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  • #1

Nach welchen Aspekten werden Frauen geheiratet? Und andere sind nur für Sex gut?

Es ist nicht so, dass ich über den Zeitraum meines Lebens keine Männer kennengelernt hätte. Mit zwei war ich auch über sehr lange Zeit innig verbunden, wir haben Tisch und Bett geteilt. Andere waren Affären. Doch weder bei den einen noch den anderen bin ich auf die Idee gekommen, sie zum Standesamt zu schieben. Und von sich aus kamen diese Männer auch nicht auf die Idee - wir haben einfach die Zweisamkeit ohne behördliches Absegnen genossen. Doch wann sind Frauen fürs Heiraten gut? Und warum werden andere nur für Liebschaften genutzt?
 
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  • #2
Vielleicht weil andere Frauen die Männer wirklich zum Standesamt schieben - und sie teilweise erpressen, mit Kind, mit Haus, mit was auch immer oder die Männer zu träge sind, Nein zu sagen! Denn sie haben es ja bequem.
 
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  • #3
Schwer zu sagen. Ich hatte als Frau bisher immer Männer, die mich heiraten wollten, aber ich wollte mich nicht zu früh binden.
Mein erster Freund wollte mich mit 19 bereits heiraten, zum Glück haben meine Eltern Einspruch erhoben (wir gingen beide noch zur Schule).
Mit 30 habe ich dann ja gesagt, aber auch nur halbherzig.
Auch heute sprechen Männer sehr schnell von Zusammenziehen und heiraten. Aber in meinem Alter (56) werde ich ganz sicher nicht mehr heiraten.
Was an mir nun anders ist als an anderen Frauen? Keine Ahnung. Aber es stimmt schon, manche Frauen möchten gerne heiraten aber die Männer wollen nicht.
Vielleicht ist es eben das Phänomen, dass man immer das möchte, was man nicht bekommt.
 
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  • #4
Nach 5 langjährigen Beziehung weiss ich jetzt folgendes, wenn ein eine Frau heirate, dann muss diese sexuell sehr kompatibel zu mir sein.
Alles andere ist mir inzwischen, ( das habe ich früher ganz anders gesehen) egal, ich bin es leid, .... und wenn es die Kidman selbst wäre. M / 38
 
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  • #5
#3 [mod] Es kommt so rüber, als ob du in 5 jähriger Beziehung einiges in sexueller Hinsicht entbehren musstest.

Überlege mal ganz nüchtern, wäre es dir egal, wenn deine Partnerin z.B. eine Chaotin wäre, das Geld zum Fenster rausschmeißt, völlig andere Interessen als du selbst hast, zänkisch ist usw., Hauptsache der Sex stimmt? Wie lange dauert denn Sex und wie lange sind die Stunden euren übrigen Zusammenseins? Nur eine sexuelle Basis ist doch wenig ausreichend.

Für nich müssen mehreren Ebenen stimmen, sonst brauche ich keine Partnerschaft eingehen.
 
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  • #6
Was heißt das: wann sind Frauen gut zum Heiraten? -I. Qualität oder II. Qualität??- Ich finde es schon fast verletzend für die Frauen sie nach heiratsfähig oder affärengeeignet zu unterscheiden. Man muß wissen was man will- sich binden oder einen losen Kontakt.

Als ich meine verstorbene Frau kennenlernte, waren wir beide "hin und weg". Es war mir nach einer kurzen Kennenlernphase klar, dass wir unser Leben gemeinsam verbringen wollen und da gab es für mich gar keinen Zweifel - Ihr ging es genauso.

Warum diese Frau? Dieselben Wertvorstellungen, dieselben Lebensziele und der unbedingte Wunsch zusammenzusein. Sie war natürlich auch sehr attraktiv und unser Liebesleben stimmte auch- bis sie schwer krank wurde... .Und jetzt kommt es: Sex- natürlich fehlte dieser als sie von einer OP zur nächsten Chemo laufenmußte und schließlich ein Pflegefall wurde. Aber das war mir egal, weil ich wußte, dass ich sie LIEBE.Ich habe während dieser Zeit nichts mit anderen Frauen angefangen! Ich wollte für sie da sein.

