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  • #1

"Nach unten" daten - eine Alternative?

Nach einigen enttäuschenden Dates mit den sog. "Elitefrauen" habe ich (m, 47) den Eindruck gewonnen, dass diese ein absolut überzogenes Anspruchsdenken in Bezug auf ihren "Traumpartner" haben.

Daher überlege ich nun, zukünftig verstärkt "nach unten" (also bei den Nicht-Akademikerinnen) zu daten, vielleicht findet man dort eher eine Dame, der man(n) (Akademiker, guter Beruf mit sehr ordentlichem Einkommen, schlank, gepflegte und vorzeigbare Erscheinung, kulturell interessiert) gut genug ist - und die nicht nur einen Versorger sucht? Es muss doch möglich sein, endlich mal eine nette, liebe, Frau um die 40, die einigermaßen gut aussieht, zu finden???

Was meint ihr dazu? Wer mag von seinen Erfahrungen berichten?
 
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  • #2
"nach unten daten" ist ein ganz schlechter Begriff, um eine liebevolle Beziehung.zu beginnen. Aus dem Starttext lese ich Frust auf eine bestimmte Gruppe von Frauen. In eine neu beginnenden Partnerschaft sollte mann keine negativen Altlasten mitschleppen, die neue "Zukünftige" ist ja nicht in "Sippenhaft" gestellt, so dass sie das ausgleichen soll, was mann in seinen bisherigen Beziehungen nicht gefallen hat. Auf das "kulturell interessiert" gehe ich mal nicht ein, aber auch hier scheint es für die neue Beziehung "nach unten" kein guter Start werden zu können.
Ich, w, würde einen Partner, der Nichtakademiker ist, nicht "mit nach unten daten" bezeichnen wollen, warum sollte ich jemand schon bevor ich ihn kennenlerne abwerten? Auch Sprache formt den Charakter.
 
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  • #3
ich bin keine Akademikerin, aber gebildet, nett und ein anregender Gesprächspartner. Bisher war es nie ein Problem für mich einen gebildeten, smarten Mann an meine Seite zu bekommen.Doch das gemeinsame Leben war dann ein Problem: mein Gehalt liegt bei 1500 netto. Die letzten Partner an meiner Seite waren Anwälte (2), Physiker und Pilot.
Mit deren Lebensstil hatte ich dann schnell meine Probleme. Mal eben nach New York, ein Wochenende in Mailand, Paris , Rom..
Natürlich weiß ich nicht was du so machst in deiner Freizeit, mein Vater ist auch Akademiker, verdient nicht schlecht, hat aber einen anderen Lebenswandel. Seine Frau war Krankenschwester und arbeitet nicht mehr.
Er leistet sich nun eine Ehefrau, die ihm den Rücken frei hält. Jammert aber auch nicht, dass seine Freunde sich mehr leisten können.
Ich bin auch wieder liiert ( Lehrer).. er verdient besser, nicht super und ist sparsam. Jetzt passt es auch für mich ;))
 
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  • #4
Lieber FS,
das solltest Du unbedingt tun. Die Frau wird es Dir danken, nachdem Du den Ansprüchen der "sog. Elite.Akademikerinnen" nicht genügen könntest. (Ironie off).

Nach unten daten ist ein männliches Erfolgsmodell - nur zu und mit einer Frau ü40 kommst Du auch nicht in unerwünschte familiäre Zwangssituationen.

Als Frau habe ich mit dem nach unten daten negative Erfahrungen gemacht, aber ich weiß, dass das für Männer anders ist.
w, 55 (Dipl. WiWi, Dr. Dipl. Ing)
 
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  • #5
Es muss doch möglich sein, endlich mal eine nette, liebe, Frau um die 40, die einigermaßen gut aussieht, zu finden???

Was meint ihr dazu? Wer mag von seinen Erfahrungen berichten?

Nun das Problem ist natürlich das Gleiche, welches eben die versingleten (und meistens selbsternannt ´gut aussehenden´) Ü40-Frauen schildern: Ich suche und suche & suche aber irgendwie jibbet nix G´scheites auf´m Markt.

Vielleicht liegt es eben daran, daß "die Guten" BEIDER SEITEN jenseits der 40 -also aufwärts- ziemlich stabil gebunden sind und das auch bleiben werden und die sich selbst für Elite halten, es schlußendlich gar nicht wirklich sind.

