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Gast

  • #1

Nach langem Singledasein kein gemeinsames Einschlafen möglich

Hallo Zusammen, unlängst lernte ich jemanden kennen, er verbrachte die Nacht bei mir. Wir hatten außer Küssen und Kuscheln nichts miteinander.
Er hielt mich vor dem Einschlafen fest. Das lange Kuscheln tat sehr gut, ich genoss es mit ihm. Doch beim Einschlafen bekam ich beinahe keine Luft mehr (nein, er würgte mich nicht, dass war psychosomatisch). Vergeht das wieder? Muss ich mich erst wieder daran gewöhnen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich war 4 Jahre Single. Ob mehr daraus wird, weiß ich (noch) nicht. Ich würde das schon gern wiederholen. w-35
 
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Gast

  • #2
Ich kann Dich gut verstehen und auch beruhigen. Mir geht es sogar immer so, dass ich zwar gern kuschel, zum Einschlafen aber grundsätzlich Abstand vom Partner brauche. Sonst ersticke ich, so wie Du es auch beschrieben hast.
 
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Gast

  • #3
Wenn für dich gemeinsames Einschlafen bedeutet, angekuschelt oder umarmt einzuschlafen, dann kann ich dir sagen, das hat nichts mit Singledasein zu tun, ob man das haben kann oder nicht. Ich liebe meinen Partner, wir kuscheln sehr, sehr gerne und viel - aber zum Einschlafen rückt jeder im Doppelbett auf seine Seite und schläft für sich ein. Da brauchen wir beide unseren Freiraum.
 
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Gast

  • #4
Liebe FS

ich bin 5 Jahre Single und schlafe seit 5 Jahren allein in meinem grossen Bett.
Witzigerweise war es bei mir genau umgekehrt. Ich fand es sehr beruhigend
seine Atemzüge neben mir zu hören. Er beschwerte sich am anderen Morgen
ich hätte nachts immer an der Decke gezogen. Ihm war die Nähe zuviel ( er
ist seit fast 3 Jahren Single) denn er liess seine Kurzaffären niemals über Nacht
bleiben, wie er mir feierlich erklärte.

Ich darf immer über Nacht bleiben, aber er hat nur 160 cm Breite in seinem Bett
und das kann auf Dauer unerholsam für uns beide werden. Das Beste sind
zwei getrennte Matratzen damit nicht jeder die nächtlichen Bewegungen des anderen
dauernd mitmachen muss. Oder getrennte Schlafzimmer...
 
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Gast

  • #5
Liebe FS,
ging mir zu Beginn meiner Beziehung nach 3 Jahren Single-Dasein auch so. Inzwischen gibt es Tage, da genieße ich es und es gibt Tage, da kann ich das nicht so gut ab.
Gerade, wenn ich ein paar Nächte allein geschlafen habe, empfinde ich das Bett-Teilen als eher unangenehm und einengend.
Wie war es denn in Deinen früheren Beziehungen?
 
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Gast

  • #6
Hallo FS,

ich hatte das auch. Mein Singledasein dauert mit kleinen Affairen dazwischen 10 Jahre. In den ersten Nächten mit meinem neuen Partner ging umarmt einschlafen gar nicht. Jetzt, nach 7 Monaten möchte ich es nicht mehr missen. Ich fühle mich sehr geborgen und gar nicht mehr eingegeengt.

Lass dir Zeit. Und wenn es nicht wieder kommt, dann ist es sich auch kein Problem solange ihr vor dem Einschlafen zusammen kuscheln könnt.

w50
 
  • #7
Ich denke man muss sich wieder daran gewöhnen, du beschreibst ja nur körperliche Reaktion, ansonsten fühlst du dich ja wohl. Denke das zählt.

Ich hab nach 10 Jahren Partnerschaft die ersten 8 Wochen nur gezittert, trotz Winterdecke im Sommer. Geht also auch andersrum :).

m30
 
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Gast

  • #8
Entweder habe ich einen Testosteronüberschuss, oder sonst eine Störung, aber ich frage mich bei solchen Geschichten immer, wie man das hinbekommt, dass man zusammen im gleichen Bett schläft, aber "ausser Kuscheln" nichts passiert?

m.
 
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Gast

  • #9
Hallo.

