• #31
Na ihr Frauen. In Foren wie diesen. Oder Du brauchst nur mal jede x-beliebige Seite im Internet aufsuchen wo es um Tipps fürs Onlinedating geht.

Es geht doch nicht nur um mich. Diese Erfahrungen machen 80% der Männer beim Onlinedating.

Aber die dicke Fleischwarenfachverkäuferin von gegenüber willste auch nicht.
Woher willst Du das wissen?
 
  • #32
Ja nur müssten nach dieser Logik viele Männer überhaupt keiner Frau zusagen.
Das ist nicht förderlich fürs Selbstbewusstsein.

Ob man die Absage nun ausspricht oder nicht, macht ja keinen Unterschied.

Zudem sind ja nunmal Fremde nicht für den Aufbau des SELBST(!)Bewusstseins zuständig.

Oder willst du einen Kontakt aus Mitleid erzeugen?

Wer selbstbewusst ist, nimmt es nicht persönlich. Man sollte es doch auch anderen zugestehen, einen anderen Geschmack zu haben.

Es stehen ja auch nicht alle Männer auf den gleichen Typ Frau.
 
  • #33
Das heißt als Mann soll man jegliche Zurückweisung immer klaglos und souverän hinnehmen, nie mal was in Frage stellen? Die Frau ist die Königin und wählt aus und er hat gefälligst die Klappe zu halten und alles zu schlucken?
Wenn du einer Frau nun mal nicht gefällst, was willst du denn machen? Du kannst sie ja nicht zwingen dich attraktiv zu finden. Anziehung kann man nicht herbei diskutieren. Das Leben ist eben nicht fair. Die Frauen wählen so wie du wählst. Da kannst du dich noch so oft beschweren, das ändert ja nichts. Wir (Männer und Frauen) finden attraktiv, wen wir attraktiv finden. Infragestellen ändert nichts an der Biologie.
Du kannst ja niemanden zwingen mit dir zusammenzusein, der nun mal keine Anziehung zu dir empfindet.
Ja nur müssten nach dieser Logik viele Männer überhaupt keiner Frau zusagen.
Genauso gibt es Frauen, die von Keinem attraktiv gefunden werden.

Es wird ja nicht von höchster Stelle jedem Menschen ein anderer zugeordnet. Nicht jeder Topf findet einen Deckel. Nicht jeder Mensch ist liebesfähig und nicht jeder Mensch ist liebenswert (leider, ist so).
 
  • #34

🤭

Oder Du brauchst nur mal jede x-beliebige Seite im Internet aufsuchen wo es um Tipps fürs Onlinedating geht.

Das sind halt Tipps wenn man wissen will wie man eine bessere Aussenwirkumg erzielt.

Außerdem hast du doch auch bestimmte Anforderungen an den Auftritt von Frauen.

Diese Erfahrungen machen 80% der Männer beim Onlinedating.

Weniger attraktive und wählerische Frauen sicher auch.


Dachte nur so.. 😶
 
  • #35
Das sind halt Tipps wenn man wissen will wie man eine bessere Aussenwirkumg erzielt.

Was mich an @mightyMatze seinem Post stört, ist die Opferhaltung. Er hat offenbar das Problem von zu wenig gutem Feedback und sucht die Schuld bei 'den Frauen' , statt sich selbstkritisch mit seinem Auftreten oder eben auch nur seiner Auswahl auseinander zu setzen.

Wie war das? Der Wurm muss dem Fisch schmecken. 🐟

Im Prinzip müssen die gleichen Überlegungen erfolgen wie im Bewerbungsgespräch:

Welchen Nutzen bringen Sie der Firma?
Was sind Ihre Fähigkeiten?
Warum sollten wir ausgerechnet Sie nehmen?
Was unterscheidet Sie von anderen....
Ihre Motivation?
Was erwarten Sie sich von der Stelle?
Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Das muss man sich erstmal selbst bewusst machen, eh man sich "bewirbt", egal ob m/w oder Salatgurke.

