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  • #1

Nach Absage beleidigende Mails v. erfolgsverwöhnten Mann. Normal?

Ich habe mich mit einen Mann den ich bei EP kennenlernte mehrere Male getroffen. Die ersten 3 Verabredungen waren sehr vielversprechend, bei der 4. Verabredung hab ich allerdings Seiten, Ansichten und eine Art von ihm kennengelernt, die nach Stunden des Nachdenkens nach diesem Treffen, dazu führte, dass ich ihm eine Absage per Mail schrieb. - Ihm erklärend worauf meine Entscheidung basiere, und Alles Gute wünschend. Als ich auf seine Antwort per Mail, in der er mich bat darüber doch noch mal nachzudenken, freundlich aber bestimmt zurückschrieb, dass und warum meine Entscheidung stehe, kamen nur noch Mails von ihm in denen er mich beleidigte und angriff.
Danach löschte er mich auf unpersönliche Art (Standartabsage) in allen sozialen Netzwerken und gab mir zu verstehen, dass er keinerlei Kontakt mehr zu mir wolle.

Wir hatten uns bisher "nur" geküsst, und er hatte auch noch während des 4. Treffens Andeutungen gemacht, dass er noch eine andere Frau Treffen würde.. Daher kann ich die ganze Reaktion so schwer nachvollziehen. Auch dachte ich, der Eindruck, dass wir unterschiedliche Vorstellungen von einer Beziehung haben bestände auf beiden Seiten. Daher sah ich auch ein "Absage" in Form einer Email als verhältnismässig an. Meine anfängliche Begeisterung für ihn hätte sicherlich auch angehalten hätte er mich mit etwas mehr Geduld versucht von der Ernsthaftigkeit seiner Absichten zu überzeugen. Diesbezüglich bestanden bei mir einfach Zweifel, die er nicht widerlegen konnte/wollte..
Er gehört zu der Sorte Mann die äusserst erfolgsverwöhnt sind. Von der Elite sozusagen. Steile Karriere, Geld, Autos, im besten Alter und auch noch mit extrem ansprechendem Äusseren gesegnet. "Körbe" hat er sicher kaum bekommen. Aber ist es denn nicht langweilig wenn Mann nur mit dem Finger zu schnippen braucht um die zu bekommen die Mann haben möchte? Ist es nicht etwas Schönes wenn es mehr braucht als mit dem dicken Geldbeutel zu winken, da sich Frau davon nicht beeindrucken lässt, sondern aufrichtig an der Persönlichkeit interessiert ist? Wollen die super-erfolgreichen Männer sich für eine Frau nicht bemühen und gedulden, sondern eine die gleich springt und macht (auch sexuell)? Kann so ein Mann wirklich ernsthaft an einer festen Beziehung interessiert gewesen sein, oder ging es nur um eine weitere Eroberung für sein Ego?
w 32
 
  • #2
Dein Fehler liegt darin, eine Begründung genannt zu haben. Der Grund kann treffend sein und dennoch verletzen, er kann aber auch sachlich falsch sein und erst recht verletzend.

Nichts ist ungeschickter und psychologisch mieser, als bei Absagen auch noch Grüne zu nennen. Völlig destruktiv, kontraproduktiv und fies.

Sag in Zukunft einfach nett und freundlich mit einer Standardfloskel ab und Du wirst sehen, keiner wird untergriffig.
 
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  • #3
Frederika da teile ich deine Meinung überhaupt nicht. Eine ehrliche Absage ist allemal besser als sich einfach mit blöden Standardfloskeln zu verabschieden. Vor allem wenn es schon zu Annäherungen kam.

Unverständlich ist mir die Reaktion des Mannes. Er hat die FS nicht wirklich von sich überzeugen können und spielt jetzt die beleidigte Leberwurst weil sie absagt. Es gibt bei keiner Absage einen Grund untergriffig zu sein, bei gar keiner.

