• #1

Mysterium Mann- Was Männer wirklich wollen..

In der aktuellen Ausgabe des FOCUS Magazins (Ausgabe 45/2012) werden einige Thesen der ElitePartner Männerstudie zum Thema Mann aufgegriffen:

Nur knapp 6 Prozent aller Männer halten Frauen für unkomliziert.

93,5 Prozent finden es gut, wenn Frauen beim Flirten die Initative ergreifen.

Die Eigenschaften "Sympathie/freundliches Wesen" wünschen sich 93 Prozent aller Männer bei Ihrer Partnerin.

94 Prozent
haben kein Problem damit, wenn die Partnerin mehr verdient.

70 Prozent legen Wert auf attraktives Aussehen.

72 Prozent würden ein höheres Budget für Urlaubsreisen ausgeben, 69 Prozent für Geschenke an die Partnerin, 45 Prozent für ein neues Auto.

Ein Drittel der befragten Männer findet es sehr wichtig, dass die Partnerin Karriere macht. Ein weiteres Drittel legt darauf keinen Wert.

36 Prozent würden gerne weniger arbeiten.

Im Job wünschen sich 55 Prozent der Männer vor allem ein gutes Arbeitsklima.

Ein hohes Gehalt ist nur 10 Prozent im Berufsleben am wichtigsten. Karriere zu machen nur 5 Prozent.

Insgesamt 49 Prozent sind für die Einrichtung einer Frauenquote, 47 dagegen.

58 Prozent wünschen sich eine kinderliebe und familienorientiert Partnerin.

Diese Zahlen zeichnen das Bild eines die Frauen und Ihre Bedürfnisse in punkto Selbstverwirklichung wertschätzenden Mannes, der selbst erfolgreich im Job ist, aber trotzdem noch sympathisch, sozial und familienorientiert sein möchte: der "Alpha-Softie".

Passt zu diesem Männerbild am besten das weibliche Pendant der Alpha-Softie-Frau? Welche Probleme und Vorteile bieten sich bei einer solchen Konstellation auf Partnersuche und später dann in der Beziehung?
 
  • #3
Also erstmal halte ich die meisten Antworten für politisch korrekt. Und die Befragten, von der letzten Müttergeneration, weichgespülte Männer.

Die wenigsten können kommunizieren was sie wirklich wollen und selbst bei den Dingen die sie wollen enstehen Überschneidungen die das Gegenüber selten Erfüllen kann.

Wenn 2 Alpha Softies aufeinander treffen, dann kann man nur hoffen, das das Alpha der jeweiligen Person im Soft des anderen liegt.
 
  • #4
Schöne Statistik. Ich lese die so: Männe läßt sich gern von attraktiven Frauen anflirten, will nicht mehr ganz so viel arbeiten und die Arbeit sollte bitte angenehm sein. Frau sollte gut Geld nach Hause bringen und darf dafür auch ein bisschen Karriere machen, sollte darüber aber Kinder und Familie nicht vernachlässigen und nett zu Männe sein (was anderes sagt "Sympathie und freundliches Wesen nicht aus). In Wahrheit sieht das aber ganz anders aus, denn Frauen sind so kompliziert...
Im Grunde wollen wir das doch alle. Von den angenehmen Seiten ganz viel, auch wenn sich diese Seiten nicht miteinander vereinbaren lassen, von den unangenehmen möglichst wenig und anstrengen wollen wir uns auch nicht. Frauen wie Männer.
 
G

Gast

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  • #5
Nur knapp 6 Prozent aller Männer halten Frauen für unkomliziert.

Das könnte man besser ausdrücken durch "über 94% halten Frauen für kompliziert". Und es sollte den Frauen auf dieser Welt zu denken geben. Denn viel zu oft ist es ja so, daß man sich ihnen gegenüber nur falsch, falsch oder falsch verhalten kann. Und dann von der Frau eben abgeschossen wird, obwohl man sich eigentlich für den am wenigsten falschen Weg entschieden hatte.
 
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Gast

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  • #6
Interessant wäre es jetzt, entsprechende Aussagen von Frauen zu haben, um vergleichen zu können, wo denn Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen. Ich habe durchaus meine Ansichten, wo denn die Unterschiede liegen dürften.

