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Gast

  • #1

Nach der Trennung will Sie durch Zusammenwohnen Sex - und jetzt?

Liebes Forum,
ich (m42) war mehrere Jahre mit einer Frau zusammen die ich sehr geliebt habe. Es war eine glückliche Beziehung mit Höhen und Tiefen bis auf eine Sache. Wir hatten nach der Phase der ersten Verliebtheit kaum noch Sex. Ich wollte gern so zwei bis drei mal pro Woche und habe die ersten Jahre häufig versucht sie zu verführen. Jedoch hatten wir letztlich ein bis zwei Mal im Quartal tatsächlich Sex. Ich war darüber zunehmend frustriert und habe in Internetforen nach Lösungsansätzen gesucht. Leider habe ich nicht wirklich brauchbare Hinweise gefunden.
Manchmal hat einmalig etwas funktioniert, meistens bin ich "abgeblitzt".
Wir haben das Dilemma öfter diskutiert, ich habe aber dabei nie den Eindruck gewonnen, dass sie eine Änderung wünscht, ich sei schließlich derjenige der ein Problem hat. Sie schlug mir allen Ernstes vor ich sollte einen Arzt aufsuchen. Ihr Diskussionsansatz war stets "Akzeptiere es wie es ist oder trenn dich."
Dieser Ansatz ist auch in Internetforen häufig zu finden.
Nun habe ich mich schweren Herzens zur Trennung entschlossen. Sie hat die Trennung auch akzeptiert.
Wir haben eine gemeinsame Wohnung. Die Miete ist auf Dauer für einen allein zu hoch, so dass wir uns nun beide nach einer neuen Wohnung umsehen. Es wird aber noch ein paar Wochen dauern, bis einer von uns ausziehen kann. Die Lage ist entsprechend prekär. Wir sind beide sehr traurig.
Ja und nun will sie plötzlich doch Sex. Sie sagt sie hätte so große Lust auf mich. Sie bettelt regelrecht und entwürdigt sich dabei. Was soll ich davon halten? Jahrelang predigt sie quasi dass ihr Trennung lieber wäre als Sex und nun das. Das ist so widersprüchlich. Ich kann das nicht verstehen. Es ist wie ein Alptraum und ich denke manchmal ich brauche nur aufwachen und er ist vorbei. Gibt es hier jemand der solch eine Situation erlebt hat und mir das aus seiner bzw. ihrer Sicht erklären kann?
 
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Gast

  • #2
Tja, jetzt sieht sie ihre Felle schwimmen und geht zum Schein - fürs erste - darauf ein, nun doch mehr Sex zu wollen. Glaub mir, hat sie dich wieder sicher, wirds wieder nachlassen. Sie akzepiert nur, dass,was sie will: Beziehung ohne bzw. mit wenig Sex. Bleib bei deiner Entscheidung, wenn es so für dich stimmt Lass dich nicht manipulieren
 
  • #3
Wenn sie nicht so dabei "betteln" und "sich entwürdigen" würde, wie Du schreibst, hätte ich die Sache so interpretiert: nämlich dass Ihr nach einer Trennung, wie viele andere Ex-Paare auch, entspannter miteinander seid und deshalb auch noch eine Weile Spaß an gemeinsamer Sexualität haben könnt.
Da es hier aber ein deutliches Ungleichgewicht gibt (d. h. sie will es verzweifelt von Dir), gehe ich auch eher davon aus, dass sie Dich irgendwie festhalten will.
Ob dies aus Berechnung oder Manipulation, wie #1 formuliert, vermag ich nicht zu sagen. Möglicherweise ist sie wirklich verzweifelt und kann oder will noch nicht loslassen.
 
  • #4
Hm, ich glaube eigentlich eher nicht, dass sie dich halten will, sonst hätte sie ja den Sex schon angeboten, als du sagtest, dass du dich trennen willst. Aber die Trennung wurde ja schon vollzogen, und wie ich das lese, hat sie das ja auch akzeptiert, ohne große Umstimm-Versuche zu starten.

