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Gast

  • #31
1. Wieso soll der Mann das Interesse verlieren, wenn der Sex toll war? Dann will er doch mehr, oder?
Ist bei mir als Frau wenigstens so!
Meiner Erfahrung nach kann es sehr anstrengend werden, wenn für die Frau der Sex der entscheidende Ausgangspunkt der Beziehung gewesen ist.

2. Wieso sagen alle, dass nur Frauen nach dem Sex Verliebtheitsgefühle entwickeln?? Dass das noch keine tiefe Liebe ist nach einigen Treffen ist ja klar, aber in meinem Bekanntenkreis sagen mir auch die Männer, dass sie sich verknallt haben, wenn sie mit einer Frau im Bett waren und es gut war.
Ging mir auch schon einmal so, wir haben uns dann aber beide die ganze Zeit gefragt, ob ich sie jemals wirklich gewollt habe. Letztlich ist die Beziehung nach einigen Jahren gescheitert, weil sie sich meiner Liebe nie sicher gewesen ist.

3. Zählt es denn gar nichts, wenn man sich zusätzlich zu den Dates täglich mailt, SMSt, whats-appt oder was auch immer??
Ist ganz nett, wiegt aber sicherlich nicht so viel wie das, was man tut.

Also ich als Frau muss sagen, dass ich eher das Interesse an einem Mann verliere, wenn der nicht zur Sache käme.
Stimmt. Wenn ich als Mann auf etwas anderes hinarbeite als Sex, dann sind Frauen irritiert und wenden sich ab, war schon einige Male so. Deshalb hab ich für mich entschieden, dass es Sache der Frau ist, die Dynamik auf eine Beziehung hinzulenken. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass sie in Sachen Sex nicht zu früh nachgibt.

M, 36
 
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  • #32
Gerade deshalb ist es so wichtig, dass sie in Sachen Sex nicht zu früh nachgibt.

M, 36
Und was mache ich als Frau, wenn ich schon nachgegeben habe? Und im Nachhinein denke, dass es, obwohl es schön war und es auch schöne Gespräche gab zu früh war für Sex, gerade WEIL ich es nicht nur auf der sexuellen Ebene halten will? Und er jetzt aber so sehr drauf brennt, mich wiederzusehen, es aber auch ganz klar von beiden Seiten ist, wie das endet, wenn wir uns treffen??

Ich bin gerade in einer Kennenlernphase, wir haben uns lange geschrieben, Irgendwie kannten wir uns schon ein bisschen. Aber dann nach 2 Dates Sex und wir plänkeln die ganze Zeit über Messenger herum und irgendwie kommt es immer schnell wieder aufs Thema Sex, bzw. unser nächstes Date. Irgendwie ist das mir eine Spur zu billig geworden, muss aber dazusagen, dass ich es mit dem Schlagabtausch eben auch übertrieben habe. SMS und Messenger sind keine gute Plattform zu kommunizieren.
Jetzt haben wir beide schon ausgesprochen, um was es wie lange beim nächsten Date neben Drinks und unserem gemeinsamen Essen geht und ich hab mich erst sehr drauf gefreut, wollte ihn wieder küssen, spüren, aber eben auch die Nähe, in der man dann teilweise ziemlich ehrliche Gespräche führen kann - "danach".
Nach den allgemein gültigen Regeln müsste ich mich jetzt ja nur noch öffentlich mit ihm treffen oder gar nicht.
Kann ich da noch zurückschrauben? Ich möchte ihn eigentlich gerne bei ihm treffen, das wird sicher sehr schön, aber ich weiß nicht, ob ich dann wirklich wieder Sex will, genau, WEIL er mir gefällt.

