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  • #1

Nachehelicher Unterhalt für erwerbsunfähige Ex-Frau?

Fakten: - Scheidungsurteil ohne Vereinbarung eines nachehel. Unterhaltes, nur Hinweis auf 12x Trennungsunterhalt gegeben - habe noch über 4 Jahre aus freien Stücken diesen Unterhalt pro Monat gezahlt - nach Einstellung meiner Unterstützung lässt Ex-Frau Brief über Anwalt an mich zustellen, in dem ich aufgefordert werde, weiter Zahlungen zu leisten bzw. Einkünfte darzulegen - Sie wurde Alleineigentümerin der in der Ehezeit erworbenen Immobilie und bewohnt diese. - Wir sind beide Anfang 50. Fragen: Wie schwer wiegt die Erwerbsunfähigkeit, um jetzt (Scheidg. 2005) Unterhaltsansprüche geltend zu machen? Dabei teilte sie mit, die Zahlungen eigentlich nicht für sich direkt zu benötigen, sondern leitet diese an das Kind (28, in Ausbildung) weiter. Welche Erfahrungen habt ihr mit div. Klagen auf Unterhalt gemacht?
 
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  • #2
Warum hast du überhaupt weiter gezahlt? schön blöd von dir - war ja ein nettes Zubrot für sie. Ich habe rechtlich keine Ahnung, könnte mir aber vorstellen, bei unserer Unrechtssprechung wirst du weiter verdonnert zu zahlen.
 
  • #3
Nimm Dir einen Fachanwalt, der dich umfassend beraten kann. Hier geht es um viel zu viel Geld, als dass Du ein Laienforum befragen solltest.

Schon ein einziger gesparter Monatsunterhalt deckt lässig die Beratungskosten ab. Das ist es einfach wert.
 
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  • #4
Gute Erfahrungen! Wenn Deine Frau eine Erwerbsunfähigkeitsrente bezieht steht ihr daneben ein sogenannter Aufstockungsunterhalt zu, vor allem bei einer langjährigen Ehe. Dass sie das Haus übernommen hat steht dem ja nicht entgegen, denn im Gegenzug musste sie dir ja die Hälfte des Hauswertes auszahlen, sofern Euch beiden das Haus zu gleichen Teilen gehörte.

Wofür sie diesen Unterhalt ausgibt, dafür muss sie Dir gegenüber keine Rechenschaft ablegen. Sie kann damit ihr Kind unterstützen oder auch die Kirche. Da Euer Kind sich noch in Ausbildung befindet, bist natürlich auch Du ihm gegenüber unterhaltsverpflichtet.

Wenn Du ein Vielfaches ihrer Rente verdienst (die dürfte mit Anfang 50 nicht allzu hoch sein!), wirst Du um nachehelichen Unterhalt nicht herum kommen, da Deine geschiedene Frau nicht zur Arbeit verpflichtet werden kann. Mach Dir keinen Stress und akzeptiere Deine nacheheliche Verantwortung.
 
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  • #5
Deine Ex hat gute Karten. Ist sie arbeitsunfähig krank, muß lt. Gesetz der Ex Mann weiter zahlen.
Frag deinen Anwalt.
 
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  • #6
Lieber FS,

Hut ab dass Du Deiner Verpflichtung, und darüber hinaus auch noch, so gewissenhaft und
grosszügig nachgekommen bist.
Für mich ein Zeichen von sehr gutem Charakter , wenn Du nicht in die Falle tappst Dich
jetzt nachträglich "ausgebeutet" zu fühlen .

Eine Beratung macht sicher Sinn, aber wenn es so ist dass euer gemeinsames "Kind"
in der Ausbildung finanzielle Unterstützung braucht dann überweise das Geld doch
direkt zu ihm(ihr) hin.
Wäre auch eine Lösung und ein Ende der Ausbildung ist sicher auch in Sicht.
 
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  • #7
Meiner Meinung hat die Tochter überhaupt keinen Anspruch, erstmal ist sie schon 28 J. und hätte im Laufe der Zeit selbst arbeiten gehen können. Hat sie schon eine Ausbildung absolviert und macht nun noch eine zweite, steht ihr deshalb kein Kindesunterhalt zu. Deine Frau bekommt doch EU Rente. Die ist meines Wissens höher als manches Einkommen bzw. Hartzsätze. Kann mir wirklich nicht vorstellen, dass sie damit durchkommt. Im Zweifelsfall entweder Rechtsanwalt kontaktieren oder sich beim Amtsgericht informieren. Meistens gibts einen Tag, wo man sich für etwa € 10,00 informieren kann und evtl. dort Rechtsbeistand holen kann. Frage mich, was in dieser Frau vorgeht. Wohnt in der Immobilie, bekommt EU-Rente. Sowas nenne ich auch Ausbeutung. Haben solche Menschen kein Gewissen. Mach Dich schlau. Ich denke, Du hast gute Karten.
 
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  • #8
Hallo du hast bei Eurer Scheidung einige Dinge einfach verschlafen-------wenn du den Unterhaltsverzicht(auch in Not) in den Scheidungsantrag und Urteil aufnehmen lassen hättest---wärst du jetzt nicht in dieser Situation.So kann sie ohne Lebensgemeinschaft und neuer Ehe ,ein Leben lang auf dich zurückgreifen------naja nicht jeder will Arbeiten für Geld---Frauen in solch Situation meist schon garnicht!Ja frag einen Fachanwalt um event.noch für dich etwas positiv zu verändern....

m48
 
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