Was ich allerdings unglaublich faszinierend finde ist, wie sehr gerade in Bezug auf Männer die tatsächlichen Vorstellungen und Einstellungen und die öffentliche Wahrnehmung (gerade hier im Forum) divergieren, denn obwohl doch diese Aussagen ziemlich genau dem entsprechen dürften, was Frauen sich von Männern wünschen, sind das Gejammere und die Vorwürfe groß. Auch hier wäre ein Abgleich mit Erwartungen von und an Frauen interessant.
 
  • #7
Interessant wäre: Statistische Aussagen vs. Tatsächlicher Partnerwahl

Ich bin auch der Meinung, das die meisten bestehenden Paare im Grunde genommen eine halbwegs gute Alpha/Softie Mischung haben bei beiden Partnern.
 
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  • #8
"93,5 Prozent finden es gut, wenn Frauen beim Flirten die Initative ergreifen."

potzblitz! Dabei ist es doch ein unumstößlicher fakt, dass der mann den ersten schritt macht. grundsätzlich. BIOLOGISCH belegt! Wenn nicht, liebt er nicht.
Quelle: elite-frauen

;)

im groben deckt sich das mit meiner einstellung.
bis auf das mit den komplizierten frauen. Sie sind genauso simpel gestrickt wie die meisten männer. Die mär von der komplizierten frau ist eine von frauen propagierte legende, um sich irgenwie mysteriös und interessant zu halten
 
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Gast

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  • #9
Ich bin bereits einigen Alpha Softies begegnet. Auffällig war aber, dass alle ein längeres Single Dasein fristen, da die meisten Frauen keinen Wert drauf legen.
Allerdings waren dies Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren.
Kann das die Damenwelt bestätigen?
 
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Gast

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  • #10
Ein Alpha-Softie kann, macht und kann allein leben, da er alle beiderseits partnerschaftlich ergänzenden Eigenschaften in einer Person ist.
Wenn ich hier so lese, glaube ich, daß ich so einer bin;-).
Es ist das Gegenstück zur weiblichen Emanzipation, nur gibt es wirklich von beiden Geschlechtern mehr die sich dafür halten, als sie sind und können.
Miteinander gehen, unterstützen, nicht Beweisen, Fähigkeiten, Fertigkeiten,Wissen und Handeln füreinander einsetzen, sowie sich nicht gegenseitig degradiert oder abgehoben vorkommen.
Es geht bei der passiven Erwartung des gefunden werdens schon los, wenn alle so selbstbewußt wären(gerade Frauen) wie artikulieren, dann hat jeder auch eine konkrete Einschätzung einer beziehungstechnischen Basis.
Mehr Schein als Sein ist langfristig heute der verhängnisvolle Slogan, mit Resultat Trennung.

m50
 
  • #11
Der Alpha, der sich selbst für einen hält, ist es zumeist überhaupt nicht, sondern nur ein Gerne-Groß...

Ich halte solche Umfragen für kompletten Unsinn- es gibt ein solch riesengroßes Spektrum an Männern unterschiedlichster Prägung mit unglaublich unterschiedlichen Träumen, Erwartungen, Voraussetzungen, Borniertheiten, passenden und unpassenden Eigenschaften...

Was nützt es, dass die meisten Männer sich XXX wünschen- mein umwerfend sympatisches Gegenüber aber YYY? Entweder der Herr mit dem Wunsch nach YYY (und diversen anderen Träumen und Sehnsüchten) passt zu mir oder nicht!
 
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Gast

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  • #12
Hier ist ein Alpha-Softie :) ! ( M,28)

Ich finds toll, so zu sein, weil ich denke, daß es der idealen Form von schlichtweg " Mensch zu sein " am nähesten kommt. Man IST einfach und begegnet sich vollkommen frei. Legt Wert darauf, daß sie berufliche Selbstfindung betreibt und ihren Leidenschaften nachläuft, um sich selbst nie zu vernachlässigen. Ebenso, wie ich es selbst tue, dennoch natürlich soweit es mir möglich ist, Anteilnahme zu nehmen, um auch selber dazu zu lernen. Man steht füreinander ein, ist stets ehrlich zueinander, lacht über sich selbst und gibt sich stets authentisch. Es macht sehr viel Spaß, so zu sein und der private Stress hält sich in Grenzen, was ich sehr schön finde. Hab leider auch noch nicht das passende weibliche Gegenstück zu mir getroffen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt :) .
 
