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  • #1

Mutter Tochter Beziehung

Hallo,
ich weiss nicht ob es hier her passt.. Falls nicht sorry dafür. aber ich muss mich mal "auskotzen".
Ich bin 28 und meine Mutter geht mir so auf den Nerv, ich leide psychisch unter ihr. Jedes Mal wenn ich mich mit ihr treffen muss ich (auch meine Schwester) sehr vorsichtig sein, was ich sage..sie ist sofort bei jeder Kleinigkeit eingeschnappt und gibt mir dann in entsprechendem Ton Kontra.

Sie leidet unter Jugendwahn und hat viel abgenommen, über ihre altersgleichen "dickeren" Freundinnen lästert sie...dass sie nur am essen sind..ich weiss oft nicht mehr was ich dazu sagen soll.
Aktuell ein Beispiel, sie hat geerbt, ich habe sie gebeten mir zu meinem Geburtstag doch etwas Geld zu schenken statt unnötige Geschenke ( hinzufügen muss ich dass wir von ihr noch nie groß geld erhalten haben..) das erste was sie sagte: " sie habe nicht viel geld aber sie gebe mir halt was mit ach und krach" ich frage mich ob sie mich für blöd verkaufen will.
Jetzt sitze ich hier und habe ein schlechtes gewissen, dass ich so "viel" fordere ...
Sie ist sehr dominant und tritt auch entsprechend auf, sehr arrogant fast..mich macht das alles sehr traurig ich wünsche mir eine mutter, die auf mich eingeht aber so etwas wie Mutterliebe kenne ich leider nicht.
Alles und jeden, der nicht in Ihr Bild passt macht sie schlecht...ich und meine Schwester leiden unter ihr..reden kann man nicht mit ihr, schon sehr oft probiert, sie heult dann immer und wir sind Schuld oder sie versinkt in Selbstmitleid.
Ich denke sie ist Narzisst oder? Wie soll ich bzw. wir damit umgehen? Jedes Mal nachdem ich sie sehe macht sie mich psychisch fertig, andereseits tut sie mir leid, da sie niemanden hat, da kein Mann bei ihr bleiben will...
LG
 
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  • #2
Lese unbedingt Susan Forward Buch über "Vergiftete Kindheit".
Bitte, bitte lese meine Ratschläge und fange an, entsprechend zu handeln. Ich weiß 100%, was du durchmachst, du musst dich unbedingt lösen. Du wirst sonst innerlich immer mehr kaputtgehen, deine Leben wird an dir vorüberziehen und du hast nur für deine Mutter (oder gegen) gelebt.
Ganz wichtig: löse dich ganz dringend von deinem schlechten Gewissen, sag dir immer wieder, egal was du machst, denkst, fühlst, du hast ein Recht so zu denken und zu fühlen und zu handeln. Zweifle niemals an deinen Gefühlen, lass dir niemals, wirklich niemals mehr ein schlechtes Gewissen von deiner Mutter machen. Sie benutzt es nur, damit du so handelst, wie sie möchte. Sie möchte nicht, dass du ein eigenständiger Mensch bist. Sag dir aber, du möchtest deinen eigenen Weg gehen, und du hast alles Recht dazu. Lass dich niemals mehr schlechtmachen und bewerten von deiner Mutter. Du darfst selbst entscheiden!
Sei wütend auf deine Mutter, du hast ein Recht dazu. Das ist wichtig, weil es ein befreiendes Gefühl ist. Im Moment richtest du die Wut gegen dich selbst. Nutze sie als Energie, um dich von deiner Mutter zu lösen!
Ignoriere komplett die Bewertungen deiner Mutter, gehe auf Distanz, innerlich und / oder äußerlich.
Gehe auf Abstand, ziehe weg, fang neu an, und immer wenn Schwierigkeiten auftauchen, mach dir Mut, dass du ein wertvoller Mensch bist und niemandem außer dir Rechenschaft schuldig bist. Du musst dich niemals dafür entschuldigen, wer und was du bist. Du bist gut so, wie du bist.
Noch ein wichtiger Tipp: werde dir bewusst und verinnerliche, dass du deine Mutter nie ändern wirst, sie wird immer so bleiben wie sie ist, egal was du tust, egal wie sehr du dich opferst. Löse dich von dem Wunschbild, es könnte sich doch noch etwas ändern, du könntest doch noch die Liebe erhalten, die du nie bekommen hast. Stoppe Diskussionen mit deiner Mutter, denn du wirst nie die Antworten und die Einsicht erhalten, die du dir so sehr wünschst. Lass dich auf keine Gespräche mehr ein, die mit Gefühlen zu tun haben, bleibe ganz auf der Oberfläche, schütze dich und lass alles von dir abprallen. Reagiert sie auf eine Art, die dich verletzt, breche sofort den Kontakt ab, gehe aus dem Raum. Telefoniert ihr und sie ist grenzüberschreitend, lege einfach auf. Beende konsequent schlechtes Verhalten von ihr.
Suche dir therapeutische Hilfe, wenn du es nicht allein schaffst. Du kannst dich auch erst einmal bei Beratungsstellen erkundigen, sie helfen auch gerne weiter. Vernetze dich mit Leuten, die es gut mit dir meinen.
 