<- mod Bitte keine neuen, konkreten Fragestellungen in so einem allgemeinen Thread. Das verwirrt. Reichen Sie bitte eine Frage ein. >
 
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  • #33
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  • #34
<- mod Chat gelöscht. Sie können ihre Meinung ruhig mit geradem Rücken zur Fragestellung äußern und müssen sich nicht immer auf andere und deren Äußerungen beziehen und diese werten. >

Es gibt schon ein paar Problemchen:

1. Ausschüttung von Bindungshormonen, Verlieben ohne Sich-zu-Kennen: Scheitern nach der Verliebtheitsphase (spätestens) die Regel, alles andere die (gerne beschworene) Ausnahme.
2. Der Ansatz führt über die Zeit beinahe notwendig zu vielen Sexualpartnern (bis hin zu "Promiskuität", ONS, Affären...); viele Menschen finden dann aber ihre Hoffnung auf "Exklusivität" verletzt (egal, wie rational das nun ist oder nicht: es ist für viele so).
3. Frühes "Testen" auf sexuelle Kompatibilität ist wenig zielführend; Sex wird fast immer erst richtig gut mit wachsender Vertrautheit und tiefem wechselseitigem Vertrauen (außer, man kann Sex und Emotionalität gut trennen - was aber neue Fragen aufwerfen könnte).

Pauschalaussagen helfen wenig weiter. Tendenziell dürfte die Strategie des Wartens, wenn sie echt und nicht nur vorgespielt ist, die langfristig erfolgversprechendere sein.

M49
 
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  • #35
Pauschalaussagen helfen wenig weiter. Tendenziell dürfte die Strategie des Wartens, wenn sie echt und nicht nur vorgespielt ist, die langfristig erfolgversprechendere sein.

M49
Hier die FS.
Ehrlich gesagt glaube ich das irgendwie auch. Wenigstens sollte eine Beziehung oder vielleicht auch nur Affäre nicht anfangs nur im Bett abspielen.
Mir gings dann auch immer so, dass nach 1-2 Monaten der hormonelle Ausnahmezustand nachließ und ich außerhalb des Bettes so gar nichts mehr mit dem Mann anfangen konnte. Dann wurde auch der Sex schlechter.
Aber komplett ausschließen würde ich es trotzdem nicht, meinen Gefühlen und Lüsten bei einem Date nachzugeben.
 
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  • #36
DER entscheidende Denkfehler: die Frau gibt nicht dem triebhaften Manne nach, sondern schlicht: BEIDE wollen das!! Beide sind erwachsen und wissen, was sie gerne tun. Mehr nicht. Wer das nicht so mag, muss es ja auch nicht tun. Muss es aber auch nicht verurteilen.
Eben, welche Frau will schon einen Mann, der die Verantwortung an sie abgibt? Von mir aus kann auch jeder verurteilen, was ihm/ihr beliebt. Der passt dann schlicht nicht zu Menschen wie mir.

Strategie, "zurückrudern", das ist nicht jedermanns Welt. Jeder soll sich in seiner Welt wohlfühlen. Das einzige, was stört, sind die Verallgemeinerungen. Ich frage mich, ob manche sich dessen bewusst sind, wie viele verschiedene Männer und Frauen es gibt? Es gibt Menschen, die sich über so etwas nie Gedanken machen würden, sondern ganz andere Probleme haben, gelegentlich Risiken eingehen, das Spießige scheuen. Und deren Leidenschaft schnell brennt, und die mit diesem Partner dann auch lange zusammenbleiben. Und wenn es irgendwann einmal endet, ist es manchen Menschen auch lieber, als eine gefühllose Scheinbeziehung zu führen.

Also, wenn man verallgemeinernd für alle Menschen sprechen möchte, sollte man über den Tellerrand schauen.
 