Liebe FS, dein Verhalten war richtig, wenn er ein Problem hat muss er das mit sich ausmachen. Und dass er das hat beweist er jetzt eindrücklich mit seinem Verhalten.

w45
 
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  • #4
Ich hatte mal ein date mit einem Mann, der am Tag darauf mailte, dass er gerne mit meinen Brüsten spielen wollte. darauf mailte ich: Danke ich kann drauf verzichten. Er war mir eh unsympathisch und die Mail fand ich schlichtweg zum K*****. Darauf bekam ich auch beleidigende Mails, von wegen, dass mein Rotwein Scheiße gewesen wäre und meine Musik auch.
Weißte was ich dachte: LMAA! Und zwar mittendrin!
Was soll ich mich von einer Wurst beschimpfen lassen, die ich nicht mal richtig kenne und dessen Getue ich abartig finde.W43
 
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  • #5
Bist Du sicher daß es sich bei den Ansichten, die Dich so sehr stören, nicht um ein Mißverständnis handelt? Für mich sieht das mit der anderen Frau nicht nach Parallelkontakt aus. Insofern ist Deine Unterstellung, der Du auch gleich noch unumstößliche Konsequenzen folgen läßt, sehr verletzend und enttäuschend für ihn, und ich kann seine Wut sehr gut nachvollziehen.

Ich war selbst einmal in einer solchen Lage. „Wir passen einfach nicht zusammen” sagte sie, aber was sie nicht sagte war: Du bist untreu, Du betrügst Deine Frau, mit so einem wie dir will ich nicht. Ich hatte aber gar keine Frau, die ich hätte betrügen können. Noch nicht einmal eine Freundin.

Hätte sie mir das, was sie für die Wahrheit hielt, geschrieben und mit einer Absage für weitere Treffen garniert, ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert, sie wahrscheinlich postwendend genauso angegriffen wie er das bei Dir getan hat. Absagen in diesem Stil sind einfach eine Riesen-Sauerei und äußerst verletzend. Du brauchst Dich über seine Reaktion wirklich nicht zu wundern.
 
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  • #6
Doch, eine Begründung nach 4 Treffen MIT Kuß ist okay und angebracht. Die Form ist manchmal entscheidend darüber, wie eine Absage aufgenommen werden kann. Du solltest z.B.nur die Gründe nennen, die in Deiner Person liegen - also "Ich-Botschaften". D.h. "ich stelle mir das so.... vor, ich habe den Eindruck, dass wir hier unterschiedliche Erwartungen aneinander haben, ich kann nicht tolerieren, dass..." etc.
Das kommt ganz anders an als "Du gibst mir nicht das Gefühl, dass Du ernsthaft an mir interessiert bist" o.ä.
Merkst Du den Unterschied?

Trotzdem kann auch eine noch so höfliche Formulierung bei Beziehungs-Absagen auf große Enttäuschung stoßen, und je nach Temperament und Sozialisation wird sie dann mehr oder weniger deutlich und formvollendet ausformuliert.

Mir scheint sein Verhalten übertrieben.
Doch Du bist ihn los - das wolltest Du doch? Wie er seinen Abgang gestaltet, ist seine Sache....
 
  • #7
Liebe Fragestellerin,

meiner Meinung nach hast Du dich optimal verhalten. Eine ehrliche Antwort sollte jeder erwachsene Mensch aushalten - zumal der Mann dann ja auch weiß woran er ist und sein Verhalten ggf. verbessern kann. Ich wäre jedenfalls bei jeder Absage über eine kurze Erklärung dankbar, zumal, wenn Sie freundlich formuliert ist.

Frederikas Meinung kann ich nicht nachvollziehen: Was ist an so einer Absage psychologisch mies, zumal in o.g. Fallbeispiel? Wenn man sich dreimal getroffen hat, sich also schon einigermaßen kennt, sagt man doch nicht mit einer Standardfloskel ab - also wirklich!

Außerdem, liebe FS, hast Du doch auf diese Weise, sprich durch die respektlose Reaktion des Mannes, eine Bestätigung für Deine Entscheidung erhalten, abzusagen. Wer weiß, wie der sich beim Streit in einer Beziehung verhält...

m, 39
 
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  • #8
Sei froh, dass du eine Figur mit so extrem geringer Frustrationstoleranz los bist ... Den möchte ich wirklich nicht im beruflichen Kontext erleben müssen.
 