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  • #3
Vielen dank für deine antwort... Vorhin ging es mir so schlecht dass ich eerst mal weinen musste. Es hört sich so an als ob du die gleiche erfahrung gemacht hast. Wie alt bist du. Es gibt tage wie heute da hasse ich meine mutter.....
 
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  • #4
Ich bin Ende 30, weiblich. Ich habe einschlägige Erfahrungen.
Der wichtigste Schritt ist die Erkenntnis. Die Erkenntnis, sich lösen zu müssen, zu wollen, zu können. Emotional, praktisch. Es kann sehr lange dauern, wenn man noch Hoffnung hegt, man denkt, man kann den anderen noch verändern, sich einlullen lässt von ein paar wenigen oder auch vielen guten Momenten. Es kann schnell gehen, sobald die Erkenntnis da ist. Dann kommt die Kraft, der Wille, den eigenen Weg zu gehen. Selbst wenn man zwischendrin Halt machen muss, ausruhen muss, Steine im Weg liegen, gibt man sich nicht mehr die Schuld, dass man ja perfekt sein müsste, man lernt, sich seine Schwächen zu verzeihen, man lernt, 100% hinter sich zu stehen, egal, was andere sagen.
Ausweinen zwischendurch, wenn es nicht weiterzugehen scheint, ist gut, tut gut. Aber danach sich selbst stärken, nicht in alte Muster zurückfallen, nicht wieder diese Sehnsucht aufkommen lassen, alles ist nicht so schlimm, sie liebt mich doch (mag sein, aber nicht so, wie du es brauchst). Gehe deinen Weg.
In dem Zusammenhang eine wichtige Frage an dich: du bist 28 - hast du schon den Sprung gemacht, dich "selbständig" zu machen? Hast du deine eigene Wohnung, deine eigene Arbeit, oder vielleicht eigene Familie? Wenn nicht, sollte das eines deiner Nah-oder Fernziele sein. Du musst nichts überstürzen, aber alles auf dein Ziel fokusieren: raus aus dem elterlichen Kokon. Du schaffst es.
 
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  • #5
Mod: die FS:
Hallo, danke für deine Antwort.
Ich bin schon vor 10 Jahren ausgezogen, meine Eltern haben sich zu diesem Zeitpunkt scheiden lassen. Heute guckt meine Mutter meinen Vater nicht mal mehr an. Sau schlimm.

Habe ein Haus mit meinem Freund und bin sehr selbstständig, ab und an (wie gestern) sehe ich sie, dh. wir verabreden und zum Kaffee und sie betreibt nur SmallTalk. Wenn ich so überlege hat sie gestern 3-4 Mal über andere Frauen am Nachbartisch gelästert, sie wären viel zu laut, wie eine Frau nur so seien kann und dazu immer ihre Kalte Ausstrahlung...ich sag da gar nix mehr dazu. Nach einer Std. Kaffee trinken reicht es mir wieder bis Ostern sie zu sehn.