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  • #37
Ich als Frau möchte einen Mann zuest kennenlernen, und zwar nicht auf der Ebene "wie gut ist der Mann im Bett", sondern ich will den Menschen, seinen Charakter erforschen. Es ist in der Tat sehr unklug, frühzeitig Sex zu haben. Beim 2. Date? Da kennt man sich noch garnicht richtig. Die Person wäre mir völlig fremd und dann gleich ins Bett? Nein, das ist unklug.
Die Mehrzahl der Männer schätzt keine Frauen, die schon beim 2. Date nach vorne preschen, denn es kommt der Gedanke: Wow, macht die das generell mit jedem Mann so, den sie kennenlernt?
Abwegig ist der Gedanke nämlich nicht. Hat der Mann für sich schon entschieden, dass er die Frau eh nicht als richtige Partnerin ausgesucht hat, klar, da kann der Sex nicht früh genug starten.
Ich möchte auch nicht, dass der Mann bei mir bleibt, weil er mich zuerst im Bett kennengelernt hat!
Ich möchte den Mann erst auf geistiger Ebene kennenlernen, der Sex kommt eh, wenn wir uns sympatisch bleiben. Und Übrigens: Wie kann ich als Frau abchecken, ob der Mann mich als Mensch wirklich mag und nicht nur auf unverbindlichen Sex aus ist? Gehe ich schon bei den ersten Dates mit dem Mann im Bett, hat er evtl. schon das, was er von Anfang an wollte und ich bin die Doofe. Warte ich jedoch mit dem Sex habe ich definitv bessere Chancen, dass die Männer abspringen, die mich eh nur flachlegen wollten und mehr nicht. Und das ein Mann mich nur weiter treffen will, weil der Sex soooo guuut war, nein, da würde ich mir schäbig und minderwertig vorkommen.

Schneller Sex = unverbindliche Affäre
Ernste Beziehung = längeres Warten!

w, 34
 
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  • #38
Hat der Mann für sich schon entschieden, dass er die Frau eh nicht als richtige Partnerin ausgesucht hat, klar, da kann der Sex nicht früh genug starten.
Das mag ja für ein paar Charakterschweine zutreffen, ist aber doch nicht die Regel! Ich würde mich als Mann ja schon schämen, wenn ich den Sex annähme, ohne mich für eine Beziehung mit der Frau oder zumindest den Versuch einer solchen entschieden zu haben. Sicher, es gibt da auch noch jene, die Sex erst einmal als unverbindlich zu betrachten, das war dann aber auch von vorneherein schon so, im Idealfall für beide Partner. Aber sich insgeheim gegen eine Partnerschaft entscheiden, um dann mit der hoffenden Frau noch ein paar hübsche Schäferstündchen zu halten, bevor sie merkt was gespielt wird, das kannst Du wirklich nicht als typisch "der Mann" verallgemeinern.
 
  • #39
Ich finde der Sex wird zu hoch aufgehängt. Ich hatte in meinem Leben schon Beziehungen, die sich aus einem ONS entwickelten und welche nach langem Kennenlernen. Weder für die Länge der Beziehung noch für das Scheitern war es ausschlaggebend, wann man zum ersten Mal im Bett gelandet ist. Und manchmal will man/frau nur einfach Sex, und daraus kann sich dann sogar eine Beziehung entwickeln.
@36 warum ist die Frau, die Doofe? Sie hat Spaß gehabt. So wie Du reden doch nur Frauen, die keinen Spaß am Sex haben. Sex gehört zum Leben wie atmen. w51
 
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  • #40
@36: Wenn man auf Teufel komm raus nur eine feste Beziehung sucht und alles andere völlig ablehnt, magst du recht damit haben, dass man nicht nach wenigen Dates miteinander schlafen sollte!
Aber man lebt auch als Frau nur einmal und ich hatte den besten Sex oft mit Affären und nicht nur mit Langzeitpartnern. Es war exstatischer, ich war egoistischer, wir beide hemmungsloser.
Und wir hatten einfach Lust aufeinander.
Manchmal liegt nach einem schönen Abend so eine Spannung in der Luft, dass sich das einfach in Küssen und viel Hautkontakt entladen muss.
Ich bin von der Idee abgekommen, dass man einen Mann zum Interesse an einer festen Beziehung "erziehen" kann oder sollte. Das ist mir zu manipulativ.
Heißt aber nicht, dass ich mit jedem Mann, der mir gefällt zu jeder Zeit ins Bett gehe.
Ich hatte es auch schon, dass wir erst Sex hatten und dann uns nach und nach auch ohne Sex kennen lernten.
Das letzte Mal hab ich dann irgendwann bemerkt, dass es doch nicht so gut passt und habe es beendet.
Jetzt bin ich wieder in so einer Situation, ich habe keine Ahnung wozu das führt, er ist 2 Jahre älter als ich, aber ich habe 2 kleine Kinder aus meiner Ehe und bin 38, er will theoretisch noch welche, passt also eigentlich gar nicht.
Aber das Leben ist eben nicht immer perfekt. Ich lebe und genieße den Augenblick. Wenn man zu viel nachdenkt, verpasst man doch das Beste im Leben.
Ich bin nach dem Sex mit einem Mann zwar emotional aufgewühlt, aber deswegen noch lange nicht verliebt. Da gehört bei mir mehr dazu.
Und ich will auch einen Mann haben, der zu mir passt. Und nicht einen Mann mit Warten auf Sex zurechtbiegen.
 