Nur wenn man sich gut verkaufen kann und dem Gegenüber glaubwürdig die Erfüllung seiner (!) Bedürfnisse suggerieren kann, hat man Erfolg.
Durch Forderungen - insbesondere überzogene ! - jedoch eher nicht.
 
  • #36
Es wird ja nicht von höchster Stelle jedem Menschen ein anderer zugeordnet. Nicht jeder Topf findet einen Deckel. Nicht jeder Mensch ist liebesfähig und nicht jeder Mensch ist liebenswert (leider, ist so).
Lustig: das alles sehe ich komplett anders als Du.

Will heißen, um es hier auch deutlich zu schreiben:

Für JEDEN Menschen gibt es naturgemäß sein sehr gut passendes Gegenüber. Das hat unsere Natur evolutionsbedingt zum Glück so eingerichtet. Selbst jeder noch so große, eigenartige Exot (ich persönliche kenne in unserer Großstadt, aber auch auf dem Land mehr als genug davon! : - )) findet jemanden, der lustigerweise wie "Deckel auf Topf" passt. Und, ja: Kompromisse darf man schon auch eingehen, falls man mal wirklich längere Zeit sein Pendant nicht finden kann!

"Liebesfähig" ist ein SEHR weit interpretierbarer Begriff. Fast JEDER Mensch versteht unter "Liebe" etwas komplett anderes! Wir Deutschen sind eines der wenigen Länder auf dieser Erde, die nur das eine Wort "Liebe" für viele verschiedene Arten von Liebe (familiäre, partnerschaftliche, erotische, Paar-beziheungs-technische, allen Menschen gegenüber, religiöse/ christliche, etc.). Noch nie bin ich in meinen fast 50 Jahren jemals einem Menschen über den Weg gelaufen, der "nicht liebesfähig (?!) gewesen wäre! Kennst Du, @Sommergold, hier wirklich auch nur einen einzigen Menschen?!?! Wir sind doch ALLE soziale Wesen. Liebe..., ja,... welch dramatischer Begriff!

Und noch krasser: "nicht liebenswert"?!?! Also, hier kann ich mir noch nicht mal einen Menschen VORSTELLEN! Hab mal ein interessantes Buch eines Psychologens gelesen, der sich auf ("gemeingefährliche") Täter im Gefängnis spezialisiert hatte ((Massen-)Mörder, Vergewaltiger, Totschläger, etc.). Ganz erstaunlich, als wie intesiv liebes-fähig und vor alle auch selbst liebenswert er diese Menschen alles in allem beschrieben hat! Zu allermeist handelt es sich bei gefühlskalten Menschen um SEHR sensible Wesen, denen selbst Schlimmes - meist schon in frühen Jahren ihres Lebens - angetan wurde.
PS: Beinahe jeder Pädaphile wurde als (Klein(st))Kind selbst übel sexuell missbraucht.

Nein! ist eben NICHT so! Das ist DEINE (nicht faire und fast schon gemeingefährliche) Meinung. Und es ist schon gar nicht schön, dies in Klammern zu schreiben!
 
  • #38
Noch nie bin ich in meinen fast 50 Jahren jemals einem Menschen über den Weg gelaufen, der "nicht liebesfähig (?!) gewesen wäre! Kennst Du, @Sommergold, hier wirklich auch nur einen einzigen Menschen?!?! Wir sind doch ALLE soziale Wesen.
Hier dachte ich an Extreme, keine gesunden Menschen, sondern ausgeprägte gefühlskalte Soziopathen, nicht zu Empathie anderen gegenüber fähig. Ich denke es gibt Menschen, die wirklich nicht lieben können. Die keine sozialen Wesen sind. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Und noch krasser: "nicht liebenswert"?!?! Also, hier kann ich mir noch nicht mal einen Menschen VORSTELLEN!
"Liebenswert" in dem Sinne, dass sie niemals als Partner in Betracht gezogen werden.
Es gibt ja so richtige "Kotzbrocken" als Mitmenschen. So richtig unsympathische cholerische verbitterte A****löcher.
Oder Menschen, die sich unmöglich anderen gegenüber verhalten, sozial unverträglich sind. Oder Menschen, die wirklich richtig wunderlich sind mit einer bizarren Art. Oder Menschen, die extrem ungepflegt im Sinne von verwahrlost und übelriechend sind. Oder Menschen, die vom Großteil der Gesellschaft als optisch unattraktiv bewertet werden. Es gibt Menschen, sozial isoliert, 180 kg mit offenen Wunden an den Beinen zu Hause einge-igelt.

