• #1

Nach 3 Jahren Beziehung zu Partnerin mit emo inst. Pers. Störung (Borderline)

Hallo,
meine Ex hat sich von mir getrennt, aus der völlig labilen on/off Beziehung ist ein Kind hervorgegangen. Durch die Klärung der elterlichen Obsorge vor Gericht, kam plötzlich ein Schreiben vom Gesundheitsamt, welches beinhaltet das meine Ex lange dort bekannt ist, und es wird von gravierenden Persönlichkeitsstörungen geschrieben. Genau heisst es: "gravierende, emotional instabile Persönlichkeitsstörungen auch multiplen Persönlichkeitsstörungen, mit dissoziativen Zuständen, Angststörungen, Phobien, und Wahnvorstellungen."

Ich habe als unserer Kind geboren wurde, alle Energie genutzt um die Beziehung auszublenden, die Anschuldigungen auszublenden, und versucht nichts an mich heranzulassen. Ich habe meine Kraft genutzt um mich auf unser Kind zu konzentrieren, und voll und ganz für Dies da zusein. Die Trennung erfolgte sehr plötzlich, und ich hatte den Verdacht das der Grund die wachsende Bindung zu meinem Kind war. Meine Ex war nach der Geburt wie verändert, erst dachte ich es wäre eine Wochenbett-Depression, dann die Überlastung mit dem Kind. Ich versuchte aufzufangen wo es nur ging... Machte Falsch was ich nur Falsch machen konnte, so stellt es jedenfalls meine Ex dar. Ich dachte über Trennung nach, konnte mich aber nicht Trennen, weil ich sonst auch meine Tochter verlieren würde. Und so hielt ich aus. Der Hass meiner Ex wurde immer größer, das spürte ich, ich sagte mir immer das geht bald vorbei, es ist nur die Überlastung. Ich musste Erpressungen und Drohungen ertragen, erniedrigungen, bis auf's Äusserste, ich habe mich gefühlt wie ein Hund, der ausgesetzt wurde. Mir wurde immer alles was ich sagte verdreht, bis Ich schließlich selbst daran glaubte, und verlor mein eigenes Selbstwertgefühl, zweifelte an mir selbst...

Dann brach ich zusammen, Symptome eines Hirninfarkts. Am folgenden Tag trennte sich meine Ex, fast schon normal, ohne Stress, als würde sie einkaufen fahren, wischte sogar vorher noch die Küche!
Nach der Trennung von meiner Ex habe ich mich schnell erholt, und erkenne nun den ganzen Horror den ich miterlebt habe.

Ich habe nach 3 Monaten jetzt fast jede Nacht immer noch heftige Alpträume, so das ich selbst vor mir Angst bekomme.

Was kann ich tun? - Meine Freunde stellen mir "andere" Frauen vor. Ich habe plötzlich Angst vor Ihnen. Gibts nicht einen Schalter den man einfach umlegen kann, und alles ist wieder normal?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Wo ist denn jetzt Dein Kind? Ich hoffe, Du hast um das Sorgerecht gekämpft und es bekommen. Was mit anderen Frauen ist, ist doch erstmal egal. Jeder braucht eine gewisse Zeit, um wieder "normal" zu werden nach einer Beziehung, selbst nach einer schönen, in der man sich freundlich getrennt hat.

Du musst das ganze doch erstmal verarbeiten. Deine Freunde sind ziemlich unsensibel, wenn sie Dich gleich wieder verkuppeln wollen. Sag ihnen mal, dass Du das nicht willst. Das ist doch logisch, dass man nach so einer Erfahrung nicht gleich die nächste Beziehung eingeht.