  • #13
Wodurch definiert sich Alpha eigentlich? An der Anzahl an Frauen mit denen man Sex hat? oder der Anzahl Frauen die mit einem Sex haben wollen?
 
  • #14
Wenn Beide "Alpha-" dominieren wollen, braucht es bei Beiden sehr viel "Softie" damit es überhaupt noch miteinander klappt.

Ich kenne ein Paar, wo Beide Alpha- sind, schon in ihren beruflichen Positionen. Privat dann auch Softie, um sich nicht aneinander zu reiben.
Die sind schon seit vier Jahren ein festes Paar, wohnen immer noch 320 km. auseinander, wollen nicht zusammen ziehen, nicht heiraten, und keine Kinder. Vor allem, weil Keiner auf seinen Job und Karriere dort verzichten will.
Aber schafften auch dieses Jahr wieder einen gemeinsamen Urlaub. Bis ins Kleinste vorher genau durchorganisiert, via Internet.
Alles typisch Alpha ? - Aber Wieviele wollten so eine Beziehung ?

m.E. ist es schwierig, wenn Beide Alphas in einer Beziehung sind. Entweder Eine/r gibt nach, oder Beide reiben sich aneinander.
Sie sind zwar "auf gleicher Augenhöhe" aber Beide "sture Schädel" wollen sich durchsetzen ?

Schon mal im Tierreich ein Rudel mit mehr als einem Alpha erlebt oder erfahren ? - Ich nicht.
 
G

Gast

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  • #15
Jeder sollte auf seine innere Stimme hören, sich erkennen und zu den eigenen Bedürfnissen stehen...Frauen wie Männer. Keiner sollte sich unfreiwillig verbiegen und sich verstellen. Der Macho, der es ist weil er so ist...soll dazu stehen. Jeder kann frei seiner Wege gehen.

Das Problem: Es wird permanent am anderen Geschlecht rumgemäkelt. Warum sind Frauen so?? und warum sind Männer so?? Fragt euch lieber warum Ihr so seid! Macht nicht ständig andere für Euer Glück od. Unglück verantwortlich. Ihr seid alleine verantwortlich
 
G

Gast

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  • #16
Statistiken lügen, da 'politisch korrekte Antworten'.

Hier die Wahrheit:

A - Grundbedürfnisse der Männer

- Männer mögen weibliche Frauen, keine 'Mannsweiber'
- Männer wollen hübsche Frauen, zum Anschauen und als Statussymbol
- Männer wollen herzliche Frauen, Referenz ist die bei der Mutter erfahrene Herzlichkeit
- Männer wollen erotische Frauen, die Sex mögen und nicht nur hinhalten, weil es sein muss
- Männer wollen Frauen, die von ihnen begeistert sind

B - Erweiterte Bedürfnisse der Männer

- Männer mögen Frauen, die intellektuell etwas zu bieten haben
- Männer mögen Frauen, die vielseitig interessiert sind
- Männer mögen unternehmungslustige Frauen
- Männer mögen Frauen, die Hemden bügeln können und es auch tun
- Männer mögen Frauen, die gut kochen können
- Männer mögen Frauen, die auf eigenen Beinen stehen und Teilzeit arbeiten

Mehr braucht es nicht.


p.s.: ich schätze mich weder als Alpha noch als Alpha-Softy noch als Macho ein, bin ein ganz normaler Mann der Generation 'Weichei'...
 
  • #18
ein Alpha "softie" ist imho ein Alpha der seine Bedürfnisse mit List und nicht mit der Faust durchsetzt.. das wird aber durchaus mit "manipulativen verhalten" gleichgesetzt (in meinen Augen nichts negatives, sondern was normales was Jeder macht nur manche sind da eben besser, andere schlechter.. )
 
  • #19
m.E. ist es schwierig, wenn Beide Alphas in einer Beziehung sind. Entweder Eine/r gibt nach, oder Beide reiben sich aneinander.
Sie sind zwar "auf gleicher Augenhöhe" aber Beide "sture Schädel" wollen sich durchsetzen ?

Lieber Bernd, das Geheimnis heißt "Sozialkompetenz", "Kommunikation", neudeutsch "soft skills".

Wenn jeder der beiden Partner zwar in Grundlinien sehr genau weiß, was er will, aber auch sehr artikulationsfähig und je nach Einzelfall mäßig bis sehr kompromissbereit ist, kann es m.E. durchaus funktionieren.