Jeder von ihnen hat bestimmt eine sehr liebenswerte Seite (außer die Gruppe der A****löcher), aber nicht jeder wird einen Partner finden. Das kannst du mir nicht erzählen.

Dann gibt es noch Gruppen von Menschen, die leider von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Viele Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen, Schizophrene, Drogenabhängige, Obdachlose. So viele einsame Menschen, die wie gar nicht im Blick haben.

Dass vom Schicksal für Jeden ein Pendant vorgesehen ist, ein liebender Deckel, das glaube ich einfach nicht. Auch wenn es eine schöne Vorstellung wäre.

Ich mag die meisten Menschen, gerade die Ausgeschlossenen, die ich zu Hause besuche. Aber so viele von ihnen sind einsam und bleiben einsam, das kannst du dir gar nicht vorstellen.
 
  • #39
Warum wird Bedürftigkeit eigentlich immer als negatives Kriterium dargestellt? Bedürfen wir nicht alle der Liebe anderer Menschen? Jedenfalls stehe dazu, dass ich der Liebe und Zuneigung anderer bedarf. Ist es so verkehrt, das auch zu zeigen?
Ist eine Gradwanderung. Zeigen ja, doch immer nur, wie der Andere es gerade will, insgeheim erwartet (ohne es dem anderen mitzuteilen) und es sich gerade wünscht und damit wird es schwierig. Zeigt der Bewerber zuviel Interesse, falsches Interesse oder zur falschen Zeit, ist es bedürftig.
 
  • #40
Was mich an @mightyMatze seinem Post stört, ist die Opferhaltung. Er hat offenbar das Problem von zu wenig gutem Feedback und sucht die Schuld bei 'den Frauen' , statt sich selbstkritisch mit seinem Auftreten oder eben auch nur seiner Auswahl auseinander zu setzen.

Ich wollte eigentlich weniger über mich persönlich diskutieren - mir wird in diesem Forum ohnehin meist viel zu schnell die jeweilige Diskussion auf eine persönliche Ebene geschoben anstatt mal beim großen Ganzen zu bleiben.

Das "große Ganze" heißt in diesem Fall: Die Mehrheit der Männer (ca. 80%) hat beim (Online)dating keinen oder kaum Erfolg sondern erfährt in erster Linie Ablehnung und ist deswegen gefrustet oder gar verzweifelt. Diese Aussage lässt sich vielfach belegen auch durch Veröffentlichungen in der Presse. Darauf bauen die Onlinedatinganbieter ihr Geschäftsmodell auf.

Es handelt sich also nicht nur um ein persönliches Problem der Männer, egal ob sie Matze, Karl-Heinz oder Egon heißen, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen (vielleicht sogar Problem. Die Folgen der zunehmenden Vereinsamung konnten wir ja in den letzten Monaten ausgiebig besichtigen).

Daher kann man es sich nicht so einfach machen zu sagen dass jeder Mann den es betrifft die Schuld ausschließlich bei sich suchen sollte.
 
  • #41
Warum wird Bedürftigkeit eigentlich immer als negatives Kriterium dargestellt? Bedürfen wir nicht alle der Liebe anderer Menschen? Jedenfalls stehe dazu, dass ich der Liebe und Zuneigung anderer bedarf. Ist es so verkehrt, das auch zu zeigen?

Weil Du damit an Ausstrahlung verlierst.

Es geht ja nicht darum, dass Du Dich in einen Menschen verliebt hast, der ggf. weniger Interesse an Dir hat. Und diesem das dann zeigst. Vielleicht auch Deine Verletzung. Das ist okay. Nicht hilfreich aber manchmal hat man seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle.