Einer meiner Ex wollte mich umbringen. Ich habe auch Jahre gebraucht, um das zu verarbeiten, vor allem um rauszufinden, warum ich die Beziehung mit ihm überhaupt eingegangen bin. Es gehören ja IMMER zwei dazu. Wenn man falsch gemacht hat, dass man sich mit diesem Menschen eingelassen hat und nicht erkannt hat, wie der tickt, muss man sich das auch fragen. Oder warum man nicht gegangen ist, als man gemerkt hat, dass es sich nicht richtig anfühlt. In meinem Fall wäre der Zeitpunkt genau da gewesen, nachdem er mir das angekündigt hatte.

Bitte sag mir jetzt nicht, dass das Kind bei dieser Mutter oder in einem Heim ist.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Was soll denn plötzlich normal sein? Du hast jahrelang in einer Abhängigkeit gelebt und deine eigenen Anteile daran noch nicht erkannt. Erst wenn das aufgearbeitet ist, wird irgendwas wieder "normal" sein.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #4
Ich bin der Meinung wenn das alles so ist wie Du schreibst,suche sofort mit Deinem Kind professionelle Hilfe auf und vertrödel keine Zeit! Eine neue Partnerin ist das letzte was Du jetzt brauchst, was sind das denn für Freunde? Ob dieses Forum hier für Deine Sorgen das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln.Alles erdenklich Gute für Dich und Dein Kind
 
  • #5
Mein Kind... (klingt doof, aber ich möchte nicht das das hier zu detailiert wird) ist bei der Mutter da diese (angeblich) noch stillt, und wird hoffendlich bald in der MuKi Einrichtung sein, bis das vom FamG angeforderte Gutachten erstellt wurde. Die MuKi wurde auch gerichtlich festgelegt, auf Anregung des Beistandes. Das JA hat Angeregt das mein Kind bei mir besser Aufgehoben sei. Die MuKi ermöglicht mir auch umfangreiches Umgangsrecht...

Ich habe gerade auch Zusage für Vorgespräche mit einem dipl. psych. bekommen... Ich hoffe das ich so etwas für mich erreichen kann!
 
G

Gast

Gast
  • #6
Was kann ich tun? - Meine Freunde stellen mir "andere" Frauen vor. Ich habe plötzlich Angst vor Ihnen. Gibts nicht einen Schalter den man einfach umlegen kann, und alles ist wieder normal?

Ich gehe davon aus, dass dem FS von den Ärzten her gesagt wurde, dass er dringend eine Psychotherapie machen sollte. Wer als halbwegs erwachsener Mensch nicht beim Daten schon erkennt bzw. im weiteren Beziehungsverlauf, dass der Andere ganz komisch drauf ist und sogar noch ungeschützten Sex hat, somit ein Kind zeugt, sorry, da ist nur noch mit prof. Hilfe was zu machen.

Das liest sich alles nach einem infantilen Mann, der eine andere psychische Problematik als die Kindesmutter hat. So blind und naiv kann man doch nicht sein.

Jetzt schon an andere Frauen zu denken, anstatt sich erst mal selber in Ordnung zu bringen und zu schauen, wie man gut für sein Kind sorgen kann, notfalls das alleinige Sorgerecht zu beantragen, wenn die Mutter wirklich so psychisch krank ist, dass finde ich sehr bedenklich.

w
 
  • #7
Warum ich nicht gegangen bin? Weil ich ein Kind mit ihr habe, um das ich mich gekümmert habe, welches ich liebe, und welches einen Vater braucht, und ich hoffte das sich ihr verhalten ändert.

Warum mir gerade diese Frau ausgesucht habe? Weil sie lieb und völlig normal schien, als ich sie kennenlernte. Es stand ihr nicht auf die Stirn geschrieben, das sie eine so schreckliche Vorgeschichte hatte.
 
  • #8
Was soll denn plötzlich normal sein? Du hast jahrelang in einer Abhängigkeit gelebt und deine eigenen Anteile daran noch nicht erkannt. Erst wenn das aufgearbeitet ist, wird irgendwas wieder "normal" sein.