Wir waren nach sechs MOnaten des Zusammenseins verlobt (war sehr romantisch, als ich sie gefragt habe und ich war sehr aufgeregt) und ein Jahr später waren wir verheiratet. Wir sind erst zusammengezogen als wir verheiratet waren und haben nie bereut, eine "Ehe auf Probe" zu führen. D.h. nicht, dass wir nicht schon vorher die WE miteinander verbracht haben oder beim jeweils anderen übernachtet haben. Ich glaube, dass dadurch, dass heute dasZusammenleben von Paaren von vielen als sog. "Feste Partnerschaft" empfunden wird,kommt keiner auf die Idee zu heiraten, weil es funktioniert ja und hat den großen "Vorteil" jederzeit gehen zu können.... FALSCH!!!- wer nicht verheiratet ist, hat keine feste Partnerschaft,weil er nämlich nicht bereit ist, sich endgültig und unbedingt zu binden. Riesenunterschied zur Ehe.

Ich denke nach alledem, man weiß ob man jemanden heiraten will oder nicht- Liebe fragt nicht! Man muß auch wissen, ob die Ehe ein persönliches Lebensziel ist oder nicht und danach gezielt PartnerInnen suchen. Dann hat sich das mit den Affären von selbst erledigt.

m/41
 
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  • #7
An die Fragestellerin

Mir ist die Fragestellung zu pauschal und einseitig. Mir persönlich sind Partnerschaften zu wichtig. Außerdem gefàllt mir die Fragestellung nicht "Wann sind Frauen fürs Heiraten gut?" Wenn ich eine Partnerschaft eingehe, dann verschenke ich mein Herz und wohl deswegen sind es bisher so wenige gewesen. Mit all diesen wenigen Partnern wäre eine Heirat vorstellbar gewesen. Auch wegen der Dame, wegen der ich zuletzt tiefen Liebeskummer verspürte, hätte ich es mir (im tiefsten Innersten) vorstellen können, aber sie wollte nicht. Ich mag keine Affäre oder Liebschaft, sondern eine tiefe, solide, wenn möglich langjährige Beziehung, eine ergänzende Partnerschaft. Mir ist es jedesmal sehr ernst, auch wenn ich ein schelmischer, spitzbübischer Mensch bin. Und es mag jetzt sehr hochmütig klingen, ich verschenke nicht einfach so mein Herz. Grunvoraussetzung ist ein Mensch in hoher Vollendung. Ein heller Mensch. Dessen Ideal es ist, (mehr) Mensch sein zu wollen. Ein humanorientierter Mensch, dessen Persönlichkeitsentwicklung und Mensch Werdung im Vordergrund steht.
 
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  • #8
Es dürfte auch ein Unterschied sein, ob ländliche Region oder Stadt. Richtig katholisch oder eben ... Wo alte Werte noch Gültigkeit haben, wird eher geheiratet - ob das nun gut oder schlecht ist, nunja.

Wer sich allerdings als Schlampe präsentiert, wird auch nicht geheiratet - ist auch klar. [mod]
 
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  • #9
Kommen wir zu den Fragen zurück :)!

Weil eine Frau keine gute Ehefrau, Hausfrau, Mutter und Hure in einer Person sein kann.

Daher suchen sich meistens Männer Frauen und heiraten sie, die die ersten 3 Bedingungen erfüllen und holen sich den Sex über kurz oder lang in Affären oder bei Prostituierten.

Leider gehen auch viele Frauen und Männer in einer Beziehung/Ehe in einer Mutter und Vater-Rolle über und keine Frau geht mit ihrem "Vater" (normaler Weise) nicht ins Bett. Kein normaler Mann geht mit seiner Mutter ins Bett. Aber er sieht irgendwann in seiner Frau eine Art Mutter, weil sich die Beziehungsebenen zum ungunsten entwickelt haben. Das gesunde Verhältnis zwischen Mann und Frau, wo auch der Sex gestimmt hat, hat sich durch den Alltag und durch persönliche Schwächen zum ungunsten entwickelt. Eigentlich liebt Mann seine Frau noch, aber er hat keine Lust auf Sex mehr mit ihr und geht deswegen fremd. Frauen geht es übrigens auch so.

Wenige Paare können erfahren, was eigentlich hinter diesem Verhalten und dem Phänomen steckt und daher gehen auch viele Ehen/Beziehunge letztendlich schief.

Zu diesem Phänomen gibt es auch Infos im Internet, man muss aber ganz schön danach suchen.