Es geht mir darum, dass das Versenden von Massenmails mir zeigt, dass es nur darum geht irgendwie eine Frau zu finden nicht eine "gute" Frau.

Ich lese aus det Art wie er schreibt eine gehörige Portion Frust. Und das ist wenig Sexy.
 
  • #42
Das "große Ganze" heißt in diesem Fall: Die Mehrheit der Männer (ca. 80%) hat beim (Online)dating keinen oder kaum Erfolg

Es handelt sich also nicht nur um ein persönliches Problem der Männer, egal ob sie Matze, Karl-Heinz oder Egon heißen, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen
Wenn 80% der Männer keine Partnerin finden, sind dementsprechend auch 80% der Frauen Single? Und sind daran dann die Männer Schuld?

Oder finden die Männer nur online Niemanden, aber verpartnern sich im echten Leben? Dann ist es ja kein Problem, bzw wenn, dann eines, was beide Geschlechter gleichermaßen betrifft, außer wir haben einen enormen Männerüberschuss.
 
  • #43
Daher kann man es sich nicht so einfach machen zu sagen dass jeder Mann den es betrifft die Schuld ausschließlich bei sich suchen sollte.
Na, ich find es unpassend, in diesem Zusammenhang von "Schuld" zu sprechen. Ich fühle mich nicht schuldig, dass Matze, Karl-Heinz und Egon keine Partnerin finden und auch Ihnen womöglich eine Absage geschickt habe. Ich sehe aber auch Matze, Karl-Heinz und Egon nicht in der Schuld, dass ich noch Single bin. Um es jetzt mal ganz hart aber klar zu sagen: Das ist natürliche Selektion.
w, 41
 
  • #44
Das "große Ganze" heißt in diesem Fall: Die Mehrheit der Männer (ca. 80%) hat beim (Online)dating keinen oder kaum Erfolg sondern erfährt in erster Linie Ablehnung und ist deswegen gefrustet oder gar verzweifelt.

Ich denke das liegt als allererstes mal daran, dass online viel mehr Männer als Frauen unterwegs sind, die suchen.

Punkt 2, dass meiner Meinung nach viele Männer völlig unreflektiert suchen und Onlinedating offenbar für eine Katalogauswahl halten.

Da haben 50jährige keinerlei Hemmungen, eine 20jährige anzuschreiben, die Dicken die dünnen Models, die Kleinen, die 1,80 m Frau, der Proll die Akademikerin, andere präsentieren sich in obszönen Anschreiben. Wieder andere haben bereits 4 Kinder von 3 Frauen oder wohnen am anderen Ende der Welt und wünschen, dass Frau dann zu ihm zieht.

Nur keiner scheint sich zu fragen, ob das Objekt der Begierde überhaupt einen Bedarf oder auch nur Interesse an IHM haben könnte. Gefallen ist nunmal keine Einbahnstraße.

Die 20 jährige sucht sicher keine 50j. Männer, weil sie umgekehrt auch nen straffen Körper beim Partner wünscht, und auch der Mann das Abitur der Kinder noch erleben sollte,
die schlanke sportliche will keinen unförmigen Couchpotatoe, die 1,80m Frau auch einen Mann, von dem sie sich beschützt fühlt, was schwer fällt, wenn sie ihn in den Schwitzkasten nehmen kann und die Akademikerin möchte sich sicher auch auf Augenhöhe unterhalten können und sich nicht für das Benehmen des Mannes schämen müssen.

Aber da viele all das nicht beachten, nicht nach rundum passfähigen Frauen sondern nur nach den schönsten Feauen schauen, haben die schönsten halt die Wahl und die meisten Männer Frust.

Frauen suchen sicher anders. Mir fällt keine Frau mir 50 J. ein, die jemals einen 22-jährigen Mann anschreiben und kennenlernen wollen würde.

Denn ein Mann, der begehrte männliche Eigenschaften aufweist hat sicher kein Problem eine interessierte Frau zu finden.
 
  • #45
NEIN, SO ist die Biologie:

In der Zwischenstufe zwischen SEINER allerersten Auswahl und SEINER Auswahl nach ca. 2, 3 Jahren ist die frau Königin. Und nach in einer späteren Beziehungs-Phase.