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  • #9
Hallo,

also ich finde es blöd mit einer Standarfloskel abzusagen. Wer die Wahrheit nicht ertragen kann, der sollte sich vielleicht lieber einen Psychologen suchen und seine Psychosen erst mal aufarbeiten. Ich verstehe, dass die Wahrheit verletzen kann, aber wir sind doch alle erwachsen genug dann nicht gleich auszurasten. Ich denke man kann nicht erwarten, dass sich irgendjemand bedankt oder nicht beleidigt ist. Immerhin ist es ja schon eine Zurückweisung, das muss einen kränken, sonst wäre man von vornherein nicht interessiert gewesen.
Ich finde du hast es richtig gemacht, so hat er immerhin die Chance zu sehen wie er auf andere wirkt und vielleicht sieht er ja irgendwann ein, dass er wie jeder andere auch nicht perfekt ist und an sich arbeiten sollte.
Grüße m/30
 
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  • #10
Wieso denn keine Gründe nennen? Wenn ich einen Korb bekomme, dann möchte ich wissen was ich falsch gemacht habe - nur so kann ich mein Verhalten verbessern, geschweige denn die Motive meines Gegenüber erkennen.

@FS: alles richtig gemacht. Wenn er sich neben Dir noch mit einer anderen trifft, dann ist er nicht der richtige für Dich, das kann, darf und soll er wissen. Stecke ihn in den EMail Filter und unterdrücke seine Anrufe und gut ist.

Grüße,
m, 39, der gerne weiß woran er ist
 
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  • #11
Eine Begründung provoziert eher eine Reaktion/Antwort als die unbegründete Absage. Wenn Du es unkompliziert haben willst, dann nimm die Standardabsage.

Ich würde aber nicht so weit gehen wie #1 und eine ehrliche Begründung destruktiv oder fies nennen. Eine Begründung gehört für mich zu einem sozialen Verhalten dazu. Erst recht im geschilderten Fall wo jemand (für mich) unsoziales Verhalten zeigt (parallele Dates). Das gehört mit in die Absage. Wie kann er sonst sein Verhalten ändern?
 
  • #12
Ich war selbst einmal in einer solchen Lage. „Wir passen einfach nicht zusammen” sagte sie, aber was sie nicht sagte war: Du bist untreu, Du betrügst Deine Frau, mit so einem wie dir will ich nicht. Ich hatte aber gar keine Frau, die ich hätte betrügen können. Noch nicht einmal eine Freundin.
Nein, ind er Lage warst Du nicht. Du bist doch der, der diese "Trennung gewünscht, Partnerin nicht erreichbar"-Diskussionen geführt hat, oder? Da war die Lage ja nun völlig anders und keineswegs so, wie Du Dir einredest. Du hast das wirklich weder verarbeitet noch kannst Du andere Meinungen dazu akzeptieren! Nur weil man sich inenrlich trennt, ist man noch nicht getrennt, wenn die zukünftige Ex da noch gar nicht weiß.
 
  • #13
Ich bleibe dabei: Absagen mit Gründen verletzen immer und sind niemals förderlich, sonden im Gegenteil destruktiv.

Lasst das sein! Das ist wirklich unmenschlich und völlig falsch verstandene "Größe".

Wenn es nicht passt, passt es nicht und Punkt.

Hauptargument bleibt, dass Chemie, Wellenlänge und Sympathie entscheidend sind und man in den meisten Fällen gar nicht wirklich begründen kann, was nicht passt und weswegen. Es passt halt nicht. Das ist mehr als genug als Absagegrund!

Faktische Gründe müssten schon sehr geradlinig objektivierbar sein, z.B. Lügen oder Schummeleien sind in der Tat gute Absagegründe. Verarschen lassen muss sich niemand. Gewiss sind auch Tattoos, Piercings, Drogen oder andere extreme Dinge hinreichend objektiverbare Absagegründe. Im großen und ganzen jedoch genügt es, einfach nett und lieb zu sagen, dass es halt nicht passt.

Macht niemandem das Leben unnötig schwer. Wir sind, wie wir sind. Ablehnungsgründe, zumal solche, die niemand ändern kann, sind ausschließlich verletzend und niemals hilfreich.
 
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  • #14
Wenn es nicht passt, passt es nicht und Punkt.
Ich bin da absolut nicht deiner Meinung, Punkt.

Man muss nicht verletzend werden aber man kann dem anderen sagen dass er als Typ nicht in Frage kommt oder denkt es passt nicht. Die ganze Frustration beim Online-Suchen resultiert doch meistens daraus dass die meisten schon zu feige sind überhaupt abzusagen.

Da ist doch eine kleine nett gemeinte Begründung allemal besser als so ein obermistiger Totstellreflex oder eine Legastheniker-Absage a la Standard.