Sie wird immer schlimmer, es ist richtig mit anzusehen, der Verlauf ihrer narzisstischen Störung. Alle Punkte einer solchen Störung treffen zu. Sie denkt immer sie sei etwas besseres und die tollste schlankste..bla bla...
Andererseits ist sie doch meine Mutter, aber wie sie mich behandelt, dieses Unterdrücken und ihre eiskalte eklige Art schrecken mich ab.
LG
 
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  • #6
Eine blöde Frage: warum verabredet ihr euch zum Kaffee? Was ich konkret meine: verabredest du dich mit ihr, weil du so Sehnsucht nach ihr hast und bist hinterher enttäuscht / überrascht, dass es wieder genauso lief wie immer; oder verabredet sie sich mit dir, und du sagt ja, weil "sie doch deine Mutter" ist, wie du schreibst?
Ich kann dir eines garantieren: du würdest sicher gerne eine perfekte Ideallösung haben, bei der alle glücklich sind, alles Friede- Freude-Eierkuchen ist - die gibt es nicht. Wenn du innerlich frei werden willst, musst du dich von dieser Vorstellung verabschieden. Du kannst entweder dich oder deine Mutter glücklich machen. Du musst dich entscheiden.
Ich verrate dir noch eines: in guten, gesunden, stabilen, schönen Beziehungen - zwischen Eltern und Kindern, zwischen Partnern, zwischen Freunden, muss man sich nicht zwischen diesem Entweder-Oder entscheiden. Hat man allerdings ein Gegenüber, dass sich dadurch angegriffen fühlt, dass man ein eigenes Wesen mit eigenen Bedürfnissen ist, dann muss man sich zur eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit entscheiden.
An deinen Worten sehe ich, dass du noch sehr stark emotional abhängig von ihr bist, Schuldgefühle hast, ihr helfen willst, dich für sie und ihr Glück verantwortlich fühlst. Solange du noch Positives für dich daraus gewinnen kannst, dass du "für sie da bist", wirst du damit leben müssen, dass du psychisch unter ihr leidest.
Um es nochmal deutlich zu machen, NEIN, bevor du sich nicht selbst wertschätzen lernst, bevor du dir nicht wichtig bist, bevor deine Bedürfnisse nicht Vorrang haben, wird sich nichts ändern. Werde das schlechte Gewissen los, dann bist du frei. Du bist der Schlüssel zur Freiheit.
 
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  • #7
Hallo,
ich weiss nicht ob es hier her passt.. Falls nicht sorry dafür. aber ich muss mich mal "auskotzen".
Ich bin 28 und meine Mutter geht mir so auf den Nerv, ich leide psychisch unter ihr.

Aktuell ein Beispiel, sie hat geerbt, ich habe sie gebeten mir zu meinem Geburtstag doch etwas Geld zu schenken statt unnötige Geschenke ( hinzufügen muss ich dass wir von ihr noch nie groß geld erhalten haben..) das erste was sie sagte: " sie habe nicht viel geld aber sie gebe mir halt was mit ach und krach" ich frage mich ob sie mich für blöd verkaufen will.
Jetzt sitze ich hier und habe ein schlechtes gewissen, dass ich so "viel" fordere ...

Sie ist sehr dominant und tritt auch entsprechend auf, sehr arrogant fast..mich macht das alles sehr traurig ich wünsche mir eine mutter, die auf mich eingeht aber so etwas wie Mutterliebe kenne ich leider nicht.
LG

Du kennst also keine Mutterliebe, deine Mutter ist ganz furchtbar kalt, egoistisch, narzisstisch und geht dir auf den Nerv. Aber ihr Geld, das willst du haben! Schämst du dich gar nicht?
Du bist auch fordernd, wahrscheinlich verwöhnt und undankbar bis zur Kotzgrenze und wenn ich deine Mutter wäre würde ich dich rausschmeissen und gar nicht mehr mit dir sprechen.
 