Habe letztens eine wirkliche Elitefrau um die 35, die den Titel auch verdient hat, über berufliche Sachen kennengelernt, für die gibt es gar kein "unten" noch "oben" (was ja schlußendlich über die Finanzmöglichkeiten definiert wird), nein, die braucht jemand mit gleichen PRIVATEN Interessen als Lebenspartner und keinen, mit dem dann zu Hause ein Einkommen-Wettstreit (Betonung auf Streit) und ähnlicher Unsinn beginnt.
 
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  • #6
Sei mir nicht böse, aber wenn für dich Nicht-Akademiker zu daten schon als "nach unten" daten zählt, als was siehst du dich dann? Als der überlegenen Kaste angehörend und alle Nicht-Akademiker sind grundsätzlich dumme Menschen zweiter Klasse?

Ich bin Akademiker und meine Freundin nicht. Sie ist eine wunderhübsche und intelligente Frau, sie hat bessere Manieren und eine bessere Ausdrucksweise als die meisten Akademiker die ich kenne und obendrein ist sie auch noch sehr bodenständig.

Ich lache alle Akademiker aus, die - aus welchen Gründen auch immer - nur Akademikerinnen daten und keine Partnerin finden.
 
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  • #7
das Problem mit Elitefrauen ist: sie schießen in jeder Hinsicht über´s Ziel hinaus und sind damit als Frau - jedenfalls für mich - unattraktiv. Frauen in Führungspositionen meinen männlicher als Männer sein zu müssen, geben arbeitsrelevante Informationen und Positionen nur an Mitglieder ihrer Girl-Group weiter und nutzen menschliche Schwächen anderer (schwere Krankheiten zum Beispiel) oftmals noch rücksichtsloser als Männer aus. Auch als gleichgestellte Kollegen (in meinem Falle Anwältinnen) sind sie dadurch oftmals völlig unbrauchbar.
Wieso soll so ein Mensch plötzlich eine attraktive Partnerin abgeben. Deswegen würde ich als Mann niemals eine Elite- bzw Karrierefrau zur Parnerin haben wollen, sondern eine Frau die auch menschliche Eigenschaften besitzt. Das heißt für mich nicht unbedingt nach unten daten, aber anders daten: gegen eine Partnerin mit Lehrstuhll hätte ich nichts so lange sie kein Elite- oder Karriere-Vamp ist; die Wahrscheinlichkeit einer Karrierefrau mit Herz ist aber sehr gering.
 
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  • #8
Ja klar warum nicht?

Ich hab irgendwann auch nach unten gedatet und so unverhofft einen richtigen Goldschatztreffer gelandet..Diese ständige suche nach 100 oder fast 100 Prozent ist reine Zeitverschwendung.

Die Jahre gehen sehr schnell ins Land..

Mehr gibt es da nicht zu berichten..

m47
 
  • #9
Ich kann diese Wortwahl "nach unten" absolut nicht ausstehen. Sie lässt denjenigen, der sich ihrer bedient, als arroganten Schnösel ohne Empathie dastehen. Vielleicht ist ja das das wahre Problem? Dass der FS bisher die falschen Kriterien zur Partnerwahl angelegt hat? Mir war der erlernte Beruf noch nie wichtig, ich kenne Nicht-Akademikerinnen, die um einiges belesener sind als ich. Und ob es auf einer geistigen Ebene passt, das merkt man auch ohne Curriculum Vitae.
 
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  • #10
Ich kann deine Erfahrung(en) nur bestätigen! Diese sog. „Elitefrauen” halten sich für ganz toll nur weil sie nicht Hausfrau geworden sind, keinen Plan warum die sich dann alle gleich für mega krass halten und arrogant, selbstverliebt, egozentrisch etc. pp. sind – das recht dazu haben höchstens 2 % weltweit. Meine Meinung.

Habe jetzt eine Frau (25) die nur Abitur hat – nie studiert – und bin mit dieser seit 4 Jahren absolut glücklich und seit einem Jahr sogar verheiratet.