Zur Biologie unserer aller(meister) Frau-Mann-Bindung:

1. Der Mann wählt ALS ERSTES aus, welche Frau ihm gut genug gefällt, sie ansprechen zu wollen. Dies passiert meist auf erstmal rein optischen Reizen: Ihre Figur, ihr Lächeln, weibliche Kleidung, Bewegung, ihre (langen) Haare, ihre Jugendlichkeit, ihr Foto (beim Online-Dating),....

2. JETZT wird die Frau zur Königin: Sie entscheidet - nachdem der Mann sich getraut hat, sie anzusprechen/ anzuschreiben -, ob sie sich ihn für mehr vorstellen könne und einen weiteren Schritt mit ihm gehen möchte. Sprechen, schreiben sie (ggffls. auch über einen längeren Zeitraum betrachtet) mehrere Männer an, wird sie den für sie besten/ passendsten unter ihnen für sich auswählen. In den ersten Monaten wird sie den Mann/ die Männer auf Biegen und Brechen auf Herz und Nieren testen.

3. Achtung, und jetzt - meist nachdem die Frau sich total verliebt hat, schon ihre Zukunft mit dem Mann (inkl. Kinder, Hausbau, Zusammenziehen,...) plant und sich die nächsten Jahre/ Jahrzehnte mit ihm erträumt - kommt´s: JETZT wird der Mann zum König: Plötzlich - meist nach 2,3 Jahren - kommt für ihn die Zeit des Zweifelns: "Ist sie wirklich die Richtige für mich?". Es beginnt eine Zeit des Sie-Testens, des Alles-In-Frage-Stellens, des Vielleicht-sich-nach-weiteren/ anderen Damen-Umsehens.

4. Bei der Frau kommt manchmal auch nach ein paar Jahren (meist im 7. Jahr; falls Kinder da sind oft auch erst nach 10, 20 Jahren (Ehe)) erneut ein leichteres oder stärkeres an der Beziehung-Zweifeln auf: "War es das wirklich schon mit ihm? Lässt sich vielleicht mit einem neuen/ jüngeren Mann eine bessere Sexualität für mich leben?", etc..

Ihr seht: Die Frau ist (zeitweise) Königin. Der Mann ist (zeitweise) König. Leider sehen wir die Situation meist immer nur aus eigenem Blickwinkel und oft nur kurzfristig die Jetzt-Situation!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #46
Am besten bewährt hat sich bei mir das Shotgun Prinzip: Verfasse eine Standard-Nachricht und schicke die an 20 Frauen. Da findet sich dann meiste eine, die zurück schreibt.

Ich persönlich würde davon abraten besonders kreativ sein zu wollen. Meines Erachtens bringt Kreativität (in welcher Form auch immer) nichts. Natürlich magst du damit einer 1 von 20 Frauen imponieren, das ist es aber nicht wert 20 Mal eine 1h nachzudenken, wie man die Nachricht genau formuliert. Ich habe das anfangs gemacht. Teilweise hatte ich auch Erfolg - ich bekam Nachrichten zurück, aber insgesamt war dies meiner Meinung die Mühe nicht wert. Denselben Erfolg bekommt man auch mit dem Shotgun Prinzip und braucht dafür vielleicht nur 5-10 Minuten.
Lol, das hat, sogar schon nachgewiesen, 0% Erfolg. Zumindest wenn man etwas ernsthaftes sucht. Das ist sowas von bedürftig/needy und Massenmails sind super leicht und sofort zu erkennen... gib doch deine Pseudo-PickUp-Tipps woanders zum besten 😉

0 Reaktionen! Ich mein, wenn ich Absagen bekomme kann ich damit leben, zu einer Beziehung gehören ja zwei und es muss für beide passen, aber sie sagen nicht ab ... sie machen einfach nichts!
Ernsthaft, was soll der Mist? Worauf warten die alle? Soll ich nach 2-3 Tagen nochmal schreiben, erwartet man das heutzutage?