Ich denke vielmehr, dass es der Reiz des nicht-leicht-zu-habenden ist: Sie hätte die letzten Jahre jederzeit Sex mit dir haben können, das wurde ihr nach der Anfangszeit langweilig, weil einfach zu haben. Das ist im Grunde wie mit allen materiellen Dingen auch - was selten und/oder schwer erreichbar ist, ist kostbar.

Jetzt, wo du nicht mehr ihr Partner bist, bist du daher plötzlich wieder sexuell interessant, da es sich nicht mehr von selbst versteht, dass sie dich haben kann; und je mehr du sie ablehnst, desto stärker wird offenbar ihr verlangen (daher das "betteln").

Ich glaube nicht, dass sie das alles bewusst macht/gemacht hat, das hilft dir aber nicht viel.

Einen wirklich guten Rat habe ich dazu nicht, aber ich glaube, es bringt dir nichts außer Verdruss und Schmerz, wenn du dich nochmal auf sie einlässt.

Ich bin übrigens gerade in einer ähnlichen Situation, nur in der Entwicklung noch ein paar Jahre vorher. Da meine Partnerin aber auch offenbar so gar kein Verständnis für mich und meine Situation aufbringen mag und mein Problem vor allem offensichtlich einfach nicht ernst nimmt (und die ganze Sache wohl, wie ich jetzt feststelle, kein Einzelphänomen ist), habe ich auch schon mehrfach über weitere Schritte nachgedacht ...

m/34
 
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  • #5
Ihr habt Beratungsbedarf. kann ich wärmsten empfehlen. sucht euch einen Paarberater der sich der Sache annimmt und Klarheit schafft.
 
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  • #6
Also bei solchen Sprüchen wie denen von ihr wäre ich längst gegangen. Und ihr Verhalten jetzt ist einfach nur noch geschmacklos. An Deiner Stelle würde ich das ganz schnell beenden und erst mal wieder frische Luft in meine Gedanken und Gefühle tanken. Abstand tut not, kann ich da nur sagen! m39
 
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  • #7
Sie hat nie geglaubt, dass du "ernst" machst mit der Trennung wg. zuwenig Sex.

Jetzt merkt sie es und will dich zurück, oder sie hat einfach nochmal das Bedürfnis danach.

Habe ich auch schon erlebt, dass nach der Trennung sie doch wieder die Nähe gesucht hat, wird aber meistens nichts mehr draus.

m
 
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  • #8
Klarer Fall von: sie will dich zurück haben, dafür tun Frauen sehr viel, auch plötzlich Dinge, die sie sonst nie gemacht hätten oder gegen das sie eine Abneigung haben. Viele Frauen würden sich auf alles einlassen, um ihren Partner wieder zurück zu erobern. Da kenn ich üble Geschichten.
 
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  • #9
da ich eine Frau bin, verfalle ich regelmäßig in den Frust wieviele beziehungskranke Männer es doch gibt... dein Beitrag lässt mich mal wieder wach werden.. Frauen sind nicht besser.
Ich habe mal gelesen, das sich nicht alle Menschen erlauben glücklich zu sein, d.h ein innerer Saboteur schafft es aus einer schönen Phase einen Albtraum werden zu lassen und das haben viele drauf.
Ich denke nicht, das es sich um irgendetwas Bewusstes handelt. Eine Beziehung ohne Sex ist bei Jungen und Junggebliebenen unbefriedigend und auch seelische Nähe, die sonst durch das gemeinsame Erlebnis entsteht gibt es in dieser Form nicht mehr.
Wieso reicht ihr das? Mir ein Rätsel und normal finde ich es nicht.
Jetzt will sie plötzlich, dass ist noch seltsamer?!
Was steckt dahinter? Will sie das nicht selbst wissen? Was bedeutet für sie Sex?
Mein Beileid mit deiner Situation.
Alles Gute
 
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  • #10
Aber was ist nun das Problem? Jetzt kannst Du haben was Du lange Zeit wolltest und nun ist es auch nicht recht. Das Sie ein Problem mit Sex hat hast Du ja erkannt, das Sie es nun für sich gelöst hat (warum und wie auch immer) sollte Dich eher mit Stolz erfüllen statt schon wieder den Mecker Heini mit dem erhobenen Zeigefinger zu imitieren.
 