Also ich kenne eigentlich alle drei Varianten:
1. Zusammengekuschelt einschlafen.
2. Bis zum Einschlafen zusammenkuscheln, dann lösen zum Einschlafen.
3. Nur ein Küsschen und dann wegdrehen.

Man sollte sich auf keinen Fall von einer der Varianten negativ beeinflussen lassen! Sie haben selten etwas über die Beziehung zu sagen.

Bei meiner aktuellen Beziehung war es so, daß ich vorher fünf Jahre solo war und mich erstmal wieder an due zusätzliche Wärme unter meiner Decke gewöhnen mußte. An Einschlafen war nicht zu denken. Das hat sich aber gelegt, und wir sind mit Variante 2 nun sehr glücklich.
 
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Gast

  • #10
@4: In früheren Beziehungen hatte ich nie so die Kuschltypen, daher ist das eher neu.
@7: Ich als Frau kann dir sagen, es hat einfach gepasst. Allerdings weiß ich ehrlich gestanden wirklich nicht, was gewesen wäre, hätte er die Initiative für "mehr" ergriffen.
@Alle: Vielen Dank, es beruhigt mich, dass es eine scheinbar normale Reaktion ist.
Die FS-in.
 
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Gast

  • #11
Das ist total normal.
Also ich kann die ernsten Nächte auch mit keinem Mann zusammen verbringen und deswegen heißt das noch lange nicht, dass ich ihn nicht mag, dass ich mich nicht verlieben könnte, dass ich nicht zumindest verknallt bin oder er nur etwas für eine Affäre wäre.
Ich brauche morgens meine Zeit für mich, es ist mir anfangs zu intim, zusammen aufzuwachen.
Abends noch vom Schleier der Nacht, den Gesprächen und dem Alkohol ist das alles wunderschön, morgens kann ich deswegen nicht gleich einen auf ALLTAG machen.
Vielleicht steckt bei mir auch die Angst vor dem Verletztwerden zu tief, vielleicht ist aber auch auch die ungewohnte Nähe zu einem fast unbekanntem Menschen.
ich würde sagen, dass das normal ist.
Setz Dich nicht unter Druck, geh abends nach Hause und wach alleine auf - irgendwann kommt das Gefühl schon - oder auch nicht.

Zu der Sache mit dem Testosteronüberschuss: Ich bin eine Frau und die Frage habe ich mir gerade auch gestellt. Ich schaff das auch nicht, dass dann außer Küssen und Kuscheln nichts läuft. Da müsste ich schon sehr sehr müde sein.

w,40
 
  • #13
Hallo Zusammen, unlängst lernte ich jemanden kennen, er verbrachte die Nacht bei mir. Wir hatten außer Küssen und Kuscheln nichts miteinander.
Er hielt mich vor dem Einschlafen fest. Das lange Kuscheln tat sehr gut, ich genoss es mit ihm. Doch beim Einschlafen bekam ich beinahe keine Luft mehr (nein, er würgte mich nicht, dass war psychosomatisch). Vergeht das wieder? Muss ich mich erst wieder daran gewöhnen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich war 4 Jahre Single. Ob mehr daraus wird, weiß ich (noch) nicht. Ich würde das schon gern wiederholen. w-35
Hattest du vorher schlechte Erfahrungen mit einem Mann? Erzähle mehr darüber.
 
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Gast

  • #14
Ich war bisher mein ganzes Leben lang Single - und für mich ist es unvorstellbar, mit jemandem im selben Schlafzimmer zu schlafen. Ich könnte dann nicht in Ruhe schlafen (weil ich absolute Ruhe gewöhnt bin) und wäre folglich auf der Arbeit nicht ausgeschlafen (bin Chirurg - und da ist Ausgeschlafensein ein Muss). Außerdem habe ich einen extrem leichten Schlaf und schlafe oft auch nur schwer ein. Eine Frau würde das Problem noch verschärfen. Es gibt daher für mich persönlich einen guten Grund, Single zu sein und zu bleiben (M, 48)
 
  • #15
Ich finde ein paar der Antworten sehr amüsant und ein paar sehr befremdlich aber gut.

Ich denke, jeder Mensch ist anders und jeder hat ein anderes Bedürfnis für Nähe, es müssen sich nur beide Partner einig sein, was sie wollen. Ab und zu können auch nur 90 cm für zwei ausreichen und man schläft besser als alleine.

Jeder Mensch sollte sich beim Schlafen wohl fühlen, denn das ist die Erholung für den Tag.