„Nach unten” ist der Knaller, dass machen die meisten Männer so. Frauen mit abgeschlossen Studium suchen aber auch immer Männer die auch Akademiker sind und das funktioniert oftmals nicht. Ich bin überzeugt davon, dass auch Frauen ohne jeglichen Abschluss nett sein können, eine Frau dagegen würde einen Mann i. d. R. aber aufgrund fehlender Bildung unabhängig vom Charakter kategorisch (fast) immer ausschließen.

m • 29 • Zahnarzt
 
  • #11
Zuviele Kompromisse eingehen, hält nicht auf Dauer. (Eigene Erfahrungen)

Wenn man die Frau -nett und lieb- haben will, muß man m.E. Abstriche an ihrem Aussehen machen.
Also nicht ein Top-Aussehen erwarten. Denn je schöner die Frau, desto höher ihre Ansprüche ?

Denn gutes Aussehen ist das Kapital der Frau, mit der sie am Partnermarkt das beste Gegenangebot bekommen will. Aber eben genau dieses "Markt-Feilschen" will der FS m.E. eben nicht (mehr) ?
Also muß er die Frauen suchen, die sowas nicht betreiben. z.B. weil sie kein Top-Aussehen haben.
 
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  • #12
Hoffst du jetzt, dass Akademikerinnen hier sich die Jaare raufen und "nein, bitte nicht!" schreien? Sollen sie dich anflehen und heulen, weil ihnen so ein Prachtkerl entgeht? Das hieri st doch nur gekränkte Eitelkeit auf deiner Seite! Offensichtlichk annst du denn Akademikerinnen nicht das gewünschte bieten, so dass du eher versucht hast nach oben zu daten... Und ich sag ws dir ungern: für eine jüngere Nicht-Akademikerin ist ein ältere Akademiker auch nach unten gedatet...
Ergo: such eine gleichältrige oder ältere Nichtakademikerin.
Und frag nicht im Forum, sondern mach einfach. Keine Akademikerin trauert hier um deinen Verlust - sorry, dieser Realität musst du ins Auge sehen.
 
  • #13
Nach "oben" oder nach "unten" daten? Ich möchte einfach nach GLEICH daten! Und das hat weder was mit Gehalt noch mit Protzwagen zu tun. Das habe ich selbst! ;-)

die braucht jemand mit gleichen PRIVATEN Interessen als Lebenspartner und keinen, mit dem dann zu Hause ein Einkommen-Wettstreit (Betonung auf Streit) und ähnlicher Unsinn beginnt.

Genau! Und das ist des Pudels Kern! Hier wird so viel mit Akademiker-Titeln und Bankkonto angegeben und dann aber befürchtet, der/die potenzielle Partner(-in) wäre nur auf das Geld aus, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich: Was für einen Menschen möchte ich kennen lernen, abgesehen von seinem Titel, seinem Einkommen oder gesellschaftlichen Status?

Du willst eine nette und liebe Frau, die einigermassen gut aussieht? Dann fokussiere deine Suche auf diese Punkte und vergiss dein Klassendenken (ein Single mit Niveau hat so was nämlich nicht nötig!) und schau, welche Gemeinsamkeiten sich finden lassen!

Dass es nicht einfach ist, muss ich ja selbst feststellen. So wie du dich beschreibst, bist du doch der Traum vieler Frauen! Ich hoffe nur, dass du mit kulturell interessiert nicht meinst, dass "der kleine Prinz" dein Lieblingsbuch ist und du mehr als nur den Namen Picasso richtig schreiben kannst - das sind nämlich meine Erfahrungen hier mit "Kunst- und Kulturinteressierten".
 
  • #14
Daher überlege ich nun, zukünftig verstärkt "nach unten" (also bei den Nicht-Akademikerinnen) zu daten,

Lass es- Du scheinst diese Damen für Zweitklassig zu halten und wirst damit immer genau das finden was in Deinem Hinterkopf verankert ist.

Verschon Sie damit!

Erst wenn Du es nicht als "nach unten" empfindest macht es Sinn. Erst wenn Du Menschen nicht mehr anhand eines Bankkontos oder Ausbildung klassifizierst wirst Du die Frau für Dich erkennen können.

Ich habe als Studierter etliche unstudierte kluge Frauen gedatet und dabei nie das Gefühl gehabt Ihnen nicht auf Augenhöhe zu begegnen. Die hatten mir oft etliches voraus. Nicht alles was Lebensklug macht lernst Du auf einer Hochschule.

Schau nicht auf andere herab!
 