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  • #8
Du kennst also keine Mutterliebe, deine Mutter ist ganz furchtbar kalt, egoistisch, narzisstisch und geht dir auf den Nerv. Aber ihr Geld, das willst du haben! Schämst du dich gar nicht?
Du bist auch fordernd, wahrscheinlich verwöhnt und undankbar bis zur Kotzgrenze und wenn ich deine Mutter wäre würde ich dich rausschmeissen und gar nicht mehr mit dir sprechen.

Da fühlt sich wohl eine Mutter auf den Schlips getreten... Ja, das ist ja das Schlimme, und die Fragestellerin hat genau deshalb so große Probleme, weil es sie so furchtbar schmerzt zu erkennen, dass es Mütter gibt, dass es ihre Mutter ist, die Muttergefühle, wie es jedes Kind sich selhnsichst wünscht, nicht kennt. Ja, die Vorstellung mag erschreckend sein, aber furchtbare Realität: es gibt Mütter, die ihrer Aufgabe nicht gerecht werden. Die Kindern viel Leid zufügen, und das seelische Leid ist nicht das, von der Gesellschaft immer verstanden wird. Haben die Kinder kein Recht auf die Liebe ihrer Mutter?
Keine Kind muss sich Liebe verdienen.
 
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  • #9
Liebe FS,
Du solltest auf ganz viel Abstand zu Deiner Mutter gehen. Es reicht, wenn Du sie zu ihrem Geburtstag und zu Weihnachten besuchst, um Dich psychisch zu entlasten. Ich hatte auch so eine Mutter, die alles und jeden schlechtmachte, von einer unerträglichen Borniertheit strotzte. Sie konnte binnen Sekunden jedes schöne Gefühl abtöten. Mir ging es sofort besser, als ich mich entschieden hatte, sie nur noch 2 mal im Jahr zu sehen und nur noch ans Telefon zu gehen, wenn ich dachte, dass ich sie grad aushalten kann. Das war nicht oft der Fall, viel seltener hatte ich das Bedürfnis, sie anzurufen. Sie war der Inbegriff eines Energievampiers.

Was aber garnicht geht, die eigene Mutter zum k**** zu finden, jedoch Geld von ihr zu fördern, weil sie geerbt hat. Lern mit Deinem eigenen Geld zu haushalten oder mach' einen Nebenjob.
 
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  • #10
Du kennst also keine Mutterliebe, deine Mutter ist ganz furchtbar kalt, egoistisch, narzisstisch und geht dir auf den Nerv. Aber ihr Geld, das willst du haben! Schämst du dich gar nicht?
Du bist auch fordernd, wahrscheinlich verwöhnt und undankbar bis zur Kotzgrenze und wenn ich deine Mutter wäre würde ich dich rausschmeissen und gar nicht mehr mit dir sprechen.

Du hast oben doch sicherlich gelesen, das der Fragesteller sonst nie etwas gefordert hat, oder? Also übertreibe mal nicht so maßlos.

Wahrscheinlich ist deine Mutter schon so aufgewachsen, dass sie es nie anders gelernt hat. Wie soll sie sich also dir gegenüber anders verhalten? Woher soll sie wissen, was Mutterliebe ist?

Und wenn deine Mutter den Jugendwahn hat und Kotzen geht oder Magerjoghurt mit Kleieflocken frisst, um dürr und schlabbrig zu bleiben, dann lasse sie doch alleine kotzen und halte dich fern. Es hat ja keinen Sinn, sich immer wieder mit ständigen Anfeindungen auseinandersetzen zu müssen.
 
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  • #11
Die Fs sollt sich echt schämen: Die Mutter wortwörtlich "zum kotzen" finden aber gleichzeitig im selben Atemzug Geld einfordern! So so, die Mutti ist eignelich unausstehlich aber wenn es ums liebe Geld geht....Ja, Mütter können anstrengend sein ABER sie ist die Mutter! Es ist ok, wenn die Fs der Meinung ist, ihre Mutter sei nicht auszuhalten und sie wolle so wenig wie möglich mit ihr zu tun haben ABER dann verlange ich kein Geld, sondern komme ohne ihre Gaben udn Hilfen aus!!!!
 