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  • #11
Das Sie ein Problem mit Sex hat hast Du ja erkannt, das Sie es nun für sich gelöst hat (warum und wie auch immer) sollte Dich eher mit Stolz erfüllen statt schon wieder den Mecker Heini mit dem erhobenen Zeigefinger zu imitieren.
Nein, so einfach würde ich das nicht abtun. Es ist doch genau die Frage, ob das Problem dieser Frau gelöst ist. Ich glaube vielmehr, dass ihr jetziges Verhalten ebenso Teil des Problems ist, wie ihr vorheriges. Ginge es dem FS nur um Sex, hättest du Recht, dann wäre das Problem gelöst. Ihm geht es aber um eine gesunde Beziehung (inklusive ein gesundes Sexualleben). Sex kann man mit jeder x-beliebigen Frau haben, da hätte er auch irgendwo in einer Bar eine aufreißen können. Eine Beziehung geht aber nur mit einer echten Partnerin, wobei da eben auch die Sexualpartnerin mit eingeschlossen sein muss. Der Sex ist nur der Fixpunkt an dem sich die Frage, ob die Frau überhaupt zu einer Partnerschaft fähig ist, festmacht.
 
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  • #13
Hallo lieber FS,
ich kann mir vorstellen, was in deiner FS vorgeht. Mir ging es selbst so, dass ich plötzlich wieder Verlangen nach Sex mit meinem Partner hatte, nämlich ab dem Zeitpunkt als er sich entschlossen hatte mich zu verlassen. Wir hatten auch sehr wenig Sex, vielleicht 1x in fünf Monaten und das im Zeitraum von drei Jahren (wir waren insgesamt 4,5 Jahre zusammen). Am Anfang lief es noch super, doch irgendwann fand ich meinen Partner nicht mehr anziehend. Ich fand es aber nicht schlimm, denn wir lebten ja trotzdem zufrieden weiter und mich störte das Ganze gar nicht. Mein Partner drohte aber genauso wie du mit einer Trennung. Dies nahm ich nicht ernst, bis zu dem Zeitpunkt als es Realität wurde. Ich wollte ihn plötzlich wieder, aber ohne dass ich ihn manipulieren wollte. Es legte sich ein Schalter um. Das Problem ist, dass dieses Verlangen nicht lange anhielt und weniger mit ihm zu tun hatte, sondern eher mit der Tatsache, dass ein anderer Reiz da war und ich ihn in einem anderen Licht wahr nahm. Und wir wussten das auch beide, sodass die Trennung auch vollzogen wurde. Im Nachhinein war ich doch froh darüber. Es hatte halt nicht gepasst und wir wären irgendwann wieder am selben Punkt gewesen, wo wir schon mal waren.
 
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  • #14
hier nochmal der FS,
ich bin sicher, dass ihre Einstellung zu Sexualität keinen grundlegenden Wandel erfahren hat. Sonst wäre ja jetzt der Grund für unsere Trennung weggefallen. Aber der Gedanke ist wirklich sehr verlockend. Sie einfach wieder in die Arme nehmen und daran glauben dass alles wieder gut wird.
#10 - Genau so sehe ich es tatsächlich.
#12 - Vielen Dank dafür dass du deine Erfahrung mit mir geteilt hast. Das hilft mir alles klarer zu sehen.