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  • #15
Bei mir hättest du keine Chance. Ich mag es nicht, wenn sich Männer mit ihrem Status profilieren (sei es ein fettes Auto, ihren ach so tollen Beruf, ihr vieles Geld, ihre Bildung oder wofür sie sich interessieren). Fast immer geht das bei Männern mit einer brenzligen Einstellung einher, die mir schnell ungemütlich wird. Darauf steht man nur, wenn man eine Partymaus ist und genug Cocktails bekommt, um sich den Mann angenehm zu saufen.

w
 
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  • #16
Kannst ja mich daten, nur halbe Stelle im Kulturbereich, nur FH Diplom, Größe 42. Und schon hast du ordentlich nach unten gedatet. Auf einen wie dich warte ich schon lange! Besonders wenn man mir klar macht wer bleib, da Design (FH) und nicht Kulturgeschichte (Uni).Wenn mir das jemand raushängen lässt sehe ich nicht mal eine Basis für eine Bekanntschaft. Wenn du schon von Anfang an ausstrahlst, das es für dich nichts wichtigeres, als den Uniabschluss und das Gehalt gibt, dann bist du auch bei den "unten" Dates chancenlos, oder soll ich sagen: Unten durch?

Du suchst eine liebe Partnerin, die solltest das auch zu verstehen geben das du selber einer bist. Hilfsbereitschaft (Nein, nicht finanziell!) Mitgefühl, und eine Grundzufriedenheit und Offenheit im Leben. Das ist das was man sich wünscht. Oder besser gesagt ICH wünsche mir das. Wenn mein Freund mal pleite ist, dann koche ich gerne einen Teller Suppe mehr. Meine Vermutung, ich gestehe das ich natürlich nur spekulieren kann, ist das du das deutlich zeigst ob du willst oder nicht, und das stößt eben auch Frauen "deinesgleichen" ab.

Ich hab es schon unendlich oft erlebt in den Jahren in denen ich glaubte im Internet einen Partner suchen wäre eine gute Idee. Ein Verhör war oft nichts dagegen. "Wie viel verdienst du?" Wie? selbstständig? Das ist doch arbeitslos! Wie lange bist du Single, warum, du machst was falsch, du bist es schuld, etc. etc. Das kann man nicht bringen, am ersten und auch am 20. Abend nicht. Ich hab derartiges noch nie gefragt. Ich habe auch noch nie einen Mann unausgesprochen die ganze Zeit abgelehnt weil er mir 5-15 kg zu schwer erschien. Ich will keinen Geschäftsabschluss machen, sondern die Liebe finden.

Heißt: Da wir ja gut über 40 sind, will ich meinen Partner auch immer noch GERNE pflegend zur Seite stehen, wenn es mal irgendwann so weit sein sollte. Das gehört dann dazu.
Ich gebe aber ehrlich zu, dass ich dafür auch emotional was zurückgeboten bekommen will.
w47
 
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  • #17
Aus Ihrer Fragestellung geht hervor, dass Sie zwar eine deutlich jüngere Frau suchen, diese aber keinesfalls an einem Versorger interessiert sein darf.

Das ist schlicht unrealistisch. Insbesondere dann, wenn Sie auch noch in der Gruppe der, in aller Regel schlechter verdienenden, Nichtakademikerinnen suchen.

Wenn Sie nicht "versorgen" wollen, müssen Sie auf Augenhöhe daten. Also Frauen um die fünfzig, die Ihnen in punkto optische Attraktivität und Einkommen entsprechen.

Wenn Sie auf formale Bildung und eine wissenschaftliche Ausbildung keinen Wert legen, können Sie natürlich auch entsprechende Nichtakademikerinnen kontaktieren.

Ob diese Damen Sie dann für einen tollen Kerl halten, können Sie ja leicht selbst herausfinden.

Von den Akademikerinnen um die 40 wird Ihnen, wie schon in einem anderen Post klargestellt, bestimmt keine eine Träne nachweinen. Mir zumindest, wären Sie schlicht zu alt.
 