W (46)
 
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  • #10
@3: Du bist 38 und hattest 5 LANGJÄHRIGE Beziehungen??? Einer von uns beiden kann offenbar nicht rechnen..... Selbst, wenn Du sehr früh mit einer Partnerin zusammen gelebt hättest, also bereits mit 18, dann können doch -sofern Du immer sofort in eine neue Beziehung geschlittert wärst, Deine "Beziehungen" im Durchschnitt nicht länger als 4 Jahre gedauert haben, oder sehe ich das falsch? Und Du sprichst bereits von LANGJÄHRIG? Dann seid Ihr doch jeweils über eine Kennenlern-Phase nicht hinaus gekommen. Ich vermute mal, dass das der Grund ist, warum Du hier so verbittert schreibst und nur noch den Sex an 1. Stelle siehst. Ich gebe Dir Recht, dass guter Sex zu einer guten Partnerschaft dazu gehört, aber das ist doch beileibe nicht alles. Wenn man Dein posting liest, sieht man eigentlich eher einen pubertierenden Jungen vor sich, der noch nicht trocken hinter den Ohren ist, aber beileibe keinen 38-jährigen Mann.

@Fragestellerin: Aus Deiner Wortwahl "Männer zum Standesamt schieben" entnehme ich, dass Du noch sehr jung bist? Vielleicht verrätst Du uns Dein Alter? Wenn man sich in jungen Jahren mit einem Partner einlässt, mit ihm zusammen zieht und eine gemeinsame Zukunft plant, dann spricht man i.d.R. auch über Kinder, die man haben möchte. Man bespricht, wer die Elternzeit und wie lange nimmt, ob man finanziell zurecht kommt, wenn man eine Zeitlang nur ein Gehalt zur Verfügung hat, wie man die sich anschließende Kinderbetreuung regeln kann und will usw. Dann ist es normalerweise klar, dass man auch heiratet. Wenn man sich mit den Kindern noch Zeit lassen will, redet man über eine Karriereplanung, wie und wo diese stattfinden kann und sollte, ob man plant, sich eine Immobilie anzuschaffen usw. Auch in einem solchen Fall würde man vermutlich über eine feste Bindung, sprich: Heirat reden. Worüber habt Ihr Euch denn unterhalten? Ihr habt doch sicherlich nicht nur in den Tag hinein gelebt, sondern Euch auch um Eure Zukunft Gedanken gemacht, oder nicht? Habt Ihr nicht über Ängste, wie z.B. finanzielle Krisen, Arbeitslosigkeit, evtl. mal in einer weit entfernten Stadt arbeiten zu müssen, daraus resultierender Wochenendbeziehung usw. geredet? Es kann doch nicht sein, dass Ihr ausschließlich über den Besuch einer Disco gesprochen habt, oder doch? Falls Letzteres zutrifft, verstehe ich durchaus, dass eine Heirat nie ein Thema war........
 
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  • #11
Immer mehr wollen Männer nicht mehr heiraten, ist auch ok so! Es ist doch viel einfacher wenn es nicht mehr klappt! Die Frauen verlassen eh die Männer wieder, also erst nicht heiraten, ein guter Tipp, der beste Tipp!!! m
 
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  • #12
Ja es ist so richtig: "die meisten Männer werden von den Faruen zum Standesamt geschoben" und genau deshalb werden sie wieder von den Frauen verlassen!!! Männer blickt ihr langsam??
 
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  • #13
zu #9 (bin #3)
Also: Zwei Beziehungen dauerten jeweils ca. 2 Jahre, eine knapp 4 und die letzte gut 8 Jahre.

Vierjährige Kennenlernphasen finde ich sehr interessant, das müsstest du mal genauer erläutern ... war war denn der erste Sex...oder war es dafür noch zu früh ?
 
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  • #14
hier #5 an alle:

Das ist ja schrecklich was ich hier lese!

Katholisch als Heiratsgrund, Frauen trennen sich eher von den Männern... hey, Leute!

Also ich denke ganz und gar nicht, dass die Religion irgendetwas mit Heiraten zu tun hat! Heiraten hat was mit JA als WERT füreinander zu tun! Und wenn wir Männer uns deswegen einschüchtern lassen, weil die Frauen uns heute tendenziell verlasen, dann sollten wir mal zuerst fragen, warum die Frauen dies tun!

Ich denke wenn Frauen erkennen, dass die Beziehung zu einem Mann als Lebensziel, als Teil ihres Lebens nicht mehr funktioniert, dann ist schluß, sind sie lieber alleine,weil sie es nämlich schon sind, halt nur "gebunden alleine".