Als psychiatrisch tätiger Mensch kann ich diesen bescheuerten Satz nicht mehr hören. Ich hoffe er ist nicht im Sinne von "Schuldanteilen" sondern nur im Sinne von
"Opferanteilen" gemeint.

Partner von Borderlinern reißen sich den Hintern auf, werden von ihrem Partner in denselbigen getreten und sind am Ende noch die "Bösen" weil irgendein Homöopath mit Zusatzausbildung in der "Paartherapie" mit Feminismus-Handbuch einen Schuldigen suchen muss.

Lies Bücher über Persönlichkeitsstörungen und den Blog
"therationalmale". Damit du weißt was auf dich zukommt und wieso. Instabil sind letztendlich alle Frauen, wegen ihrer Emotionen. Ab ein gewissen Instabilität gibt es die Diagnose
"Borderline".

Warum sollte sich der sozialpsychiatrische Dienst (Gesundheitsamt) einfach so bei deiner Ex melden?
Die melden sich nicht prophylaktisch bei Persönlichkeitsstörungen. Auch nicht wegen Geburten. Da ist doch was faul?
Oder meinst du eine Stellungnahme wegen des Sorgerechts für das Jugendamt?

Hat sie noch ein Kind, bei dem es Schwierigkeiten gab?
War sie als Kind im Heim? War sie schon mal kriminell?
Kennst du ihre volle Lebensgeschichte?
 
  • #9
Was kann ich tun? - Meine Freunde stellen mir "andere" Frauen vor. Ich habe plötzlich Angst vor Ihnen. Gibts nicht einen Schalter den man einfach umlegen kann, und alles ist wieder normal?
Mach' eine Therapie. Die hättest Du vorher auch schon gebraucht, denn wer psychisch gesund ist, lässt sich auf so ein Beziehungschaos nicht ein.
Zieh' bloss ander Frauen in Dein Drama nicht rein: erst Therapie, dann andere Frauen

P.S. Dein armes Kind, dem Du das Leben mit so einer Mutter angetan hast - aber Hauptsache für Dich gibt es eine andere Frau, dann ist alles gut.
Ich zweifele massiv an Deiner psychischen Gesundheit.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #10
amit du weißt was auf dich zukommt und wieso. Instabil sind letztendlich alle Frauen, wegen ihrer Emotionen. Ab ein gewissen Instabilität gibt es die Diagnose
"Borderline".
Lieber Bigger. Es sollte dir bekannt sein: Borderline gibt es ach bei Männern.
Ich war mit einem zusammen und weiss genau, wie sich das anfühlt.
Schade, das in deiner Welt natürlich wieder nur die Frauen psychisch instabil sind...
An den FS:
Du bist nach der Beziehung traumarisiert.
Es dauert bis die seelischen Wunden sich schliessen und ein wenig Misstrauen gegenüber neuen potentiellen Partnern wird bleiben
 
  • #11
Also, um das näher zu erklären:
1.) Ich habe überhaupt gar kein Interesse (momentan!!!) eine neue Frau kennenzulernen, bzw. auf eine neue Beziehung - was ja sicherlich verständlich ist. Aber, wenn mir meine Freunde eine für sie "potentiell" für mich in Frage kommende Dame vorstellen, finde ich sofort parallelen zu meiner EX bei diesen Damen. Ich will damit sagen das mein Warnsystem auf total sensibel eingestellt ist. Was sicher normal sein dürfte nach einer solch belastenden Beziehung. Ich habe nur Angst, das sich das verfestigt, und ich "später" wenn ich wieder bereit für Beziehungen und Kennenlernen bin, diese Sensibilität immer noch habe, und es mir und der neuen Partnerin gleich von Anfang an schwer mache.
 
  • #12
Warum sollte sich der sozialpsychiatrische Dienst (Gesundheitsamt) einfach so bei deiner Ex melden?
Die melden sich nicht prophylaktisch bei Persönlichkeitsstörungen. Auch nicht wegen Geburten. Da ist doch was faul?
Oder meinst du eine Stellungnahme wegen des Sorgerechts für das Jugendamt?