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  • #18
<mod>
Was hat denn ein akademische Titel mit der äußeren Schönheit zu tun ?
Nun ich bin *nett und lieb* empathisch, gebildet und wie man(n) mir sagt und zeigt, sehr hübsch.
Bin allerdings nur Krankenschwester, gehöre also nur zur 2ten Klasse Frau (Mensch) ;) ...so vonwegen *nach unten* orientieren ...tja :)
@FS:
mit so einer arroganten Einstellung kannst Du vermutlich noch sehr lange suchen
 
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  • #19
Einige der Herrn hier haben schon eine seltsame Einstellung. Da wird "nach unten" gedatet, eine Frau, die "nur" Abitur hat oder sogar "nur" Realschule und eine gute Ausbildung.
Ja und dann, dann glaubt ihr, sie ist weniger wert als ihr? Das kann leicht auch nach hinten losgehen.
Gerade Frauen, die so um die 40 sind, haben ihren Beruf und ihr Auskommen. Sie sind selbstbewusst, auch wenn sie keine Akademikerinnen sind und sie haben es nicht nötig, einen Mann zu nehmen, der sie als minderwertig sieht.
Ich selbst habe 1970 meinen Realschulabschluss gemacht, dann eine Banklehre, danach Fachabitur und Fachhochschulabschluss. Ja, ich weiß, für manch einen Schnösel wäre ich damit minderwertig, weil kein Hochschulstudium. Aber ich war 20 Jahre mit einem Arzt verheiratet und glaubt mir - ich war ihm haushoch überlegen wenn es um Allgemeinbildung, Kunst und Kultur geht. Er war sozusagen ein Fachidiot und nichtmal ein guter Arzt.
Eigentlich habe ich "nach unten" geheiratet.

Also nicht so überheblich tun, lieber mal schauen, warum die Frauen den Mann nicht wollen. Sie haben Ansprüche - aber die haben Männer ja auch.
 
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  • #20
Leute, wie seid ihr denn drauf?

Hat der FS das wirklich so negativ gemeint wie ihr es hier darstellt?
Wenn man diese Forumseite weiter nach unten scrollt, bekommt man noch mehr Vorschläge zu ähnlichen Themen: Nach "oben/unten Daten" , das scheint hier unter den erleuchteten der Elite ganz normal zu sein.
Vielleicht wollte sich der FS an die übliche Sprache dieser Menschen der Herrenrasse anpassen!
Genau so und nicht anders kommen hier viele "Akademiker" rüber! Hier im Forum und auf deren Profilen wird oft mehrfach und überdeutlich der akademische Grad und die Ausbildung hervorgehoben.
Wie viele von der hier sogenannten Elite würde "nach unten Daten"??? Ist es es wirklich der abwertende Klang seiner Aussage in der ersten Frage - oder bedeutet es für euch - DIE ELITE - eher ein Standesverrat und deswegen wird hier auf den FS so eingescholten?

Die Möglichkeiten warum der FS hier in "seiner Liga" nicht erfolgreich war, könnten gar vielfälltig sein:
- vielleicht sieht er schlecht aus
- vielleicht schreibt und redet er Müll
- vielleicht ist er ein Protz und Proll
- oder er kommt einfach nur unsympathisch rüber

Wer wird es hier offen zugeben, dass er lieber Menschen der Elite mit gleichem oder höherem Standesniveau datet, aber niemals darunter? Hand aufs Herz, wenn das Gegenüber nicht ein Body hat, der sofort die wildesten Fantasien hervorruft, dann würdet ihr euch nur selten darauf einlassen.

Ich m37, nicht Akademiker, kein Abitur, nur ein Realschulabschluss und eine lächerliche Berufsausbildung, welche in der öffentlichkeit nicht annerkannt wird - erst wenn man sie braucht.

Schon die Fernsehwerbung von Elitepartner war zu krass bzw. suspekt, aber das was ich hier wiederfinde topt das ganze. Liebe Akademikerinnen und Akademiker kommt selbst erstmal von eurem hohen Roß herunter.

Wer von der ELITE hier glaubt denn ernsthaft, ein Mensch ohne akademische Bildung könnte insgesamt ein "guter Partner" werden?? In vielen Profilen wird ein "Date nach untern" bereits ausgeschlossen.
Warum habt ihr euch gerade hier angemeldet? Weil ihr hier unter eures Gleichen seid?

Zugegeben, es gibt andere SB, bei denen sich nur so die Prolls tummeln. Ebenso gibt es aber genügend vernünftige SB.