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  • #12
"Aber sie ist die Mutter" - ja na und?

Kinder betteln nicht darum, in die Welt gesetzt zu werden, das ist ja wohl alleine das Zutun der Eltern, und dafür soll man ewig dankbar sein und sich alles bieten lassen? Ja, wunderbar! Vielen Dank! Ich selbst habe als Kind erst unter meiner narzisstischen Großmutter gelitten, dann unter einen narzisstischen Ziehvater und unter meiner schwachen Mutter, die unter ihrer Mutter auch zu leiden hatte. Was soll ich sagen? Ich habe es mir nicht ausgesucht und behalte mir das Recht vor, meine Vorfahren "zum Kotzen" zu finden. Du hast eine Schraube locker, wenn Du glaubst, das geht spurlos an jemandem vorbei, dass jemand unberechenbar, launisch und ständig "gekränkt" ist? Kannst meine Jugend gerne haben, ich würde sie Dir gratis schenken, wenn ich könnte! Meine Güte, wie ignorant manche Menschen sind...
 
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  • #13
Hallo,

vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten...
Warum ich mit meiner Mutter noch Kaffee trinken gehe frage ich mich selbst..ich muss mich wirklich distanzieren, das nächste mal sehe ich sie erst an Ostern...und darauf habe ich schon keine Lust.

Sie ist schon so "verwöhnt" aufgewachsen, meine Großeltern sind/waren reich und sie hat alles in den Arsch geschoben bekommen, kriegt sie heute noch von meinem Opa. Ich dagegen bin mit 18 ausgezogen und musste schauen wie ich zu Geld komme, gegeben hat sie mir nie was, ausser mal Essen mitgegeben, etc. sehr nett...
Ja sorry, dass ich sage, meine Mutter kotzt mich an, aber ich es ist so. Ich bin eifersüchtig auf andere Frauen in meinem Alter, die sich gut mit ihrer Mutter verstehen, und ich so etwas nicht habe, das würde ich mir auch wünschen, ein gutes Verhältnis, habe es sehr oft probiert und jedes Mal scheitert es. Sie ist sehr empfindlich. Sie ist auch Schuld, daran dass ich an einer Essstörung gelitten habe.
Und auch daran dass ich mich jahrelang geritzt habe...als sie das erfahren hatte, stand sie nur vor mir (ich war 14) und hat mir Vorwürfe gemacht...anstatt mich in den Arm zu nehmen, dass werde ihr ihr nie vergessen, ja so ist sie meine Mutter..... Eine richtige Narzisstin. Und dann ist es zu viel verlangt mal 50 EUR zu verlangen, statt nem Duschgel zum Geburtstag???
Sorry sie hat mehrere 100.000 EUR geerbt und für ihre Töchter net mal 50 EURO????

FS
 
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  • #14
Ruhig Blut lieber Gast 11! Klar, Kinder können nichts dafür, wenn sie auf die Welt gebracht werden, doch darum geht es hier nicht, sonder um das liebe Geld, was die Fs gerne hätte, obwohl sie ihre Mutter eigentlich zum "kotzen" findet und das ist der Punkt! Die Mutter ist eigentlich unausstehlich aber gerne würde sie das geerbte Geld in Empfang nehmen, schon komisch oder???
 
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  • #15
Und dann ist es zu viel verlangt mal 50 EUR zu verlangen, statt nem Duschgel zum Geburtstag???
Sorry sie hat mehrere 100.000 EUR geerbt und für ihre Töchter net mal 50 EURO???? FS

Liebe FS,
ja, es ist zuviel verlangt. Du bist Ende 20, selbstständig und hast mit Deinem Partner ein Haus. Du brauchst garkeine 50 €. Du suchst Dir bloss etwas, woran Du Dich hochziehen und woraus Du wieder einen Konflikt stricken kannst. Ihr tut Euch da beide nichts in Eurer extrem ungesunden Beziehung. Befass' Dich mal mit der Fragestellung, warum Du diese 50 € meinst, unbedingt haben zu müssen, vollkommen unabhängig von der Tasache, dass sie im Geld schwimmt?
Was macht das mit Deinem Leben? Rettet es Dich vor dem Untergang oder ist es bloss ein Stellvertreter für Deinen permanenten K(r)ampf mit Deiner Mutter?