Wenn jemand nach dem 4. Treffen und einer Annäherung noch eine andere Frau ins Spiel bringt um den Reiz zu erhöhen muss er sich schon gefallen lassen wenn es das Gegenüber eher suboptimal findet.

w45
 
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  • #15
Solange keine richtige Beziehung oder Freundschaft besteht, muss man nichts begründen, da man emotionell dem Anderen gegenüber keine Verantwortung hat.
 
  • #16
Man muss nicht verletzend werden aber man kann dem anderen sagen dass er als Typ nicht in Frage kommt oder denkt es passt nicht.
Hä? Was widersprichst Du mir dann? Genau das wäre meine Empfehlung.

Habe ich nicht wörtlich geschrieben, "passt es nicht"? Das ist eine formale, harmlose, unverletzende Absage. Natürlich kann mans chreiben "Ich finde dich nett, aber kann mir leider doch nicht mehr vorstellen" oder "sorry, es passt halt einfach nicht so" oder ähnliches. Nach dem ersten Treffen kann man natürlich auch schreiben, dass "Du doch nicht mein Typ bist" (wohl aber kaum nach dem vierten Treffen).

Also: Eine nette, kurze, harmlose Absage, aber keine harten, verletzenden Gründe.

Die ganze Frustration beim Online-Suchen resultiert doch meistens daraus dass die meisten schon zu feige sind überhaupt abzusagen.
Richtig. Und auch da sind wir uns einig: Absagen soll man schon. Nur eben nicht hart und verletzend, sondern allgemein und nett.

Da ist doch eine kleine nett gemeinte Begründung allemal besser
Nein, nicht wenn die Absage sehr persönlich oder gar verletzend ist.
 
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  • #17
Er hat ein ganz großes Problem mit seinem Selbstwertgefühl und seinem Frauenbild. Ein selbstbewusster Mann macht so etwas einer Frau gegenüber nicht. Mach dir jetzt bloß keine Vorwürfe. Bei dieser Reaktion war es wirklich die richtige Entscheidung!
 
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  • #18
Hä? Was widersprichst Du mir dann? Genau das wäre meine Empfehlung.

Habe ich nicht wörtlich geschrieben, "passt es nicht"? Das ist eine formale, harmlose, unverletzende Absage. Natürlich kann mans chreiben "Ich finde dich nett, aber kann mir leider doch nicht mehr vorstellen" oder "sorry, es passt halt einfach nicht so" oder ähnliches. Nach dem ersten Treffen kann man natürlich auch schreiben, dass "Du doch nicht mein Typ bist" (wohl aber kaum nach dem vierten Treffen).

Ich würde aber auch kurz umreißen warum ich mir nicht vorstellen kann dass es nicht passt. Sicher nicht nach einem ersten Treffen, aber nach einem vierten, nachdem man sich schon geküsst hat.
Wir reden hier von mehrmaligen Treffen!!

Woraus liest du eigentlich dass die FS beleidigend oder verletzend wurde, sie schrieb dass sie beim zweiten Mal auf sein Insistieren hin "bestimmt " zurück geschrieben hat.

Er wurde daraufhin beleidigend. Das ist sicherlich nicht die Regel, normalerweise liest man die Absage, wenn man Größe hat schreibt man noch alles Gute zurück und gut ist. Wer mit Absagen nicht klarkommt sollte sich besser gar nicht erst in den Datingjungle begeben.

Warum nimmst du eigentlich den Mann hier so in Schutz??

w45
 
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  • #19
Ich finde es ehrlich gesagt viel verletzender, wenn mir jemand nach drei und mehr Treffen mit einer Standardfloskel absagt. In so einem Fall ist mir ein genannter Grund schon wichtig. Die Standardfloskel kommt bei mir fast gleich mit einem "sich einfach nicht mehr melden". Ersteres ist oberflächlich und verletzend, letzteres dazu auch noch fies. Ein ehrlich und höflich genannter Grund ist es für mich aber keinesfalls.
Der Betroffene hat sich mit seinem ungebührlichen Verhalten aus meiner Sicht geoutet, denn souverän ist das wirklich nicht. Sei einfach froh, dass die Bekanntschaft beendet ist, denn du hast wohl den richtige Riecher gehabt, liebe FS.
w56
 
  • #20
Ich würde aber auch kurz umreißen warum ich mir nicht vorstellen kann dass es nicht passt. Sicher nicht nach einem ersten Treffen, aber nach einem vierten, nachdem man sich schon geküsst hat. Wir reden hier von mehrmaligen Treffen!
Und das ist genau der Unterschied zwischen uns. Ich würde allgemein und nett und höflich bleiben -- man trifft sich immer zweimal im Leben. Man muss niemandem selbst-empfundene "Wahrheiten" umd ie Ohren hauen, sondern sollte ermöglichen, dass beide ihr Gesicht wahren und sich ohne Probleme wiedertreffen könnten.