Zum Thema Trennung möchte sagen, ich habe diese Erfahrung bereits mehrmals gemacht. Es war jedesmal ein emotionaler Gang durch die Hölle für mich. Ich gehe davon aus, dass eine Trennung den meisten Menschen ähnlich weh tut. Das ist auch der Grund, warum ich niemals mit Trennung drohen würde wenn es mir nicht wirklich ernst damit wäre.
Ich verstehe einfach nicht, weshalb sie die Trennung immer wieder selbst vorgeschlagen hat. Sie musste doch wissen, wie sich das dann anfühlen würde. sie hat es doch selbst auch schon erlebt.
Ich finde auch ihre Argumentation verwirrend. Sie hat im Laufe der Zeit die verschiedensten Begründungen für ihre "unlust" plausibel erklärt. Erst lagen die Gründe bei mir. Ich hatte zugenommen. War nachvollziehbar. Also habe ich wieder abgenommen. Mittlerweile bin ich sportlicher als je zuvor. Dann fühlte sie sich bedrängt. Konnte ich auch verstehen. also habe ich mich zurück gehalten und gewartet bis sie von sich aus die Initiative ergreift. Dann lag es an der Belastung im Job und an ihrem Verhältnis zur Chefin. Auch nachvollziehbar. nur war die Belastung irgendwann nur noch halb so groß und die Chefin hatte auch gewechselt.
Egal was sie als Grund vorbrachte. Sobald der Grund nicht mehr da war, fand sie einen anderen.
Bis ihr die Gründe ausgingen und sie meinte, wenn ich damit nicht leben könnte müssten wir uns eben trennen. Wir haben dieses Gespräch im letzten Jahr wiederholt geführt. Ich hätte vielleicht sofort reagieren müssen.
 
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  • #15
Lieber FS,

habt ihr nie daran gedacht, euch prof. Hilfe zu holen? Irgendwas stimmt da nicht bei dieser Frau, so wie du sie beschreibst.

w 49
 
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  • #16
Lieber FS,

habt ihr nie daran gedacht, euch prof. Hilfe zu holen? Irgendwas stimmt da nicht bei dieser Frau, so wie du sie beschreibst.

w 49
Ja, wir haben darüber nachgedacht und haben auch mal einen Termin wahrgenommen. Danach ist es im Sande verlaufen.
Wir haben im Lauf der Jahre bestimmt einen Regalmeter Ratgeber und Sachbücher über Beziehung, Kommunikation und Sexualität gelesen.
Da stehen auch all die Gründe drin, die wir einen nach dem anderen ausgeräumt haben.
Ich hab das auch alles verstanden. Was ich nicht verstehe ist, warum sie ausgerechnet jetzt in dieser für uns beide so belastenden Situation unbedingt mit mir schlafen will und vorher nicht.
 
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  • #17
und daran glauben dass alles wieder gut wird.

Sobald der Grund nicht mehr da war, fand sie einen anderen.

Bis ihr die Gründe ausgingen und sie meinte, wenn ich damit nicht leben könnte müssten wir uns eben trennen. Wir haben dieses Gespräch im letzten Jahr wiederholt geführt. Ich hätte vielleicht sofort reagieren müssen.
Sex - Zu dick - zu aufdringlich - zuviel Stress - Trennung - Sex

und du machst mit bei diesem auf und ab und drehst dich mit ihr im Karussell. Manche machen das solange mit, bis sie völlig zusammenbrechen. Nun ködert sie dich mit Sex.

Natürlich kann man das alles auch ganz anders sehen und als völlig im Bereich dessen sehen, wie eine glückliche Beziehung sich im Laufe der Jahre entwickelt. Alles nur eine Frage des Standpunktes?

M48
 
  • #18
Nochmal:

Sie will das, was sie nicht haben kann.

Und je weniger sie es haben kann, desto mehr will sie es.
Sie entwürdigt sich sogar inzwischen, WEIL du dich weigerst.

Das ist m.E. das ganze Geheimnis ihres Verhaltens.
 
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  • #19
Ich würde das nicht widersprüchlich nennen, sondern ganz einfach bescheuert. Trenn dich von der Frau, dein Wohlergehen ist ist ihr doch sch...egal. Außerdem ist sie m. E. nicht ganz zurechnungsfähig.

m 50
 
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  • #20
hier nochmal der FS,
ich bin sicher, dass ihre Einstellung zu Sexualität keinen grundlegenden Wandel erfahren hat. Sonst wäre ja jetzt der Grund für unsere Trennung weggefallen. Aber der Gedanke ist wirklich sehr verlockend. Sie einfach wieder in die Arme nehmen und daran glauben dass alles wieder gut wird.
#10 - Genau so sehe ich es tatsächlich.
#12 - Vielen Dank dafür dass du deine Erfahrung mit mir geteilt hast. Das hilft mir alles klarer zu sehen.