Ich habe andere junge Frauen auch immer um ihre tollen Beziehungen zu ihren Müttern beneidet. Fakt ist, wenn man so ein Mutterexemplar hat wie Du (und ich), dann kann man keine andere Beziehung zu ihr erzwingen und der beste Selbstsschutz ist die Distanz bis zum Kontaktabbruch. Dann vergällt man sich selber und anderen das Leben nicht mit solchen 50€/Duschgel-Debatten. Du merkst ja, welches Unverständnis Dir hier entgegen schlägt. Das kann kein Mensch mit Verstand begreifen, genausowenig, wie diejenigen aus normalen Elternbeziehungen begreifen könne, was so eine Mutter mit einem Kind psychisch macht und dass Du das Dein Leben lang behältst. Wenn Du die gleiche Story in einer Psychoklinik erzählst, verstehen Dich alle und sind auf Deiner Seite, weil gleicher Erfarungshintergrund.

Bis zum Kontaktabbruch hatte ich auch solche Stellvertreterkämpfe mit meiner Mutter - es war nur der Wunsch nach etwas Zuwendung. Alle anderen sehen nur den Stellvertreter und haben mich gefragt, ob ich noch ganz fit in der Birne bin, so, wie es Dir hier auch gerade ergeht.
Ich war definitiv nicht fit in der Birne, sondern komplett betriebsblind. Kaum hatte ich meine Mutter aus meinem Leben gekickt, wurde ich ein entspannter, emotional und auch wirtschaftlich großzügiger Mensch - das Gegenteil von ihr und so, wie ich sie mir immer gewünscht habe.

Wenn ich an die alten Kämpfe denke, muss ich manchmal über meine Verbohrtheit schmunzeln. Meine Entspannung kommt aus der Tatsache, dass sie tot ist und ich nichts mehr ändern kann und muss.
 
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  • #16
Ich erweitere um "Eltern-Kind-Beziehung".

Schon meine Großmutter hat ihre Kinder gegeneinander ausgespielt - meine Mutter macht es genauso mit ihren Kindern. So wie meine Eltern schon vom Geld ihrer Eltern eingekauft wurden und dafür stillhalten mussten, machen es meine Eltern mit ihren Kindern.

Ich mache das nicht mehr mit, dazu ist mein Stolz zu groß. Von selber habe ich zuletzt um einen Benzinzuschuß gebeten mit Mitte zwanzig. Seitdem habe ich nie wieder etwas gefordert oder um etwas gebeten. Meine Eltern haben mir immer freiwillig gegeben und ich war zu dämlich, zu merken wie ich dadurch "eingekauft" wurde. Ich dachte immer, das wäre die Liebe, die Eltern einem Kind entgegenbringen oder eine Art Freundschaft.

Heute weiß ich es besser. Es war indirekte Erpressung. Inzwischen versuchen meine Eltern sogar, an mein Eigentum heranzukommen mit allen rechtlichen Mitteln und Tricks. Ich soll mit fast 50 Jahren dastehen, wie mit 20 Jahren, wo es noch normal ist, dass man gar nichts hat. Sie zerstören mir systematisch meine Existenz und geben keine Ruhe.

Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als diese gesamte Familie - mütterlicherseits wie väterlicherseits - abzuhaken.
 
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  • #17
Achtung, die FS fordert kein Geld aus dem Erbe, sondern hat darum gebeten als Geburtstagsgeschenk nicht ein Duschgel zu bekommen, sondern den entsprechende Betrag. Wahrscheinlich hat sie schon mal so ein Duschgel bekommen und mag diese Sorte nicht. Sie würde sich von dem Geburtstagsgeld lieber selber etwas kaufen, was ihr gefällt.
Was ist daran so verwerflich?
 