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  • #41
Und Übrigens: Wie kann ich als Frau abchecken, ob der Mann mich als Mensch wirklich mag und nicht nur auf unverbindlichen Sex aus ist? Gehe ich schon bei den ersten Dates mit dem Mann im Bett, hat er evtl. schon das, was er von Anfang an wollte und ich bin die Doofe.
Warum muss man das abchecken? Das zeigt sich hinterher, und mir wäre es dann früh genug. Man verliert nichts, wenn jemand keine Beziehung will, und man nur Sex hatte. Ich würde mich deshalb niemals als die Doofe fühlen. Man kann sich auch das Selbstbewusstsein und die Entscheidungsfreiheiten selbst ausreden.

Bei aller Wegrederei, der Sex ist so ziemlich das Wichtigste. Er ist zum Beispiel auch, der unterscheidet, ob man sich in einen Mann oder in eine Frau verliebt. Als heterosexuelle Frau verliebt man sich in Männer wegen deren Körpern. Geistig kann man sich Frauen ebenso verbunden fühlen.

Wo diese Angst bloß herkommt, dass der Mann "nur" unverbindlichen Sex will. Gibt es so oft die Möglichkeit mit einem Mann, den man richtig begehrt, Sex zu haben? Die sexuelle Lust ist doch schon auf wenige Männer begrenzt. Wo sind denn die vielen bösen Männer, die nur unverbindlichen Sex wollen? Ich glaube, die Chancen, mit einem Mann, der einen wirklich interessiert, Sex zu haben, sind genauso groß wie mit ihm eine Beziehung zu haben. Die Männer, die total auf Sex fixiert sind, sind häufig die, die es "nötig haben". Die interessieren mich weder in der einen noch anderen Richtung.
 
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  • #42
Warum sollte denn eine Frau nicht die selben Gedanken wie ein Mann haben dürfen?!
Leider verwechseln Frauen oft Sex mit Liebe-
die Männer ticken anders und das sollten wir Frauen akzeptieren.
w.66- und ich mag Sex!
 
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  • #43
Die Frage Sex oder kein Sex ist genauso wichtig oder unwichtig wie die Frage nach dem intellektuellen Austausch, anregenden Gesprächen, Verlieben, Küssen (das kann, muss aber nicht zwangsläufig gleichzusetzen mit Sex sein), Diskutieren und eventuell streiten, Werte, Hobbies, Liebhabereien, kompatible Ziele und Pläne oder Lebensansätze ...

Alle Punkte sind relevant auf dem Weg zu einer Partnerschaft. Und genau deshalb gibt es für unterschiedliche Menschen auch wirklich unterschiedliche Momente wann einzelne "Punkte" davon stattfinden sollten.