Das erreicht man, indem man nett und höflich absagt. Es geht darum, ob es harmoniert und passt. Wenn es das nicht tut, dann sagt man das nett und freundlich und ohne Vorwürfe, Härte und Verletzungen.

Woraus liest du eigentlich dass die FS beleidigend oder verletzend wurde, sie schrieb dass sie beim zweiten Mal auf sein Insistieren hin "bestimmt " zurück geschrieben hat.
Das habe ich auch gar nicht behauptet. Der konkrete Fall ist doch mangels Infos gar nicht detailliert diskutierbar.

Warum nimmst du eigentlich den Mann hier so in Schutz??
Tue ich nicht, mir ist der Mann des Einzelfalls völllig egal.

Mir geht es um die falsche Grundtendenz: Nämlich darum, dass die Gefahr besteht, dass aufgrund solcher Threads weitere Teilnehmer sich zu harten Gründen und Begründungen hinreißen lassen. Mir geht es um den allgemeinen Fall -- und das bezogen auf beide Geschlechter.
 
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  • #21
Mir geht es um die falsche Grundtendenz: Nämlich darum, dass die Gefahr besteht, dass aufgrund solcher Threads weitere Teilnehmer sich zu harten Gründen und Begründungen hinreißen lassen. Mir geht es um den allgemeinen Fall -- und das bezogen auf beide Geschlechter.
Nochmal du weißt nicht ob die FS harte Gründe und Begründungen geschrieben hat. Du vermutest es nur und versuchst jetzt daraufhin dein Verhalten als das richtige zu verkaufen.

Die Teilnehmer hier sind alle älter als 3 x 7 und werden für sich und im Einzelfall entscheiden was sie machen. Lass doch den anderen ihre eigene Meinung.

Die FS fragte übrigens ob das Verhalten des Mannes normal ist. Es ist nicht normal dass man so agiert nach einer Absage, das sind Einzelfälle die mit ihrem Selbstwert totale Probleme haben. Wer

w45
 
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  • #22
Ich w. 50 hatte auch 2 Dates mit einem erfolgsverwöhnten recht gutaussehenden Mann. Ständig hat er angegeben und war der Größte. Ich konnte sein oberflächliches Wesen kaum noch ertragen.
Ich habe im auch mit einer Mail abgesagt und danach hatte ich 2 Wochen den totalen Stalker am
Hals. Auch er wurde dann beleidigend. Erst als ich mir jede Belästigung verbat und mit Anwalt drohte, war dann Ruhe. Mein Fehler war auch die Begründung. Frederika hat recht, ich werde es nie wieder begründen.
 
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  • #23
Was für ein Quatsch!

Jeder, der sich auch nur annähernd -egal in welcher Form- mit einem Menschen auseinandersetzt, ist ihm gegenüber emotional verantwortlich zumindest für seinen Teil. Wir haben zu jeder Sekunde mit eine Seele zu tun und nicht ernst nach Stunden entstandener Freundschaft oder Beziehung. Kein Wunder, dass heutzutage so viele psychische Probleme vorliegen. Rücksicht, Verantwortung, Menschlichkeit... und es geht immer um das WIE, kaum um Inhalte. Auch in deinem Fall liebe FS.

Kann dir nur so viel sagen: Es lag ein wenig am Wie und zu 99% am Kontrahenten. Aber das macht nichts. Menschen sind nicht perfekt. Wir machen immer Fehler. Das ist okay, denn das ist unsere Natur. Und nun vergiss das wieder ganz schnell und lass dich auf neuere und schönere Menschen ein.
 