Der sozialpsychiatrische Dienst hat sich nicht bei meiner Partnerin gemeldet, sondern hat eine Meldung über Kindeswohlgefährdung an das Gerichts in dem Sorgerechtsverfahren welches ich (über Anwalt auf Anraten des Jugendamtes) beantragt habe.

Ich merkte sehr schnell nach der Geburt unseres Kindes, das meine Ex überfordert war (so dachte ich jedenfalls). Meine Hilfe, oder die Hilfe meiner Familie lehnte sie vehement und aggressiv ab. (Hormone? Schwangerschaft? dachte ich!)
Aufgrund der "dissoziativen" Zustände meiner Ex und manchmal minutenlangen Absenzen machten ich mir Sorge um unser Kind während meiner Abwesenheit (Job).
Ich ging damals zu den Beratungsstellen des ASD um eine "Erziehungshilfe" für uns beantragen, bzw. um mich zuerst mal zu Informieren welche Hilfen es überhaupt für UNS gibt.
Die Beratungsstellen haben dann beim SpDi gefragt was man noch tun könnte... - Und so kam dann (durch Zufall) heraus,
dass es dort eine klienten Akte über meine EX, die dem spDi seit ca.10 Jahren bekannt ist, gab. Ich habe davon erst durch meine Anwältin erfahren, die die Kindeswohlgefährdung sowohl vom Jugendamt, als auch vom SpDi vom Gericht zugeschickt bekommen hat.
 
  • #13
Hat sie noch ein Kind, bei dem es Schwierigkeiten gab?
War sie als Kind im Heim? War sie schon mal kriminell?
Kennst du ihre volle Lebensgeschichte?

Über die Vergangenheit meiner EX weiß ich eigentlich nur aus ihren Erzählungen, die aber teilweise widersprüchlich sind. Stutzig machte mich das ihre Familie mit meiner Ex teilweise wie mit einem Kleinkind sprachen. Sie erwähnte auch das sie mal bei einem Psychologen war, um ihre niedrige Belastungsfähigkeit zu "besprechen". Sie hat soweit ich weiß keine weiteren Kinder. Es gibt in dem Bericht des SpDi Hinweise auf Gewalttätigkeit, und daraus resultierenden Hausverboten. Im Heim war meine Ex soweit ich weiß nicht. Allerdings ist ihre Mutter angeblich schwer depressiv, und Ihre Eltern haben sich früh getrennt. Es soll auch eine Kinderepilepsie bis zum 4 Lebensjahr gegeben haben.

Ich habe mich jetzt nach der Trennung mit dem Thema "Borderline" beschäftigt, und in nahezu jedem Bericht sehe ich meine Ex-Beziehung wieder. Das ich dadurch zum Co-Borderliner geworden bin, ist mir mittlerweile auch klar, obwohl ich eigentlich nur wegen unserer Tochter "geblieben" bin.

Ungeschützter Verkehr ist so nicht richtig. Meine Ex hat im ersten Jahr der Beziehung die Pille genommen. Dieser Streifen lag als sie bei mir einzog immer im Bad, und ich sah diesen jeden Tag. Ich war mir sicher, das sie die Pille nahm, ausserdem finanzierte ich die Pille. (Bitte jetzt keine Sprüche dass es auch andere VhM gibt.)
Es war eine Beziehung, und die Pille war unser VhM, von beiden als gut und ausreichend empfunden.

Allerdings erfuhr ich durch eine "Bekannte", dass meine Ex die Pille "heimlich" abgesetzt hatte (so erzählte meine Ex dieser das), und das "pillchen" jeden Tag in den Mülleimer warf, weil sie unbedingt Schwanger werden wollte.