Wir Männer sollen uns Mühe geben und nicht nur mit "Hey, wie geht's" anschreiben, aber bei 0 Reaktionen kann ich mir die Lebenszeit auch sparen, das ist sehr schade.

Was ist eure Meinung dazu? Geht es euch auch so? Und an die Frauen eben ... was soll das? Was wollt ihr denn damit erreichen?
Bedank dich bei deinen Geschlechtsgenossen, nicht bei den Frauen! 🙄 Die meisten Männer sind derartig RESPEKTLOS und beleidigend, da ihr FRAGILES EGO mit Ablehnung nicht ungegen kann, dass ich mich sicher nicht mit einer Reaktion zur Zielscheibe mache!
Du brauchst ein dickeres Fell oder solltest es schlichtweg lassen!
 
  • #47
In der Kommunikation kommt es ja oft nur darauf an, wer es sagt und wie er es sagt. Der Inhalt spielt nicht die entscheidende Rolle. Ich finde, wenn sich da einer zu viel Mühe gibt, wirkt das schnell unlocker, verzweifelt bis devot. Ich bin sicher, viele teilen diese Meinung objektiv nicht, aber am Ende zählt ja, was es dir als Erfolg einträgt.
Ich finde, dem Profil kann man doch gar nicht so viel entnehmen meistens. Ich fand es früher in den SB eher unangenehm, wenn sich einer so stark auf meine Angaben bezogen hat und daraus eine Mail gebastelt hat. Im RL sagt ja auch kaum einer, hey, ich seh dich gerade Fahrrad fahren, lass uns da jetzt intensiv drüber reden. Oder du arbeitest bei XY, das ist ja spannend, lass uns lange darüber reden. Oder direkt mit dem im Profil angegebenen Kind anzufangen. Das ergibt sich ja Step by Step. Lieber ein lockerer Türöffner, anstatt direkt besonders witzig oder tiefgründig.
 
  • #48
@vonRabenfels
@Queequeg
@Fizzy_B

Ich finde es schon etwas anmaßend über jemanden als Person zu urteilen, wenn man keinerlei Informationen hat. In meinem Post habe ich lediglich meine Erfahrung ausgedrückt, die sich offenbar der von @vonRabenfels Ich hätte mich in meinem Post vielleicht besser ausdrücken, insbesondere Trigger Worte vermeiden sollen.
Das Ziel soll sein, dass man ein Ziel vor Augen hat und erreicht bevor man vor Frust kaputt geht.
 
  • #49
@vonRabenfels
@Queequeg
@Fizzy_B

Ich finde es schon etwas anmaßend über jemanden als Person zu urteilen, wenn man keinerlei Informationen hat. In meinem Post habe ich lediglich meine Erfahrung ausgedrückt, die sich offenbar der von @vonRabenfels Ich hätte mich in meinem Post vielleicht besser ausdrücken, insbesondere Trigger Worte vermeiden sollen.
Das Ziel soll sein, dass man ein Ziel vor Augen hat und erreicht bevor man vor Frust kaputt geht.
...wenn du mir jetzt noch verrätst, über wen ich geurteilt habe....kann ich auch Stellung beziehen.
 
  • #50
Lol, das hat, sogar schon nachgewiesen, 0% Erfolg. Das ist sowas von bedürftig/needy und Massenmails sind super leicht und sofort zu erkennen...

Das Problem ist folgendes:
Wir Männer machen die Erfahrung dass man mit ausgeklügelten individuellen persönlichen Nachrichten auch nicht erfolgreicher ist. Und man fragt sich dann irgendwann warum man eigentlich mehr Aufwand für denselben mageren Ertrag betreibt. Dann kann man ja gleich mit der Schrotflinte ballern.
 