Ich selbst hatte intensive Gespräche mit meinem jetzigen Partner am Telefon & beim Skypen lange bevor wir uns real getroffen haben - und für mich (so wie für ihn, wie sich später herausgestellt hat) waren diese Gespräche tief und sehr erschüttern aufgrund der Nähe, die dadurch entstanden ist ... deshalb war es nur ein klitzekleiner Schritt zur wilden Knutscherei beim ersten Date und Sex beim dritten ... dann kam eine Zeit der ellenlangen Spaziergänge und wieder Gespräche und gemeinsamer Freizeitaktivitäten ... und dann, ein ganzes Stück später begann sich der Sex zu verändern, wurde tiefer, gefühlvoller, vertrauensvoller und irgendwie geiler (ja!) und näher. Wir beide haben unsere Beziehung vielleicht nach 2-3 Monaten als solche benannt - obwohl es also schon lange vorher Nähe (verschiedenster Art), Sex und Austausch auf verschiedensten Ebenen gab.

Ich selbst habe daraus für mich gelernt, dass man Beziehung und ganz besonders Liebe wohl wenig an äußerlichem festmachen kann, sondern vielleicht an dem Moment, wo man sich ein Leben ohne den anderen nicht mehr vorstellen kann, in jeder Situation vertraut und immer Verantwortung übernehmen würde. Welche Faktoren dazu beitragen kann man wohl vorher nicht wissen.
 
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  • #44
Wenn ich als Frau mich von einem Mann so stark angezogen fühle (und diese Anziehung beinhaltet sowohl die geistige als auch die körperliche Ebene!) dann ist es mir ziemlich egal bei welchem Date wir im Bett landen, aber wahrscheinlich dauert es nicht lange. Sollten wir dort völlig inkompatibel sein, werde ich keine Zeit in ein intellektuelles Kennenlernen investieren. Falls es kein völliger Reinfall war freue ich mich jedoch darauf mehr über ihn zu erfahren und sich gemeinsam besser kennenzulernen.

Aber ich begutachte Männer auch nicht gleich beim ersten Kennenlernen als zukünftigen Lebenspartner sondern nur, ob das ein Mensch ist mit dem ich mich wohlfühle und gerne Zeit verbringen möchte. Ob sich daraus dann eine Bekanntschaft, Freundschaft, Partnerschaft oder eben nur ein flüchtiger Kontakt entwickelt ist erstmal nachrangig solange ich mich im hier und jetzt wohl fühle.
 
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  • #45
Nur eines ist sicher: Wenn Frau drängt, wird es jedenfalls nichts.
Ich frage mich, warum Frauen sich immer noch mit dieser Aussage selbst fertig machen. Es ist doch eher so: Wer will, ist erfreut über das Interesse, wer eine Beziehung will, wird es auch nach frühem Sex.
Die Schlussfolgerung "Ich war zu aufdringlich" oder "Wir hatten zu früh Sex" ist als Erklärung für das Scheitern einer Begegnung für mich jedenfalls nicht korrekt und auch nicht logisch.

Männer suggerieren das auch gern, wenn sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie selbst einen Fehler gemacht haben. Z.B. nicht rechtzeitig offengelegt was sie wollen, nicht gut geprüft, ob man zusammenpasst etc.

Also, liebe Frauen, lasst Euch nichts Falsches einreden!
 
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  • #46
Finde auch, dass die Situation und das Gefühl entscheiden sollten, wann man Sex hat.
Ich finde auch, dass die Ansprüche bei manchen exorbitant hoch sind.
Man muss verliebt sein, um Sex zu haben.
Es muss gegenseitiger Respekt und Vertrauen vorliegen für Sex.
Gemischt mit den ganzen Vorwürfen, dass die Frau sich zu schnell hat flachlegen lassen und zu viel von sich gegeben habt.
Ich habe noch nie erlebt, dass ich zuviel von mir gegeben habe und der Mann sich dann zurückzog.
Gut, manchmal hatten wir eine Zeit lang Sex mit anfänglicher Verliebtheit und dann wurde es nichts. Zur Beziehung hat es eben nicht gereicht. War trotzdem schön. Teilweise mit wirklich wahnsinnig gutem Sex.
Die ersten 2-3Mal Sex mit einem neuen Mann finde ich übrigens meistens nur mittel (wenn man es jetzt auf ner Skala von 1-10 bewerten sollte), trotzdem kann es auch "mittel" wunderschön sein, weil man sich eben aufeinander einlässt und den anderen fühlt, schmeckt, riecht,...
Herrlich!
Das will ich nicht verpassen. Wobei ich nicht wirklich viel Sex habe. Aber wenn ich denn endlich mal jemanden toll finde und er mich, why not!??

