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  • #1

Nach der Trennung: Signale für ein mögliches Annähern

Hallo, meine Freundin und ich haben uns vor ca. 1 1/2 Mon. getrennt. Die Tr. ging mehr von ihr aus. sie war der Meinung das wir beide zu verschieden sind, und somit nicht die Basis für eine weitere langjährige Beziehung mehr gegeben ist. Wir haben uns zu keiner Phase gestritten. Wir waren 7 Mon. zusammen, kennen tun wir uns seit 10 Mon. Wir haben seit der Tr. den Kontakt nicht abreissen lassen. Sie will mich als den sog.guten Freund behalten. Irgendwie habe ich das Gefühl das ihr langsam Zweifel kommen was dort mit uns gelaufen ist und vor allem wie.Dbzgl. gibt es aber keine klaren Aussagen von ihr. Nun meine Frage: Was sind, nach euren Erfahrungen, mehr oder weniger eindeutige Anzeichen dafür das der Partner/.in, welcher die "treibende" Kraft bzgl. der Trennung war, noch nicht alles aufgegeben hat, das evtl. Zweifel kommen? Habt ihr sowas schon mal erlebt? Will und werde mir keine unnötigen Hoffnungen machen. Nur ist es halt dieses "Gefühl", welches mich nicht mehr los lässt.
 
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  • #2
Ich kann gut verstehen, dass du hin-und hergerissen bist. Allerdings ist dieses Gerede "wir können ja gute Freunde bleiben" immer wieder das gleiche. Das wird niemals funktionieren, solange einer der beiden noch mehr als nur "Freundschaft" empfindet. Aus meiner Erfahrung kann ich dir nur sagen, breche den Kontakt erstmal komplett ab. Sie hatte bisher noch überhaupt keine Möglichkeit dich zu vermissen, weil du ja immer noch da bist und sie jederzeit auf dich zurückgreifen kann. Sieht so ein wenig nach "Warmhalten" aus, nach dem Motto, mal schauen ob ich etwas besseres finde und wenn nicht, dann kann ich ja zu ihm zurück. Könntest du mit diesem Gedanken leben, wenn du nur zweite Wahl bist??
Leider kann man in deinem Text nichts von Gefühlen lesen. Was fühlst du und was fühlt sie?
Bist du dir auch völlig sicher, dass da kein Anderer eine Rolle spielt?
m46
 
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  • #3
#1: Das mit den "Gefühlen" ist so eine Sache. Habe sie bei unserer Trennung und auch einige Tage danach darauf angesprochen. Ich meinte: "Wenn man sich trennen will, dann ist immer auch ein Grund das die Gefühle nicht mehr so f. den anderen vorhanden sind". Darauf von ihr eisiges Schweigen bzw. Achselzucken. Ich habe noch Gefühle für sie Was sie selbst betr., weiss ich es nicht. Sie meinte u.a. letztens am Tel.: "wie geht es dir? Ich wünschte du würdest mich hassen..........".U.a. auch"ich habe dich so verletzt"....... Sie lässt mich verwirrt zurück.
Ein "anderer" spielt zumindest z.Z. keine Rolle, das hätte ich mit bekommen. Kann sein das evtl .einer im "blickfeld" ist.
 
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  • #4
Ich denke Sicherheit darüber, ob sie die (voreilige!) Trennung bedauert und es mit dir nochmals wagen möchte, wirst du erst gewinnen, wenn du ein offenes und ehrliches Gespräch mit ihr darüber führst. Vielleicht wartet sie ja auch sehnlichst darauf, dass du sie dazu aufforderst.
Jedoch würde ich zuvor Bilanz ziehen und die gewesene Beziehung reflektieren. Was war gut, was war weniger gut.