  • #51
Das Problem ist folgendes:
Wir Männer machen die Erfahrung dass man mit ausgeklügelten individuellen persönlichen Nachrichten auch nicht erfolgreicher ist. Und man fragt sich dann irgendwann warum man eigentlich mehr Aufwand für denselben mageren Ertrag betreibt. Dann kann man ja gleich mit der Schrotflinte ballern.
Aus meiner Sicht ist es am zielführendsten, einen kurzen, auffallenden und auf das Profil bezogenen Text zu schreiben, so nach dem Motto "Dein Profil ist mir aufgefallen, weil...". Wenn der sprachlich passend formuliert ist, wird die Frau erstmal aufmerksam und das kann aus meiner Sicht nur der erstmal grundsätzliche Nutzen sein.
Ist sie interessiert, schaut sie sein Profil an und reagiert dann oder auch nicht.

Ausschweifende Texte finde ich nutzlos. Einerseits interessiert man damit nur die Frauen, die meinen, sie sind "die" Frau für ihn. Die sortiere ich lieber gleich aus, das spricht für eine komplizierte Beziehung (mögliche histrionische Persönlichkeit, um es forumsüblich als Persönlichkeitsstörung zu formulieren :) ).

Andererseits sind SB voll von nicht mehr aktiven Frauen oder Fakes, bei denen dann eine russische Agentur oder gleich eine Kontonummer angegeben wird. Da bringt ein langer Text wenig.

"Schrotflinte" bringt auch wieder nichts. Würdest Du Dich persönlich angesprochen fühlen, wenn erkennbar ist, dass nur automatisiert die Ansprache ausgetauscht wird? Ich nicht.
 
  • #52
Wir Männer machen die Erfahrung dass man mit ausgeklügelten individuellen persönlichen Nachrichten auch nicht erfolgreicher ist.
Hier können dir noch hunderte Frauen schreiben, dass sie auf ein 08/15-Anschreiben erst recht nicht antworten, aber du wirst es nicht glauben. Und um ausgeklügelt geht es doch gar nicht, einfach mit einem Satz Bezug auf das Profil der Frau nehmen kostet dich doch keine Stunde Arbeit. Aber stattdessen wieder das verallgemeinernde Wehklagen "Wir Männer ....".

Und genauso wenig wirst du glauben, dass es äußerlich eher unattraktive MENSCHEN (nicht Männer!) beim Online-Dating noch viel schwerer haben als im realen Leben, weil sie noch schneller aussortiert werden. Vor allem dann, wenn wie bei dir schon mehrere Kinder vorhanden sind, "Besonderheiten" wie gläubiger Christ usw. (Deine laxe Einstellung zum Fremdgehen ist ja in deinem Profil wahrscheinlich nicht erkennbar :cool: .)
 
  • #53
Hier können dir noch hunderte Frauen schreiben, dass sie auf ein 08/15-Anschreiben erst recht nicht antworten, aber du wirst es nicht glauben.
Und wie viele Männer sollen Dir noch schreiben dass man mit 08/15 Anschreiben gleich "erfolgreich" ist wie mit individuellen? Ich vertrete hier doch kein absurde Einzelmeinung, sondern schildere nur die Erfahrungen die viele Männer machen.
 
  • #54
Und wie viele Männer sollen Dir noch schreiben dass man mit 08/15 Anschreiben gleich "erfolgreich" ist wie mit individuellen? Ich vertrete hier doch kein absurde Einzelmeinung, sondern schildere nur die Erfahrungen die viele Männer machen.
Wenn du da deine eigene Statistik führst und dir dies außerdem viele Männer bestätigen, musst du ja irgendwie damit umgehen. Aber wenn es dir hilft, hier deinen Frust mitzuteilen, hast du ja auch schon was gewonnen. Viel Erfolg und vielleicht denkst du nochmal über das Angler-Köder-Fisch-Thema nach.
 
  • #55
Und wie viele Männer sollen Dir noch schreiben dass man mit 08/15 Anschreiben gleich "erfolgreich" ist wie mit individuellen? Ich vertrete hier doch kein absurde Einzelmeinung, sondern schildere nur die Erfahrungen die viele Männer machen.

Ich kann dazu nur sagen, dass ich sämtliche 0815-Anschreiben in die Tonne gekloppt und nicht beantwortet habe, weil ich mich damit absolut nicht gemeint fühlte.