Und all denen, die von einer Art Beziehungsangst sprechen: Ihr mögt jetzt besonders attraktiv sein, gut im Bett und was weiß ich alles. Überlegt bitte auch mal, was wohl sein wird, wenn ihr älter werdet. Wer ist dann da, Euere 20 Jahre jüngere LoverIN?

Ich finde es schade, dass bei EP offensichtlich viele dabei sind, die gar nicht wissen, ob sie überhaupt eine PARTNERSCHAFT eingehen wollen, geschweige denn heiraten wollen. Kein Wunder, werden hier im Forum teilweise so große Enttäuschungen ausgedrückt in Fragestellungen offenbar.


Wer sich fragt, ob er/sie lieber heiraten oder eine Affäre haben soll, etc., dem kann ich nur sagen, mach Dir erst mal klar, was DU willst! Dann beginne zu suchen, was für Dich passt. So vermeidest Du Enttäuschungen und unangehme Situationen.
 
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  • #15
@#9
Natürlich sind Beziehungen, die über ein Jahr hinausgehen, langjährige Beziehungen.
Ab wann spricht denn ein Paar über die Zukunft, wann zieht es zusammen? Nach erst mindestens 5 Jahren, also nach Deiner sogenannten Kennenlernphase?
Das ist doch Quatsch.
Er hatte mit 38 Jahren 5 länger dauernde Beziehungen, das ist doch wohl besser, als jedes Wochenende eine andere in die Kiste zu zerren.
Zumindest hat er die Damen nicht geheiratet und es ist sein gutes Recht, eine sexuell kompatible Partnerin zu suchen.
w44
 
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Gast

  • #16
Klar gibts Frauen erster Wahl-- oder Männer erster Wahl-- Sarkasmus aus :)

Ich denke #5 hat es gut beschrieben: "Warum diese Frau? Dieselben Wertvorstellungen, dieselben Lebensziele und der unbedingte Wunsch zusammenzusein. Sie war natürlich auch sehr attraktiv und unser Liebesleben stimmte auch" das sind doch mal gute Eigenschaften für ne Ehe. Aber jeder muss für sich entscheiden was für sie oder ihn gerade das Richtige ist, ob sie nun nen LAP (Lebensabschnittpartner) sucht, oder nen Lover (Affäre) oder nen Loved one (Beziehung mit bis zur Heirat) dann ist es denen Ihr Ding es mit Ihren Partnern auszumachen was Sache ist.
Klar, wenn ich gerade nicht die Frau zum Heiraten sehe.. dann kann man sich fragen ob es Sinn macht trotzdem zu sehen wos für beide langgeht.. aber meist ist es vertane Zeit.. denn es gibt sicher noch die Catches: Ehefrau, Mutter, Hure.. :) Hausfrau brauche ich nicht- kann man gemeinsam machen oder jemand anstellen.
 
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  • #17
Heutzutage kann man es sich doch gar nicht mehr leisten zu heiraten! Jede 2. Ehe geht kaputt und wird von der Frau verlassen!!! Was sagt uns diese Tatsache, Leute - aufwachen ist angesagt???
 
B

Berliner30

  • #18
Jeder Zweifel hält einem vom heiraten ab. Wenn es keine Zweifel gibt um man rundum glücklich ist, erst dann wird geheiratet. Natürlich sollte dieser Zustand länger andauern und erst dann wäre ich bereit dazu.
 
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  • #19
Ich würde eine Frau dann heiraten, wenn ich sie (nach außen hin) an mich binden möchte, so wie sie mich an sich binden möchte....aber aufpassen, dieses gewünschte Bindungswunsch muss von Beiden so empfunden werden.

Wenn die FS nicht nach Heiraten gefragt wurde, dann waren offensichtlich noch soviel Zweifel auf Seiten der Männer vorhanden (das kann ich gut verstehen, Mann will eben auch, dass eine Ehe lange hält) , das sie die FS offensichtlich nicht für immer an sich binden wollten.

Ich beobachte z.B. öfters Frauen oder Männer die dazu neigen sich gehen zu lassen (also undiszipliniert mit sich selbst umgingen) ; früher wurde das Inkauf genommen trotzdem geheiratet , heute eben nicht mehr. Diese Menschen werden überwiegend leer ausgehen ... M
 
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Gast

  • #20
Es gibt hier einen einzigen Beitrag, der in etwa das widerspiegelt, das ich auch denke: #5

Auch ich denke, dass die passende Antwort eher zu der Frage gehört, wie findet man den - einen - Partner (Mann)?