1. War es Liebe, ist es Liebe, die euch verbunden hat? "Liebe" verändert sich, sie bleibt nie das was sie zu Beginn war, nämlich Verliebtheit. Wenn Letztere verflogen ist zeigt sich erst, ob die dann noch vorhandenen Gefühle tragfähig sind, um daraus wahre Liebe entstehen zu lassen.
2. Wie gut habt ihr miteinander harmoniert? Passen eure Werte und Weltanschauungen überhaupt zusammen?
3. Seid ihr beide konfliktfähig? Seid ihr bereit und fähig an Problemen gemeinsam zu arbeiten?
4. Seid ihr tolerant den Schwächen des Partners gegenüber? Sind diese Schwächen auf einem akzetablen Niveau für euch?
Seid ihr mit genau diesem Partner zusammen, weil es keinen besseren für euch gibt, oder habt ihr ihn nur an eurer Seite, als vorübergehende Lösung, bis ihr dem "Richtigen" begegnet?

Die Liste liesse sich weiter fortsetzen, doch sicher weisst Du worauf es jetzt ankommt.

Wenn du diese und weitere Fragen für dich beantwortet hast, wenn du annimmst sie noch zu lieben, dann würde ich das Gespräch suchen. Damit vergibst du dir nichts. Stolz wäre hier fehl am Platze.

Alles Gute, wie immer sich deine Zukunft entwickeln mag.

w45
 
  • #5
Klingt so, als ob sie Dich sympathisch findet, aber es nicht reicht. Sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie es möglicherweise schon länger weiß, als sie zugegeben hat, also nicht gaaanz ehrlich war mit Dir. Sie meint vielleicht, wenn Du sie hasst, wäre es einfacher für Dich. Vielleicht mag sie sich selbst nicht für das, was sie getan hat, solch ein Selbstverhältnis wäre allerdings evtl. unschön/ungesund für sie selbst. Trotz allem hat sie vielleicht nicht den geringsten Grund, Dir böse zu sein und bietet Dir ein freundschaftliches Verhältnis. Wenn das alles stimmt, dann hast Du keine Chance mehr und solltest dies akzeptieren! Du solltest Dir ganz sicher sein, dass Du ihre Anwesenheit erträgst, ohne ihr ewig gedanklich hinterherzurennen, wenn Du das frendschaftliche Verhältnis annimmst. Ansonsten zumindest solange den Kontakt meiden, bis Du wirklich drüber weg bist.
 
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  • #6
#4: Denke mal, so wie du es hier so beschreibst, so wird es wohl sein. Sie sagt zwar wortwörtlich: "Ich habe dich so lieb gewonnen....". Aber das kann auch auf den sog. guten Freund zutreffen. Denke mal das von ihrer Seite aus schon gewisse Gefühle da sind, aber sie halt das gesamte bewertet. Sie ist halt der Meinung das wir nicht kompatibel sind.Schade nur das sie gleich alles so schnell weg geworfen hat. Bis vor kurzem war noch alles toll was mich und uns betraf, wir schmiedeten bereits Pläne für das kpl. Jahr. Ihrer Meinung nach haben wir die "gleichen Ansichten u. Werte, und leben die selben Überzeugungen (Aussage v. März). Und nun, wo die "rosarote" Brille abgesetzt wurde (wahrscheinlich) ist alles anders, obwohl ich mich immer von meiner wahren u. ehrlichen Seite gezeigt habe.Eine Theorie dbzgl. ist auch, das sie evtl. noch geprägt ist von ihrer zerütteten Ehe. sie ist seit 5 Jahren geschieden und hat einen Sohn, mit dem ich mich sehr gut verstand. Könnte das ein Grund sein f. alles? Sie verneint dies vehement.
 
  • #7
Jaja, Theorien machen über die "wahren" Hintergründe und positivste Auslegung dünnster Wortfäden. Schwieriges Thema. Man wünscht sich eine Fortsetzung, man sucht eine Lösung und dafür die "Ursache". Wenn aber die Kommunikation gestört ist, erfährt man es oft nicht oder nur etwas, an dem man nichts machen kann. Das ist mitunter Absicht einer Partei. Wenn aber jemand die Hand auf die Motorhaube legt und man daher das Problem im Beziehungsmotor nicht analysieren kann, kann man es auch nicht lösen. Dann verbleibt nur die Spekulation/"Unterstellung", wackeliges Eis. Sein kann Alles, und dann? Macht eine Fortführung unter solchen Umständen wirklich Sinn, egal in welcher Variante?
 
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