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  • #18
Vielleicht war die Tochter auch nicht eine gute Tochter, dass sie "Besseres" verdient hätte? Nur auf die arme Mutter hier raufzuhacken ohne zu hören was sie zu sagen hat, darüber erlaube ich mir kein Urteil. Die Fs kann ja viel schreiben, die Mutter kann sich nicht verteidigen! Die Fs hat kein Recht darauf, von ihrer Mutter Geld zu fordern, was sie kriegt kriegt sie. Es muss ihr nicht gefallen, sie ist selbstständig und lebt ihr eigenes Leben, so wie ihre Mutter auch.
 
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  • #19
Achtung, die FS fordert kein Geld aus dem Erbe, sondern hat darum gebeten als Geburtstagsgeschenk nicht ein Duschgel zu bekommen, sondern den entsprechende Betrag.
Was ist daran so verwerflich?

Ein Geschenk ist ein Geschenk. Geld statt einen Geschenkes zu fordern finde ich sehr befremdlich. Die FS ist eine erwachsene Frau mit einem eigenen Einkommen - sie braucht weder ein Duschgel noch 50 €. Wenn ich ein Geschenk bekomme, das mir nicht gefällt, bedanke ich mich trotzdem und schenke es bei nächster Gelegenheit einem Menschen, von dem ich weiß, dass er sich wirklich darüber freut.
Es ist der Gipfel des schlechten Benehmens Geld als Geschenk zu verlangen, resp. wenn keine wirtschaftliche Notwendigkeit besteht. Und noch schlechteres Benehmen ist es, dann so eine Welle daraus zu machen, die Mutter abzuwerten und zu beschimpfen statt mal in sich zu gehen und die eigenen Motive zu hinterfragen. Die FS steht in Sachen Streitlust und Abwertung ihrer Mutter in nichts nach, wenn letztere denn so wäre, wie die FS es darstellt.
 
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  • #20
Liebe FS,

Geld als Geschenk ist nicht unüblich. Dies wird in meiner Familie seit Jahren praktiziert. Zu Deinem Problem: löse Dich von Deiner Mutter, bleibe gefühlsmäßig bei Dir. Wenn Du keine Lust auf ein Treffen hast, mach es nicht. Tue nur, was sich gut anfühlt. Und sei Dir bewusst: das Verhalten Deiner Mutter ist krankhaft. Sie ist für sich selbst verantwortlich. Du hast DEIN Leben und Dir darf es gut gehen ! Sehr gut sogar ! Du hast das Recht dazu !

Alles Liebe !

w (33 - ohne Kontakt zu narzisstischer Mutter)
 
  • #21
Ein Geschenk ist ein Geschenk. Geld statt einen Geschenkes zu fordern finde ich sehr befremdlich.

Du meine Güte, in einer intakten Beziehung zwischen Mutter und Kindern spricht man sich einfach ab. Wenn mein Sohn dann keinen Pullover (nicht ein Billig-Teil!) haben möchte, sondern lieber Geld, so what, dann bekommt er es.

Meine Kinder versuchen sehr, alleine mit Finanzen und Wünschen zu Recht zu kommen. Wenn sie aber wirklich etwas brauchen oder einen Herzenswunsch haben, dann kaufe ich es ihnen, wenn ich kann - gerade weil sie nicht fordern.

Ich erlebe die FS auch nicht als "fordernd", sie hat einen ganz normalen Wunsch geäußert. Wenn sie ihre Mutter bedrängt hätte, ihr einen Z4 aus dem Erbe zu kaufen, ja dann...

Liebe FS, Du hast eine schlimme Hypothek zu tragen, die Dich leider noch lange verfolgen wird. Ich kann Dir leider auch nur raten Deinem Bauchgefühl zu folgen.

Wenn sich alles in Dir sträubt gegen einen Termin mit Deiner Mutter, sag ihn ab. Vielleicht geht es irgendwann besser, wenn Du stabiler bist - das wird aber dauern. Sorg Dich um Dich, umgib Dich mit Menschen, die Dir gut tun, bei denen etwas zurück kommt, wenn Du gibst. Es kann nicht Dein Problem sein, dass Deine Mutter alleine ist, Du kannst sie und ihr Leben nicht retten. Nie.
 