Vergesst mal nicht, wir sind alle hier, weil wir im echten Leben keinen Partner/in abbekommen haben. Natürlich sind hier viele so sehr beschäftig, das nur die Onlinesuche bleibt...... (wers glaubt)


Nachdem was ich hier in den letzten 5-6 Wochen an Beiträgen und Profilen gelesen habe, wünschte ich mir, ich hätte das liebe Geld irgendwo gespendet um die armen Menschen der untersten Schichten auch mal zu unterstützen.
 
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  • #21
Für mich ist Liebe v.a. eine Herzensangelegenheit. D.h. wenn ich mit jemandem so unglaublich viele Wellenlängen teile, dass die Kommunikation mit und ohne Worte mühelos fließt, ich mich geborgen uns geschätzt fühle, wir dieselben Leidenschaften teilen, uns gegenseitig bewundern und Unterschiede bedingungslos tolerieren, dann passt das für eine Beziehung.
Dabei wird es so unerheblich, welchen Beruf er ausübt oder welcher sozialen Schicht er angehört.
Ich lasse mich von anderen Schwingungen leiten und bin damit gut gefahren. Dabei habe ich schon genaue Vorstellungen, was ich an Verhaltensweisen von einem Partner erwarte. Denn das ist doch, was eine Beziehung lange lebendig hält: die Kompetenz, sich partnerschaftlich zu benehmen.

Zufällig hatten meine Langzeitpartner (3 und 12 Jahre) einen geringeren Bildungsgrad. Es war für mich okay, denn in meiner Familie gibt es sowohl akademische als auch nicht-akademische Lebensmodelle. Letztere sind im Miteinandern herzlicher und unkomlizierter, aber gleichzeitig weniger differenziert und vorurteilsbehafteter. Die Akademiker sind mir manchmal zu verkopft.
Zugegeben habe ich in beiden Beziehungen auch ein gewisses intellektuelles Niveau vermisst, und daher suche ich nun tendentiell nach einem Mann mit demselben Bildungsgrad. Ich bleibe aber generell offen, d.h. es ist kein absolutes Must. Ich weiß, dass es auch Nichtstudierte gibt, die einen sehr hohen persönliche Bildungsgrad haben.Andererseits möchte ich auch keine Kompromisse mehr eingehen - sonst hätte ich ja nichts dazugelernt...

Vielleicht solltest Du mehr auf das Wesen der Frau achten als auf Äußerlichkeiten? Schönheit ist erstens subjektiv, und was nützt Dir zweitens ein makelloses Barbie-Face, wenn sie Dich nicht empathisch auffängt?

In diesem Sinne viel Glück ... und Verstand... bei der neuen Suche!
 
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  • #22
Ich gebe aber ehrlich zu, dass ich dafür auch emotional was zurückgeboten bekommen will.
w47

Also bitte, nicht nur emotional was zürück bekommen, sondern auch das, was man selber gibt. Dabei geht es mir nicht um aufrechnen, sondern wenn ich einen Mann Stütze und Hilfe in jeder Lebenslage sein soll, muss er das bei mir auch können und wollen.

Meine Erfahrung ist aber, das viele Männer von Frauen Stüze und Hilfe in jeder Lebensituation haben wollen, es aber selber kaum geben können, oft nicht geben wollen=Egozentrik.

w
 
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  • #23
Bei mir sind die Männer immer ungebildeter geworden, je älter ich wurde. Als Studentin und in den Jahren danach war ich mit Akademikern liiert. Mit 40 war dann mit einem schweigenden KfZ-Mechaniker zusammen, dessen einzige Lektüre die wöchentliche Werbepost war (kein Scherz).
Nie wieder.
 
  • #24
Allein die Formulierungen "nach unten" bzw. "nach oben" daten, sind nicht gerade ein Qualitätsmerkmal für Bildung.

Wenn ich "daten" würde, date ich nicht nach Status und Vermögenslage, sondern orientiere mich an Kriterien, die mir passen, und das sind z. B. Empathie, Understatement, Sympathie, ähnliche Gedanken-, Denkmuster, Lebensvorstellungen. Wenn der im Visier befindliche Partner zufällig Akademiker etc. ist, ist das eine nette Begleiterscheinung, aber für mich ohne jegliche Relevanz.

