehen konnte, durfte auch etwas verwaschen sein, das war egal.
 
  • #84
@Matrix @low submarino
Frage:
Sagt mal Jungs, würdet ihr es nicht auch mal (i.S. einer Ausnahme von der Regel) schön finden, wenn Eure Frauen mal abends nackt (von Wäsche schreibe ich mal besser nichts) zu Euch ins Arbeitszmmer kommen, den Fernseher oder Laptop zuklappen und so etwas sagen wie "Hast Du kurz für mich Zeit" oder wasweisich denn.

Selbstverständlich habe ich solche Fantasien. Denn so wie die Frau (eventuell) begehrt werden will, möchte ich auch begehrt werden. So eine Aktion ist ein Zeichen von Begehren.

... ohne Neigung zur vorzeitigen Ejakulation sich der Zeitpunkt des "Kommens" weiter zeitlich nach hinten schiebt.

Das kenne ich, Wobei bei mir die Ursachen andere sind, als die beschriebenen. Tatsächlich vermute ich, dass auch meine Freundin die nicht erfolgende Entspannung sexuell demotiviert. Daher habe ich dieses Problem bereits angesprochen. Für sie sind solche Themen aber sichtbar unangenehm. Trotzdem ist darüber miteinander sprechen die einzige Lösung.

Mann kann auch nicht immer den gleichen Sex haben oder wollen. Der wilde (schmutzige ?) Sex kann doch keine Alltagskost sein.
Welcher Mann kann das denn dauernd wollen.

Sexuelle Variation, auch durch die Frau, zeigt, dass der Sex tatsächlich Spaß und nicht Pflicht ist. So ein Feedback wünschen sich gleichermaßen Frau und Mann.

Ich habe das Gefühl, in Beantwortung der Threadfrage legen sich hier alleauf ein total passives weibliches Verhalten der Frau fest, was so doch nicht so sein kann.
Das kann und will ich einfach nicht glauben !

Auf keinen Fall. Frau und Mann haben gleich viel Verantwortung für das gemeinsame sexuelle Zusammenleben. Sie können und sollen gleichermaßen gegenseitig geben. Nur Nehmen (auch wenn es nur eine(r) macht) führt in das Ende der sexuellen Beziehung. Das Geben an sich sollte dem der Gibt Spaß machen, während der der nimmt, sich fallen lassen kann und später seinerseits gibt. Das Verhältnis des gegenseitigen Gebens muss nicht 100 % ausgewogen sein aber es darf auf keinen Fall dauerhaft einseitig sein.
 
  • #85
Frage:
Sagt mal Jungs, würdet ihr es nicht auch mal (i.S. einer Ausnahme von der Regel) schön finden, wenn Eure Frauen mal abends nackt (von Wäsche schreibe ich mal besser nichts) zu Euch ins Arbeitszmmer kommen, den Fernseher oder Laptop zuklappen und so etwas sagen wie "Hast Du kurz für mich Zeit" oder wasweisich denn.
(Und nein diese Phantasie habe ich jetzt keinem Erotikfilm entnommen.....)
Kennt ihr sowas denn gar nicht?

Bin zwar nicht angesprochen, und als Frau wohl gar nicht, bekommst aber eine Antwort.

Wenn die Beziehung stimmig ist, kann ich mir vielleicht nicht dieses Szenario aber andere sehr gut vorstellen.
Und nicht nur vorstellen .
Auch als Frau hat man Lust, und warum dann nicht aktiv werden?

Gibt übrigens Männer, die das in der Realität nicht sehr prickelnd finden - ich hatte mal eine Beziehungsanbahnung, wo er, wenn ich Initiativ wurde, abblockte. Wurde er initiativ, und ich wollte auch, war es richtig toll. Nur musste es von ihm aus gehen.
Einer der Punkte, warum es nicht weiter ging.
 
  • #86
Ich tue mich etwas schwer damit, wenn ein Mann begehrt sein möchte.
Tatsächlich habe ich noch nie einen Mann sexuell begehrt und ich hatte schon tolle Männer.
Wenn ich Lust auf Sex habe, dann nicht weil ein begehrenswerter Mann vor mir steht, sondern weil ein, mich begehrender, mir gefallender Mann vor mir steht.
Oder weil ich Lust auf einen Orgasmus habe, der allein bequemer erreichbar ist.

Die Lust auf körperliche Interaktion bezieht sich bei mir auf kuschwln, massieren, austausch von Zärtlichkeiten. Dafür muss ich den Mann mögen... aber begehren?
Ich denke, dass es es eher ein männliches Gefühl ist... das sexuelle Begehren eines Körpers.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #87
Ich denke, dass eher ein männliches Gefühlist... das sexuelle Begehren eines Körpers.

Du hattest mal einen ganzen Thread zu diesem Thema.

Es ist wohl das Fazit, dass es individuell und nicht geschlechtsabhängig ist.
Die Libido eines Menschen ist individuell, was Begehren auslöst, wie damit umgegangen wird, wie mit Sexualität generell. Die Haltungen zu Sexualität.
Und Divergenzen in diesem Bereich eine gute Partnerschaft unmöglich machen.