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  • #22
Liebe FS, werde ein bisschen tougher und rauer in deinem Leben. Bestimme DU die Regeln! Kaffeetrinken gibt es nur, wenn DU das willst, Geschenke und Geld gibt es ebenfalls nur, wenn DIR die Laune danach steht, Telefongespräche 1x im Jahr zum Geburtstag und später kann man das auch noch reduzieren und gegen eine Karte austauschen. Mit anderen Worten: immer ein bisschen weniger tun, als erwartet wird.
Andere Menschen praktizieren das schon lange so, um sich ungesunde Menschen auf Abstand halten.

Was andere darüber denken, geht dir am Hintern entlang. Anders kommt man nicht weiter im Leben oder du leidest ganz gewaltig. Die Entscheidung liegt bei dir.

Ich halte generell schon lange nichts mehr von solchen Müttern. Und viele tun nur so übernett und scheinheilig. Ich kenne alle Facetten von kranken Müttern und litte selber darunter. Außen Hui und innen Pfui. Ohne Selbstschutz und einen Funken Egoismus geht da gar nichts! Aber wenn du lieber auf andere hören willst, was für eine tolle Mutter du doch hast, dann wünsche ich dir jetzt schon herzliches Beileid und viel Glück für deine Selbstzerstörung!
 
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  • #23
Hier nochmal Gast 19.

Der Kontakt zu einer narzisstischen Person erfordert viel Kraft und Du solltest Dir überlegen, ob Du wirklich diese Energie für Dich aufbringen kannst. Als Kind hast Du Teile ihrer "kranken" Persönlichkeit übernommen, weil Du es so kennengelernt hast. Daher auch die ein oder andere negative Kritik hier im Forum. Lerne, gut auf Dich zu achten und Dich immer wieder abzugrenzen. Wenn Deine innere Stimme sagt, kein Treffen, triff sie nicht. Verleugne nicht Dich selbst. Als Kind musstest Du es sicher oft tun, jetzt bist Du allerdings erwachsen. Sie kann den Wunsch haben, Du musst ihn jedoch nicht erfüllen. Nochmals: ihr Verhalten und ihre Einstellungen sind krankhaft. Der Missbrauch endet erst dann, wenn Du ihn unterbindest. Ich spreche aus eigener Erfahrung (Unterdrückung u. Vernachlässigung in Kindheit, heute Traumafolgestörung).

[mod]

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und den Mut, Du selbst zu sein !

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  • #24
Du schreibst:
"Aktuell ein Beispiel, sie hat geerbt, ich habe sie gebeten mir zu meinem Geburtstag doch etwas Geld zu schenken statt unnötige Geschenke ( hinzufügen muss ich dass wir von ihr noch nie groß geld erhalten haben..) das erste was sie sagte: " sie habe nicht viel geld aber sie gebe mir halt was mit ach und krach" ich frage mich ob sie mich für blöd verkaufen will.

Ich habe auch eine Tochter, mit der ich mich bestens verstehe, wir sind fast wie Freundinnen, lachen, haben Spass zusammen, mal läd sie mich zum Kaffee oder ins Kino ein oder ich schenke ihr vielleicht mal die etwas teurere Bluse die ihr so gut gefällt.
Sie würde niemals so handeln und reagieren wie Du es tust.

" Ünnötige Geschenke, nie Geld bekommen, ...hält mich wohl für blöde..."
Das sind Worte, die mich schaudern lassen... Bei so einer Tochter, die nur auf Geld aus ist, ansonsten meine Geschenke als unnötig empfindet und glaubt, dass ich sie vielleicht für blöde halte...nein danke.
Mit so einer egozentrischen, berechnenden Tochter möchte ich nicht gerne zusammen sein. Deine Mutter mag sicherlich auch Fehler haben, Mütter sind wie ihre Töchter nicht fehlerfrei, aber Deine Mutter sollte ihrer "Prinzessin" mal gehörig den Kopf waschen. Ich wäre an stelle Deiner Mutter sehr, sehr unglücklich und unglaublich traurig-
 
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