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  • #24
Ich hatte auch mal so einen Herrn an der Angel. Wir haben inige male gemailt, das war ganz nett. Dann haben wir telefoniert, allerdings nur kurz, wobei da für mich eigentlich schon klar war, dass er seltsam ist, ich wollte ihm dann nur noch eine Chance geben, vielleicht wäre er in Wirklichkeit etwas anders. Dann ein Treffen und er hat nur über sich geredet, wie gut er ist und wie erfolgreich und dass er überhaupt der Beste ist und, und, und.....Ich hatte das gefühl, dass er mich nur als Publikum braucht. Er war sowas von sich überzeugt.
Als ich dann mit Bauchgrimmen zu Hause war und noch einmal darüber geschlafen habe, habe ich ihm eine mail geschrieben und erklärt, dass mein Gefühl sagt, dass das mit uns nicht passt. Ich habe auch geschrieben, dass ich von einem Mann erwarte, dass er auch mich einmal ausreden lässt und sich nicht immer selbst in den Vordergrund stellt.
Da kam eine unverschämte mail zurück, in der er mich regelrecht als frustrierte Schlampe bezeichnete, die sowieso zu hässlich und zu alt für ihn wäre.
Na ja, was soll man sagen, da hat sich eben Einer auf den Schlips getreten gefühlt. Klar, dass er zurück geschlagen hat, das hat er eben gebraucht.
Darüber sollte man stehen und froh sein, dass so Einer an einem vorüber gegangen ist.
 
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  • #25
Gratuliere und Glück gehabt. Du kannst daran ableiten was Dir erspart blieb.
 
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  • #26
Ich verstehe, dass die Wahrheit verletzen kann, aber wir sind doch alle erwachsen genug

Und wer entscheidet, was „die Wahrheit” ist? Die FS hat im Gespräch nichts anklingen lassen, somit hatte das Gegenüber auch keine Chance, eventuelle Mißverständnisse auszuräumen. Und dann knallt sie ihm ihre eigene, wiedergekäute Interpretation vor den Latz. Kein guter Stil. Würde mich auch wütend machen, so etwas.
 
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  • #27
Ich finde das Verhalten des Mannes nicht außergewöhnlich und habe schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass Männer auf Absagen sehr heftig reagieren. Viele lästern auch hintenrum über eine Frau wenn sie wissen, dass sie keine Chance bei ihr haben. Das ist ihre Art um damit fertig zu werden.
 
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  • #28
Nur weil man sich inenrlich trennt, ist man noch nicht getrennt, wenn die zukünftige Ex da noch gar nicht weiß.

In der Tat habe ich einmal eine solche Frage formuliert, Frederika. Und zwar weil ich wissen wollte, ob es moralisch vertretbar gewesen wäre, sich einseitig zu trennen, wenn die Freundin ein halbes Jahr lang abtaucht und weder für den Partner noch für die eigenen Eltern erreichbar ist.

Tatsächlich aber hat sie sich telefonisch bei mir gemeldet, so daß ich die Trennung aussprechen konnte, was zwar im allgemeinen kein guter Stil ist, in diesem Fall aber vollkommen untadelig.
 
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  • #29
In der Tat habe ich einmal eine solche Frage formuliert, .

Du schreibst hier immer wieder dieselbe Geschichte des Scheiterns aus Deiner Sicht, gebetsmühlenartig.
Ich frage mich, was daran so schwer wäre, das Missverständnis mit der betroffenen "Traum"frau selbst auszuräumen und bei negativer Antwort einzusehen, dass es nicht an Deiner Treue oder Untreue lag, sondern, dass die Frau es einfach nicht gewesen ist. Du weißt nicht, was in ihrem Kopf noch so alles vorgegangen ist.
 
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  • #30
nach einem vierten, nachdem man sich schon geküsst hat [..] Woraus liest du eigentlich dass die FS beleidigend oder verletzend wurde

Woraus liest Du eigentlich, daß sie es nicht wurde? Wir wissen doch nicht, was sie ihm in dieser ersten Mail an den Kopf geworfen hat. Sehr wohl aber wissen wir, daß er sie gebeten hat, noch einmal über das nachzudenken was sie da schreibt. Das hört sich für mich absolut nicht nach ertapptem Paralleldater an, sondern nach Integrität und menschlicher Größe. Erst ihre Ignoranz gegenüber dieser Bitte löste dann die (für mich verständliche) Wut aus.

Ich will diesen Mann hier keineswegs verteidigen und billige auch sein Auftreten nicht (ich hätte das, was er da hinausposaunte, einfach still und leise getan, und fertig), für mich liegt aber die Schuld an dem ursächlichen Zerwürfnis eher bei der FS als bei ihm.
 
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