Naja, das nur am Rande! Soviel wollte ich gar nicht erzählen... Es tut aber gut hier zu schreiben, auch eine Art das aganze zu verarbeiten!

Ich gehe jedenfalls am Montag zum "checkup" bei der Psychologin, dass kann nicht schaden, und wenn etwas sein sollte, gibt es Möglichkeiten das zu "reparieren".
 
  • #14
Ich habe nach 3 Monaten jetzt fast jede Nacht immer noch heftige Alpträume, so das ich selbst vor mir Angst bekomme.

Was kann ich tun? - Meine Freunde stellen mir "andere" Frauen vor. Ich habe plötzlich Angst vor Ihnen. Gibts nicht einen Schalter den man einfach umlegen kann, und alles ist wieder normal?

Hast Du ein Fremdheitsgefühl, was Deinen Körper und Deine Gedanken betrifft? Panikattacken ? Für mich liest Du Dich, als ob Du Dich stabilisieren musst. Du hast den Horror erlebt und das ist nicht spurlos an Dir vorüber gegangen. Lass das jetzt mit dem Kennenlernen von anderen Frauen. In Deinem Zustand ziehst Du Frauen an, mit denen Du wieder Problem bekommst. Arbeite die Beziehung mit Hilfe eines Therapeuten auf. Wenn Du stabil genug bist, kümmere Dich gemeinsam mit einem Fachanwalt für Familienrecht darum, dass Dein Kind zu Dir kommt. Das Deine Ex dem Gesundheitsamt bekannt ist und ein Gutachten über sie vorliegt, wird Dir helfen.
Man kann im Leben den Schalter nicht einfach umlegen und Vergangenes komplett ausblenden.
 
G

Gast

Gast
  • #15
Warum ich nicht gegangen bin? Weil ich ein Kind mit ihr habe, um das ich mich gekümmert habe, welches ich liebe, und welches einen Vater braucht, und ich hoffte das sich ihr verhalten ändert.

Warum mir gerade diese Frau ausgesucht habe? Weil sie lieb und völlig normal schien, als ich sie kennenlernte. Es stand ihr nicht auf die Stirn geschrieben, das sie eine so schreckliche Vorgeschichte hatte.

Sorry, man lernt sich doch kennen, fragt beim Daten nach der Vorgeschichte usw. also mit ein bissel Lebenserfahrung und genauen Blick, sowie seelische Bildung checkt man doch relativ schnell, dafür müssten 6 Monate reichen, ob da eine halbwegs psychisch stabile Persönlichkeit vor einem steht oder nicht.

Wer aber selber psychische Probleme hat, nur auf eine andere Art und Weise, der denkt nicht soweit und nimmt das Gegenüber als passend, normal und ähnlich an. Und dann kommt die Wahrheit raus...

w
 
  • #16
Also ich sage es nochmal...

Ich suche JETZT keine neue Freundin/Frau.
Aber ich habe Freunde, die der Meinung sind, - obwohl ich ausdrücklich erklärt habe, dass ich MOMENTAN weder eine neue Frau suche, noch eine neue Beziehung und auch keine kennenlernen möchte - mir trotzdem Frauen vorzustellen.

Aber das ist eigentlich auch egal...

Ich will momentan keine neue Frau/Beziehung, und auch keine kennenlernen.

Aber die Welt ist nun mal so das einem auch mal eine Frau vorgestellt wird, man angesprochen wird, wenn man soziale Kontakte hat. Und in wenigen Minuten verspüre ich eine antisympatie gegen diese Person, weil es mich an die Ex erinnert.... das ist mein Problem :)

Vielleicht ist das besser so zu verstehen? :) ....