Zum Thema Trennung möchte sagen, ich habe diese Erfahrung bereits mehrmals gemacht. Es war jedesmal ein emotionaler Gang durch die Hölle für mich. Ich gehe davon aus, dass eine Trennung den meisten Menschen ähnlich weh tut. Das ist auch der Grund, warum ich niemals mit Trennung drohen würde wenn es mir nicht wirklich ernst damit wäre.
Ich verstehe einfach nicht, weshalb sie die Trennung immer wieder selbst vorgeschlagen hat. Sie musste doch wissen, wie sich das dann anfühlen würde. sie hat es doch selbst auch schon erlebt.
Ich finde auch ihre Argumentation verwirrend. Sie hat im Laufe der Zeit die verschiedensten Begründungen für ihre "unlust" plausibel erklärt. Erst lagen die Gründe bei mir. Ich hatte zugenommen. War nachvollziehbar. Also habe ich wieder abgenommen. Mittlerweile bin ich sportlicher als je zuvor. Dann fühlte sie sich bedrängt. Konnte ich auch verstehen. also habe ich mich zurück gehalten und gewartet bis sie von sich aus die Initiative ergreift. Dann lag es an der Belastung im Job und an ihrem Verhältnis zur Chefin. Auch nachvollziehbar. nur war die Belastung irgendwann nur noch halb so groß und die Chefin hatte auch gewechselt.
Egal was sie als Grund vorbrachte. Sobald der Grund nicht mehr da war, fand sie einen anderen.
Bis ihr die Gründe ausgingen und sie meinte, wenn ich damit nicht leben könnte müssten wir uns eben trennen. Wir haben dieses Gespräch im letzten Jahr wiederholt geführt. Ich hätte vielleicht sofort reagieren müssen.
Egal was sie als Grund vorbrachte. Sobald der Grund nicht mehr da war, fand sie einen anderen.
Bis ihr die Gründe ausgingen und sie meinte, wenn ich damit nicht leben könnte müssten wir uns eben trennen.
Leider hast Du evtl. ZUVIEL Geduld und Verständnis aufgebracht und fast wiederholt ein "Komm-her/Geh-weg" mitgemacht.
In Deiner verwirrenden Situation braucht es klare Ansagen, egal ob Du/sie plötzlich doch noch Lust aufeinander habt: Fakt ist:
Ihr sucht nun getrennte Wohnungen, also ist auch unter dem gleichen Dach die Distanz da - punkt. Auch wenn es sehr wehtut, bleibe abei!, wenn Du nicht noch mehr verletzt werden willst (oder Dich am Ende benutzt fühlen).
 
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  • #21
Also, Deine Expartnerin wollte, als ihr zusammen wart, keinen Sex.
Jetzt, da Ihr getrennt sein, will sie Sex.
Wahrscheinlich, wenn ihr es wieder zusammen versuchen würdet, wird sie dann keinen Sex mehr wollen.
Vielleicht ist ihr Gefühlsleben, ihre Psyche so gestaltet, dass sie während einer Partnerschaft eben keinen Sex will.
Ich habe auch sehr wenig Erwartungen bei "professioneller Hilfe" durch einen Psychiologen soder so. Schon diese Diskussionsrunde zeigt, dass es sehr viele Meinungen gibt. Der Psychiologe würde bei so vielen Meinungen wahrscheinlich auch nicht die richtige finden. Auch "ein Regalmeter Fachliteratur" hilft da mitunter nicht weiter.
Ihr habt es viele Jahre zusammen versucht. Wenn sich Verhaltensweisen und Denkschemen so lange eingebrannt haben, sind sie immer schwerer zu ändern. Ein Psychiologe, der sein Fach vertritt bzw. einigermaßen geschäftstüchtig ist, wird wahrscheinlich das Gegenteil behaupten.