Der eine, der es dann geworden ist, hat mir genau einen einzigen Satz geschrieben - eine Antwort auf eine Aussage in meinem Profil, die mir gesagt hat, dass er verstanden hat, was da stand. Mann muss also keineswegs Romane schreiben.
Er ist übrigens weder besonders schön, noch schlank, noch rundum gesund. Aber er ist derjenige, der mich "sieht".
 
  • #56
Ist es so schwierig sich 5 Minuten lang ein Profil anzuschauen, sich einen kreativen/klugen Anfang dazu zu überlegen und dann innerhalb von 15 Minuten eine Nachricht zu schreiben?

Für mich sind derartige Nachrichten, Schrotflinten. Wenn ich länger als 1h Stunde an einer Nachricht schreibe, dann wird es interessant. Hier zählt nicht die Menge, sondern die Qualität.
 
  • #57
Ist es so schwierig sich 5 Minuten lang ein Profil anzuschauen, sich einen kreativen/klugen Anfang dazu zu überlegen und dann innerhalb von 15 Minuten eine Nachricht zu schreiben?

Für mich sind derartige Nachrichten, Schrotflinten. Wenn ich länger als 1h Stunde an einer Nachricht schreibe, dann wird es interessant. Hier zählt nicht die Menge, sondern die Qualität.
Die Frage ist: Ergibt sich daraus eine Erwartungshaltung der Frau gegenüber? Falls ja, gäbe es eben diese zu überdenken.
 
  • #58
Die Frage ist: Ergibt sich daraus eine Erwartungshaltung der Frau gegenüber? Falls ja, gäbe es eben diese zu überdenken.

Soll ich komplett anspruchslos sein und mir eine x-beliebige Frau heraussuchen? Man sucht ja nicht jemanden für eine Nacht, sondern jemanden, mit dem man potentiell sein restliches Leben verbringen möchte... oder meinst du dass man sich zu wenig Mühe bei Frauen gibt?
 
  • #59
Soll ich komplett anspruchslos sein und mir eine x-beliebige Frau heraussuchen? Man sucht ja nicht jemanden für eine Nacht, sondern jemanden, mit dem man potentiell sein restliches Leben verbringen möchte... oder meinst du dass man sich zu wenig Mühe bei Frauen gibt?

Das Problem liegt woanders. Man entdeckt jemanden, bei dem man denkt "hey, die / der scheint toll zu sein".
Und dann geht man hin und verfasst ein voll auf den Menschen zugeschnittenes Anschreiben (oder denkt das zumindest). Nur - schickt man das dann ab und geht total "ergebnisoffen" an die Sache heran? Oder erwartet man dann, dass da doch jetzt bitte auch eine entsprechende Reaktion kommt, wenn man sich schon so große Mühe gegeben hat?
Und was geht in einem vor, wenn die Reaktion verhalten ausfällt oder ganz ausbleibt? Ist die / der vorher für einen tolle Mensch dann doof, weil er / sie einen nicht genauso toll findet? Kommt dann die große Enttäuschung und man fängt an zu verallgemeinern, dass doch "alle" auf der Singlebörse "nie" reagieren?
 
  • #60
Das Problem liegt woanders. Man entdeckt jemanden, bei dem man denkt "hey, die / der scheint toll zu sein".
Und dann geht man hin und verfasst ein voll auf den Menschen zugeschnittenes Anschreiben (oder denkt das zumindest). Nur - schickt man das dann ab und geht total "ergebnisoffen" an die Sache heran? Oder erwartet man dann, dass da doch jetzt bitte auch eine entsprechende Reaktion kommt, wenn man sich schon so große Mühe gegeben hat?
Und was geht in einem vor, wenn die Reaktion verhalten ausfällt oder ganz ausbleibt? Ist die / der vorher für einen tolle Mensch dann doof, weil er / sie einen nicht genauso toll findet? Kommt dann die große Enttäuschung und man fängt an zu verallgemeinern, dass doch "alle" auf der Singlebörse "nie" reagieren?

Die Antworten auf diese Fragen sind doch relativ offensichtlich, die Antworten lösen aber keine der darunter liegenden Probleme.
 
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