Ich war schonmal (18 Jahre zusammen, davon 10 verheiratet) solch einem Mann begegnet -nur viel zu früh- ... und irgendwann haben wir uns dann unterschiedlich weiterentwickelt und waren irgendwann nicht mehr zueinander kompatibel.

Hier habe ich nun mein "Gegenstück" gefunden (und hoffe selbstverständlich, dass weil wir "älter" und "gesetzter" sind, uns zukünftig nicht unterschiedlich entwickeln werden ...)

Warum ER dieser eine Mensch/Mann für mich?
Ähnlich Wertvortellungen, absolute Werte, die uns heilig sind, ähnliche Interpretation und Verständnis vom Leben, gleiche bzw. kompatible Lebensziele, kein Zwang, den anderen "sein" lassen wie er ist, tiefes Verständis für die andere Seele und des anderen Gefühle ... der drängende (unbedingte) Wunsch dem anderen immer nahe zu sein, und ja, auch das ist unglaublich wichtig: Richtig guter, erfüllender und befriedigender Sex und das "sichfallenlassenkönnen" ... sich einfach nichts niemanden anderen vorstellen können, als genau diesen einen Mensch an seiner Seite.
Ich widerspreche, dass dies dann immer in einer Heirat münden muss - aber für mich ist eine Heirat doch noch ein wichtiger, weil tiefer und einschneidender Schritt mehr.

Bevor ich meinen Partner hier kennengelernt habe, wollte ich definitiv NIE mehr heiraten. Jetzt werde ich wieder heiraten, aus genau den oben geschilderten Gründen.
 
  • #21
Liebe Fragestellerin!

Jetzt mal eine prägnante Antwort von mir:

1) Heirat und dauerhafte Partnerschaft sind zweierlei Dinge. Ich sepbst würde nur heiraten, wenn eine Familiengründung konkret geplant ist. Für Kinder ist eine Heirat heute noch sehr sinnvoll. Andere Gründe fallen mir kaum mehr ein.

2) Eine dauerhafte Partnerschaft wünscht man sich, wenn einerseits echte Liebe gewachsen ist und andererseits Interessen und Gewohnheiten, Ansichten und Wertvorstellungen, Lebenziele und Lebensplanung zusammenpassen. Ob daraus eine Heirat folgt, hat vielleicht mit traditionellen und religiösen Motiven zu tun oder aber wie in 1) gesagt mit Familiengründung.

3) Kurze Affären und auch kürzere Partnerschaften beruhen eher auf sexueller Anziehung. Da geht es selbst bei echter vorläufiger Verliebtheit nicht wirklich um Basiswerte. Auf Deine nachgestellte Frage "und die anderen sind nur für Sex gut?" kann man daher klar antworten: Ja. Wenn einem Mann eine Frau optisch gefällt, dann ist sie oftmals gut genug für Sex, auch wenn es für eine weitergehende Partnerschaft nicht reicht. Daher predige ich hier ja auch: Nicht vorschnell auf Sex einlassen, es sei denn, man kann wirkluch damit leben, einfach nur Sex zu haben.
 
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  • #22
Ob manche Frauen "geheiratet werden" oder nicht, hängt oft gar nicht von ihnen ab, sondern von der gesamten Lebenssituation und Lebensgeschichte, auch der des Mannes.
Wer sich in relativ jungen Jahren und mit Blick auf Familiengründung verliebt, wird oft auch heiraten. Wenn Mann und Frau sich lieben und entschieden haben, dass sie ideal zueinander passen und sich ein gemeinsames (Familien)-Leben vorstellen können, führt das oft in eine Ehe.

Anders ist es bei späteren Begegnungen, besonders wenn einer oder beide schon mal verheiratet waren. Ich habe nach zwölf Jahren Beziehung mit 30 geheiratet und war weitere zwei Jahre später wieder geschieden. Danach hatte ich keine nennenswerte lange Beziehung mehr gefunden, bis heute. Trotzdem gelte ich immer als Frau, die schon mal verheiratet war und nicht als eine, die "sitzen geblieben" ist.
Gegenbeispiel: Eine Freundin von mir war nie verheiratet, hatte aber immer Beziehungen und traf dann Ende 30 einen Mann, der sie endlich, aber erst nach 12 Jahren eheähnlicher Beziehung! geheiratet hat. Meine Freundin hatte es immer als Makel gesehen, schon über 40, aber immer noch eine unverheiratete Frau zu sein.
Ihr Mann aber hattte sich so schwer getan, da er schon zwei Mal geschieden war, als sie zusammen kamen.