w,39
 
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  • #47
Wie kann man einen Menschen schon beim 2. Date so kennenlernen, das man bereit ist, sich körperlich zu öffnen? Ich bin erstaunt, wie manche hier offen und leichtsinng mit ihrem Körper umgehen. So könnte man ja auch reagieren, wenn man in einer Beziehung ist und einen anderen Mann kennenlernt und alles stimmt, optisch wie gedanklich, dann kann man sich mal auch so dem anderen Mann hingeben, schließlich ist es ja stimmig, ja und?.

Egal wie sehr ich den Mann auch optisch attraktiv finde, beim 2. Date gibt es keinen Sex bei mir!
Beim 2. Date ist mir dieser Mann vollkommen fremd und ich bin nicht so notgeil, dass ich es nötig hätte sofort wie ein Kannickel drauflos zu rammeln! Selbtbeherrschung ist wichtig und zeigt Anstand. So schnell wie man sich als Single Männern hingibt, die man datet, so schnell tut man es auch zu sehr hoher Prozentigkeit auch in der Partnerschaft, wenn sich die Chance ergibt!

Ja, auch ich mag Sex, welche Frau nicht? Nur finde ich es höchst erstaunlich, dass man beim 2. Date sich so öffnen kann. Sex ist etwas sehr intimes, dass ich nicht so schnell mit jedem Mann teile, der mir optisch irgendwie gefällt, dazu bedarf es weit mehrerer Dates um mir da sicher zu sein.
 
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  • #48
Darf ich dazu als Mann auch einmal etwas sagen? Ich lasse mich von einer Frau nämlich nicht gerne entmündigen. Ob und wann ich mir Sex mit ihr vorstellen kann (und das dann auch anstrebe), möchte ich ganz gerne selbst bestimmen. Eine Frau, die mir schon Sex anbietet, wenn ich mich selbst noch gar nicht dafür entschieden habe, brrr, Sex aus Mitleid ist wirklich nicht mein Ding.
 
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  • #49
Sicherlich sehen das manche Männer anders, aber für mich ist Sex das Zentrum einer Beziehung. Dazu kommt, das ich ein eher introvertierter Mensch bin und daher auch nicht den Wunsch habe, permanent mit anderen Menschen zusammen zu sein, im Gegenteil brauche ich auch immer genug Zeit für mich.

Als Resultat ist "sexuelle Kompatibilität" für mich so zentral wie für manch anderen vielleicht gemeinsame "soziale" Interessen. Meine zentralen Interessen sind eher solitärer Natur, ich erwarte daher auch keinen Partner mit dem ich die teilen kann.

Das bedeutet natürlich nicht, das ich nicht auch Spaß daran habe mit Menschen sozial zu interagieren und öfters mal auszugehen, nur ist das halt für mich nicht so wichtig. Von einem Partner erwarte ich daher auch nicht, stundenlange tiefe Gespräche zu führen, sondern primär sexuelle Interaktion (was nicht nur "Verkehr" bedeutet, sondern auch den ganzen Rest, vom Flirten, übers Händchenhalten, Kuscheln, bin natürlich hin zum Verkehr). Leider trauen sich viele Menschen nicht, einzugestehen, das sie das analog sehen, einfach weil es heute gesellschaftlich ziemlich geächtet zu sein scheint, eine Partnerschaft primär auf sexueller Attraktion aufzubauen.

Als Resultat würde für mich "schneller Sex" (2. - 4. Date) also eher die Weiche zu einer Beziehung sein, während zu langes Warten eher zum Abbruch führen würde, weil ich dann vermute, das die Frau eher auf der asexuellen Seite steht (was an sich nicht schlimm ist, aber halt nichts für mich).
 