Ich denke, dass wir teilweise noch geprägt sind von unserer Erziehung.
Eine Frau, die begehrt, ihr Begehren zeigt, die Sex möchte und mag, aktiv, initiativ wird, ist eine Schlampe.
So wie man hier als Frau, die eine F+ lebt, mit einer Prostitutierten gleichgesetzt wird.
 
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  • #88
Sagt mal Jungs, würdet ihr es nicht auch mal (i.S. einer Ausnahme von der Regel) schön finden, wenn Eure Frauen mal abends nackt (von Wäsche schreibe ich mal besser nichts) zu Euch ins Arbeitszmmer kommen, den Fernseher oder Laptop zuklappen und so etwas sagen wie "Hast Du kurz für mich Zeit" oder wasweisich denn.
(Und nein diese Phantasie habe ich jetzt keinem Erotikfilm entnommen.....)
Kennt ihr sowas denn gar nicht?

Doch schon, aber ´mal eine Gegenfrage: Kennst du es denn nicht, dass man abends zusammen ins Bett geht, sich zusammen einkuschelt so "Löffelchen-mäßig", die Frau dann aber gewisse Bewegungen mit ihrem Unterleib macht, anscheinend noch nicht sooo müde ist, man in Knutscherei übergeht was zum Sex führt mit anschließendem zufriedenem Einschlummern. Also nix mit wild und Hengst und Aktion, einfach so ganz normalen, zärtlichen Sex beim Kuscheln im Bett, was man als Mann ja auch initiieren kann. Muss ja nicht täglich sein, man merkt ja durch die Körpersprache ob Lust da ist. Für mich ist das der normale, quasi "Standard-Sex" für den Alltag.
 
  • #89
Es ist wohl das Fazit, dass es individuell und nicht geschlechtsabhängig ist.
Die Libido eines Menschen ist individuell, was Begehren auslöst, wie damit umgegangen wird, wie mit Sexualität generell
Im Detail betrachtet sicherlich, dennoch unterscheidet sich männliche und weibliche Sexualität tatsächlich in vielen Bereichen grundsätzlich.
Ich denke, dass wir teilweise noch geprägt sind von unserer Erziehung.
Eine Frau, die begehrt, ihr Begehren zeigt, die Sex möchte und mag, aktiv, initiativ wird, ist eine Schlampe.
Zumindest auf mich trifft dies nicht zu. Meine Eltern sprachen viel über Sexualität, meine Mutter strahlte viel Sinnlichkeit aus und war ausgesprochen offen.
Aus meiner Lust auf Sex mache ich keinen Hehl und lebe dies offen aus. Aber Lust auf Sex hat für mich nichts damit zu tun, dass ich einen Mann 'begehren' würde.
Vielleicht definieren wir 'Begehren' auch unterschiedlich. Wiki meint: "Begierde ist ein zwischen unwillkürlichem Streben und bewusstem Wollen liegendes Trieberlebnis."
Und diesem sexuellen Trieberlebnis unterliegen Männer nunmal deutlich stärker.
Kennst du es denn nicht, dass man abends zusammen ins Bett geht, sich zusammen einkuschelt so "Löffelchen-mäßig", die Frau dann aber gewisse Bewegungen mit ihrem Unterleib macht, anscheinend noch nicht sooo müde ist,
genau! Eine völlig alltägliche, wunderbar entspannte Ausgangssituation, in der niemand wirklich in die Verführerrolle schlüpfen muss.
 
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  • #90
Für mich ist das der normale, quasi "Standard-Sex" für den Alltag.
Sehr schön beschrieben, diese Situation. Es gibt so viele Gelegenheiten im Alltag, beim Kochen, beim Zusammenbau eines Ikea-Schrankes, beim Kuscheln auf dem Sofa während eines Films. Natürlich im Bett, wenn man sich noch vom Tag erzählt, vielleicht gemeinsam etwas kichert, ins Flirten übergeht... ganz plötzlich ist das Begehren da.
Also ich muss gestehen, dass mir dieses Gefühl sehr häufig widerfährt, wenn ich den Mann richtig klasse und den Sex mit ihm gut finde. Als Schlampe fühle ich mich da eigentlich gar nicht.

wenn Eure Frauen mal abends nackt (von Wäsche schreibe ich mal besser nichts) zu Euch ins Arbeitszmmer kommen
Für so etwas braucht es meiner Ansicht nach sehr viel Vertrauen. Wenn ich sicher wüsste, mein Partner findet mich mit all meinen realen plus eingebildeten Makeln heiß, dann wäre es trotzdem noch ein recht großer Schritt. Wenn auch nur der leiseste Verdacht bestünde, ich könnte Ablehnung erfahren, und sei es nur das vage Gefühl, er kommt nur mit, um mich nicht völlig zu demütigen, würde ich lieber im Erdboden versinken, als mich derart zum Hansel zu machen. Ich glaube nicht, dass deine Frau beim derzeitigen Stand der Dinge, nach deinen mannigfachen Ablehnungen, auch nur daran denkt, etwas derartiges zu tun.
 
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