Einer akademischen Ausbildung konnte man vielleicht noch vor 30 Jahren eine gewisse Qualität zubilligen, aber doch heute nicht mehr. Die Leute, die heute ein Großprojekt nach dem anderen in den Sand setzen, sind alles Akademiker. Es gibt halt Berufe, für die man halt studiert haben muß, weil es nicht anders geht. Ich kenne auch genügend Akademiker, die später einen ganz anderen Beruf nachgegangen sind als für den sie eigentlich vorgesehen waren.

Ich verliebe mich doch nicht in einen Status oder Beruf, sondern in eine Person.
 
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  • #25
Lass es- Du scheinst diese Damen für Zweitklassig zu halten und wirst damit immer genau das finden was in Deinem Hinterkopf verankert ist.

Erst wenn Du es nicht als "nach unten" empfindest macht es Sinn. Erst wenn Du Menschen nicht mehr anhand eines Bankkontos oder Ausbildung klassifizierst wirst Du die Frau für Dich erkennen können.

Sehr guter Beitrag, ich sehe es genauso!

Männer, oder zumindest die meisten unter uns, daten nicht gezielt "nach unten" um der Überlegene in einer Beziehung zu sein (auch wenn es uns häufig unterstellt wird), sondern einfach weil der Mensch und nicht etwa sein Status im Vordergrund der Partnersuche steht. Was interessiert mich das Einkommensniveau oder die Ausbildung, wenn ich eine hübsche, warmherzige und intelligente Frau vor mir habe?

Also erst einmal das Kastendenken aus dem Kopf prügeln und dann für Frauen aller (Aus-)Bildungsschichten offen bleiben. Kann doch auch nicht sein, dass es unter Akademikerinnen keine hübschen und liebenswerten Kandidatinnen geben soll.
 
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  • #26
Als ich die Frage gelesen habe, dachte ich, es fragt eine Frau!

Weil bei Männer ist es ja eigentlich eher das Normale, entweder gleich oder nach unten, beim Einkommen! Aber gut, hier fühlt sich ja langsam jeder zweite Mann über den Tisch gezogen, wenn die Frau weniger verdient und er vielleicht auch mal was für sie bezahlt. Aber die Frau soll doch bitte attraktiv sein und natürlich jünger als er. Weil eine Frau um die 40, ist eine Frau zwischen 38 und 42 und da ist die Frau mindestens 5 Jahre jünger als der FS.

FS Du musst Dich entscheiden was Du möchtest, dann hast Du da auch keine Probleme. Eine Frau die so alt ist wie Du und die so ähnlich verdient wie Du, mit dem einem oder anderem Schönheitsfehler ODER eine deutlich jüngere, die nicht so viel verdient, wie Du. Aber nein der Herr möchte alles haben.
 
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  • #27
Lieber Fs,

es gibt auch Nicht-Akademikerinnen, die gebildet und intelligent sind und sogar genug Abiturienten und Studierte, denen es trotz Abschlusses an Bildung fehlt.
Meiner Meinung nach hat es nichts damit zu tun was für einen Abschluss jemand hat, sondern das man auf der gleichen Wellenlänge ist, gut und fließend miteinander kommunizieren kann, gemeinsame Interessen vorhanden sind und man etwas voneinander lernen kann. Und das geht auch zwischen Akademiker/Nicht Akademiker.
Du brauchst dir ja keine Hauptschülerin auswählen, aber ich kenne genug weibliche sehr attraktive Damen, die mittlere Reife haben, top Aus- und Weiterbildung und mehrjährige Berufserfahrung. Mit ordentlich Berufserfahrung ist man viel reifer, da man bereits viel Praxis und nicht nur jahrelange Studium Theorie ohne Berufspraxis hat.

w,29
 
  • #28
Grins- wie bist Du denn drauf?

Wer wird es hier offen zugeben, dass er lieber Menschen der Elite mit gleichem oder höherem Standesniveau datet, aber niemals darunter? Hand aufs Herz, wenn das Gegenüber nicht ein Body hat, der sofort die wildesten Fantasien hervorruft, dann würdet ihr euch nur selten darauf einlassen.
Nun ich hatte immer nur Damen auf Augenhöhe gedatet- dazu stehe ich. Die Frage ist halt nur wie man das deutet. Das "Standesniveau" war mir dabei sowas von egal- Ihre Lebenseinstellung jedoch nicht. Gut, die mit mir kompatible Lebenseinstellung ist keine von Lamentos geprägte "alle anderen sind Schuld" Stubenhocker-Nummer. Was schonmal ziemlich vieles von alleine entstehen lässt. Wer viel Sportmacht und seinen Beruf gerne und engagiert ausübt ist nicht adipös und kann sich gegen einen gewissen Beruflichen Erfolg gar nicht wehren. Witzigerweise waren da mehrheitlich unstudierte Damen dabei- Augenhöhe wars dennoch.