Oh je, Diskussionen, die nicht sein müssen!
Geht es hier nur ums niedermachen? Ich hab's eigentlich schon schwer genug, deshalb lasse ich das mit diskutieren jetzt hier auch...
Rechtfertigen brauche ich mich auch nicht.. denn wer lesen kann, versteht was ich meine, die anderen die nur Stress machen wollen, oder Beiträge sammeln möchten, dürfen dies doch bitte lassen... Danke :)

Schönes Wochenende :)
 
  • #17
Date so viele Frauen wie du willst. Es bringt dir sogar Sicherheit und Vertrauen in die Damenwelt zurück. Verhüte gut. Und deine Ex sieht, dass sie keinen Schlaffi hat, den sie rumkommandieren kann. Das ist auch gut für den Sorgerechtsstreit.

War klar dass das kommt, aber höre nicht darauf. "Oh, ein Mann mit schwierigen Lebenssituationen, bitte halte dich weiträumig und freiwillig von der Damenwelt fern. Das bist du ihnen "schuldig" als "Mann" "

Warum soll er nicht daten dürfen? Leute mit einem Bein oder Alleinerziehende dürfen ja auch daten. Weil seine Ex-Schwierigkeiten macht soll er sein Leben nicht weiterleben dürfen? Blödsinn.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #18
Oh mein Gott, das sind Probleme! Wenn ich daran denke, dass in einem Nachbarthread gerade wegen Übergewicht und sexuelle Attraktivität "die Fetzen fliegen", und ich dann das hier lese, wird mir übel! Borderline ist nicht direkt vererbbar, habe ich eben bei Google gelesen.Diese Kinder haben eine gewisse Veranlagung zu psychischen Störungen bei Stress, stimmt das? Ich denke da an Deine Kind. Ich hoffe, Dir geht es bald besser und für Euer Kind wird eine gute Lösung gefunden.Ich wünsch Dir ganz viel Kraft!
 
G

Gast

Gast
  • #19
Warum soll der FS gleich psychsische Probleme haben? Es ist unfassbar, wie einige Menschen hier über einen völlig fremden FS urteilen. Bitte unterlasst doch einfach diese unhaltbaren Vorwürfe an eine Person, die hier vertrauensvoll um Rat fragt. Das ist völlig kontraproduktiv.

Man sieht es den Menschen nun mal nicht an der Nasenspitze an, ob sie Borderline haben oder nicht. Wenn man noch nie mit sowas zu tun hatte, kann man sowas auch nicht erkennen! Wie soll das gehen?

Lieber FS: es ist wirklich bedauerlich, was du alles erlebt hast, und es ist sicherlich nicht einfach für dich, wieder auf die Beine zu kommen. Es wäre vielleicht gut, dir professionelle Hilfe zu suchen um eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen zu erlangen und um emotional stabil zu werden. Wenn das erreicht ist, wird das mit den Frauen und der Angst sich ganz von alleine regeln. Ich wünsche dir alles gute für dein Kind und auch dich selbst, aber auch für deine Ex. Denn auch wenn Borderline für die Angehörigen nicht einfach ist, kannst du glauben, dass es sicher auch für die Frau selbst nicht einfach ist, so zu leben. Und nur noch mal zum allgemeinen Verständnis: borderline ist an sich keine Krankheit, sondern eine Persönlichkeitsstörung. Die betroffenen leben oftmals ein Leben lang mit einer gestörten Persönlichkeit und auch Therapien haben nur oftmals nur mäßigen Erfolg. Traurig, aber ist so.
 
  • #20
Danke für die Aufbauenden Beiträge!

Ja, genau so sehe ich das auch... Auch die Borderliner haben es verdammt schwer! Aber das alles Auszugleichen, in einer Beziehung, wo die Sicherheit des Kindes im Vordergrund steht, ist allein unmöglich! Und es macht einen kaputt. Nichts desto trotz, es gibt millionen andere Menschen, die keine Probleme haben. Und diese haben es auch nicht verdient das man Probleme in jeder Situation "falsch" erkennt.

Deshalb, und für mich, gehe ich ab Montag in eine Traumabewältigung. Und gucke, lasse gucken ob ich nicht selbst psychische probleme habe... Damit ist allen geholfen, und Friede kehrt ein :-D

Schönes Wochenende!
 