Ich glaube darum nicht, dass es an einem bestimmten Typ Frau liegt, dass sie nicht um die Heirat gebeten wird. Es hängt von ganz vielen äußeren Faktoren ab und manchmal ergibt es sich einfach nicht. Zum Beispiel auch, weil die Frau vielleicht immer auf Männer trifft, die absolute Heiratsgegner sind oder wie eben beschrieben gebrannte Kinder u.ä.
Oder aber sie treffen einfach nie oder nicht mehr den Richtigen, wie ich :). Allerdings möchte ich auch gar nicht mehr heiraten. Aber einen Mann, der mich noch mal so gerne hat, dass er mich das fragt, wünsche ich mir schon ;-).
w,52
 
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  • #23
Zu #21: mit Deiner Einstellung wirst Du den Mann nicht finden können, da steigt wirklich keiner ein!
 
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  • #24
@22
Ich glaube nicht, dass ich eine besondere "Einstellung" deutlich gemacht habe. Das musst du mir erklären, welche nach deiner Ansicht scheinbar negative Einstellung du das heraus gelesen hast?
Ich habe Beispiele gegeben (ich war ja schon mal verheiratet) und wollte deutlich machen, dass es nicht wichtig ist zu heiraten, um eine glückliche Beziehung zu haben.
Und am Ende der Satz war mehr oder weniger scherzhaft gemeint.
Doch warum sollte ich auch in meinem Alter die Einstellung haben, unbedingt heiraten zu wollen? Ich glaube nicht, dass mir diese es leichter machen würde, nochmal den Richtigen zu finden. Gerade in meiner jetzigen Altersgruppe gibt es mit Sicherheit auch nicht mehr viele Männer, denen eine (weitere) Heirat noch besonders wichtig ist und nach einer Frau suchen, die geheiratet werden will.
 
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  • #25
Ein Mann heiratet eine Frau, wenn er sich sicher ist, dass er sie nie wieder gehen lassen will.
Wenn Du die Männer immer sicher gemacht hast, dass Du nichts besseres als ihn finden kannst, muss er Dich auch nicht heiraten.

Ehen leben vom Wettbewerb unter den Männern und dem Glauben, diese Frau festhalten zu müssen.
Wenn keine anderer Mann Dich begehrt, hat Dein aktueller Freund keinen Grund, Dich als sein Eigentum zu markieren. Ein Mann heiratet aus Besitzerstolz, aus sexueller Abhängigkeit und manche vielleicht auch aus Liebe.

Ich kenne zwei Frauen, die mehrmals verheiratet waren bzw. zum 4. Mal verheiratet sind. Ihre Männer kamen sexuell sehr auf ihre Kosten und haben sie geheiratet, dass sie diese Frauen exklusiv für sich hatten. Sie haben Kinder von ihrn diversen Ehemännern bekommen und die neuen Männer haben sich durch die Kinder nicht abschrecken lassen, erneut zu heiraten.

Hat die Frauen nicht gehindert, sich einen besser verdienenden nächsten Ehemann zu suchen aber vielleicht erklärt es Dir, wieso Du noch keinen Antrag bekommen hast?
Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin.....
 
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  • #26
#24 u. ä.: Ihr vergesst aber die Frauen, die gar nicht heiraten wollen (oder wegen des Versorgeraspektes müssen), aber trotzdem eine langfristige Partnerschaft anstreben....
Gerade für geschiedene Männer, die noch für Ex-Frau und Kinder zu zahlen haben, müssten solche Frauen, die sich selbst versorgen können und wollen, keine Kinder haben und wollen, doch interessant sein.

Aber nein: Statt dessen kommt von irgendwoher so ein konstruiertes Argument wie: Männer wollen bei sexueller Passung ihr Eigentum durch Heirat sichern... und gleichzeitig wird gemutmasst, dass alle Frauen, die noch nie verheiratet waren, sexuell nicht so gut sind (oder sonstwie nicht gut genug)...
Garantie gibt's bekanntlich nie - egal ob mit oder ohne Trauschein.
 
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  • #27
Tjaaa, das wüßte ich auch zu gern. Ich persönlich halte es wie Frederika und kann dem Heiraten an sich nichts abgewinnen. Muß ja auch heute nicht sein.

Denke mal, ich war früher zu naiv. Das muß sie in die Flucht geschlagen haben.

Constanze
 
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