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  • #50
Als Resultat ist "sexuelle Kompatibilität" für mich so zentral wie für manch anderen vielleicht gemeinsame "soziale" Interessen. Meine zentralen Interessen sind eher solitärer Natur, ich erwarte daher auch keinen Partner mit dem ich die teilen kann. Leider trauen sich viele Menschen nicht, einzugestehen, das sie das analog sehen, einfach weil es heute gesellschaftlich ziemlich geächtet zu sein scheint, eine Partnerschaft primär auf sexueller Attraktion aufzubauen.
Ich sehe es genauso wie du, dass der Sex das Zentrale ist, und bin eine Frau. Ich wünsche mir zwar nicht unbedingt einen introvertierten Partner, aber selbst wenn... wenn ein Mann mich sexuell anzieht, dann würde es passen, egal ob intro- oder extrovertiert. Die sexuelle Attraktion würde u.a. dazwischen unterscheiden, ob ich einen introvertierteren Mann als langweilig oder als nachdenklich und interessant einstufen würde. Es bleibt also ganz klar der Sex, der im Mittelpunkt steht.
 
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  • #51
Wie kann man einen Menschen schon beim 2. Date so kennenlernen, das man bereit ist, sich körperlich zu öffnen? ... Beim 2. Date ist mir dieser Mann vollkommen fremd und ich bin nicht so notgeil, dass ich es nötig hätte sofort wie ein Kannickel drauflos zu rammeln! Selbtbeherrschung ist wichtig und zeigt Anstand. ...
Nun, man kann auch schon beim ersten Treffen SPÜREN, dass man sich zu der anderen Person hingezogen fühlt - auf ALLEN Ebenen, körperlich wie intellektuell. Und was vergebe ich mir, wenn ich dann meinen Gefühlen folge? Nichts! Ich genieße den Augenblick - und wenn der dann 30 Jahre dauert, ist's um so schöner ...
 
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  • #52
Warum soviele Beziehungen scheitern ist der Grund, dass der Sex nur im Mittelpunkt steht! Wenn es nur hauptsächlich der Sex ist, der 2 Menschen zusammenhält, dann ist die Partnerschaft eh von Anfang an zum Scheintern verurteilt! Die Menschen, die so fanatisch fixiert sind auf guten Sex, da frage ich mich doch, wie die Partnerschaft laufen wird, wenn der Partner z. B. gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, den noch gesunden anderen Partner zu befriedigen? Dann gehe ich davon aus, dass sich schnell getrennt wird, weil ja der Sex stets im Mittelpunkt steht. Mir gruselt es vor solchen Menschen, die so sexfixiert sind!

Ja, man kann beim 1. Treffen "spüren", und zwar, dass man "geil" ist, die Hormone drehen durch, das ist aber noch lange keine Liebe, sondern der kurzzeitige Hormonschub, der die Sinne vernebelt.
Und wenn "Sex das Zentrale der Beziehung ist", na dann gute Nacht! So sprechen vielleicht 20jährige, die noch garnicht wissen, was eine Partnerschft überhaupt wesentlich aussmacht; klar Sex gehört dazu, ist aber bei weitem nicht der Mittelpunkt, um das sich das ganze Leben drehen sollte!
 
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  • #53
Danke, liebe FS. Ich als Mann sehe es genauso und freue mich, dass es sogar hier unverkrampfte Frauen gibt, die Sexualität nicht als Mittel zum Zweck sehen.
Auch ich werte dieses Taktieren, wann es zum ersten Sex kommen darf (aber nicht die ersten zwei Treffen und dann erst sanft), als vollkommen lustzerstörend.
Ich habe auch noch keine Frau erlebt, die anfangs zurückhaltend war und dann doch sehr leidenschaftlich war. Das mag zwar eine schöne Vorstellung sein, wird auch von vielen Frauen hier behauptet, scheint für mich aber eher ins Reich der Mythen zu gehören.