Ich kann auf diese Art auf jeden Fall "Beziehung"- die Männer haben meist mehr Schwierigkeiten. Sie sind seit langer Zeit Chef, hatten zumeist mehrere asymmetrische Beziehungen - die ihnen irgendwann nicht mehr genügten - aber die Herausforderung durch eine Frau, die immer wieder klare Ansagen macht, ist schon groß.

Den Meinigen finde ich diesbezüglich immer wieder beeindruckend. Wenn ich ihn von etwas überzeugt habe, kann er wirklich schnell und nachhaltig sein Verhalten ändern- das schaffen nur sehr, sehr wenige Menschen so. Er kann Dinge sagen wie "Du hattest absolut Recht"- und zeigt damit eine Charakterstärke, die nach meinen Erfahrungen superselten ist und die ich extrem zu schätzen weiß.

Lieber Gast von gestern 21.56,

Deine Liste ist einfach Deine Liste. "Männer" sind genauso wenig standardisiert wie Frauen- und das ist auch verd.... gut so.

Wenn ich nur alleine meinen Vater, "sanfter" Mann, dennoch klare Vorstellungen, mit meinem Macho-Bruder vergleiche---- Himmel, welche Unterschiede!

Da sind die Frauen der Familie - meine Mutter, ich und meine Tochter - sich schon sehr viel ähnlicher - alle unerträglich... grins....
 
G

Gast

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  • #20
... natürlich weiß ich nicht, was andere Männer wollen. Aber ich will eine Frau, die ...
- unangepasst
- weiblich
- schlau
- intellektuell
- selbständig
- frech
- neugierig
- lebenserfahren
ist. Und sehr gut aussieht. Und erotische Ausstrahlung hat. Ich weiß, das klingt sehr, sehr anspruchsvoll, aber glücklicherweise bin ich schon fündig geworden.

Übrigens "Kommunikation auf Augenhöhe" funktioniert exzellent, wenn man weiß, was "Streitkultur" ist, aber das gehört ja auch zu den bereits erwähnten Soft Skills...
 
  • #21
Es wird permanent am anderen Geschlecht rumgemäkelt. Warum sind Frauen so?? und warum sind Männer so?? Fragt euch lieber warum Ihr so seid!
Ich (m, 50) erlebe meistens schlechte Männer und abschreckende Beispiele. Die m.E. hart, primitiv, egoistisch und abschreckend sind. Das finde ich schrecklich.Ich will anders und besser sein.

Aber ich mußte im Laufe der Zeit lernen, daß die meisten Frauen solche besseren Männer nicht haben wollen. Sondern ihre Männer ggf. eben hart, primitiv, egoistisch und abschreckend sind. (und/oder)

Aber diese Frauen empfinden es anders. Und haben andere Maßstäbe daran.
Hart = sei selbstbewußt. Primitiv = sei bei Männern normal, weil sie keine Frauen sind.
Egoistisch = merken die Frauen ggf. nicht einmal. Abschreckend = sei anregend.
Wer hat jetzt die falsche, und wer die richtige Interpretation ?

Was ich will und biete, bezeichne ich mit meinen Maßstäben als gut. Aber das bedeutet noch längst nicht das Gleiche für Andere.

z.B. ich will in der Küche helfen - das wollten alle meine Partnerinnen lieber nicht.
Ich finde Mithilfe gut und wichtig - Andere empfinden das als lästige Einmischung o.ä. ?

Ich will nachts ausschlafen. Aber das Kind (5 J. alt) kam schließlich jede Nacht zu uns ins Bett.
Die Mutter meinte, das Kind bräuchte die Nähe, damit es psychisch keinen Schaden nähme.

Ich will eine Partnerschaft mit voller Gleichberechtigung. Andere wollen lieber eine asymetrische Beziehung mit Führung vs. Unterordnung. z.B. finden es als Frau gut und richtig, dem Mann zu dienen.

Mein Fazit: Es gibt kein pauschales "gut" oder "schlecht". Sondern Jede/r interpretiert das für sich anders. Man muß nur sein passendes Gegenstück finden. Mit den gleichen Maßstäben von "gut" und "schlecht". So das Beide das Gleiche wollen. Oder asymetrisch - aber so, daß Beide zueinander passen.
 
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