G

Gast

Gast
  • #21
Nein, es gibt keinen Schalter.
Ich war vor ein paar Jahren mit einer Borderlinerin zusammen. Allerdings nur ein halbes Jahr, und es gibt GOTTSEIDANK kein Kind.
Abwertungen, Verdrehungen von Tatsachen oder gesagten Dingen, Provokationen, Zerstörung des Selbstwertgefühl des Partners...... ein ewiges hin- und her. Mal traumhaft schön, dann kurz darauf wieder Horror.
Und die "Meine" war nicht annähernd so schlimm wie du "Deine" schilderst. Es gibt ja verschiedenste Ausprägungen und Stärkegrade.
Und dennoch wirkt es bei mir immer noch nach! Solange ich niemanden kennen lerne merke ich es nicht. Wenn ich aber eine Frau kennenlerne und mich verknalle, dann geht's los: ich werden dann unsicher, kann kaum vertrauen, bin extrem misstrauisch, Angst wieder so behandelt zu werden. Wenn irgendwas plötzlich (anscheinend) optimal läuft, dann werden ich sehr unruhig, kann nicht schlafen usw.......
Ich weiß nicht, ob es ganz weggeht. Aber es wird immer besser. Ich denke mal, dass ich (und auch Du) erst eine Beziehung zu einer gesunden normalen Frau brauchen, um innerlich zu erkennen, dass nicht Alle so sind. Auch wenn unser Verstand das weiß, die Seel weiß es noch nicht, sondern vielleicht erst wieder wenn wir eine gute Beziehung führen. Und das ist schwierig, denn die oben genannten Verhaltensweisen die wir nun haben, machen es ja sehr schwierig.
Du musst schauen, dass dein Kind da rauskommt. Das wird sonst ebenfalls krank!
Alles Gute!
m/37
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #22
Date so viele Frauen wie du willst. Es bringt dir sogar Sicherheit und Vertrauen in die Damenwelt zurück. Verhüte gut. Und deine Ex sieht, dass sie keinen Schlaffi hat, den sie rumkommandieren kann. Das ist auch gut für den Sorgerechtsstreit.
Herrschaftszeiten! Kannst du nicht lesen? Der Fragesteller will gerade keine Freundin und keine Frau!
Warum sollte er sich oder andere noch mehr verletzten? Was sind das eigentlich für weltfremde Tipps?
Natürlich ist es gut, wenn der FS wieder positive Erfahrungen macht. Menschlich positive Erfahrungen macht man aber nicht, wenn man andere verarscht und die Verletzungen weitergibt an andere Stelle. Was du nicht willst das man dir tut..und so weiter..
Was der FS gut gebrauchen kann sind Freundschaften! Wenn er bereit ist sich wieder zu binden, spürt er das und dann klappt es auch wieder ( war bei mir und anderen auch so!)
Bekommst du eigentlich Geld, wenn möglichst viele Männer die Seiten, die du gebetsmühlenartig vorschlägst, anklicken?
Und wenn du weisst was Borderline ist, sollte auch klar sein, das es keinen Sinn macht irgendetwas einer Borderlinerin beweisen zu wollen. Diese Personen sind unberechenbar und instabil. Die werden nicht beeindruckt, weil der Ex plötzlich so begehrt ist, so eine Quatsch! Besser ist konsequenter Abstand und nur der nötigste Kontakt zu der Frau.
Das der FS kein Schlaffi ist, weiss er denke ich selbst.
Es gehört viel dazu, in seiner Situation nicht den Kopf hängen zu lassen und das Kind einfach zu opfern. Dann hätte er seine Kraft nämlich für sich..
Ich hoffe nicht! Allerdings nimmt die Aggressivität hier im Forum echt zu.
Da nehmen sich hier die Männer wie die Frauen nichts.
Ein paar hier auf den Seiten, sind einfach schon grundfrustriert gegenüber dem anderen Geschlecht,es hat nichts mit dir zu tun.
Eine Trennung nach einer solchen Beziehung ist anstrengend, wie die Beziehung selbst. Man zweifelt an sich und an seinem Beurteilungsfähigkeiten, bekommt Flashbacks von Streits und schankt zwischen Erleichterung und negativen Gefühlen. Trauere wenn nötig. Lass die Wut und den Frust raus um frei zu werden.
Und wenn du merkst, das es dir besser geht, dann schau das du machst ...was dir gut tut um erstmal wieder ins Lot zu kommen.
Alles Gute!
 