Warum habt ihr euch gerade hier angemeldet? Weil ihr hier unter eures Gleichen seid?
Das kann ich Dir sagen wieso wir beide hier angemeldet waren- der Schutz unserer Privatsphäre, kein Bild oder Fotokatalog. Ich entscheide wer mein Bild sieht. So einfach kann das sein.

Nein, Deine Einstellung und Vorurteile sind keinen Cent besser als Ansprüche die eben manche haben. Ich muss nicht alles verstehen was man denn so an Ansprüchen hat (dieses "muss Akademiker sein" hab ich nie verstanden) Aber es sind nunmal Ihre Ansprüche.
 
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  • #29
Die Worte "nach unten" waren ja in Anführungszeichen gesetzt. Also gehe ich davon aus, dass du dich der allgemeinen Verständlichkeit halber so ausgedrückt hast, und nicht ernsthaft der Meinung bist, es gäbe ein "unten" und "oben".

Ich studiere.(Uni, Bachelorstudiengang)
Viele meiner Kommilitonen bilden keine korrekten Sätze: sie verwenden die Sms-Sprache wie "aba" ("aber") auch im Schriftverkehr, beherrschen Groß- und Kleinschreibung nicht usw. Viele wollen von den Dozenten alles "vorgekaut" bekommen.
Sie halten sich jedoch für die Elite und geben sich entsprechend selbstbewusst.

Neulich habe ich einen VHS-Kurs bei einer Floristin gemacht. Sie war sprachlich klar, höflich, fleißig, strukturiert und gründlich.

Nur ein Beispiel von vielen.
Ich zweifle immer mehr daran, dass die Elite diejenigen sind, die studiert haben.

Ich finde es wichtig, einen intelligenten Partner zu haben. Das Etikett "Uni-Abschluss" garantiert dir aber das aber nicht.
Vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen an der Uni kann ich deine Erfahrungen gut nachvollziehen.

m, 24
 
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  • #30
Hallo - hier noch einmal der FS.

Also ich wollte hier keinen Sturm der Entrüstung hervorrufen, die Wortwahl "nach unten" war nun überhaupt nicht negativ gemeint, sondern einfach nur im Sinne "niedrigerer Status / niedrigere Schulbildung bzw. Berufsausbildung" zu verstehen.

So wie man ja auch von "höherer Schulbildung", "höherem Dienst" u.ä. spricht, ohne dass man da gleich an Menschen 1. und 2. Klasse denkt. Und ich glaube, dass im angelsächsischen Sprachgebrauch auch "Downdating" üblich ist und ich habe es lediglich ins Deutsche übertragen, die "..." haben ja auch ihren Sinn.

Das hat rein gar NICHTS mit menschlichen Qualitäten zu tun! Ich wollte hier niemandem zu nahe treten und bin auch nicht arrogant. Also bitte nur noch Beiträge mit Erfahrungen, die Männer mit Frauen unterhalb ihres eigenen Bildungsniveaus gemacht haben und keine polemischen Statements. Funktioniert es, wenn man mit "ihr" nicht (gut) über Philosophie reden kann, weil ihr da vielleicht der Background fehlt, "sie" kein Faible für Studienreisen hat (sondern lieber die Pauschalreise zum Badeurlaub machen möchte), "sie" sich in klassischen Konzerten langweilt (um sich statt dessen lieber bei irgendeiner Krachmusik in der Disco auszutoben) ... um mal nur ein paar Beispiele zu nennen...

Bitte auch nichts zu meinen speziellen Wünschen, wie ich mir meine Partnerin vorstelle (wenn ein attraktiver Typ wie ich eine halbwegs attraktive Frau - kein Model! - sucht, ist das was ganz Normales, und wenn sie 5-7 Jahre jünger ist, dann entspricht das auch durchaus den Erfahrungen, die ich in meinem Bekanntenkreis gemacht habe - also was soll da das Gezeter?).
 
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