  • #23
Lieber Carpe Diem,

dein Name ist gut – lass ihn Programm sein, genau das hilft!!

Du spürst, dass das, was deine „Freunde“ tun, genau das ist, was du jetzt NICHT gebrauchen kannst. Ich finde es gut, wenn du dich jetzt erst mal weiter mit dir beschäftigst. Das tust, was dir Freude macht. Das hast du die ganze letzte Zeit nicht nur nicht gemacht, sondern du hast das genaue Gegenteil gelebt.

Tue weiterhin nur das, was du tun WILLST. Sei in der Gegenwart. Tue nichts, um zu… sprich: mit einer Hoffnung, dass irgendwas z.B. besser wird.

Akzeptiere, was war. Es ist ein Teil deines Lebens und wird es immer bleiben. Das Kind, das du so sehr liebst, wird dich immer wieder an diesen Teil erinnern. Du hast es richtig erkannt, es geht nicht um die Frau oder um eine andere, sondern um dich. Dass du erkennst, was dir gut tut und was nicht. Die Angst davor, dass du es WIEDER nicht erkennst und wieder in einen „Schlamassel“ rutschst. Die Scham, dass du dich so erniedrigen hast lassen. Brauchst du nicht zu haben. War so. Du hast einfach in dieser Situation das Beste draus gemacht. Auf jeden Fall war es dir zu der Zeit nicht anders möglich.


Erkenne, dass du es damals auch wolltest, wegen deiner Tochter. Das ist ok. Du kannst es heute anders machen, das ist auch ok.

Vertraue dir. Das kommt, wenn du in dich reinhörst, was du willst. Hörst, was dein Herz dir sagt. Und dann handle danach. In kleinen Schritten zunächst. Die Schritte werden automatisch größer. Wisse einfach, dass keiner besser oder schlechter ist, nur anders. Auch du. Wenn du deine Träume annimmst als Teil des Verarbeitungsprozesses, den deine Seele momentan durchmacht, wenn du sie zulässt, dann werden sie irgendwann nicht mehr da sein, und zwar genau dann, wenn deine Seele sie nicht mehr braucht.

Carpe Diem!!!
 
G

Gast

Gast
  • #24
Das Kind muss unbedingt von der Mutter weg! Stillen kann in diesen Fällen sogar kontraproduktiv sein, wenn das Kind bei der Nahrungsaufnahme ablehnung erfährt. Das was du im Nachhinein als drei Jahre Horror kennegelernt hast, wird das Kind als normales Leben kennenlernen, wenn es bei der Mutter bleibt. Schwerste psychische Schäden sind dann so gut wie vorprogrammiert.
Jugendamt hat absolut recht.
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Du brauchst evtl. schon eine Therapie, vor allem aber eine Angehörigen-Selbsthilfegruppe! Sollte es spätestens an der nächsten Uni-Klinik geben.

Das Positive an deinem "Fall ist, dass die Behörden die Problematik der Frau kennen und halbwegs ernst nehmen. Die vielen Fälle, wo das unerkannt bleibt oder die Behörden schlafen (oder weggucken), sind die, wo Kinder wirklich absolut keine Chance auf ein gesundes Leben haben.
 
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